Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Chef des Dachverbandes der DDR-Opfer kritisiert Linken-Forderung nach Enteignung
Chiphersteller Nvidia legt im Quartalsumsatz um mehr als das Doppelte zu
Nvidia verdoppelt Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal
Union Berlin: Querfeld als Verkaufskandidat? Uduokhai-Transfer im Raum
Sport
Spanien: Mbappé-Dreierpack bei Mourinhos Rückkehr
Mit drei Toren im 20-Minuten-Rhythmus hat Kylian Mbappé seinem Trainer José Mourinho ein perfektes Heim-Comeback beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid beschert. Der französische WM-Torschützenkönig erzielte beim 4:1 (1:1) gegen den Pokalsieger Real Sociedad San Sebastián am Mittwochabend wie ein Uhrwerk seine ersten Saisontreffer (40./60./80.).
Sport
Servette-Frauen unterliegen Sparta Prag im Quali-Hinspiel
Servette Frauen unterliegt Sparta Prag im Hinspiel der Champions-League-Qualifikation mit 2:3. Die Genferinnen müssen im Rückspiel am 2. September im Stade de Genève gewinnen, um sich für die Gruppenphase zu qualifizieren. Zuletzt schaffte 2022 der FC Zürich diesen Schritt.
Letzte Nachrichten
Parlamentswahl in Kanada auf den 20. September vorgezogen
In Kanada hat Premierminister Justin Trudeau eine vorgezogene Parlamentswahl für den 20. September angekündigt. Wie der Regierungschef am Sonntag mitteilte, wurde seiner Aufforderung zur Auflösung des Parlaments entsprochen. "Die Kanadier werden also am 20. September zu den Urnen gehen", sagte der Regierungschef in Ottawa.
Philipsen gewinnt zweite Vuelta-Etappe - Schachmann stürzt
Der belgische Radprofi Jasper Philipsen hat in einem Sprintfinale die zweite Etappe der Vuelta gewonnen. Der 23-Jährige vom Team Alpecin-Fenix setzte sich nach 166,7 km von Caleruega nach Borgus vor dem Niederländer Fabio Jakobsen (Deceuninck-Quick Step) und Michael Matthews (Australien/BikeExchange) durch.
Frankreich, Italien und die Niederlande beschleunigen Rückführungen aus Kabul
Angesichts der bevorstehenden Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan beschleunigen auch Frankreich, Italien und die Niederlande die Rückführung ihres zivilen Personals aus Kabul. Kanada hat sein Personal bereits ausgeflogen.
Mainz trotzt Corona-Chaos - und schlägt Vizemeister Leipzig
Der FSV Mainz 05 hat dem Corona-Chaos eindrucksvoll getrotzt und RB Leipzigs neuem Trainer Jesse Marsch das Ligadebüt mit einem Überraschungscoup verdorben. Nach turbulenten Tagen setzte sich das von zahlreichen coronabedingten Ausfällen gebeutelte Rumpfteam der Rheinhessen dank eines leidenschaftlichen Auftritts mit 1:0 (1:0) gegen den Vizemeister durch.
De Vries erster Formel-E-Weltmeister - Drama um Evans und Mortara
Nyck de Vries ist erster Weltmeister in der Geschichte der Formel E. Dem Niederländer reichte im 15. und letzten Saisonrennen in Berlin ein achter Platz zum Titelgewinn, der Mercedes-Pilot verteidigte trotz Rang 13 in der Qualifikation seine Führung im Gesamtklassement erfolgreich. In ihrer siebten Saison wurde die Elektro-Rennserie erstmals offiziell als Weltmeisterschaft ausgetragen.
Zahl der Erdbebenopfer in Haiti steigt auf mehr als 700
Nach dem schweren Erdbeben in Haiti ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 700 gestiegen. Bislang seien 724 Leichen geborgen worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Sonntag mit. Hunderte weitere Menschen werden noch vermisst, mehr als 2800 Menschen wurden bei dem Erdstoß der Stärke 7,2 am Samstag verletzt.
