Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Kolumbiens neuer Präsident kündigt Ausweisung illegaler Migranten an
Ukraine und Iran: Wadephul telefoniert mit Rubio
Elfer-Drama: Wolfsburg wendet Blamage ab
"Wirtschaftskrieg": USA wollen Sanktionen gegen Irans Handelspartner verschärfen
Sport
Doppelpack Johannesson: Kölner mühen sich in die zweite Runde
Dank Doppelpacker Isak Johannesson hat der 1. FC Köln die Auftakthürde im DFB-Pokal gemeistert. Das Team von Trainer René Wagner erkämpfte sich in der ersten Runde ein 2:1 (0:1) beim Drittligisten Würzburger Kickers, überzeugte dabei spielerisch aber lange nicht. Auch Jungstar Said El Mala, der nach langem Hin und Her seinen Vertrag beim FC verlängert hatte, blieb unauffällig.
Politik
Ukraine-Partner wollen Militärhilfe für Kiew trotz russischer Drohungen verstärken
Bei einem Treffen am 35. Unabhängigkeitstag der Ukraine hat die sogenannte Koalition der Willigen eine Verstärkung der militärischen Unterstützung für Kiew zugesagt - angesichts stark zunehmender Angriffe und trotz der "Drohungen seitens Russlands". Besonders dringlich sei die Aufgabe, "die Flugabwehr der Ukraine zu stärken, die Zusammenarbeit mit ihrer Rüstungsindustrie zu verbessern und einschlägige Technologien zu teilen, unter anderem durch die Koalition gegen ballistische Raketen", erklärten die Staats- und Regierungschefs am Montag.
Letzte Nachrichten
Hunderte Iraker protestieren gegen Gewalt an Aktivisten
Hunderte Iraker haben am Sonntag ein entschiedenes Vorgehen gegen die Mörder von dutzenden Demokratie-Aktivisten in dem Land gefordert. Bei einem Protestmarsch in Bagdad verlangten sie, die Täter juristisch zur Verantwortung zu ziehen.
Riesiger Waldbrand im US-Bundesstaat Oregon breitet sich erneut aus
Begünstigt durch ungewöhnlich heißes und trockenes Wetter hat sich ein riesiger Waldbrand im westlichen US-Bundesstaat Oregon nochmals ausgebreitet. Angesichts der Lage ordneten die Behörden am Sonntag (Ortszeit) neue Evakuierungen an. Auch in anderen Bundesstaaten entlang der US-Westküste und in Kanada lodern unzählige Brände.
Waldbrand im US-Bundesstaat breitet sich weiter aus
Ein riesiger Waldbrand im westlichen US-Bundesstaat Oregon breitet sich weiter aus. Bis Sonntag verwüstete das so genannte Bootleg-Feuer nach Behördenangaben eine Fläche von rund 117.000 Hektar - die dreifache Fläche der Millionenstadt Detroit. Satellitenbilder des Nationalen Wetterdienstes zeigten eine riesige Rauchwolke zwischen dem Ort Bootleg im Süden Oregons bis an die hunderte Kilometer entfernte kanadische Grenze. Trockenes, heißes Wetter, starker Wind und trockene Gewitter drohten die Lage weiter zu verschlechtern.
Demonstranten greifen Fernsehsender in Zypern an
Teilnehmer einer Demonstration gegen Corona-Maßnahmen und -Impfungen haben in Zypern den Sitz eines Fernsehsenders angegriffen und mehrere Fahrzeuge in Brand gesetzt. Nach Polizeiangaben zogen nach einer Protestaktion gegen die Einführung eines Corona-"Safepass" und gegen angebliche "Zwangsimpfungen" rund 2500 Demonstranten am Sonntagabend weiter zum Sitz des Senders Sigma TV, setzten Autos in Brand und beschädigten das Gebäude.
