Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
NFL: Deutsches Quintett im Practice Squad
Dobrindt warnt Koalition vor Auswechslung von Spitzenpersonal nach Landtagswahl
Hoeneß über Messi-Abschied: "Total richtig"
Oberdorf nach Comeback: "Habe es echt vermisst"
Sport
"Dirigent" Wawrinka verabschiedet sich von der Grand-Slam-Bühne
Stan Wawrinka blickte mit Tränen in den Augen auf das Tributvideo auf der großen Leinwand, dann versuchte er, seine Emotionen in Worte zu fassen. "Ich habe über die Jahre so viel Support und Liebe hier erfahren. Es war immer besonders", sagte der Schweizer Tennisstar, nachdem seine Grand-Slam-Karriere trotz der Dreisatzniederlage gegen Matteo Berrettini bei den US Open ein würdiges Ende gefunden hatte.
Wirtschaft
Schwaches Börsendebüt von Online-Händler Shein in Hongkong
Der Online-Versandhändler Shein hat am Dienstag bei seinem Gang an die Börse in Hongkong einen schwachen Start hingelegt. Bei dem mit Spannung erwarteten Schritt verzeichnete das Unternehmen einen Kursrückgang von acht Prozent, nachdem es damit umgerechnet bis zu 1,5 Milliarden Euro eingenommen hatte. Kurz nach Handelsbeginn notierte der Modekonzern bei umgerechnet 4,91 Euro pro Aktie, der Ausgabepreis lag bei umgerechnet 5,34 Euro.
Letzte Nachrichten
Olympia-Auslosung: Handballer treffen auf Frankreich und Spanien
Auftakt gegen Europameister Spanien, Höchstschwierigkeit gegen Rekordweltmeister Frankreich: Die deutschen Handballer haben bei der Auslosung für die Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) eine herausfordernde Gruppe A erwischt. Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason trifft auch noch auf Norwegen, Brasilien und Argentinien. Die besten vier Mannschaften der beiden Parallelstaffeln qualifizieren sich für das Viertelfinale.
Bundesamt verwirft Einwände von Umweltschützern gegen Nord Stream 2
Deutsche Umweltschützer sind mit Einwänden gegen den Weiterbau der Pipeline Nord Stream 2 vorerst gescheitert. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) erklärte am Donnerstag, es habe die Widersprüche des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) und der Deutschen Umwelthilfe (DUH) "nach sorgfältiger Prüfung zurückgewiesen". Die DUH kündigte umgehend Klage gegen die Entscheidung an.
Bundesamt weist Einwände von Umweltschützern gegen Nord Stream 2 zurück
Zwei Umweltorganisationen sind mit Einwänden gegen den Weiterbau der Pipeline Nord Stream 2 vorerst gescheitert. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) erklärte am Donnerstag, es habe die Widersprüche des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) und der Deutschen Umwelthilfe (DUH) "nach sorgfältiger Prüfung zurückgewiesen". Die Genehmigung für die weiteren Arbeiten an der Erdgasleitung bleibe somit bestehen.
