Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Getötete 29-Jährige in Trier: Mann und Frau unter Mordverdacht festgenommen
Hitzewelle in Deutschland: Mehr Mittel für Hitzeschutz und Klimaanpassung gefordert
DWD: Juli war außergewöhnlich warm und trocken - Gewitter zu Monatsende
Millionenschaden bei Brand in historischem Schloss in Sachsen-Anhalt
Wirtschaft
Russland setzt Telegram-Chef Durow auf "Terroristen"-Liste
Russland hat den Chef des Onlinedienstes Telegram, Pawel Durow, auf eine schwarze Liste von "Terroristen und Extremisten" gesetzt. Der Name des 41-Jährigen war am Donnerstag in einem entsprechenden Register der russischen Finanzbehörde Rosfinmonitoring zu finden. Zur Begründung erklärte der russische Geheimdienst FSB, Telegram habe zugelassen, dass der ukrainische Geheimdienst die Plattform dazu nutzt, Russen für Angriffe auf die Infrastruktur zu gewinnen.
Politik
Iran-Krieg: US-Wirtschaft kühlt sich deutlicher ab als erwartet
Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs hat sich die US-Wirtschaft zwischen April und Juni unerwartet deutlich abgekühlt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im zweiten Quartal nur um 1,5 Prozent auf das Gesamtjahr hochgerechnet zu, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit robusteren Ergebnissen gerechnet.
Letzte Nachrichten
US-Abgeordnete untersuchen Gamestop-Turbulenzen
Nach den Börsenturbulenzen um die Aktie des Computerspielhändlers Gamestop in den USA haben mehrere der Beteiligten Manipulationen der Märkte vehement bestritten - und die Forderung einiger Politiker nach schärferen Regeln damit zurückgewiesen. Vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses sagten unter anderen die Chef des Online-Finanzdienstleisters Robinhood und der Online-Handelsplattform Reddit sowie die Chefs der Hedgefonds Citadel und Melvin Capital aus. Weitere Anhörungen etwa mit Vertretern von Aufsichtsbehörden sollen folgen.
Akteure bei Gamestop-Turbulenzen bestreiten illegale Marktmanipulation
Mehrere Schlüsselfiguren in den Börsenturbulenzen um die Aktie des Computerspielhändlers Gamestop haben in einer Anhörung des US-Kongresses illegale Marktmanipulationen bestritten. Sein Unternehmen habe sich "an die Vorschriften gehalten", beteuerte der Chef des Online-Finanzdienstleisters Robinhood, Vladimir Tenev, am Donnerstag vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses. Robinhood ist eine besonders für Kleinanleger gedachte Handelsplattform.
Mehr als 9000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind binnen eines Tages mehr als 9000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden innerhalb von 24 Stunden 9113 neue Ansteckungsfälle verzeichnet. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 2.369.719.
Ermittlungen wegen Vergewaltigung gegen populären französischen TV-Moderator
Gegen den populären französischen Fernsehmoderator Patrick Poivre d’Arvor wird wegen Vergewaltigungsvorwürfen ermittelt. Dies teilte am Donnerstag die Staatsanwaltschaft in Nanterre mit. Ein Anwalt des 73-jährigen Journalisten wies die Anschuldigungen als "absurd und falsch" zurück.
"Perseverance" sendet erstes Foto vom Mars
Nach siebenmonatiger Reise durchs All und komplikationslosen "sieben Minuten des Schreckens" ist der Mars-Rover "Perseverance" sanft auf dem Roten Planeten gelandet. "Landung bestätigt", sagte Operationsleiterin Swati Mohan am Donnerstagabend (MEZ), im Kontrollzentrum im kalifornischen Pasadena brach riesiger Jubel aus. US-Präsident Joe Biden sprach von einer "historischen" Landung und beglückwünschte die Nasa.
Rover "Perseverance" sanft auf dem Mars gelandet
Nach siebenmonatiger Reise durch das All ist der Mars-Rover "Perseverance" problemlos und sanft auf dem Roten Planeten gelandet. "Landung bestätigt", sagte Operationsleiterin Swati Mohan am Donnerstag bei der Live-Übertragung der US-Raumfahrtbehörde Nasa. Im Kontrollzentrum im kalifornischen Pasadena brach Jubel aus. US-Präsident Joe Biden sprach von einer "historischen" Landung und beglückwünschte die Nasa.
Lehrerverband warnt vor vorschnellen Schulöffnungen
Angesichts der raschen Ausbreitung von besonders ansteckenden Varianten des Coronavirus hat der Deutsche Lehrerverband vor vorschnellen Öffnungen der Schulen gewarnt. Die Mutationen des Virus seien derzeit "die größte Bedrohung für eine klare, verlässliche und nachhaltige Schulöffnungsperspektive", sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben). Es sei deshalb "unbedingt notwendig, auf Vorsicht und Behutsamkeit zu setzen".
