Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Nach Infektion mit Malaria: Beschäftigter von Frankfurter Flughafen gestorben
Klingbeil: Zuckersteuer soll doch nicht für Getränke mit Süßstoff gelten
SpaceX plant neuen Weltraumbahnhof für Starship-Raketen in Louisiana
Gegen Rassismus und für Demokratie: Migranten in Sachsen-Anhalt schließen Geschäfte
Wirtschaft
Auto-Expertin Keim sieht Chancen für VW - Stellenabbau unvermeidlich
Die Auto-Expertin Beatrix Keim hält harte Einschnitte und viele Stellenstreichungen bei Volkswagen für unvermeidlich, sieht in einer "Gesundschrumpfung" aber auch Chancen. Anschließend könne der Konzern über "rentable Marken, rentable Werke, eine dann effizientere, global orientierte Entwicklung und insgesamt eine Basis für die Zukunft" verfügen, sagte die Expertin vom Center Automotive Research in Duisburg dem Sender Bayern 2.
Boulevard
Mutmaßlicher Dreifachmord in Bayern: Prozess gegen 38-Jährigen ab Oktober
Vor dem Landgericht im bayerischen Deggendorf beginnt am 1. Oktober ein Prozess wegen mutmaßlichen dreifachen Mordes gegen einen 38-Jährigen aus dem Landkreis Regen. Wie das Gericht am Mittwoch mitteilte, geht es dabei um drei Taten vom Sommer 2025 in der Nachbarschaft des Angeklagten. Dabei soll der Mann jeweils unter Drogeneinfluss gestanden haben.
Letzte Nachrichten
Mordverdacht nach mysteriösem Tod von belarussischem Aktivisten in Kiew
Einen Tag nach seinem mysteriösen Verschwinden in Kiew ist der belarussische Aktivist Witaly Schischow tot aufgefunden worden - die ukrainische Polizei ermittelt unter anderem wegen Mordverdachts. Der 26-Jährige wurde am Dienstag erhängt in einem Park in der Nähe seiner Wohnung am Stadtrand von Kiew gefunden. Er hatte aus dem Nachbarland heraus die Flüchtlingshilfsorganisation "Belarussisches Haus der Ukraine" geführt.
Mordermittlungen nach Tod von belarussischem Aktivisten in Kiew
Einen Tag nach seinem mysteriösen Verschwinden in Kiew ist der belarussische Aktivist Witaly Schischow tot aufgefunden worden. Der 26-Jährige sei erhängt in einem Park in der Nähe seiner Wohnung in der ukrainischen Hauptstadt entdeckt worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Sie nahm Mordermittlungen auf. Schischow hatte von Kiew aus die Flüchtlingshilfsorganisation "Belarussisches Haus der Ukraine" geführt.
Vermisster belarussischer Aktivist Schischow tot in Kiew aufgefunden
Einen Tag nach seinem plötzlichen Verschwinden in Kiew ist der belarussische Aktivist Witaly Schischow tot aufgefunden worden. Schischow sei "erhängt" in einem Park in der Nähe seiner Wohnung in der ukrainischen Hauptstadt entdeckt worden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Sie nahm Mordermittlungen auf. Der 26-jährige Schischow hatte von Kiew aus die Organisation "Belarussisches Haus der Ukraine" geführt, die belarussische Flüchtlinge unterstützt.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 17,9
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gestiegen und liegt nun bei 17,9. Wie das Robert-Koch-Institut am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 1766 Neuinfektionen sowie 19 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 14,5. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Auflagen. Sie gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt den Angaben zufolge bei 3.773.875. Insgesamt wurden bislang 91.679 Corona-Tote gemeldet. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gibt das RKI mit rund 3.658.300 an. (Y.Ignatiev--DTZ)
IOC leitet "Untersuchung" gegen NOK aus Belarus ein
