Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
UN-Klimagipfel: Möglicherweise entscheidende Vorverhandlungen auf Fidschi-Inseln
Iran-Sanktionen: Hotel darf nicht mit eingefrorenen Geldern weiterbetrieben werden
Galeria-Miteigentümer kritisiert Geschäftsführung für erneuten Insolvenzantrag
Hackerangriff auf dänisches Melderegister - Daten von 8,8 Millionen Menschen betroffen
Politik
Spaniens Regierungschef Sánchez kündigt vorgezogene Neuwahlen im November an
Nach dem parlamentarischen Scheitern seiner Pläne zur Bekämpfung der Wohnungskrise hat Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez vorgezogene Neuwahlen für den 29. November angekündigt. Um die Reformen voranzubringen, "müssen wir aktiv werden und erreichen, dass das Parlament uns eine deutlich breitere, progressive Mehrheit gewährt", sagte Sánchez am Montag in Madrid. "Ich habe beschlossen, noch heute Morgen eine außerordentlichen Kabinettssitzung einzuberufen, um die Kammern aufzulösen und Parlamentswahlen auszurufen."
Boulevard
Nürnberg: 17-Jähriger Rollerfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Linienbus
In Nürnberg ist ein 17-jähriger Rollerfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Linienbus ums Leben gekommen. Der Jugendliche war am Sonntagabend im Stadtgebiet unterwegs und hatte ein 16-jähriges Mädchen auf dem Motorroller mit dabei, wie die Polizei in der Nacht zum Montag mitteilte. Als der entgegenkommende Bus abbiegen wollte, kam es aus zunächst unklarer Ursache zum Zusammenstoß.
Letzte Nachrichten
Sieg gegen USA: Zverev und Struff wahren Halbfinalchance
Der Weltranglistendritte Alexander Zverev (Hamburg) und Jan-Lennard Struff (Warstein) haben beim ATP Cup in Sydney mit einem Sieg gegen die USA die Halbfinalchance des deutschen Tennisteams gewahrt. Struff legte mit dem 7:6 (9:7), 4:6, 7:5 gegen John Isner die 1:0-Führung vor, die Zverev mit einem mühelosen 6:4, 6:4 gegen Taylor Fritz zum uneinholbaren 2:0 ausbaute. Das abschließende Doppel verloren Kevin Krawietz Coburg) und Tim Pütz (Frankfurt) gehen Isner und Fritz mit 0:6, 3:6.
NHL: Draisaitl und Edmonton verlieren erneut
Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers stecken in der nordamerikanischen Profiliga NHL weiter in der Krise. Der deutsche Eishockey-Star kassierte mit seinem Team durch das 1:4 bei den New York Rangers bereits die vierte Niederlage in Folge, der beste Torjäger der Liga blieb dabei in rund 21 Minuten Spielzeit ohne Treffer.
NBA: Starker Wagner verliert - Doncic führt Mavericks zum Sieg
Der deutsche Basketball-Shootingstar Franz Wagner hat in der US-Profiliga NBA seine starke Form bestätigt und den nächsten Sieg mit Orlando Magic dennoch verpasst. Die 22 Punkte des 20-Jährigen bedeuteten den Bestwert seines Teams, konnten die 98:102-Niederlage bei den Chicago Bulls aber nicht verhindern.
Osaka gewinnt erstes Match nach langer Pause
Mit viel Glück und flatternden Nerven hat Naomi Osaka ihr erstes offizielles Tennismatch nach vier Monaten selbst verordneter Pause gewonnen. Beim WTA-Turnier in Melbourne setzte sich Japans Superstar zum Auftakt gegen die Französin Alize Cornet mit 6:4, 3:6, 6:3 durch. "Ich habe viele Fehler gemacht, aber das habe ich erwartet, weil ich wirklich sehr nervös war", sagte die in der Weltrangliste auf Platz 13 abgerutschte Osaka: "Ich bin so froh, dass ich meinen Aufschlag im letzten Spiel halten konnte."
