Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Traumstart für Klose: Nürnberg gewinnt 277. Frankenderby
Hertha mit perfektem Start
NRW-Ministerin warnt eindringlich vor Betreten brandgefährdeter Wälder
Waldbrand im Hohen Venn breitet sich aus: 1600 Hektar Vegetation in Belgien zerstört
Sport
Verletzung beim Wechsel: Frauen-Staffel verpasst EM-Finale
Desaster für die deutsche Frauen-Staffel um Gina Lückenkemper: Nach einem verunglückten letzten Wechsel zwischen der dabei verletzten Sophia Junk und Lückenkemper hat das DLV-Quartett das EM-Finale über 4x100 m verpasst. Junk erreichte mit dem Stab Schlussläuferin Lückenkemper nicht mehr, die deutsche Staffel kam nicht ins Ziel.
Wirtschaft
Trump will Straße von Hormus zu US-Territorium erklären - Teheran widerspricht
US-Präsident Donald Trump hat mit der Äußerung, die Straße von Hormus zum US-Territorium erklären zu wollen, den Widerspruch Teherans ausgelöst. "Nachdem wir den Iran besiegt haben (...), werde ich die Straße von Hormus schon bald zum Territorium der Vereinigten Staaten erklären", sagte Trump am Freitag mit einem Schmunzeln bei einer politischen Veranstaltung an einer Polizeiakademie im Bundesstaat New York. Teheran wies Trumps Äußerungen zurück und betonte, die Meerenge "wird iranisch bleiben". Die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten derweil einen iranischen Angriff auf ein Schiff in der Straße von Hormus.
Letzte Nachrichten
Ärzte warnen wegen Ende kostenloser Coronatests vor Anstieg bei Infektionen
Vor dem Auslaufen der kostenlosen Corona-Tests am Montag hat die Ärztegewerkschaft Marburger Bund vor einem Anstieg der Infektionen gewarnt. "Kostenpflichtige Coronatests führen dazu, dass sich künftig weniger Menschen mit Symptomen testen lassen werden", sagte die Gewerkschaftsvorsitzende Susanne Johna den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Sonntag. "Das ist ein Einfallstor für eine weitere Übertragung des Virus." Der Sozialverband VdK forderte Ausnahmeregelungen.
Deutscher Umweltpreis wird an Moorforscher und Ökologin verliehen
Der Moorforscher Hans Joosten und die Artenschutz-Expertin Katrin Böhning-Gaese haben am Sonntag den Deutschen Umweltpreis erhalten. Beide hätten "auf dem weiten Feld des Klima- und Artenschutzes Herausragendes geleistet", sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Preisverleihung in Darmstadt.
Österreichs Opposition kritisiert nach Rücktritt von Kurz Fortbestand der Koalition
Der Rücktritt von Bundeskanzler Sebastian Kurz geht der Opposition in Österreich nicht weit genug: Mit der Fortsetzung der Koalition von Kurz’ ÖVP mit den Grünen unter dem designiertem Nachfolger Alexander Schallenberg (ÖVP) gehe das "türkise System" weiter, sagte die SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner am Samstagabend unter Anspielung auf die Parteifarbe der Konservativen und warnte vor einem "Schattenkanzler" Kurz. Schallenberg traf am Sonntag Vizekanzler Werner Gogler (Grüne) und Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
Österreichs designierter Bundeskanzler trifft Koalitionspartner sowie Staatschef
Nach dem Rücktritt des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz ist dessen designierter Nachfolger Alexander Schallenberg (beide ÖVP) am Sonntagvormittag zu einem Gespräch mit Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) zusammengekommen. Nach dem Treffen mit Kogler sollte der bisherige Außenminister dann von Bundespräsident Alexander Van der Bellen empfangen werden, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete. Anschließende Stellungnahmen des designierten Regierungschefs seien nicht vorgesehen.
DFB-Präsidentenkonferenz für Beibehaltung von 50+1
Die Präsidentenkonferenz des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat sich für eine Beibehaltung der 50+1-Regel ausgesprochen. Die Regelung sei "elementarer und von den Akteuren anerkannter Bestandteil des Fußballwettbewerbs in Deutschland", teilte der Verband in einer Pressemitteilung nach der Sitzung der Landesfürsten mit. Mit dieser gemeinsamen Haltung werde der DFB in mögliche Verhandlungen mit dem Bundeskartellamt gehen.
Katastrophe: Mehr als 16 Tote bei einem Flugzeugabsturz in Russland
Bei einem Flugzeugunglück in Russland sind nach Behördenangaben 16 Menschen ums Leben gekommen. Die Maschine mit zivile Fallschirmspringern an Bord sei am Sonntag in der Republik Tatarstan abgestürzt, teilte das russische Katastrophenschutzministerium mit. Sechs Passagiere seien lebend aus dem Wrack gerettet worden. In einer ersten Stellungnahme hatte das Ministerium von 15 Toten und insgesamt 23 Insassen gesprochen.
