Ukraines Roboter an der Front
Taliban an vier Fronten
Lyman: Russen geben auf
Trumps riskantes Dieselspiel
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
Technik
KI verändert Softwaretests und erhöht den Bedarf an Qualitätssicherung
Die Komplexität von Systemen wächst stetig und die Menge an neu geschriebenem Code vervielfacht sich durch künstliche Intelligenz. Damit wachsen auch die Anforderungen an die Qualitätssicherung: KI produziert nicht nur Code, sie wird Teil der Systeme und dient umgekehrt den Testerinnen und Testern als Helfer bei der Arbeit.
Technik
Calif.io-Exploit umging Apples Blockierungsmodus auf dem iPhone
Im vergangenen Frühjahr behauptete Apple stolz, es sei noch keiner „Mercenary Spyware“ gelungen, den sogenannten Blockierungsmodus alias „Lockdown Mode“ auf dem iPhone zu umgehen. Mit diesem sperren iOS, iPadOS und macOS diverse mögliche Einfallstore für Schadprogramme, etwa über iMessage-Nachrichten oder E-Mails, um die Geräte besser vor Angriffen durch hochkomplexe (und zumeist teure und daher von Regierungen finanzierte) Schadprogramme zu schützen.
Letzte Nachrichten
Kinderärzte warnen vor neuen Schulschließungen
Zum Schulstart in mehreren Bundesländern haben Kinderärzte dazu aufgerufen, trotz der sich ausbreitender Omikron-Virusvariante am Präsenzunterricht festzuhalten. "Es gibt eine klare und unmissverständliche Zusage der Politik, Schulschließungen – wenn überhaupt – als allerletzte Maßnahme in Betracht zu ziehen", sagte der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Thomas Fischbach, der Online-Ausgabe der "Ärzte Zeitung" vom Montag. "Auf dieser Zusage beharren wir."
USA: Biden sichert Selenskyj jede Unterstützung zu
US-Präsident Joe Biden hat in einem Telefonat mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj versichert, dass die USA und ihre Verbündeten "entschlossen" auf eine russische Invasion der Ukraine reagieren würden. Biden habe in dem Gespräch am Sonntag auch die US-Unterstützung für "die Souveränität und territoriale Integrität" der Ukraine bekräftigt, teilte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, mit. Selenskyj begrüßte seinerseits die "standhafte Unterstützung" der Vereinigten Staaten für sein Land. Mit Biden habe er über ein gemeinsames Vorgehen der USA, der Ukraine und ihrer Partner zur "Erhaltung des Friedens in Europa" und zur Verhinderung einer weiteren Eskalation diskutiert, schrieb der ukrainische Präsident im Onlinedienst Twitter. Biden unterstrich in dem Telefonat laut Psaki seine Unterstützung für die diplomatischen Bemühungen, den Ukraine-Konflikt zu entschärfen. Regierungsvertreter der USA und Russlands wollen am 9. und 10. Januar in Genf über den Konflikt beraten. Am Donnerstag hatte Biden bereits mit Russlands Präsident Wladimir Putin telefoniert. Schon dabei drohte er mit einer "entschlossenen" Reaktion auf einen russischen Einmarsch im Nachbarland. Putin warnte seinerseits den US-Präsidenten davor, harte Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Ein massiver russischer Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze hatte in den vergangenen Woche in der Ukraine wie im Westen die Ängste geschürt, dass eine russische Invasion in dem Nachbarstaat drohe. Moskau dementiert jedoch jegliche Angriffspläne, weist Kritik an den Truppenbewegungen zurück und wirft seinerseits Kiew und der Nato "Provokationen" vor. Inzwischen laufen intensive diplomatische Deeskalationsbemühungen. Zwei Tage nach den Genfer Gesprächen zwischen den USA und Russland sind Beratungen zwischen Russland und der Nato geplant. Am 13. Januar sollen dann Konsultationen zwischen Russland und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) folgen. (U.Beriyev--DTZ)
Wie sinnvoll ist denn die "Elektromobilität" wirklich?
