Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Präsidentenwahl in Brasilien: Bolsonaro liegt laut ersten Teilergebnissen vor Lula
Bosnisch-serbischer Hardliner Dodik erklärt sich zum Wahlsieger und dankt Trump und Putin
NOOSHA AUBEL UND DAS BESCHÄMENDE VERSAGEN DER STRUKTUREN IM RATHAUS POTSDAM
Viele Chancen, keine Tore - Klopp zittert ums Viertelfinale
Sport
Klopp nimmt drei Wechsel vor
Jürgen Klopp nimmt nach seinem ersten Sieg als Bundestrainer drei Veränderungen vor. Lennart Karl, David Raum und Jonathan Burkardt ersetzen gegenüber dem souveränen Erfolg gegen Serbien (2:0) beim Nations-League-Spiel in Griechenland (20.45 Uhr/RTL) Serge Gnabry, Maximilian Mittelstädt und Nick Woltemade.
Sport
DFB-Frauen: Kapitänin Gwinn fällt für Länderspiele aus
Kapitänin Giulia Gwinn fällt für die anstehenden Länderspiele der deutschen Fußballerinnen aus. Nach ihrer verletzungsbedingten Auswechslung im Topspiel des FC Bayern bei Eintracht Frankfurt hat die 27-Jährige für die Härtetests gegen Australien und Japan abgesagt, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Sonntagabend mitteilte. Eine Diagnose steht auch laut Verein noch aus.
Letzte Nachrichten
Umweltfreundliche Botschaften an die Götter
Um stärker im Einklang mit der Natur zu sein, ist Nepals größtes buddhistisches Bauwerk auf biologisch abbaubare Gebetsfahnen umgestiegen. Arbeiter hängten am Samstag am Boudhanath-Stupa, einem buddhistischen Bauwerk in Nepals Hauptstadt Kathmandu, die vielen bunten Gebetsfahnen aus Polyester ab und ersetzten sie durch kompostierbare Wimpel.
Taiwaner stimmen in Referendum gegen neues Importverbot für US-Schweinefleisch
Die Taiwaner haben in einem Referendum gegen ein erneutes Importverbot für US-Schweinefleisch gestimmt. Bei der Abstimmung am Samstag wurden mehr als 4,13 Millionen Nein- und nur rund 3,94 Millionen Ja-Stimmen abgegeben. Damit wurde die erforderliche Zahl von fast 4,96 Millionen Ja-Stimmen für ein Einfuhrverbot deutlich verfehlt. Das Ergebnis zeige, dass die Taiwaner bereit seien, "ein aktiver Teil der internationalen Gemeinschaft" zu werden, sagte Präsidentin Tsai Ing-wen.
Doll löst Peking-Ticket - Lesser holt halbe Olympia-Norm
Erik Lesser hat beim Biathlon-Weltcup in Annecy-Le Grand Bornand sein erstes Topergebnis der Saison eingefahren. Der 33-Jährige lief in der Verfolgung über 12,5 km um 16 Plätze auf Position zehn nach vorne und holte sich damit trotz einem Fehler die erste Hälfte der Olympia-Norm. Benedikt Doll (2 Strafrunden/+1:52,7) löste derweil mit Rang 15 und der zweiten Teilnorm sein Peking-Ticket.
Nürnberg springt auf Rang drei, Heidenheim schlägt Paderborn - FCI hofft
Der 1. FC Nürnberg hat das Jahr in der 2. Fußball-Bundesliga mit einem Sieg abgeschlossen und schnuppert kurz vor Weihnachten noch einmal an den Aufstiegsplätzen. Die Franken gewannen zum Rückrundenstart am 18. Spieltag bei Erzgebirge Aue dank eines Dreierpacks von Nikola Dovedan mit 3:1 (2:1). Am Samstagmittag reichte das bei nun 30 Punkten zunächst für Relegationsrang drei hinter Spitzenreiter FC St. Pauli (36) und Darmstadt 98 (32).
Bericht: Etwa einjähriger Junge schafft Flucht über das Mittelmeer ohne Angehörige
Ein etwa einjähriger Junge hat einem Bericht zufolge ganz ohne Angehörige die gefährliche Fahrt in einem Flüchtlingsboot über das Mittelmeer geschafft. Wie die italienische Zeitung "La Repubblica" am Samstag berichtete, zählte das Kleinkind, dessen Alter auf nicht einmal zwölf Monate geschätzt wurde, zu gut 500 Migranten, die in den vergangenen zwei Tagen auf der italienischen Insel Lampedusa ankamen. Das Kind sei auf einem Boot inmitten von rund 70 Männern entdeckt worden.
