Chinas Batterie-Offensive
Europas KI unter Druck
Australiens eiserne Grenze
Chinas Schatten über Mexiko
Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich "uneingeschränkt" hinter Infantino
Steinmeier-Nachfolge: Özdemir spricht sich für eine Frau aus
Wissenschaftler bestätigen: Schrottteil von SpaceX-Rakete auf Mond eingeschlagen
Nilpferd-Baby von Herde von Drogenboss Escobar erst gerettet und dann doch gestorben
Wetter
Niedrigwasser: Ex-Umweltministerin Lemke fordert grundsätzliche Gegenmaßnahmen
Vor dem Spitzentreffen zum Niedrigwasser hat Ex-Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) grundsätzliche Konsequenzen im Umgang mit Deutschlands Flüssen gefordert. Deutschland werde "systematisch entwässert - selbst in Zeiten von Dürre", sagte Lemke dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Donnerstagsausgaben) zu den extremen Niedrigwasserständen in vielen Flüssen. Das geschehe "durch tausende Kilometer von Entwässerungsgräben beziehungsweise Rohren, das Trockenlegen von Feuchtgebieten aller Art und die teils jahrhundertealten Baumaßnahmen an Flüssen, um diese zu regulieren und nutzbar zu machen", beklagte die Bundestagsabgeordnete.
Sport
Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich hinter Infantino
Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa ihrem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. "Im Anschluss an ein Treffen in Rabat bekräftigten der Fifa-Generalsekretär und die anwesenden Mitglieder der Fifa-Geschäftsleitung ihre uneingeschränkte Unterstützung für Fifa-Präsident Gianni Infantino", hieß es am späten Mittwochabend in einer Erklärung. Zugleich wurden in der den Weltfußball in Atem haltenden Investoren-Affäre "Fehler" eingestanden.
Letzte Nachrichten
NHL: Stützle und Seider liefern Vorlagen
Die deutschen Eishockey-Hoffnungen Tim Stützle und Moritz Seider haben in der NHL mit jeweils einer Vorlage gepunktet, doch nur Stützle (19) durfte sich über einen Sieg freuen. Mit seinen Ottawa Senators gewann der Stürmer, der seine zweite Saison in der nordamerikanischen Top-Liga bestreitet, bei den Dallas Stars 4:1. Rookie Seider (20) unterlag mit den Detroit Red Wings den Florida Panthers mit 2:3 nach Verlängerung.
UN-Sicherheitsrat verlängert Friedensmission in der Westsahara
Der UN-Sicherheitsrat hat die Friedensmission in der Westsahara (Minurso) um ein Jahr verlängert. Die Mission sei angesichts der unsicheren Lage vor Ort von zentraler Bedeutung, sagte der französische UN-Botschafter Nicolas de Rivière am Freitag (Ortszeit) in New York. Der Sicherheitsrat rief zugleich alle Beteiligten auf, die Verhandlungen für eine Lösung des Westsahara-Konflikts wiederaufzunehmen.
NBA: Dallas und Kleber chancenlos in Denver
Heftige Pleite für Basketball-Nationalspieler Maxi Kleber und seine Dallas Mavericks in der NBA: Das Team um Superstar Luka Doncic unterlag nach zuvor drei Siegen in Serie bei den Denver Nuggets 75:106. Auch für die Wagner-Brüder Franz und Moritz setzte es eine Niederlage. Mit ihren Orlando Magic verloren sie bei den Toronto Raptors 109:110.
König der Riesenwellen: Steudtner zum dritten Mal ausgezeichnet
König der Riesenwellen: Sebastian Steudtner hat zum dritten Mal den Preis für die größte gesurfte Welle des Jahres abgeräumt. Der 36 Jahre alte Nürnberger wurde in der Nacht zum Samstag in einer Show der World Surf League (WSL) mit dem Big Wave Award ausgezeichnet. Den Titel gewann er bereits 2010 und 2015.