Dient die Elektromobilität nur einem "grünen Gejammere" sowie der Abschöpfung von Konten der deutschen Sparer? Den Elektrobauer Tesla aus den USA wird das viele deutsche Geld freuen, er hat im vergangenen Jahr weltweit fast eine Million Autos ausgeliefert. 936.000 Pkw des Unternehmens wurden verkauft, wie Tesla am Sonntag mitteilte. Das waren fast doppelt so viele wie 2020 und deutlich mehr als Anfang 2021 als Ziel ausgegeben. Dem Unternehmen gelang es nach eigenen Angaben, den Halbleitermangel in der Autoindustrie zu umgehen, indem es auch andere, vielseitig nutzbare Chips einbaute und dafür die Software teilweise umprogrammierte.Dass es bei weitem nicht überall E-Strom-Ladestellen gibt, die E-Autofahrer über die Autobahnen schleichen, um den letzten Kilometer aus ihrer "umweltfreundlichen Batterie" zu quetschen, Tiefgaragen wegen der Brandgefahr der Batterien größtenteils tabu sind, die Qualität von Tesla-Autos von ihren Besitzern geradezu "gerühmt" wird, es bei weitem nicht genug Strom geben würde, wenn bereits heute jeder ein Elektrofahrzeug hat, ja all dies vergessen die Politiker von Bündnis 90 / Die Grünen, welche übrigen jetzt nach ihrer Wahl Limousinen fahren, die mehr als 20 Liter Benzin schlucken.....! Allein im vierten Quartal lieferte Tesla 308.600 Autos aus, wie der Hersteller weiter mitteilte. Im Oktober bestellte der US-Autovermieter Hertz 100.000 Wagen bei Tesla. Das steigerte den Börsenwert des Herstellers auf über eine Billion Dollar. (Y.Ignatiev--DTZ)
Verfassungsschützer sehen verstärktes Werben der AfD um Corona-Kritiker
Der baden-württembergische Verfassungsschutz sieht verstärkte Bestrebungen der AfD im Südwesten, bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen um neue Anhänger zu werben. "Im Rahmen der Demonstrationen versuchen die extremistischen AfD-Teilstrukturen neue Zielgruppen zu erschließen und für die eigene Agenda zu werben", teilte das baden-württembergische Innenministerium dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Montagsausgaben) mit. Im Südwesten werden die "Junge Alternative" (JA) und der formal aufgelöste sogenannte "Flügel" beobachtet.
Hennig-Wellsow sieht "Entfremdung" zwischen Partei und Fraktionsspitze der Linken
Die Linke-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow sieht das Verhältnis zwischen der Partei und der Spitze der Bundestagsfraktion gestört. Dies habe sich etwa in der Wahl von Klaus Ernst zum Vorsitzenden des Klimaauschusses im Bundestag gezeigt. "Die Nominierung und die Wahl von Klaus Ernst spiegelt vor allem eine Form von Entfremdung in den politischen Zielsetzungen und der Strategie zwischen Partei und Fraktionsspitze wieder", sagte Hennig-Wellsow der "taz" vom Montag.
Sechs Tote bei mutmaßlichem Angriff von Islamisten in Kenia
Bei einem mutmaßlichen Angriff von Islamisten in Kenias Grenzregion zu Somalia sind sechs Menschen getötet worden. "Wir hatten einen Angriff in der Ortschaft Widhu, der vermutlich von der Schebab verübt wurde", sagte Behördenvertreter Irungu Macharia am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Demnach wurden ein Mensch erschossen und mehrere verbrannt.
Zahl der Erwerbstätigen 2021 nur leicht höher als im Vorjahr
Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr kaum verändert. Im Jahresdurchschnitt waren rund 44,9 Millionen Menschen hierzulande erwerbstätig, nur rund 7000 mehr als im Corona-Krisenjahr 2020, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Veränderung betrug damit 0,0 Prozent. In den verschiedenen Wirtschaftsbereichen fiel die Entwicklung allerdings unterschiedlich aus.
Bundesrepublik Deutschland: Zahl der Erwerbstätigen 2021 so hoch wie 2020
Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr kaum verändert. Im Jahresdurchschnitt waren rund 44,9 Millionen Menschen hierzulande erwerbstätig, rund 7000 mehr als 2020, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Veränderung betrug damit 0,0 Prozent.
