Deutsche Tageszeitung - Zehn Jahre nach Bataclan-Anschlag: US-Sänger Jesse Hughes will Franzose werden

Zehn Jahre nach Bataclan-Anschlag: US-Sänger Jesse Hughes will Franzose werden


Zehn Jahre nach Bataclan-Anschlag: US-Sänger Jesse Hughes will Franzose werden
Zehn Jahre nach Bataclan-Anschlag: US-Sänger Jesse Hughes will Franzose werden / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Der US-Sänger Jesse Hughes, der am Abend der Pariser Anschläge im Konzertsaal Bataclan 2015 auf der Bühne stand, will die französische Staatsbürgerschaft beantragen. "Ich fühle mich wie ein Franzose. Ich liebe dieses Land", sagte der Sänger der Band Eagles of Death Metal am Freitag der Zeitung "Le Parisien".

Textgröße ändern:

Hughes hatte am Donnerstagabend bei der Gedenkfeier zum zehnten Jahrestag der Anschläge mit einem Chor von Überlebenden und Angehörigen in Paris das Lied "You'll never walk alone" gesungen. Bei den islamistischen Anschlägen am 13. November 2015 waren 130 Menschen getötet worden, 90 von ihnen im Konzertsaal Bataclan.

Hughes haben die Anschläge nach eigenen Angaben tief geprägt. Er habe sich seitdem das Pariser Stadtmotto "Fluctuat nec mergitur" (Das Schiff schwankt, aber es kentert nicht) auf den Rücken tätowieren lassen, sagte er. "Meine Freundin hat es gemacht, es fehlen noch die Farben."

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Druck auf Wegner wächst: Berliner CDU-Mitglieder wollen neuen Spitzenkandidaten

In der Berliner CDU wächst kurz vor einer Sitzung der Kreisvorsitzenden der Druck auf den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner, auf die CDU-Spitzenkandidatur bei der Abgeordnetenhauswahl im September zu verzichten. Aus den Reihen der Kreisvorsitzenden erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Freitag, auf Wegner werde Freitagabend viel Kritik und auch die Aufforderung zum Verzicht auf die Spitzenkandidatur warten. Wegner müsse sich auf eine "harte Sitzung" einstellen.

Bundestag beschließt umstrittene Krankenkassenreform - jetzt Bundesrat am Zug

Der Bundestag hat die umstrittene Reform zur Stabilisierung der Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung beschlossen. Das von der Bundesregierung eingebrachte Vorhaben wurde am Freitag in namentlicher Abstimmung mit 319 gegen 286 Stimmen bei vier Enthaltungen angenommen. Nun soll im Laufe des Tages auch der Bundesrat abschließend über die Reform befinden, damit sie noch vor der Sommerpause in Kraft treten kann.

Nach JU wollen auch CDU-Mitglieder Rücktritt von Berliner Regierungschef Wegner

Nach der Jungen Union fordern nun auch CDU-Mitglieder den Rückzug von Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU). In einem offenen Brief fordern die Berliner CDU-Mitglieder, dass Wegner die CDU nicht wie geplant in die Abgeordnetenhauswahl im September führt, wie das Portal Table Briefings am Donnerstagabend berichtete. "Wir schreiben nicht gegen die Union - wir schreiben, weil wir sie schützen wollen", heißt es demnach in dem Entwurf des Briefs.

Kontroverse Debatte über Kassen-Reform vor Abstimmung im Bundestag

Vor der Abstimmung über die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung hat der Bundestag am Freitag in einer emotional geführten Debatte über umstrittene Vorhaben diskutiert. Vertreter der Regierungsfraktionen Union und SPD verteidigten die Pläne, die weiter wachsende Milliarden-Defizite und einen deutlichen Beitragsanstieg für die Versicherten verhindern sollen. Die Opposition kritisierte massive Einschnitte bei den Kassenleistungen und zusätzliche Kosten zulasten der Versicherten.

Textgröße ändern: