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Mehr als 4700 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 4732 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz auf 65,8.
Helena Zengel muss sich bei Golden Globes Jodie Foster geschlagen geben
Die Berliner Jungschauspielerin Helena Zengel hat bei den Golden Globes die Sensation verpasst: Die als beste Nebendarstellerin nominierte Zwölfjährige musste sich bei der Preisverleihung am Sonntagabend (Ortszeit) Hollywood-Star Jodie Foster geschlagen geben. Foster wurde für ihre Rolle in dem Terrorismus-Thriller "The Mauritanian" als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.
Golden Globes für "Nomadland" und "Borat 2"
Kein Trubel auf dem Roten Teppich und trotzdem jede Menge Glamour: Zur Golden-Globes-Verleihung am Sonntag (Ortszeit) haben sich Filmstars aus aller Welt virtuell zuschalten lassen - und dabei den großen Auftritt nicht gescheut. Große Erfolge konnten das Filmdrama "Nomadland" und der britische Schauspieler Sacha Baron Cohen für sich verbuchen. Leer ging die deutsche Jungschauspielerin Helena Zengel aus.
Golden-Globes-Verleihung im Lichte der Corona-Pandemie
In einem ungewöhnlichen Format hat am Sonntag (Ortszeit) die Verleihung der Golden Globes begonnen. Statt wie üblich im vollen Ballsaal in Beverly Hills fand die wichtige Filmpreisgala Corona-bedingt als virtuelle Veranstaltung zeitgleich in Kalifornien und in New York statt - die Preisträger wurden per Video zugeschaltet. Der erste Golden Globe für die beste männliche Nebenrolle ging an Daniel Kaluuya. Als beste Schauspielerin in der Kategorie Komödie/Musical wurde Rosamund Pike ausgezeichnet.
Südafrika verzeichnet "dramatischen" Rückgang bei Corona-Neuinfektionen
Angesichts eines drastischen Rückgangs bei den Corona-Neuinfektionen hat Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa eine Lockerung der Pandemie-bedingten Maßnahmen angekündigt. Die Zahl der Infektionen nehme "dramatisch" ab, sagte Ramaphosa am Sonntag in einer vom Fernsehen übertragenen Rede. Die Alarmstufe wegen des Coronavirus in dem Land werde deshalb in der Nacht zum Montag von drei auf eins gesenkt.
Bereits mehr als 20 Millionen Menschen in Großbritannien gegen Corona geimpft
In Großbritannien haben inzwischen mehr als 20 Millionen der 66 Millionen Einwohner mindestens eine Impfdosis zum Schutz vor Covid-19 erhalten. Dies sei "eine riesige nationale Leistung", erklärte Premierminister Boris Johnson am Sonntag. Er dankte den an der Impfkampagne beteiligten Mitarbeitern im Gesundheitsbereich für ihre "unermüdliche Arbeit". Experten bereitet derweil die Entdeckung der brasilianischen Corona-Mutante im Vereinigten Königreich Sorge.
Schon 20 Millionen Menschen in Großbritannien gegen Corona geimpft
In Großbritannien haben mittlerweile mehr als 20 Millionen der 66 Millionen Einwohner mindestens eine Impfdosis zum Schutz vor einer Corona-Infektion erhalten. Dies sei "eine riesige nationale Leistung", erklärte der britische Premierminister Boris Johnson am Sonntag. Er dankte den an der Impfkampagne beteiligten Mitarbeitern im Gesundheitsbereich für ihre "unermüdliche Arbeit".
Tschechien will russischen Corona-Impfstoff Sputnik V einsetzen
Angesichts der zähen Impffortschritte will Tschechien jetzt auch das russische Corona-Vakzin Sputnik V einsetzen. Nach Absprache mit Regierungschef Andrej Babis habe er in einem Schreiben an Kreml-Chef Wladimir Putin um die Lieferung von Sputnik V gebeten, sagte der tschechische Präsident Milos Zeman am Sonntag im Fernsehsender TV Prima. Er schloss auch den Einsatz des Corona-Vakzins des chinesischen Herstellers Sinopharm nicht aus.