Sieg gegen USA: Zverev und Struff wahren Halbfinalchance
Der Weltranglistendritte Alexander Zverev (Hamburg) und Jan-Lennard Struff (Warstein) haben beim ATP Cup in Sydney mit einem Sieg gegen die USA die Halbfinalchance des deutschen Tennisteams gewahrt. Struff legte mit dem 7:6 (9:7), 4:6, 7:5 gegen John Isner die 1:0-Führung vor, die Zverev mit einem mühelosen 6:4, 6:4 gegen Taylor Fritz zum uneinholbaren 2:0 ausbaute.
Olympiastadion in Rom soll Rossis Namen tragen
Das Olympiastadion in Rom, in dem Deutschland 1990 durch ein 1:0 gegen Argentinien zum dritten Mal WM-Champion geworden war, soll nach Paolo Rossi benannt werden. Der Torjäger war 1982 durch ein 3:1 im Finale gegen Deutschland mit den Azzurri Fußball-Weltmeister und WM-Torschützenkönig geworden.
New Yorker Generalstaatsanwältin lädt Trump-Kinder Ivanka und Donald Jr. vor
Im Zuge ihrer Ermittlungen gegen den Konzern des früheren US-Präsidenten Donald Trump hat die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates New York dessen ältesten Sohn Donald Jr. und Tochter Ivanka vorgeladen. Die Vorladungen wurden im Dezember ausgestellt, wie am Montag aus einem Gerichtsdokument hervorging. Demnach will Generalstaatsanwältin Letitia James auch Trump selbst befragen, wie die "Washington Post" bereits vor mehreren Wochen berichtet hatte. Als Termin dafür angesetzt hat James den kommenden Freitag.
Vor Bund-Länder-Beratungen Debatte über Für und Wider von verkürzter Quarantäne
Vor den neuerlichen Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Lage wird weiter das Für und Wider einer verkürzten Quarantänezeit diskutiert. Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen sagte am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin", er sei bezüglich einer pauschalen Verkürzung der Quarantäne "sehr vorsichtig". Der Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei (CDU), sieht derzeit noch keine Überlastung wichtiger Einrichtungen wie Polizei und Feuerwehr. Mit den aktuellen Corona-Fragen wollte sich auch der Expertenrat der Bundesregierung befassen.
23 Tote bei Kämpfen in Kolumbien zwischen ELN-Guerilla und Ex-Farc-Mitgliedern
Bei Gefechten in Kolumbien zwischen der marxistischen Guerilla ELN und abtrünnigen Mitgliedern der aufgelösten Rebellenorganisation Farc sind mindestens 23 Menschen getötet worden. Die Kämpfe ereigneten sich im Grenzgebiet zu Venezuela in der nordöstlichen Region Arauca, wie Vize-Verteidigungsminister Jairo García am Montag mitteilte. Unter den Toten seien auch vier Venezolaner, sagte Verteidigungsminister Diego Molano. Unklar blieb zunächst, ob bei den Gefechten auch Zivilisten getötet wurden.
Krankenhäuser verlangen bürokratische Entlastung während Corona-Pandemie
Die Kliniken in Deutschland verlangen vorübergehende bürokratische Erleichterungen während der Corona-Pandemie. Auf diese Weise solle erreicht werden, dass sich die Beschäftigten in vollem Umfang auf die Patientenversorgung und die Notfallorganisation konzentrieren könnten, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben).
Rekordzahl von Flüchtlingen überquerte 2021 den Ärmelkanal
Die Zahl der Flüchtlinge, die über den Ärmelkanal nach Großbritannien gelangen, hat sich 2021 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht. Mindestens 28.395 Bootsflüchtlinge seien von Frankreich aus über den Kanal gekommen. Dies ergab eine am Dienstag veröffentlichte Auswertung von Behördendaten durch die britische Nachrichtenagentur PA.
Rekordzahl von Flüchtlingen reiste 2021 über Ärmelkanal
Eine Rekordzahl von mehr als 28.000 Flüchtlingen ist im vergangenen Jahr über den Ärmelkanal nach Großbritannien gelangt. Dies ergab eine am Dienstag veröffentlichte Auswertung von Behördendaten durch die britische Nachrichtenagentur PA. Demnach erreichten mindestens 28.395 Bootsflüchtlinge über den Kanal die britische Küste. Dies war eine um mehr als drei Mal höhere Zahl als im Jahr 2020.