Omikron-Verbreitung löst Debatte über neue Lockdown-Maßnahmen in Deutschland aus
Die hoch ansteckende Omikron-Variante des Coronavirus versetzt die deutsche Politik kurz vor den Feiertagen in Alarmstimmung. Gesundheitspolitiker aus Koalition und Opposition brachten am Sonntag neue Lockdown-Maßnahmen ins Gespräch, die möglicherweise noch vor Weihnachten beschlossen werden sollten. Ab Montag ist zudem der Omikron-Hotspot Großbritannien als Virusvariantengebiet eingestuft - Einreisen von dort sind dann mit hohen Hürden verbunden.
Gesundheitsminister der Länder fordern wegen Omikron schärfere Einreiseregeln
Die Gesundheitsminister der Länder fordern schärfere Regeln für die Einreise nach Deutschland, um die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus zu bremsen. Reisende aus Ländern, die als Virusvariantengebiet eingestuft sind, sollten nur noch gegen Vorlage eines negativen PCR-Tests einreisen dürfen, heißt es in einem am Samstag gefassten Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz. Der Test soll bei Abflug nicht älter als 48 Stunden sein. Schnelltests sollen nicht akzeptiert werden.
Türkei sagt afrikanischen Ländern 15 Millionen Corona-Impfdosen zu
Die Türkei hat den afrikanischen Ländern 15 Millionen Corona-Impfdosen zugesagt. Präsident Recep Tayyip Erdogan kritisierte bei einem Türkei-Afrika-Gipfel am Samstag in Istanbul die ungleiche weltweite Impfstoff-Verteilung und die Benachteiligung Afrikas. Es sei eine "Schande für die Menschheit, dass erst sechs Prozent der afrikanischen Bevölkerung geimpft sind", sagte der Präsident. Sobald der türkische Impfstoff Turkovac eine Notfallzulassung habe, werde die Türkei ihn mit Afrika teilen.
Kombination: Geiger Zweiter in Ramsau hinter Riiber
Vinzenz Geiger hat die Podestserie der deutschen Kombinierer im Weltcup fortgesetzt. Der Team-Olympiasieger aus Oberstdorf musste sich am Samstag in Ramsau nur dem erneut unschlagbaren Norweger Jarl Magnus Riiber geschlagen geben, im sechsten Rennen in Serie stand damit mindestens ein DSV-Athlet auf dem Stockerl.
Äthiopische Regierung vermeldet weitere Geländegewinne im Kampf gegen Rebellen
Die äthiopische Armee hat nach Regierungsangaben mehrere Städte von der Rebellengruppe TPLF zurückerobert. Unter anderem seien Kobo und Woldiya im Norden des Landes "befreit" worden, erklärte das Kommunikationsministerium am Samstag auf Twitter. Die Rebellen seien auf der Flucht und würden verfolgt. Die Angaben beider Seiten in dem nunmehr seit 13 Monaten andauernden Kämpfen können von unabhängiger Seite nicht überprüft werden.
Abfahrt in Gröden: Jocher mit Ausrufezeichen - Überraschung durch Bennett
Skirennläufer Simon Jocher hat beim Abfahrtsklassiker in Gröden ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Der 25-Jährige raste beim völlig überraschenden ersten Weltcup-Sieg des US-Amerikaners Bryce Bennett auf Platz acht und löste wie Teamkollege Josef Ferstl direkt hinter ihm das Olympia-Ticket. Das gute deutsche Teamergebnis komplettierten die Topfahrer Andreas Sander und Romed Baumann auf den Rängen elf und 18.
Weitere europäische Länder weiten Corona-Impfungen auf jüngere Kinder aus
Mit Portugal und Frankreich weiten weitere europäische Länder die Corona-Impfungen auf jüngere Kinder aus. In Portugal werden seit Samstag Kinder zwischen fünf und elf Jahren geimpft. Allein an diesem Wochenende sollen fast 80.000 Kinder eine erste Dosis des Impfstoffs von Biontech/Pfizer bekommen. In Portugal sind schon 88,9 Prozent der 10,3 Millionen Einwohner doppelt gegen Corona geimpft.
