Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Klub-WM: Füchse Berlin erledigen erste Pflichtaufgabe
Cambridge-Analytica-Skandal: Facebook-Mutter Meta unterliegt vor US-Gericht
EM-Countdown: DHB-Frauen gewinnen ersten Test in Spanien
Social-Media-Sucht: Tiktok in den USA ab Montag erstmals vor Gericht
Politik
Putin: Russland bereitet sich nicht auf "irgendeine Art von Kampf mit Europa" vor
Russlands Präsident Wladimir Putin hat beteuert, dass sich sein Land "nicht auf irgendeine Art von Kampf mit Europa" vorbereite. "Viele in Europa sagen, dass sie eine Aggression vonseiten der Russischen Föderation erwarten und dass sie sich deshalb selbst auf Kämpfe, auf einen Krieg mit Russland, vorbereiten müssen", sagte Putin am Freitag vor Journalisten in St. Petersburg. Er wolle jedoch nochmals unterstreichen, dass Russland keine Vorbereitungen für eine solche Aggression treffe.
Politik
UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien "auf das Schärfste"
Die anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz aus dem Jemen auf Saudi-Arabien sind einstimmig vom UN-Sicherheitsrat verurteilt worden. Die Mitglieder des Sicherheitsrats verurteilten "aufs Schärfste die anhaltenden Angriffe (...), besonders jene, bei denen Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, verletzt wurden", hieß es am Freitag in einer Erklärung des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen.
Letzte Nachrichten
Kein Bestandsschutz für nie fertiggestelltes Adenauer-Haus in der Eifel
Der neue Besitzer des nie fertiggestellten Adenauer-Hauses in der rheinland-pfälzischen Eifel darf nicht ohne Weiteres die neben der Ruine stehenden Bäume roden und mit dem geplanten Aufbau des Hauses beginnen. Das Verwaltungsgericht Trier lehnte in einer am Freitag veröffentlichten Entscheidung die von dem neuen Besitzer geforderte Feststellung ab, dass er keine Genehmigung für die Rodung und Umwandlung in eine andere Nutzungsart brauche.
FDP: Keine schuldenfinanzierte Investitionsrücklage
FDP-Chef Christian Lindner hat sich gegen Vorschläge ausgesprochen, die kommendes Jahr noch ausgesetzte Schuldenbremse für eine massive Kreditaufnahme für Investitionsvorhaben einer künftigen Ampel-Koalition zu nutzen. "Wenn man die bestehenden, wegen der Corona-Pandemie eröffneten Kreditermächtigungen jetzt nutzt, um gewissermaßen einen Vorrat anzulegen für eine neue Koalition, das wäre nicht seriös", sagte Lindner am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner". Die Finanzierung der Zukunftsinvestitionen für Klimaschutz, Digitalisierung und Bildung sind eine der großen offenen Fragen in den angelaufenen Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP. Grünen-Chefin Annalena Baerbock sieht für die Ampel-Vorhaben "Spielräume" durch die Aussetzung der Schuldenbremse im kommenden Jahr. Einige Ökonomen haben dazu vorgeschlagen, 2022 über die Corona-Ausnahmeregelung Kredite aufzunehmen und damit eine Rücklage zu bilden, aus der dann in den Folgejahren etwa Investitionen für Klimaschutz finanziert werden. Verfassungsrechtler halten das aber für eine unzulässige Zweckentfremdung. "Die Schuldenbremse ist ausgesetzt worden wegen Pandemie, nicht wegen Transformation der Wirtschaft", sagte auch Lindner im ZDF. Er glaube, dass SPD und Grüne ebenfalls dafür seien, "dass wir seriös auch in der Haushalts- und Finanzpolitik bleiben". Lindner ging von einem zusätzlichen Bedarf öffentlicher und privater Investitionen aus, der "wesentlich oberhalb von 50 Milliarden Euro" pro Jahre liegen werde. Dies gehe nicht ohne "neue marktwirtschaftlich kompatible Instrumente, mit denen wichtige Vorhaben auch mit privatem Kapital unterstützt werden". Er sei sich sicher, dass es gelingen werde, dies "sehr seriös und nachhaltig zu finanzieren". (U.Stolizkaya--DTZ)
Biden: USA würden Taiwan gegen Chinas verteidigen