Grünen-Experte Dahmen fordert tägliche Corona-Tests an Schulen
In mehreren Bundesländern hat inmitten der Omikron-Welle der Schulunterricht nach den Weihnachtsferien wieder begonnen. Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen forderte, die Schülerinnen und Schüler engmaschig zu testen: "In den Schulen brauchen wir tägliche Tests und leider auch die Maskenpflicht", sagte er der "Rheinischen Post" vom Montag. "Die beste Test-Methode für die Schulen sind PCR-Pool-Tests, weil sie am zuverlässigsten Infektionsherde sichtbar machen."
Inflation in der Türkei auf 20-Jahres-Hoch
Rund 18 Monate vor der Präsidentschaftswahl hat die Inflation in der Türkei ein 20-Jahres-Hoch erreicht: Die Verbraucherpreise stiegen im Dezember sprunghaft um 36,08 Prozent im Vorjahresvergleich, wie das türkische Statistikamt am Montag mitteilte. Hauptgrund für die Teuerung ist vor allem der starke Verfall der Landeswährung Lira.
Wirtschafts Chaos: Inflation in der Türkei im Dezember auf 20-Jahres-Hoch
In der Türkei hat die Inflation im vergangenen Monat ein 20-Jahres-Hoch erreicht. Die Verbraucherpreise stiegen im Dezember um 36,08 Prozent im Vorjahresvergleich, wie das türkische Statistikamt am Montag mitteilte. Im November hatte die Teuerung bei 21,31 Prozent gelegen. .
Handel mit Aktien von Evergrande in Hongkong erneut ausgesetzt
An der Börse in Hongkong ist der Handel mit Aktien des hochverschuldeten Immobilienriesen Evergrande am Montag erneut ausgesetzt worden. Evergrande teilte zunächst keine Gründe dafür mit, kündigte aber die Veröffentlichung von Informationen an. Der Handel mit Evergrande-Aktien war bereits im Oktober vorübergehend ausgesetzt worden.
Peking-treues Hongkonger Parlament vereidigt
Die chinesische Zentralregierung hat ihren Einfluss in Hongkong erfolgreich weiter ausgebaut. Am Montag wurde das erste Hongkonger Parlament vereidigt, das gemäß eines neuen Wahlgesetzes fast ausschließlich von Peking-treuen Abgeordneten besetzt ist. Zuvor hatte zudem angesichts der zunehmenden Repression gegen unabhängige Medien ein weiteres Nachrichtenportal seine Schließung angekündigt.
"Weltoffenes Deutschland" zeigen: Weikert weiter für Olympiabewerbung 2036
DOSB-Präsident Thomas Weikert spricht sich weiter für eine Bewerbung um die Olympischen Spiele 2036 aus - 100 Jahre nach den Nazi-Spielen von Berlin. "Ich glaube, dass man mit 2036, indem man an 1936 erinnert, darstellen kann, wie sich Deutschland gewandelt hat und dass wir ein weltoffenes Deutschland haben", sagte Weikert der Süddeutschen Zeitung.
Hoeneß lobt Haaland, aber betont: Wir haben Lewandowski
Uli Hoeneß hält Gedanken von Bayern München an eine Verpflichtung von Borussia Dortmunds Erling Haaland für überflüssig. Robert Lewandowski "wird mindestens noch drei, vier Jahre auf so hohem Niveau spielen können. Und da wäre der FC Bayern ja mit dem Klingelbeutel geschlagen, wenn er Robert fortschicken und um jeden Preis Erling Haaland holen würde", sagte Hoeneß in einem Interview mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).
NBA: Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder verhilft Boston zum Sieg
Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat die Boston Celtics bei seiner Rückkehr in die Mannschaft zu einem Sieg nach Verlängerung gegen Orlando Magic mit Franz Wagner geführt. Beim 116:111 erzielte er acht von 16 Punkten der Gastgeber in der Overtime, insgesamt kam er in seinem ersten Spiel seit dem 22. Dezember auf 21 Punkte und sieben Assists. Überragender Spieler war zuvor Jaylen Brown gewesen: Mit 47 seiner insgesamt 50 Punkte hatte er Boston in die Verlängerung gerettet.
kicker-Umfrage: Kimmich Absteiger der Hinrunde
Nationalspieler Joshua Kimmich ist nach dem Coronawirbel um seine Person in einer kicker-Umfrage von den Bundesliga-Spielern zum Absteiger der Hinrunde gewählt worden. 14,1 Prozent unter den 234 teilnehmenden Profis stimmten für den Mittelfeldspieler des deutschen Rekordmeisters Bayern München. Kimmich wollte sich zunächst nicht impfen lassen. Durch Quarantäne und folgende Infektion fehlte er den Bayern seit November.
