Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Merz: Regierung wird Antisemitismus mit allem in ihrer Macht Stehenden bekämpfen
Russischer Geschäftsmann: Trumps Sohn hat Kosten für Hochzeitsfeier beglichen
Dritter Jahrestag des 7. Oktobers: Wadephul warnt vor Anstieg von Antisemitismus
Kane überragt im Rekordspiel: England besiegt Tschechien
Sport
Ronaldo klagt an: "Der Trainer hat sein Wort gebrochen"
Cristiano Ronaldo hat einen Rücktritt aus der portugiesischen Nationalmannschaft ausgeschlossen, macht eine Fortsetzung seiner Karriere in der Selecao aber offenbar von einer Ablösung von Nationaltrainer Jorge Jesus abhängig. "Der Trainer hat sein Wort mir gegenüber gebrochen", behauptete der 41-Jährige in seinem längst erwarteten Statement, in dem er wie angekündigt "die Wahrheit" über seine überstürzte Abreise von der Selecao in der vergangenen Woche ans Licht bringen wollte.
Wirtschaft
Einsatz von Tränengasgranate: Polizist wegen Gewaltanwendung bei Schülerprotesten angeklagt
Weil er während der Schülerproteste in Frankreich aus nächster Nähe eine Tränengasgranate auf einen 14-Jährigen abgefeuert hat, ist ein Polizist wegen Gewaltanwendung angeklagt worden. Der Beamte sei nach dem Vorfall in Saint-Ouen-l'Aumône nordwestlich von Paris nicht in Untersuchungshaft genommen sondern unter richterliche Aufsicht gestellt worden, teilte ein örtlicher Staatsanwalt am Dienstag mit.
Letzte Nachrichten
Regierungspartei verliert bei Gouverneurswahl in Chávez-Hochburg in Venezuela
Bei einer umkämpften Gouverneurswahl im Heimatstaat des verstorbenen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez hat die Regierungspartei überraschend deutlich verloren. "Das edle, loyale und tapfere Volk von Barinas hat den Sieg errungen", erklärte Oppositionskandidat Sergio Garrido, der auf 55 Prozent der Stimmen kam. Jorge Arreaza, früherer Vizepräsident, Außenminister und Schwiegersohn von Chávez, räumte auf Twitter seine Niederlage ein. Er erzielte nur 41 Prozent der Stimmen.
Grünen-Fraktionsvorsitzende will Wahlrechtsreform auch ohne CSU durchsetzen
Die Fraktionen der Ampel-Koalition wollen eine Reform des Wahlrechts bis Ende des Jahres auf den Weg bringen – notfalls gegen Widerstand aus der Union. "Wahlrechtsreformen verabschiedet man möglichst im Konsens mit allen demokratischen Parteien, das ist auch unser Anspruch", sagte Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). "Aber wenn es sich so gestaltet, dass die CSU, wie in den letzten acht Jahren, jede Möglichkeit verbaut, dann muss man es notfalls ohne sie machen", kündigte Haßelmann an.
Personalmangel bei den Pflegekräften in Krankenhäusern verschärft
Der Personalmangel bei den Pflegefachkräften in den Krankenhäusern hat sich im vergangenen Jahr weiter zugespitzt. Auf den Normalstationen seien sechs Prozent der Stellen und auf den Intensivstationen zwölf Prozent der Stellen unbesetzt geblieben, sagte der Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Montagsausgaben). "Das ist gerade in Zeiten andauernd hoher Belastung eine sehr schwierige Situation", erklärte Gaß.
Lemke kündigt "klares Nein" der Bundesregierung zu EU-Vorschlag zur Atomkraft an
Deutschland will den Vorschlag der EU-Kommission zu einer Einstufung von Atomkraftwerken als "nachhaltig" ablehnen. Die Stellungnahme der Bundesregierung werde "ein klares Nein" zur Aufnahme der Atomkraft in die sogenannte Taxonomie beinhalten, sagte Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) am Sonntagabend in der ARD. Die EU verlängerte unterdessen die Frist für Stellungnahmen der Mitgliedsstaaten um eine Woche bis zum 21. Januar.
Lemke kündigt "klares Nein" gegen EU-Vorschlag zur Atomkraft an
Die Bundesregierung wird nach Angaben von Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) bei der EU-Kommission eindeutig Position gegen deren Vorschlag beziehen, die Atomkraft als nachhaltig und damit förderwürdig einzustufen. Die Stellungnahme der Bundesregierung werde "ein klares Nein" zur Aufnahme der Atomkraft in die sogenannte Taxonomie beinhalten, sagte Lemke am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin".