Frühere US-Bluttest-Unternehmerin Holmes des Betrugs schuldig gesprochen
Die Gründerin der US-Bluttest-Firma Theranos, Elizabeth Holmes, ist von einer Jury des Betrugs schuldig befunden worden. Die heute 37-Jährige habe Investoren mit vorsätzlichen Falschbehauptungen über die Theranos-Technologie dazu verlockt, Gelder in ihr Unternehmen zu stecken, urteilten die Geschworenen in ihrer am Montagabend (Ortszeit) im kalifornischen San José verkündeten Entscheidung.
Haitis Regierungschef nach eigenen Angaben einem Attentat entgangen
Der Regierungschef von Haiti, Ariel Henry, ist nach eigenen Angaben am vergangenen Wochenende einem Attentat entgangen. Gegen seine Person habe es einen Attentatsversuch gegeben, er befinde sich "in der Schusslinie", sagte Henry am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Vom Büro des Regierungschefs an AFP geschickte Fotos zeigen dessen gepanzerten Dienstwagen mit den Spuren eines Kugeleinschlags in der Winschutzscheibe.
Krankenkassen warnen vor zweistelligem Milliardendefizit
Die gesetzlichen Krankenkassen warnen vor Defiziten in zweistelliger Milliardenhöhe. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) dürfe deshalb die im Koalitionsvertrag vereinbarten Finanzreformen im Gesundheitssektor nicht auf die lange Bank schieben, sagte die Chefin des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Dienstagsausgaben). Die gesetzliche Krankenversicherung habe vor allem durch teure Reformen der vergangenen Jahre "ein massives Finanzproblem". Dessen Behebung dulde "keinen Aufschub".
Städte- und Gemeindebund pocht auf solide Daten zum Infektionsgeschehen
Vor den Bund-Länder-Beratungen zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie dringt der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) auf eine solide Datenbasis für die Entscheidungen. "Wir brauchen so schnell wie möglich eine solide Datengrundlage zum Infektionsgeschehen. Sonst kann die Politik nicht entscheiden", sagte DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe).
Tausende Teilnehmer bei bundesweiten Protesten gegen Corona-Regeln
Tausende Gegner der Corona-Maßnahmen sind am Montagabend bundesweit erneut auf die Straße gegangen. In Mecklenburg-Vorpommern und Bayern war die Polizei in mehreren Städten im Einsatz, um größere Menschenansammlungen zu überwachen. In Rostock seien bis zu 4000 Menschen zu dem "Montagsspaziergang" erschienen, erklärte die Polizei. Im sächsischen Landkreis Zwickau kam es zu gewalttätigen Angriffen auf die Polizei, 14 Einsatzkräfte wurden dabei verletzt.
Wright zum zweiten Mal Darts-Weltmeister
Peter Wright hat zum zweiten Mal bei der Darts-WM triumphiert. Der 51 Jahre alte Schotte gewann am Montagabend das hochklassige Finale im Londoner Alexandra Palace mit 7:5 gegen Michael Smith aus England und strich nach 2020 erneut den Siegerscheck in Höhe von 500.000 Pfund (rund 596.000 Euro) ein. Smith (31) muss dagegen weiter auf seinen ersten Major-Titel warten.