Human Rights Watch: Bach muss zurücktreten
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch fordert den deutschen IOC-Präsidenten Thomas Bach angesichts der Unterdrückung der Uiguren im Olympia-Gastgeberland China zum Rücktritt auf. "Wenn selbst die Wirtschaft jetzt schon fordert, die Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang auch von Unternehmerseite anzuprangern, dann spätestens muss einem Herrn Bach und den anderen klar sein, dass ihre Zeit gekommen ist", sagte Deutschland-Direktor Wenzel Michalski im Interview mit dem Deutschlandfunk.
CSU-Landesgruppe fordert steuerlichen Inflationsausgleich
Die CSU-Landesgruppe fordert angesichts der aktuell hohen Teuerungsraten einen Inflationsausgleich über die Einkommensteuer. Dieser automatische steuerliche Inflationsausgleich müsse dauerhaft gesetzlich festgeschrieben werden, sagte Landesgruppenchef Alexander Dobrindt der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe). Er kündigte entsprechende Beschlüsse bei der am Donnerstag beginnenden Klausur der CSU-Bundestagsabgeordneten an.
US-Verteidigungsminister mit Coronavirus infiziert
US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Er leide aber nur an leichten Symptomen, teilte Austin am Sonntag im Onlinedienst Twitter mit. Da er vollständig geimpft sei und auch eine Auffrischungsimpfung erhalten habe, verlaufe seine Infektion "viel milder" als dies sonst der Fall gewesen wäre.
Twitter sperrt Konto von US-Abgeordneter Greene
Twitter hat das persönliche Konto der prominenten US-Abgeordneten Marjorie Taylor Greene wegen Falschbehauptungen über Corona-Impfungen und die Pandemie dauerhaft gesperrt. Das Onlineunternehmen erklärte am Sonntag, die Republikanerin habe mit der wiederholten Verbreitung von Falschinformationen gegen die Twitter-Regeln verstoßen.
Kassen befürchten Anstieg des Beitrags zur Pflegeversicherung
Die gesetzlichen Krankenkassen befürchten einen Beitragsanstieg der Pflegeversicherung bereits im ersten Halbjahr 2022 und dringen auf sofortige Gegenmaßnahmen der Ampelkoalition. Die Kassen gehen davon aus, dass die Gesamtausgaben der Pflegeversicherung 2021 etwa um knapp zwei Milliarden Euro höher waren als die Einnahmen, wie der Vizechef des GKV-Spitzenverbandes, Gernot Kiefer, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe) sagte.
Sudans Militärregierung verliert ihr ziviles Gesicht
Die vom Militär dominierte Regierung des Sudan hat mit Regierungschef Abdullah Hamdok ihr ziviles Gesicht verloren. Angesichts der schweren politischen Konflikte im Land erklärte Hamdok am Sonntagabend seinen Rücktritt. "Ich habe mein Bestes versucht, das Land davon abzuhalten, in die Katastrophe abzugleiten", sagte der 66-Jährige in einer dramatischen Fernsehansprache. Doch sei es nicht gelungen, einen "Konsens" der politische Kräften zu finden.
Sudans Regierungschef wirft das Handtuch
Angesichts der schweren politischen Konflikte im Sudan hat Regierungschef Abdullah Hamdok seinen Rücktritt erklärt. "Ich habe mein Bestes versucht, das Land davon abzuhalten, in die Katastrophe abzugleiten", sagte Hamdok am Sonntagabend in einer dramatischen Fernsehansprache. Doch sei es nicht gelungen, einen "Konsens" der politische Kräften zu finden. Hamdok war das zivile Gesicht der Übergangsregierung in dem nordostafrikanischen Land, wo Ende Oktober das Militär geputscht hatte.
Zentralrat der Muslime für allgemeine Corona-Impfpflicht
Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) plädiert im Kampf gegen die Corona-Pandemie für eine allgemeine Impfpflicht. Der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung"(Montagsausgabe): "Ich spreche mich für eine solche Verpflichtung in Deutschland aus." Dass die Impfquote nur langsam steige, sei "ärgerlich". Impfen rette Leben und bedeute Solidarität. Dies entspreche "den Maßstäben des vernünftigen Bürgers und der Ethik des Islam".
