Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Bericht: Asylerstanträge bis 25. September auf tiefstem Stand seit 2012
Kane scheitert vom Punkt: Eiskaltes Spanien bestraft England
Wadephul warnt in Rede bei Vereinten Nationen vor Risiken durch KI
Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid
Wirtschaft
Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz
Zum Austausch eines defekten Reaktordeckels hat der Stromkonzern EDF den Druckwasser-Atomreaktor im französischen Flamanville am Samstag für knapp ein Jahr vom Netz genommen. Es ist zugleich der Beginn einer größeren Routinekontrolle des Ende 2024 in Betrieb genommenen Reaktors, wie EDF mitteilte.
Politik
Berlin: SPD-Landesvorstand stimmt für Sondierungsgespräche mit der Linken
Knapp eine Woche nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat der SPD-Landesvorstand für Sondierungsgespräche mit der Linken gestimmt. Der Vorstand beschloss am Samstag einstimmig, die Einladung der Linkspartei zu Sondierungen anzunehmen, wie ein Sprecher mitteilte. Die Linke hatte die Wahl am vergangenen Sonntag deutlich vor der bislang gemeinsam mit der SPD regierenden CDU gewonnen.
Letzte Nachrichten
Verhärtete Fronten bei zweiter Ländertarifrunde
Für die mehr als 800.000 Angestellten der Bundesländer außer Hessen hat die zweite Tarifrunde mit verhärteten Fronten zwischen den Tarifparteien begonnen. Verdi-Bundeschef Frank Werneke forderte die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) am Montag vor dem Beginn der Verhandlungen in Potsdam auf, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Der niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) wies die Forderungen von Verdi und Beamtenbund nach fünf Prozent, mindestens jedoch monatlich 150 Euro und im Gesundheitswesen 300 Euro mehr Lohn erneut zurück.
Israel treibt Bau von rund 1300 Wohnungen für Palästinenser im Westjordanland voran
Israel treibt den Bau von rund 1300 Wohneinheiten für Palästinenser im besetzten Westjordanland voran. Der oberste Planungsausschuss der dem Verteidigungsministerium unterstellten Zivilverwaltung habe abschließend grünes Licht für die Errichtung von 170 Wohnungen und eine erste Genehmigung für weitere 1133 Wohungen gegeben, teilte ein Sprecher der israelischen Behörde für zivile Angelegenheiten in den besetzten Gebieten (Cogat) am Montag mit. Die genehmigten Einheiten erstrecken sich über das gesamte Westjordanland.
Israel treibt Bau von rund 1300 Siedlerwohnungen im Westjordanland voran
Israel treibt den Bau von rund 1300 Siedlerwohnungen im besetzten Westjordanland voran. Der oberste Planungsausschuss der dem Verteidigungsministerium unterstellten Zivilverwaltung habe abschließend grünes Licht für die Errichtung von 170 Wohnungen und eine erste Genehmigung für weitere 1133 Wohungen gegeben, teilte ein Sprecher am Montag mit. Die genehmigten Häuser erstrecken sich über das gesamte Westjordanland.
Prozess nach tödlichen Schüssen eines 17-Jährigen in US-Stadt Kenosha begonnen
Im US-Bundesstaat Wisconsin hat der Prozess gegen einen 18-Jährigen begonnen, der im vergangenen Jahr bei Anti-Rassismus-Protesten zwei Demonstranten erschossen hatte. In dem politisch aufgeladenen Verfahren gegen Kyle Rittenhouse in der Stadt Kenosha startete am Montag die Auswahl der Geschworenen. Die Anklage lautet unter anderem auf Mord. Rittenhouses Anwälte argumentieren, der damals 17-Jährige habe in Notwehr gehandelt.
Biden entschuldigt sich für US-Austritt aus Paris-Abkommen unter Trump
US-Präsident Joe Biden hat sich für den zeitweisen Austritt seines Landes aus dem Klimaschutzabkommen von Paris unter seinem Vorgänger Donald Trump entschuldigt. Die vorherige Regierung habe die USA durch diesen Schritt "ein wenig ins Hintertreffen gebracht", sagte Biden am Montag in seiner Rede bei der Weltklimakonferenz (COP26) in Glasgow. Eine seiner ersten Amtshandlungen sei es dann jedoch gewesen, dem Abkommen wieder beizutreten, betonte er.