US-Präsident Joe Biden hat Taiwan militärische Unterstützung im Falle eines Angriffs Chinas auf die Insel zugesichert. "Ja, wir sind dazu verpflichtet", antwortete Biden am Donnerstag bei einem Treffen von CNN übertragenen mit Bürgern in Baltimore auf die Frage, ob das US-Militär Taiwan gegen China verteidigen würde. Die militärischen Spannungen zwischen Peking und Taipeh nehmen seit Jahren zu. Peking betrachtet Taiwan, das sich 1949 von China abgespalten hatte, als abtrünnige Provinz, die wieder mit dem Festland vereinigt werden soll - notfalls mit militärischer Gewalt. Chinas Präsident Xi Jinping hatte den chinesischen Anspruch auf eine Wiedervereinigung mit Taiwan zuletzt wiederholt bekräftigt. In den vergangenen Monaten häuften sich zudem die Vorfälle, in denen chinesische Kampfjets in den taiwanischen Luftverteidigungsraum eindrangen. Allein in den Tagen um den chinesischen Nationalfeiertag am 1. Oktober gab es 150 derartiger Kampfflugeinsätze. China und die USA sind bei vielen Themen zerstritten. Die Taiwan-Frage gilt jedoch als der Streitpunkt, der am ehesten eine bewaffnete Konfrontation der beiden größten Volkswirtschaften der Welt auslösen könnte. Der angehende neue US-Botschafter in Peking, der Karrierediplomat Nicholas Burns, sagte am Mittwoch, China sei in Bezug auf Taiwan nicht zu trauen. In einer Anhörung im Außenausschuss des Senats, der seine Nominierung bestätigen muss, empfahl Burns, mehr Waffen an Taipeh zu verkaufen, um die Verteidigung zu stärken. (U.Stolizkaya--DTZ)
Baerbock sieht bei der Parität alle Ampel-Parteien in der Pflicht
Grünen-Chefin Annalena Baerbock sieht alle drei Partner der möglichen Ampel-Koalition in der Pflicht, für Geschlechtergerechtigkeit im künftigen Kabinett zu sorgen. Parität "im Bundestag oder auch in einer Regierung wird es nicht geben, wenn sich nur eine Partei darum kümmert", sagte sie dem Hamburger Nachrichtenmagazin "Spiegel" vom Freitag. "Das ist Aufgabe der gesamten Regierung und muss sich da widerspiegeln."
16 Tote nach Brand in russischer Sprengstoff-Fabrik
Bei einem Brand in einer russischen Sprengstoff-Fabrik sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Ein Opfer mit schwersten Brandverletzungen sei im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen, ein weiterer Mensch gelte noch als vermisst, teilte die Regierung der zentralrussischen Region Rjasan am Freitag mit. Zunächst hatten die Behörden 15 Todesopfer gemeldet. Das russische Ermittlungskomitee entsandte Spezialisten, um einen möglichen Verdtoß gegen die Sicherheitsstandards zu untersuchen.
Mindestens 15 Tote bei Brand in russischer Sprengstoff-Fabrik
Bei einem Brand in einer russischen Sprengstoff-Fabrik sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Ein Opfer werde mit schwersten Brandverletzungen im Krankenhaus behandelt, ein Mensch gelte noch als vermisst, teilte die Regierung der zentralrussischen Region Rjasan am Freitag mit. Das russische Ermittlungskomitee entsandte Spezialisten, um eine mögliche Verletzung der Sicherheitsstandards zu untersuchen.
Israelischer Regierungschef in Moskau zu Gesprächen über iranisches Atomprogramm
Der israelische Ministerpräsident Naftali Bennett ist in Russland eingetroffen, um sich erstmals mit Präsident Wladimir Putin zu treffen. Das russische Staatsfernsehen zeigte am Freitag Bilder von Bennetts Flugzeug bei der Landung in der Schwarzmeerstadt Sotschi, wo er Putin treffen soll. Vergangene Woche hatte Bennetts Büro mitgeteilt, dass die beiden über das iranische Atomprogramm sprechen werden.
WHO legt nach Missbrauchsvorwürfen Maßnahmenkatalog vor
Nach dem Skandal um Vergewaltigungsvorwürfe durch UN-Mitarbeiter in der Demokratischen Republik Kongo hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) umfassende Reformen angekündigt. Die WHO veröffentlichte am Donnerstag einen Aktionsplan, der "Nulltoleranz für sexuelle Ausbeutung und Missbrauch und Nulltoleranz für Untätigkeit" vorgibt. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus versicherte, sich dafür einzusetzen, dass "das Leid der Überlebenden und ihrer Familien der Katalysator für einen tiefgreifenden Wandel" der Institution sei.