Deutsche Biathletinnen durchwachsen - zehn Tage Pause für Preuß
Die deutschen Biathletinnen haben ohne Franziska Preuß eine Spitzenplatzierung beim Weltcup in Annecy-Le Grand Bornand erneut klar verpasst. Nach durchwachsenem Sprint war Vanessa Hinz in der Verfolgung über 10 km beste Deutsche, die 29-Jährige verbesserte sich am Samstag mit zwei Fehlern um zwölf Ränge auf Position 15. Denise Herrmann (6 Strafrunden/+3:15,3) erlebte mit Platz 38 ein Debakel.
Rodeln: Ludwig feiert dritten Saisonsieg
Rennrodler Johannes Ludwig (Oberhof) hat seine starke Form im olympischen Winter untermauert und den dritten Saisonsieg gefeiert. Der Olympia-Dritte siegte beim fünften Saisonrennen in Innsbruck-Igls vor dem Österreicher Wolfgang Kindl (+0,049 Sekunden) und dem Italiener Dominik Fischnaller (+0,275).
Buschmann regt nationalen Gedenktag für Opfer terroristischer Gewalt an
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat die Einführung eines nationalen Gedenktags für die Opfer terroristischer Gewalt vorgeschlagen. "Als neue Bundesregierung werden wir nach Kräften alles dafür tun, um Opfer und Hinterbliebene von terroristischen Anschlägen bestmöglich zu unterstützen", erklärte Buschmann am Samstag in Berlin. "Wir wollen den Umgang mit ihnen würdiger und empathischer gestalten."
Paris sagt traditionelles Silvester-Feuerwerk ab
Wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen findet das traditionelle Silvester-Feuerwerk in Paris in diesem Jahr nicht statt. Auch die auf den Champs-Elysées geplanten Konzerte und DJ-Auftritte seien gestrichen, teilte die französische Hauptstadt am Samstag mit. Damit würden die Corona-Vorgaben der Regierung umgesetzt und den steigenden Fallzahlen Rechnung getragen.
Schon mehr als 30 Tote durch Super-Taifun "Rai" auf den Philippinen
Zwei Tage nach dem Eintreffen von Super-Taifun "Rai" auf den Philippinen wird das Ausmaß der Katastrophe erst so richtig deutlich: Mehr als 30 Menschen seien ums Leben gekommen, dutzende weitere würden noch vermisst, teilten die Behörden am Samstag mit. Damit ist "Rai" der tödlichste Taifun des Jahres in dem südostasiatischen Inselstaat. Hunderttausende Menschen mussten vor dem Sturm fliehen, viele können nicht mehr in ihre Häuser zurück.
Tausende Ermittlungsverfahren wegen gefälschter Impfpässe
Die Verbreitung und der Gebrauch von gefälschten Corona-Impfpässen sind in Deutschland strafbar, seit November gilt hierzu ein verschärftes Gesetz - und die Zahl der Verfahren hat sich seitdem deutlich erhöht. Die zuständigen Landeskriminalämter meldeten auf Anfrage des "Business Insider" mindestens 6543 Ermittlungsverfahren wegen Impfpass-Betrugs, wie das Nachrichtenportal am Samstag berichtete.
Haftbefehle gegen Hongkonger Demokratie-Aktivisten wegen Aufruf zum Wahlboykott
In Hongkong sind Haftbefehle gegen fünf Demokratie-Aktivisten erlassen worden, die von ihrem Exil aus zum Boykott der am Sonntag stattfindenden Parlamentswahl aufgerufen haben sollen. Die Behörden beschuldigten am Samstag unter anderem den in Großbritannien lebenden Nathan Law, während einer Videokonferenz die Wahlberechtigten in der chinesischen Sonderverwaltungszone zum Zu-Hause-Bleiben aufgefordert zu haben.
Kubicki greift Befürworter einer allgemeinen Impfpflicht an
In scharfem Ton hat der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki Vorwürfe an die Befürworter einer allgemeinen Impfpflicht gerichtet. "Vielen Impfpflicht-Befürwortern scheint es um Rache und Vergeltung zu gehen", und zwar an Ungeimpften, sagte Kubicki dem Portal "Zeit Online" laut Meldung vom Samstag. Die "Freude" vieler Menschen an 2G-Regeln und Impfpflicht halte er für nicht mehr rational.
