Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Frankreich nach Jahren wieder auf Platz eins der Skidestinationen
Krisendiplomatie zur Ukraine in New York - Rede Selenskyjs bei UN-Generaldebatte
Preise nicht gesunken: ADAC fordert Abschaffung der Zwölf-Uhr-Regel an Tankstellen
Freundin erstickt und in Wald vergraben: Zehn Jahre Haft in Bayern
Boulevard
Bundesregierung verschärft Vorgehen gegen Sozialmissbrauch
Die Bundesregierung verschärft das Vorgehen gegen den betrügerischen Bezug von Sozialleistungen. Das Bundeskabinett verabschiedete am Mittwoch in Berlin einen Aktionsplan mit Maßnahmen, die sich vor allem gegen Sozialmissbrauch durch Zugewanderte aus EU-Staaten richten. Dieser Missbrauch soll nun durch mehr Datenabgleich, schärfere Kontrollen und strengere Regeln erschwert werden. Eine weitere Neuerung: Die Auszahlung von Grundsicherung an Menschen, die mit vollstreckbarem Haftbefehl gesucht werden, soll beendet werden.
Boulevard
Sachsen-Anhalt: Cannabisplantage und hundert Kilogramm Blüten bei Razzia beschlagnahmt
Bei einer Razzia in Sachsen-Anhalt hat die Polizei eine Cannabisplantage und etwa hundert Kilogramm Blüten beschlagnahmt. Vier Männer wurden vorläufig festgenommen, wie die Beamten am Mittwoch in Halle an der Saale mitteilten. Am Dienstag wurden den Angaben zufolge mehrere Objekte in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt durchsucht.
Letzte Nachrichten
Beschäftigte von United Airlines lassen sich angesichts drohender Kündigung impfen
Wer sich nicht impfen lässt, muss gehen: Angesichts einer drohenden Kündigung entscheiden sich offenbar viele Beschäftigte der US-Fluggesellschaft United Airlines doch für eine Corona-Schutzimpfung. Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, es werde weniger Angestellte entlassen als bisher angekündigt - die Zahl sinke von 593 auf 320.
Bogenschießen: Unruh gewinnt Weltcupfinale
Rio-Silbermedaillengewinnerin Lisa Unruh (Berlin) hat das Weltcupfinale der Bogenschützen in Yankton gewonnen. Die 33-Jährige setzte sich im Duell um Gold im Stechen gegen die Russin Jelena Osipowa durch und triumphierte als erste Deutsche beim Abschluss der besten Schützinnen der Saison. Michelle Kroppen (Jena) machte als Dritte das starke Gesamtergebnis für den Deutschen Schützenbund (DSB) perfekt.
Bartsch warnt Linke vor Rückfall in alte Grabenkämpfe
Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch hat seine Partei nach der schweren Niederlage bei der Bundestagswahl vor einem Rückfall in alte Grabenkämpfe gewarnt. "Wer diesen Weckruf nicht gehört hat, hat nichts in Verantwortung zu suchen", sagte Bartsch der Düsseldorfer "Rheinischen Post" und dem Bonner "General-Anzeiger" (Freitagsausgaben). "Wir haben von den Wählern einen deutlichen Hinweis bekommen, dass Streit nicht gewollt ist."
Sondierungsgespräche nach Abgeordnetenhauswahl in Berlin gestartet
Knapp eine Woche nach der Neuwahl des Berliner Abgeordnetenhauses haben am Freitag die Sondierungsgespräche begonnen. Die SPD traf sich am Morgen mit den Grünen, wie die Sozialdemokraten mitteilten. Für den Nachmittag ist ein Gespräch von SPD und Linkspartei geplant. SPD-Spitzenkandidatin Franziska Giffey kündigte nach dem Sieg ihrer Partei bei der Wahl am vergangenen Sonntag an, zuerst mit den beiden bisherigen Koalitionspartnern zu sprechen.