Russland bringt ersten Satelliten zur Erforschung des Arktis-Klimas ins All
Russland hat seinen ersten Satelliten zur Überwachung des Klimas in der Arktis ins All gebracht. Wie die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte, beförderte am Sonntag eine Sojus-Rakete den Satelliten Arktika-M vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan in den Weltraum. Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin erklärte im Onlinedienst Twitter, nach dem Start sei die Kommunikation mit dem Satelliten planmäßig hergestellt worden.
Strenge Einreisevorschriften für französische Grenzregion Moselle ab Dienstag
Die Bundesregierung hat den an Deutschland angrenzenden französischen Verwaltungsbezirk Moselle zum Virusvariantengebiet erklärt. Die Einstufung gilt ab Dienstag, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntag mitteilte. Damit treten für diese Region strenge Einreisebeschränkungen in Kraft. Das Département Moselle grenzt an das Saarland und Rheinland-Pfalz.
Leere Uferpromenade in Nizza - volle Seine-Quais in Paris
Nizzas berühmte Uferpromenade wie ausgestorben, dagegen Menschenmassen auf den Seine-Quais in Paris: Im Kampf gegen neue Corona-Varianten mussten die Einwohner in zwei besonders betroffenen Gebieten im Süden und Norden Frankreichs das Wochenende zu Hause bleiben. Weitere Regionen könnten folgen. Eine erneute landesweite Ausgangssperre wie vor einem Jahr will Premierminister Jean Castex aber weiterhin um jeden Preis vermeiden.
Papst Franziskus sieht sich am Ende seines Lebens in Rom
Papst Franziskus sehnt sich nicht danach, seinen Lebensabend in seinem Heimatland Argentinien zu verbringen. Er gehe davon aus, dass er in Rom sterben werde, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche laut dem neuen Buch "Die Gesundheit der Päpste", aus dem die argentinische Tageszeitung "La Nación" am Samstag Auszüge veröffentlichte.
Prinz William warnt vor Impf-Falschnachrichten im Internet
Der britische Prinz William hat vor Falschnachrichten im Internet über angebliche Gefahren von Corona-Impfungen gewarnt. "Die sozialen Medien quellen über von Gerüchten und Falschinformationen", sagte der Zweite in der britischen Thronfolge in einem am Samstag vom Kensington-Palast veröffentlichten Video. Darin sprechen William und seine Frau Kate per Videotelefonat mit zwei gesundheitlich beeinträchtigten Frauen, die bald beim Impfen an der Reihe sind.
New Yorks Gouverneur spricht nach Belästigungsvorwürfen von Missverständnis
Der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo hat die Belästigungsvorwürfe zweier ehemaliger Mitarbeiterinnen gegen ihn als unglückliches Missverständnis beschrieben. Der Politiker der Demokratischen Partei erklärte am Sonntag, es tue ihm "wirklich leid", wenn seine Äußerungen als "unerwünschter Flirt missverstanden" worden seien. Zuvor hatte der 63-jährige Demokrat auf Drängen von Parteikolleginnen einer unabhängigen Untersuchung der gegen ihn erhobenen Vorwürfe zugestimmt.
New Yorks Gouverneur wegen Belästigungsvorwürfen zunehmend unter Druck
Der einflussreiche Gouverneur des US-Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, gerät wegen Belästigungsvorwürfen zunehmend unter Druck. Der Demokrat willigte am Sonntag auf Drängen von Parteikolleginnen in eine unabhängige Untersuchung der Belästigungsvorwürfe von zwei früheren Mitarbeiterinnen ein. Sie hatten ihm vorgeworfen, sie unverhohlen verbal sexuell angemacht und wiederholt an verschiedenen Körperteilen berührt zu haben.
USA lassen dritten Corona-Impfstoff zu
Die USA haben einen dritten Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen. Die Arzneimittelbehörde FDA erteilte am Samstag (Ortszeit) dem Mittel des Herstellers Johnson & Johnson eine Notfallzulassung zur Anwendung bei Erwachsenen. Bei dem Impfstoff reicht eine einzige Spritze, er kann zudem bei normalen Kühlschranktemperaturen gelagert werden.
Jungschauspielerin Helena Zengel hat bei Verleihung Chancen auf Golden Globe
In Beverly Hills und New York werden heute (Montag 02.00 Uhr MEZ) die Golden Globes verliehen. Chancen auf den begehrten Filmpreis hat dabei die Berliner Jungschauspielerin Helena Zengel: Die aus dem Film "Systemsprenger" bekannte Zwölfjährige ist für ihre Rolle in dem Western "Neues aus der Welt" an der Seite von Tom Hanks als beste Nebendarstellerin nominiert. Mit sechs und damit den meisten Nominierungen geht das Schwarz-Weiß-Drama "Mank" ins Rennen.
Hahn tötet bei illegalem Kampf in Indien seinen Besitzer
Vor einem illegalen Hahnenkampf in Indien hat eines der Tiere nicht seinen Kontrahenten, sondern seinen Besitzer getötet. Der bereits mit einem Messer am Bein ausgestattete Hahn habe den Mann bei dem Versuch, ihm zu entkommen, derart in der Leistengegend verletzt, dass der Mann verblutet sei, teilte die Polizei im südlichen Bundesstaat Telangana am Samstag mit.
Weltberühmter Wandteppich von Bayeux soll wieder in altem Glanz erstrahlen
Auch ein fast tausendjähriger Teppich braucht Pflege: Ab 2024 soll der knapp 70 Meter lange weltberühmte mittelalterliche Wandteppich von Bayeux restauriert werden. Wie das Museum der Stadt im Nordwesten Frankreichs am Samstag mitteilte, wird der zum Unesco-Weltkulturerbe zählende Wandbehang während einer grundlegenden Museumsumgestaltung ab 2024 von Staub und Schäden befreit. Das neue Museum soll im Jahr 2026 seine Pforten öffnen.
Großbritannien verabschiedet Corona-Helden "Captain Tom"
Mit militärischen Ehren hat Großbritannien vom Corona-Helden und Weltkriegsveteranen Tom Moore Abschied genommen. Soldaten formten bei einer kleinen, im Fernsehen übertragenen Zeremonie am Samstag bei einem Krematorium im englischen Bedford eine Ehrengarde. Die Beisetzung fand auf Wunsch der Familie des Hundertjährigen anschließend im kleinen Kreis statt.
Britischer Corona-Held "Captain Tom" mit militärischen Ehren verabschiedet
Großbritannien hat von dem zum Corona-Helden aufgestiegenen Weltkriegsveteranen Tom Moore mit militärischen Ehren Abschied genommen. Soldaten formten bei einer kleinen, im Fernsehen übertragenen Zeremonie am Samstag bei einem Krematorium im englischen Bedford eine Ehrengarde. Die Beisetzung fand auf Wunsch der Familie des Hundertjährigen anschließend im kleinen Kreis statt.
Archäologen finden in Pompeji reich verzierten Festzugs-Wagen
Archäologen haben nahe der antiken Stadt Pompeji einen ungewöhnlich gut erhaltenen zeremoniellen Wagen für Umzüge und Paraden entdeckt. Wie die Ausgrabungsstätte am Samstag mitteilte, handelt es sich um "einen großen zeremoniellen Wagen mit vier Rädern, schönen Bronze- und Zinn-Dekorationen sowie versteinertem Holz und Resten von organischen Elementen". Der Wagen sei wenige hundert Meter nördlich der berühmten Ausgrabungsstätte in Civita Giuliana gefunden worden und "fast intakt".
Wochenend-Ausgangssperre in Nizza und Dünkirchen in Kraft getreten
Im Kampf gegen neue Corona-Varianten setzen die französischen Behörden in mehreren Regionen auf Ausgangssperren: In Teilen der Côte d’Azur und in Dünkirchen am Ärmelkanal traten am frühen Samstagmorgen strikte Ausgangsbeschränkungen für das Wochenende in Kraft. Premierminister Jean Castex appellierte an die Präfekten der 20 derzeit am schwersten von der Pandemie betroffenen Départements, die Corona-Maßnahmen entschlossener durchzusetzen.
Berichte: Juan Carlos finanziert Steuerschulden mit Darlehen von Freunden
Der frühere spanische König Juan Carlos hat Medienberichten zufolge seine Steuerschulden in Höhe von 4,4 Millionen Euro mit Hilfe von Darlehen beglichen. Wie die Tageszeitungen "El Pais" und "El Mundo" am Samstag berichteten, gewährten ihm etwa zehn Unterstützer, darunter Geschäftsleute und Adelige, Finanzhilfen. Juan Carlos hält sich wegen Korruptions- und Geldwäscheermittlungen derzeit im Exil in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf.
Regierung schickt ab Montag SMS mit Corona-Infos an Einreisende
Wer nach Deutschland einreist, bekommt ab Montag zur Begrüßung eine SMS mit Informationen der Bundesregierung über die geltenden Corona-Regeln. Die Kurznachricht enthält einen Link auf eine Internetseite, die unter anderem Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie allgemeine Hygienevorschriften wie etwa die Maskenpflicht erläutert, wie das Bundesgesundheitsministerium am Samstag mitteilte.
Ardern ordnet erneuten Lockdown für Auckland an
Nach dem Auftreten eines neuen Corona-Infektionsfalls in Auckland hat Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern einen erneuten Lockdown für die Millionen-Metropole angeordnet. Die neuen Beschränkungen hätten ab Sonntag Gültigkeit und blieben für mindestens eine Woche in Kraft, sagte Ardern am Samstag. In dieser Zeit dürfen die Bewohner Aucklands ihre Wohnungen nur verlassen, um dringende Einkäufe zu erledigen oder zur Arbeit zu gehen.
Vereinsheim in Bayern explodiert - Schwere Schäden an benachbarten Wohnhäusern
In Kaufbeuren im Südwesten Bayerns hat die Explosion eines Vereinsheims schwere Schäden verursacht. Das Gebäude des TSV Oberbeuren wurde in der Nacht zum Samstag vollständig zerstört, Trümmerteile flogen hunderte Meter weit, wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West mitteilte. Mehrere umliegende Wohnhäuser seien stark beschädigt worden. Verletzte habe es offenbar aber nicht gegeben.
Bericht: Interesse am Jagdschein wächst deutlich
Immer mehr Menschen in Deutschland wollen auf die Jagd gehen. Binnen zehn Jahren habe sich die Zahl der Prüflinge für den Jagdschein fast verdoppelt, berichtete die "Neue Osnabrücker Zeitung" am Samstag unter Berufung auf den Deutschen Jagdverband. Im vergangenen Jahr habe es 18.820 Anmeldungen für die Jagdprüfung gegeben; jeder fünfte Interessent sei allerdings durchgefallen.
Lady Gagas Hunde nach bewaffnetem Überfall wieder zuhause
Die bei einem bewaffneten Überfall in Hollywood gestohlenen Hunde von Lady Gaga sind wieder zu Hause. Die Polizei in Los Angeles teilte am Freitag mit, die beiden Französischen Bulldoggen Koji und Gustav seien in einer Polizeiwache abgegeben worden und inzwischen "wiedervereint" mit Mitarbeitern der Sängerin. Die Hunde waren am Mittwoch geraubt worden, als sie von einem Mitarbeiter des Stars ausgeführt wurden.
Rund 9700 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind binnen eines Tages rund 9700 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen bei 9762. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stieg erneut und liegt jetzt bei 63,8. Am Vortag hatte der Wert 62,6 betragen.
Ständige Impfkommission will Empfehlung zu Astrazeneca-Impfstoff ändern
Die Ständige Impfkommission (Stiko) will ihre Empfehlung zum Impstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca rasch ändern. Es werde "sehr bald zu einer neuen, aktualisierten Empfehlung kommen", sagte Stiko-Chef Thomas Mertens am Freitagabend im ZDF-"heute journal". Bisher empfiehlt die Stiko den Einsatz des Astrazeneca-Vakzins nur bei Menschen unter 65 Jahren. Dies hatte in Deutschland zu Akzeptanzproblemen für das Mittel geführt.
Kanadierin wünscht sich Corona-Impfung zum 94. Geburtstag
Alles, was sich eine Kanadierin zu ihrem Geburtstag wünscht, ist eine Corona-Impfung: "Heute werde ich 94! Keine Geschenke, nur den Impfstoff, bitte" schrieb Nina Rocketts Tochter Margot auf ein Transparent, das sie am Haus ihrer Mutter in Toronto aufhängte. Sie wolle damit auch gegen die bisher zögerliche Impfkampagne im Land protestieren, sagte Margot am Freitag der Nachrichtenagentur AFP: "Was hier passiert, ist schlimm und eine Schande."