Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Mit Pochettino-Sohn: Andorras Meister kann Geschichte schreiben
Für Sammelkarten: Startelf-Debütanten erhalten "Patch"
Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Spitzenduell zwischen CDU und AfD
Bundeskabinett berät über Klimakrise und deren Folgen
Technik
Französische Astronautin Adenot tauscht bei zweitem ISS-Außeneinsatz Antenne aus
Eine Woche nach ihrem ersten Außeneinsatz hat die französische Astronautin Sophie Adenot erneut die Internationale Raumstation ISS verlassen. Gemeinsam mit dem US-Astronauten Anil Menon verbrachte die 44-Jährige nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa rund sechseinhalb Stunden im Weltraum und schloss den Austausch einer defekten Antenne ab.
Sport
US Open: Alcaraz feiert Comeback mit Williams
Tennis-Profi Carlos Alcaraz hat wenige Tage vor dem Beginn der Einzelwettbewerbe bei den US Open ein erfolgreiches Comeback gefeiert. Zum Auftakt des Mixed-Wettbewerbs besiegte der 23 Jahre alte Spanier gemeinsam mit der 23-maligen Grand-Slam-Siegerin Serena Williams (44) das Duo Erin Routcliffe/Lloyd Glasspool (Neuseeland/Großbritannien) 5:3, 4:1. "Ich war viereinhalb Monate raus. Sie hat es mir leicht gemacht, ich habe es einfach so sehr genossen", sagte er.
Letzte Nachrichten
Hunderte Menschen in Israel protestieren gegen jüngste Corona-Maßnahmen
Hunderte Menschen in Israel sind gegen die jüngsten Corona-Maßnahmen der Regierung auf die Straße gegangen. Mehrere Demonstranten in Tel Aviv schwenkten am Samstag ein Banner mit der Aufschrift "Es gibt keine Pandemie, es ist ein Schwindel". Auf Plakaten prangerten sie die Corona-Impfungen an, indem sie die Vakzine unter anderem mit dem Dritten Reich in Verbindung brachten.
Keine Medaille für deutsche Fechter: Florett-Team verliert im Viertelfinale
Die deutschen Fechter sind bei den Olympischen Spielen erneut leer ausgegangen. Die Florett-Männer um Peking-Olympiasieger Benjamin Kleibrink (Düsseldorf) unterlagen im Viertelfinale des Teamwettbewerbs den USA 36:45 und verpassten damit die letzte Chance auf eine deutsche Fecht-Medaille in Tokio.
Florettfechter mit souveränem Auftaktsieg
Die deutschen Florettfechter um Peking-Olympiasieger Benjamin Kleibrink (Düsseldorf) sind mit einem souveränen Sieg in den Teamwettbewerb in Tokio gestartet. Die EM-Zweiten von 2019 setzten sich in ihrem Auftaktgefecht ohne Probleme mit 45:31 gegen Kanada durch und zogen damit ins Olympia-Viertelfinale ein.
Entwicklungsminister will mehr deutsche Impfdosen an ärmere Länder abgeben
Angesichts des schleppenden Impftempos in Deutschland will Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) mehr Impfstoff an Entwicklungsländer abgeben. "Die Abgabe von überschüssigen Impfdosen ist der schnellste Weg, die weltweite Impfkampagne voranzubringen", sagte der Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntagsausgaben). Müller erinnerte an die Zusage der Bundesregierung, ärmeren Ländern bis Ende des Jahres mindestens 30 Millionen Impfstoffdosen zur Verfügung zu stellen.
Tunesiens Parlamentschef Ghannouchi nach "Unwohlsein" in Klinik untersucht
Der tunesische Parlamentschef Rached Ghannouchi hat sich nach einem "leichten Unwohlsein" in einer Klinik untersuchen lassen. Wie sein Berater Ahmed Gaaloul am Samstag mitteilte, fühlte sich der Vorsitzende der größten Regierungspartei Ennahdha nach zahlreichen Überstunden nicht gut. Dem 80-Jährigen fehle jedoch "nichts Ernstes".