Israel verlängert Schließung der Grenzen bis 6. März
Israel verlängert die als Maßnahme gegen die Corona-Pandemie erlassene Schließung seiner Grenzen um weitere zwei Wochen. Die Schließungen der Grenzübergänge und das Verbot internationaler Flüge bleiben bis zum 6. März in Kraft, wie das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sowie das Gesundheitsministerium am Donnerstag ankündigten. Israel hatte die internationalen Flüge am 24. Januar ausgesetzt. Danach wurden auch die Grenzübergänge zu Jordanien und Ägypten geschlossen.
USA zu Gesprächen mit Iran über Atomabkommen bereit
Die USA haben im Streit um das iranische Atomprogramm Gesprächsbereitschaft gegenüber Teheran signalisiert. So erklärte sich die US-Regierung am Donnerstag zu einem Treffen auf Einladung der EU mit dem Iran und den anderen Unterzeichnerstaaten des Atomabkommens von 2015 bereit. Ferner kündigte Washington an, Restriktionen der Bewegungsfreiheit von bei der UNO tätigen iranischen Diplomaten zu lockern. Der Iran erneuerte am Freitag seine Forderung nach Aufhebung aller US-Sanktionen.
USA zu Gesprächen mit Iran auf EU-Einladung bereit
Die USA haben mit Gesten in Richtung Teheran eine Neuauflage der Gespräche über das iranische Atomprogramm zu erleichtern versucht. So erklärte sich die US-Regierung am Donnerstag zu einem Treffen auf Einladung der EU mit dem Iran und den anderen Unterzeichnerstaaten des Atomabkommens von 2015 bereit. Ferner kündigte Washington an, Restriktionen der Bewegungsfreiheit von bei der UNO tätigen iranischen Diplomaten zu lockern.
USA bekräftigen Bereitschaft zu direkten Gesprächen mit dem Iran
Im Atomstreit mit dem Iran haben die USA ihre Bereitschaft zu direkten Gesprächen mit dem Land unterstrichen. Das Außenministerium in Washington kündigte am Donnerstag an, dass die USA eine Einladung des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell zu einem Treffen aller Unterzeichner der Nuklearvereinbarung mit Teheran von 2015 annehmen wollten.
"FAZ": Defizit der Krankenkassen 2020 deutlich gestiegen
Das Defizit der gesetzlichen Krankenkassen hat sich laut einem Zeitungsbericht im Corona-Jahr deutlich erhöht. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ("FAZ") in ihrer Freitagsausgabe unter Berufung auf Angaben der Kassenverbände berichtet, wuchs das Gesamtdefizit der Kassen um etwa eine Milliarde Euro auf 2,5 Milliarden Euro, also um rund zwei Drittel.
EU und USA wollen Beiträge für Covax-Initiative erhöhen
Kurz vor einem virtuellen G7-Gipfel haben die EU und die USA zusätzliche Milliardenhilfen für das globale Covax-Impfprogramm zur Bekämpfung der Corona-Pandemie angekündigt. Von Washington wurden Zusagen über umgerechnet rund 3,3 Milliarden Euro angekündigt, aus Brüssel eine Verdopplung der Beiträge auf eine Milliarde Euro. Anlässlich der offiziellen Rückkehr der USA zum Pariser Klimaabkommen am Freitag kündigte Washington zudem eine "robuste Agenda von Maßnahmen" gegen die globale Klimakrise an.
Biden will globaler Impf-Initiative Covax vier Milliarden Dollar bereitstellen
US-Präsident Joe Biden will dem globalen Covax-Programm für Impfungen gegen das Coronavirus vier Milliarden US-Dollar (3,3 Milliarden Euro) zur Verfügung stellen. Diese Zusage werde Biden am Freitag bei einer Onlinekonferenz der Staats- und Regierungschefs der G7-Gruppe treffen, kündigte am Donnerstag das Weiße Haus an. Zwei Milliarden Dollar von dieser Summe sollen demnach bereits bis Ende Februar freigegeben werden.
Erneut Ausschreitungen in Spanien wegen Verhaftung von Rapper Hasél
In Spanien ist es am dritten Abend in Folge zu Ausschreitungen wegen der Verhaftung des katalanischen Rappers Pablo Hasél gekommen. In Barcelona folgten am Donnerstag auf einen friedlichen Protestmarsch erneute Zusammenstöße zwischen Demonstranten und der Polizei. Vermummte Jugendliche setzten dabei Mülltonnen in Brand und warfen Gegenstände auf die Sicherheitskräfte, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten.