Staatsmedien: Evergrande begleicht wichtige Zinszahlung auf Auslandsanleihe
Mit einer fristgerechten Zinszahlung in Millionenhöhe hat der angeschlagene chinesische Immobilienkonzern Evergrande eine drohende Zahlungsunfähigkeit zunächst abgewendet. Wie die "Securities Times" am Freitag berichtete, beglich der Konzern kurz vor Ablauf der Frist Anleihezinszahlungen im Ausland im Umfang von 83,5 Millionen Dollar (etwa 71,8 Millionen Euro). Ursprünglich waren die Zahlungen am 23. September fällig, die Gnadenfrist wäre diesen Samstag abgelaufen.
Lokführer in Brandenburg bei Aufräumarbeiten nach Sturm von Baum erschlagen
Infolge des Herbststurmtiefs ist in der brandenburgischen Uckermark ein Lokführer ums Leben gekommen. Der Mann habe nahe Templin am Donnerstag zusammen mit einem Kollegen Gleise von im Sturm herabgestürzten Ästen freiräumen wollen, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums in Frankfurt an der Oder am Freitag. Während dieser Arbeiten sei der Mann von einem umstürzenden Baum getroffen und so schwer verletzt worden, dass er bald darauf starb.
Stargeigerin Anne-Sophie Mutter beschreibt sich als Pescetarierin
Die Stargeigerin Anne-Sophie Mutter beschreibt sich selbst als Pescetarierin - sie isst Fisch, aber kein Fleisch. "Wenn ich etwas bedaure, dann, dass ich lange in meinem Leben Fleisch gegessen habe", sagte die 58-Jährige dem "Mannheimer Morgen" vom Freitag. Das finde sie "ethisch nicht vertretbar" und "ökologisch schon gar nicht".
Importe von Nudeln zurückgegangen
Die Nudelimporte nach Deutschland sind zurückgegangen: Laut Statistischem Bundesamt wurden von Januar bis August dieses Jahres rund 254.000 Tonnen Nudeln im Wert von 283,7 Millionen Euro importiert - ein Rückgang um 7,3 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Auch die Exporte gingen um diesen Wert zurück, sie betrugen bis August 40.400 Tonnen.
Corona: Baumgartner vor Bayern-Spiel positiv getestet
Nächster Corona-Fall in der Bundesliga: Vor dem Spiel bei Rekordmeister Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) ist Christoph Baumgartner (22) von der TSG Hoffenheim positiv auf das Coronavirus getestet worden - trotz eines vollständigen Impfschutzes. Das gab der Tabellenneunte am Freitag bekannt. Der Österreicher befinde "sich nun in häuslicher Isolation und zeigt keine Symptome", hieß es.
Rassismus-Vorwürfe gegen Lazio: Marseille erwägt Beschwerde
Erneute Rassismus-Vorwürfe gegen Lazio Rom: Weil es während des Europa-League-Spiels gegen Olympique Marseille (0:0) am Donnerstagabend rassistische Rufe gegen Spieler der Franzosen gegeben haben soll, behält sich Marseille das Recht vor, "Beschwerde einzureichen".
Ökonom Felbermayr rechnet mit dauerhaft höherem Inflationsdruck
Der österreichische Wirtschaftswissenschaftler Gabriel Felbermayr rechnet angesichts der derzeit hohen Energiepreise mit einem anhaltenden Inflationsdruck. "Zwar gibt es in den aktuellen Inflationsraten ohne Frage temporäre Effekte", sagte er der "Passauer Neuen Presse" vom Freitag. "Dennoch muss man davon ausgehen, dass die Teuerung nicht zu Raten zurückkehrt, wie wir sie mal hatten mit zwischen einem halben und eineinhalb Prozent."
Mit Jordan und Co.: Nowitzki steht im NBA-Jubiläumsteam
Große Ehre für Dirk Nowitzki: Der deutsche Basketball-Star steht anlässlich des 75. Geburtstages der NBA im Jubiläumsteam der besten Liga der Welt - genau wie Michael Jordan, Oscar Robertson, Wilt Chamberlain, Bill Russell oder LeBron James. Das gab die NBA am Donnerstag (Ortszeit) bekannt.