Bericht: Hunderte Journalisten und Aktivisten weltweit Ziel von Spähsoftware
Hunderte Journalisten, Aktivisten und Oppositionelle weltweit sind Medienberichten zufolge offenbar Opfer umfassender staatlicher Abhöraktionen geworden. Das ergaben Recherchen der "Süddeutschen Zeitung", sowie von "Zeit", NDR, WDR und 15 weiteren Redaktionen aus zehn Ländern. Wie die Medien am Sonntag berichteten, sollen Geheimdienste und Polizeibehörden mehrerer Länder die Spähsoftware eines israelischen Unternehmens missbraucht haben, um damit die Mobiltelefone der Betroffenen anzuzapfen.
Laschet äußert erneut Bedauern über sein Lachen im Hochwasser-Gebiet
Der Unions-Kanzlerkandidat und nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich erneut bedauernd über sein Lachen während einer Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Hochwassergebiet geäußert. Er sei den ganzen Tag unterwegs gewesen und habe in dem Katastrophengebiet "emotionale Begegnungen" gehabt, die ihn "wirklich erschüttert haben", sagte Laschet am Sonntag dem WDR-Fernsehen. "Und deshalb ärgere ich mich umso mehr über diese wenigen Sekunden." Es sei "nicht in Ordnung, in einem solchen Moment zu lachen".
Laschet verspricht Unwetter-Opfern in NRW schnelle Hilfen
Nach den schweren Unwettern in Nordrhein-Westfalen hat Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die "beispiellose Hilfsbereitschaft" der Menschen gelobt und schnelle Hilfen angekündigt. "Selten ist mir der Sinn des Wortes ’Mit-Bürger’ so deutlich geworden: Es ist bürgerlich, sich für das Wohl der anderen einzusetzen", sagte Laschet am Sonntagabend in einer TV-Ansprache im WDR. Er sei "tief beeindruckt" über den Einsatz von über 20.000 Helfern in der Region.
Debütant Morikawa gewinnt British Open - Siem auf Platz 15
Debütant Collin Morikawa aus den USA hat im Royal St. George’s im englischen Sandwich die 149. British Open der Golfprofis gewonnen und damit seinen zweiten Major-Triumph gefeiert. Der 24 Jahre alte Kalifornier spielte am Schlusstag auf dem Par-70-Platz eine 66 und setzte sich mit insgesamt 265 Schlägen vor seinem Landsmann Jordan Spieth (267) durch, der das älteste der vier Majors 2017 gewonnen hatte.
Pogacar gewinnt 108. Tour de France - Van Aert siegt in Paris
Tadej Pogacar hat seinen Titel bei der Tour de France erfolgreich verteidigt. Der 22-jährige Slowene vom Team UAE Emirates erreichte am Sonntag das Ziel der dreiwöchigen Rundfahrt im Gelben Trikot und kürte sich zum jüngsten Zweifach-Champion der Tour-Geschichte. Pogacar, der zudem das Bergtrikot sowie das Weiße Trikot des besten Jungprofis gewann, wurde am Sonntag auf der "Tour d’Honneur" traditionell nicht mehr attackiert.
Innenminister Seehofer besucht THW-Einsatzkräfte im Hochwassergebiet
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) macht sich am Montag in den Hochwassergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ein Bild vom Einsatz des Technischen Hilfswerks (THW). An zwei Einsatzstellen will der Minister sich vor Journalisten äußern: an der Steinbachtalsperre im nordrhein-westfälischen Euskirchen (10.25 Uhr) und im Maria-Hilf-Krankenhaus im rheinland-pfälzischen Ahrweiler (13.05 Uhr. Nach Angaben des Innenministeriums sind in den Hochwassergebieten täglich mehr als 2500 Helferinnen und Helfer des THW im Einsatz.
Wirtschaftsminister schlägt für Flut-Opfer Umsatzausfall-Hilfen wie bei Corona vor
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat für die Opfer der Unwetterkatastrophe in Westdeutschland Umsatzausfall-Hilfen nach dem Vorbild der Corona-Hilfen vorgeschlagen. "Es gibt viele Hundert Menschen, die doppelt getroffen sind durch Corona und jetzt durch die Flutkatastrophe", sagte Altmaier am Sonntag in der "Bild"-Sendung "Die richtigen Fragen". Viele Betroffene hätten durch die Pandemie keine Umsätze gehabt und ihr Erspartes in ihren Betrieb investiert.