Nach Sagosen-Ankündigung: Schwenker macht sich keine Sorgen
Uwe Schwenker hat auf die bevorstehenden Abgänge der norwegischen Handball-Nationalspieler Sander Sagosen (THW Kiel), Magnus Röd (SG Flensburg-Handewitt) und Magnus Gullerud (SC Magdeburg) gelassen reagiert. "Sorge, dass die Handball-Bundesliga an Attraktivität verliert, habe ich in keiner Weise. Dass die Spieler zurück in ihre Heimat wollen, ist für mich absolut nachvollziehbar", sagte der Präsident der Handball-Bundesliga (HBL) im Spox-Interview.
Kurz vor der Weltklimakonferenz wächst die Angst vor einem möglichen Scheitern
Einen Tag vor Beginn der Weltklimakonferenz in Glasgow wächst die Angst vor einem möglichen Scheitern der Verhandlungen. "Wenn wir uns nicht mehr anstrengen, werden die Folgen dramatisch sein", sagte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen der "Augsburger Allgemeinen" (Samstagsausgabe). "Die Lage ist sehr ernst." Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) warnte indes vor übertriebenen Erwartungen an den Gipfel.
Von der Leyen warnt vor unzureichenden Beschlüssen bei Weltklimakonferenz
EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat die Staaten vor unzureichenden Beschlüssen zur Senkung des Treibhausgasausstoßes bei der Weltklimakonferenz gewarnt. "Wenn wir uns nicht mehr anstrengen, werden die Folgen dramatisch sein", sagte sie der "Augsburger Allgemeinen" (Samstagsausgabe). "Die Lage ist sehr ernst", betonte von der Leyen.
Flughafen BER benötigt dringend weitere Finanzhilfen
Der vor einem Jahr eröffnete Flughafen BER benötigt dringend die nächste Finanzspritze, um eine Insolvenz abzuwenden. "Wir brauchen schnell Geld, wir brauchen Cash", sagte die neue Chefin Aletta von Massenbach dem Berliner "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). Demnach reicht die Liquidität der Flughafengesellschaft Berlins, Brandenburgs und des Bundes (FBB) noch "bis zum ersten Quartal 2022".
Guantánamo-Häftling zu 26 Jahren Haft verurteilt
Einen Tag nach seinen erschütternden Aussagen zur Folter durch die CIA ist ein Häftling des umstrittenen Guantánamo-Gefängnisses zu 26 Jahren Haft wegen der Unterstützung des Terrornetzwerks Al-Kaida verurteilt worden. Das Strafmaß für den Pakistaner Majid Khan wurde am Freitagnachmittag (Ortszeit) bekanntgegeben, wie ein Sprecher in Guantánamo mitteilte. Am Vortag hatte er den Geschworenen in vielen Einzelheiten über die Folter berichtet, die er durchleben musste.
RKI: Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 145,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut deutlich gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 145,1. Am Vortag hatte er bei 139,2 gelegen, vor einer Woche bei 100. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an.
Rumäniens Polizei entdeckt bei Einsatz 22 gestohlene Rennräder von Italiens Radteam
Bei einem Einsatz gegen einen Drogenring in Rumänien sind zufällig auch 22 gestohlene Rennräder des italienischen Radsportteams wieder aufgetaucht. Vier Verdächtige seien bei Durchsuchungen im Südosten Rumäniens festgenommen worden, wie die Behörden am Freitag bekanntgaben. "Wir haben sie auf frischer Tat ertappt, als sie versuchten, einige der Räder zu einem bescheidenen Preis von etwa 1500 Euro pro Stück zu verkaufen", sagte ein Staatsanwalt.