EU-Vorstoß zu grüner Atomkraft nicht mehr aufzuhalten
Die Einstufung von Atomkraft als nachhaltige Energieform durch die EU-Kommission ist nach Ansicht des SPD-Außenpolitikers Michael Roth nicht mehr aufzuhalten. Auch bei dieser Entscheidung gälten die demokratischen Spielregeln und Deutschland müsse Mehrheitsentscheidungen befolgen, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag nach Information von DEUTSCHE TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Er sehe bei dem Kommissionsvorstoß zur grünen Atomkraft nicht, "wie sich das noch abwehren ließe". "Deutschland setzt sich für mehr Mehrheitsentscheidungen in der EU ein", sagte Roth. "Das bedeutet dann aber auch, dass wir im Falle des Falles anerkennen müssen, dass wir bei einigen Entscheidungen keine Mehrheit für unsere Position haben." Die EU-Kommission hatte in der Neujahrsnacht ihren Verordnungsentwurf zur sogenannten Taxonomie an die Regierungen der 27 EU-Mitgliedstaaten geschickt. Die Taxonomie ist eine Art Klassifizierung nachhaltiger Wirtschaftsaktivitäten und kommt einer Einstufung als förderwürdig und einer Empfehlung an Investoren gleich. Die Kommission schlägt vor, dass bis 2045 erteilte Genehmigungen für neue Atomkraftwerke unter die Taxonomieverordnung fallen können. Auch bis 2040 genehmigte Arbeiten an bestehenden Reaktoren zur Verlängerung der Betriebsdauer sind eingeschlossen. Die Kommissionspläne lösten heftige Kritik in Deutschland aus - vor allem bei den Grünen. Auch der Präsident des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, Wolfram König, sagte nach Information von DEUTSCHE TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview, dass ein Weiterbetrieb der Atomkraft nicht nachhaltig sein könne. "Die Folgen werden uns noch Jahrzehnte beschäftigen."Deutschland stehe auch nach Jahrzehnten der Nutzung noch am Anfang bei der sicheren Entsorgung der Abfälle. "Bis heute hat es auch noch kein anderes Land geschafft, ein sicheres Endlager für die hoch radioaktiven Hinterlassenschaften einzurichten", argumentierte König. (U.Stolizkaya--DTZ)
Kasachstan: Mehr als 6000 Festnahmen und 164 Tote
Fast 6000 Menschen sind im Zusammenhang mit den gewaltsamen Protesten in Kasachstan bislang festgenommen worden. Insgesamt seien 5800 Menschen festgesetzt worden, darunter "eine beträchtliche Anzahl ausländischer Staatsangehöriger", teilte die kasachische Diktatur am Sonntag mit. "Die Lage hat sich in allen Regionen des Landes stabilisiert." Die Sicherheitskräfte würden ihre "Aufräum"-Einsätze jedoch fortsetzen. Inzwischen habe sich "die Lage in allen Teilen des Landes stabilisiert", erklärte der Handlanger des kasachischen Diktators Kassym-Jomart Tokajew, Innenminister Jerlan Turgumbajew demnach. In völliger Verleugung der Wahrheit sagte der Diktator Kassym-Jomart Tokajew, der "Anti-Terror-Einsatz" werde jedoch fortgesetzt, um "die Ordnung im Land wiederherzustellen". Bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in Kasachstan sind Medienberichten zufolge mindestens 164 Menschen getötet worden. Allein in der Wirtschaftsmetropole Almaty seien 103 Menschen getötet worden, berichteten am Sonntag mehrere Medien unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. In Almaty zeichnete sich am Sonntag eine leichte Entspannung der Lage ab. Rund 30 Supermärkte öffneten laut Medienberichten wieder. Der Flughafen, der während der Proteste kurzzeitig von Demonstranten besetzt worden war, werde jedoch weiterhin geschlossen bleiben, teilten die Behörden mit. Die ehemalige Sowjetrepublik war in den vergangenen Tagen von beispiellosen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften erschüttert worden. Proteste, die sich zunächst gegen steigende Gaspreise gerichtet hatten, weiteten sich zu regierungskritischen Demonstrationen im ganzen Land aus. Diktator Kassym-Jomart Tokajew hatte den Sicherheitskräften am Freitag einen Schießbefehl auf Demonstranten erteilt. (W.Novokshonov--DTZ)
EM-Generalprobe: Deutsche Handballer besiegen Frankreich
Deutschlands Handballer haben ihr letztes Testspiel vor der EM in der Slowakei und in Ungarn gewonnen. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason besiegte Olympiasieger Frankreich mit 35:34 (14:18) und tankte vier Tage vor dem Turnierbeginn weiteres Selbstvertrauen. Schon den ersten EM-Test gegen die Schweiz hatte das neu formierte deutsche Team am Freitag mit 30:26 für sich entschieden.