Demonstranten fordern unabhängige Ermittlungen zu Kanadas Internaten für indigene Kinder
Nach der Entdeckung von hunderten anonymen Gräbern auf dem Gelände von ehemaligen Internaten für indigene Kinder in Kanada haben hunderte Demonstranten eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle gefordert. Die Menschen versammelten sich am Samstag (Ortszeit) zu Protesten auf dem Parlamentshügel in Ottawa. "Indigene Völker benötigen Wahrheit und Gerechtigkeit", schrieb die Abgeordnete Mumilaaq Qaqqaq von der linksgerichteten NDP-Partei bei Instagram. Sie und ein weiterer NDP-Abgeordneter hatten zu der Demonstration aufgerufen.
Umfrage: Nur etwa jeder vierte Ungeimpfte will sich noch impfen lassen
Nur etwa jeder vierte Ungeimpfte in Deutschland will sich einer Umfrage zufolge noch gegen das Coronavirus impfen lassen. Das berichtete die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa. Demnach wollen 54 Prozent derer, die ein Impfangebot bislang nicht angenommen haben, sich auch grundsätzlich nicht impfen lassen. Nur 27 Prozent der Ungeimpften können sich der Umfrage zufolge eine Impfung vorstellen, 19 Prozent sind noch unentschlossen.
Elfmeter in der Nachspielzeit: Bremen gewinnt in Düsseldorf
Werder Bremen hat am zweiten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga nach einer packenden Schlussphase den ersten Saisonsieg eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Markus Anfang gewann am Samstagabend bei Fortuna Düsseldorf mit 3:2 (1:0). Josh Sargent glänzte mit einem Doppelpack, in der Nachspielzeit verwandelte Maximilian Eggestein (90.+6) einen Foulelfmeter zur Entscheidung.
Über 700 Migranten am Wochenende aus dem Mittelmeer gerettet
Bei mehreren Einsätzen auf dem Mittelmeer haben Hilfsorganisationen am Wochenende mehr als 700 Migranten in Seenot gerettet. Über 400 Flüchtlinge wurden in der Nacht zu Sonntag von einem Holzboot in Sicherheit gebracht, wie die europäische Organisation SOS Méditerranée am Sonntag auf Twitter mitteilte. "Die ganze Nacht waren wir zusammen mit Sea-Watch und ResQship mit der kritischen Rettung von rund 400 Menschen aus einem großen Holzboot beschäftigt, das voll Wasser lief." Allein das Rettungsschiff "Ocean Viking" sei zu sechs Einsätzen gerufen worden.
Hilfsorganisationen retten hunderte Flüchtlinge im Mittelmeer
Hilfsorganisationen haben am Wochenende hunderte Migranten in Seenot auf dem Mittelmeer gerettet. Allein über 400 wurden in der Nacht zu Sonntag von einem Holzboot in Sicherheit gebracht, wie die europäische Organisation SOS Méditerranée am Sonntag auf Twitter mitteilte. "Die ganze Nacht waren wir zusammen mit Sea-Watch und ResQship mit der kritischen Rettung von rund 400 Menschen aus einem großen Holzboot beschäftigt, das voll Wasser lief."
Hilfsorganisationen retten mehr als 400 Flüchtlinge im Mittelmeer
Hilfsorganisationen haben mehr als 400 Migranten in Seenot auf dem Mittelmeer gerettet. "Die ganze Nacht waren wir zusammen mit Sea-Watch und ResQship mit der kritischen Rettung von rund 400 Menschen aus einem großen Holzboot beschäftigt, das voll Wasser lief", teilte die europäische Organisation SOS Méditerranée am Sonntag auf Twitter mit. Die Geretteten würden nun auf den Rettungsschiffen "Ocean Viking" und "Sea-Watch 3" betreut.
Helfer der "Ocean Viking" retten fast 200 Flüchtlinge im Mittelmeer
Das Rettungsschiff "Ocean Viking" der europäischen Organisation SOS Méditerranée hat am Samstag fast 200 Menschen von überfüllten Flüchtlingsbooten im Mittelmeer aufgenommen. Unter den insgesamt 196 vor der libyschen Küste geretteten Migranten seien mindestens zwei Schwangere und 33 Minderjährige, davon 22 unbegleitet, erklärte die Organisation. Die Menschen wurden demnach in vier verschiedenen Rettungsaktionen aufgenommen.
Wissenschaftler: Grönländischer Eisschild schmilzt derzeit massiv
Angesichts außergewöhnlich hoher Temperaturen schmilzt der grönländische Eisschild nach Angaben dänischer Wissenschaftler derzeit "massiv" ab. Seit Mittwoch schmölzen täglich rund acht Milliarden Tonnen Eis, berichtete die Website Polar Portal am Samstag. Das sei das Doppelte des üblichen Wertes im Sommer. Im Norden Grönlands herrschen nach Angaben der dänischen Wetterbehörde DMI derzeit Temperaturen von mehr als 20 Grad Celsius, mehr als doppelt so viel wie durchschnittlich im Sommer.
