Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Einstimmiger Beschluss im Aufsichtsrat: VW streicht 50.000 weitere Stellen
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Spitzenkandidaten sprechen über Machtoptionen
Weitere Abgeordnete wollen Thüringer BSW-Fraktion verlassen
Sachsens Wirtschaftsminister für chinesische VW-Produktion in Zwickau
Politik
Trump zieht nach Blockade von Briefwahleinschränkungen vor Oberstes Gericht
US-Präsident Donald Trump sucht erneut Hilfe beim Obersten Gerichtshof: Nach der Blockade seiner Pläne zur erschwerten Briefwahl durch ein Bundesgericht hat Trump den Supreme Court angerufen. Mit einem am Donnerstag eingereichten Eilantrag will die US-Regierung die Umsetzung eines Dekrets erwirken, mit dem die Briefwahl zwei Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen zum Kongress strenger geregelt werden soll. Damit spitzt sich der Rechtsstreit wenige Tage vor dem Versand der ersten Briefwahlunterlagen an die Wähler in einigen Bundesstaaten zu.
Sport
"Ein bisschen Wahnsinn": Kompany und die "KI-Wolke"
Ein Wunschtransfer, den ihm der FC Bayern untersagte? Vincent Kompany lachte laut. "Also, das hast du dir aus der KI-Wolke geholt, diese Information", sagte der Münchner Trainer angesprochen auf einen entsprechenden Bild-Bericht gut gelaunt, bevor er dann doch noch ernst wurde: "Ich bin total überrascht, dass das überhaupt irgendwo in die Welt ging, weil ich nicht einmal aufgestanden bin mit diesem Gedanken."
Letzte Nachrichten
Reederei Costa nimmt Kreuzfahrten wieder auf
Nach mehr als viermonatiger Pause wegen der Corona-Pandemie nimmt die italienische Reederei Costa ihre Kreuzfahrten wieder auf. Am Samstag gingen erste Passagiere an Bord des Flaggschiffs "Costa Smeralda" im Hafen von Savona. Sämtliche Besatzungsmitglieder und Gäste mussten einen Corona-Test machen, bevor sie auf das Schiff durften, zudem ist an Bord das Maskentragen Pflicht.
Rund 50 Festnahmen bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen in Finnland
In Finnland und Schweden sind hunderte Menschen gegen die Corona-Beschränkungen auf die Straßen gegangen. Bei den Protesten in der finnischen Hauptstadt wurden nach Polizeiangaben am Samstag rund 50 Menschen festgenommen. Demnach versammelten sich bis zu 300 Demonstranten zu einer nicht genehmigten Protestaktion. In der schwedischen Hauptstadt Stockholm demonstrierten bis zu 600 Menschen.
Tausende versammeln sich für traditionelle 1. Mai-Demonstration in Berlin
In Berlin haben sich am Samstagabend tausende Demonstranten für die sogenannte revolutionäre Demonstration zum 1. Mai versammelt. "Wir rechnen damit, dass wir in den fünfstelligen Teilnehmerbereich kommen könnten", sagte der Sprecher der Berliner Polizei, Thilo Cablitz. Mehrere Organisationen und Bündnisse hatten zur Teilnahme aufgerufen, die Polizei ist mit einem Großaufgebot von rund 5600 Beamten im Einsatz. Es sei denkbar, dass es auch zu Ausschreitungen und Sachbeschädigungen kommen könnte, sagte Cablitz.
Polizei: Demonstrationen in Berlin zunächst "weitestgehend ruhig"
In Berlin sind mehrere Demonstrationen am Tag der Arbeit zunächst ohne gößere Zwischenfälle verlaufen. Die Lage sei "weitestgehend ruhig", sagte ein Sprecher der Polizei. Nach sieben beendeten Kungebungen seien bis zum späten Samstagnachmittag rund 60 Anzeigen erstattet worden, hauptsächlich wegen Verstößen gegen Corona-Regeln. Die traditionelle sogenannte revolutionäre Demonstration zum 1. Mai wurde am Abend erwartet. Auch in anderen Städten verliefen die Demonstrationen weitestgehend ruhig.
