Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Massiver Datendiebstahl in Polen: 19 Millionen Patienten betroffen
Mecklenburg-Vorpommern: 16-jährige Autofahrerin entkommt mehrmals der Polizei
Lizenz zum Zurückschlagen: Kabinett beschließt umstrittene Geheimdienst-Reform
Nach Tod des Vaters: Messi zweifelt an seiner Zukunft
Boulevard
24-Jähriger soll in Frankfurt am Main Gleichaltrigen getötet haben
Ein 24-Jähriger soll in Frankfurt am Main einen gleichaltrigen Mann getötet haben. Der Tatverdächtige sei auf der Flucht, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Demnach ereignete sich die Tat am Dienstagmittag im Stadtteil Nied. Die beiden Männer trafen in einem Wohnhaus aufeinander und gerieten in einen Streit. Dieser eskalierte in Gewalt.
Gesundheit
Barmer-Umfrage: Fast jeder Fünfte verschweigt etwas beim Arzt
Viele Menschen in Deutschland trauen sich einer Umfrage zufolge oft nicht, offen mit ihrem Arzt zu sprechen. 18 Prozent der befragten Erwachsenen gaben an, beim Arztbesuch schon einmal Probleme aus Scham, Peinlichkeit oder Misstrauen verschwiegen zu haben, wie aus einer Umfrage der Krankenkasse Barmer laut Mitteilung vom Mittwoch hervorging. Demnach sind besonders Frauen und jüngere Menschen betroffen.
Letzte Nachrichten
Halb geschreddertes Banksy-Kunstwerk wird wieder versteigert
Ein teilweise geschreddertes Werk des britischen Künstlers Banksy wird am Donnerstag in London (12.00 Uhr MESZ) erneut versteigert. Der Schätzpreis liegt laut dem Auktionshaus Sotheby’s bei vier bis sechs Millionen Pfund (knapp fünf bis sieben Millionen Euro). Vor drei Jahren hatte Sotheby’s das Bild für eine Million Pfund versteigert - wenige Augenblicke, bevor ein im Rahmen eingebauter Schredder überraschend loslegte.
BAG prüft Pfändbarkeit von Arbeitgeber-Zahlungen für Altersvorsorge
Das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt prüft am Donnerstag (10.00 Uhr), ob Zahlungen des Arbeitgebers für eine Lebensversicherung als pfändbares Arbeitseinkommen gelten. Geklagt hat ein geschiedener Mann, dessen frühere Frau dazu verurteilt wurde, für ihn zu zahlen. Nachdem die Pfändung eingeleitet worden war, traf sie mit ihrer Firma eine Vereinbarung über die Umwandlung von Gehalt in betriebliche Altersvorsorge. (Az. 8 AZR 96/20)
Berliner Landeswahlausschuss stellt endgültiges Ergebnis der Abgeordnetenhauswahl fest
Der Berliner Landeswahlausschuss tagt am Donnerstag (10.00 Uhr) zur Feststellung des endgültigen Ergebnisses der Abgeordnetenhauswahl. Die öffentliche Sitzung findet in der Senatsverwaltung für Inneres statt. Nach Bekanntgabe kann beim Berliner Verfassungsgerichtshof Einspruch gegen das Ergebnis eingelegt werden.
EU schlägt in Streit um Nordirland-Protokoll gelockerte Warenkontrollen vor
Die EU hat im Post-Brexit-Streit mit Großbritannien eine Lockerung der Warenkontrollen an der Grenze zu Nordirland vorgeschlagen. Die Maßnahme solle für einen Großteil der für Nordirland bestimmten Waren gelten, erklärte die EU-Kommission am Mittwochabend. Die Kontrollen würden demnach um 80 Prozent reduziert und die Zollformalitäten um 50 Prozent.