Zusammenstöße zwischen Polizei und Palästinensern in Jerusalem
Palästinensische Demonstranten und die israelische Polizei haben sich am Jerusalemer Tempelberg am Sonntag Auseinandersetzungen geliefert. Hintergrund der Spannungen war ein hoher jüdischer Feiertag, zu dem jüdische Gläubige zu der Anlage pilgerten, die beiden Religionsgruppen heilig ist. Laut Polizei bewarfen palästinensische Jugendliche Polizeibeamte am Tempelberg mit Steinen, die Sicherheitskräfte hätten die Menge daraufhin aufgelöst. Die EU-Vertretung in den Palästinensergebieten zeigte sich beunruhigt über die Spannungen und forderte, auf Provokationen zu verzichten.
Merkel: "Mehr Eilt im Kampf gegen den Klimawandel"
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat angesichts der Hochwasserkatastrophe in Deutschland verstärkte Anstrengungen gegen die Erderwärmung angekündigt. "Wir müssen schneller werden im Kampf gegen den Klimawandel", sagte Merkel am Sonntag bei einem Besuch in Adenau im schwer getroffenen Ahrtal in Rheinland-Pfalz. Sie kündigte Hilfen des Bundes für die Betroffenen an. Die Zahl der Toten in Deutschland erhöhte sich auf 159. Die Kanzlerin sagte: "Deutschland ist ein starkes Land", das sich dieser Naturgewalt kurzfristig entgegenstemmen werde. Mittel- und langfristig müsse die Politik Klima und Natur "mehr in Betracht ziehen, als wir das in den letzten Jahren" getan haben. Zu investieren sei teuer, sagte sie. "Aber was nicht getaner Klimaschutz anrichten kann, ist noch teurer. Wir müssen uns anstrengen, sehr anstrengen." Seit der Nacht zum Sonntag gilt auch im bayerischen Landkreis Berchtesgadener Land der Katastrophenfall. Dort kam es zu Überschwemmungen und Hangrutschen, zahlreiche Häuser wurden geräumt. Hier war das Schlimmste noch nicht überstanden: Noch regnet es am Alpenrand weiter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Nachmittag warnte. So bereitet sich beispielsweise Passau auf Überschwemmungen vor. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte bei einem Besuch im Berchtesgadener Land Hilfe an. In den letzten Tagen habe Deutschland einen unglaublichen Weckruf der Natur erlebt, sagte er in Schönau am Königssee. "Das Klima verändert sich und das hat Folgen. Starkwetterereignisse nehmen zu." Er kündigte für die kommende Woche eine Regierungserklärung zum Thema Klimaschutz an. Unwetter und Überschwemmungen gab es Samstagabend auch in der Sächsischen Schweiz. Am Sonntagnachmittag warnte der DWD dort aber nicht mehr vor Unwettern. Auch in Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen stabilisierte sich die Lage langsam, vielerorts ging das Wasser leicht zurück, Aufräumarbeiten konnten beginnen. Polizei, Feuerwehr und Bundeswehr gingen die Region inzwischen systematisch ab und suchten nach Vermissten, wie die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sagte. In Rheinland-Pfalz würden 112 Todesopfer beklagt, viele Menschen würden noch vermisst, sagte Dreyer. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 46 Tote. Zudem kam mindestens ein Mensch bei Überschwemmungen in Bayern ums Leben. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) kündigte eine Soforthilfe von mehr als 300 Millionen Euro für die Opfer der Flutkatastrophe an. Jetzt müsse sofort geholfen werden, das sei eine nationale Aufgabe, sagte Scholz an der Seite Söders in Schönau am Königssee. Beim Wiederaufbau gehe es um Milliarden. Das könne kein Gemeinde, kein Land allein stemmen. Scholz mahnte, die Wirtschaft müsse so angepackt werden, dass sie klimaneutral gelingen könne - hier und in der ganzen Welt. "Wir stehen an Ihrer Seite", versicherte auch Merkel den Opfern bei ihrem Besuch in der Eifel. Am Mittwoch werde das Kabinett in Berlin ein Programm für schnelle Hilfe verabschieden, kündigte sie an. Die Kanzlerin besichtigte zusammen mit Dreyer das stark zerstörte Dorf Schuld. Danach zeigte sie sich erschüttert: Die deutsche Sprache kenne "kaum Worte" für diese Verwüstung, sagte sie und nannte das Ausmaß der Katastrophe "surreal" und "gespenstisch". Die Kanzlerin zeigte sich sicher, dass die bundesweite Solidarität mit den betroffenen Regionen anhalten werde. Privatleute könnten momentan am besten mit Geldspenden helfen, sagte sie. Auch im August und September werde noch Hilfe gebraucht, fügte sie hinzu. Sie kündigte an, Ende August erneut in die Region zu reisen. (M.Dylatov--DTZ)
Papst: "Solidarität mit Betroffenen der Flutkatastrophe"
Papst Franziskus hat seine Solidarität mit den Betroffenen der Flutkatastrophe in Deutschland und angrenzenden Ländern bekundet. "Ich möchte meine Nähe zu den Menschen in Deutschland, Belgien und den Niederlanden zum Ausdruck bringen, die von den katastrophalen Überschwemmungen betroffen sind", sagte Franziskus am Sonntag beim traditionellen Angelus-Gebet auf dem Petersplatz in Rom. "Möge der Herr die Verstorbenen willkommen heißen und ihren Liebsten Trost geben, möge er jenen Kraft geben, die denen helfen, die schlimmen Schaden erlitten haben", sagte Franziskus, der erstmals seit seiner Entlassung aus dem Krankenhaus vor wenigen Tagen wieder vor den auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen betete. Das 84-jährige Oberhaupt der katholischen Kirche hatte sich am 4. Juli wegen einer Entzündung des Dickdarms einer etwa dreistündigen Operation unterzogen. Dabei war ihm ein Teil des Darms entfernt worden. Danach hatte er zwischenzeitlich Fieber bekommen. Später gaben die Ärzte jedoch Entwarnung, am Mittwoch wurde er aus dem Krankenhaus entlassen. Durch die Hochwasserkatastrophe sind in Deutschland und Belgien bereits mindestens 183 Menschen ums Leben gekommen, zahlreiche weitere werden noch vermisst. Besonders schwer betroffen sind Rheinland-Pfalz, wo bislang 110 Tote gezählt wurden, und Nordrhein-Westfalen mit 46 Toten. (Y.Ignatiev--DTZ)
Brasiliens Staatschef Bolsonaro wieder aus der Klinik entlassen
Nach einer Behandlung wegen Darmverschlusses ist Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro am Sonntag wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. "Ich wollte eigentlich schon am ersten Tag wieder gehen, aber sie haben mich nicht gelassen. Ich hoffe, dass ich in ein paar Tagen wieder ein Steak essen kann", sagte der 66-Jährige beim Verlassen der Privatklinik Vila Nova Star in São Paulo.
Britney Spears will künftig nicht mehr live auftreten
Im Vormundsschaftsstreit mit ihrem Vater hat US-Popstar Britney Spears angekündigt, künftig nicht mehr live aufzutreten. Sie werde "in absehbarer Zeit auf keiner Bühnen auftreten, wenn mein Vater bestimmt, was ich trage, sage, tue oder denke", teilte die Sängerin am Samstagabend (Ortszeit) über die Online-Plattform Instagram mit. "Ich gebe es auf!", fügte die 39-Jährige hinzu.
Triathlon: Frodeno pulverisiert eigenen Weltrekord
Der dreimalige Ironman-Weltmeister Jan Frodeno hat seinen eigenen Weltrekord über die Triathlon-Langdistanz pulverisiert. Beim Duell-Format "Tri Battle" im Allgäu gegen den Kanadier Lionel Sanders benötigte der 39-Jährige für die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen 7:27:53 Stunden und unterbot seine fünf Jahre alte Bestmarke (7:35:39) um 7:46 Minuten. Sanders verfehlte Frodenos alte Bestmarke in 7:43:30 Stunden deutlich.