Trotz guter Leistung: Kerber scheitert an Kvitova
Die frühere Weltranglistenerste Angelique Kerber (Kiel) ist beim WTA-Turnier in Madrid trotz einer erneut guten Leistung in der zweiten Runde ausgeschieden. Die 33-Jährige unterlag am Samstag bei der mit rund 2,5 Millionen Euro dotierten Sandplatz-Veranstaltung der zweimaligen Wimbledonsiegerin Petra Kvitova aus Tschechien mit 4:6, 5:7.
Impfkampagne in Rebellengebiet in Nordsyrien angelaufen
In den nordsyrischen Rebellengebieten ist am Samstag die Impfkampagne gegen das Coronavirus angelaufen. Die Behörden in den nördlichen Provinzen Idlib und Aleppo hatten vor wenigen Tagen über die internationale Impfstoffkampagne Covax eine erste Lieferung von rund 54.000 Impfdosen erhalten. In Idlib bekam am Samstag als Erster ein Arzt der örtlichen Kinderklinik seine Impfspritze.
WM-Vorbereitung: DEB-Team verspielt Zwei-Tore-Führung
Im vierten WM-Test hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihre vierte Niederlage kassiert. Das Team von Bundestrainer Toni Söderholm verlor in Nürnberg 4:5 (2:1, 1:1, 1:3) gegen den zwölfmaligen Weltmeister Tschechien und verspielte dabei eine Zwei-Tore-Führung.
Behörden in Neu Delhi verlängern Corona-Lockdown
Angesichts der dramatischen Corona-Situation in Indien haben die Behörden den Lockdown in der Hauptstadt Neu Delhi um eine Woche verlängert. Regional-Regierungschef Arvind Kejriwal verkündete die Maßnahme am Samstag auf Twitter. Ursprünglich hätte der Lockdown in der 20-Millionen-Einwohner-Stadt am Montag auslaufen sollen.
Struff gewinnt: Beim 171. Anlauf erstmals im Finale
Tennis-Profi Jan-Lennard Struff hat zum ersten Mal in seiner Karriere ein Endspiel auf der ATP-Tour erreicht. Beim Turnier in München gewann der 31 Jahre alte Warsteiner gegen Qualifikant Ilja Iwaschka (Belarus) nach schwachen Start mit 6:4, 6:1 sein insgesamt achtes Halbfinale. Struff nimmt beim MTTC Iphitos zum 171. Mal an einem ATP- oder Grand-Slam-Turnier teil - nun winkt der erste Titel.
Zunächst keine größere Zwischenfälle bei Demonstrationen in Berlin
Bei den Demonstrationen am Tag der Arbeit in Berlin ist es am Samstag zunächst zu keinen größeren Zwischenfällen gekommen. Bei den verschiedenen Kundgebungen sei die Lage ruhig, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Teilnehmerzahlen schwankten zwischen wenigen Menschen bis hin zu gut 5000 Teilnehmern bei einer Fahrradsternfahrt durch die Hauptstadt.
Kündigungswelle bei US-Softwarefirma nach Verbot politischer Gespräche
Nach einem Verbot politischer Gespräche am Arbeitsplatz hat rund ein Drittel der Belegschaft eines US-Softwarkonzerns die Kündigung eingereicht. Die Kündigungswelle setzte ein, nachdem der Chef von Basecamp, Jason Fried, am Montag in einem Blogbeitrag neue Unternehmensrichtlinien verkündet hatte. Dazu zählte ein Verbot "gesellschaftlicher und politischer Diskussionen auf unserem Unternehmensaccount".
Mehr als 200 Menschen bei Mai-Demo in Istanbul festgenommen
Die türkische Polizei hat am Samstag mehr als 200 Menschen festgenommen, die trotz eines Corona-Versammlungsverbots Kundgebungen zum Tag der Arbeit abhalten wollten. Nach Berichten von AFP-Korrespondenten wurden die Menschen in Gewahrsam genommen als sie versuchten, auf den symbolträchtigen Taksim-Platz oder die angrenzende Istiklal-Straße zu gelangen. Die Stadtverwaltung gab die Zahl der Festnahmen mit 212 an.