Putin: Nobelpreis ist kein "Schutzschild" für Muratow
Der Friedensnobelpreis für den russischen Journalisten Dmitri Muratow ist nach den Worten von Kreml-Chef Wladimir Putin nicht als "Schutzschild" zu verstehen. Muratow erhalte durch die Auszeichnung keinen besonderen Schutzstatus, der es ihm erlaube, russische Gesetze zu verletzen oder verhindere, dass er als "ausländischer Agent" eingestuft werde, sagte Putin am Mittwoch in Moskau. Er warnte den Journalisten davor, dem Nobelpreis dazu zu nutzen, um "die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen".
Schätzerkreis: Gesetzlichen Krankenkassen fehlen 2022 sieben Milliarden Euro
Den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) droht im kommenden Jahr ein Milliardenloch. Wie der GKV-Schätzerkreis am Mittwoch mitteilte, erwartet er wegen erhöhter Ausgaben 2022 einen zusätzlichen Finanzbedarf von sieben Milliarden Euro. Die Expertinnen und Experten forderten deshalb einen höheren Bundeszuschuss. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bekräftigte die Zusage, die Beiträge der Versicherten stabil zu halten.
Rund 200 Staaten bekennen sich in "Erklärung von Kunming" zu besserem Artenschutz
Knapp 200 Staaten haben sich auf der UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt zu einem verstärkten Kampf gegen das Artensterben bekannt. Auf der Weltnaturkonferenz wurde am Mittwoch die "Erklärung von Kunming", benannt nach dem Tagungsort in China, angenommen. Der Text sei ein starkes Signal an die internationale Gemeinschaft, sagte der chinesische Umweltminister Huang Runqiu. Er sei jedoch nicht "rechtlich bindend". Umweltschützer kritisierten die Erklärung als zu vage.
Fotoalbum vom Nürnberger Kriegsverbrecherprozess aufgetaucht
Einen Blick hinter die Kulissen des Nürnberger NS-Kriegsverbrecherprozesses erlaubt ein frisch restauriertes historisches Fotoalbum. Das in Leder eingebundene Album mit 121 Aufnahmen soll am Freitag auf einem Kolloquium in der Gedächtnisstätte im ostfranzösischen Izieu vorgestellt werden. Das wieder aufgetauchte Album von Nürnberg öffne "neue Perspektiven für die Forschung", sagte der Leiter der Gedächtnisstätte Dominique Vidaud der Nachrichtenagentur AFP.
"Captain Kirk"-Darsteller William Shatner mit 90 Jahren ins All geflogen
"Captain Kirk" hat es jetzt tatsächlich in die unendlichen Weiten des Weltraums geschafft: Als ältester Mensch der Geschichte ist "Star Trek"-Darsteller William Shatner ins All geflogen. Der 90-jährige Schauspieler reiste am Mittwoch an Bord einer Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens von Amazon-Gründer Jeff Bezos in den Weltraum. "Unglaublich, unglaublich", sagte Shatner nach seiner Rückkehr zur Erde. "Jeder auf der Welt muss das mal gemacht haben."
"Captain Kirk"-Schauspieler William Shatner ins All geflogen
Captain Kirk hat es endlich ins All geschafft: Der "Star Trek"-Schauspieler William Shatner ist am Mittwoch an Bord einer Raumkapsel des privaten Raumfahrtunternehmens von Amazon-Gründer Jeff Bezos ins All geflogen, wie in einer Live-Übertragung von Blue Origin zu sehen war. Der Flug führte die Besatzung bis zur in 100 Kilometern Höhe gelegenen Kármán-Linie, die laut internationaler Definition die Grenze zum Weltraum markiert.
Scholz rechnet fest mit "Ampel"-Regierung noch in diesem Jahr
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz rechnet fest damit, dass noch in diesem Jahr eine Ampelkoalition mit Grünen und FDP zustande kommt. "Die Sondierungen finden in einer sehr, sehr guten und konstruktiven Atmosphäre statt", sagte Scholz am Mittwoch am Rande der Herbsttagungen von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington. "Und deshalb bin ich sicher, dass das Vorhaben, das alle drei Parteien, die hier miteinander sondieren, haben, auch realisiert werden kann."