Deutschland: Wieder 24.000 Corona-Neuinfektionen
In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 24.000 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 24.300 neue Ansteckungsfälle registriert - das sind gut 1600 mehr als am Donnerstag vergangener Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg gegenüber dem Vortag leicht auf 134,2. Die Sieben-Tage-Inzidenz, welche die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen angibt, stieg zuletzt stetig an, nachdem sie im Februar zwischenzeitlich auf unter 60 gefallen war. Das RKI meldete am Donnerstag außerdem 201 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie erhöhte sich den Angaben zufolge auf 2.833.173. Insgesamt 76.543 Infizierte starben. (P.Vasilyevsky--DTZ)
US-Regierung: Westjordanland ist von Israel "besetzt"
Die US-Regierung von Präsident Joe Biden hat klargestellt, dass sie das Westjordanland als von Israel "besetzt" einstuft. US-Außenamtssprecher Ned Price sagte am Mittwoch vor Journalisten, im jährlichen Menschenrechtsbericht des Ministeriums werde der Begriff "Besetzung" im "Kontext des derzeitigen Status des Westjordanlands" genutzt. Dies entspreche der "langjährigen Position früherer Regierungen beider Parteien" in den USA. Das Kapitel über Israel und die Palästinensergebiete im jährlichen Menschenrechtsbericht des US-Außenministeriums war über lange Zeit mit "Israel und die besetzten Gebiete" überschrieben gewesen. Unter dem früheren US-Präsidenten Donald Trump war die Formulierung in "Israel, Westjordanland und Gazastreifen" geändert worden; der Begriff "besetzt" kam nicht mehr vor. Im am Dienstag veröffentlichten ersten Menschenrechtsbericht des US-Außenministeriums seit dem Amtsantritt Bidens wurde die Kapitel-Bezeichnung der Trump-Regierung übernommen. Zugleich hieß es in dem Bericht, die Formulierung bedeute keine Positionierung im Nahost-Konflikt. Die für Menschenrechtsfragen zuständige Abteilungsleiterin im US-Außenministerium, Lisa Peterson, erklärte, in dem Bericht würden generell geographische Bezeichnungen genutzt. Die Formulierung "Israel, Westjordanland und Gazastreifen" sei zudem für Leser besser zu verstehen. Unter Trump hatten die USA mit ihrer jahrelangen Position im Nahost-Konflikt gebrochen. Der damalige US-Außenminister Mike Pompeo besuchte als erster US-Minister offiziell eine israelische Siedlung im Westjordanland und erklärte, er halte den internationalen Konsens zur Völkerrechtswidrigkeit des israelischen Siedlungsbaus in den Palästinensergebieten für falsch. Für internationale Kritik sorgte auch die Entscheidung Trumps, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen sowie Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen. Der neue US-Außenminister Antony Blinken hatte im Januar bestätigt, dass Washington weiterhin zur Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels stehe. Er betonte zugleich, Ziel seiner Regierung sei eine Zwei-Staaten-Lösung im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. (W.Novokshonov--DTZ)
WHO kritisiert Impfgeschwindigkeit in Europa als "inakzeptabel langsam"
Um die Corona-Pandemie unter Kontrolle zu bekommen, muss Europa nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) viel schneller impfen. Die Geschwindigkeit, in der in Europa Corona-Vakzine verabreicht würden, sei "inakzeptabel langsam", kritisierte WHO-Europa-Direktor Hans Kluge am Donnerstag. Die schleppende Verteilung der Impfstoffe in Europa führe zu einer "Verlängerung" der Pandemie.
WHO prangert europäische Corona-Impfkampagne als "inakzeptabel langsam" an
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Corona-Impfkampagne in Europa als "inakzeptabel langsam" angeprangert. "Impfstoffe sind gegenwärtig unser bester Weg, um aus dieser Pandemie herauszukommen", betonte WHO-Europa-Direktor Hans Kluge am Donnerstag. Die langsame Verteilung der Vakzine in Europa führe zu einer "Verlängerung" der Pandemie.
Castex verurteilt Missachtung von Corona-Schutzbestimmungen
Der französische Premierminister Jean Castex hat am Donnerstag vor der Pariser Nationalversammlung die Missachtung von Corona-Schutzbestimmungen verurteilt. Wer sich der Veranstaltung "heimlicher" Treffen schuldig mache, die das Leben Dritter gefährdeten, müsse von der Staatsanwaltschaft verfolgt werden, fügte Castex hinzu. Der Premierminister verurteilte die Organisation von Partys während der Corona-Zeit und die Weigerung, Schutzmasken zu tragen.
Anklage gegen mutmaßlichen Doppelmörder in Schleswig-Holstein
Die Staatsanwaltschaft Kiel hat Anklage gegen einen 41-jährigen Mann erhoben, der in Rendsburg zwei Frauen ermordet haben soll. Timo M. soll die beiden Frauen zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier und heimtückisch getötet haben, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Eine Tat habe sich offenbar 2018 ereignet, die andere 2020.
Taiwan und Palau richten Flugverbindung mit Hoffnung auf Corona-Freiheit ein
Taiwan und der Insel-Archipel Palau im Pazifik haben am Donnerstag eine Flugverbindung mit Hoffnung auf vollständige Corona-Freiheit eingerichtet. Rund einhundert taiwanische Touristen kamen am internationalen Flughafen von Taoyuan bei Taipeh an, um nach einem Corona-Test zu der kaum bewohnten Inselgruppe aufzubrechen. Palau liegt etwa tausend Kilometer östlich der Philippinen. In dem Inselstaat wurde noch kein einziger Covid-19-Fall gemeldet. Zu den Teilnehmern des ersten Flugs zählte auch Palaus Präsident Surangel Whipps.
