Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Regierungspartei siegt wie erwartet bei Parlamentswahl in Kasachstan
EU-Abgeordneter Glucksmann kandidiert bei Präsidentschaftswahl in Frankreich
Selenskyj: Ukraine war nicht an Anschlägen auf Nord-Stream-Pipelines beteiligt
Abschluss der 250-Jahr-Feierlichkeiten: Trump veranstaltet Autorennen in Washington
Wissenswertes
Palast: Gesundheitszustand von Norwegens König Harald V. hat sich verschlechtert
Der Gesundheitszustand des seit Tagen im Krankenhaus behandelten norwegischen Königs Harald V. hat sich nach Palastangaben verschlechtert. Der 89-Jährige werde wegen einer bakteriellen Blutinfektion mit Antibiotika behandelt, erklärte das Königshaus in Oslo am Sonntagabend. Der an einer Form von Blutarmut leidende Monarch war am Montag ins Rikshospitalet in der norwegischen Hauptstadt eingewiesen worden.
Sport
Freiburg siegt souverän in Düsseldorf
Zweites Pflichtspiel, zweiter Sieg: Der SC Freiburg hat sich durch ein 5:1 (1:0) bei Fortuna Düsseldorf für die zweite Runde im DFB-Pokal qualifiziert. In der Neuauflage des Zweitrundenspiels aus dem Vorjahr erzielten Lucas Höler (18.), Joker Igor Matanovic (71., 90.+4), Lukas Kübler (74.) und Jordy Makengo (80.) die Treffer für die überlegenen Gäste, die in der vergangenen Saison bis ins Halbfinale vorgestoßen waren. Die Fortuna, für die Fabian Schleusener traf (76.), verlor nach dem Abstieg in die 3. Liga auch ihr drittes Spiel in der laufenden Spielzeit.
Letzte Nachrichten
Gesundheitsministerium bringt Ende kostenloser Corona-Schnelltests auf den Weg
Das Bundesgesundheitsministerium hat die weitgehende Abschaffung kostenloser Corona-Schnelltests ab dem kommenden Monat auf den Weg gebracht. In einem Referentenentwurf zur Neufassung der Testverordnung sind nach AFP-Informationen vom Montag nur noch wenige Ausnahmen nach dem Wegfall der bisherigen Regelung ab dem 11. Oktober vorgesehen. Für 12- bis 17-Jährige soll es demnach eine Übergangsphase bis Ende November geben, bevor auch bei ihnen Schnelltests bezahlt werden müssen.
Bericht: Bundesregierung konkretisiert Ende der kostenlosen Corona-Tests
Das Vorhaben der Bundesregierung, die kostenlosen Corona-Schnelltests weitgehend abzuschaffen, konkretisiert sich. Ein Referentenentwurf für die neue Testverordnung aus dem Bundesgesundheitsministerium sehe vor, dass sich grundsätzlich nur noch diejenigen kostenlos testen lassen dürfen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft werden könnten, berichtete das Magazin "Business Insider" am Montag. Auch für Geimpfte solle es keine kostenlosen Schnelltests mehr geben.
Stimmung in deutschen Unternehmen deutlich verschlechtert
Die Stimmung in vielen deutschen Unternehmen hat sich wieder deutlich verschlechtert. Das geht aus dem am Montag in Frankfurt am Main veröffentlichten KfW-ifo-Mittelstandsbarometer hervor. Die Verschlechterung betrifft demnach sowohl kleinere und mittelgroße Unternehmen wie auch Großunternehmen.
Betrunkener beißt Mann bei Streit Teil von Daumen ab
Bei einem Streit hat ein Betrunkener in Baden-Württemberg einem 30-Jährigen einen Teil des Daumens abgebissen. Der Mann kam in ein Krankenhaus, wie die Polizei in Ulm am Montag mitteilte. Das Daumenstück fand sich allerdings nicht mehr an.
Rund ein Drittel der Betriebe mit Betriebsarzt bot im August Corona-Impfungen an
Im August hat rund jeder dritte Betrieb mit Betriebsärztin oder Betriebsarzt seinen Beschäftigten Corona-Impfungen angeboten. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit am Montag mitteilte, traf dies auf 32 Prozent der entsprechenden Betriebe zu - vier Prozentpunkte mehr als bei der vorangegangenen Befragung im Juni. Zugleich gaben im August vier Prozent der befragten Betriebe an, dass sie ein Impfangebot planen. Im Juni waren es noch elf Prozent gewesen.