Biden: Kampf gegen den Klimawandel ist Chance für die Weltwirtschaft
Nach Einschätzung von US-Präsident Joe Biden sollte der Kampf gegen den Klimawandel als Chance für die Weltwirtschaft gesehen werden. "Ich glaube, dass in der wachsenden Katastrophe eine unglaubliche Chance steckt - nicht nur für die Vereinigten Staaten, sondern für uns alle", sagte Biden am Montag in seiner Rede bei der Weltkimakonferenz (COP26) in Glasgow.
Maulwurf in Berliner Justiz soll Informationen an Hildmann gegeben haben
Bei den Ermittlungen gegen den Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann soll es in der Berliner Justiz einen Maulwurf gegeben haben. Eine ehemalige Mitarbeiterin der Berliner Generalstaatsanwaltschaft steht nach Medienrecherchen im Verdacht, Informationen an den Beschuldigten Hildmann weitergegeben zu haben. Nach Angaben von Berlins Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) ermittelte die Generalstaatsanwaltschaft intensiv in den eigenen Reihen, "nachdem der Haftbefehl an Attila Hildmann mutmaßlich durchgestochen wurde".
Merkel: Sind beim Klimaschutz nicht da, wo wir hinmüssen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die internationale Gemeinschaft bei der Weltklimakonferenz in Glasgow zu ehrgeizigeren Klimazielen aufgerufen. "Wir sind nicht da, wo wir hinmüssen", sagte Merkel am Montag im Plenum der Staats- und Regierungschefs bei der COP26. Die von den Unterzeichnerstaaten des Pariser Klimaabkommens von 2015 eingereichten Emissions-Reduktionsziele "ergeben zusammen nicht das, was wir in Paris vereinbart haben".
Mindestens vier Tote bei Einsturz von Hochhaus in Lagos
Beim Einsturz eines Hochhauses in Nigerias größter Stadt Lagos sind am Montag mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Mehrere weitere wurden verletzt, wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Dutzende Menschen wurden nach Angaben der Rettungskräfte noch unter den Trümmern vermutet - die genaue Zahl war zunächst jedoch unklar.
Hochhaus in Nigerias größter Stadt Lagos eingestürzt
In Nigerias größter Stadt Lagos ist am Montag ein Hochhaus eingestürzt. "Es handelt sich um ein 25-stöckiges Gebäude, das noch im Bau ist. Viele Arbeiter sind unter den Trümmern eingeschlossen. Wir versuchen, sie zu retten", sagte Femi Oke-Osanyintolu von der staatlichen Katastrophenschutzbehörde der Nachrichtenagentur AFP. Wie viele Menschen genau unter den Trümmern im Stadtteil Ikoyi verschüttet wurden, war zunächst unklar.
Queen Elizabeth II. am Steuer eines Autos fotografiert
Knapp zwei Wochen nach ihrem kurzen Krankenhausaufenthalt ist die britische Königin Elizabeth II. am Montag am Steuer eines Autos auf dem Gelände von Schloss Windsor fotografiert worden. Auf den von britischen Medien veröffentlichten Fotos ist die 95-jährige Queen allein in dem Fahrzeug, einem grünen Jaguar, zu sehen. Sie trägt eine Sonnenbrille und ein Kopftuch.
Coca-Cola kauft Getränkehersteller BodyArmor ganz
Der Getränkeriese Coca-Cola übernimmt den auf Getränke für Sportler spezialisierten Hersteller BodyArmor ganz. Nach 15 Prozent 2018 kaufe Coca-Cola nun den Rest für 5,6 Milliarden Dollar (4,8 Milliarden Euro), wie der Konzern am Montag mitteilte. BodyArmor war vor zehn Jahren gegründet worden, 2013 stieg der vergangenes Jahr tödlich verunglückte Basketballstar Kobe Bryant mit rund sechs Millionen Dollar ein.
Großrazzia wegen illegaler Schleusung von Prostituierten in Norddeutschland
Mehr als 350 Ermittler sind am Montag in Norddeutschland zu einer Razzia wegen illegaler Schleusungen im Zusammenhang mit dem kriminellen Prostitutionsgewerbe ausgerückt. Bei der Aktion wurden 16 Objekte in Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen durchsucht sowie zwei Haftbefehle vollstreckt, wie Polizei und Bundespolizei in Hamburg und Hannover mitteilten. Vorausgegangen waren demnach verdeckte Ermittlungen im Bereich der organisierten Kriminalität.
