Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid
Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz
Berlin: SPD-Landesvorstand stimmt für Sondierungsgespräche mit der Linken
Rad-WM: Koch verpasst Medaille - Vollering triumphiert
Sport
Kiel gibt Derbysieg gegen Flensburg aus der Hand
Der THW Kiel hat einen Derbysieg in der Handball-Bundesliga aus der Hand gegeben und den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Das neu formierte Team des ebenfalls neuen Trainers Börge Lund kam gegen die SG Flensburg-Handewitt in einem umkämpften Nordduell zu einem 31:31 (18:14) und bleibt Tabellenzweiter hinter Flensburg. Für beide war es nach fünf Siegen der erste Punktverlust.
Sport
Debüt mit "Sternchen": Brunner schießt U21 zum Sieg in Lettland
Sturmjuwel Paris Brunner hat die deutschen U21-Fußballer bei seinem Debüt mit einem Doppelpack beinahe im Alleingang zum Sieg in Lettland geschossen. Beim 4:0 (2:0) im drittletzten EM-Qualifikationsspiel traf der 20-Jährige erst nach 53 Sekunden, später dann sehenswert aus der Distanz (41.). Zudem waren Nicoló Tresoldi (52.) und Arijon Ibrahimovic (76.) im beschaulichen Daugava-Stadion in Riga für das Team von DFB-Trainer Antonio Di Salvo erfolgreich.
Letzte Nachrichten
Papst fordert angesichts der Herausforderungen der Gegenwart gemeinsames Handeln
Mit Blick auf die großen Herausforderungen der Gegenwart - den Klimawandel, die Pandemie und die Armut - hat Papst Franziskus ein entschlossenes gemeinsames Handeln gefordert. "Es ist Zeit zu handeln und gemeinsam zu handeln", schrieb Franziskus in einem am Sonntag von der italienischen Zeitung "Il Corriere della Sera" veröffentlichten Text.
Keine Entspannung im Fischerei-Streit zwischen Frankreich und Großbritannien
Im Streit um Fischerei-Lizenzen zwischen Großbritannien und Frankreich stehen die Zeichen weiter auf Eskalation. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bot dem britischen Premierminister Boris Johnson bei einem Treffen am Sonntag zwar eine "Deeskalation" an. Wenn London nicht einlenke, werde Paris aber ab Dienstag Vergeltungsmaßnahmen ergreifen. "Der Ball liegt im Spielfeld der Briten", sagte Macron. Johnson erklärte, die Position seiner Regierung habe sich nicht geändert.
London sieht kaum Zeichen der Entspannung im Fischerei-Streit mit Paris
Im Streit um Fischereilizenzen zwischen Großbritannien und Frankreich stehen die Zeichen wohl doch nicht auf Entspannung. Ein Sprecher von Premierminister Boris Johnson widersprach am Sonntag der Darstellung, dass der britische Regierungschef sich mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf eine Zusammenarbeit für eine schnelle, praktische Lösung des Streits verständigt habe. Auf britischer Seite gebe es keinen Handlungsbedarf.
Johnson und Macron wollen Streit um Fischerei-Lizenzen beilegen
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Großbritanniens Premierminister Boris Johnson wollen den Streit um Fischereilizenzen im Ärmelkanal schnell beilegen. Ziel sei es, "so schnell wie möglich praktische und operative Maßnahmen zu ergreifen, um einen Anstieg der Spannungen zu vermeiden", erklärte der Elysée-Palast am Sonntag nach einem Treffen der beiden Politiker am Rande des G20-Gipfels in Rom. Johnson und Macron hätten sich auf eine "Deeskalation" verständigt.
Japanische Regierungskoalition steuert laut Prognosen auf Wahlsieg zu
Bei der Parlamentswahl in Japan hat die Regierungskoalition laut Prognosen trotz deutlicher Verluste eine Mehrheit erzielt. Die liberaldemokratische Partei LDP und ihr Juniorpartner Komeito kämen auf 239 bis 288 der 465 Sitze im Unterhaus, meldete der öffentlich-rechtliche Sender NHK am Sonntag. Bislang verfügte die Koalition über 305 Sitze.
G20-Gruppe findet zu gemeinsamem Handeln zurück
Nach Jahren des diplomatischen Stillstands haben die G20-Staaten zu gemeinsamem Handeln zurückgefunden. Bei ihrem Gipfeltreffen am Wochenende in Rom - dem ersten seit mehr als zwei Jahren - einigten sich die Staats- und Regierungschefs auf eine Reihe gemeinsamer Vorhaben: die Einführung einer globalen Mindeststeuer für Unternehmen, ehrgeizigere Ziele beim Klimaschutz und die Unterstützung ärmerer Länder bei der Pandemiebekämpfung.