Bundesumweltministerin warnt vor zu hohen Erwartungen an Weltklimakonferenz
Vor Beginn der Weltklimakonferenz in Glasgow am Sonntag hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) vor übertriebenen Erwartungen an den Gipfel gewarnt. "Es wäre ein Fehler, von Weltklimakonferenzen die spontane Weltrettung zu erwarten – dafür ist die Herausforderung zu komplex", sagte Schulze den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Samstagsausgaben). "Glasgow wird nicht Paris 2.0."
Prinz Andrew beantragt Abweisung von "unbegründeter" US-Missbrauchsklage
Im Missbrauchsskandal um Prinz Andrew hat der Herzog von York die Abweisung der "unbegründeten" Klage des mutmaßlichen Missbrauchsopfers bei einem New Yorker Gericht beantragt. Der britische Royal erklärte in dem Schriftsatz, dass die Klägerin Virginia Giuffre von dem Fall profitieren wolle, wie aus den am Freitag vorgelegten Gerichtsdokumenten hervorging. Giuffre wirft Prinz Andrew vor, sie vor mehr als 20 Jahren als Minderjährige mehrfach sexuell missbraucht zu haben.
Prinz Andrew beantragt Abweisung von US-Missbrauchsklage
Der britische Prinz Andrew hat die Abweisung der Klage eines mutmaßlichen Missbrauchsopfers gegen ihn bei einem New Yorker Gericht beantragt. Der Herzog von York beantrage "respektvoll, die Klage von Virginia Giuffre abzuweisen", wie aus den am Freitag vorgelegten Gerichtsdokumenten hervorging. Giuffre wirft Prinz Andrew vor, sie vor mehr als 20 Jahren als Minderjährige mehrfach sexuell missbraucht zu haben.
Ärzteschaft kritisiert Spahns Aufruf zu Booster-Impfungen für alle
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat mit seinem Aufruf zu Booster-Impfungen für alle für harsche Kritik in der Ärzteschaft gesorgt. "Für die Notwendigkeit von Auffrischimpfungen für Menschen jeglichen Alters gibt es bisher keine ausreichende wissenschaftliche Evidenz", sagte Ärztepräsident Klaus Reinhardt den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Samstag. Kassenärzte-Chef Andreas Gassen warnte vor "blindem Aktionismus". Unterdessen zeigte sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) besorgt angesichts der Entwicklung der Infektionszahlen.
Ärztepräsident kritisiert Spahns Aufruf zu Auffrischimpfungen für alle
Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat den Aufruf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zu Corona-Auffrischimpfungen für alle kritisiert. "Für die Notwendigkeit von Auffrischimpfungen für Menschen jeglichen Alters gibt es bisher keine ausreichende wissenschaftliche Evidenz", sagte Reinhardt den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND/Samstagausgaben). Bei älteren Menschen könne die Booster-Impfung hingegen das Infektionsrisiko erheblich reduzieren, da im höheren Alter die Immunantwort häufig schwächer ausfalle und es daher zu Impfdurchbrüchen kommen könne.
Pleite bei der TSG: Hertha-Hoch schon wieder vorbei
Das Hauptstadt-Hoch ist schon wieder vorbei: Die TSG Hoffenheim hat den jüngsten Aufwärtstrend von Hertha BSC jäh gestoppt. Der chancenlose Fußball-Bundesligist aus Berlin unterlag zum Auftakt des 10. Spieltags 0:2 (0:2) bei der TSG und war dabei meilenweit vom vierten Pflichtspielsieg in Folge entfernt. In der Tabelle rutschte die Hertha (zwölf Punkte) vorerst auf Platz elf ab.
Airbus testet Flugzeug mit nachhaltigem Treibstoff auf Pflanzenöl-Basis
Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat eine Testreihe mit nachhaltig hergestelltem Kerosin gestartet. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, flog am Vortag eine Maschine des Typs A319neo drei Stunden lang ausschließlich mit sogenanntem Sustainable Air Fuel (SAF) im Tank über dem Firmensitz in Toulouse. Der Treibstoff wurde hauptsächlich aus altem Speiseöl hergestellt.