Wegen Mordes Verurteilter 30 Jahre nach Tat in Alabama hingerichtet
Der US-Bundesstaat Alabama hat einen 52-Jährigen Afroamerikaner nach 30 Jahren in der Todeszelle hingerichtet. "Der Gerechtigkeit ist Genüge getan worden", sagte Generalstaatsanwalt Steve Marshall, nachdem Willie Smith am Donnerstagabend (Ortszeit) eine tödliche Injektion erhalten hatte. Smith war für die Tötung der 22-jährigen Sharma Ruth Johnson bei einem Überfall 1991 verurteilt worden.
Vierter Sieg: Draisaitl marschiert mit den Oilers
Viertes Spiel, vierter Sieg: Eishockeystar Leon Draisaitl bleibt mit den Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Profiliga NHL weiter ungeschlagen. Der 25-Jährige blieb gegen die Arizona Coyotes diesmal ohne Scorerpunkt, dennoch gewannen die Oilers ohne Probleme mit 5:1. Überragender Mann war Draisaitls kongenialer Teamkollege Connor McDavid, der zwei Treffer erzielte und damit die 200-Tore-Schallmauer in der NHL durchbrach. Draisaitl hatte diese Marke vor zwei Tagen geknackt.
NBA-Fehlstart für Kleber und die Mavericks
Fehlstart für die hoch gehandelten Mavericks, deftige Pleite für den Meister: Während Maximilian Kleber mit den Dallas Mavericks zum Auftakt in die NBA-Saison eine 87:113-Niederlage bei den Atlanta Hawks kassierte, musste Champion Milwaukee Bucks ein empfindliches 95:137 bei den Miami Heat einstecken.
Neuseeland stellt Ende von Lockdown bei 90 Prozent Impfquote in Aussicht
Neuseeland will bei Erreichen einer Impfquote von 90 Prozent auf weitere Corona-Lockdowns verzichten. "Wir können geimpfte Menschen nicht ewig bitten, zu Hause zu bleiben", sagte Premierministerin Jacinda Ardern am Freitag. Das Ziel ihrer Regierung sei nun nicht mehr, das Virus gänzlich loszuwerden, sondern Menschen stattdessen durch Impfungen zu schützen.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 95,1 gestiegen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut stark gestiegen und liegt nun bei 95,1. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 19.572 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.
Glasner schwärmt nach 3:1 gegen Piräus: "Habe es genossen"
Nach der besten Saisonleistung in einer magischen Europacup-Nacht geriet Oliver Glasner ins Schwärmen. Er habe seinen Spielern gesagt, dass das überzeugende 3:1 (2:1) gegen Olympiakos Piräus eines dieser Spiele gewesen sei, "bei denen wir als kleine Jungs mit großen Augen vor dem TV gesessen und uns gesagt haben, dass wir da mal dabei sein möchten", erklärte der Trainer von Eintracht Frankfurt.
Hollywood-Star Alec Baldwin erschießt bei Dreh offenbar aus Versehen Kamerafrau
Hollywood-Star Alec Baldwin hat bei einem Filmdreh offenbar versehentlich eine Kamerafrau erschossen. Der Schauspieler feuerte am Donnerstag bei Dreharbeiten für den Western "Rust" im US-Bundesstaat New Mexico eine Requisitenwaffe ab, wie die Polizei der Stadt Sante Fe mitteilte. Er tötete dabei die 42-jährige Kamerafrau Halyna Hutchins und verletzte Regisseur Joel Souza. Baldwin zeigte sich schockiert über den Vorfall.
US-Schauspieler Alec Baldwin erschießt bei Dreh offenbar aus Versehen Kamerafrau
Tödlicher Dreh-Vorfall: Bei der Arbeit an einem Western hat Hauptdarsteller Alec Baldwin die Kamerafrau Halyna Hutchins mit einer Requisitenwaffe offenbar versehentlich erschossen. Wie die Polizei der Stadt Santa Fe im US-Bundesstaat New Mexico in der Nacht zum Freitag mitteilte, wurde der Regisseur und Drehbuchautor Joel Souza bei den Dreharbeiten zu dem Film "Rust" ebenfalls angeschossen und schwer verletzt. Baldwin reagierte einem Medienbericht zufolge "verstört" auf den Vorfall.