Scholz traut SPD mehr als 20 Prozent zu
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz traut seiner Partei bei der Bundestagswahl am 26. September ein Ergebnis von "ordentlich über 20 Prozent" zu. Mit solchen Ergebnissen sei es in skandinavischen Ländern gelungen, sozialdemokratisch geführte Regierungen zu bilden, sagte Scholz am Sonntag in Berlin im ARD-"Sommerinterview" - einen Tag nach dem Auftakt der heißen Wahlkampfphase seiner Partei. Eine neue Umfrage zeigt die SPD weiter im Aufschwung.
Ex-Vize: Präsident Ghani aus Afghanistan geflohen
Der afghanische Präsident Aschraf Ghani ist nach Angaben seines früheren Stellvertreters angesichts des weiteren Vormarschs der Taliban ins Ausland geflohen. "Der frühere afghanische Präsident hat die Nation verlassen", sagte der Vorsitzende des afghanischen Friedensrats, Abdullah Abdullah, in einem am Sonntag auf seiner Seite im Onlinenetzwerk Facebook veröffentlichten Video. Zuvor waren die radikalislamischen Taliban nach einer Blitz-Offensive quer durch das Land bis an den Rand der Hauptstadt Kabul vorgerückt.
Tausende bei Protesten gegen Regierungschef Prayut in Thailand
In Bangkok haben erneut tausende Demonstranten den Rücktritt von Ministerpräsident Prayut Chan-O-Cha gefordert. Die Protestteilnehmer zogen mit Autos und Zweirädern ins Zentrum der thailändischen Hauptstadt, um ihrer Wut über das Corona-Krisenmanagement der Regierung Ausdruck zu verleihen. Thailand erlebt derzeit seinen schlimmsten Corona-Ausbruch seit Pandemie-Beginn, wöchentlich werden neue Rekorde bei der Zahl der Neuinfektionen gemeldet. Die Impfkampagne kommt nur schleppend voran.
USA bringen Botschaftspersonal in Kabul zum Flughafen
Die USA haben nach den Worten von Außenminister Antony Blinken angesichts des Taliban-Vormarsches damit begonnen, ihr Botschaftspersonal aus Kabul an den Flughafen der afghanischen Hauptstadt zu bringen. Die Mitarbeiter seien dabei, das Botschaftsgebäude in Kabul zu räumen, sagte Blinken am Sonntag dem Sender ABC. Dies geschehe "auf sichere und geordnete Weise".
Baerbock fordert Schutz von Frauenrechtlerinnen in Afghanistan
Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock fordert angesichts des Vorrückens der radikalislamischen Taliban in Afghanistan, dass die Bundesregierung alles tun müsse, um Leben zu retten. "Die Leben von Botschaftsangehörigen und Ortskräften, von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Hilfsorganisationen, von Frauenrechtlerinnen sind akut bedroht", sagte sie am Sonntag der "Süddeutschen Zeitung". Sie verwies auf einen Bericht der Frauenrechtsorganisation medica mondiale, wonach Dutzende afghanische Frauenrechtlerinnen, die für die Organisation gearbeitet hätten, nun in Kabul festsäßen.
Debakel für Bremen und Ingolstadt - Heidenheim ungeschlagen
Werder Bremen hinkt den eigenen Ansprüchen auch in der 2. Fußball-Bundesliga weit hinterher. Das Team von Trainer Markus Anfang erlebte am Sonntag beim 1:4 (0:3) gegen den SC Paderborn ein Debakel und kassierte die erste Saisonniederlage. Bundesliga-Absteiger Werder liegt damit wie die punktgleichen Schwergewichte Hamburger SV und Schalke 04 (alle vier Zähler) nach drei Spieltagen ohne Anschluss zu Spitzenreiter Jahn Regensburg nur im Mittelfeld der Liga.
Vetter mit Leistungssteigerung: 86,17 m in Offenburg
Speerwurf-Ass Johannes Vetter hat sich nach den verkorksten Olympischen Spielen mit einer deutlichen Leistungssteigerung zurückgemeldet. Beim ersten Wettkampf seit seiner Rückkehr aus Tokio gewann der Weltjahresbeste das Meeting in seiner sportlichen Heimat Offenburg mit 86,17 m, zu einem 90-m-Wurf reichte es allerdings nicht.
