Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Rallye: WM-Finale in Saudi-Arabien wegen Kriegs gestrichen
Mindestens fünf Tote bei Angriffen im Jemen und in Saudi-Arabien
Staatsbesuch: Trump will Xi persönlich am Flughafen empfangen
Klage scheitert: Schulleiter bekommt keinen Ausgleich für Überstunden
Technik
"Kontrolle nicht verlieren": Charles III. richtet Appell an führende KI-Unternehmen
In die Debatte um die Gefahren Künstlicher Intelligenz (KI) hat sich nun auch der britische König Charles III. eingeschaltet: Die Technologie müsse "im Dienst der Menschheit" bleiben, sagte der Monarch am Donnerstag bei einem Treffen mit Branchenvertretern in Schottland. Aufgabe der KI-Konzerne sei nicht nur, "die Technologie voranzubringen, sondern auch dafür zu sorgen, dass sie fest im Dienste der Menschheit, der Gemeinschaften und der Natur steht".
Politik
AFP-Fotos scheinen Trump mit Darstellung von Abriss des Kennedy Centers zu zeigen
Plant US-Präsident Donald Trump den Abriss des renommierten Kulturzentrums Kennedy Center in Washington? Fotos der Nachrichtenagentur AFP scheinen dies zu belegen. Auf den Bildern des Fotografen Brendan Smialowski ist Trump durch das Fenster der Präsidentenmaschine Air Force One mit einem Ausdruck zu sehen, über dem in roten Buchstaben zu lesen ist "Kennedy Center Demolish" (etwa: Abriss des Kennedy Centers).
Letzte Nachrichten
Bericht: Bei Corona soll Krankenhausbelegung auf Landesebene entscheidend sein
Entscheidende Größe für Corona-Maßnahmen soll einem Bericht zufolge statt des Inzidenzwertes künftig die Krankenhausbelegung auf Landesebene sein. Das geht nach einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Donnerstag aus der Formulierungshilfe des Bundesgesundheitsministeriums zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes hervor. "Wesentlicher Maßstab für die zu ergreifenden Schutzmaßnahmen ist insbesondere die Anzahl der stationär zur Behandlung aufgenommenen Covid-19-Patienten je 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen (Hospitalisierungs-Inzidenz)", heißt es demnach in der Vorlage.
Grünen-Politiker Lindner zweifelt an Plänen für zivile Evakuierungsaktion
Die Grünen äußern Zweifel am Vorhaben der Bundesregierung, nach Ende der militärischen Luftbrücke zivile Evakuierungsmöglichkeiten aus Afghanistan zu organisieren. "Es gibt natürlich zwei Probleme: Das eine ist, es gibt ja keinen zivilen Flughafen mehr in Kabul – der ist schwer demoliert", sagte der Grünen-Sicherheitspolitiker Tobias Lindner am Donnerstag im Sender Inforadio. "Es müsste erst mal darum gehen, einen zivilen Flugbetrieb wieder aufzubauen."
US Open starten "Initiative für die psychische Gesundheit" der Tennisspieler
Mit ihrem Rückzug von den French Open wegen psychischen Drucks hat die japanische Tennisspielerin Naomi Osaka etwas ins Rollen gebracht. Der US-Tennisverband Usta kündigte am Mittwoch an, bei den von ihm in New York ausgerichteten US Open werde die psychologische Betreuung der Spieler durch mehrere Angebote verbessert. So stehe ihnen während des gesamten am Montag beginnenden Turniers ein psychologischer Dienst zur Verfügung.
SPD zieht optimistisch in Wahlkampfendspurt - Union sorgt sich um Führungsrolle
Einen Monat vor der Bundestagswahl zeigt sich die SPD optimistisch, während die Union um ihre bisherige Führungsrolle fürchtet. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sagte am Donnerstag in Berlin, die gestiegenen Umfragewerten seien Ansporn für den Schlussspurt. Demgegenüber mahnte CSU-Chef Markus Söder in der "Passauer Neuen Presse" und dem "Donaukurier" die Union: "Es wird jetzt richtig knapp." Einer neuen Umfrage zufolge liegen Union und SPD derzeit gleichauf.