Vergütung für Kameraarbeit bei "Das Boot" muss neu verhandelt werden
Der Rechtsstreit um eine angemessene Vergütung für die Kameraführung beim Erfolgsfilm "Das Boot" geht in die nächste Runde. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob am Donnerstag das Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) München auf, das die Bavaria Film, den Westdeutschen Rundfunk (WDR) und einen Videoverwerter zur Zahlung von insgesamt etwa 440.000 Euro an den Chefkameramann des Films verpflichtete. Das OLG muss nun erneut über den Fall verhandeln. (Az. I ZR 9/18)
Leerer Bus in Rheinland-Pfalz macht sich selbstständig und fährt zwei Pferde tot
In Rheinland-Pfalz hat sich ein leerer Bus selbstständig gemacht und zwei Pferde auf einer Weide totgefahren. Der führerlose Bus setzte sich auf einer abschüssigen Straße in Höhr-Grenzhausen in Bewegung und durchbrach einen Weidezaun, wie die Polizei in Koblenz am Mittwochabend mitteilte.
Umsatzrückgang von Mode- und Schuhläden auch im Februar enorm
Der Umsatzrückgang der Mode- und Schuhläden in Deutschlands Innenstädten wegen der Corona-Beschränkungen ist auch im Februar beträchtlich gewesen: Die Einzelhändler machten knapp 74 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Profitieren von den Geschäftsschließungen konnte erneut der Internet- und Versandhandel, der laut Statistik preisbereinigt rund 34 Prozent mehr Umsatz machte.
Deutsche Polizeigewerkschaft erwartet schwierige Einsätze zu Ostern
Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) erwartet zu Ostern schwierige und gefährliche Einsätze, weil die Akzeptanz der Corona-Regeln bei den Bürgern zunehmend schwindet. "Die Stimmung heizt sich auf - die Leute werden immer nervöser und aggressiver", sagte der DPolG-Vorsitzende Rainer Wendt der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Donnerstag. Immer häufiger ignorierten Menschen die Maskenpflicht sowie die Abstandsregeln und verhielten sich gegenüber Polizisten, die die Einhaltung der Vorschriften kontrollieren und durchsetzen wollten, aggressiv.
Gericht wertet in Floyd-Prozess Körperkameras beteiligter Polizisten aus
Im Strafprozess um den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd sind die Körperkameras der vier an dem Einsatz beteiligten Polizeibeamten ausgewertet worden. Die Aufnahmen, die die Staatsanwaltschaft am Mittwoch vor dem Gericht in Minneapolis präsentierte, zeigen die Festnahme Floyds am 25. Mai 2020. Darin ist zu sehen, wie der angeklagte weiße Polizist Derek Chauvin minutenlang das Knie in Floyds Nacken drückt, obwohl dieser mehrfach klagt, er bekomme keine Luft.
Bestürzung nach Schusswaffenangriff mit vier Toten in Kalifornien
Der Schusswaffenangriff mit vier Todesopfern hat in Kalifornien Trauer und Bestürzung ausgelöst. "Wir hatten keinen solchen Vorfall in der Stadt Orange seit 1997", sagte die Polizeisprecherin Jennifer Amat am Donnerstag vor Journalisten. Sie sprach von einer "Tragödie für die Opfer, ihre Familien, unsere Gemeinde und unsere Polizeidienststelle". Laut Amat kannte der mutmaßliche Schütze seine Opfer. Sein Motiv war jeodch weiter unklar.
Vier Tote bei Schüssen in Bürogebäude in Kalifornien - Täter kannte seine Opfer
Der Mann, der in einem Bürogebäude in Kalifornien vier Menschen erschossen hat, kannte nach Angaben der Polizei seine Opfer. Nach ersten Erkenntnissen habe der 44-jährige mutmaßliche Täter persönliche oder berufliche Verbindungen zu ihnen gehabt und gezielt auf sie geschossen, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. "Dies war keine willkürliche Gewalt".