Deutsche Botschaft in Kabul verlegt Personal an Flughafen
Als Vorbereitung für die bevorstehende Evakuierung hat das Auswärtige Amt das Personal seiner Botschaft in der afghanischen Hautstadt Kabul an den Flughafen verlegt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien bereits am militärischen Teil des Flughafens eingetroffen "und stellen dort ihre Arbeitsfähigkeit her", hieß es am Sonntag aus dem Auswärtigen Amt.
Wehrbeauftragte fordert Verschieben der Afghanistan-Gedenkfeier
Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl, fordert eine Verschiebung der für den 31. August geplanten Feier zum Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. "Feierlichkeiten und ein würdiges Gedenken sind angesichts der dramatischen Entwicklungen und dem Vormarsch der Taliban derzeit nicht möglich und sollten verschoben werden", sagte die SPD-Politikerin der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe). Aktuell habe die Evakuierung von alliierten Kräften, Staatsbürgern und Ortskräften absoluten Vorrang.
Südafrikas inhaftierter Ex-Präsident Zuma operiert
Südafrikas inhaftierter Ex-Präsident Jacob Zuma ist operiert worden und bleibt zunächst weiter im Krankenhaus. Zuma habe sich am Samstag "einem chirurgischen Eingriff unterzogen", erklärten die südafrikanischen Strafvollzugsbehörden. Weitere Eingriffe sollten in den kommenden Tagen folgen. Ein Termin für seine Rückkehr ins Gefängnis stehe noch nicht fest.
Absoluter Hitze-Rekord für Spanien gemessen
In Spanien ist ein neuer absoluter Hitze-Rekord für das Land gemessen worden: In der Kleinstadt Montoro in der andalusischen Provinz Córdoba wurde am Samstag ein Wert von 47,4 Grad verzeichnet, wie die nationale Wetterbehörde Aemet mitteilte. Es handele sich um "die höchste jemals in Spanien registrierte Temperatur".
Fußball-Legende Gerd Müller gestorben
Der legendäre Fußballstar Gerd Müller ist tot. Er starb am frühen Sonntagmorgen im Alter von 75 Jahren, wie sein Verein Bayern München mitteilte. Müller hatte mit dem deutschen Rekordmeister und der deutschen Nationalmannschaft Geschichte geschrieben: Er erzielte in 607 Pflichtspielen 566 Treffer für den FC Bayern und stellte die bis heute unerreichte Rekordmarke von 365 Toren in der Bundesliga auf. Müller trug den Spitznamen "Bomber der Nation".
Flug von Frankfurt nach Mexiko wegen Terror-Fehlalarms abgebrochen
Am Flughafen Frankfurt ist am Samstag der Start einer Lufthansa-Maschine nach Cancun in Mexiko abgebrochen worden, weil Passagiere einen geplanten Selbstmordanschlag vermuteten. Vier indische Fluggäste hätten trotz Verbots kurz vor dem Start noch Nachrichten auf dem Handy geschrieben, teilte die Bundespolizei am Sonntag mit. Andere Passagiere hätten die Nachrichten abfotografiert und mit einem Internet-Übersetzer ins Französische übertragen, wobei ein "fatales Missverständnis" entstanden sei.
Mindestens sechs Tote nach extremen Regenfällen in Japan
Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in Japan sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Weitere Menschen wurden am Sonntag noch vermisst. Einsatzkräfte durchkämmten suchten in den Unglücksorten im Zentrum und Westen Japans nach möglichen weiteren Opfern.
Japanische Minister besuchen umstrittenen Yasukuni-Schrein
Am 76. Jahrestag der Kapitulation Japans im Zweiten Weltkrieg haben drei japanische Minister sowie Ex-Regierungschef Shinzo Abe den umstrittenen Yasukuni-Schrein in Tokio besucht. Abes Nachfolger Yoshihide Suga übersandte Medienberichten zufolge am Sonntag eine rituelle Geldspende an die Gedenkstätte und legte an einem nahegelegenen Friedhof Blumen nieder. China und Südkorea protestierten, weil in dem Schrein auch verurteilte Kriegsverbrecher geehrt werden.