SPD erhofft sich von Umfragewerten Rückenwind für Schlussphase des Wahlkampfs
Die SPD erhofft sich von ihren gestiegenen Umfragewerten Rückenwind für die Schlussphase des Bundestagswahlkampfs. Die Prognosen der Meinungsforscher gäben der Partei "Ansporn" für die letzten Tage bis zum Wahltermin, sagte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil am Donnerstag bei der Vorstellung des Werbespots sowie von Wahlplakaten für die Schlussphase des Wahlkampfs. "Das Rennen ist offen." Er wisse nicht, wann es zuletzt einen Monat vor der Wahl eine solch spannende Situation gegeben habe.
Bericht: Bundesweit mehr als 90 Ermittlungsverfahren gegen Testzentren
Bundesweit laufen einem Medienbericht zufolge mindestens 94 Ermittlungsverfahren gegen Betreiber von Corona-Testzentren. Fast immer geht es um Falschabrechnungen, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage von Nord- und Westdeutschem Rundfunk sowie "Süddeutscher Zeitung" bei Justizministerien und Staatsanwaltschaften ergab. Die tatsächliche Zahl der Verfahren liegt vermutlich höher, weil es aus einigen Ländern nur unvollständige Informationen gab.
Brot für die Welt fordert anhaltenden Schutz bedrohter Menschen in Afghanistan
Kurz vor dem voraussichtlichen Ende der deutschen Luftbrücke aus Kabul hat das Hilfswerk Brot für die Welt die Bundesregierung zum Schutz bedrohter Menschen in Afghanistan aufgerufen. Deutschland und der Westen dürften sich jetzt nicht zurückziehen und die Menschen "ihrem Schicksal überlassen", sagte Präsidentin des evangelischen Hilfswerks, Dagmar Pruin, bei der Vorstellung des Jahresberichts von Brot für die Welt am Donnerstag.
Umfrage: Viele Kinder fühlen sich von der Politik nicht gehört
Zwei Drittel der Kinder in Deutschland haben den Eindruck, dass ihre Meinung in der Politik nicht gefragt ist. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Kindermagazins "Zeit Leo" unter Acht- bis 13-Jährigen, wie der Verlag am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Neben dem Umwelt- und Klimaschutz sind Kindern demnach besonders soziale Themen wichtig.
Frankreich beendet am Freitag Evakuierungsflüge aus Kabul
Frankreich beendet an diesem Freitag seine Evakuierungsflüge aus Kabul. Regierungschef Jean Castex sagte am Donnerstag im Radiosender RTL, die französische Armee werde den Einsatz "bis morgen Abend fortführen". Zur Begründung sagte er: "Ab morgen Abend können wir keine Evakuierungen mehr vom Flughafen Kabul aus vornehmen."
Post erlitt Millionenschaden durch Flutkatastrophe
Der Deutschen Post ist durch die Flutkatastrophe im Juli in weiten Teilen Westdeutschlands ein Millionenschaden entstanden. 130 Fahrzeuge seien zerstört oder beschädigt worden, eine Filiale sei "fast komplett leergespült" worden, sagte Post-Vorstand Tobias Meyer den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Donnerstag. Zwar habe es Krisenpläne bei der Post gegeben. "Aber ein solches Szenario konnte niemand voraussehen."
Japan zieht 1,63 Millionen Moderna-Impfdosen aus dem Verkehr
Japan stoppt nach Berichten über die Verunreinigung mehrerer Ampullen die Verwendung von 1,63 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Moderna. Das Pharmaunternehmen Takeda, das in Japan für die Verteilung des Moderna-Vakzins zuständig ist, teilte am Donnerstag mit, mehrere Impfzentren im Land hätten "fremde Substanzen" in noch ungeöffneten Impfstoffampullen festgestellt. Daher sei in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium entschieden worden, die Impfdosen von drei ganzen Chargen nicht mehr zu verwenden.