Gewerkschaft: Deutschland vergibt Chancen bei eingewanderten Lehrkräften
Deutschland verschenkt angesichts des Mangels an Lehrkräften Chancen bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse. Zu diesem Schluss kommt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Sitz in Frankfurt am Main in einer am Montag vorgestellten Untersuchung. Demnach könnten jedes Jahr hunderte zusätzliche Lehrkräfte mit Migrationshintergrund an deutschen Schulen tätig werden, wenn das Verfahren verbessert würde.
Medizin-Fachzeitschriften: Kampf gegen Klimawandel nicht wegen Corona aufschieben
Etwa 220 weltweit führende Medizin-Fachzeitschriften haben davor gewarnt, wegen der Corona-Pandemie den Kampf gegen den Klimawandel zu vernachlässigen. Internationale Wissenschaftspublikationen wie "The Lancet" schrieben in einem am Montag veröffentlichten gemeinsamen Appell, die gesundheitlichen Auswirkungen der Erderwärmung seien schon jetzt so gravierend, dass die Menschheit sich beim Klimaschutz keine Pause erlauben könne. Knapp zwei Monate vor der UN-Klimakonferenz in Glasgow riefen die Autoren die Regierungen zum Handeln auf.
Keine Autos und höhere Steuern mit SPD und Grünen?
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat angesichts der schwachen Umfrageergebnisse für die Union vor einer verpassten Regierungsbeteiligung gewarnt. Nach Information von Deutsche Tageszeitung sagte der Parteichef, zwar sei eine Trendwende noch möglich, "es ist aber in der Tat sehr ernst, und es wird knapp". Sollten CDU und CSU nicht in der Regierung sein, "kommen schwerste Zeiten auf die Partei zu". Ziel müsse es sein, stärkste Fraktion im Bundestag zu werden, um einen Linksrutsch durch eine rot-grün-rote Regierung zu verhindern, forderte er. Die Union müsse "noch deutlicher machen", dass es "nur zwei" Möglichkeiten gebe: "Entweder einen Linksrutsch mit der Linkspartei oder mit einer Ampel". Denn auch die Ampel - ein Bündnis aus SPD und Grünen mit der FDP - sei ein "verdünnter Linksrutsch", da die Liberalen kleinste Partei wären. "Die Alternative ist dagegen ein Bündnis unter bürgerlicher Führung." Am Ende von Rot-Grün sei Deutschland schon einmal mit fünf Millionen Arbeitslosen fast bankrott gewesen. "Ein Linksrutsch führt immer in die Arbeitslosigkeit und Verschuldung", sagte Söder nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview". Laut aktuellen Umfragen verliert die Union immer weiter an Anschluss zur SPD. Der "Sonntagstrend" des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag von "Bild am Sonntag" sah die Sozialdemokraten bei 25 Prozent. Das war ein Punkt mehr als in der Vorwoche. Die Union verlor hingegen einen Punkt und lag bei 20 Prozent. Der Vorsprung der SPD war somit so groß wie nie seit Beginn der "Sonntagstrend"-Umfragen 2010. Die Grünen verloren einen Punkt und lagen bei 16 Prozent. Die AfD legte um einen Punkt auf zwölf Prozent zu. Die FDP blieb bei 13 Prozent, die Linke kam auf sieben Prozent. Für den "Sonntagstrend" befragte Insa im Zeitraum vom vergangenen Montag bis Freitag 1427 Menschen. Für mögliche Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl Ende September formulierte Söder in dem Interview eine rote Linie: Für die CSU sei es "essenziell", dass es einen Ausgleich für einen steigenden CO2-Preis gebe. "Wir brauchen dazu eine deutliche Erhöhung der Pendlerpauschale, um den ländlichen Raum nicht zu benachteiligen". Erhöhe sich der Benzinpreis um zehn Cent, müsse die Pendlerpauschale um einen Cent erhöht werden. "Das ist eine Koalitionsforderung der CSU, von der wir nicht abrücken werden", bekräftigte Söder. "Unabhängig davon lehnen wir auch Tempolimit und Flugverbote ab". Nach Andsicht von Journalisten hofft die SPD nach der Bundestagswahl am 26. September auf eine rot-rot- grüne Koalition mit den Grünen und der Partei Die Linke, was einen totalern Linksruck von Deutschland bedeuten wird, mt ungeahnten Auswirkungen für die Bürger in Deutschland und vor allem die deutsche Wirtschaft! (V.Sørensen--DTZ)
Linke werben offensiv für Koalition mit SPD und Grünen