Linken-Spitze geht auf Distanz zu Wagenknechts Zweifeln an Corona-Impfungen
Todesfahrer soll Kindergruppe in Nordhessen vorsätzlich erfasst haben
Bei dem tödlichen Verkehrsunfall in der nordhessischen Gemeinde Witzenhausen vom Freitag soll der 30-jährige Autofahrer vorsätzlich die Gruppe von Schulkindern erfasst haben. Aufgrund einer Zeugenaussage und der Bewertung eines Sachverständigen bestehe der dringende Verdacht, dass der Mann eine "aktive Lenkbewegung in Richtung der Grundschüler getätigt und folglich den Tod eines Kinds und die Verletzung mehrerer Kinder vorsätzlich herbeigeführt hat", teilten die Polizei in Eschwege und die Staatsanwaltschaft Kassel am Montag mit.
Flugzeug landet mit totem Passagier an Bord auf Hamburger Flughafen
Am Hamburger Flughafen ist ein Flugzeug mit einem toten Passagier an Bord gelandet. Der Vorfall ereignete sich bereits am Montag vergangener Woche und betraf einen Flug von der Türkei in die Hansestadt, wie die Hamburger Polizei am Montag mitteilte. Es sei von einer natürlichen Todesursache auszugehen. Demnach starb der 51-jährige Passagier offenbar während des Flugs.
Studie: Extreme Eisschmelze in Grönland erhöht Überschwemmungsrisiko weltweit
Grönlands Eisschild ist einer neuen Studie zufolge in den vergangenen zehn Jahren um etwa 3,5 Billionen Tonnen geschmolzen und hat damit den Meeresspiegel um einen Zentimeter ansteigen lassen. Laut der am Montag in der Zeitschrift "Nature Communications" veröffentlichten Studie fielen allein zwei Drittel davon in den Hitzesommern 2012 und 2019 an. Dies weise darauf hin, dass Hitzewellen infolge der globalen Klimaerwärmung eine besonders große Rolle bei der Eisschmelze spielen.
Leidenschaftliche Aufrufe zu mehr Klimaschutz bei COP26 in Glasgow
Mit leidenschaftlichen Appellen haben führende Politiker bei der Weltklimakonferenz in Glasgow für schärfere Klimaschutzmaßnahmen geworben. "Wir sind nicht da, wo wir hinmüssen", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag. Eindringlich vor einem Weiter-so warnte UN-Generalsekretär António Guterres: "Wir schaufeln unser eigenes Grab." Indiens Premierminister Narendra Modi stellte die mit Spannung erwarteten Klimaziele seines Landes vor. Demnach soll der drittgrößte Treibhausgas-Emittent der Welt erst bis 2070 klimaneutral sein.
Eindringliche Aufrufe zu mehr Klimaschutz bei Konferenz in Glasgow
Am zweiten Tag der Weltklimakonferenz (COP26) im schottischen Glasgow haben führende Politiker zu größeren Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen. Großbritanniens Premierminister Boris Johnson warnte am Montag eindringlich vor einem Scheitern der Konferenz. Wenn sich die Welt in Glasgow nicht zu entschlossenem Handeln durchringen könne, werde das Urteil künftiger Generationen vernichtend sein, sagte er. UN-Generalsekretär António Guterres appellierte an die Staatenlenker, "die Menschheit zu retten".
Johnson warnt Staats- und Regierungschefs vor Scheitern der Weltklimakonferenz
Der britische Premierminister Boris Johnson hat die an der Weltklimakonferenz teilnehmenden Staats- und Regierungschefs eindringlich vor einem Scheitern der COP26 gewarnt. Wenn sich die Welt in Glasgow nicht zu entschlossenem Handeln durchringen könne, werde das Urteil zukünftiger Generationen vernichtend sein, sagte Johnson am Montag in seiner Rede zum Auftakt des Plenums der Staatenlenker. "Die Wut und die Ungeduld der Welt werden unbändig sein", warnte Johnson.
Israel öffnet seine Grenzen für geimpfte Touristen
Mehr als anderthalb Jahre nach der Schließung wegen der Corona-Pandemie hat Israel seine Grenzen für geimpfte Reisende wieder geöffnet. Als Voraussetzung für die Einreise gilt laut Behördenangaben eine Impfbescheinigung, die nicht älter als sechs Monate ist. Außerdem muss ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der maximal 72 Stunden alt ist. Bei der Ankunft in Israel erfolgt dann ein zweiter Test.