Das Internationale Olympische Komitee hat nach dem Hilferuf der Leichtathletin Kristina Timanowskaja und ihrer Flucht in die polnische Botschaft eine "formale Untersuchung" gegen das belarussische NOK eingeleitet. Das erklärte IOC-Sprecher Mark Adams. Den angeforderten Bericht des Nationalen Olympischen Komitees erwartet das IOC noch am Dienstag, allerdings könne eine Entscheidung über Konsequenzen "dauern", sagte Adams. Timanowskaja behauptet, ihr NOK habe sie zur Rückreise nach Belarus zwingen wollen. Aus Angst vor Repressalien in der Heimat, suchte sie am Flughafen Haneda Schutz bei der Polizei und bat das IOC um Hilfe. Mehrere europäische Staaten sagten Timanowskaja Unterstützung zu, am Mittwoch soll sie Tokio verlassen und nach Warschau reisen. Die Athletenvertretung Global Athlete hatte das IOC zuvor aufgefordert, das NOK aus Belarus sofort zu suspendieren, die Sportlerinnen und Sportler sollen unter der olympischen Flagge als neutrale Athleten starten. Auch der Verein Athleten Deutschland hatte Sanktionen gefordert, sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten. Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki warf der Regierung des östlichen Nachbarn einen "kriminellen Versuch" vor, "eine Sportlerin zu entführen, die kritisch gegenüber dem belarussischen Regime eingestellt ist". Timanowskaja hatte es gewagt, sich öffentlich gegen den eigenen Leichtathletikverband zu positionieren, sie gab an, gezwungen worden zu sein, an der 4x400-m-Staffel teilzunehmen. Nominiert war sie für die Rennen über 100 und 200 m. Das IOC hatte am Montag die bisherigen Maßnahmen gegen das belarussische NOK verteidigt. Diktator Alexander Lukaschenko musste sein Amt als Vorsitzender abgeben, seinem Sohn Wiktor verweigert das IOC die Anerkennung als dessen Nachfolger. Die finanziellen Zuwendungen wurden unverzüglich ausgesetzt, ebenso die Gespräche über IOC-Veranstaltungen in Belarus, was einer "back List" (schwarzen Liste) gleichkommt, auf welcher Belarus nunmehr ohne Zweifel steht. (L.Svenson--DTZ)
Chinesische Stadt Wuhan testet alle Einwohner auf das Coronavirus
Rund ein Jahr nach dem Auftreten der letzten Corona-Infektionen in der chinesischen Stadt Wuhan haben die Behörden Massentests für alle Einwohner angekündigt. Wie der Behördenvertreter Li Tao am Dienstag mitteilte, sollen nach sieben gemeldeten Corona-Fällen in Wuhan alle elf Millionen Bewohner der Stadt "rasch" auf das Virus getestet werden. Die jüngsten Infektionen seien bei Wanderarbeitern festgestellt worden.
Tischtennis: Ovtcharov und Co. im Halbfinale - auch Frauen weiter
Die deutschen Tischtennis-Männer um Dimitrij Ovtcharov haben zum vierten Mal in Folge das Halbfinale des olympischen Teamwettbewerbs erreicht. Bronzemedaillengewinner Ovtcharov, Routinier Timo Boll und Patrick Franziska bezwangen Taiwan 3:2 und kämpfen am Mittwoch (12.30 Uhr MESZ) gegen Japan um den Einzug ins Endspiel. Zuvor hatten auch die deutschen Frauen den Sprung ins Halbfinale geschafft.
Tischtennis: Deutsche Tischtennis Frauen erneut im Halbfinale
Die deutschen Tischtennis-Frauen sind nur noch einen Sieg von einer Medaille entfernt. Das Trio von Bundestrainerin Jie Schöpp bezwang Südkorea im Teamwettbewerb nach zweimaligem Rückstand mit 3:2 und zog wie schon 2016 ins olympische Halbfinale ein. Dort wartet am Mittwoch (3.00 Uhr MESZ) aller Wahrscheinlichkeit nach der große Gold-Favorit China.
Nach Lutz/Beucke und Heil/Plößel: Kohlhoff/Stuhlemmer holen dritte Segel-Medaille
Einmal Silber, zweimal Bronze: Die deutschen Segler haben zum ersten Mal seit Sydney 2000 drei Medaillen eingefahren. Erst gewannen Tina Lutz und Susann Beucke im 49erFX vor Enoshima das erste Silber seit 21 Jahren, im Anschluss sicherten sich Erik Heil und Thomas Plößel durch Platz zwei im Medaillenrennen wie in Rio 2016 Bronze im 49er. Paul Kohlhoff und Alica Stuhlemmer krönten den Tag für den Deutschen Segler-Verband (DSV) mit dem dritten Platz im Nacra17.