Drei Wochen vor der Bundestagswahl haben die Linken offensiv für eine Koalition mit SPD und Grünen geworben. "Das Fenster ist so weit geöffnet wie noch nie. Wann, wenn nicht jetzt?", sagte die Linken-Vorsitzende Susanne Hennig-Wellsow der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz stellte hingegen erneut grundsätzliche Überlegungen für Koalitionspartner auf, denen die Linken derzeit nicht entsprechen. CSU-Chef Markus Söder warnte die Union vor der drohenden Opposition. Jüngsten Umfragen zufolge sind mehrere Koalitionen nach der Bundestagswahl möglich. Eine Insa-Umfrage der "Bild am Sonntag" bestätigte den auch von anderen Instituten gemessenen Trend, wonach die SPD die höchste Zustimmung in den Umfragen genießt. Bei Insa konnte die SPD auf 25 Prozent zulegen, während CDU/CSU auf 20 Prozent verloren. Die Grünen liegen dort bei 16 Prozent, gefolgt von der FDP mit 13 Prozent, der AfD mit zwölf Prozent und der Linken mit sieben Prozent. Henning-Wellsow sagte der "FAS" mit Blick auf ein damit rechnerisch mögliches rot-rot-grünes Bündnis, es sei "das erste Mal in der Geschichte der Partei", dass sich die Linke so ernsthaft auf Sondierungsgespräche vorbereite. Nach Informationen der Zeitung suche die Linke bereits Verhandlungsführer für Koalitionsverhandlungen mit SPD und Grünen. Linken-Fraktionschefin Amira Mohamed Ali steht nach eigenen Angaben zudem im engen Kontakt mit SPD-Bundestagsabgeordneten. "Soweit ich weiß, ist ein relevanter Teil der SPD-Fraktion sehr offen Rot-Grün-Rot", sagte sie der Zeitung. Allerdings hatte die SPD-Spitze zuletzt Distanz zu einer solchen Koalition gezeigt, ohne sie ganz auszuschließen. Kanzlerkandidat Olaf Scholz erneuerte im Berliner "Tagesspiegel" seine Kritik an der Weigerung der Linken, im Bundestag dem Evakuierungseinsatz der Bundeswehr in Kabul zuzustimmen. "Die Ablehnung der Bundeswehr-Rettungsentscheidung durch die Partei Die Linke war schlimm," sagte Scholz. Außerdem erfülle die Linke nicht seine Anforderungen an ein Regierungsbündnis wie ein klares Bekenntnis zur Nato, zu solidem Haushalten und zur transatlantischen Partnerschaft. "Diese Anforderungen sind unverhandelbar." Er werde da nicht wackeln. "Wer SPD wählt, um mich als Kanzler zu bekommen, kann sich darauf verlassen, dass das gilt." SPD-Chefin Saskia Esken sagte den Scholz-Äußerungen entsprechend der "Welt am Sonntag", "Bedingung für ein Regierungsbündnis mit der SPD ist, dass Koalitionspartner eine solide Haushaltspolitik mitverfolgen und klar zur Nato und zu einer starken, souveränen EU stehen. Das ist nicht verhandelbar." Scholz setzt vor allem auf ein Bündnis mit den Grünen. "Ich möchte gerne mit den Grünen zusammen regieren", sagte der Vizekanzler dem "Tagesspiegel". "Ich habe in verschiedenen Regierungen schon mit den Grünen zusammengearbeitet, im Bund wie in Hamburg." Den Umfragen zufolge wären SPD und Grüne aber auf einen dritten Koalitionspartner angewiesen - dafür käme außer der Linken auch die FDP in Frage. CSU-Chef Söder sagte in der "Welt am Sonntag", angesichts der schlechten Umfragewerte sei es "sehr ernst" für die Union. Sollten CDU und CSU nicht in der Regierung sein, "kommen schwerste Zeiten auf die Partei zu". Die Union müsse "noch deutlicher machen", dass es "nur zwei" Möglichkeiten gebe: "Entweder einen Linksrutsch mit der Linkspartei oder mit einer Ampel." Denn auch die Ampel sei ein "verdünnter Linksrutsch", da die Liberalen kleinste Partei wären. Die FDP forderte von Scholz und der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock, dass sie ein "Linksbündnis glasklar ausschließen". Der Vizechef der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Theurer, erklärte, wer wie die Linke die Nato auflösen und Deutschland aus dem Militärbündnis verabschieden möchte, "darf nicht über die Zukunft des Landes entscheiden". (S.A.Dudajev--DTZ)
SPD-Kanzlerkandidat Scholz von Frankreichs Präsident Macron empfangen
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ist am Montag mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron in Paris zusammengetroffen. Bei dem Gespräch im Elysée-Palast soll es unter anderem um den von Scholz vorgeschlagenen internationalen Klimaclub und die Corona-Krise gehen. Das Treffen gilt aber auch als Kennenlern-Termin mit Blick auf den anstehenden Wechsel im Kanzleramt in Berlin. Scholz liegt in den Umfragen zur Bundestagswahl Ende September derzeit vorne.