Zwei Coronafälle beim VfB: Gegen Barca ohne Chance
Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart war nach der Aufregung um zwei Coronafälle bei den Schwaben im Testspiel gegen den spanischen Renommierklub FC Barcelona chancenlos. Die Katalanen gewannen durch Treffer von Memphis Depay (21.), Yusuf Demir (36.) und Ricard Puig (73.) mit 3:0 (2:0).
Weghorst trifft bei nächster VfL-Niederlage gegen Atletico
Das Führungstor des niederländische Fußball-Nationalspielers Wout Weghorst reichte dem Bundesligisten VfL Wolfsburg nicht zur Beendigung der Niederlagenserie in der Vorbereitung. Gegen den spanischen Meister Atletico Madrid gab es trotz des Führungstores der Wölfe durch den Mittelstürmer (39.) am Ende ein 1:2 (1:0).
Kampf gegen Brände in Griechenland und der Türkei geht weiter
Tausende Feuerwehrleute haben in Griechenland und der Türkei den Kampf gegen die verheerenden Waldbrände fortgesetzt. Bei einem gewaltigen Feuer auf dem griechischen Peloponnes wurden nach einer vorläufigen Meldung des Zivilschutzes vom Samstag fünf Menschen verletzt und ein Dutzend Häuser zerstört. Binnen 24 Stunden brachen auf der Halbinsel demnach 56 Brände aus, von denen die meisten jedoch rasch unter Kontrolle gebracht werden konnten. In der Türkei stieg die Zahl der Todesopfer derweil nach der Entdeckung von zwei Leichen auf sechs.
Kampf gegen Brände in der Türkei geht weiter - Erneut Hotels in Bodrum evakuiert
Tausende Feuerwehrleute haben den vierten Tag in Folge ihren Kampf gegen die schweren Waldbrände in der Südtürkei fortgesetzt. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu brach am Samstag im Badeort Bodrum an der türkischen Ägäis erneut ein Feuer aus, dort hätten Einwohner und Urlauber in Sicherheit gebracht werden müssen. Nach der Entdeckung von den Leichen zweier Männer stieg die Zahl der Opfer unterdessen auf sechs.
Zunahme der Nashorn-Wilderei in Südafrika
Die Nashorn-Wilderei in Südafrika nimmt nach einem Rückgang während des Pandemiejahres 2020 wieder zu. In den ersten sechs Monaten 2021 seien mindestens 249 Rhinozerosse getötet worden, erklärte Umweltministerin Barbara Creecy am Samstag. Das seien mindestens 83 mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein im bei Touristern beliebten Krüger-Nationalpark seien in diesem Jahr bereits 132 Nashörner getötet worden.
Radsport: Powless gewinnt Klassiker San Sebastian
Der amerikanische Radprofi Neilson Powless hat überraschend die 41. Auflage des prestigeträchtigen Eintagesrennens Clasica San Sebastian gewonnen und seinen ersten Profisieg eingefahren. Der 24-Jährige vom Team UAE Emirates setzte sich nach 223,5 km im Schlusssprint einer dreiköpfigen Spitzengruppe durch und verwies den slowenischen Meister Matej Mohoric (Bahrain-Victorious) knapp auf den zweiten Platz. Dritter wurde der Däne Mikkel Honore (Deceuninck-Quick Step).
Carrie und Boris Johnson erwarten ihr zweites gemeinsames Kind
Der britische Premierminister Boris Johnson wird erneut Vater. Seine Ehefrau Carrie schrieb am Samstag im Onlinedienst Instagram, sie fühle sich "unglaublich gesegnet, erneut schwanger zu sein". Nach einer Fehlgeburt Anfang des Jahres, die ihr das "Herz gebrochen" habe, sei sie zuletzt nur noch ein "Nervenbündel" gewesen. Die 33-Jährige hatte den 57-jährigen Johnson im Mai geheiratet. Gut ein Jahr zuvor, im April 2020, war ihr erster gemeinsamer Sohn Wilfred geboren worden.