Polen plant Bau einer befestigen Grenzanlage an Grenze zu Belarus
Wegen des Andrangs von Flüchtlingen an der Grenze zu Belarus plant Polen den Bau einer befestigten Grenzanlage. Das 353 Millionen Euro teure Bauwerk soll laut dem Gesetzentwurf, der am Dienstag im Kabinett angenommen wurde, mit Bewegungsmeldern ausgestattet werden. Der Vorschlag sollte noch am Mittwoch im Parlament debattiert werden, eine Abstimmung sollte entweder am gleichen Tag oder am Donnerstag stattfinden.
Studie: Risiko einer Immobilienblase wächst weltweit
Das Risiko einer Immobilienblase wächst weltweit. Frankfurt am Main, Toronto und Hongkong weisen derzeit das höchste Risiko auf, wie die Schweizer Bank UBS am Mittwoch mit Bezug auf eine aktuelle Studie mitteilte. Im Durchschnitt sei das Blasenrisiko in den 25 analysierten Großstädten gestiegen. Auch das potenzielle Ausmaß einer Preiskorrektur sei weiter gewachsen. Hohe Risiken bestehen demnach auch in München und Zürich.
Uniper-Konzern geht gegen Nichtzulassung der Revision in Verfahren um Datteln 4 vor
Der Energiekonzern Uniper ist mit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision in dem Verfahren um den Bebauungsplan für das Kohlekraftwerk Datteln 4 vorgegangen. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig werde über die Zulässigkeit der Revision entscheiden, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte den Bebauungsplan für das Steinkohlekraftwerk in Nordrhein-Westfalen Ende August für ungültig erklärt. Eine Revision hatte das Gericht nicht zugelassen.
Haftstrafe für Bayern-Weltmeister Hernandez angeordnet
Ein spanisches Gericht hat die Vollstreckung einer Haftstrafe gegen Bayern Münchens Fußball-Weltmeister Lucas Hernandez angeordnet. Der 25-Jährige war im Dezember 2019 wegen Verstoßes gegen ein Annäherungs- und Kontaktverbot gegenüber seiner früheren Freundin verurteilt worden, mit der er inzwischen nach der Versöhnung verheiratet ist.
Aufruf zum Kampf gegen Antisemitismus bei internationaler Konferenz in Malmö
Bei einer Konferenz in Schweden haben mehr als 400 Vertreter aus Politik, Religion und Wirtschaft über den Kampf gegen Antisemitismus beraten. "Erinnern ist nicht genug. Während die letzten Überlebenden der Shoah von uns gehen, lebt der Antisemitismus weiter", sagte EU-Ratspräsident Charles Michel am Mittwoch in Malmö bei dem Internationalen Forum zum Gedenken an den Holocaust und zur Bekämpfung des Antisemitismus. "Deshalb müssen wir mehr tun, als uns nur zu erinnern. Wir müssen handeln. Wir müssen jetzt reagieren."
Unruhe bei Volkswagen wegen angeblicher Diess-Äußerung zum Abbau von 30.000 Stellen
Unruhe bei Volkswagen: Aus dem Konzern wurde am Mittwoch ein Bericht zurückgewiesen, Konzernchef Herbert Diess habe in einer Aufsichtsratssitzung vor einem Szenario gewarnt, in dem der Autobauer wegen der Umstellung auf Elektrofahrzeuge bis zu 30.000 Stellen in Deutschland streichen müsste. Dazu hieß es aus dem Umfeld von Diess, ein Abbau von 30.000 Stellen sei "kein Thema".
VW-Chef Diess warnt vor Szenario mit Abbau von 30.000 Stellen in Deutschland
Volkswagen-Chef Herbert Diess hat einem Bericht des "Handelsblatts" zufolge in einer Aufsichtsratssitzung vor einem Szenario gewarnt, in dem der Autobauer wegen der Umstellung auf Elektrofahrzeuge bis zu 30.000 Stellen in Deutschland streichen müsste. Diess habe in der Sitzung am 24. September über seine Sorge um die Zukunft des Unternehmens gesprochen; im Wettbewerb zur Konkurrenz stimmten die Kosten nicht, berichtete das "Handelsblatt" am Mittwoch. Bei einem radikalen Umbau könnte jede vierte Stelle wegfallen.
