Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
25 Jahre 9/11: Gespaltene USA erinnern an die Opfer der Terroranschläge
Huthi-Miliz im Jemen übernimmt Kontrolle über wichtige Meerenge Bab al-Mandab
EU und UNO verurteilen Haftstrafen gegen Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong
Rüstungsgüter für "Abschiebeoffensiven": AfD-Politiker Siegmund löst Empörung aus
Sport
Vuelta: Mas weiter auf Kurs - Dunbar gewinnt Etappe
Der spanische Radprofi Enric Mas fährt auch nach der vorletzten schweren Bergetappe der Vuelta weiter unbeirrt seinem ersten Sieg bei der Spanien-Rundfahrt entgegen. Bei der Bergankunft nach 210 km in Penas Blancas rollte der 31-Jährige beim Sieg des Iren Eddie Dunbar (Pinarello Q36.5 Pro Cycling) mit dem Hauptfeld über die Ziellinie, sein Vorsprung auf den slowenischen Vuelta-Rekordsieger Primoz Roglic (+1:37) vom deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe und den Österreicher Felix Gall (Decathlon-CMA CGM/+3:01) bleibt unverändert.
Politik
Trump: USA werden Anschlagsopfer vom 11. September "niemals vergessen"
US-Präsident Donald Trump hat im Verteidigungsministerium bei Washington an die Opfer der Terroranschläge vor 25 Jahren erinnert. Die Vereinigten Staaten würden die Anschläge und die fast 3000 Todesopfer "niemals vergessen", sagte Trump in seiner Rede. "Deshalb kämpfen wir heute", fügte er hinzu. "Wir kämpfen hart. Wir kämpfen, um zu siegen."
Letzte Nachrichten
Berlin und Washington erzielen Einigung zu umstrittener Pipeline Nord Stream 2
Deutschland und die USA haben ihren jahrelangen Streit um die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 beigelegt. Wie die US-Spitzendiplomatin Victoria Nuland am Mittwoch in Washington sagte, besteht die Vereinbarung unter anderem darin, dass parallel zu Nord Stream 2 die Beförderung von russischem Gas durch die Ukraine um zehn Jahre verlängert werden soll. Die bisherigen Verträge laufen im Jahr 2024 aus.
Internationale Empörung über Erdogans Pläne für Geisterstadt Varosha auf Zypern
Die Pläne des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zur Wiedereröffnung der Geisterstadt Varosha auf Zypern haben international für Empörung gesorgt. Deutschland, Frankreich und die USA verurteilten die Ankündigung, einen Teil des ehemaligen Ferienortes in türkisch-zyprische Kontrolle zu überführen. Deutschland rief die Türkei am Mittwoch auf, sich an alle UN-Resolutionen zu halten und "die Kontrolle über den Ort der UN-Mission zu übertragen".
Macron verabschiedet Frankreichs Generalstabschef Lecointre
Mit militärischen Ehren hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron Generalstabschef François Lecointre verabschiedet. Beide nahmen am Mittwoch an einer Zeremonie im Ehrenhof des Pariser Invalidendoms teil. Der 59-jährige Lecointre übergibt seinen Posten an den bisherigen Chef der Landstreitkräfte, Thierry Burkhard.
Berlin und Paris fordern wegen EU-Klimaplänen Hilfe für Industrie
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire haben mit Blick auf die Klimapläne der EU Unterstützung für die Industrie angemahnt. Ansonsten drohe eine Abwanderung wichtiger Produktionszweige wie der Automobilindustrie in Länder mit weniger strengen Klima-Auflagen, sagte Altmaier am Mittwoch nach dem Treffen mit Le Maire in Paris. Das würde das "Scheitern" der ehrgeizigen EU-Pläne bedeuten, warnte er.