Schauspieler Alec Baldwin erschießt offenbar versehentlich Kamerafrau bei Dreh
Bei den Dreharbeiten für einen Western hat der Hauptdarsteller Alec Baldwin eine Kamerafrau offenbar versehentlich tödlich und den Regisseur und Drehbuchautor schwer verletzt. Halyna Hutchins und Joel Souza "wurden angeschossen und verwundet, als Alec Baldwin eine Schusswaffe abfeuerte, die bei den Dreharbeiten zu dem Film ’Rust’ verwendet wurde", erklärte die Polizei der Stadt Santa Fe im Bundesstaat New Mexico in der Nacht zum Freitag.
Schauspieler Alec Baldwin erschießt Kamerafrau bei Dreharbeiten
Bei den Dreharbeiten für den Western-Film "Rust" mit Alec Baldwin hat der Schauspieler eine Kamerafrau erschossen. "Nach Angaben der Ermittler scheint es, dass beim Filmen einer Szene eine Requisitenwaffe zum Einsatz kam, die abgefeuert wurde", erklärte der Sheriff von Santa Fe im US-Bundesstaat New Mexico am Donnerstag. Später erklärte er, dass es Baldwin gewesen sei, der die Waffe abfeuerte.
UN-Generalsekretär warnt vor Scheitern der Weltklimakonferenz COP26
UN-Generalsekretär António Guterres hat vor einem Scheitern der Weltklimakonferenz COP26 im November in Glasgow gewarnt. "Ich habe Angst, dass etwas schief geht", sagte Guterres am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Insbesondere China und die USA müssten mehr für den Klimaschutz tun, als sie bislang zugesagt haben.
US-Gericht erkennt Pablo Escobars Nilpferde als juristische Personen an
Ein US-Gericht hat erstmals Tiere als juristische Personen anerkannt - genauer gesagt die Nachkommen der Nilpferde des verstorbenen kolumbianischen Drogenbarons Pablo Escobar. Der Beschluss eines Bezirksgerichts im Bundesstaat Ohio "wird den Flusspferden in ihrem Prozess helfen, nicht zu sterben", sagte Christopher Berry, von der Tierschutzorganisation Animal Legal Defense Fund (ALDF) am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Die Hippos können nun vor Gericht auf Unterstützung aus den USA hoffen.
Entführer von Missionaren in Haiti drohen mit Ermordung der Geiseln
Die Entführer der nordamerikanischen Missionare in Haiti haben mit der Ermordung ihrer Geiseln gedroht. "Wenn ich nicht erhalte, was ich brauche, werde ich diese Amerikaner töten", sagte der Chef der berüchtigten Bande 400 Mawozo, Wilson Joseph, in einem am Donnerstag online verbreiteten Video. Die Entführer fordern eine Millionen Dollar Lösegeld für jede der 17 Geiseln.
Berlusconi vom Vorwurf der Zeugenbestechung in "Rubygate"-Affäre freigesprochen
Der frühere italienische Regierungschef Silvio Berlusconi ist vom Vorwurf der Zeugenbestechung im Prozess um die "Rubygate"-Affäre freigesprochen worden. Sein Mandant sei "erleichtert und zufrieden", sagte Berlusconis Anwalt Federico Cecconi am Donnerstag laut italienischen Medien nach der Entscheidung des Gerichts in Siena. Auch der mitangeklagte Pianist Danilo Mariani wurde freigesprochen.
Leiche des Verlobten von getöteter Gabby Petito gefunden
Brian Laundrie, der Verlobte der bei einem US-Roadtrip getöteten Gabby Petito, ist ebenfalls tot. Die US-Behörden ordneten am Mittwoch in Florida gefundene menschliche Überreste dem 23-Jährigen zu, wie die Bundespolizei FBI am Donnerstag auf Twitter erklärte. Das Ergebnisse brachte demnach ein Abgleich von Zahnunterlagen. Nähere Angaben zur Todesursache machten die Ermittler zunächst nicht.
US-Polizei identifiziert Leiche von Verlobtem von Gabby Petito
Die US-Polizei hat die am Mittwoch in Florida gefundenen menschlichen Überreste dem Verlobten der bei einem Roadtrip getöteten Gabby Petito zugeordnet. Ein Abgleich mit Zahnunterlagen habe ergeben, dass es sich um die Überreste von Brian Laundrie handle, erklärte die Bundespolizei FBI am Donnerstagabend auf Twitter. Der Fall hatte die USA wochenlang in Atem gehalten und auch international für Medieninteresse gesorgt.