Vermisste achtjährige Julia gesund aus Krankenhaus entlassen
Die nach zweitägigem Verschwinden im deutsch-tschechischen Grenzgebiet gefundene achtjährige Julia ist gesund aus dem Krankenhaus entlassen worden. Sie konnte die Klinik knapp einen Tag nach ihrer Entdeckung im Wald am Mittwochmittag in Begleitung ihrer Familienangehörigen wieder verlassen, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz in Regensburg mitteilte. Sie war demnach bis auf einen leichten Kratzer am Bein unverletzt, musste aber langsam wieder aufgewärmt werden.
Putin: Russland bereit zu höheren Gasexporten
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Bereitschaft seines Landes zu höheren Gasexporten betont. "Wenn sie uns fragen, ob wir unsere Lieferungen erhöhen, sind wir bereit das zu tun", sagte Putin am Mittwoch bei einer Energiemesse in Moskau. Russland sei bereit, seine Exporte so weit anzuheben, wie es seine Partner wünschten, fuhr er fort.
Hafen von Los Angeles soll wegen Lieferengpässen 24 Stunden am Tag laufen
Angesichts der weltweiten Lieferengpässe wegen der Corona-Pandemie soll der Hafen der US-Millionenstadt Los Angeles 24 Stunden am Tag laufen. Eine entsprechende Vereinbarung mit dem Hafenbetreiber und der Gewerkschaft der Hafenarbeiter wollte US-Präsident Joe Biden am Mittwoch verkünden, wie US-Regierungsvertreter sagten. Auch Logistikunternehmen wie Fedex und UPS sollen ihre Arbeitszeiten ausweiten, um den Rückstau bei Lieferungen abzubauen.
Opposition in Chile leitet Amtsenthebungsverfahren gegen Präsidenten ein
Nach den Enthüllungen in den "Pandora Papers" hat die chilenische Opposition die Aufnahme eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Präsident Sebastián Piñera beantragt. Piñera habe "sein Amt benutzt, um persönliche Angelegenheiten zu erledigen", sagte der Abgeordnete Tomas Hirsch am Mittwoch im Unterhaus. Hintergrund ist der Verkauf einer Bergbaufirma durch ein Unternehmen, das Piñeras Kindern gehört, und laut den "Pandora Papers" in einem Steuerparadies abgewickelt worden sein soll.
Ex-Polizist wegen mutmaßlicher Bespitzelung von spanischen Promis vor Gericht
Weil er über Jahre hinweg Vertreter von Spaniens Elite gegen Geld bespitzelt haben soll, muss sich ein ehemaliger Polizist seit Mittwoch vor dem höchsten Strafgericht des Landes verantworten. Die Ermittler werfen José Manuel Villarejo vor, dutzende einflussreiche Geschäftsleute und Politiker ausspioniert zu haben, um sie im Auftrag seiner ebenfalls prominenten Kunden zu erpressen oder in Verruf zu bringen.
Merkel führt "Abschiedsgespräch" mit Chinas Staatschef Xi
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich per Videoschalte von dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping verabschiedet. Themen des "Abschiedsgesprächs" seien unter anderem der Klimaschutz, der Kampf gegen die Corona-Pandemie und die Menschenrechte gewesen, teilte die Bundesregierung mit.
Aktive von Fridays for Future legen Einspruch gegen Bundestagswahl ein
Junge Aktive der Klimaschutzbewegung Fridays for Future haben am Mittwoch Wahleinspruch gegen die Bundestagswahl eingelegt. Diese sei undemokratisch gewesen, weil Millionen Deutsche unter 18 Jahren kein Wahlrecht besaßen, begründeten sie ihr Vorgehen. Der Einspruch wird unterstützt von der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen.