AT&T und Verizon wenden sich gegen erneute Verschiebung von 5G
Die US-Telekommunikationskonzerne AT&T und Verizon haben eine Anfrage der Regierung in Washington zurückgewiesen, den Start des 5G-Netzwerks wegen möglicher Risiken für die Luftfahrt nochmals zu verschieben. 5G sei "ganz genauso essenziell für die wirtschaftliche Dynamik unseres Landes, seine öffentliche Sicherheit und nationalen Interessen wie die Luftfahrtbranche", argumentierten die Chefs von AT&T und Verizon, John Stankey und Hans Vestberg, in einem Sonntag veröffentlichten Brief.
Biden sichert der Ukraine "entschlossene" Reaktion bei russischer Invasion zu
Rückendeckung aus Washington und Brüssel: Die USA und die EU haben der Ukraine im Konflikt mit Russland ihre Unterstützung zugesagt. US-Präsident Joe Biden versicherte in einem Telefonat mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj am Sonntag, dass die USA und ihre Verbündeten "entschlossen" auf eine russische Invasion der Ukraine reagieren würden. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell reist am Dienstag in die Ukraine, während die Bundesregierung weitere Bemühungen um eine friedliche Lösung des Konflikts ankündigte.
Umweltministerin Lemke kündigt rasche Antwort auf Brüsseler Atom-Vorschlag an
Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hat eine schnelle Antwort der Bundesregierung auf den hochumstrittenen EU-Vorschlag angekündigt, die Atomkraft als umweltfreundlich einzustufen. "Wir werden die EU-Vorlage jetzt schnell prüfen und uns in der Bundesregierung abstimmen", sagte Lemke der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Österreich hatte zuvor mit einer Klage gegen die EU-Pläne gedroht.
CSU-Landesgruppe warnt vor Blockade des Brüsseler Atom-Vorschlags
Nach dem Vorstoß der EU-Kommission zur Einstufung der Atomkraft als grüne Energiequelle hat die CSU-Landesgruppe die Bundesregierung davor gewarnt, auf ein Veto gegen die Pläne hinzuarbeiten. Der Chef der CSU-Abgeordneten im Bundestag, Alexander Dobrindt, sagte der Zeitung "Die Welt" (Montagsausgabe), ein europäischer Energiemix müsse sich unterscheiden können von der Energieerzeugung in Deutschland: "Das müssen die Ampel-Parteien jetzt lernen."
Vizechef von tunesischer Ennahdha-Partei nach Festnahme offenbar in Lebensgefahr
Zwei Tage nach seiner Festnahme ist der Vize-Vorsitzende der islamistischen Ennahdha-Partei in Tunesien Regierungskritikern zufolge in einem lebensbedrohlichen Zustand ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der 63-jährige Noureddine Bhiri befinde sich "in einem lebensbedrohlichen Zustand" und werde intensivmedizinisch in einem Krankenhaus in der nordtunesischen Stadt Bizerte behandelt, sagte sein Anwalt, der Abgeordnete Samir Dilou, der Nachrichtenagentur AFP.
Forderungen nach Lockerung von Quarantäne-Regeln bei Bund-Länder-Runde zu Corona
Vor der nächsten Bund-Länder-Runde zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie mehren sich die Forderungen nach einer Lockerung der Quarantäne-Regeln bei Infektionen mit der Omikron-Variante. "Omikron ist anders als frühere Varianten – darum müssen auch die Quarantäne-Regeln angepasst werden", sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion der Union, Tino Sorge (CDU), der Zeitung "Die Welt" (Montagsausgabe).
Sudans Regierungschef Hamdok verkündet wegen Krise im Land seinen Rücktritt
Der sudanesische Regierungschef Abdullah Hamdok, das zivile Gesicht der Übergangsregierung in dem nordostafrikanischen Land, hat angesichts der anhaltenden politischen Krise seinen Rücktritt erklärt. "Ich habe mein Bestes versucht, das Land davon abzuhalten, in die Katastrophe abzugleiten", sagte Hamdok am Sonntagabend in einer im Staatsfernsehen übertragenen Ansprache. Nun habe der Sudan angesichts seiner politischen Spaltung aber einen "gefährlichen Wendepunkt überschritten, der sein Überleben bedroht".