Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Pfeif und Wassen holen EM-Silber im Turmspringen
Marokkanische NGO fordert Untersuchung der Ursachen für die Geschehnisse in Ceuta
Hunderte Feuerwehrleute kämpfen bei starkem Wind gegen Waldbrände in Griechenland
Nach Burnham-Abschied: Bev Craig ist neue Bürgermeisterin von Manchester
Boulevard
Lawinenunglück in Pakistan: Alle zehn Bergsteiger um bekannten Nirmal Purja tot
Drei Tage nach einem Lawinenunglück im Norden Pakistans ist der Tod aller zehn Bergsteiger um den international bekannten nepalesisch-britischen Rekordalpinisten Nirmal Purja bestätigt worden. Purjas Unternehmen Elite Expeditions teilte am Samstag mit, dass der 43-jährige Purja sowie alle anderen aus der von ihm geleiteten Gruppe am Broad Peak ums Leben gekommen seien. Zuvor waren bereits die Leichname von drei anderen Gruppenmitgliedern an dem gut 8000 Meter hohen Berg gefunden worden.
Sport
Tour de France Femmes: Sprinterin Wiebes holt Gelb
Die niederländische Sprinterin Lorena Wiebes hat die erste Etappe der Tour de France Femmes gewonnen und sich damit das Gelbe Trikot gesichert. Die 27-jährige Fahrerin des Teams SD Worx – Protime setzte sich im Massensprint nach 138 km in Lausanne/Schweiz vor Kim Le Court (AG Insurance - Soudal) und Europameisterin Demi Vollering (FDJ - SUEZ) durch.
Letzte Nachrichten
UNO wartet noch immer auf Lebenszeichen von Prinzessin Latifa
Die Vereinten Nationen warten immer noch auf ein Lebenszeichen der mutmaßlich von ihrer Familie in Dubai festgehaltenen Prinzessin Latifa. "Wir haben hier in Genf Gespräche mit Vertretern der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate geführt, aber ich kann über keine nennenswerten Fortschritte berichten", sagte der Sprecher des UN-Menschenrechtsbüro (OHCHR), Rupert Colville, am Freitag. Die Frage, ob das OHCHR inzwischen Hinweise erhalten habe, dass die 35-Jährige noch lebt und es ihr gut geht, verneinte er.
Spitzengespräch zu Corona-Schnelltests in Betrieben geplatzt
Aus einer schnellen Einführung kostenloser Schnelltests für alle Beschäftigten in Unternehmen wird wohl nichts: Eine für diesen Freitag geplante Gesprächsrunde der Bundesregierung mit Wirtschafts- und Gewerkschaftsvertretern zu dem Thema ist geplatzt. Es seien noch weitere Vorarbeiten nötig, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Einem Zeitungsbericht zufolge gibt es Streit ums Geld. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) forderte, "rechtliche und logistische" Fragen schnell zu klären.
Spitzengespräch zu Corona-Schnelltests in Betrieben abgesagt
Eine für diesen Freitag geplante Gesprächsrunde der Bundesregierung mit Wirtschafts- und Gewerkschaftsvertretern zum Thema Corona-Schnelltests in Betrieben ist geplatzt. Es seien noch weitere Vorarbeiten nötig, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Daher entfalle die für den Nachmittag geplante Videokonferenz. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) forderte, "rechtliche und logistische" Fragen schnell zu klären.
Schweiz gedenkt mit Schweigeminute und Glockengeläut der Corona-Toten
Mit einer Schweigeminute und Glockengeläut hat die Schweiz der mehr als 9000 Corona-Toten in dem Land gedacht. Bundespräsident Guy Parmelin forderte die Menschen am Freitag zum Innehalten für die Toten und die Hinterbliebenen auf. Genau ein Jahr, nachdem in der Schweiz der erste Todesfall bekannt geworden war, läuteten danach im ganzen Land die Kirchenglocken.