Draghi gewinnt auch Vertrauensabstimmung im Parlament mit großer Mehrheit
Italiens neuer Ministerpräsident Mario Draghi hat auch die zweite Vertrauensabstimmung innerhalb von einem Tag gewonnen: Nach den Senatoren gaben am Donnerstag die Parlamentarier der Abgeordnetenkammer Draghi volle Rückendeckung. 535 Parlamentarier stimmten für seine Regierung der nationalen Einheit, 56 dagegen.
Dank Euro-Knipser Dabbur: TSG-Rumpftruppe hat Achtelfinale dicht vor Augen
Dank Euro-Knipser Munas Dabbur hat die Rumpftruppe der TSG Hoffenheim den erstmaligen Einzug des Klubs in ein Europacup-Achtelfinale dicht vor Augen. Trotz des Ausfalls von elf Profis holte der Fußball-Bundesligist im Zwischenrunden-Hinspiel der Europa League "beim" viermaligen norwegischen Meister Molde FK ein 3:3 (3:1), verspielte aber vor allem wegen einer schlechten Chancenverwertung den Sieg.
Niederländisches Parlament stimmt für Gesetz zur nächtlichen Ausgangssperre
Das niederländische Parlament hat einem umstrittenen Gesetz über nächtliche Ausgangssperren zugestimmt. Eine Mehrheit der Abgeordneten votierte am Donnerstag für das im Eilverfahren durch das Parlament gebrachte Gesetz, über das am Freitag noch der Senat abstimmen muss. Die Regierung hatte das Gesetz eingebracht, nachdem ein Gericht in Den Haag die bereits eingeführte nächtliche Ausgangssperre am Dienstag in erster Instanz aufgehoben hatte.
"Touchdown confirmed": Nasa-Rover "Perseverance" auf dem Mars gelandet
"Touchdown confirmed": Der Mars-Rover "Perseverance" ist erfolgreich auf dem Roten Planeten gelandet. "Landung bestätigt", sagte Operationsleiterin Swati Mohan am Donnerstag bei der Live-Übertragung der US-Weltraumagentur Nasa. In dem Kontrollzentrum im kalifornischen Pasadena brach Jubel aus. Kurz darauf wurde ein erstes von "Perseverance" aufgenommenes Schwarz-Weiß-Foto von der Mars-Oberfläche veröffentlicht.
US-Rover "Perseverance" in Mars-Atmosphäre eingedrungen
Der Mars-Rover "Perseverance" ist vor seiner geplanten Landung in die Atmosphäre des Roten Planeten eingedrungen. Das zeigte die Live-Übertragung der US-Weltraumagentur Nasa am Donnerstag. Bis zur Landung des eine Tonne schweren Gefährts im Jezero-Krater des Mars sollten dann noch rund sieben Minuten vergehen.
US-Demokraten bringen Bidens Einwanderungsreform auf den Weg
Die US-Demokraten haben einen Gesetzentwurf für die von Präsident Joe Biden angestrebte umfassende Einwanderungsreform vorgelegt. Der am Donnerstag im Kongress eingereichte Text soll unter anderem elf Millionen Migranten ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung einen Weg zu einer Einbürgerung ebnen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass sie über einen Zeitraum von acht Jahren erst eine dauerhafte Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung, die sogenannte Green Card, und dann die US-Staatsbürgerschaft erhalten können.
Biontech/Pfizer untersuchen Wirkung von Corona-Impfstoff bei Schwangeren
Das US-Pharmaunternehmen Pfizer und sein Mainzer Partner Biontech haben eine klinische Studie gestartet, um ihren Corona-Impfstoff bei Schwangeren zu testen. Bei der Phase-2/3-Studie werden rund 4000 schwangere Frauen unter anderem in den USA, Großbritannien, Spanien, Brasilien und Südafrika geimpft, wie die Pharmaunternehmen am Donnerstag mitteilten. Erste Teilnehmerinnen seien in den USA bereits geimpft worden.
3:4 in Bern: Leverkusen trotz Niederlage mit ordentlicher Ausgangslage
Bayer Leverkusen hat sich dank großer Moral noch eine ordentliche Ausgangslage für den Einzug ins Europa-League-Achtelfinale verschafft. Der Vorjahres-Viertelfinalist unterlag in einem verrückten Hinspiel im Sechzehntelfinale beim Schweizer Meister Young Boys Bern mit 3:4 (3:3). Dank der Treffer von Patrik Schick (49./52.) und Moussa Diaby (68.) glich die Werkself einen zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstand aus.