Millionen Chinesen am Tag der Arbeit auf Reisen
Fast eineinhalb Jahre nach dem Ausbruch des Coronavirus hat der 1. Mai in China einen Vorgeschmack gegeben auf das Leben nach der Pandemie. Millionen Menschen machten sich am Tag der Arbeit auf Reisen quer durchs Land. Die chinesischen Behörden erwarteten rund 265 Millionen Reisende während der fünftägigen Ferien.
Grammys ändern nach Kritik Nominierungsregeln
Nach heftiger Kritik an ihrer Nominierungspolitik wollen die Organisatoren der Grammy-Verleihung die Regeln ändern. Künftig sollen die mehr als 12.000 stimmberechtigten Mitglieder über die Nominierungen für die wichtigsten US-Musikpreise entscheiden, erklärte die Recording Academy am Freitag (Ortszeit) in Los Angeles. Die bislang dafür zuständigen Komitees aus 15 bis 30 Branchenexperten, deren Namen geheim blieben, würden abgeschafft.
Einigung bei grün-schwarzen Koalitionsverhandlungen in Baden-Württemberg
Sieben Wochen nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg haben sich Grüne und CDU auf eine Neuauflage ihrer Koalition geeinigt. Die inhaltliche Arbeit der Gespräche mit den Grünen sei abgeschlossen, teilte die CDU am Samstag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Der Koalitionsvertrag soll demnach am Mittwoch vorgestellt werden. Grüne und CDU regieren unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) das Land seit 2016 zusammen.
Hilfslieferungen aus aller Welt erreichen Corona-Hotspot Indien
Im Kampf gegen das Coronavirus bekommt das von der Pandemie besonders stark getroffene Indien nun Hilfe aus aller Welt: Eine Bundeswehr-Maschine brachte am Wochenende dutzende Beatmungsgeräte und Medikamente nach Neu Delhi, aus Frankreich trafen acht Sauerstoffproduktionsanlagen und Beatmungsgeräte ein. London versprach weitere tausend Beatmungsgeräte, nachdem es bereits eine erste Lieferung abgeschickt hatte. Die indischen Behörden meldeten derweil mit knapp 3700 Toten binnen eines Tages so viele Corona-Opfer wie noch nie.
Lebensrettender Sauerstoff erreicht Indien
Nach den dramatischen Bildern von überlasteten Krankenhäusern und ohne Sauerstoff sterbenden Corona-Patienten nimmt die internationale Hilfe für Indien Fahrt auf. Eine Bundeswehr-Maschine brachte am Wochenende dutzende Beatmungsgeräte und Medikamente nach Neu Delhi, aus Frankreich trafen acht Sauerstoffproduktionsanlagen und weitere Beatmungsgeräte ein. Die indischen Behörden meldeten derweil am Sonntag mit knapp 3700 Toten binnen eines Tages so viele Corona-Opfer wie noch nie.
Indien meldet mehr als 400.000 Corona-Neuinfektionen an einem Tag
Überlastete Krankenhäuser, Versorgungsengpässe und mehr als 400.000 Neuinfektionen binnen eines Tages: Angesichts der schweren Corona-Krise in Indien hat Deutschland eine erste Hilfslieferung in das südostasiatische Land geschickt. Eine Bundeswehrmaschine startete am Samstag mit 120 Beatmungsgeräten, Medikamenten sowie Personal für den Aufbau einer Sauerstoffanlage an Bord nach Neu Delhi. Zuvor hatte das indische Gesundheitsministerium mit 401.993 Corona-Neinfektionen in 24 Stunden einen neuen weltweiten Höchststand gemeldet.
Rechtspopulistin Le Pen sagt im Fall von Wiederwahl Macrons "Chaos" voraus
Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen hat vor allgegenwärtigem "Chaos" im Fall einer Wiederwahl von Staatschef Emmanuel Macron gewarnt. Eine zweite Amtszeit für Macron wäre "das größte Unglück Frankreichs", sagte Le Pen am Samstag, nachdem sie in Paris an der Statue der Jeanne d’Arc anlässlich des Maifeiertages einen Kranz niedergelegt hatte. Dann gäbe es ein "Chaos, das absolut allgemein wäre" und eine "soziale Plünderung".