Polizisten sollen Liegestütze am Berliner Holocaust-Mahnmal gemacht haben
Polizisten sollen am Holocaust-Mahnmal in Berlin Liegestütze gemacht haben. Die "Bild"-Zeitung und die "B.Z." berichteten am Montag von Videoaufnahmen, die uniformierte Beamte bei Sportübungen an den Blöcken des Mahnmals für die ermordeten Juden in Europa zeigen sollen. Ein Sprecher der Polizei bestätigte, dass es sich um Einsatzkräfte der Polizei handle. Die Details würden dem Polizeipräsidium "noch zugearbeitet".
Nagelsmann kehrt auf Bayern-Bank zurück: "Gehe davon aus"
Bayern Münchens Trainer Julian Nagelsmann kehrt im Champions-League-Gruppenspiel gegen Benfica Lissabon aller Voraussicht nach auf die Bank des Rekordmeisters zurück. "Mir geht es gut, es ist alles in Ordnung. Ich hoffe und davon gehe ich auch aus, dass der Test am Dienstag negativ ist, dann werde ich auch wieder live zu sehen sein", sagte Nagelsmann vor der Partie am Dienstag (21.00 Uhr/Amazon) gegen Benfica.
Rezesson? Umsatz der Einzelhändler zurückgegangen
Der Umsatz der Einzelhändler in Deutschland ist im September zurückgegangen. Im Vergleich zum August betrug das Minus preisbereinigt 2,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Im Vergleich zum September 2020 waren es 0,9 Prozent weniger. Der Umsatz lag aber mit 3,7 Prozent weiterhin über dem Vorkrisenniveau. Besonders schlecht lief im September das Geschäft mit Bekleidung und Schuhen - hier betrug das Minus zum Vormonat 9,6 Prozent, wie das Statistikamt weiter mitteilte. Der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren lag damit mit 7,8 Prozent deutlich unter Vorkrisenniveau. Der Umsatz der Kaufhäuser lag nur noch 0,4 Prozent unter dem Wert vom Februar 2020, der Umsatz mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf erreichte im September ein Plus von 4,5 Prozent über Vorkrisenniveau. Deutlich über dem Niveau vom Februar 2020 mit 27,2 Prozent lag im September der Umsatz des Internet- und Versandhandels. Der Handelsverband Deutschland (HDE) veröffentlichte am Montag seine aktuelle Umfrage zur Konsumstimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher: Demnach steigt das Konsumbarometer nach drei Monaten Abwärtstrend wieder an: "Im anlaufenden Weihnachtsgeschäft steigt die Anschaffungsneigung der Verbraucherinnen und Verbraucher." Für den monatlichen Stimmungstest lässt der HDE 1600 Menschen befragen. Das Konsumbarometer bildet nicht das aktuelle, sondern das in den kommenden drei Monaten erwartete Verbraucherverhalten ab. (W.Budayev--DTZ)
Berliner Abgeordnetenhaus kann sich konstituieren
Das Berliner Abgeordnetenhaus kann wie geplant am Donnerstag erstmals zusammentreten. Der Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin wies am Montag den Eilantrag eines bisherigen Abgeordneten ab, mit dem dieser die Konstituierung des Landesparlaments und der Bezirksverordnetenversammlungen vorläufig untersagen lassen wollte. (VerfGH 132 A/21) Der Antragsteller ist Mitglied des bisherigen Abgeordnetenhauses von Berlin. Nach dem amtlichen Ergebnis der Wahl vom 26. September gehört er dem neu gewählten Abgeordnetenhaus nicht an. Aus seiner Sicht waren die Mängel bei der Wahl derart gravierend, dass dem neugewählten Parlament die demokratische Legitimität fehle. Bis zur Entscheidung über das Wahlprüfungsverfahren müsse die Konstituierung des Abgeordnetenhauses daher einstweilen untersagt werden. Dem folgte der Verfassungsgerichtshof nicht. Nach Auffassung des Gerichts ist der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung unzulässig. Eine auf diesem Weg verfügte vorläufige Untersagung der Konstituierung widerspreche der Landesverfassung. Danach tritt das neugewählte Abgeordnetenhaus spätestens sechs Wochen nach der Wahl zusammen. Das gilt nach dem Willen des Gesetzgebers auch, wenn Rechtsverstöße bei der Wahl vorgebracht werden. Einwände gegen die ordnungsgemäße Zusammensetzung des