Ungewissheit in Tschechien nach knapper Wahlniederlage von Regierungschef Babis
Nach der knappen Wahlniederlage von Ministerpräsident Andrej Babis herrscht in Tschechien zunächst Ungewissheit über das weitere Vorgehen: Präsident Milos Zeman wurde nach einem kurzen Gespräch mit dem populistischen Milliardär Babis am Sonntag ins Krankenhaus eingeliefert. Babis hofft trotz seiner Niederlage bei der Parlamentswahl auf einen Verbleib im Amt.
Tschechischer Regierungschef Babis trifft nach Wahlniederlage Präsident Zeman
Trotz der knappen Wahlniederlage seiner ANO-Partei hofft Tschechiens Ministerpräsident Andrej Babis, sich weiter an der Macht halten zu können. Am Sonntagmorgen wollte sich der populistische Milliardär zu informellen Gesprächen mit Staatschef Milos Zeman treffen, der als sein Verbündeter gilt und dem Parlament laut Verfassung einen Kandidaten für das Amt des Regierungschefs vorschlägt. "Wir werden sehen, was der Präsident sagt", hatte Babis bereits am Samstag angekündigt, als er seine Niederlage einräumte.
Jugendlicher mischt auf Geburtstagsparty Ecstasy in Getränke
Nach dem Konsum von mit Ecstasy versetzten Mixgetränken mussten in Niedersachsen zehn Kinder zwischen 13 und 16 Jahren medizinisch behandelt werden. Sechs kamen in Krankenhäuser, zwei 13 und 14 Jahre alte Mädchen wurden auf Intensivstationen aufgenommen, wie die Polizei Lüneburg am Sonntag mitteilte. Ein 16-Jähriger hatte am Freitag auf einer Geburtstagsparty in Lüchow offenbar die Droge Getränke gemischt.
Merkel sichert Israel weiterhin deutsche Unterstützung in Sicherheitsfragen zu
Bei ihrem Besuch in Israel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dem Land die weitere Unterstützung Deutschlands in Sicherheitsfragen zugesagt. Deutschland sei in dieser Frage "nicht neutral", sagte Merkel am Sonntag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Israels Regierungschef Naftali Bennett. "Die Sicherheit Israels ist Teil unserer Staatsräson. Und demnach müssen wir auch handeln, selbst wenn wir unterschiedlicher Meinung in verschiedenen Einzelfragen sind." Bennett würdigte Merkel als "moralischen Kompass" für ganz Europa.
Merkel sagt Israel weitere deutsche Unterstützung in Sicherheitsfragen zu
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Israel die weitere Unterstützung Deutschlands in Sicherheitsfragen zugesichert. Deutschland sei in dieser Frage "nicht neutral", sagte Merkel am Sonntag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Israels Regierungschef Naftali Bennett. "Die Sicherheit Israels ist Teil unserer Staatsräson. Und demnach müssen wir auch handeln, selbst wenn wir unterschiedlicher Meinung in verschiedenen Einzelfragen sind." Bennett würdige Merkel als "moralischen Kompass" für ganz Europa.
Merkel trifft Israels Regierungschef Bennett
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Sonntagmorgen in Jerusalem zu einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsident Naftali Bennett zusammengekommen. Im Anschluss werde Merkel als erste deutsche Regierungschefin an einer Sitzung des israelischen Kabinetts teilnehmen, teilte ihr Sprecher Steffen Seibert im Onlinedienst Twitter mit.
Auto durchbricht Sicherheitszaun am Regionalflughafen Weeze
Ein Mann hat mit seinem Auto den Sicherheitszaun des Regionalflughafens Weeze in Nordhrein-Westfalen durchbrochen. Der Wagen des 59-Jährigen wurde auf einer Nebenspur der Start- und Landebahn durch das Sicherheitspersonal gestoppt, wie die Polizei in Kleve am Sonntag mitteilte. Der Flugbetrieb wurde umgehend eingestellt und ein im Landeanflug befindliches Flugzeug umgeleitet.
Mann bei Unfall mit Jetski auf dem Rhein ums Leben gekommen
Ein 60-jähriger Mann ist bei einem Jetski-Unfall auf dem Rhein in Baden-Württemberg ums Leben gekommen. Der Mann befuhr mit seinem Jetski am Samstag den Fluss im Landkreis Rastatt, als er aus bisher ungeklärter Ursache ins Wasser fiel, wie die Polizei in Göppingen am Sonntag mitteilte.