Kirgistan wirft Tadschikistan Bruch der Waffenruhe vor
Kirgistan hat seinem Nachbarland Tadschikistan vorgeworfen, gegen die nach den jüngsten heftigen Grenzgefechten vereinbarte Waffenruhe zu verstoßen. Die tadschikische Armee habe am Samstag auf Wohnhäuser im Bezirk Leilik in der Grenzregion Batken geschossen, erklärte Kirgistans Nationaler Sicherheitsrat. Das Gebiet war demnach etwa eine Stunde zuvor evakuiert worden. Kirgistan warf dem Nachbarland außerdem vor, eine strategisch wichtige Straße zwischen einem kirgisischen Gebiet und dem Rest des Landes blockiert zu haben.
Grüne wollen Verbrauch von To-go-Bechern bis 2025 halbieren
Die Grünen fordern mit einem Antrag im Bundestag die Bundesregierung auf, bis zum Jahr 2025 den Verbrauch von To-go-Bechern von derzeit rund einer Milliarde pro Jahr zu halbieren. Um das Ziel zu erreichen, müssten Mehrwegalternativen künftig immer günstiger angeboten werden als Einwegverpackungen, heißt es in dem Antrag, der den Sendern RTL und ntv am Samstag vorlag.
Merkel dankt Arbeitnehmern für Einsatz und Geduld in der Corona-Pandemie
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zum Tag der Arbeit den Einsatz und die Geduld der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Corona-Pandemie gewürdigt. "Die Pandemie hat uns noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie wichtig die Arbeit jedes Einzelnen ist, damit das große Ganze wie gewohnt funktioniert", sagte Merkel am Samstag in ihrem wöchentlichen Video-Podcast. "Gerade Berufe, die sonst nicht solche Aufmerksamkeit bekommen, haben das Land am Laufen gehalten."
Lockerungen für Corona-Geimpfte in immer mehr Bundesländern
In immer mehr Bundesländern werden die Corona-Regeln für Geimpfte gelockert. Die Landesregierungen Nordrhein-Westfalens und des Saarlands beschlossen, dass für vollständig gegen das Virus geimpfte oder von einer Erkrankung genesene Menschen ab Montag Erleichterungen gelten. Die Bundesregierung will kommende Woche eine bundesweit einheitliche Regelung auf den Weg bringen.
Nordrhein-Westfalen beschließt Lockerungen für Corona-Geimpfte und Genesene
Auch Nordrhein-Westfalen führt Lockerungen bei den Corona-Regeln für vollständig Geimpfte und von einer Erkrankung Genesene ein. Diese werden Menschen mit negativen Corona-Tests gleichgestellt, wie die Staatskanzlei am Samstag in Düsseldorf mitteilte. Eine vollständige Impfung ersetzt demnach etwa den Nachweis eines negativen Testergebnisses bei sogenannten Click and Meet-Einkäufen im Einzelhandel. Die Regelungen gelten ab Montag.
Rettungsschiff "Ocean Viking" darf 236 Bootsflüchtlinge nach Sizilien bringen
Die Seenotrettungsorganisation SOS Méditerranée darf 236 gerettete Bootflüchtlinge in Italien an Land bringen. Ihr Schiff "Ocean Viking" habe von den zuständigen Behörden den Hafen von Augusta auf Sizilien zugewiesen bekommen, teilte die Nichtregierungsorganisation am Samstag in Berlin mit.