Philippinen ersetzen Ausgangssperre in der Hauptstadt mit gezielten Lockdowns
Die Philippinen heben trotz hoher Corona-Zahlen ab Mittwoch die strikte Ausgangssperre in der Hauptstadt Manila auf. Stattdessen sollen gezielte, lokale Lockdowns dabei helfen, den sprunghaften Anstieg der Fallzahlen im Land einzudämmen, wie ein Behördenvertreter am Montag mitteilte. Mehr als 13 Millionen Menschen in der Hauptstadtregion sind seit dem 6. August von der strikten Ausgangssperre betroffen.
Bündnis von Verkehrsverbänden fordert Gipfel für nachhaltige Mobilität
Ein Bündnis für nachhaltige Mobilitätswirtschaft hat anlässlich der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in München einen Gipfel für nachhaltige Mobilität gefordert. Der Gipfel solle "innerhalb der ersten 100 Tage der neuen Bundesregierung" stattfinden, erklärte das Bündnis am Montag. Initiiert wurde das Bündnis von Allianz Pro Schiene, dem Bundesverband Zukunft Fahrrad, dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und dem Bundesverband Carsharing (bcs).
ISTAF mit Para-Stars Kappel, Floors und Streng
Die deutschen Para-Stars Niko Kappel, Felix Streng und Johannes Floors werden beim Leichtathletik-Meeting ISTAF in Berlin am Sonntag (12. September) am Start sein. "Wir freuen uns sehr, dass wir zum großen Jubiläum gleich zwei Weltklasse-Disziplinen aus dem paralympischen Sport und erstmals ein 100-Meter-Rennen mit Johannes Floors und Felix Streng zeigen können", sagte ISTAF-Meetingdirektor Martin Seeber. Kugelstoßer Kappel war bereits im vergangenen Jahr dabei.
Hohe Haftstrafe für Symbolfigur der belarussischen Protestbewegung
Eine der wichtigsten Symbolfiguren der Protestbewegung in Belarus ist zu elf Jahren Haft verurteilt worden: Die prominente Regierungskritikerin Maria Kolesnikowa wurde am Montag zusammen mit Oppositionsanwalt Maxim Snak schuldig gesprochen, der für zehn Jahre ins Gefängnis muss, wie ein Oppositionsmedium mitteilte. International sorgte das Urteil für Empörung: Mehrere westliche Staaten forderten die Freilassung der Verurteilten.
Symbolfigur der Opposition in Belarus zu elf Jahren Haft verurteilt
In Belarus ist eine der wichtigsten Symbolfiguren der Protestbewegung zu elf Jahren Haft verurteilt worden: Die prominente Regierungskritikerin Maria Kolesnikowa wurde am Montag zusammen mit Oppositionsanwalt Maxim Snak schuldig gesprochen, der für zehn Jahre ins Gefängnis muss, wie ein Oppositionsmedium mitteilte. Die Bundesregierung verurteilte den Richterspruch als Sinnbild für die Unterdrückung der Opposition in Belarus.
Belarussische Oppositionelle Kolesnikowa zu elf Jahren Haft verurteilt
Nach den Massenprotesten im vergangenen Jahr ist in Belarus die prominente Oppositionspolitikerin Maria Kolesnikowa zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Ihr ehemaliger Anwalt Maxim Snak muss ebenfalls lange ins Gefängnis, er bekam eine zehnjährige Haftstrafe, wie ein Oppositionsmedium am Montag mitteilte. Beiden war wegen der Massenproteste gegen den autoritär regierenden Präsidenten Alexander Lukaschenko eine "Verschwörung zur Machtergreifung" sowie der "Aufruf zu Aktionen gegen die nationale Sicherheit" vorgeworfen worden.