Vier Tote bei Schüssen in Bürogebäude in Kalifornien
Bei Schüssen in einem Bürogebäude in der kalifornischen Stadt Orange sind vier Menschen getötet worden, darunter ein Kind. Ein weiterer Mensch sei bei dem Vorfall am Mittwochabend (Ortszeit) verletzt worden und befinde sich im Krankenhaus, teilte die Polizei mit. Demnach wurde der Schütze von einer Polizeikugel getroffen und ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Das Motiv der Tat war zunächst unklar.
Nach 18 Niederlagen in Folge: Rieder und Buffalo beenden Negativserie
Eishockey-Nationalstürmer Tobias Rieder und die Buffalo Sabres haben ihre Negativserie in der nordamerikanischen Profiliga NHL mit einem Paukenschlag beendet. Nach 18 Niederlagen in Folge feierte das Team von Coach Don Granato durch das 6:1 gegen die Philadelphia Flyers wieder einen Sieg. Rieder stand dabei über 15 Minuten auf dem Eis.
Sondergesandte für Myanmar warnt im UN-Sicherheitsrat vor Bürgerkrieg
Die UN-Sondergesandte für Myanmar hat angesichts des immer härteren Vorgehens der Militärjunta gegen Demonstranten vor einem Bürgerkrieg und einem "Blutbad" in dem Land gewarnt. Christine Schraner Burgener appellierte am Mittwoch an den UN-Sicherheitsrat, "eine Katastrophe im Herzen Asiens zu verhindern". Chinas UN-Botschafter sprach sich bei der Dringlichkeitssitzung des UN-Gremiums für einen "demokratischen Übergang" aus, lehnte Sanktionen gegen das Land aber ab.
Lakers mit klarer Niederlage - Kleber siegt gegen Wagner
Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat die Los Angeles Lakers in Abwesenheit der verletzten Superstars LeBron James und Anthony Davis nicht zu einem weiteren Sieg führen können. Der amtierende Meister der nordamerikanischen Profiliga NBA unterlag in eigener Halle den Milwaukee Bucks mit 97:112.
Prominente Aktivisten in Hongkong wegen Massenprotesten 2019 schuldig gesprochen
Ein Gericht in Hongkong hat neun führende Vertreter der Demokratiebewegung wegen ihrer Rolle bei den Massenprotesten 2019 schuldig gesprochen. Schuldsprüche ergingen am Donnerstag unter anderem gegen den Medienunternehmer Jimmy Lai die ehemalige Abgeordnete Margaret Ng. Den Angeklagten wurde die Organisation einer der größten Demonstrationen in der chinesischen Sonderverwaltungszone vorgeworfen, an der sich im August 2019 schätzungsweise 1,7 Millionen Menschen beteiligt hatten.
Neun Demokratieaktivisten in Hongkong wegen Massenprotesten 2019 schuldig gesprochen
Ein Gericht in Hongkong hat neun bekannte Vertreter der Demokratiebewegung der Stadt wegen ihrer Rolle bei den Massenprotesten 2019 schuldig gesprochen. Sieben der Angeklagten, darunter der Oppositionspolitiker Martin Lee und der Medienunternehmer Jimmy Lai, wurden für schuldig befunden, wie ein AFP-Reporter am Donnerstag berichtete. Zwei weitere hatten sich schuldig bekannt. Ihnen wird die Organisation einer der größten Demonstrationen in der chinesischen Sonderverwaltungszone im Jahr 2019 vorgeworfen.
"In Ruhe überlegen": Hoeneß lässt RTL-Zukunft offen
Uli Hoeneß hat nach seinem vorerst letzten Einsatz als TV-Experte zufrieden Bilanz gezogen, seine Zukunft als Fernsehfachmann aber offen gelassen. "Es hat mir viel Spaß gemacht, ich werde mir das in Ruhe überlegen", sagte der langjährige Bayern-Patron nach dem WM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Nordmazedonien (1:2) bei RTL.