SPD vor Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin in Führung
Einen Monat vor den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin liegt die SPD in beiden Ländern deutlich vorn. Nach einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Norddeutschen Rundfunks (NDR) und zweier Zeitungen kommt die SPD in Mecklenburg-Vorpommern auf 36 Prozent. Das sind rund fünf Prozentpunkte mehr, als die von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig geführte Partei bei der Wahl 2016 erhalten hatte. Auch in Berlin sehen Umfragen die SPD einen Monat vor der Abgeordnetenhauswahl mit 22 bis 23 Prozent in Führung.
SPD vor Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin laut Umfragen in Führung
Einen Monat vor den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin liegt die SPD in beiden Ländern deutlich vorn. Nach einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Norddeutschen Rundfunks (NDR) und zweier Zeitungen kommt die SPD in Mecklenburg-Vorpommern auf 36 Prozent. Das sind rund fünf Prozentpunkte mehr, als die von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig geführte Partei bei der Wahl 2016 erhalten hatte. Auch in Berlin sehen Umfragen die SPD einen Monat vor der Abgeordnetenhauswahl mit 22 bis 23 Prozent in Führung.
28-Jähriger in München wegen Geldfälschung in großem Stil festgenommen
In München hat die Polizei einen 28-Jährigen wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Geldfälschung festgenommen. Wie das bayerische Landeskriminalamt am Donnerstag in der Landeshauptstadt mitteilte, stellten Falschgeldermittler im April fest, dass im Münchner Bereich mehrere gefälschte Hundert-Euro-Scheine in den Zahlungsverkehr gebracht worden waren.
Anhaltende Kritik an Afghanistan-Politik der Bundesregierung
Die Afghanistan-Politik der Bundesregierung steht kurz vor dem Ende der Evakuierungsflüge aus Kabul weiter massiv in der Kritik. Der Vorsitzende des Bundeswehrverbands, André Wüstner, kritisierte am Donnerstag im Sender Radioeins, am meisten machten "der Umgang mit den Ortskräften wütend und die Konzeptlosigkeit der Bundesregierung seit Ende April". Die Grünen äußerten Zweifel an dem Vorhaben, nach Ende der Militärmission zivile Evakuierungsflüge zu organisieren.
Söder: Bei der Wahl "wird es richtig knapp"
Angesichts der jüngsten Umfragen sehen führende Politiker der Union ihre Partei in einem einen harten Endspurt bis zur Bundestagswahl. "Es wird jetzt richtig knapp", sagte CSU-Chef Markus Söder der "Passauer Neuen Presse" und dem "Donaukurier" vom Donnerstag. Es stehe "Spitz auf Knopf", urteilte Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) in der "Rheinischen Post".
Vorbehalt der Sicherungsverwahrung für Mörder von Joggerin in Endingen bestätigt
Mehr als viereinhalb Jahre nach dem Mord an einer Joggerin in Endingen am Kaiserstuhl hat das Landgericht Freiburg entschieden, dass für den Täter nach Verbüßung seiner Haftstrafe die Unterbringung in der Sicherungsverwahrung vorbehalten bleibt. Er sei "zielgerichtet, planmäßig und mit einem absoluten Vernichtungswillen" vorgegangen, teilte das Gericht am Donnerstag nach seiner Entscheidung am Vortag mit. Der ehemalige Fernfahrer aus Rumänien ist bereits rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt. (Az. 6 KLs 300 Js 17151/17)
Möglicher Abrechnungsbetrug in von Kochsalzskandal betroffenem Impfzentrum
Im Zuge von Ermittlungen zu tausenden möglicherweise unwirksamen Corona-Impfungen in einem Impfzentrum in Friesland haben sich Hinweise auf Abrechnungsbetrug in derselben Einrichtung ergeben. Im Zusammenhang damit wurden am Donnerstag insgesamt sechs Geschäftsräume und Privatwohnungen überwiegend im Landkreis Friesland durchsucht, wie die Polizei in Oldenburg mitteilte. Die Ermittlungen richten sich demnach gegen fünf Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).