UN-Vetomächte: Keine Verbreitung von Atomwaffen
Seltene Einigkeit haben haben Russland, China und die drei westlichen UN-Vetomächte am Montag bei der Ablehnung der Weiterverbreitung von Atomwaffen demonstriert. "Wir glauben zutiefst, dass eine weitere Ausbreitung solcher Waffen verhindert werden muss", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der fünf Atommächte USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien. Russland äußerte inmitten der Ukraine-Krise die Hoffnung, dass die gemeinsame Erklärung internationale Spannungen verringere. "Ein Atomkrieg kann nicht gewonnen werden und darf nie geführt werden", erklärten die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates. Solch eine gemeinsame Erklärung ist selten. Sie erfolgte nun vor einer Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags, die in diesem Jahr stattfinden soll und von Frankreich koordiniert wird. Die Beziehungen zwischen Russland und den USA sowie anderen westlichen Staaten sind derzeit wegen der Ukraine-Krise äußerst angespannt. Die russische Regierung betonte am Montag, dass die gemeinsame Erklärung der UN-Vetomächte zu Atomwaffen auf ihre Initiative "und unter äußerst aktiver Beteiligung" Russlands zustande gekommen sei. "Wir hoffen, dass unter den derzeitigen schwierigen Bedingungen der internationalen Sicherheit die Billigung einer solchen politischen Stellungnahme dabei helfen wird, das Ausmaß der internationalen Spannungen zu verringern", erklärte das Außenministerium in Moskau. Der Atomwaffensperrvertrag diene der Vertrauensbildung und bilde die "Grundlage für die künftige Kontrolle über offensive und defensive Waffen". Kreml-Sprecher Dmitri Peskow stellte laut russischer Nachrichtenagentur RIA Nowosti klar, dass Russland einen Gipfel der internationalen Atommächte weiter für "notwendig" halte. Chinas amtliche Nachrichtenagentur Xinhua zitierte Vize-Außenminister Ma Zhaoxu, die gemeinsame Erklärung werde dabei "helfen, das gegenseitige Vertrauen zu stärken und den Wettbewerb zwischen den großen Mächten durch Koordinierung und Kooperation zu ersetzen". Auch zwischen China und den USA haben die Spannungen in jüngster Zeit zugenommen. Die gemeinsame Erklärung der UN-Vetomächte ist auch für ihre derzeitigen Verhandlungen in Wien über eine Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran von Bedeutung. UN-Generalsekretär António Guterres hatte im Dezember gewarnt, die Atomwaffenarsenale in der Welt hingen als "Damoklesschwert" über der Menschheit. Es reiche "ein Missverständnis oder ein Einschätzungsfehler, um nicht nur Leiden und Tod entsetzlichen Ausmaßes, sondern das Ende allen Lebens auf der Erde zu bringen". Der 1970 in Kraft getretene Atomwaffensperrvertrag (NPT) untersagt die Weiterverbreitung von Atomwaffen. Mittlerweile gibt es 191 Vertragsstaaten, darunter Deutschland. Israel, Indien und Pakistan, die als Atommächte gelten, traten nicht bei. Die offiziellen Atommächte USA, Russland, Großbritannien, Frankreich und China verpflichten sich in dem Abkommen, anderen Staaten keine Atomwaffen zu überlassen. Die übrigen Länder sagen zu, nicht nach solchen Waffen zu streben. Einen kompletten Abbau der weltweiten Atomwaffenarsenale enthält das Abkommen als grundsätzliches Ziel. Dazu signalisierten die fünf UN-Vetomächte nach Angaben Frankreichs nun, sie wollten "mit allen Staaten" an dem "dem letztendlichen Ziel" arbeiten, eine Welt ohne Atomwaffen zu schaffen". Solange dürften die existierenden Atomwaffen nur "defensiven Zwecken, der Abschreckung und der Vorbeugung von Krieg dienen", erklärten die UN-Vetomächte. Sie selbst würden ihre Vorkehrungen gegen einen nicht autorisierten oder unabsichtlichen Gebrauch von Atomwaffen fortsetzen und verstärken. Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (Ican) nannte die gemeinsame Erklärung der Atommächte "positiv". Dass die Unterzeichner zugleich ihre Atomwaffenarsenale modernisierten und erneuerten, stelle jedoch "ihre Erklärung vollständig in Frage", sagte der Sprecher von Ican Frankreich, Jean-Marie Collin, der AFP. Emmanuelle Maître von der französischen Denkfabrik Fondation pour la recherche stratégique erklärte, die Atommächte wollten mit ihrer Erklärung Verantwortungsbewusstsein demonstrieren und das Argument entkräften, dass "alle Atomwaffen eine handfeste Gefahr für den Planeten darstellen". (W.Novokshonov--DTZ)