Radikal-Islamistische Terror-Bestien stehen vor Kabul
Die radikalislamischen Taliban sind bis an den Stadtrand der afghanischen Hauptstadt Kabul vorgerückt und teilweise auch auf Stadtgebiet vorgedrungen. Ein Sprecher der Islamisten erklärte am Sonntag auf Twitter, ihre Kämpfer hätten Anweisung, an den Stadttoren Halt zu machen und nicht in die Stadt vorzudringen. Bewohner von Außenbezirken Kabuls sagten nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, Taliban-Kämpfer seien bereits im Stadtgebiet. "Es gibt bewaffnete Taliban-Kämpfer in unserer Nachbarschaft, aber es wird nicht gekämpft", sagte ein Bewohner eines östlichen Vororts der Hauptstadt. Die Islamisten hatten in den vergangenen Tagen eine afghanische Stadt nach der anderen oft kampflos eingenommen. Die Hauptstadt Afghanistans war am Wochenende die letzte noch verbliebene Bastion der Regierungstruppen. (U.Stolizkaya--DTZ)
SPD überholt Grüne Wochen vor der Bundestagswahl
Sechs Wochen vor der Bundestagswahl hat die SPD laut einer Umfrage die Grünen in der Wählergunst überholt und könnte mit einer Ampel-Koalition ins Kanzleramt einziehen. Im "Sonntagstrend", den das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich erhebt, kommen die Sozialdemokraten in dieser Woche auf 20 Prozent - zwei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. Die Grünen halten nacvh Information von Deutsche Tageszeitung ihren Wert aus der Vorwoche von 18 Prozent. Die FDP bleibe ebenfalls stabil bei zwölf Prozent. Eine Ampel-Koalition hätte damit 50 Prozent und eine parlamentarische Mehrheit. Es ist das erste Mal seit einem Jahr, dass die SPD im "Sonntagstrend" stärker ist als die Grünen. Der Abwärtstrend von CDU/CSU setzt sich derweil fort. Die Union verliert im "Sonntagstrend" einen Punkt und kommt nun auf 25 Prozent. Die AfD bleibt weiter bei nur elf Prozent, die Linke bei sieben Prozent. Die sonstigen Parteien würden sieben Prozent der Befragten (minus eins) wählen. In der Kanzler-Direktwahl-Frage liegt inzwischen SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz im "Sonntagstrend" mit deutlichem Abstand vorne. Ihn würden in dieser Woche 29 Prozent (plus zwei Prozentpunkte) zum Kanzler wählen. Das ist der höchste Wert, der von Insa in diesem Wahlkampf für einen Kandidaten gemessen wurde. Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock, die vor 14 Wochen mit einer Zustimmung von 26 Prozent in den Wahlkampf startete, kommt wie in der Vorwoche auf eine Wahlabsicht von 13 Prozent. CDU-Chef Armin Laschet kann einen Prozentpunkt zulegen und würde in dieser Woche von 15 Prozent der Befragten direkt gewählt werden. 30 Prozent gaben an, keinen der drei Kandidaten wählen zu wollen. Für die Umfrage befragte Insa vom 9. bis zum 13. August insgesamt 1450 Bürger. (M.Dylatov--DTZ)
Bremer Augustinsson wechselt zum FC Sevilla
Linksverteidiger Ludwig Augustinsson verlässt Bundesliga-Absteiger Werder Bremen mit sofortiger Wirkung und wechselt zum FC Sevilla. Dies gaben die Hanseaten kurz vor ihrem Zweitliga-Heimspiel gegen den SC Paderborn bekannt.
Hunderte Menschen behindern Rettungseinsatz in Düsseldorfer Altstadt
In der Düsseldorfer Altstadt hat am Samstagabend eine Gruppe Jugendlicher einen Rettungseinsatz behindert. Rettungskräfte seien auf der Bolkerstraße wegen eines medizinischen Notfalls nach einem Sturz im Einsatz gewesen, als sie plötzlich von vielen jungen Menschen umringt und bedrängt worden seien, teilte die Polizei am Sonntag mit. Polizeibeamte seien dann angerückt und hätten eine Absperrung gebildet.