Zwei gefährdete Braunbären aus libanesichem Zoo in die USA gebracht
Tierschützer haben zwei Syrische Braunbären aus einem Zoo im Krisen-Land Libanon gerettet. Die beiden stark unterernährten Raubtiere Homer und Odysseus wurden am Sonntag in die USA gebracht, wie die Tierschutzorganisation Animals Lebanon mitteilte. Nahe der südlibanesischen Stadt Tyrus waren sie demnach zehn Jahre lang in viel zu kleinen Käfigen gehalten worden.
Polizei in Bangkok geht mit Gummigeschossen und Tränengas gegen Demokratie-Aktivisten vor
Am ersten Jahrestag der Demokratiebewegung in Thailand ist die Polizei in der Hauptstadt Bangkok mit Gummigeschossen und Tränengas gegen Demonstranten vorgegangen. Die Polizeikräfte setzten am Sonntag auch Wasserwerfer gegen die Regierungskritiker ein und sperrten eine Straße ab, womit sie die Demonstranten zum Rückzug zwangen. Die Aktivisten hatten sich den strikten Corona-Beschränkungen widersetzt, um gegen Regierungschef Prayut Chan-O-Cha zu protestieren und den Jahrestag der Demokratiebewegung zu begehen.
Carreno Busta triumphiert in Hamburg
Pablo Carreno Busta hat das Finale des traditionsreichen Tennisturniers am Hamburger Rothenbaum gewonnen. Der 30-Jährige setzte sich am Sonntag klar mit 6:2, 6:4 gegen den Serben Filip Krajinovic durch. Carreno Busta ist damit Nachfolger des Russen Andrej Rublew und der erste spanische Sieger in der Hansestadt seit Rafael Nadal 2015.
EU übertrifft USA bei Erstimpfungen gegen Corona
In der Europäischen Union sind jetzt prozentual mehr Menschen mindestens einfach gegen das Coronavirus geimpft, als in den USA. EU-Industriekommissar Thierry Breton und Frankreichs Europastaatssekretär Clément Beaune teilten am Samstag entsprechende Statistiken des Daten-Portals "Our World in Data" im Online-Dienst Twitter. Demnach haben 55,5 Prozent der EU-Bürger mittlerweile mindestens eine erste Dosis Corona-Impfstoff erhalten, in den USA sind es 55,4 Prozent.
13 Tote bei Explosion von Tanklastwagen in Kenia
Bei der Explosion eines Tanklastwagens im Westen Kenias sind 13 Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche weitere verletzt worden. Der mit Treibstoff beladene Laster sei am Samstagabend auf einer Autobahn nahe der Ortschaft Malanga mit einem anderen Fahrzeug zusammengestoßen und umgestürzt, teilte die Polizei mit. Anschließend strömten zahlreiche Menschen zu dem Unglücksort, um auslaufendes Benzin abzuschöpfen.
Ölförderländer beschließen leichte Erhöhung ab August
Die großen Ölförderländer haben eine leichte Produktionssteigerung vereinbart. Wie die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) am Sonntag in Wien mitteilte, werden die 23 Mitgliedstaaten der sogenannten Gruppe Opec+ von August an ihre tägliche Fördermenge um 400.000 Barrel erhöhen. Damit solle der steigenden Nachfrage der sich von der Corona-Pandemie erholenden Weltwirtschaft Rechnung getragen werden, hieß es.
Nordrhein-Westfalen verzeichnet weiteres Todesopfer durch Unwetter
Nordrhein-Westfalen verzeichnet ein weiteres Todesopfer durch die Unwetterkatastrophe. "Die Zahl ist auf 46 gestiegen", sagte eine Sprecherin des Landesinnenministeriums am Sonntag auf Anfrage. Insgesamt liegt die Zahl der bestätigten Todesopfer in Deutschland damit bei 157.
Tischtennis-Star Boll fit für Olympia: "Ich bin bereit"
Tischtennis-Europameister Timo Boll hat nach überstandener Hüftverletzung grünes Licht für die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) gegeben. "Im Trainingslager in Düsseldorf gab es für mich einen kleinen Schreckmoment, aber ich fühle mich gut und bereit für die Olympischen Spiele", schrieb der 40-Jährige am Sonntag auf seiner Facebook-Seite.