Israel strebt Klimaneutralität bis 2050 an
Israel will bis zum Jahr 2050 Klimaneutralität erreichen. Mit diesem Ziel "bekräftigt" Israel "sein Engagement für internationale Vereinbarungen in diesem Bereich", teilte das Büro von Regierungschef Naftali Bennett am Freitag kurz vor der UN-Klimakonferenz in Glasgow mit. Die israelische Regierung hatte bereits im Juli angekündigt, bis 2050 seine CO2-Emissionen im Vergleich zum Jahr 2015 um 85 Prozent zu reduzieren.
Corona-Impfstoff von Biontech erhält US-Zulassung für Fünf- bis Elfjährige
Der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer hat in den USA eine Notfallzulassung für fünf- bis elfjährige Kinder erhalten. Das gab die US-Arzneimittelbehörde FDA am Freitag bekannt. Damit rückt eine großangelegte Impfkampagne für Kinder dieser Altersgruppe immer näher.
Russland und Moldau einigen sich auf Verlängerung von Gaslieferungen
Der russische Staatskonzern Gazprom und die Republik Moldau haben sich nach einem erbitterten Streit auf eine Verlängerung des Liefervertrags für Erdgas um fünf Jahre geeinigt. Wie ein Sprecher des moldauischen Außenministeriums am Freitag mitteilte, einigten sich die Parteien auf die Preise sowie einen "Dialog über die Rückzahlung von Schulden" aus früheren Gaslieferungen. Gazprom erklärte, dass der Vertrag zum 1. November zu "für beide Seiten vorteilhaften Bedingungen" verlängert wurde.
Republikanischer Trump-Kritiker Kinzinger tritt nicht zur Wiederwahl an
Mit dem US-Abgeordneten Adam Kinzinger tritt ein weiterer prominenter parteiinterner Kritiker des früheren Präsidenten Donald Trump nicht zur Wiederwahl an. Kinzinger kündigte am Freitag in einem Online-Video an, sich bei der Kongresswahl im November kommenden Jahres nicht um eine weitere Amtszeit im Repräsentantenhaus zu bewerben.
Nach Pokal-Aus: Schalke und Nürnberg patzen auch in der 2. Liga
Schalke 04 und der 1. FC Nürnberg haben nach ihren Pokal-Pleiten auch in der 2. Fußball-Bundesliga Rückschläge erlitten. Der Bundesliga-Absteiger aus Gelsenkirchen unterlag am Freitagabend beim 1. FC Heidenheim 0:1 (0:0) und verpasste den fünften Liga-Sieg in Serie. Die Nürnberger kassierten durch ein 0:2 (0:1) bei Darmstadt 98 am 12. Spieltag ihre erste Niederlage der Saison.
Zverev nach hartem Kampf im Halbfinale von Wien
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev (Hamburg) hat das Halbfinale des ATP-Turniers in Wien erreicht. Der 24-Jährige besiegte im Viertelfinale den Kanadier Felix Auger-Aliassime nach hartem Kampf mit 6:4, 3:6, 6:3. Bei der mit 1,8 Millionen Euro dotierten Veranstaltung wartet in der Runde der letzten Vier nun das ungesetzte Toptalent Carlos Alcaraz (Spanien).
Queen legt mindestens zweiwöchige Ruhepause ein
Queen Elizabeth II. wird auf Anraten ihrer Ärzte noch "mindestens zwei Wochen" lang eine Ruhepause einlegen. Die 95-Jährige werde lediglich "leichte Aufgaben", etwa Videoschalten, wahrnehmen, teilte der Buckingham-Palast am Freitag mit. Die britische Monarchin hatte sich vergangene Woche nach Palastangaben zu "vorsorglichen Untersuchungen" in ein Londoner Privatkrankenhaus begeben und verbrachte eine Nacht in der Klinik.