Friedrich Merz fordert kleinere Bundesregierung
Der CDU-Politiker Friedrich Merz fordert eine Verkleinerung der Bundesregierung. "Die komplette Bundesverwaltung und der Zuschnitt der Ministerien gehören auf den Prüfstand", sagte Merz der "Bild am Sonntag". Ziel sei, eher weniger und nicht mehr Ressorts zu schaffen. Als mögliches Beispiel nannte Merz die Zusammenlegung von Wirtschafts- und Arbeitsministerium.
Afghanische Regierung kündigt "friedliche Machtübergabe" an
Die afghanische Regierung hat angesichts der bis an den Stadtrand der Hauptstadt Kabul vorgerückten Taliban eine "friedliche Machtübergabe" angekündigt. "Es wird keinen Angriff auf die Stadt geben", sagte Innenminister Abdul Sattar Mirsakwal am Sonntag in einer aufgezeichneten Ansprache. Demnach soll eine "Übergangsregierung" gebildet werden.
Bericht: Weniger Arztpraxen impfen gegen Corona
Die Zahl der Arztpraxen, die in Deutschland gegen Corona impfen, sinkt einem Bericht zufolge. In der Woche vom 2. bis zum 8. August hätten nur noch 29.300 Praxen Corona-Schutzimpfungen verabreicht, schreibt die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf ihr vorliegende Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Insgesamt hätten sich seit Beginn der Impfungen mehr als 52.600 Praxen an der Impfkampagne beteiligt.
Lindner kann sich Ampelbündnis mit Grünen und SPD nicht vorstellen
FDP-Chef Christian Lindner kann sich eine Ampel-Koalition mit der SPD und den Grünen nach der Bundestagswahl nicht vorstellen. "Mir fehlt die Fantasie, welches Angebot man uns machen könnte", sagte Lindner dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Sonntagsausgaben). Er gehe "ohnehin davon aus, dass die Union als stärkste Kraft den Auftrag zur Regierungsbildung erhält", sagte der FDP-Chef. Die "entscheidende Frage des Wahlkampfs" sei für ihn, "ob es Schwarz-Grün wird oder ob die FDP Einfluss hat".
Altmaier schlägt Hinweis wie "Corona tötet" bei Impfeinladungen vor
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will der Öffentlichkeit die "grausame Realität" von Corona deutlicher machen und so die Impfkampagne beschleunigen. "Jedem muss klar sein: Wenn ich mich nicht impfen lasse, bin ich in Lebensgefahr", sagte er dem Nachrichtenportal "t-online" am Sonntag in Berlin. Vielen sei die Gefahr nach wie vor nicht ausreichend bekannt.
Taliban nehmen nach Ghanis Flucht Präsidentenpalast in Kabul ein
Zwei Jahrzehnte nach ihrem Sturz sind die Taliban am Sonntag ins Zentrum der Macht in Afghanistan vorgerückt. Nach ihrem blitzartigen Vormarsch feierten bewaffnete Kämpfer der radikalislamischen Miliz im Präsidentenpalast in Kabul ihren "siegreichen" Feldzug gegen die afghanische Regierung. Deutschland und weitere westliche Staaten räumten ihre Botschaften, die ersten deutschen Botschaftsmitarbeiter sollten noch am Sonntag ausgeflogen werden.
Taliban stehen unmittelbar vor der Machtübernahme in Afghanistan
Zwei Jahrzehnte nach ihrem Sturz stehen die Taliban in Afghanistan kurz davor, die Macht am Hindukusch wieder an sich zu reißen. Nach dem blitzartigen Vormarsch der Islamisten spitzte sich die Lage am Sonntag in Kabul dramatisch zu: Die afghanische Regierung gab auf und erklärte sich zur Machtübergabe bereit, Präsident Aschraf Ghani floh ins Ausland. Deutschland und weitere westliche Staaten räumten ihre Botschaften, die ersten deutschen Botschaftsmitarbeiter sollten noch am Sonntag ausgeflogen werden.