Abgeordnetenhauses sind Gegenstand von Wahlprüfungsverfahren. Ist dieses erfolgreich, müssen die Fehler durch eine Wiederholungswahl behoben werden. Bei der Wahl zum Bundestag, zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen am 26. September war es in Berlin zu mehreren Pannen gekommen. So gingen in einigen Wahllokalen Stimmzettel aus, in anderen lagen zunächst die falschen aus. Vor manchen Wahlorten bildeten sich zudem lange Schlangen, so dass manche Wähler erst nach 18.00 Uhr ihre Stimmen abgeben konnten. Die Landeswahlleiterin Petra Michaelis trat deshalb zurück. (U.Beriyev--DTZ)
Teheran weist Kritik westlicher Staaten an seinem Atomprogramm zurück
Der Iran hat die jüngste Kritik westlicher Staaten an seinem Atomprogramm zurückgewiesen. "Die Produktion von Uranmetall und hochgradig angereichertem Uran dient friedlichen und zivilen Zwecken", erklärte der iranische Außenamtssprecher Said Chatibsadeh am Montag. Die Positionen Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und der USA seien "unvereinbar mit der Realität".
Im Fischereistreit droht nun Großbritannien Frankreich mit Vergeltung
Im Fischereistreit zwischen Frankreich und Großbritannien schlagen die Wogen weiter hoch: Am Montag drohte die britische Handelsministerin Liz Truss mit "Vergeltungsmaßnahmen", sollte Paris wie angekündigt ab Dienstag mit schärferen Warenkontrollen und einem Anlegeverbot für britische Schiffe Ernst machen. Auch ein persönliches Gespräch zwischen den Präsident Emmanuel Macron und Premier Boris Johnson hatte am Wochenende keine Lösung gebracht.
Washington kritisiert Pekings "verblüffendes" Versagen beim Klimaschutz
Kurz vor einem Treffen von Staats- und Regierungschefs im Rahmen der Weltklimakonferenz (COP26) im schottischen Glasgow hat die US-Regierung die chinesische Klimapolitik hart kritisiert. Der Nationale Sicherheitsberater Jake Sullivan warf Peking am Montag ein "verblüffendes" Versagen im globalen Kampf gegen den Klimawandel vor.
Ländliche Regionen stehen bei Bürgern hoch im Kurs - aber nicht als Arbeitsort
Ländliche Räume werden von der großen Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger geschätzt - allerdings mit Abstrichen: Laut einer am Montag veröffentlichten Umfrage im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums betrachten mehr als sieben von zehn Befragten ländliche Regionen als attraktiven Ort zum Leben. Zugleich schätzt weniger als die Hälfte das Land als Arbeitsort.
Junger Mann in Köln auf offener Straße getötet
In Köln ist ein junger Mann auf offener Straße getötet worden. Passanten fanden den stark blutenden Mann am frühen Montagmorgen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Köln mitteilten. Die alarmierten Rettungskräfte konnten ihm nicht mehr helfen, er starb noch vor Ort. Der Mann wurde zunächst noch nicht zweifelsfrei identifiziert.
Junge findet Weltkriegsgranate beim Spielen auf Kitagelände in Niedersachsen
Im niedersächsischen Oldenburg hat ein Fünfjähriger anscheinend beim Spielen auf dem Gelände einer Kita eine alte Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und mit nach Hause genommen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, entdeckte dessen Vater den gefährlichen Fund am Freitagabend und alarmierte die Beamten. Die Stadtverwaltung beauftragte umgehend eine Spezialfirma mit einer Überprüfung des Kitageländes.
Ärztepräsident: Besser gegen Gesundheitsgefahren durch Klimawandel wappnen
Nach Ansicht von Ärztepräsident Klaus Reinhardt muss sich Deutschland besser gegen die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels wappnen. Diese Gefahren seien "keine ferne Bedrohung mehr", sondern eine weltweite Realität, sagte Reinhardt zum Auftakt des 125. Deutschen Ärztetags am Montag in Berlin. Zugleich beklagte er eine durch die Pandemie verschärfte Polarisierung der Gesellschaft und wachsende Gewalt gegen Beschäftigte im Gesundheitswesen.