Neuer positiv gestimmt: "WM-Titel ist realistisch"
Nationaltorhüter Manuel Neuer räumt der deutschen Mannschaft gute Chancen auf einen Triumph bei der Weltmeisterschaft in Katar ein. Der WM-Titel sei "realistisch", sagte der 35-Jährige der Bild am Sonntag: "Wir haben eine Chance. Wir wollen wieder an die Weltspitze. Es geht für uns darum, uns so vorzubereiten, dass wir um den Titel mitspielen können. Wir wollen Weltmeister werden! Das ist das Ziel unserer Mannschaft."
Iran setzt Anreicherung von Uran fort
Der Iran setzt die Anreicherung von Uran fort und ist laut eigenen Angaben mittlerweile im Besitz von mehr als hundert Kilogramm Uran, das auf 20 Prozent angereichert wurde. "Wir haben 120 Kilogramm überschritten", sagte Mohammed Eslami, Leiter der iranischen Atomenergiebehörde am Samstagabend im Staatsfernsehen. Er kritisierte, dass die westlichen Mächte auf 20 Prozent angereicherten Brennstoff für den Atomreaktor in Teheran versprochen hätten - doch sie hätten nie geliefert.
Kerber in der 3. Runde von Indian Wells
Angelique Kerber hat ihr Auftaktspiel in Indian Wells gewonnen. Die 33-Jährige aus Kiel, die in der kalifornischen Wüste an Position zehn gesetzt ist, setzte sich gegen Katerina Siniakova (Tschechien) 6:1, 6:7 (4:7), 7:5 durch und zog in die 3. Runde ein. Dort trifft sie auf die Russin Darja Kassatkina (Nr. 20).
Deutscher Journalist mit renommiertem Kriegsreporter-Preis ausgezeichnet
Der deutsche Journalist Wolfgang Bauer hat für seine Berichterstattung über die radikalislamischen Taliban in Afghanistan den Bayeux-Preis für Kriegsreporter gewonnen. Seine Reportage "Unter Taliban" für das "Zeit Magazin" habe die Strategie der Taliban bei ihrem Vormarsch "gut analysiert", erklärte der Jury-Vorsitzende Manoocher Deghati am Samstag. Es ist bereits das zweite Mal, dass Bauer den renommierten Preis erhielt: 2016 hatte er ihn für eine Reportage aus Nigeria erhalten.
K.o. in der elften Runde: Fury bleibt Weltmeister
Tyson Fury hat den dritten Teil der Box-Trilogie gegen Deontay Wilder gewonnen und damit seinen Schwergewichtsgürtel erfolgreich verteidigt. Der 33 Jahre alte Brite blieb in Paradise/Nevada durch den K.o.-Sieg in der elften Runde auch im 32. Profikampf ungeschlagen.
Bösel holt sich Titel zurück
Dominic Bösel hat sich seinen IBO-Titel im Halbschwergewicht zurückgeholt. Der Profiboxer aus Freyburg gewann die Revanche in Magdeburg gegen Robin Krasniqi (Augsburg) nach Punkten und bekommt nun aller Voraussicht nach eine WM-Chance im größeren WBA-Verband. Dort wartet der russische Weltmeister Dimitri Biwol. Am Samstagabend sahen zwei Punktrichter Bösel vorne (115:114, 116:112), einer wertete den Kampf mit 115:114 für Krasniqi.
Iraker wählen neues Parlament ohne große Hoffnung auf Wandel
Die Iraker haben am Sonntag ein Jahr früher als geplant ein neues Parlament gewählt - die Aussicht auf Veränderung in dem vom Krieg gezeichneten Land ist jedoch gering. Die Behörden präsentieren die vorgezogene Neuwahl als Zugeständnis an die regierungskritische Protestbewegung, die 2019 weite Teile des Landes erfasst hatte. Die Partei des schiitischen Geistlichen Moktada al-Sadr gilt als Favorit.
Wahllokale für vorgezogene Parlamentswahl im Irak geöffnet
Die vorgezogene Parlamentswahl im Irak hat begonnen. Die Wahllokale öffneten am Sonntagmorgen um 6 Uhr und sollen bis 17 Uhr geöffnet bleiben. Beobachter erwarten eine niedrige Wahlbeteiligung unter den insgesamt 25 Millionen Stimmberechtigten. Die Partei des schiitischen Geistlichen Moktada Sadr gilt als Favorit. Vorläufige Ergebnisse werden innerhalb von 24 Stunden nach Schließung der Wahllokale erwartet.
Taiwans Präsidentin will sich Druck aus Peking nicht beugen
Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen hat die Forderung Pekings nach einer "Wiedervereinigung" zurückgewiesen. "Niemand kann Taiwan dazu zwingen, den Weg einzuschlagen, den China für uns vorgesehen hat", betonte Tsai in einer Rede zum Nationalfeiertag am Sonntag. Zwar hoffe Taiwan auf verbesserte Beziehungen zu Festland-China. "Es sollte aber absolut keine Illusionen geben, dass das taiwanische Volk sich Druck beugen wird." Taiwan stehe an "vorderster Linie, um die Demokratie zu verteidigen".