"Aktion Deutschland Hilft" setzt künftig auf noch mehr Katastrophenvorsorge
Mit künftig mehr Katastrophenvorsorge will das Bündnis "Aktion Deutschland Hilft" auf Herausforderungen wie etwa den Klimawandel reagieren. Dies kündigte das Bündnis von mehr als 20 deutschen Hilfsorganisationen am Freitag bei einer Pressekonferenz in Berlin zum 20-jährigen Bestehen an. In den vergangenen zwei Jahrzehnten realisierte es 61 Hilfseinsätze in 130 Ländern weltweit. Insgesamt wurden mehr als 2400 Projekte zur humanitären Hilfe umgesetzt.
Bundestag reformiert Beförderungsrecht zugunsten neuer Fahrdienste wie Uber
Der Bundestag hat am Freitag die umstrittene Erneuerung des Personenbeförderungsgesetzes beschlossen. Damit schafft die Politik erstmals explizite Rechtsgrundlagen für digitale Mobilitätsdienste und lässt neue Anbieter wie Uber oder Free Now regulär zu. Die besonders umstrittene Rückkehrpflicht für Mietwagen bleibt; Taxiverbände reagierten erleichtert, Mobilitätsdienstleister und die FDP dagegen kritisierten das Gesetz.
Bundestag reformiert Beförderungsrecht für Hochlauf neuer Fahrdienste
Der Bundestag hat am Freitag die lange umstrittene Erneuerung des Personenbeförderungsgesetzes zur Förderung neuer Mobilitätsdienste beschlossen. Mit der Novelle schafft die Politik erstmals eigene Rechtsgrundlagen für digitale Fahrtenvermittler und Shuttle-Dienste und lässt die neuen Angebote so regulär zu. Nach scharfer Kritik – insbesondere von Taxifahrern – am Kabinettsentwurf aus dem Dezember soll die sogenannte Rückkehrpflicht für Mietwagen nun allerdings bestehen bleiben.
Kurz vor Landtagswahlen im Südwesten rücken Grün-Rot und Rot-Grün in Reichweite
Eine Woche vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz rücken aktuellen ZDF-Umfragen zufolge grün-rote und rot-grüne Koalitionen in Reichweite. Wie aus den am Freitag veröffentlichten Erhebungen der Forschungsgruppe Wahlen hervorgeht, legten die Grünen in Baden-Württemberg und die SPD in Rheinland-Pfalz zuletzt zu. Dagegen schwächelte die CDU, die in beiden Bundesländern jeweils stärkster Herausforderer ist.
Zeitung: WHO will auf Zwischenbericht zu Corona-Mission in Wuhan verzichten
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will nach Informationen des "Wall Street Journal" keinen Zwischenbericht zu ihrer Mission zu den Ursprüngen der Corona-Pandemie im chinesischen Wuhan vorlegen. Das Interesse der Menschen sei so groß, dass ein kurzer Zwischenbericht die "Neugier der Leser" nicht befriedigen könne, berichtete die Zeitung am Donnerstagabend unter Berufung auf den Leiter der Expertengruppe, Peter Ben Embarek. Die Expertengruppe werde daher gleich ihren Abschlussbericht vorlegen.
Pflegekind darf nicht zu Frau von Kinderpornografie-Verurteiltem zurückkehren
Ein kleiner Junge darf nicht zu seiner früheren Pflegemutter zurückgebracht werden, deren Mann wegen der Verbreitung von Kinderpornografie verurteilt wurde. Bei der Entscheidung für die Rückkehr sei eine mögliche Gefährdung des Kindeswohls nicht ausreichend berücksichtigt worden, teilte das Bundesverfassungsgericht am Freitag in Karlsruhe mit. Das brandenburgische Oberlandesgericht in Brandenburg an der Havel muss den Fall nun neu verhandeln. (Az. 1 BvR 1780/20)
Bayern-Talent Musiala unterschreibt Profivertrag bis 2026
Bayern München hat sein Ausnahmetalent Jamal Musiala langfristig an sich gebunden. Der künftige deutsche Fußball-Nationalspieler unterschrieb eine Woche nach seinem 18. Geburtstag wie erwartet seinen ersten Profivertrag. Das bis 2026 laufende Arbeitspapier soll mit einem Gehalt von fünf Millionen Euro/Jahr dotiert sein.