Machthaber Erdogan bei Terror-Regime Saudi-Arabien
Der türkische Machthaber Recep Tayyip Erdogan hat seinen ersten Besuch in Saudi-Arabien seit der Ermordung des saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi in Istanbul im Jahr 2018 angekündigt. "Sie erwarten mich im Februar. Sie haben mir ein Versprechen gegeben, und ich werde Saudi-Arabien im Februar einen Besuch abstatten", sagte Erdogan am Montag, als er bei einer Veranstaltung in Istanbul auf die Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern angesprochen wurde. Der Fall Khashoggi hatte das ohnehin schwierige Verhältnis zwischen der Türkei zu Saudi-Arabien schwer belastet. Der Journalist war am 2. Oktober 2018 im saudiarabischen Konsulat in Istanbul ermordet worden. Erdogan machte damals Riad für den Tod Khashoggis verantwortlich, ohne jedoch direkt den saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman zu beschuldigen, der nach dem Mord international massiv unter Druck geriet. Seit einigen Monaten ist der türkische Präsident aber darum bemüht, das Verhältnis zu Saudi-Arabien und anderen Regionalmächten zu verbessern. Im November empfing er den Kronprinzen von Abu Dhabi, Scheich Mohammed bin Sajed, in Ankara. Dieser kündigte Milliarden-Investitionen in der Türkei an, die derzeit unter einen schweren Währungskrise leidet. Im Dezember reiste Erdogan dann zu einem zweitägigen Besuch nach Doha. (P.Tomczyk--DTZ)
Rangnick verliert erstmals mit Manchester United
Teammanager Ralf Rangnick hat mit dem englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United im sechsten Spiel die erste Niederlage kassiert. Die Red Devils verloren am Montag in der Premier League gegen die Wolverhampton Wanderers mit 0:1 (0:0). Damit liegt United nach 19 Partien mit 31 Punkten weiter nur auf Rang sieben.
EU-Außenbeauftragter Borrell zu Besuch in der Ostukraine erwartet
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell reist am Dienstag zu einem dreitägigen Besuch in die Ukraine. In Begleitung des ukrainischen Außenministers Dmitri Kuleba wird sich Borrell zunächst in den Osten der Ukraine begeben, wo sich ukrainische Truppen und prorussische Separatisten seit 2014 in einem Krieg gegenüberstehen. Auf dem Reiseprogramm des EU-Chefdiplomaten stehen außerdem Gespräche mit ukrainischen Regierungsvertretern in Kiew.
Expertenrat zur Corona-Lage kommt zu erster Sitzung im neuen Jahr zusammen
Der Expertenrat der Bundesregierung zur Corona-Lage kommt am Dienstag zu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr zusammen. Bei den Beratungen des 19-köpfigen Gremiums soll es auch um die Frage gehen, ob angesichts der hochansteckenden Omikron-Variante Quarantäne- und Isolationszeiten verkürzt werden sollen. Ob der Expertenrat dazu eine Stellungnahme abgeben wird, ist aber offen.
Iran stellt neuen "Realismus" der westlichen Mächte bei Wiener Atomverhandlungen fest
Im Vorfeld weiterer Verhandlungen zur Rettung des Atomabkommens hat der Iran einen neuen "Realismus" auf Seiten der westlichen Länder festgestellt. "Wir spüren einen Rückzug oder vielmehr einen Realismus auf der Seite des Westens, dass es keine Forderungen über das Atomabkommen hinaus geben kann", sagte der iranische Außenamtssprecher Said Chatibsadeh am Montag. Es sei jedoch noch zu früh, um zu beurteilen, ob die USA sowie Deutschland, Großbritannien und Frankreich einen Plan zur Aufhebung der Sanktionen erarbeitet haben.
Irans Präsident droht Trump wegen Drohnenangriffs auf Soleimani mit Vergeltung
Am zweiten Jahrestag des US-Drohnenangriffs auf den iranischen General Kassem Soleimani im Irak hat der iranische Präsident Ebrahim Raisi dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump mit Vergeltung gedroht. "Dem Aggressor und dem Haupt-Mörder, dem damaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten, muss Gerechtigkeit und Strafe widerfahren", sagte Raisi am Montag bei einer Gedenkfeier in Teheran vor tausenden Menschen.