Salvini verteidigt Parteikollegen nach tödlichem Schuss auf Marokkaner
Der frühere italienische Innenminister Matteo Salvini hat nach einem tödlichen Schuss eines Lega-Politikers auf einen Marokkaner seinen Parteikollegen verteidigt. Der Chef der rechtsextremen Lega-Partei sprach in einem am Mittwoch im Onlinenetzwerk Facebook veröffentlichten Video von "legitimer Selbstverteidigung". Der Kommunalpolitiker Massimo Adriatici steht nach Angaben von Lokalmedien unter Hausarrest, nachdem er bei einem Streit in der norditalienischen Kleinstadt Voghera einem 39-jährigen Marokkaner in die Brust geschossen hatte.
Zahl der Todesopfer durch Hochwasser in Rheinland-Pfalz auf 125 gestiegen
Eine Woche nach dem verheerenden Hochwasser in Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Toten dort auf 125 gestiegen. Die Polizei Koblenz bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Mittwochabend zwei weitere Todesopfer. Mehr als 150 Menschen gelten der rheinland-pfälzischen Einsatzleitung zufolge weiterhin als vermisst. Dies waren deutlich weniger als am Dienstag, als noch über 870 Menschen vermisst wurden. Bei der Katastrophe wurden zudem 764 Menschen verletzt.
Zahl der Todesopfer durch Hochwasser in Rheinland-Pfalz auf 123 gestiegen
Eine Woche nach dem verheerenden Hochwasser in Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Toten dort auf 123 gestiegen. 155 weitere Menschen gelten weiterhin als vermisst, wie ein Sprecher der Einsatzleitung der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch sagte. Dies waren deutlich weniger als am Dienstag, als noch 876 Menschen vermisst wurden. Bei der Katastrophe wurden zudem 764 Menschen verletzt.
BGH: Käufer von Dieselautos mit manipuliertem Motor haben keinen Anspruch auf Neulieferung
Im Verfahren um die Neulieferung von Ersatzfahrzeugen nach dem Kauf eines Fahrzeugs von VW oder Audi mit dem manipulierten Dieselmotor EA 189 hat der Bundesgerichtshof (BGH) einen solchen Anspruch abgelehnt. Grundsätzlich könne ein Käufer zwar die Ersatzlieferung eines zwischenzeitlich hergestellten Nachfolgemodells verlangen, erklärte der BGH am Mittwoch. Der entsprechende Anspruch müsse gegenüber dem Verkäufer aber innerhalb von zwei Jahren nach Abschluss des Kaufvertrags geltend gemacht werden. (Az. VIII ZR 254/20 u.a.)
Kirchen planen am Freitag gemeinsame Andachten für Opfer der Flutkatastrophe
Als Zeichen der Verbundenheit mit den Betroffenen der Flutkatastrophe werden am Freitag viele Kirchen in Deutschland ihre Glocken läuten und zu gemeinsamen Gebeten einladen. Am Mittwoch riefen unter anderem das katholische Bistum im hessischen Limburg und die Evangelische Kirche im Rheinland ihre Pfarreien und Gemeinden zur Teilnahme an der Aktion auf, um ein Zeichen der Solidarität an die Menschen in den westdeutschen Hochwassergebieten zu senden.
Spahn warnt vor explosionsartigem Steigen der Corona-Zahlen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat vor einem abermaligen explosionsartigen Anwachsen der Corona-Ansteckungszahlen gewarnt. Sollte sich der derzeitige Anstieg der Inzidenzwerte unverändert fortsetzen, würde die Sieben-Tage-Inzidenz bis September auf 400 und bis Oktober auf 800 steigen, sagte Spahn am Mittwoch in Berlin.
Totalschaden am Viererkajak: Schock für deutsches Paradeboot
Schock für das Paradeboot des Deutschen Kanuverbandes (DKV): Das Kajak des Männer-Vierers wurde auf dem Weg nach Tokio schwer beschädigt und kann für die Olympischen Spiele nicht genutzt werden. Der K4 um Max Rendschmidt, Ronald Rauhe, Tom Liebscher, Max Lemke ist darauf angewiesen, dass das Vorbereitungsboot aus Duisburg nun sicher und pünktlich in der japanischen Hauptstadt ankommt.