Australien zeigt Verständnis für Italiens Export-Blockade für Corona-Impfstoff
Australien hat Verständnis für die Export-Blockade Italiens für den Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca gezeigt. Die Lage in Europa sei deutlich schlimmer und die gestoppte Lieferung von 250.000 Impfstoffdosen in Australien ohnehin nicht für die Verteilung in den nächsten Wochen eingeplant gewesen, sagte Premierminister Scott Morrison am Freitag. Laut EU-Kommission in Brüssel ist die italienische Maßnahme eine Ausnahme, die EU "bleibt ein großer Impfstoff-Exporteur".
Zypern lässt ab Mai geimpfte Touristen aus Großbitannien einreisen
Zypern will ab Mai wieder Touristen aus Großbritannien einreisen lassen, die gegen das Coronavirus geimpft sind. Britische Staatsbürger, die mit einem in der EU zugelassenen Vakzin geimpft seien, könnten ab dem 1. Mai problemlos einreisen, sagte Tourismusminister Savvas Perdios laut der Nachrichtenagentur CNA am Freitag. Ein negativer Corona-Test oder eine Quarantäne sei für sie dann nicht mehr nötig.
RTL überträgt vier Formel-1-Rennen in Schumachers Debütsaison
RTL kehrt der Formel 1 im Debütjahr von Mick Schumacher doch nicht komplett den Rücken. Die Mediengruppe RTL sicherte sich nach eigenen Angaben im Zuge einer umfangreichen Partnerschaft in den Bereichen Streaming und Content mit dem Pay-TV-Sender Sky die Free-TV-Rechte für vier Rennen der kommenden Saison.
Verfassungsschutz darf AfD vorerst nicht als Verdachtsfall behandeln
Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf die AfD vorerst nicht als rechtsextremen Verdachtsfall einordnen oder so behandeln. Das entschied das Verwaltungsgericht Köln in einem am Freitag verkündeten sogenannten Hängebeschluss und gab damit einem Antrag der AfD statt. Der Parteivorsitzende Tino Chrupalla äußerte sich erfreut und sprach von einer "Klatsche" für den Geheimdienst.
Gericht: Verfassungsschutz darf AfD vorerst nicht als Verdachtsfall einstufen
Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf die AfD vorerst nicht als Verdachtsfall einstufen oder so behandeln. Das entschied das Verwaltungsgericht Köln in einem am Freitag verkündeten sogenannten Hängebeschluss und gab damit einem Antrag der AfD statt. Der Beschluss ist zunächst eine Zwischenentscheidung und gilt so lange, bis das Gericht über einen entsprechenden Eilantrag der Partei entscheidet.
Giffey ruft Europarats-Staaten zu Kampf gegen Gewalt gegen Frauen auf
Zum zehnjährigen Jubiläum der Istanbul-Konvention hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) die Mitgliedstaaten des Europarats zum Kampf gegen Gewalt gegen Frauen aufgerufen. Alle 47 Mitglieder der Straßburger Länderorganisation sollten in den nächsten zehn Jahren "und am liebsten früher" die Konvention ratifizieren, erklärte Giffey am Freitag gemeinsam mit Europarats-Generalsekretärin Marija Pejcinovic Buric. An Gegnern des Abkommens übte sie scharfe Kritik.
Goldener Bär für besten Berlinale-Film geht an "Bad Luck Banging or Loony Porn"
Der Goldene Bär für den besten Film geht bei der diesjährigen 71. Berlinale an den Streifen "Bad Luck Banging or Loony Porn". Die internationale Jury verkündete die Entscheidung für den Film des rumänischen Filmemachers Radu Jude am Freitag per Videoschalte, verliehen werden soll der Pries im Juni. Im Siegerfilm geht es um ein Sexvideo einer Lehrerin, die eigentlich ein Vorbild sein soll.