IW: 40 Regionen hängen wirtschaftlich stark vom klassischen Verbrenner ab
Wirtschaftsexperten haben 40 Kreise und kreisfreie Städte identifiziert, die besonders abhängig vom klassischen Verbrenner sind. Diese sehen sich künftig "großen Transformationsaufgaben gegenüber" und benötigen dafür auch politische Unterstützung, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Mittwoch mitteilte. Zu den betroffenen 40 Regionen gehören unter anderem Schweinfurt, Salzgitter, Bamberg und der Saarpfalz-Kreis.
EU-Kommission legt Vorschläge gegen hohe Energiepreise vor
Die EU-Kommission hat den Mitgliedstaaten am Mittwoch zahlreiche Maßnahmen gegen die deutlich gestiegenen Energiepreise vorschlagen. Energiekommissarin Kadri Simson sagte in Brüssel, die Staaten könnten einkommensschwachen Haushalten etwa Gutscheine ausstellen oder gezielt Steuersätze senken. Auch für Unternehmen seien staatliche Hilfen und gezielte Steuersenkungen möglich. Dies könne finanziell aus den gestiegenen Einnahmen des europäischen Emissionshandels unterstützt werden.
Steinmeier zieht durchwachsene Bilanz von Afghanistan-Einsatz
Die Spitzen des Staates haben am Mittwoch auf mehreren Veranstaltungen die Leistungen der in Afghanistan eingesetzten Soldatinnen und Soldaten gewürdigt. Dabei zog Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier allerdings eine durchwachsene Bilanz der 20-jährigen Mission. Bundestagsabgeordnete drängten parteiübergreifend auf eine grundlegende Aufarbeitung des Einsatzes.
Rockmusiker Dave Grohl wird bei Abba zur Dancing Queen
Hardrockmusiker tanzt am liebsten zu leichtem Pop: Dave Grohl, Gründer der Rockband Foo Fighters und ehemaliger Nirvana-Schlagzeuger, liebt den Abba-Song "Dancing Queen": "Wenn ich den höre, verwandele ich mich selbst in eine ’dancing queen’", sagte der 52-Jährige dem "Zeit-Magazin" laut Vorabmeldung vom Mittwoch.
Schöpfer von Skulptur zum Tiananmen-Gedenken will Werk aus Hongkong fortholen
Der Schöpfer einer Skulptur zum Gedenken an die Opfer auf dem Pekinger Tiananmen-Platz will sein Werk aus Hongkong fortbringen lassen, nachdem eine dortige Universität dessen Entfernung angeordnet hat. Der dänische Bildhauer Jens Galschiot sagte der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch, er habe einen Anwalt mit dem Fall beauftragt. Die acht Meter hohe "Säule der Schande" erinnert an die die gewaltsame Niederschlagung der Demokratieproteste in Peking 1989.
Russland strebt CO2-Neutralität bis zum Jahr 2060 an
Russland strebt bis zum Jahr 2060 die sogenannte Kohlendioxid-Neutralität an. Seine Regierung habe als "konkretes Ziel" festgelegt, die Neutralität bis "spätestens" 2060 zu erreichen, sagte Präsident Wladimir Putin am Mittwoch zur Eröffnung eines Energieforums in Moskau. Die Bedeutung von Öl und Gas werde künftig abnehmen.
USA veranstalten virtuellen Gipfel gegen Cyberkriminalität
Nach vermehrten Cyberangriffen auf Unternehmen in den USA hat Washington rund 30 Länder zu einem virtuellen Gipfel eingeladen. Ein hochrangiger Beamter des Weißen Hauses erklärte, dass es bei dem Treffen am Mittwoch und Donnerstag unter anderem um den Kampf gegen Hacker gehe, die Computersysteme zunächst anhand von Ransomware verschlüsseln und dann Geld für die Freigabe fordern. Russland sei nicht eingeladen worden.