Segeln: Lutz/Beucke gewinnen Silber im 49erFX - Heil/Plößel holen Bronze im 49er
Die deutschen Segler haben zum ersten Mal seit Sydney 2000 mehr als eine Medaille eingefahren. Erst gewannen Tina Lutz und Susann Beucke im 49erFX vor Enoshima Silber, im Anschluss sicherten sich Erik Heil und Thomas Plößel durch Platz zwei im Medaillenrennen wie in Rio 2016 Bronze im 49er.
Olympia Japan - Segeln: Lutz/Beucke holen Silber im 49erFX
Tina Lutz und Susann Beucke haben im 49erFX vor Enoshima die erste Silbermedaille für die deutschen Segler seit Sydney 2000 gewonnen. Die Athletinnen aus Holzhausen und Strande belegten im abschließenden Medaillenrennen den fünften Platz und landeten in der Gesamtwertung der olympischen Regatta nur hinter den Brasilianerinnen Martina Grael/Kahena Kunze (Brasilien) und noch vor Annemiek Bekkering/Annette Duetz (Niederlande).
Bund Deutscher Kriminalbeamter kritisiert Mitnahme von Kindern zu Querdenker-Demos
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) hat Eltern kritisiert, die ihre Kinder zu Querdenker-Protesten wie am Wochenende in Berlin mitnehmen. "Verbotene Demonstrationen sind weder Kinderspielplatz noch sinnvolle Freizeitbeschäftigung für Jugendliche", sagte der BDK-Vorsitzende Sebastian Fiedler den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Eltern, die ihre Kinder zu solchen Veranstaltungen mitnehmen, handeln demnach "im Höchstmaß verantwortungslos".
Warholm stürmt mit Wahnsinns-Weltrekord zu Hürden-Gold
Karsten Warholm ist mit einem Wahnsinns-Weltrekord zu Olympia-Gold über 400 m Hürden gestürmt. Der 25 Jahre alte Norweger verbesserte seine eigene Bestmarke gleich um 76 Hundertstel auf 45,94 Sekunden, danach zerriss sich der Weltmeister im Ziel das Trikot wie einst Diskuswerfer Robert Harting. Silbermedaillengewinner Rai Benjamin (USA) blieb mit 46,17 Sekunden ebenfalls deutlich unter dem alten Weltrekord. Bronze ging an den Brasilianer Alison Dos Santos (46,72).
Belarussischer Aktivist wird in Kiew vermisst
In der Ukraine wird der belarussische Aktivist Vitali Schischow vermisst. Wie die von ihm geleitete Organisation "Belarussisches Haus in der Ukraine" im Messenger-Dienst Telegram mitteilte, kehrte Schischow am Montagmorgen nicht von einer Joggingrunde in der Hauptstadt Kiew zurück. Die Organisation hilft belarussischen Staatsbürgern, die vor der Unterdrückung in ihrem Heimatland in die Ukraine fliehen.
Mit dem letzten Versuch: Mihambo holt Olympia-Gold
21 Jahre nach Heike Drechsler hat Deutschland wieder eine Weitsprung-Olympiasiegerin: Malaika Mihambo triumphierte am Dienstag bei den Sommerspielen in Tokio mit 7,00 m. Der Goldsprung gelang der Heidelbergerin in einem packenden Finale im letzten Versuch, zuvor hatte sie auf dem Bronzerang gelegen. Silber ging an Brittney Reese (USA) mit 6,97 m vor der weitengleichen Ese Brume aus Nigeria aufgrund des besseren zweiten Versuchs.
Ringen: Stäbler und Kudla kämpfen um Bronze
Der dreimalige Ringer-Weltmeister Frank Stäbler (Musberg) und Denis Kudla (Nackenheim) dürfen weiter von einer Olympiamedaille träumen. Greco-Spezialist Stäbler gewann am Mittwoch in der Klasse bis 67 kg souverän gegen den Kolumbianer Julian Stiven Horta Acevedo und zog über die Hoffnungsrunde in den Kampf um Bronze ein. Dort trifft der 32 Jahre alte Schwabe am Abend auf den Georgier Ramaz Zoidze (12.30 Uhr/MESZ). Für Stäbler ist es der letzte internationale Wettkampf.