Auch Dänemark und Österreich empfehlen Astrazeneca-Impfstoff für Senioren
Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca wird nun auch in Dänemark und Österreich für Menschen über 65 Jahren empfohlen. Die dänische Gesundheitsbehörde Sundhedsstyrelsen begründete ihre Neubewertung am Freitag mit neuen Daten aus einer schottischen Studie. Die Studie habe gezeigt, dass der Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers das Risiko einer schwere Corona-Erkrankung mit einer Krankenhauseinweisung auch bei Senioren stark senke, erklärte die Behörde in Kopenhagen.
Papst fordert bei historischem Irak-Besuch Ende von Gewalt und Extremismus
"Die Waffen sollen schweigen": Der Papst hat zum Auftakt seiner historischen Irak-Reise ein Ende von Gewalt und Extremismus in dem krisengeschüttelten Land gefordert. Franziskus, der als erster Papst den Irak besucht, rief am Freitag dazu auf, die Rechte von Christen und anderen Minderheiten im Irak zu achten. Für die erste Auslandsreise des katholischen Kirchenoberhaupts seit Beginn der Corona-Pandemie gelten strengste Sicherheitsmaßnahmen.
Franziskus zu erstem Irak-Besuch eines Papstes in Bagdad eingetroffen
Historischer Papst-Besuch im von Krieg und Krisen zerrütteten Irak: Als erstes Oberhaupt der Katholiken ist Papst Franziskus am Freitag nach Bagdad gereist. Am internationalen Flughafen der irakischen Hauptstadt wurde er von Regierungschef Mustafa al-Kadhemi empfangen. Für die erste Auslandsreise des Papstes seit Beginn der Corona-Pandemie gelten strengste Sicherheitsmaßnahmen. Der 84-Jährige will als "Pilger des Friedens" die christliche Minderheit im überwiegend muslimischen Irak ermutigen und zum Miteinander der Religionen aufrufen.
Papst beginnt historischen Irak-Besuch
Papst Franziskus ist zu einem historischen Besuch im Irak eingetroffen. Das Oberhaupt der Katholiken landete am Freitag auf dem internationalen Flughafen der Hauptstadt Bagdad, wo er vom irakischen Regierungschef Mustafa al-Kadhemi empfangen wurde. Es ist der erste Besuch eines Papstes im Irak und Franziskus’ erste Auslandsreise seit Beginn der Corona-Pandemie. Er freue sich, dass er wieder reisen könne, sagte der Papst während des Flugs von Rom nach Bagdad.
US-Republikaner verzögern Debatte über Bidens Corona-Hilfspaket
Die US-Republikaner versuchen mit allen Mitteln, die Verabschiedung des billionenschweren Corona-Hilfspakets von Präsident Joe Biden durch den Senat hinauszuzögern. Vizepräsidentin Kamala Harris musste am Donnerstag (Ortszeit) ihre Stimme in die Waagschale werfen, um überhaupt den Beginn der Debatte zu ermöglichen. Daraufhin forderte der republikanische Senator Ron Johnson, der 628 Seiten umfassende Gesetzestext müsse in voller Länge verlesen werden.
Corona-Protest in Paris - Künstler besetzen Theater
Aus Protest gegen die fortgesetzten Corona- Schließungen in Frankreich haben Kulturschaffende ein bekanntes Pariser Theater besetzt. Dutzende Künstlerinnen und Künstler harrten am Freitag nach Gewerkschaftsangaben im Odéon-Theater im Quartier Latin aus, wo sie schon die Nacht verbracht hatten. Sie fordern nach Angaben einer Sprecherin ein Krisentreffen mit Frankreichs Kulturministerin Roselyne Bachelot und Regierungschef Jean Castex.
Bundesrat bringt weitere Unterstützung für Grundsicherungs-Empfänger auf den Weg
Der Bundesrat hat am Freitag weitere Hilfen für Bedürftige in der Corona-Pandemie beschlossen. Das am Freitag von der Länderkammer gebilligte Sozialpaket III sieht eine Einmalzahlung von 150 Euro für jede Empfängerin und jeden Empfänger von Grundsicherung vor. Zudem wird der wegen der Coronakrise erleichterte Zugang zur staatlichen Grundsicherung verlängert - hier geht es vor allem um den Schutz der Ersparnisse von Anspruchsberechtigten.