Bundesregierung verlängert Quarantäneregeln für Rückkehrer bis September
Die Bundesregierung hat die Corona-Regeln für Einreisende aus dem Ausland über die Sommerferien hinaus verlängert. Die Verordnung, welche die Quarantänepflichten für Einreisende regelt, gilt nun bis zum 10. September, wie Vizeregierungssprecherin Martina Fietz am Mittwoch mitteilte. Ohne die Verlängerung wäre sie am 28. Juli ausgelaufen.
Porsche zahlt 40 Millionen Euro Bußgeld an Baden-Württemberg
Der Autohersteller Porsche zahlt 40 Millionen Euro Bußgeld an das Land Baden-Württemberg. Ein laufendes Verfahren wegen fahrlässiger Verletzungen der Aufsichtspflicht im Zusammenhang mit steuerlichen Erklärungspflichten für die Jahre 2009 bis 2016 sei damit rechtskräftig abgeschlossen, erklärte die Stuttgarter Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Auch die Ermittlungen gegen ein ehemaliges Betriebsratmitglied wurden demnach nach Zahlung eines "mittleren sechsstelligen Betrags" an gemeinnützige Organisationen vorläufig eingestellt.
Niederländer nehmen Abschied von ermordetem Journalisten de Vries
Tausende Niederländer haben am Mittwoch Abschied von dem vor wenigen Tagen niedergeschossenen Investigativjournalisten Peter R. de Vries genommen. Bereits um 07.00 Uhr morgen bildete sich vor dem Königlichen Theater Carré in Amsterdam eine lange Schlange, wo der prominente Kriminalreporter in einem weißen Sarg mit roten Rosen aufgebahrt war. In einem Rahmen neben dem Sarg erinnerte ein Ajax-Trikot mit seinem Namen an die Begeisterung des 64-Jährigen für den Amsterdamer Fußballverein.
Thüringer Landtag entscheidet Freitag über AfD-Misstrauensantrag gegen Ramelow
Der Thüringer Landtag entscheidet am Freitag über den von der AfD-Fraktion angekündigten Misstrauensantrag gegen Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke). Die Abstimmung werde am Freitag nach der Mittagspause des Parlaments stattfinden, sagte Landtagspräsidentin Birgit Keller (Die Linke) am Mittwoch in der Plenarsitzung des Parlaments. Die AfD hatte am Montag ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Ramelow beantragt; sie will ihren Fraktionschef Björn Höcke zur Wahl stellen.
Bangen um Saisonauftakt: Drei Coronafälle bei Darmstadt 98
Fußball-Zweitligist Darmstadt 98 muss wegen drei Coronafällen in der Mannschaft um die Austragung des Saisonauftakts am Samstag gegen Jahn Regensburg (13.30 Uhr/Sky) bangen. Nach Angaben der Hessen wurden die drei namentlich nicht genannte Spieler "mit sofortiger Wirkung isoliert und haben sich in häusliche Quarantäne begeben". Alle weiteren Ergebnisse der fraglichen Testreihe seien negativ ausgefallen.
US-Vize-Außenministerin Sherman reist nach China
Inmitten der Spannungen zwischen Washington in Peking reist die stellvertretende US-Außenministerin Wendy Sherman an diesem Wochenende nach China. Dort werde sie Konfliktthemen ansprechen, aber auch über die gemeinsamen Interessen beider Länder diskutieren, teilte das US-Außenministerium am Mittwoch mit.
14-Jährige fährt unfreiwillig 70 Kilometer auf Güterzug durch Baden-Wüttemberg
Unfreiwillig ist eine 14-Jährige in Baden-Württemberg rund 70 Kilometer auf einem Güterzug mitgefahren - und hat sich bei einem waghalsigen Absprung am Ende verletzt. Wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, war das Mädchen am Dienstag gemeinsam mit einer etwa gleichaltrigen Freundin an einem Bahnhof in Ettlingen auf einen stehenden Güterzug geklettert. Als dieser sich plötzlich in Bewegung setzte, konnte nur die Freundin rechtzeitig abspringen.