Nagelsmann wartet weiter auf seinen ersten Bayern-Sieg
Bayern Münchens neuer Trainer Julian Nagelsmann hat auch in der Generalprobe für die neue Saison eine Niederlage kassiert. Gegen den italienischen Spitzenklub SSC Neapel verlor der deutsche Fußball-Rekordmeister 0:3 (0:0) - und das trotz der Rückkehr einiger Stars wie Robert Lewandowski, Serge Gnabry oder Leon Goretzka. Zu allem Überfluss musste Kingsley Coman schon früh verletzt ausgewechselt werden.
Hunderte protestieren in Malaysia trotz Corona-Restriktionen gegen Regierung
Trotz eines Versammlungsverbots aufgrund der Corona-Krise haben hunderte meist junge Menschen in Malaysia gegen ihre Regierung protestiert. Unter Wahrung der Abstandsregeln und mit Mundschutz versehen zogen sie am Samstag friedlich durch das Zentrum von Kuala Lumpur und forderten den Rücktritt des umstrittenen Regierungschefs Muhyiddin Yassin. Ein starkes Polizeiaufgebot verhinderte den Zutritt der Protestierenden zu einem zentralen Platz der malaysischen Hauptstadt.
Aston Villa bestätigt Bailey-Transfer von Bayer
Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen verliert den jamaikanischen Stürmer Leon Bailey (23) an den englischen Premier-League-Klub Aston Villa. Der Verein aus Birmingham bestätigte am Samstag den Transfer des antrittsschnellen Angreifers - vorbehaltlich des noch zu bestehenden Medizinchecks. Laut Medienberichten erhält Bayer bis zu 35 Millionen Euro als Ablöse.
Reges Interesse bei Sonder-Impfaktion vor Barcelona-Spiel in Stuttgart
Auf reges Interesse ist am Samstag eine Impfaktion der Stadt Stuttgart und des örtlichen Robert-Bosch-Krankenhauses vor dem Testspiel des VfB Stuttgart gegen den FC Barcelona gestoßen. Auf einem Parkplatz nahe des VfB-Fancenters sowie an weiteren Standorten rings um das Stadion gab es die Möglichkeit, sich spontan gegen das Coronavirus impfen zu lassen.
Vier der wichtigsten internationalen Organisationen fordern Impfstoff für alle
Vier der wichtigsten internationalen Organisationen haben in einem gemeinsamen Appell mehr Corona-Impfstoff für ärmere Länder gefordert. In den Entwicklungsländern herrsche eine "akute und alarmierende Knappheit" an Vakzinen, erklärten am Samstag die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Welthandelsorganisation (WTO), der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank. Länder mit großen Impffortschritten sollten dringend Dosen für ärmere Länder freigeben.
Mehr als tausend Kilometer Stau auf Frankreichs Autobahnen
Der traditionelle "Bettenwechsel" während der Sommerferien hat in Frankreich zu Staus von insgesamt mehr als tausend Kilometern geführt. Laut dem Verkehrsdienst Bison Fûté herrschte am Samstagmittag auf einer Gesamtlänge von 1091 Autobahnkilometern zäh fließender Verkehr oder kompletter Stillstand.
Pionier der karibischen Zouk-Musik an Covid-19 gestorben
Jacob Desvarieux, einer der Pioniere der karibischen Zouk-Musik, ist tot. Nach Angaben örtlicher Medien starb der Mitbegründer der Zouk-Band Kassav’ am Freitag in einem Krankenhaus des französischen Übersee-Département Guadeloupe an Covid-19. Er wurde 65 Jahre alt. Der Sänger und Gitarrist, dessen Band Kassav’ mit dem Zouk die traditionellen Musikstile aus der Karibik kombinierte, war besonders in Frankreich und Afrika ein Star.
Zehntausende demonstrieren in Frankreich gegen Gesundheitspass und Impfpflicht
In Frankreich sind am Samstag mehr als 200.000 Menschen gegen die geplante Ausweitung des Gesundheitspasses und die Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen auf die Straße gegangen. Landesweit wurden 72 Menschen festgenommen, wie das Innenministerium am Sonntag mitteilte. Der Protest gegen die verschärften Corona-Maßnahmen hat damit trotz der Sommerferien deutlich zugenommen. An den beiden Wochenenden vor dem entsprechenden Parlamentsbeschluss waren 161.000 beziehungsweise 110.000 Menschen auf die Straße gegangen.