Taliban-Bestien wollen wieder Reisepässe ausstellen
Die radikalislamische Taliban-Regierung in Afghanistan hat angekündigt, wieder Reisepässe für ihre Staatsbürger auszustellen. Alle "technischen Probleme" seien gelöst, sagte am Samstag der Chef des Pass-Ressorts im Innenministerium, Alam Gul Hakkani. Erste Dokumente sollten bereits ab Sonntag ausgegeben werden. In Afghanistan warten zehntausende Menschen auf ihre Ausreise, sie haben Angst vor den Taliban oder wollen der massiven wirtschaftlichen und humanitären Krise im Land entkommen. Die Taliban hatten die Ausstellung von Reisepässen kurz nach ihrer Machtübernahme Mitte August gestoppt. Im Oktober wurde das Passbüro in Kabul neu geöffnet - und wenige Tage später wieder geschlossen, weil die Technik und vor allem das biometrische System unter dem Ansturm tausender Antragsteller zusammenbrachen. Diese Technikprobleme seien nun gelöst, versicherte Hakkani. Zunächst sollten ab Sonntag bereits beantragte Pässe ausgegeben werden. Ab 10. Januar würden dann neue Anträge angenommen. Die Ausgabe von Pässen gilt als wichtiges Kriterium für die Zusage der Taliban an die internationale Gemeinschaft, ausreisewilligen Staatsbürgern auch wirklich das Verlassen des Landes zu ermöglichen. (A.Nikiforov--DTZ)
Airport Düsseldorf: Meiste Ausfälle und Verspätungen
Der Berliner Airport BER ist für so manche Panne bekannt - doch bei den Verspätungen belegt ein anderer deutscher Flughafen in diesem Jahr den Spitzenrang. Wie die Fluggastrechteorganisation Airhelp am Samstag mitteilte, musste fast jeder fünfte in Deutschland startende Fluggast Verzögerungen hinnehmen (19,3 Prozent) - am häufigsten kam es dabei in Düsseldorf zu Problemen (24,34 Prozent). Dahinter folgten Karlsruhe und Frankfurt am Main. Der BER landete laut Airhelp auf dem fünften Rang, hier waren 2021 insgesamt 18,4 Prozent der Gäste von Verspätungen betroffen. Demnach waren insgesamt 180.000 Reisende in Deutschland "von besonders schweren Flugproblemen betroffen, also von Ausfällen oder Verspätungen von mehr als drei Stunden". Rund 130.000 von ihnen hätten voraussichtlich Anspruch auf Entschädigung, denn deren Probleme seien durch die Fluggesellschaften verschuldet worden und nicht durch außergewöhnliche Umstände wie schlechtes Wetter. Europaweit konnten in diesem Jahr trotz der noch immer andauernden Pandemie fast 270 Millionen Menschen in Flugzeugen umherreisen - vor der Pandemie war es fast eine Milliarde Menschen. Größtes Problemland in Europa war in diesem Jahr Mazedonien, dort flog rund ein Viertel aller Passagiere mit Verspätung ab. Deutschland kam auf Platz fünf. Besonders pünktlich ging es in Irland und Malta zu. Im internationalen Vergleich gab es in Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten und in der Dominikanischen Republik die meisten Flugstörungen. Am pünktlichsten waren außerhalb von Europa die Flughäfen in Peru. Die Höhe der Entschädigung bei Ausfall oder Verspätung berechnet sich dabei prinzipiell nach der Länge der Flugstrecke, bis zu 600 Euro sind möglich. Auch die tatsächliche Verspätungszeit am Ankunftsort und der Grund für die Verspätung spielen eine Rolle. Fluggäste können ihren Entschädigungsanspruch bis zu drei Jahre nach dem Flugtermin einfordern. (L.Møller--DTZ)
Branchenverband will gegen Feuerwerksverbot an Silvester klagen
Der Branchenverband der Feuerwerksindustrie geht gerichtlich gegen das Böllerverbot zu Silvester vor. Sobald das am Freitag vom Bundesrat bestätigte Verbot rechtskräftig ist, will der Bundesverband Pyrotechnik dagegen im Eilverfahren Klage einlegen, wie Vorstand Ingo Schubert am Samstag ankündigte. Der Verband unterstütze darüber hinaus verschiedene Klagen gegen Abbrennverbote von Feuerwerk in Bremen, Hamburg und Sachsen. Branchenvertreter sprachen von einer existenzgefährdenden Lage.
Argentiniens Regierung verliert wichtige Abstimmung um Haushalt für kommendes Jahr
In Argentinien hat die Opposition den von der Regierung vorgeschlagenen Haushalt für das kommende Jahr abgeschmettert und das Land tiefer in die Krise gestürzt. Der Haushalt, der ein Wachstum von vier Prozent vorsah, wurde mit 132 zu 121 Stimmen am Freitag (Ortszeit) vom Unterhaus abgelehnt. Das regierende Mitte-links-Bündnis von Präsident Alberto Fernández hatte bei den Zwischenwahlen vor einem Monat seine Mehrheit im Parlament verloren.