Dax-Erweiterung senkt Durchschnitt bei Frauenanteil in Vorständen
Durch die am Freitagabend bekannt gegebene Erweiterung des Deutschen Aktienindex von 30 auf 40 Unternehmen sinkt zugleich der durchschnittliche Frauenanteil in den Vorständen der Dax-Unternehmen. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Analyse der Beratungsfirma Russell Reynolds hervor. Auch der Anteil der Unternehmen mit paritätischer Arbeitnehmer-Mitbestimmung wird demnach mit der Umsetzung der Erweiterung am 20. September geringer.
Rundumschlag von CSU-Chef Söder gegen SPD, Grüne, Linke und FDP
Mit einem Rundumschlag gegen die politische Konkurrenz hat CSU-Chef Markus Söder auf die schlechten Umfragewerte der Union reagiert. Beim politischen Gillamoos-Frühschoppen im bayerischen Abensberg sagte Söder am Montag, ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linken stünde für höhere Steuern, Bürokratie und Enteignungen. "Für unser Land ist links immer falsch und noch mehr links total falsch."
Intensivmediziner sagen weiteren Anstieg der Corona-Patienten voraus
Deutschlands Intensivmediziner blicken mit Sorge auf den Herbst. "Wir werden mit den jetzigen Impfquoten einen erneuten Anstieg auf den Intensivstationen im Oktober und November sehen", sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), Christian Karagiannidis, der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). "Das gute Wetter schützt uns im Moment. Die Wochen der Wahrheit kommen aber, wenn das Wetter nass-kalt und ungemütlich wird."
Johnny Depp präsentiert "entführten" Film über ermordete US-Rapper in Deauville
Nach dreijähriger "Entführung" des Films "City of Lies" hat Hollywoodstar Johnny Depp diesen nun beim Festival des amerikanischen Films im französischen Deauville präsentiert. "Ich bin sehr stolz auf diesen Film, der drei Jahre lang entführt worden war", sagte der US-Schauspieler bei der Vorstellung am Sonntag auf französisch. "Drei Jahre lang war der Film tot. Wir haben ihn wiedergefunden." Zuvor hatte es massive Probleme gegeben, den Film in die Kinos zu bringen.
Bundeswahlleiter empfiehlt frühzeitigen Antrag auf Briefwahl
Bundeswahlleiter Georg Thiel empfiehlt Menschen, die bei der Bundestagswahl ihre Stimme per Brief abgeben wollen, den entsprechenden Antrag möglichst bald zu verschicken. Der Antrag solle "so schnell wie möglich" gestellt werden, damit die erforderlichen Unterlagen rechtzeitig eintreffen, erklärte er am Montag. Grundsätzlich ist die Beantragung noch bis zum 24. September um 18.00 Uhr möglich; in Ausnahmefällen auch noch am Wahltag, dem 26. September, bis 15.00 Uhr.
Infektionsgeschehen dämpft Verbraucherstimmung
Die Stimmung der Verbraucher hat sich im September zum zweiten Monat in Folge eingetrübt. Das geht aus dem Konsumbarometer hervor, das der Handelsverband Deutschland (HDE) am Montag in Berlin veröffentlichte. Das Konsumbarometer fiel um fast zwei Punkte. Steigende Infektionszahlen und die stockende Impfkampagne machten sich laut HDE in der Anschaffungsneigung und den Konjunkturerwartungen der Verbraucher bemerkbar.
Iran verurteilt Angriff der Taliban im Pandschir-Tal "scharf"
Der Iran hat die Offensive der radikalislamischen Taliban im afghanischen Pandschir-Tal "scharf" verurteilt. "Die Nachrichten aus Pandschir sind wirklich beunruhigend", sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Said Chatibsadeh, am Montag in Teheran. Die Islamisten hatten kurz zuvor erklärt, die letzte Bastion des Widerstands in Afghanistan "vollständig erobert" zu haben.
Amazon eröffnet acht neue Logistikstandorte in Deutschland
Der Online-Handelskonzern Amazon hat die Eröffnung von acht neuen Logistikstandorten in Deutschland bis Mitte kommenden Jahres angekündigt. Damit solle das deutsche Logistiknetzwerk weiter ausgebaut werden, "um der Kundennachfrage gerecht zu werden und die Produktauswahl zu erweitern", teilte das Unternehmen am Montag in München mit. Dadurch sollten im kommenden Jahr insgesamt mehr als 3000 neue, unbefristete Jobs entstehen.