Parlamentswahlen in Somalia sollen bis Ende Februar abgeschlossen sein
Im ostafrikanischen Krisenstaat Somalia sollen die sich schleppend hinziehenden Parlamentswahlen bis Ende Februar abgeschlossen sein. Darauf einigten sich Ministerpräsident Mohamed Hussein Roble und Vertreter der somalischen Regionen nach mehrtägigen Verhandlungen, wie die Regierung in Mogadischu am Sonntag mitteilte. Die Anfang November begonnenen Wahlen zum Unterhaus sollen demnach am kommenden Samstag fortgesetzt und bis zum 25. Februar beendet werden.
Zeitung: Linke nominiert eigenen Kandidaten für Wahl des Bundespräsidenten
Die Linke geht mit einem eigenen Kandidaten in die Wahl für das Amt des Bundespräsidenten im kommenden Monat. Der 65-jährige Arzt und Sozialarbeiter Gerhard Trabert aus Mainz solle für die Partei Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier herausfordern, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" ("SZ") in ihrer Montagsausgabe. Dies hätten sowohl Partei- und Fraktionsspitze der Linken als auch Trabert selbst bestätigt.
Sechste Ligapleite in Serie: Wolfsburg stellt Vereinsnegativrekord auf
Der VfL Wolfsburg hat auch sein sechstes Bundesliga-Spiel in Serie verloren und damit einen Vereinsnegativrekord aufgestellt. Die Mannschaft des angezählten Trainers Florian Kohfeldt verlor zum Rückrundenauftakt der Fußball-Bundesliga nach einer ganz schwachen Leistung beim VfL Bochum mit 0:1 (0:0).
Tausende Menschen protestieren in Brüssel gegen Corona-Maßnahmen
Mehrere tausend Menschen haben in Brüssel gegen die von der Regierung verhängten Corona-Maßnahmen protestiert. Sie zogen laut dem Bericht eines AFP-Korrespondenten am Sonntag bis in das Europaviertel der belgischen Hauptstadt. Dabei skandierten sie immer wieder "Freiheit, Freiheit" und hielten Schilder mit Aufschriften gegen die "Impf-Diktatur" nach oben. Im Gegensatz zu vorangegangenen Protesten verlief die Demonstration weitgehend friedlich.
Heftige Tumulte bei konstituierender Sitzung des irakischen Parlaments
Drei Monate nach der Wahl im Irak ist das Parlament in Bagdad zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Die Sitzung am Sonntag versank übereinstimmenden Berichten zufolge zwischenzeitlich im Chaos, nachdem es zwischen Vertretern zweier rivalisierender schiitischer Bewegungen zu einem heftigen Streit um die Mehrheit gekommen war. Der Leiter der Eröffnungssitzung musste nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders Irakija ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Hilfsorganisationen setzten Arbeit in Tigray aus
Nach einem tödlichen Luftangriff auf ein Flüchtlingslager in Tigray haben die internationalen Hilfsorganisationen ihre Arbeit in der äthiopischen Konfliktregion ausgesetzt. Wegen der Bedrohung durch bewaffnete Drohnen hätten die humanitären Partnerorganisationen der Vereinten Nationen ihre Aktivitäten in Tigray suspendiert, teilte am Sonntag das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (Ocha) mit.
US-Außenminister warnt Moskau vor Eskalation im Ukraine-Konflikt
Kurz vor Gesprächen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland zum Ukraine-Konflikt hat US-Außenminister Antony Blinken den Kreml vor einer Eskalation der Lage gewarnt. "Es gibt einen Weg des Dialogs und der Diplomatie, um einige der Differenzen beizulegen und eine Konfrontation zu vermeiden", sagte Blinken am Sonntag dem Nachrichtensender CNN. "Der andere Weg ist die Konfrontation", fügte er hinzu.
Sieg in Berlin: Köln darf von Europa träumen
Der 1. FC Köln hat zum Rückrundenstart der Fußball-Bundesliga seine Siegesserie ausgebaut und sogar die Champions-League-Plätze ins Visier genommen. Bei Hertha BSC gewann das Team von Trainer Steffen Baumgart am Sonntag verdient mit 3:1 (2:0). Für die Domstädter, die als Sechster mit 28 Punkten nur zwei Zähler hinter einem Königsklassen-Rang liegen, war es der dritte Erfolg nacheinander.