Städte- und Gemeindebund fordert bessere Frühwarnsysteme für Katastrophen
Angesichts der Unwetterkatastrophe in Deutschland fordert der Städte- und Gemeindebund eine grundlegende Reform des Bevölkerungsschutzes. "Dabei sollte insbesondere das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowohl personell als auch was die inhaltliche Zuständigkeit angeht deutlich gestärkt werden", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntagsausgaben). Zudem müssten die Frühwarnsysteme verbessert werden.
Aktivisten: Fünf Zivilisten in Syrien bei Beschuss durch Armee getötet
Bei einem Raketenangriff syrischer Regierungstruppen im Norden des Bürgerkriegslandes sind Aktivisten zufolge fünf Zivilisten getötet worden. Drei Frauen und zwei Kinder starben Samstagabend in der Ortschaft Ihsim in der Provinz Idlib, wie die in Großbritannien ansässige syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete. Idlib ist die letzte zu großen Teilen von Aufständischen kontrollierten Region Syriens.
Mindestens 23 Tote durch heftigen Monsunregen in Mumbai
Durch den heftigen Monsun in Indien sind in der Finanzmetropole Mumbai mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Im Stadtteil Chembur habe ein umstürzender Baum eine Wand zum Einsturz gebracht, teilten die Behörden am Sonntag mit. Unter den Trümmern seien 17 Leichen gefunden worden, die Suche nach weiteren Opfern oder Überlebenden laufe noch. Im Stadtteil Vikhroli starben sechs Menschen bei einem Erdrutsch.
Fan-Forscher Pilz kritisiert Sportverbände: "Erst das Fressen, dann die Moral"
Fan-Forscher Gunter A. Pilz hat die großen Sportverbände wie den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und das Internationale Olympische Komitee (IOC) für ihr Streben nach Profit ohne moralischen Kompass heftig kritisiert. "Ich sage immer: Erst das Fressen, dann die Moral. Ist auch bei UEFA und FIFA so", äußerte der renommierte Sportsoziologe in der Rheinpfalz auch mit Blick auf die Europäische Fußball-Union (UEFA) und den Fußball-Weltverband FIFA.
Johnson nach Kontakt mit Corona-Infiziertem in Quarantäne
Großbritanniens Premierminister Boris Johnson ist als Kontaktperson eines Corona-Infizierten eingestuft worden und muss sich in Quarantäne begeben. Sowohl Johnson als auch Finanzminister Rishi Sunak würden in der kommenden Woche mobil arbeiten, teilte die Downing Street am Sonntag mit. Am Samstag war eine Corona-Infektion von Gesundheitsminister Sajid Javid bekannt geworden. Er trat nach eigenen Angaben eine zehntägige Selbstisolation an.
Johnson muss sich nach Kontakt mit Corona-Infiziertem teilweise isolieren
Großbritanniens Premierminister Boris Johnson ist als Kontaktperson eines Corona-Infizierten eingestuft worden und wird nach Angaben seiner Regierung vorerst nur den wichtigsten Regierungsgeschäften nachgehen. Außerhalb seiner Arbeitszeit werde sich Johnson isolieren, teilte die Downing Street am Sonntag mit. Dasselbe gelte für Finanzminister Rishi Sunak. Am Samstag war eine Corona-Infektion von Großbritanniens Gesundheitsminister Sajid Javid bekannt geworden.
Sanitäterin und Notarzt retten Patienten aus brennendem Rettungswagen
Im rheinland-pfälzischen Linz am Rhein haben eine Rettungssanitäterin und ein Notarzt am Samstag zwei Menschen aus einem brennenden Krankenwagen gerettet. Die beiden hätten zwei demenzkranke Senioren aus dem Hochwassergebiet Ahrweiler nach Linz bringen wollen, als plötzlich starker Rauch aus dem Motorraum drang, teilte die Polizei in Linz am Samstagabend mit. Dann habe der Wagen zu brennen begonnen.