Mehr als 200.000 Franzosen demonstrieren gegen Gesundheitspass und Impfpflicht
Der Protest gegen die Ausweitung des Gesundheitspasses und die Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen in Frankreich hat deutlich zugenommen. Landesweit gingen am Samstag nach Angaben des Innenministeriums mehr als 200.000 Menschen auf die Straßen, um gegen die verschärften Regelungen zu demonstrieren. An den beiden vergangenen Wochenenden, vor dem Parlamentsbeschluss zu den Maßnahmen, waren jeweils mehr als 100.000 Menschen auf die Straße gegangen.
Erneut Demonstrationen in Frankreich gegen Gesundheitspass und Impfpflicht
Der Protest gegen die Ausweitung des Gesundheitspasses und die Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen in Frankreich hält unvermindert an. In der Hauptstadt Paris versammelten sich am Samstag tausende Menschen, um gegen die verschärften Regelungen zu demonstrieren. Insgesamt waren in mehr als 150 Städten, darunter Toulon, Montpellier, Bordeaux, Marseille und Nizza, ebenfalls Demonstrationen angemeldet. Bereits an den beiden vergangenen Wochenenden waren jeweils mehr als 100.000 Menschen auf die Straße gegangen.
100 m: Thompson-Herah holt Gold bei Jamaikas Dreifach-Sieg
Sprinterin Elaine Thompson-Herah hat bei einem jamaikanischen Dreifach-Sieg wie vor fünf Jahren in Rio Gold über 100 m gewonnen. Sie siegte bei 0,6 m/s Gegenwind in starken 10,61 Sekunden vor Shelly-Ann Fraser Price (10,74), die als erste Frau zum dritten Mal Olympiasiegerin über die kurze Sprintdistanz hätte werden können. Rang drei belegte Shericka Jackson (10,76.). Thompson-Herah erzielte die zweitbeste je gelaufene Zeit auf dieser Strecke.
Will Schäuble (CDU) Steuererhöhung für CO2-Preis?
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) dringt für mehr Klimaschutz auf eine raschere Erhöhung des CO-Preises als bisher vorgesehen. "Eine höhere CO2-Bepreisung habe ich immer für richtig gehalten. Das muss auch schneller vorangehen", sagte Schäublenach Information von Deutsche Tageszeitung in einem Interview vom Samstag. "Und wenn dann das Autofahren teurer wird, sollte uns das nicht schrecken, wobei soziale Härten natürlich ausgeglichen werden müssen", sagte er weiter. Schäuble forderte in dieser Frage mehr Ehrlichkeit auch von der CDU. "Wir sollten den Menschen – ob Wahlkampf oder nicht – klar sagen, dass die notwendigen Schritte allen etwas abverlangen werden", sagte der Bundestagspräsident. "Den Eindruck zu erwecken, die anstehenden strukturellen Veränderungen beträfen den Einzelnen nicht, das ist nicht die Wahrheit", warnte er. "Die Menschen können die Wahrheit aber durchaus ertragen", daher "schadet Ehrlichkeit nicht". "Die Erde erwärmt sich ja sogar noch rasanter, als es die Wissenschaft noch vor Kurzem vorhergesagt hat", drängte Schäuble zum Handeln. Über höhere Kosten für Treibhausgasemissionen den Markt zur CO2-Vermeidung zu treiben, sei dafür "genau der richtige Weg". "Wir alle müssen begreifen, dass wir schneller, energischer und vor allem richtig handeln", hob er hervor. Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet will sich dagegen beim CO2-Preis bislang nicht festlegen. Schäuble zeigte sich allerdings auch offen dafür, zumindest international weiterhin die Atomkraft zu nutzen, um CO2-Emissionen zu vermeiden. Von der Atomforschung dürfe sich dabei auch Deutschland als Hochtechnologieland nicht abkoppeln. Auch Forderungen nach einem früheren Kohleausstieg in Deutschland unterstützte der Bundestagspräsident nicht. Eine Abkehr von der Kohle bereits 2030 statt wie bislang geplant spätestens 2038 fordert neben den Grünen auch CSU-Chef Markus Söder. Laschet lehnt dies dagegen ab. "Ich sehe keinen Sinn darin, in einem politischen Überbietungswettbewerb jetzt die Jahreszahl für das Kohle-Aus wieder infrage zu stellen", sagte auch Schäuble hierzu. (I.Beryonev--DTZ)