Russland verhängt Sanktionen gegen acht EU-Vertreter
Russland hat Sanktionen gegen acht hochrangige EU-Vertreter verhängt. Zu den Betroffenen gehört EU-Parlamentspräsident David Sassoli, wie das Außenministerium in Moskau am Freitag mitteilte. Die EU-Vertreter werden unter anderem mit Einreisesperren belegt. Moskau antwortete damit auf Strafmaßnahmen, welche die EU im März gegen russische Regierungsmitarbeiter wegen des Falls des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny erlassen hatte. Das russische Außenministerium warf der EU vor, "einseitige, illegitime" Einschränkungen gegen russische Bürger und Organisationen zu verhängen. (M.Dylatov--DTZ)
USA beschränken wegen Corona Einreisen aus Indien
Angesichts der dramatischen Corona-Infektionslage in Indien schränkt nun auch die US-Regierung Einreisen aus dem Land ein. Die zunächst nicht näher detaillierten Einschränkungen sollen am kommenden Dienstag in Kraft treten, wie das Weiße Haus am Freitag mitteilte. Begründet wird dies mit "den außergewöhnlich hohen Covid-19-Fallzahlen" und der Virus-Variante, die in Indien zirkuliert. Die Zahl der Corona-Infektionen und Todesfälle war in Indien zuletzt drastisch angestiegen. Mitverantwortlich für die Lage ist vermutlich die neue Coronavirus-Mutante B.1.617. Große Schwierigkeiten hat das Land zudem bei der Impfkampagne. Am vergangenen Wochenende verhängte bereits die Bundesregierung einen weitgehenden Stopp für Einreisen aus Indien. Die USA verbieten derzeit wegen der Corona-Pandemie Einreisen aus dem Schengenraum, Großbritannien, Irland, China, Brasilien, Südafrika und dem Iran. Es gibt aber eine Reihe von Ausnahmen. (W.Uljanov--DTZ)
Umweltbundesamt fordert nach Karlsruher Klima-Urteil früheren Kohleausstieg
In der durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts ausgelösten Debatte um ein schärferes Klimaschutzgesetz hat der Chef des Bundesumweltbundesamts, Dirk Messner, einen vorgezogenen Kohleausstieg gefordert. "Wir brauchen den Kohleausstieg bis 2030", sagte Messner den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. "Nur so kann Deutschland auf dem Pfad zu deutlich unter zwei Grad Erderwärmung bleiben. Wenn wir erst 2038 aussteigen, reicht das nicht."
Gewerkschaften fordern Solidarität und faire Lastenverteilung in der Pandemie
Zum Tag der Arbeit haben Gewerkschaften Solidarität und eine faire Lastenverteilung in der Corona-Pandemie gefordert. "Wir lassen nicht zu, dass Arbeitgeber die Pandemie als Vorwand für Jobabbau, Betriebsverlagerungen und Lohn-Dumping missbrauchen", sagte der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), Reiner Hoffmann. In den vergangenen Monaten hätten Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräte dafür gekämpft, "dass soziale Härten abgefedert und viele Jobs gesichert wurden".
IG Metall fordert "faire Lastenverteilung" in der Corona-Pandemie
Die IG Metall hat zum Tag der Arbeit gemahnt, bei der Bewältigung der Kosten der Corona-Pandemie auf eine faire Lastenverteilung zu achten. "Die Risiken der Pandemie und der Transformation können nicht von den Beschäftigten allein geschultert werden, während andere ihre Chancen nutzen", sagte Gewerkschaftschef Jörg Hofmann den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Samstag. "Die Pandemie hinterlässt nicht nur Opfer und Verlierer, es gibt auch Profiteure."
Pentagon stellt Finanzierung von Mauer an Grenze zu Mexiko komplett ein
Das US-Verteidigungsministerium hat alle von ihm finanzierten Projekte zum Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko gestoppt. Einer entsprechenden Entscheidung von US-Präsident Joe Biden folgend beende das Pentagon "alle Grenzmauerbauprojekte, die mit Geldern bezahlt wurden, die ursprünglich für andere militärische Zwecke vorgesehen waren", teilte der Vize-Sprecher des Ministeriums, Jamal Brown, am Freitag (Ortszeit) mit. Das Pentagon habe dazu "alle notwendigen Maßnahmen" eingeleitet.
Zahl der Corona-Toten in Brasilien im April auf neuem Monatshöchststand
In Brasilien hat die Zahl der monatlichen Corona-Toten im April einen neuen Höchststand erreicht. Mit den am Freitag gemeldeten 2595 neuen Fällen stieg die Zahl der Corona-Toten für den gesamten Monat auf 82.266, wie das Gesundheitsministerium in Brasília mitteilte. Damit wurde der im März erreichte traurige Rekord von 66.573 Todesfällen erneut übertroffen.