Razzia wegen Skandals um unwirksame Corona-Impfungen in Ostfriesland
Im Zusammenhang mit dem Skandal um möglicherweise tausende unwirksame Corona-Impfungen in Ostfriesland hat die Polizei am Donnerstag eine Razzia gestartet. Überwiegend im Landkreis Friesland fänden seit den Morgenstunden mehrere Durchsuchungen statt, teilten die Beamten in Oldenburg mit. Demnach wurden unter anderem das Impfzentrum in Roffhausen sowie Räumlichkeiten der Kreisverbände des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Jeverland und Varel-Friesische Wehde durchsucht.
Arbeitsmarktbarometer auf neuem Allzeithoch
Die Arbeitsagenturen in Deutschland erwarten auch weiterhin eine starke Verbesserung der Arbeitsmarktlage in den kommenden Monaten. "Der Optimismus der Arbeitsagenturen wächst trotz der anrollenden vierten Corona-Welle", erklärte Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Donnerstag. Dafür verantwortlich seien auch die Impffortschritte und der wirtschaftliche Aufschwung.
Bundesregierung will mit Taliban weiter zivile Evakuierungsaktion aushandeln
Die Bundesregierung hofft weiterhin darauf, mit den radikalislamischen Taliban zivile Evakuierungsmöglichkeiten aus Afghanistan nach Ende der militärischen Luftbrücke auszuhandeln. Das sagte Außen-Staatsminister Niels Annen (SPD) den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Donnerstag. Er nannte es "bedauerlich, dass wir die Luftbrücke nicht weiterführen können."
FDP: Verhandlungen mit Taliban "zwingend nötig"
Der FDP-Außenexperte Alexander Graf Lambsdorff hält Gespräche mit den radikalislamischen Taliban für unerlässlich. "Es kann sein, dass die Taliban sich nicht geändert haben, aber dennoch muss man mit ihnen reden, aber gleichzeitig Druck aufbauen", sagte er am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". Es sei richtig gewesen, die deutsche Entwicklungshilfe für Afghanistan nach der Machtübernahme der Taliban einzustellen.
Preis für Bauland in Deutschland auf Rekordhoch
Der Preis für Bauland in Deutschland hat im vergangenen Jahr einen neuen Rekord erreicht. Ein Quadratmeter baureifes Land kostete 2020 durchschnittlich 199 Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Im Jahr 2010 hatte der Preis noch bei 130 Euro gelegen. Je nach Bundesland und Gemeindegröße gibt es aber große Unterschiede.
Steigende Inzidenz, langsamer Impffortschritt: Konsumklima sinkt weiter
Steigende Inzidenzzahlen, ein langsamer Impffortschritt und anziehende Verbraucherpreise drücken weiter auf das Konsumklima in Deutschland. Die Konsumenten seien "spürbar verunsichert", erklärte der Konsumexperte des Marktforschungsunternehmen GfK, Rolf Bürkl, am Donnerstag. "Sie befürchten, dass Beschränkungen sogar wieder verschärft werden könnten". Das GfK-Konsumklima für September fällt weiter ab - auf minus 1,2 Punkte nach revidierten minus 0,4 Punkten im August.
Deutsche Bahn will im Tarifstreit mit GDL vorerst kein neues Angebot vorlegen
Die Deutsche Bahn (DB) will im Tarifkonflikt mit der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL) vorerst kein neues Angebot vorlegen. DB-Chef Richard Lutz forderte den GDL-Vorsitzenden Claus Weselsky dennoch erneut zu Verhandlungen auf: "Wir sitzen am Verhandlungstisch, unsere Hand ist ausgestreckt, die Tür ist weit offen. Es liegt an Herrn Weselsky, jetzt einfach an den Tisch zu kommen und nicht draußen stehen zu bleiben und das gesamte Land lahmzulegen", sagte Lutz dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstagsausgaben).