Tennisspieler ohne Rückhand sorgt für Furore im Netz
Vorhand rechts, Vorhand links: Der US-amerikanische Nachwuchs-Tennisspieler Teodor Davidov schwingt sich mit seiner außergewöhnlichen Technik zu einem echten Netzphänomen auf. Der Junge, der in der Altersklasse unter 12 Jahren antritt, spielt ohne Rückhand. Stattdessen wechselt er die Hand und schlägt auf beiden Seiten Vorhandbälle.
Löw lässt Rückkehr von Müller und Hummels weiter offen
Bundestrainer Joachim Löw hat auch nach der Blamage in der WM-Qualifikation gegen Nordmazedonien eine Rückkehr von Thomas Müller und Mats Hummels offen gelassen. "Wir werden noch einmal alles überprüfen", sagte Löw nach dem 1:2 (0:1) in Duisburg zwar, aber "die Frage ist aufgrund des einen Spiels nicht zu beantworten." Die Entscheidung, betonte Löw, falle "im Mai".
Löw nicht bei Bundesliga-Topspiel
Joachim Löw verzichtet nach dem Dreierpack in der WM-Qualifikation auf einen Besuch des Topspiels der Fußball-Bundesliga zwischen RB Leipzig und Bayern München am Samstag (18.30 Uhr/Sky). "Nein, ich bin nächste Woche bei Bayern gegen Paris St. Germain eingeplant", sagte der Bundestrainer, der das Hinspiel im Viertelfinale der Champions League vier Tage später vorzieht.
Beim Verbot des Kükentötens soll es Ausnahmen geben - Verfütterung erlaubt
Vom gerade beschlossenen Verbot des Kükentötens Ende des Jahres soll es eine Ausnahme geben: Die Eintagsküken sollen an Tiere in Tierparks oder Tierhandlungen verfüttert werden dürfen. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 40 Millionen männliche Eintagsküken geschreddert oder erstickt, weil ihre Aufzucht unrentabel ist.
Bericht: Regierung arbeitet an Ausnahmen für Verbot des Kükentötens
Das Verbot des Kükentötens wird Ende des Jahres womöglich doch nicht vollständig greifen. Ausnahmen seien für den Fall vorgesehen, dass die Eintagsküken an solche Tiere verfüttert werden, die auf entsprechendes Futter für eine artgerechte Ernährung angewiesen sind, berichtete die "Neue Osnabrücker Zeitung" am Donnerstag. Das Bundeslandwirtschaftsministerium arbeite derzeit an einem entsprechenden ergänzenden Formulierungsvorschlag zum vom Kabinett im Januar beschlossenen Verbotsentwurf.
Neue dramatische Corona-Zahlen lassen Druck auf Bolsonaro wachsen
Neue dramatische Corona-Opferzahlen in Brasilien steigern den Druck auf Präsident Jair Bolsonaro. Im März stieg in dem südamerikanischen Land die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus auf ihren höchsten Stand seit Pandemie-Beginn: Binnen eines Monats wurden 66.573 Corona-Tote verzeichnet, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Bolsonaro, der sich mit abrutschenden Zustimmungswerten konfrontiert sieht, hatte zuletzt seine Regierungsmannschaft und die Militärspitze umbesetzt.
Zahl der Corona-Toten in Brasilien im März auf Höchststand seit Beginn der Pandemie
Die Corona-Todeszahlen in Brasilien sind im März auf den mit Abstand höchsten Stand seit dem Beginn der Pandemie gestiegen. Binnen eines Monats meldeten die Behörden 66.573 Corona-Tote, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums am Mittwoch (Ortszeit) hervorging. Das waren mehr als doppelt so viele als im vergangenen Juli, dem mit fast 33.000 Toten bisher schlimmsten Monat. Die brasilianische Aufsichtsbehörde Anvisa erteilte eine Notfallzulassung für den Impfstoff der US-Firma Johnson & Johnson.
Umfrage: Nur jedes fünfte CDU-Mitglied für Laschet als Kanzlerkandidat
Nur etwa jedes fünfte CDU-Mitglied spricht sich laut einer Umfrage für Armin Laschet als Kanzlerkandidat aus. Während sich nur 21 Prozent den CDU-Bundesvorsitzenden als Kandidaten vorstellen können, kommt CSU-Chef Markus Söder auf einen Wert von 68 Prozent, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) ergab. Die Union brach derweil in einer weiteren Umfrage in der Wählergunst ein.