Brendel/Hecker holen Bronze im Canadier-Zweier
Sebastian Brendel hat bei den Olympischen Spielen in Tokio mit seinem Partner Tim Hecker Bronze im Canadier-Zweier gewonnen. Das Duo aus Potsdam und Berlin landete im Finale über 1000 m hinter den Booten aus Kuba sowie China und sorgte damit für die erste Medaille der Rennsport-Kanuten auf dem Sea Forest Waterway.
Republikaner kritisieren geplante Geburtstagsfeier von Ex-Präsident Obama
Mit Plänen für seine Geburtstagsfeier ist der frühere US-Präsident Barack Obama in die Kritik geraten: Obwohl der Demokrat seinen 60. Geburtstag unter Einhaltung der Corona-Regeln feiern will, warfen mehrere republikanische Politiker ihm unüberlegtes Handeln vor. "Wenn dies der Geburtstag von Präsident Trump wäre", würden die Demokraten sagen: "Wie kann jemand so leichtsinnig sein?", schrieb der republikanische Kongressabgeordnete Jim Jordan bei Twitter.
Aus im Viertelfinale: Basketballer verlieren gegen Slowenien
Die deutschen Basketballer sind im Viertelfinale des olympischen Turniers ausgeschieden. Die Mannschaft von Bundestrainer Henrik Rödl unterlag Europameister Slowenien mit 70:94 (37:44). Statt erstmals bei Olympischen Spielen ins Halbfinale einzuziehen, muss die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) nun die Heimreise antreten.
Kinderärzte fordern Stiko zu Neubewertung der Impfempfehlung auf
Nach der Konferenz der Gesundheitsminister von Bund und Ländern hat der Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte die Ständige Impfkommission (Stiko) zu einer Neubewertung der Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren aufgerufen. "Das Risiko von Nebenwirkungen durch die Impfung ist extrem gering, das zeigen alle Daten aus anderen Ländern", sagte Verbandspräsident Thomas Fischbach der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Er persönlich sei ein "Befürworter dieser Impfungen".
Australische Fluggesellschaft Qantas beurlaubt 2500 Mitarbeiter
Aufgrund des starken Rückgangs an Inlandsflügen während der Corona-Pandemie will die australische Fluggesellschaft Qantas 2500 Mitarbeiter beurlauben. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, betrifft die Maßnahme Piloten, Flugbegleiter und Flughafenmitarbeiter von Qantas und der Tochtergesellschaft Jetstar. Die Beurlaubung soll ab Mitte August beginnen und etwa zwei Monate dauern.
Umfrage: Großteil der Deutschen nutzt wegen schlechten Handyempfangs häufig Festnetz
Drei von vier Deutschen telefonieren einer Umfrage zufolge nach wie vor häufig über das Festnetztelefon. Das berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben) unter Berufung auf eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact AG im Auftrag des Vergleichsportals Verivox. Ein Hauptgrund für das Fortbestehen der Festnetztelefonie liegt demnach an der Qualität des Handynetzes.
Studie: Schätzungsweise 4,7 Millionen weniger Mädchengeburten weltweit bis 2030
Weiblicher Nachwuchs unerwünscht: Aufgrund von Praktiken zur Geschlechtsselektion könnten einer Studie zufolge in den kommenden zehn Jahren weltweit rund 4,7 Millionen Mädchen weniger zur Welt kommen. Die am Dienstag in der Fachzeitschrift BMJ veröffentlichte Studie untersuchte die kurz- und langfristigen Auswirkungen der pränatalen Geschlechtsselektion auf Gesellschaften. Ein internationales Forscherteam analysierte dafür Daten von mehr als drei Milliarden Geburten und errechnete mögliche Szenarien.
Brendel/Hecker erreichen Finale im Canadier-Zweier
Der dreimalige Canadier-Olympiasieger Sebastian Brendel greift auch bei den Olympischen Spielen in Tokio nach einer Medaille. Mit seinem Zweier-Partner Tim Hecker (Berlin) gewann der 33-Jährige seinen Halbfinallauf über 1000 m und zog damit in den Endlauf ein. Das Finale findet am Dienstag (4.53 Uhr MESZ) auf dem Sea Forest Waterway statt.