Amnesty International fordert Untersuchungen zu toten Arbeitsmigranten in Katar
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International fordert die Untersuchung von Todesfällen Tausender Arbeitsmigranten im WM-Gastgeberland Katar in den vergangenen zehn Jahren. In einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht heißt es, es gebe Hinweise für einen Zusammenhang zwischen den Todesfällen und den gefährlichen Arbeitsbedingungen im Emirat. Dennoch hätten es katarische Behörden versäumt, dies aufzuklären.
Corona-Infektion: Auch Kenin verpasst US Open
Auch die frühere Australian-Open-Siegerin Sofia Kenin (22) wird bei den am Montag beginnenden US Open fehlen. Die Weltranglistenfünfte aus den USA erklärte auf Twitter, dass sie positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Zwar sei sie geimpft und habe nur milde Symptome, dennoch könne sie nicht am letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres in New York teilnehmen.
Eishockey-WM: Erste Niederlage für deutsche Frauen
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft der Frauen hat bei der WM in Calgary die erste Niederlage kassiert und trifft bereits im Viertelfinale auf einen der Topfavoriten Kanada oder USA. Nach zwei Siegen zum Auftakt gegen Ungarn (3:0) und Dänemark (3:1) unterlag die Auswahl um Kapitänin Julia Zorn Tschechien mit 0:2 (0:0, 0:1, 0:1).
Eindringliche Terrorwarnungen vor letzten Evakuierungsflügen aus Kabul
Kurz vor dem Ende der Rettungsflüge aus Kabul erreicht die Bedrohungslage vor dem Flughafen neue Ausmaße: Mehrere Länder, darunter Großbritannien, warnten am Donnerstag vor der "unmittelbaren und ernsthaften" Gefahr eines Terroranschlags in der Menschenmenge vor dem Flughafen. Auch die USA forderten ihre Staatsbürger auf, das Gelände um den Airport "sofort" zu verlassen. Die Bundeswehr könnte ihre Luftbrücke Medienberichten zufolge schon am Donnerstag beenden. Die Niederlande kündigten ein Ende ihrer Rettungsflüge noch am Donnerstag an und Frankreich fliegt spätestens am Freitagfrüh zum letzten Mal schutzbedürftige Afghanen aus.
Westliche Staaten warnen vor Terrorgefahr am Kabuler Flughafen
Wenige Tage vor dem voraussichtlichen Ende der internationalen Evakuierungsmissionen in Kabul haben mehrere beteiligte Staaten erhöhte Terrorgefahr um den Flughafen gemeldet. Großbritannien, die USA und Australien warnten ihre Staatsbürger am Mittwoch, das Gebiet zu meiden. Die Bundeswehr-Luftbrücke zur Rettung Schutzbedürftiger aus dem Land könnte einem Bericht zufolge bereits am Donnerstag zu Ende gehen.
Kunstturner Nguyen: "München ist ein realistisches Ziel"
Kunstturner Marcel Nguyen (33) hofft nach seinem zweiten Kreuzbandriss weiter auf eine Rückkehr in den Sport und den Start bei den Europameisterschaften im kommenden Jahr in seiner Geburtsstadt. "In München zu turnen ist ein realistisches Ziel", sagte der 33-Jährige in einem Insta-Live bei BR24Sport. Ziel sei es, die Karriere dort zu beenden.
Nach Olympia: Berufsverband der Trainer/innen fordert verbesserte Arbeitsbedingungen
Nach dem schwächsten deutschen Olympia-Abschneiden seit der Wiedervereinigung hat der Berufsverband der Trainerinnen und Trainer im Deutschen Sport (BVTDS) verbesserte Arbeitsbedingungen für seine Branche gefordert. "Nach wie vor sind faire Verträge, eine angemessene Bezahlung und gesunde Arbeitsplätze eine Ausnahme", beklagte BVTDS-Präsident Gert Zender in einer Pressemitteilung.