"Politbarometer": Zustimmung zu Ampel-Koalition größer
Eine breite Mehrheit der Deutschen gibt einer Ampel-Koalition von SPD, Grünen und FDP den Vorzug vor einem Jamaika-Bündnis unter Führung der Union. Im am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" sprachen sich 59 Prozent für die Ampel-Koalition aus, nur 24 Prozent dagegen für ein Jamaika-Bündnis von CDU/CSU, Grünen und FDP. Eine Fortsetzung der großen Koalition, diesmal unter Führung der SPD, wünschen sich demnach nur 22 Prozent. 76 Prozent wünschen sich der Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen zufolge SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz als nächsten Bundeskanzler. Seinen Mitbewerber, CDU-Chef Armin Laschet würden dagegen nur 13 Prozent als Kanzler befürworten. Selbst von den Unionsanhängern sprachen sich 49 Prozent für Scholz aus und nur 39 Prozent für Laschet. Umgekehrt befürworten 63 Prozent der Befragten einen Rücktritt Laschets auch vom CDU-Parteivorsitz. Dies wollen der Umfrage zufolge auch 62 Prozent der Unionsanhänger. Von ihnen machen auch 65 Prozent Laschet für die Wahlniederlage der CDU/CSU verantwortlich. Würde am nächsten Sonntag erneut eine Bundestagswahl stattfinden, könnte die SPD sich laut "Politbarometer" weiter auf 28 Prozent (Wahlergebnis: 25,7 Prozent) verbessern. Die CDU/CSU würde nur noch 20 Prozent erreichen (24,1 Prozent), die Grünen würden mit 16 Prozent besser abschneiden als bei der Bundestagswahl (14,8 Prozent), ebenso die FDP mit 13 Prozent (11,5 Prozent). Für AfD (zehn Prozent) und Linke (fünf Prozent) würde es etwa bei ihrem Wahlergebnis vom vergangenen Sonntag bleiben. In der Rangfolge der zehn wichtigsten Politikerinnen und Politiker liegt weiterhin die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einem Zustimmungswert von 2,3 vorn (zuvor 2,2). Auf Platz zwei folgt nun Scholz, der sich deutlich auf 2,2 verbessern kann (1,6). Ebenfalls zulegen kann Grünen-Chef Robert Habeck mit 1,6 (1,2). Danach folgen CSU-Chef Markus Söder mit 1,1 (1,2), FDP-Chef Christian Lindner mit 1,0 (0,4) und Grünen-Chefin Annalena Baerbock mit 0,4 (0.1). Schlusslicht ist Laschet mit minus 1,2 (minus 0,4). Für die Umfrage befragte die Forschungsgruppe Wahlen von Dienstag bis Donnerstag 1249 repräsentativ ausgewählte Wahlberechtigte. Die Fehlerquote wurde mit zwei bis drei Prozentpunkten angegeben. (U.Beriyev--DTZ)
Frankreich will Energiepreise bis April deckeln
Frankreich will die Preise für Strom und Gas bis April deckeln. "Es wird keine weitere Erhöhung des Gaspreises mehr geben", kündigte Premierminister Jean Castex am Donnerstagabend auf dem Sender TF1 an. Der Gaspreis ist seit Januar um 57 Prozent angestiegen. Die Anbieter, die das Gas unter dem Einkaufspreis abgeben müssten, bekämen staatliche Hilfen, versicherte Castex.
Drei Verletzte bei Explosion von E-Roller-Akku in Wohnhaus in Rheinland-Pfalz
Bei der Explosion eines E-Roller-Akkus sind in einem Mehrfamilienhaus in Eisenberg in Rheinland-Pfalz drei Menschen verletzt worden. Eine Frau schwebte in Lebensgefahr, wie die Polizei nach dem Unglück vom Donnerstagabend in Kirchheimbolanden mitteilte. Der Akku war demnach in einer Wohnung gelagert.
Georgiens Ex-Präsident Saakaschwili nach Rückkehr aus Exil festgenommen
Georgiens ehemaliger Präsident Michail Saakaschwili ist nach seiner Rückkehr aus dem Exil in seinem Heimatland festgenommen worden. Wie Regierungschef Irakli Garibaschwili am Freitag sagte, wurde Saakaschwili festgenommen und in ein Gefängnis gebracht. Der Ex-Staatschef war trotz eines Haftbefehls wegen Machtmissbrauchs kurz vor den Kommunalwahlen am Samstag aus der Ukraine nach Georgien zurückgekehrt und hatte zur Wahl der von ihm gegründeten Oppositionspartei und zu Protesten aufgerufen.