Habeck will jetzt schon Impfstoffversorgung für kommenden Winter sichern
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat nach Beratungen mit der Industrie angekündigt, die Herstellung von Corona-Impfstoffen weiter vorantreiben zu wollen. "Staatliche Abnahmegarantien können auf längere Sicht helfen, die Impfstoffproduktion auf Niveau zu verstetigen", sagte Habeck der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Es gehe nun darum, "die nächste Impfstoffgeneration rechtzeitig für den nächsten Winter einzulagern".
Pflicht zur Drittimpfung für Pflegepersonal und Feuerwehr in Frankreich geplant
In Frankreich soll ab Ende Januar für das Pflegepersonal und die Feuerwehr eine Pflicht zur Drittimpfung gegen das Coronavirus bestehen. Dies kündigte Gesundheitsminister Olivier Véran am Samstag im Rundfunksender France Inter an. Diese Maßnahme sei angesichts der zunehmenden Ausbreitung der Omikron-Variante notwendig. "Wir haben schon jetzt mehrere Krankenhaus-Hotspots der Omikron-Variante, vor allem im Großraum Paris."
"Nochmal höhere Stufe": Lewandowski übertrifft sich selbst
Weltfußballer Robert Lewandowski hat sich 2021 nach eigener Ansicht selbst übertroffen. "Ich bin sehr stolz auf das gesamte Jahr. Für mich war es nochmal eine höhere Stufe. Es war ein turbulentes Jahr, mit vielen Emotionen", sagte der Torjäger von Bayern München nach seinem 43. Bundesliga-Treffer im Kalenderjahr.
Insassen setzen Gefängnis in Thailand aus Corona-Protest in Brand
Aus Protest gegen den Umgang mit einem Corona-Cluster in einem Gefängnis in Thailand haben hunderte Insassen die Haftanstalt in Brand gesetzt. Etwa 400 Gefangene seien an Ausschreitungen beteiligt gewesen, teilten die Justizbehörden am Samstag mit. Die Häftlinge forderten, dass Corona-Infizierte aus dem Gefängnis in Krabi im Süden des Landes verlegt werden. Über der Einrichtung war ein riesiges Feuer zu sehen.
San Francisco ruft im Kampf gegen Drogenmissbrauch Notstand im Stadtzentrum aus
Angesichts des nicht mehr zu kontrollierenden Drogenmissbrauchs und der dadurch verursachten Todeszahlen hat San Francisco für einen Bezirk im Zentrum der US-Metropole den Notstand erklärt. "Wir verlieren täglich mindestens zwei Menschen durch eine Überdosis", sagte am Freitag (Ortszeit) der Behördenvertreter Matt Haney. Besonders betroffen sei das Tenderloin-Viertel. "Das ist eine öffentliche Gesundheitskrise, die eine dringende und entschiedene Antwort braucht."
Nach Verzicht auf FIA-Gala: Hamilton droht Strafe
Die siebenmaligen Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton droht nach dem Verlust des achten WM-Titels in allerletzter Runde an den Niederländer Max Verstappen auch noch eine Strafe. Aus Protest gegen die Entscheidungen während des Rennens in Abu Dhabi hatte der Brite am Donnerstag auf seine Teilnahme an der Gala des Automobil-Weltverbandes FIA in Paris verzichtet.
Zahl der Todesopfer durch Super-Taifun "Rai" steigt auf mehr als 20
Die Zahl der Todesopfer durch den Super-Taifun "Rai" auf den Philippinen hat sich auf mehr als 20 erhöht. Nach Angaben der nationalen Katastrophenbehörde vom Samstag wurden mehr als 18.000 Einsatzkräfte für Such- und Rettungsmaßnahmen in den am schwersten betroffenen Regionen mobilisiert. Vor allem auf der Ferieninsel Siargao sowie der nördlichen Spitze der Insel Mindanao seien "schwere Schäden" entstanden.
Woods dämpft vor Vater-Sohn-Turnier die Erwartungen
Golf-Superstar Tiger Woods hat nach seinem ersten Auftritt auf dem Golfplatz nach seinen schweren Beinverletzungen im Februar die Erwartungen gedämpft. "Ich habe noch einen langen Weg zu gehen", sagte der 15-malige Majorchampion beim Pro-Am vor dem Vater-Sohn-Turnier PNC Cjampionship in Miami, "ich bin noch nicht bereit, ein Turnier auf Tour-Niveau zu spielen."