Sorge vor Gewalt bei Großdemonstrationen gegen Militärputsch im Sudan
Nach gewaltsamen Zusammenstößen mit Sicherheitskräften hat die Demokratiebewegung im Sudan für Samstag zu einer Großdemonstration gegen den Militärputsch aufgerufen. UN-Generalsekretär António Guterres rief das Militär vor den Protesten zur "Zurückhaltung" auf. Er forderte die Machthaber auf, "nicht noch mehr Opfer zu verursachen".
CDU-Kreisvorsitzende beraten über Vorgehen bei Laschet-Nachfolge
Nach der Niederlage bei der Bundestagswahl beraten am Samstag die Kreisvorsitzenden der CDU über das Vorgehen bei der Suche nach einem Nachfolger für Parteichef Armin Laschet (10.30 Uhr). Die insgesamt 326 Kreisvorsitzenden sollen dazu in Berlin insbesondere diskutieren, ob in der Führungsfrage auch die Mitglieder befragt werden. Ziel ist ein Stimmungsbild. CDU-Präsidium und Bundesvorstand sollen dann am Dienstag entscheiden.
Biden, Merkel, Macron und Johnson beraten in Rom über Atomverhandlungen mit Iran
Am Rande des G20-Gipfels in Rom beraten die USA, Deutschland, Frankreich und Großbritannien am Samstag über eine Wiederaufnahme der Atomverhandlungen mit dem Iran. Nach Angaben des Weißen Hauses diskutieren US-Präsident Joe Biden, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Boris Johnson "über den Weg zu einer Wiederaufnahme der Verhandlungen über eine Rückkehr" zum Abkommen. Dabei würden die Bedenken über "den derzeitigen Zustand des iranischen Atomprogramms" zur Sprache kommen.
Merkel und Scholz beim G20-Gipfel in Rom
Die Staats- und Regierungschefs der G20-Gruppe kommen am Samstag in Rom zu einem zweitägigen Gipfel zusammen. Thematisch sollen am ersten Tag die Corona-Pandemie und die Lage der Weltwirtschaft im Mittelpunkt stehen. Die Arbeitssitzungen am Sonntag sind dann den Themen Klimaschutz und Entwicklungspolitik gewidmet. Es ist das erste Präsenztreffen der G20-Spitzen seit mehr als zwei Jahren. Die Präsidenten Chinas und Russlands werden allerdings nur per Videoschaltung teilnehmen.
Greta Thunberg protestiert in London gegen Rolle von Banken in der Klimakrise
Kurz vor der UN-Klimakonferenz in Schottland hat die schwedische Aktivistin Greta Thunberg bei einer Protestaktion in London die Rolle weltweit tätiger Banken in der Klimakrise kritisiert. Gemeinsam mit einigen Dutzend Demonstranten forderte Thunberg die Banken am Freitag auf, die Finanzierung umweltschädlicher Projekte zu beenden, darunter die Förderung fossiler Energien.
Baerbock dringt auf ehrgeizige Beschlüsse in Glasgow
Grünen-Chefin Annalena Baerbock dringt auf ehrgeizige Beschlüsse auf der bevorstehenden UN-Klimakonferenz im schottischen Glasgow. Es sei wichtig, "dass jetzt wirklich alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, um diese Erderwärmung in den Griff zu bekommen", sagte Baerbock am Freitag den Sendern RTL und ntv. "Es zählt jedes Zehntel Grad", hob sie hervor.
Biden räumt bei Treffen mit Macron "ungeschicktes" Vorgehen in U-Boot-Streit ein
Nach dem diplomatischen Eklat wegen eines U-Boot-Geschäfts haben US-Präsident Joe Biden und der französische Staatschef Emmanuel Macron bei einem Treffen in Rom versöhnliche Töne angeschlagen. "Was wir getan haben war ungeschickt", räumte Biden am Freitag bei der Begegnung in der französischen Botschaft beim Heiligen Stuhl ein. "Es wurde nicht mit viel Eleganz gemacht."