Bundesrat billigt weitere Corona-Hilfen für Firmen und Familien
Familien und Firmen bekommen weitere Hilfen in der Corona-Pandemie. Der Bundesrat billigte am Freitag ein vom Bundestag vor einer Woche beschlossenes Gesetzespaket, zu dem der Kinderbonus und steuerliche Erleichterungen gehören. Der Bonus in Höhe von 150 Euro wird für jedes kindergeldberechtigte Kind gezahlt. Einen solchen Bonus hatte es bereits im vergangenen Jahr gegeben; damals betrug er 300 Euro.
Gericht: Keine Entschädigung für bei Anschlag verletzte Frau nach Reisewarnung
Eine Deutsche, die bei einem Anschlag in der Türkei verletzt wurde, hat keinen Anspruch auf Opferentschädigung, weil sie Warnungen des Auswärtigen Amts ignorierte. Sie müsse die Konsequenzen selbst tragen, entschied das baden-württembergische Landessozialgericht in Stuttgart laut Mitteilung vom Freitag. Geklagt hatte eine Frau, die in der Silvesternacht von 2016 auf 2017 in einem Istanbuler Klub gefeiert hatte, auf den die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat einen Anschlag verübte. (Az. L 6 VG 2770/20)
IAB-Umfrage: Weniger Betriebe als im Sommer bauen ihre Mitarbeiterzahl aus
Die meisten Unternehmen in Deutschland halten sich aktuell mit Einstellungen zurück. Im Februar stellten nur neun Prozent von 1500 befragten Betrieben mehr Beschäftigte ein als sie entließen, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitteilte. Im August und September 2020 hatte der Anteil demnach noch 17 Prozent betragen.
Menschen aus Myanmar fliehen vor Gewalt nach Indien
Angesichts der brutalen Gewalt gegen pro-demokratische Demonstranten in Myanmar hat nach Behördenangaben und Zeugenberichten eine Fluchtbewegung aus dem Land nach Indien eingesetzt. Allein am Mittwoch, als bei Polizeieinsätzen gegen Demonstranten in Myanmar nach UN-Angaben mindestens 38 Menschen getötet wurden, seien neun Menschen über die Grenze in den indischen Bundesstaat Mizoram geflohen, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Darunter seien drei Polizisten, die sich geweigert hätten, sich an der Niederschlagung der Proteste zu beteiligen.
"Mehr als enttäuscht": DSV-Präsident kritisiert Lockerungspläne
Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) kritisiert die Lockerungspläne von Bund und Ländern für den Sport als unzureichend. "Wie viele Menschen freue ich mich, dass es nun endlich einen konkreten Plan gibt, an dem man sich orientieren kann. Ich bin jedoch mehr als enttäuscht, dass für unseren Wassersport nicht mehr zugelassen wird", sagte DSV-Präsident Marco Troll am Freitag.
Bund zahlt für Atomausstieg 2,4 Milliarden Euro an Energieversorger
Für den nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima beschlossenen Atomausstieg in Deutschland entschädigt die Bundesregierung die Energieversorger mit rund 2,4 Milliarden Euro. Wie Bundesumweltministerium, Bundeswirtschaftsministerium und Bundesfinanzministerium am Freitag mitteilten, einigte sich die Bundesregierung mit den vier Unternehmen Vattenfall, RWE, EnBW und Eon auf einen finanziellen Ausgleich in dieser Höhe. Zugleich würden damit alle Rechtsstreitigkeiten beigelegt.
Belarus fordert Auslieferung von Oppositionsführerin Tichanowskaja aus Litauen
Belarus hat die Auslieferung von Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja aus ihrem litauischen Exil gefordert. Die belarussische Generalstaatsanwaltschaft erklärte am Freitag, sie habe die Überstellung von Tichanowskaja beantragt, damit diese wegen "Verbrechen gegen die Regierungsordnung, die öffentliche Sicherheit und den Staat" zur Verantwortung gezogen werden könne. Anfang der Woche hatten die Behörden die Oppositionspolitikerin bereits wegen "Vorbereitung von Unruhen" auf die Fahndungsliste gesetzt.