Amazon eröffnet acht neue Logistikzentren in Deutschland
Der Online-Handelskonzern Amazon hat die Eröffnung von acht neuen Logistikzentren in Deutschland bis Mitte kommenden Jahres angekündigt. Damit solle das deutsche Logistiknetzwerk weiter ausgebaut werden, "um der Kundennachfrage gerecht zu werden und die Produktauswahl zu erweitern", teilte das Unternehmen am Montag in München mit. Dadurch sollten insgesamt mehr als 3000 neue, unbefristete Jobs entstehen.
Menschenrechtler zeigen deutsche Firmen wegen möglicher Zwangsarbeit in China an
Die Menschenrechtsorganisation European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) hat beim Generalbundesanwalt in Karlsruhe Strafanzeige gegen mehrere deutsche Textilmarken und Händler gestellt. Unter anderem Hugo Boss und Lidl profitierten direkt oder indirekt von Zwangsarbeit von Uiguren in der chinesischen Region Xinjiang, warf ihnen die Organisation am Montag in Berlin vor. Damit könnten die Unternehmen in Verbrechen gegen die Menschlichkeit involviert sein.
Landkreise warnen vor Belastungen durch Anspruch auf Ganztagsbetreuung
Vor den Beratungen von Bund und Ländern zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule haben die deutschen Landkreise vor einer stärkeren finanziellen Belastung gewarnt. "Bislang ist die Kostenfrage zwischen den Beteiligten wie eine heiße Kartoffel hin- und hergeschoben worden", sagte Landkreistag-Präsident Reinhard Sager den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag. "Am Ende sind es aber die Landkreise und Städte, die auf den Ausgaben sitzenzubleiben drohen."
63-jähriger Kitesurfer auf Ostsee vor Fehmarn aus Seenot gerettet
Ein in Not geratener Kitesurfer ist auf der Ostsee vor der Insel Fehmarn durch eine großangelegte Suchaktion gerettet worden. Der 63-Jährige sei rund eine Stunde nach dem Notruf bei einsetzender Dämmerung von einem der beteiligten Schiffe entdeckt worden, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am späten Sonntagabend in Bremen mit. Er war bereits deutlich unterkühlt.
Weselsky: Bahn will Koalitionsfreiheit der GDL einschränken
Der Chef der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, hat weiterführende Verhandlungen mit der Deutschen Bahn ohne ein neues Angebot des Unternehmens ausgeschlossen. Die GDL werde an den Verhandlungstisch zurückkehren, "wenn ein verhandlungsfähiges Angebot kommt", sagte Weselsky im ZDF-"Morgenmagazin" am Montag. Das Unternehmen habe versucht, die Gewerkschaft in ihrer Koalitionsfreiheit einzuschränken. Dies sei jedoch "nichts, was man verhandelt", sagte Weselsky weiter.
Ölteppich im Golf von Mexiko nach Hurrikan "Ida" entdeckt
Im Golf von Mexiko ist nach dem Hurrikan "Ida" ein großer Ölteppich entdeckt worden. Mitarbeiter der US-Küstenwache bemühten sich am Sonntag (Ortszeit), das in den Gewässern vor Port Fourchon im US-Bundesstaat Louisiana treibende Öl mit Absperrungen und Abschöpf-Vorrichtungen aufzufangen. Der Ölteppich mit einem Umfang von mehr als sechs Kilometern habe noch nicht die Küste erreicht, berichtete die Zeitung "Houston Chronicle".
Kanzleramtsminister Braun für einheitliche Corona-Regeln in Schulen
Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hat sich für einheitliche Quarantäne-Regeln in den Schulen ausgesprochen. Die Regelung solle sich eng an dem Beschluss der Ministerpräsidenten orientieren, der eine fünftägige Quarantäne "plus dann Freitestmöglichkeit" vorsehe, sagte Braun am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". "Ich glaube, dass wir auch so am besten die Ausbreitung in den Schulen verhindern können."
Götze verlängert bei Eindhoven vorzeitig bis 2024
Der 2014er-Weltmeister Mario Götze hat seinen Vertrag beim niederländischen Topklub PSV Eindhoven vorzeitig um zwei Jahre bis 2024 verlängert. Das teilten Götze und der Verein am Montag mit. "Die Geschichte geht weiter. Wir haben noch immer ein paar Aufgaben zu erledigen", schrieb der WM-Held von 2014 auf Twitter.