Taiwans Regierungschefin gibt sich unbeugsam angesichts Drohgebärden aus Peking
Trotz jüngster militärischer Drohgebärden aus Peking hat sich Präsidentin Tsai Ing-wen unbeugsam gegeben. "Je mehr wir erreichen, desto größer wird der Druck, den China auf uns ausübt", sagte Tsai in einer Rede zum Nationalfeiertag Taiwans am Sonntag. "Niemand kann Taiwan dazu zwingen, den Weg einzuschlagen, den China für uns vorgesehen hat." Gleichzeitig hoffe sie auf eine Entspannung der Beziehungen zu Peking.
Entwicklungsminister Müller fordert Durchbruch beim globalen Artenschutz
Vor dem Beginn der globalen Konferenz zur Artenvielfalt im chinesischen Kunming hat Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) mehr Engagement von der Weltgemeinschaft gefordert. "In den kommenden Monaten muss ein Durchbruch beim Artenschutz gelingen wie beim Pariser Klimaabkommen für den Klimaschutz", sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Sonntag. "Wir haben keine Zeit zu verlieren." Jeden Tag würden 150 Arten aussterben. Von Gastgeber China erwarte er eine Führungsrolle.
Bund der Steuerzahler kritisiert Erweiterungsbau für gewachsenen Bundestag
Vor dem Hintergrund des erneut gewachsenen Bundestags hat der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, den Bau eines neuen Parlamentsgebäudes kritisiert. Der 70 Millionen Euro teure Bau des Bürogebäudes "Luisenblock West" zeige, "welche Konsequenzen das verkorkste Wahlrecht für die Steuerzahler hat", sagte Holznagel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Sonntag. Das Gebäude aus vorgefertigten Holzmodulen soll im Dezember fertiggestellt werden.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 66,1 gestiegen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 66,1 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen eines Tages 7612 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.
Nonne nach jahrelanger Entführung in Mali freigelassen
Eine Nonne ist mehr als vier Jahre nach ihrer Entführung durch Islamisten in Mali freigelassen worden. Das Präsidialamt von Mali lobte am Samstag "den Mut und die Tapferkeit der Schwester" Gloria Cecilia Narváez und erklärte, diese Freilassung sei "der Höhepunkt von vier Jahren und acht Monaten gemeinsamer Bemühungen mehrerer Geheimdienste".
Tänzer stirbt bei Unfall während Aufführung in Moskauer Bolschoi-Theater
Ein Tänzer des berühmten russischen Bolschoi-Theaters ist am Samstag bei einem Unfall während einer Opernaufführung gestorben. Wie das Moskauer Ensemble der Nachrichtenagentur Interfax mitteilte, ereignete sich der Unfall während eines Bühnenbildwechsels. Nach Angaben von Interfax wurde der 37-jährige Mann von einem Geländer erschlagen, das während des Umbaus von der Decke fiel.
Frankreich fordert EU-Verhandlungen mit Großbritannien im Flüchtlingsstreit
Im Flüchtlingsstreit zwischen Frankreich und Großbritannien hat die französische Regierung die Aufnahme von Verhandlungen über ein Migrationsabkommen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien gefordert. Dies sei notwendig, da das Thema in der Brexit-Vereinbarung nicht geregelt worden sei, sagte Innenminister Gérald Darmanin am Samstag bei einem Besuch an der französischen Nordseeküste. Demnach werde Frankreich das Thema bei seiner EU-Ratspräsidentschaft ab Januar auf die Agenda setzen.
Ärzte warnen wegen Ende kostenloser Coronatests vor weiteren Infektionen
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat wegen des Endes der kostenlosen Coronatests am Montag vor weiteren Infektionen gewarnt. "Kostenpflichtige Coronatests führen dazu, dass sich künftig weniger Menschen mit Symptomen testen lassen werden", sagte die Gewerkschaftsvorsitzende, Susanne Johna, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Sonntag. "Das ist ein Einfallstor für eine weitere Übertragung des Virus."
Bericht: Deutsche Behörden ermitteln gegen Lukaschenko wegen Schleusung
Weil immer mehr Migranten über Belarus nach Deutschland kommen, ermitteln deutsche Behörden nach Informationen der "Bild am Sonntag" offenbar gegen den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko. Die Zeitung hatte aus Sicherheitskreisen erfahren, dass die Behörden Lukaschenko der Schleusung von Migranten verdächtigen. Demnach kamen laut Zahlen der Bundespolizei seit August fast 4000 Flüchtlinge über Belarus und Polen nach Deutschland, allein in der ersten Oktoberwoche waren es 1183.