Bundesregierung beschließt Bericht zu Maßnahmen gegen Kinderpornografie
Die Bundesregierung hat am Mittwoch den von Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) und Innenminister Horst Seehofer (CSU) vorgelegten Bericht zu den im Jahr 2020 ergriffenen Maßnahmen gegen kinderpornografische Inhalte beschlossen. "Die hohen Löschquoten und die vergleichsweise kurzen Bearbeitungszeiten belegen, dass das Konzept ’Löschen statt Sperren’ insgesamt wirkungsvoll ist", erklärte Lambrecht am Mittwoch. Das Löschen der Inhalte alleine reiche jedoch nicht aus.
Versicherer rechnen mit Hochwasserschäden von bis zu fünf Milliarden Euro
Die jüngste Hochwasserkatastrophe hat in Deutschland einen Milliardenschaden hinterlassen. Die deutsche Versicherungsbranche rechnet mit versicherten Hochwasserschäden in Höhe von vier bis fünf Milliarden Euro, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Mittwoch mitteilte. Das seien erste vorläufige Schätzungen und sie beträfen nur die Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Schäden in Sachsen und Bayern sind demnach noch nicht in den Schätzungen enthalten.
EU lehnt Londons Forderung nach "Neuverhandlung" von Nordirland-Protokoll ab
Mit der Forderung nach einer Neuverhandlung des Nordirland-Protokolls hat Großbritannien den Post-Brexit-Streit mit der EU neu angefacht. Die britische Regierung verlangte am Mittwoch, das Nordirland-Protokoll vorübergehend auszusetzen - und kassierte umgehend eine Absage aus Brüssel. Großbritannien will durch ein Moratorium Zeit gewinnen, um über "erhebliche Änderungen" an den Zollvereinbarungen des Nordirland-Protokolls zu verhandeln. EU-Kommissionsvizepräsident Maros Sefcovic erklärte jedoch, Brüssel schließe "Neuverhandlung" aus.
EU lehnt nach Vorstoß aus London "Neuverhandlung" von Nordirland-Protokoll ab
Die EU-Kommission hat Forderungen aus London abgelehnt, die Nordirland-Regelungen des Brexit-Abkommens vorübergehend auszusetzen. Brüssel schließt eine "Neuverhandlung" des Protokolls über die Zollregelungen für Nordirland aus, wie EU-Kommissionsvizepräsident Maros Sefcovic am Mittwoch erklärte. Großbritannien will durch ein Moratorium Zeit gewinnen, um über "wichtige Änderungen" an den Zollvereinbarungen des Nordirland-Protokolls zu verhandeln.
Großbritannien verlangt von EU Moratorium auf Nordirland-Protokoll
Großbritannien hat von der EU verlangt, die Nordirland-Regelungen des Brexit-Abkommens vorübergehend auszusetzen. Durch ein Moratorium solle die Zeit gewonnen werden, um über "wichtige Änderungen" an den Zollvereinbarungen des Nordirland-Protokolls zu verhandeln, sagte Brexit-Minister David Frost am Mittwoch im Oberhaus in London.
Deutsche Umwelthilfe warnt vor "fatalem Irrweg" bei Wiederaufbau nach Flutkatastrophe
Dei Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat vor einem "fatalen Irrweg" beim geplanten Wiederaufbau nach der Hochwasserkatastrophe im Südwesten Deutschlands gewarnt. Der Reflex, alle zerstörten Gebäude wieder so aufzubauen, wie sie vor dem Hochwasser waren, sei zwar verständlich, erklärte die DUH am Mittwoch. Ein solcher Wiederaufbau berge jedoch die Gefahr, dass die Menschen beim nächsten Hochwasser "abermals alles verlieren". Die DUH forderte deshalb eine Anpassung der Pläne an die Klimakrise.
Experten sehen Vorhersagen für mehr Extremwetter bestätigt
Expertinnen und Experten sehen in der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands einen deutlichen Hinweis darauf, dass die Folgen der Erderwärmung nun vielerorts spürbarer werden. "Die Menschheit verlässt gerade den klimatischen Wohlfühlbereich", sagte der Kieler Klima-Wissenschaftler Mojib Latif am Mittwoch auf einer Veranstaltung des Deutschen Klimakonsortiums (DKK). Auch die DKK-Vorstandsvorsitzende Astrid Kiendler-Scharr verwies auf diesen Zusammenhang.