Beachvolleyball: Ludwig/Kozuch im Viertelfinale ausgeschieden
Der Traum vom erneuten Gold-Coup ist für Rio-Olympiasiegerin Laura Ludwig geplatzt. Im Beachvolleyball-Viertelfinale der Sommerspiele in Tokio verlor die 35-Jährige mit ihrer neuen Partnerin Margareta Kozuch gegen die Amerikanerinnen April Ross und Alix Klineman mit 0:2 (19:21, 19:21) und verpasste den Kampf um die Medaillen.
Amazon-Serie basierend auf "Herr der Ringe"-Trilogie startet im Herbst 2022
Fantasy-Fans dürfen sich freuen: Die erste Staffel der Amazon-Serie auf Grundlage der "Herr der Ringe"-Bücher soll im September 2022 veröffentlicht werden. Wie der US-Versand- und Streamingdienst Amazon mitteilte, wurden die Dreharbeiten in Neuseeland am Montag abgeschlossen. Die einzelnen Episoden der bislang namenlosen Serie sollen im wöchentlichen Rhythmus auf der Plattform erscheinen. Amazon veröffentlichte auch erste Bilder aus der Serie.
Gemeinde in Kolumbien verhängt Ausgangssperre für Ungeimpfte
Die Behörden der kolumbianischen Gemeinde Sucre haben eine achttägige Ausgangssperre für Ungeimpfte verhängt. "Alle müssen geimpft werden, sonst können sie sich in der Gemeinde Sucre nicht frei bewegen", sagte Bürgermeisterin Elvira Julia Mercado am Montag dem Radiosender Blu. Wer sich nicht an die Regelung halte, dem drohe eine Geldbuße oder sogar eine Haftstrafe.
Linke und AfD nach Querdenker-Protesten gegen Demonstrationsverbot
Trotz der Ausschreitungen bei den Querdenker-Protesten in Berlin hat sich die Linksfraktion im Bundestag gegen Demonstrationsverbote und eine Beobachtung der Gruppe durch den Verfassungsschutz ausgesprochen. "Anstatt vorab Demonstrationen zu verbieten, sollte die Polizei sicherstellen, dass sie in der Lage ist, Journalisten, Passanten und auch Gegendemonstranten vor gewaltsamen Übergriffen" zu schützen, sagte die innenpolitische Sprecherin der Linken, Ulla Jelpke, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben). Die Versammlungsfreiheit sollte nur eingeschränkt werden, wenn massive Gewalt zu erwarten sei.
Nicaraguas Präsident Ortega stellt sich erneut zur Wahl
Der nicaraguanische Staatschef Daniel Ortega wird bei der Präsidentschaftswahl im November für eine vierte Amtszeit in Folge kandidieren. Wie seine Partei, die Sandinistische Nationale Befreiungsfront (FSLN), am Montag mitteilte, wird Ortegas Ehefrau, die derzeitige Vizepräsidentin Rosario Murillo, als seine Stellvertreterin antreten.
Yellen fordert US-Kongress zu Anhebung der Schuldenobergrenze auf
US-Finanzministerin Janet Yellen hat den Kongress aufgefordert, "so schnell wie möglich" zu handeln, um die Schuldenobergrenze anzuheben. "Ich fordere den Kongress dringend auf, das volle Vertrauen und die Glaubwürdigkeit der Vereinigten Staaten zu schützen, indem wir so schnell wie möglich handeln", schrieb sie am Montag (Ortszeit) an führende Vertreter des Kongresses.
Forscher finden weiteren Beweis für künstlerisches Wirken der Neandertaler
Forscher haben einen weiteren Beleg dafür gefunden, dass die Neandertaler entgegen einer lange Zeit gängigen Annahme durchaus über künstlerisches Talent verfügten. Ein am Montag in der US-Fachzeitschrift "PNAS" erschienener Artikel schreibt die Bemalung von Stalagmiten in einer Höhle in Südspanien eindeutig den Verwandten des modernen Menschen zu.
USA erreichen Bidens Impfziel mit knapp einem Monat Verspätung
Die USA haben mit knapp einem Monat Verspätung das von Präsident Joe Biden gesetzte Ziel erreicht, 70 Prozent der Bevölkerung mindestens einfach gegen das Coronavirus zu impfen. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC wurde diese Marke am Montag übertroffen. Biden hatte als Stichtag für das 70-Prozent-Ziel den Nationalfeiertag am 4. Juli genannt.