Nächster Doppelsieg für Friedrich in Winterberg
Francesco Friedrich (Oberbärenburg) hat im Bob-Weltcup den nächsten Doppelsieg eingefahren und bleibt im großen Schlitten ungeschlagen. Der Rekordweltmeister holte zum Abschluss des Wochenendes in Winterberg auch den souveränen Sieg im Vierer, am Samstag hatte er bereits das Zweierrennen gewonnen. Für Friedrich war es der 65. Weltcupsieg.
Westafrikanische Staaten beschließen neue Sanktionen gegen Militärjunta in Mali
Angesichts der Absage der für Februar geplanten Wahlen durch die Militärjunta in Mali haben die Nachbarstaaten harte Sanktionen gegen das westafrikanische Land beschlossen. Dazu gehören Grenzschließungen und ein Handelsembargo, wie die Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten (Ecowas) am Sonntag nach einem Gipfeltreffen in der ghanaischen Hauptstadt Accra mitteilte. Ein Teilnehmer, der anonym bleiben wollte, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von "sehr scharfen" Strafmaßnahmen.
Westafrikanische Staaten wollen Sanktionen gegen Militärjunta in Mali verhängen
Angesichts der Absage der im Februar geplanten Wahlen durch die Militärjunta in Mali wollen die Nachbarstaaten "sehr scharfe" Sanktionen gegen das westafrikanische Land verhängen. Dies sagte am Sonntag ein Teilnehmer des hinter geschlossenen Türen stattfindenden Gipfeltreffens der Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten (Ecowas) in Accra der Nachrichtenagentur AFP. Die in Ghanas Hauptstadt beschlossenen Maßnahmen seien ähnlich scharf wie die direkt nach dem Putsch im August 2020 verhängten Sanktionen.
Westafrikanische Staaten beraten bei Sondergipfel über Lage in Mali
Nach der Ankündigung eines neuen Fahrplans für den Übergang zu einer zivilen Regierung in Mali sind die Staats- und Regierungschefs Westafrikas zu einem Sondergipfel zusammengekommen. Bei dem Treffen am Sonntag in der ghanaischen Hauptstadt Accra beriet die Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten (Ecowas) über neue Sanktionen gegen den Sahelstaat wegen möglicherweise verzögerter Wahlen. Die Ecowas fordert, dass der geplante Wahltermin im Februar eingehalten werden soll.
Sicherheitskräfte im Sudan gehen erneut gewaltsam gegen Proteste vor - Ein Toter
Einen Tag vor von der UNO angekündigten Krisengesprächen im Sudan sind die Sicherheitskräfte erneut gewaltsam gegen Demonstranten vorgegangen. In der Hauptstadt Khartum versammelten sich Augenzeugen zufolge am Sonntag tausende Menschen, um gegen den Militärputsch vom Oktober zu protestieren. Die Sicherheitskräfte setzten demnach Tränengas gegen die Menge ein. Mindestens ein Demonstrant wurde getötet, wie ein der Opposition angehörendes Ärzte-Komitee mitteilte.
Sicherheitskräfte gehen erneut gewaltsam gegen Demonstranten in Khartum vor
Einen Tag vor von den Vereinten Nationen angekündigten Krisengesprächen im Sudan sind Sicherheitskräfte erneut gewaltsam gegen Demonstranten vorgegangen. In der Hauptstadt Khartum versammelten sich Augenzeugen zufolge am Sonntag tausende Menschen, um gegen den Militärputsch vom Oktober zu protestieren. Die Sicherheitskräfte setzten den Angaben zufolge Tränengas ein, um die Menge auseinander zu treiben.
Linken-Politiker Ernst will schnellen Start von Nord Stream 2
Mit Blick auf steigende Energiepreise will der Linken-Politiker Klaus Ernst eine schnelle Zertifizierung der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. "Angesichts der leeren Erdgasspeicher ist Nord Stream 2 durchaus eine Möglichkeit, das Angebot zu erhöhen und die Erdgasspeicher rasch aufzufüllen", sagte der Vorsitzende des Ausschusses für Klimaschutz und Energie im Bundestag der "Wirtschaftswoche" nach Angaben vom Sonntag. "Hierdurch könnte man den schmerzlich hohen Energiepreisen entgegenwirken."