Bayer wegen Glyphosat nun auch in Deutschland juristisch unter Druck
Der Bayer-Konzern steht wegen des möglicherweise krebsverursachenden Unkrautvernichters Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat nun auch in Deutschland juristisch unter Druck. Wie das Magazin "Wirtschaftswoche" berichtet, wurden beim Landgericht Köln rund 320 Klagen gegen das Unternehmen eingereicht. Das Blatt berief sich auf Angaben der baden-württembergischen Anwaltskanzlei Tilp, die die Klägerinnen und Kläger betreue.
Mindestens zwei weitere Bayern-Spieler positiv - Kimmich zurück auf dem Platz
Die Coronasorgen bei Bayern München werden vier Tage vor dem Bundesliga-Rückrundenstart immer größer. Wie der Fußball-Rekordmeister am Montagnachmittag mitteilte, sind auch Weltmeister Lucas Hernandez und dessen französischer Landsmann Tanguy Nianzou positiv getestet worden. Und weitere Fälle drohen: Bei Nationalspieler Leroy Sane, Josip Stanisic und Dayot Upamecano sei "die Diagnostik noch nicht abgeschlossen".
Opec ernennt kuwaitischen Ölkonzern-Manager zum neuen Generalsektretär
Die in der Opec zusammengeschlossenen Ölförderländer haben den kuwaitischen Ölkonzern-Manager Haitham al-Ghais zu ihrem neuen Generalsekretär gewählt. "Die Konferenz hat per Akklamation entschieden, Herrn Haitham al-Ghais aus Kuwait zum Generalsekretär der Organisation zu ernennen", erklärte die Opec in einer Stellungnahme am Montag. Al-Ghais soll die Führung der Organisation erdölexportierender Länder demnach ab dem 1. August für einen Zeitraum von drei Jahren übernehmen.
Steigende Heizkosten belasten private Haushalte
Drastisch steigende Heizkosten belasten in diesem Winter die privaten Haushalte. Wie das Vergleichsportal Verivox am Montag mitteilte, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher bei Gas für den Zeitraum von September bis Dezember durchschnittlich 54 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor. Für Haushalte mit Ölheizung dürften die Preise demnach sogar um durchschnittlich 99 Prozent steigen, sich also fast exakt verdoppeln.
Technikmesse CES findet trotz steigender Corona-Zahlen ab Mittwoch in Las Vegas statt
Trotz steigender Corona-Zahlen öffnet eine der weltweit größten Technikmessen, die Consumer Electronics Show (CES), am Mittwoch in Las Vegas ihre Türen. "Wir sind zuversichtlich, dass Teilnehmer und Aussteller die Mindestabstände einhalten und trotzdem ein lohnendes und produktives Event in Las Vegas erleben werden", erklärten die Veranstalter gegenüber AFP. Die Anzahl der Unternehmen, die ihre Teilnahme an der Messe abgesagt haben, wollten die Veranstalter nicht nennen.
Vor Bund-Länder-Beratungen meheren sich Forderungen nach kürzerer Quarantäne
Wenige Tage vor den entscheidenden Bund-Länder-Beratungen mehren sich die Forderungen nach einer Verkürzung der Quarantäne-Zeiten. Der Städte- und Gemeindebund warb am Montag für einen Verzicht auf die Quarantäne bei infizierten Geboosterten ohne Krankheitssymptome, die in zentralen Bereichen arbeiten. Das Robert-Koch-Institut will im Laufe der Woche eine Empfehlung dazu abgeben, bevor Bund und Länder am Freitag darüber beraten. Das Gesundheitsministerium stellte für die Bund-Länder-Beratungen zudem genauere Infektionszahlen in Aussicht.
ADAC: November war der teuerste Tankmonat jemals
Das vergangene Jahr ist für Autofahrerinnen und Autofahrer beim Tanken das teuerste seit 2013 gewesen. Im Durchschnitt kostete ein Liter Super E10 1,522 Euro, ein Liter Diesel 1,385 Euro, wie der ADAC am Montag mitteilte. Im Jahresverlauf gab es demnach "enorme Preisschwankungen" - der November war dabei der teuerste Tankmonat jemals.