Europäer und USA warnen Iran vor weiteren Atomvertrags-Verstößen
Im Atomstreit mit dem Iran zeichnet sich keine Entspannung ab: Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA warnten den Iran am Donnerstag davor, den Zugang der internationalen Atom-Inspektoren zu einem Teil seiner Anlagen ab Dienstag einzuschränken. Dies wäre eine "gefährliche Entscheidung", betonten sie einhellig. Die iranische Regierung pochte ihrerseits auf ein Ende der Wirtschaftssanktionen.
Country-Star Dolly Parton lehnt Denkmal in Tennessee ab
Die US-Country-Sängerin Dolly Parton hat ein Denkmal in ihrem Heimat-Bundesstaat Tennessee dankend abgelehnt. Sie sei "geehrt von dem Anliegen", aber sie habe das Parlament des Bundesstaates gebeten, den Gesetzesvorschlag fallen zu lassen, schrieb die 75-Jährige am Donnerstag im Onlinedienst Twitter. Bei allem, was in der Welt derzeit geschehe, halte sie es nicht für angemessen, "mich auf ein Podest zu stellen".
Finnische Richter gehen in Liberia Kriegsverbrechen nach
Finnische Richter sind am Donnerstag im Norden des westafrikanischen Staates Liberia Verbrechen nachgegangen, die während des dortigen Bürgerkrieges in den Jahren 1989 bis 2003 begangen wurden. Die Ermittlungen richten sich gegen den früheren Warlord Gibril Massaquoi, der aus dem benachbarten Sierra Leone stammt. Der Prozess gegen den 51-jährigen Angeklagten wurde im Februar im finnischen Tampere eröffnet, mit einem Urteilsspruch wird im September gerechnet.
Urteil gegen Waldläufer von Oppenau erwartet
Vor dem Landgericht Offenburg wird am Freitag (14.00 Uhr) das Urteil gegen den sogenannten Waldläufer von Oppenau erwartet. Der heute 32-jährige Yves R. entwaffnete im vergangenen Sommer in einer Waldhütte nahe der baden-württembergischen Stadt vier Polizisten, floh in den Schwarzwald und wurde von Polizeihundertschaften tagelang gesucht. Der Großeinsatz, der auch zur Schließung von Schulen und Geschäften in Oppenau führte, sorgte bundesweit für Schlagzeilen.
G7-Chefs halten Onlinekonferenz ab
Die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen (G7) halten am Freitag eine Onlinekonferenz ab. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird im Anschluss (16.00 Uhr) eine kurze Pressekonferenz geben. Am Nachmittag (17.15 Uhr) wird Merkel dann an der Online-Ausgabe der Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen. Sie wird sich neben US-Präsident Joe Biden und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zum Thema "Eine neue transatlantische Agenda" äußern.
Münchner Sicherheitskonferenz findet am Freitag als Online-Veranstaltung statt
Die Münchner Sicherheitskonferenz findet am Freitag (ab 16.00 Uhr) wegen der Corona-Pandemie ersatzweise als Online-Veranstaltung statt. Bis 18.45 Uhr nehmen daran unter anderem US-Präsident Joe Biden, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, UN-Generalsekretär António Guterres und Bidens Klimabeauftragter John Kerry teil. Biden selbst wendet sich zum ersten Mal als US-Präsident an ein europäisches Publikum.
Anteil britischer Corona-Variante in Frankreich bei 36 Prozent
Auch in Frankreich breitet sich die britische Coronavirus-Variante schnell aus: 36 Prozent aller positiv Getesteten sind inzwischen damit infiziert, wie Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstagabend in Paris mitteilte. Vor gut einem Monat lag der Anteil noch bei rund einem Prozent, allerdings wurden die Tests auch weniger auf Mutanten analysiert. In Deutschland liegt der Anteil der britischen Variante derzeit laut Bundesregierung bei über 22 Prozent.
Mehr als 100.000 Corona-Tote in Afrika seit Beginn der Pandemie
In Afrika sind seit dem Beginn der Pandemie mehr als 100.000 Corona-Tote registriert worden. In den 54 afrikanischen Ländern wurden insgesamt mehr als 3,3 Millionen Infektionen gemeldet, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden ergab. Damit ist Afrika bisher in weit geringerem Ausmaß von der Pandemie betroffen als Europa, Lateinamerika oder Nordamerika.
Bericht: Biontech und Pfizer verlangten im Juni 54 Euro pro Impfdosis
Die Pharmaunternehmen Pfizer und Biontech sollen Medienberichten zufolge im Juni für den von ihnen entwickelten Corona-Impfstoff von der EU 54,08 Euro pro Dosis verlangt haben. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Recherche von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" behaupteten die Unternehmen in dem Angebot auch, die Entwicklung des Corona-Vakzins "komplett selbst finanziert" zu haben. Im November einigten sich dem Bericht zufolge beide Seiten auf 15,50 Euro pro Dosis.