TPLF-Rebellen melden dutzende Tote bei Angriff auf Flüchtlingslager in Tigray
In Äthiopien bleibt die Lage auch nach einem Aufruf von Ministerpräsident Abiy Ahmed zur "nationalen Versöhnung" und einer überraschend verkündeten Amnestie verworren. Wer genau freikam, war am Sonntag weiter unklar. Die Rebellengruppe TPLF machte unterdessen die Regierung für den Tod von dutzenden Binnenflüchtlingen verantwortlich: Bei einem Drohnenangriff auf das Lager in der Konfliktregion Tigray seien 56 Menschen getötet worden, teilte TPLF-Sprecher Getachew Reda mit.
Lambrecht besucht Bundeswehr-Soldaten im Irak und Jordanien
Vor den Beratungen über eine Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes im Irak hat Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) deutsche Soldaten in Bagdad sowie im Kurdengebiet im Norden des Landes besucht. Die Ministerin habe sich "aus erster Hand über die Eindrücke der Soldaten und deren "Aufgaben vor Ort im Einsatz" informiert, teilte ihr Ministerium am Sonntag in Berlin mit. Zugleich sicherte Lambrecht der irakischen Führung die weitere Unterstützung Deutschlands zu.
Lambrecht besucht Bundeswehrsoldaten im Irak
Nach ihrem Besuch in Jordanien ist Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) in den Irak weitergereist. Wie das Verteidigungsministerium in Berlin am Sonntag mitteilte, besuchte die Ministerin Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in Bagdad, wo sie sich "aus erster Hand über ihre Eindrücke und die Aufgaben vor Ort im Einsatz" informierte.
Verbraucherschützer fordern Überprüfung aller Schnelltests
Verbraucherschützer haben eine Überprüfung aller in Deutschland verfügbaren Antigen-Schnell- und Selbsttests gefordert. Ihre Wirksamkeit müsse unabhängig bewertet werden, sagte der Gesundheitsmarktexperte der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Arne Weinberg, dem ARD-Hauptstadtstudio nach Angaben vom Sonntag. Zudem müssten Informationen zur Qualität einzelner Tests besser aufbereitet werden.
Rees und Lesser mit Top-Ergebnissen in der Verfolgung von Oberhof
Biathlet Erik Lesser hat zum Abschluss des Heimweltcups in Oberhof das Podium nur knapp verpasst. Der 33-Jährige lief in der Verfolgung über 12,5 km trotz drei Fehlern von Rang 15 auf acht nach vorne und holte sein bestes Saisonergebnis. Allerdings vergab er im dichten Schneetreiben mit zwei Strafrunden beim letzten Schießen den greifbaren Sieg, letztlich fehlten 40 Sekunden zu seinem ersten Podest seit 13 Monaten.
Abhängig von Omikron-Entwicklung: Söder macht Bundesliga Hoffnung
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat den Klubs der Fußball-Bundesliga mit Blick auf das Zuschauer-Verbot ein wenig Hoffnung gemacht. "Wir müssen sehen, wie es sich mit Omikron entwickelt", sagte der CSU-Politiker im Doppelpass bei Sport1: "Wenn die Gefahr für die Krankenhäuser nicht mit der Delta-Variante vergleichbar sein sollte, müssen wir das zugrunde legen und schauen, wie wir damit umgehen."
Kombination: Geiger holt ersten Sieg der Saison - Rydzek Dritter
Kombinierer Vinzenz Geiger hat die Abwesenheit von Dominator Jarl Magnus Riiber genutzt und einen Monat vor Olympia seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Der Team-Olympiasieger gewann in Val di Fiemme mit einer Energieleistung klar vor Weltmeister Johannes Lamparter (Österreich) und Johannes Rydzek, der erstmals seit drei Jahren auf das Podest lief.
Verbraucherschutzministerin fordert längere Lebensdauer für Akku-Zahnbürsten
Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne) hat die Pläne der Koalition für ein Recht auf Reparatur bekräftigt und eine längere Lebensdauer auch für elektrische Zahnbürsten gefordert. Lemke will die Hersteller dazu verpflichten, dass es bei elektrischen Zahnbürsten künftig eine Akku-Wechselmöglichkeit geben muss, wie sie dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe) sagte. "Eine elektrische Zahnbürste sollte kein Wegwerfprodukt sein."
Taliban nehmen regierungskritischen Professor in Afghanistan fest
Die radikalislamischen Taliban haben einen prominenten afghanischen Universitätsprofessor festgenommen, der die neue Führung in Kabul offen kritisiert hatte. Wie Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid mitteilte, wurde Faisullah Dschalal am Samstag aufgrund von Äußerungen in Online-Netzwerken festgenommen. Der Professor der Universität Kabul habe versucht, "die Menschen gegen das System aufzuhetzen, und mit der Würde des Volkes gespielt".