Kreise: G20-Gruppe stellt sich hinter 1,5-Grad-Klimaziel
Die Mitglieder der G20-Gruppe haben sich in schwierigen Verhandlungen auf ambitioniertere Klimaziele verständigt: In der geplanten Abschlusserklärung des G20-Gipfels in Rom wollen sich die stärksten Wirtschaftsnationen der Welt im Grundsatz hinter das 1,5-Grad-Ziel stellen, wie die Nachrichtenagentur AFP am Sonntag aus Delegationskreisen erfuhr. Zudem einigten sie sich darauf, bis "Mitte des Jahrhunderts" CO2-neutral zu werden. Ab kommendem Jahr wollen die G20-Staaten zudem keine "schmutzigen" Kohlekraftwerke mehr im Ausland finanzieren.
Bundesregierung hofft auf "neue Phase der internationalen Klima-Zusammenarbeit"
Zum Auftakt der Weltklimakonferenz in Glasgow hat die Bundesregierung Hoffnungen auf eine "neue Phase der internationalen Klima-Zusammenarbeit" geäußert. Diese sei auch "dringend nötig", denn die Welt sei "noch lange nicht auf 1,5 Grad-Kurs", erklärte Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) am Sonntag. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) mahnte, die weltweite Klimakatastrophe lasse sich noch verhindern. Die Organisation Greenpeace erklärte, dass Klimaneutralität in Deutschland nur mit einer Halbierung des Tierbestands zu erreichen sei.
Eckart von Hirschhausen legt zunehmend Image des "lustigen Arztes" ab
Der Komiker Eckart von Hirschhausen legt zunehmend sein Image des "lustigen Arztes" ab und widmet sich nun klimapolitischen Forderungen an die künftige Regierung. "Ich will nicht mehr nur der lustige Arzt sein, wenn die Klimakrise die größte Gesundheitsgefahr im 21. Jahrhundert ist", sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Sonntag. Seine Botschaft an die "Ampel" sei: "Das Teuerste was wir jetzt tun können ist nichts."
Söder warnt vor Auseinandertreiben der Gesellschaft wegen der "Ampel"
Nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder könnte die geplante Ampel-Koalition die Gesellschaft weiter auseinandertreiben. "Man muss aufpassen, dass die Ampel nicht zu einer Spaltung unserer Gesellschaft führt", sagte der bayerische Ministerpräsident der "Bild am Sonntag". "Es droht eine Koalition aus vermeintlich Besserwissenden der Grünen und Besserverdienenden der FDP." In dieser Konstellation müsse die Union "Anwalt der Mittelschicht und der Fleißigen sein".
MLB: Atlanta einen Sieg vom Titel entfernt
Die Atlanta Braves sind in der World Series nur noch einen Sieg vom ersten Titel seit 26 Jahren in der Major League Baseball (MLB) entfernt. Die Braves gewannen in der Nacht zum Sonntag 3:2 gegen die Houston Astros, in der Finalserie steht es damit 3:1 für Atlanta. Während des Spiels sorgte Ex-Präsident Donald Trump mit einer umstrittenen Anfeuerungsgeste für Unmut.
China weist Neuveröffentlichung von US-Bericht zu Corona-Ursprung zurück
China hat die Veröffentlichung einer ergänzten Fassung eines Berichts der US-Geheimdienste zum Ursprung des Coronavirus als politisch motiviert und "falsch" zurückgewiesen. Ein Sprecher des Außenministeriums in Peking beklagte am Sonntag eine weitere Politisierung der Debatte. Die USA sollten aufhören, "China anzugreifen und zu verleumden".
Neuseeland kündigt ehrgeizigere Ziele zur Reduzierung seiner Emissionen an
Zum Beginn des Weltklimagipfels COP26 im schottischen Glasgow am Sonntag hat Neuseeland ehrgeizigere Ziele zur Reduzierung seiner Emissionen angekündigt. Die Treibhausgasemissionen sollen bis 2030 halbiert werden, wie die Regierung in Wellington mitteilte. Bislang hatte Neuseeland das Ziel ausgegeben, die Emissionen gemäß des Pariser Klimaabkommens um 30 Prozent zu senken.
Powerplay-Tor: NHL-Star Draisaitl führt Edmonton zum Sieg
Mit einem Powerplay-Tor hat Eishockey-Superstar Leon Draisaitl die Edmonton Oilers zum sechsten Saisonsieg in der nordamerikanischen Profiliga NHL geführt. Der gebürtige Kölner steuerte im Überzahlspiel beim 2:1-Heimsieg gegen die Vancouver Canucks den Treffer zum 2:0 bei. Nach sieben Spielen hat Draisaitl bereits 13 Scorerpunkte auf dem Konto, sein kongenialer Teamkollege Connor McDavid führte dieses Ranking mit 16 Punkten an.