Bund legt nationale Reserve für Gesundheitsgüter an
Als Konsequenz aus den schwierigen Erfahrungen zu Beginn der Corona-Pandemie legt die Bundesregierung eine nationale Reserve für Gesundheitsgüter an. Die Reserve solle in akuten Notsituationen die Versorgung des Gesundheitssektors für sechs Monate mit Waren wie Masken, Einmalhandschuhen, Schutzanzügen und Medikamenten sicherstellen, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch in Berlin. Zudem sichere sich der Bund große Produktionskapazitäten für Impfstoffe.
Alaba übernimmt Trikotnummer 4 bei Real von Ramos
Der langjährige Bayern-Star David Alaba tritt beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid gleich mehrfach in die Fußstapfen des abgewanderten Kapitäns Sergio Ramos. Wie die Königlichen bei der offiziellen Präsentation des österreichischen Nationalspielers am Mittwoch bekannt gaben, wird der 29-Jährige die Trikotnummer 4 von Ramos übernehmen. Bei Bayern München trug Alaba, der in Madrid für fünf Jahre unterschrieb, die Rückennummer 27.
Corona-Impfstoff von Biontech wird künftig auch in Südafrika produziert
Der Corona-Impfstoff der Pharmaunternehmen Biontech und Pfizer soll künftig auch in Südafrika hergestellt werden. Dazu sei eine Kooperationsvereinbarung mit dem in Kapstadt ansässigen Unternehmen Biovac geschlossen worden, teilten der Mainzer Impfstoffentwickler Biontech und sein US-Partner Pfizer am Mittwoch mit. Biovac werde die Wirkstoffsubstanz aus Werken in Europa erhalten und in einem letzten Herstellungsschritt das Abfüllen und Verpacken des Impfstoffs übernehmen.
Liverpool verliert Status als Weltkulturerbe
Die britische Küstenstadt Liverpool hat ihren Status als Unesco-Weltkulturerbe verloren. Der außergewöhnliche Wert des historischen Hafengebiets in der Stadt werde durch zahlreiche Bauprojekte beschädigt, teilte die UN-Kulturorganisation am Mittwoch mit. Das Unesco-Komitee votierte mit 13 zu fünf Stimmen für den Entzug des Welterbetitels.
Merkel stellt sich am Donnerstag den Fragen der Medien
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stellt sich am Donnerstag bei ihrer traditionellen Sommerpressekonferenz den Fragen der Hauptstadtjournalisten. Bei dem Auftritt in der Bundespressekonferenz ab 11.00 Uhr will die Kanzlerin Fragen zu "aktuellen Themen der Innen- und Außenpolitik" beantworten, wie die Bundesregierung ankündigte. In den vergangenen Jahren nutzte Merkel diese Gelegenheit in der Regel für ausführliche Erörterungen ihrer Politik.
Fehlstart der US-Stars: Weltmeisterinnen unterliegen Schweden 0:3
Mit einem kapitalen Fehlstart der US-Superstars und kollektiven Zeichen gegen Rassismus hat das olympische Fußballturnier der Frauen begonnen. Die Weltmeisterinnen verloren zum Auftakt ihrer Gold-Mission gegen Schweden 0:3 (0:1) und kassierten nach 44 Spielen erstmals wieder eine Niederlage.
Studie: Lebensmittelverschwendung für zehn Prozent aller CO2-Emissionen verantwortlich
Das Ausmaß der weltweiten Lebensmittelverschwendung ist nach Angaben der Umweltschutzorganisation WWF deutlich größer als bislang angenommen - mit erheblichen Auswirkungen auch auf den Klimawandel. Wie aus einer am Mittwoch vom WWF veröffentlichten Studie hervorgeht, werden jedes Jahr 2,5 Milliarden Tonnen Lebensmittel verschwendet anstatt auf dem Teller zu landen. Fast die Hälfte der Verluste fällt demnach bereits in der Landwirtschaft an.