Paarläufer Hase/Seegert Fünfte bei Skate Canada
Minerva Fabienne Hase und Nolan Seegert sind beim Eiskunstlauf-Grand-Prix in Vancouver mit 186,82 Punkten Fünfte geworden. Nach dem Kurzprogramm hatten die Berliner Paarläufer noch auf dem dritten Rang gelegen. Neun der elf Elemente gelangen fehlerfrei, Hase landete aber zwei Elemente unsauber.
Orlando mit sechster Pleite - Bestwert für Franz Wagner
Trotz einer starken Leistung der beiden Wagner-Brüder haben die Orlando Magic in der NBA bereits die sechste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Rookie Franz Wagner avancierte beim 103:110 bei den Detroit Pistons mit 19 Punkten zum Topscorer seiner Mannschaft und erzielte einen persönlichen Karrierebestwert. Moritz steuerte in 17 Minuten Einsatzzeit 13 Zähler bei.
Taliban vermelden ersten öffentlichen Auftritt von Chef Achundsada
Der geheimnisumwobene Chef der Taliban, Haibatullah Achundsada, ist nach Angaben von Vertretern der islamistischen Bewegung erstmals in der Öffentlichkeit aufgetreten. Wie die Taliban-Vertreter am Sonntag mitteilten, wandte sich Achundsada am Vortag im südafghanischen Kandahar an Unterstützer. Er besuchte demnach die Islamschule Darul Ulum Hakimah, um zu seinen "mutigen Soldaten und Schülern" zu sprechen.
Taliban-Chef Achundsada zeigt sich erstmals in der Öffentlichkeit
Der geheimnisumwobene Chef der Taliban, Haibatullah Achundsada, ist nach Angaben von Vertretern der islamistischen Bewegung erstmals in der Öffentlichkeit aufgetreten. Wie die Taliban-Vertreter am Sonntag mitteilten, wandte sich Achundsada am Vortag im südafghanischen Kandahar an Unterstützer. Er besuchte demnach die Islamschule Darul Ulum Hakimah, um zu seinen "mutigen Soldaten und Schülern" zu sprechen.
Podolskis gewagte These: Kimmich "als Schwerverbrecher hingestellt"
Ex-Nationalspieler Lukas Podolski hat Joshua Kimmich in der Impfdebatte in Schutz genommen - und einen sehr gewagten Vergleich angebracht. "Jeder kann selber entscheiden, was er macht, und da verstehe ich nicht, warum man den Joshua Kimmich da so als Schwerverbrecher hinstellt", sagte der 36-Jährige bei Bild.
Hartes Ringen um Klimaziele bei G20-Gipfel in Rom
Kurz vor der Weltklimakonferenz stehen beim G20-Gipfel am Sonntag in Rom schwierige Verhandlungen über die Verringerung der Treibhausgas-Emissionen an. Während den Staaten am Samstag bei der Mindestbesteuerung von Unternehmen und den Zielen für Corona-Impfungen weltweit einige Fortschritte geglückt waren, wurde beim Klima ein erbittertes Ringen erwartet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nahm zusammen mit ihrem möglichen Nachfolger Olaf Scholz (SPD) an den Beratungen in Rom teil.
Thuram kämpft gegen Rassismus: Die weißen Spieler müssen reagieren
Er war Weltmeister, ist Rekordnationalspieler der Equipe Tricolore und kämpft gegen Rassismus - und das weit über den Fußball hinaus: Lilian Thuram, einst Star-Verteidiger des AC Parma und von Juventus Turin, nutzt seine Stimme und drängt auf Veränderung in der Gesellschaft. In der britischen Tageszeitung The Guardian beschreibt Thuram, wer dafür im Fußball Verantwortung übernehmen kann.
Krösche gibt Glasner Rückendeckung: "Teil der Lösung"
Sportvorstand Markus Krösche hat Trainer Oliver Glasner trotz der durchwachsenen Bilanz von Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga den Rücken gestärkt. Glasner sei "auf jeden Fall Teil der Lösung", sagte Krösche nach dem 1:1 (0:1) gegen RB Leipzig im ZDF: "Das ist immer ein Prozess. Wenn man einen neuen Trainer holt und der hat eine etwas andere Spielidee, dann braucht das auch Zeit."
Rufe nach Auffrischungsimpfung werden angesichts steigender Corona-Zahlen lauter
Angesichts weiter steigender Corona-Zahlen werden immer mehr Forderungen nach Auffrischungsimpfungen laut. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) forderte einen Bund-Länder-Gipfel zu dem Thema. Zugleich bekräftigte sein Ministerium nach Kritik aus der Ärzteschaft die Auffassung, dass grundsätzlich jeder Anspruch auf die Booster-Impfung hat. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach plädierte für eine Wiedereröffnung der Impfzentren. Unterdessen stieg die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag auf fast 150.
Rufe nach Auffrischungsimpfungen werden lauter
Angesichts der steigenden Corona-Zahlen nimmt die Debatte um Auffrischungsimpfungen weiter an Fahrt auf. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) forderte einen Bund-Länder-Gipfel zu dem Thema. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach plädierte für eine Wiedereröffnung der Impfzentren. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntagmorgen einen weiteren Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz auf fast 150.
RKI: Bundesweite Corona-Inzidenz steigt weiter auf fast 150
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter auf fast 150 angestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 149,4. Am Vortag hatte er bei 145,1 gelegen, vor einer Woche bei 106,3. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an.
Fans huldigen ihrem Idol Diego Maradona in Argentinien
Zum Gedenken an ihr Fußball-Idol Diego Maradona haben sich am Wochenende zahlreiche Fans in der Stadt Rosario in Argentinien versammelt. Der legendäre Fußball-Star wäre an diesem Wochenende 61 Jahre alt geworden. Mit dem Ruf "Marado... Marado..." erinnerten die Fans an den Mittelfeldspieler mit der Nummer 10, der für viele von ihnen wie ein Gott war.
FDP-Chef kritisiert Steueraussagen von SPD und Grünen
Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat SPD und Grüne für ihre Aussagen zur Steuerpolitik kritisiert. Es sei "ein Mythos, dass eine Entlastung der arbeitenden Mitte nur mit kompensatorischen Steuererhöhungen anderswo finanzierbar wäre", sagte Lindner der "Bild am Sonntag". SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und unter anderen Grünen-Chef Robert Habeck hatten kürzlich erklärt, dass eine Steuerentlastung kleinerer und mittlerer Einkommen nicht möglich sei, weil die FDP die als Gegenfinanzierung notwendige Steuererhöhung von Spitzenverdienern ablehne.
Sommerzeit zu Ende - Uhren auf Normalzeit zurückgestellt
In Deutschland gilt wieder die Normalzeit: Am Sonntag um 03.00 Uhr wurden die Uhren um eine Stunde von der bisherigen Sommerzeit (MESZ) auf die mitteleuropäische Zeit (MEZ) zurückgestellt. Die Nacht wurde damit eine Stunde länger. Mit der Zeitumstellung ist es morgens nun wieder früher hell und abends eher dunkel.
Baldwin: Wahrscheinlichkeit für Schusswaffenunglück bei "eins zu einer Billion"
Nach dem tödlichen Schuss auf eine Kamerafrau bei Dreharbeiten hat US-Schauspieler Alec Baldwin die Wahrscheinlichkeit für einen derartigen Unfall auf "eins zu eine Billion" eingestuft. Baldwin äußerte sich am Samstag erstmals seit dem Schusswaffenunglück vor Journalisten, als er mit seiner Frau Hilaria in Manchester im US-Bundesstaat Vermont war. Zuvor hatte er im Onlinedienst Twitter bereits sein tiefstes Bedauern über den Schusswaffenunfall zum Ausdruck gebracht.
Söder fordert ermäßigte Mehrwertsteuer für Energie und Kraftstoffe
Angesichts der rasant steigenden Gas- und Benzinpreise hat CSU-Chef Markus Söder eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Energie und Kraftstoffe gefordert. "Wir müssen den Bürgern steuerlich in dieser schweren Zeit entgegenkommen", sagte Söder der "Bild am Sonntag". Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, lehnte diese Forderung klar ab. Der Grünen-Politiker Sven Giegold sprach sich für eine "kurzfristige Entlastung der Bürger" aus.
Japanische Regierungskoalition steuert auf erneute Mehrheit im Parlament zu
Bei der Parlamentswahl in Japan hat die Regierungskoalition trotz deutlicher Verluste offenbar die Mehrheit der Sitze errungen. Dies geht aus nach Schließung der Wahllokale am Sonntag veröffentlichten Prognosen mehrerer Fernsehsender hervor. Obwohl der erst seit kurzer Zeit regierende Ministerpräsident Fumio Kishida damit sein ausgegebenes Ziel einer Koalitionsmehrheit erreicht hätte, wäre das Wahlergebnis für ihn ein Schuss vor den Bug.
Regierungspartei in Japan muss bei Parlamentswahl Verluste fürchten
Die Japaner haben am Sonntag ein neues Unterhaus gewählt: Die liberaldemokratische Regierungspartei LDP, die seit den 50er Jahren fast ununterbrochen an der Macht ist, dürfte wegen der Unzufriedenheit mit der Corona-Politik einige Sitze einbüßen. Anfang Oktober war der frühere Außenminister Fumio Kishida von der LDP nach dem Rückzug von Yoshihide Suga zum Regierungschef gewählt worden, anschließend setzte er den Wahltermin an.