Georgiens Ex-Präsident Saakaschwili verkündet Rückkehr aus dem Exil
Der ehemalige georgische Präsident Michail Saakaschwili ist nach eigenen Angaben aus dem Exil in sein Heimatland zurückgekehrt. "Ich habe mein Leben und meine Freiheit riskiert, um zurückzukommen", sagte er am Freitag in einer auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft. Dem früheren Staatschef, der 2013 aus der Kaukasus-Republik geflüchtet war, droht in Georgien wegen des Vorwurfs des Machtmissbrauchs die Festnahme.
Studie: Unternehmen sparen durch Wegfall von Dienstreisen elf Milliarden Euro
Die Unternehmen in Deutschland haben wegen des Wegfalls von Dienstreisen während der Corona-Pandemie im Krisenjahr 2020 rund elf Milliarden Euro gespart. Das geht aus einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, aus der die "Rheinische Post" am Freitag zitierte. "Die meisten Unternehmen führen seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich weniger Dienstreisen durch als vorher. Stattdessen finden viele Meetings virtuell statt", heißt es demnach.
Mindestens 20 Busse der Stuttgarter Verkehrsgesellschaft in Depot ausgebrannt
Bei einem Brand in einem Busdepot der Stuttgarter Straßenbahn sind mindestens 20 Busse ausgebrannt. Zwei Angestellte kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftungen ins Krankenhaus, wie die Polizei in der Nacht zum Freitag mitteilte. Vier weitere Menschen wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Laut Polizei brach das Feuer am Abend gegen 20.00 Uhr aus zunächst unbekannter Ursache aus.
Umsatz im Einzelhandel im August leicht gestiegen
Deutschlands Einzelhändler haben im August wieder etwas mehr Umsatz gemacht. Der Wert stieg im Vergleich zum Juli preisbereinigt um 1,1 Prozent, im Vergleich zum August 2020 um 0,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Der im August erzielte Umsatz lag auch weiterhin über dem Vorkrisenniveau, und zwar um 0,6 Prozent. Das gilt auch für den Modehandel.
Frankreich deckelt Gas- und Strompreise
Die Strom- und Gaspreise in Deutschland sind in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Im ersten Halbjahr betrug der Anstieg knapp fünf Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Auch in Frankreich kletterten die Preise - die Regierung kündigte daher eine Deckelung bis April an. Die Bundesregierung erklärte, sie beobachte die Entwicklung der steigenden Preise "sehr genau".
Strom- und Gaspreise für Haushalte im ersten Halbjahr um fast fünf Prozent gestiegen
Die privaten Haushalte in Deutschland mussten im ersten Halbjahr fast fünf Prozent mehr für Strom und Gas bezahlen. Strom kostete im Durchschnitt 32,62 Cent je Kilowattstunde, Erdgas 6,41 Cent je Kilowattstunde - beide Preise stiegen damit im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2020 um 4,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Hauptgrund war demnach, dass die in der Corona-Krise gesenkte Mehrwertsteuer wieder auf 19 Prozent angehoben wurde.
Bei Union-Spiel: Maccabi-Fans offenbar antisemitisch beleidigt
Am Rande des Europapokal-Spiels von Union Berlin gegen Maccabi Haifa (3:0) sind Fans des israelischen Fußballmeisters offenbar antisemitisch beleidigt worden. Zudem soll versucht worden sein, eine Flagge Israels anzuzünden, wie das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin-Potsdam bei Twitter berichtet.
Bei Union-Spiel: Maccabi-Fans sind offenbar antisemitisch beleidigt worden
Am Rande des Europapokal-Spiels von Union Berlin gegen Maccabi Haifa (3:0) sind Fans des israelischen Fußballmeisters offenbar antisemitisch beleidigt worden. Zudem soll versucht worden sein, eine Flagge Israels anzuzünden, wie das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin-Potsdam bei Twitter berichtet.
Scarlett Johansson und Disney legen Streit um "Black Widow" bei
Hollywood-Star Scarlett Johansson und der Disney-Konzern haben ihren Streit um eine finanzielle Entschädigung für den frühen Streamingstart des Superhelden-Films "Black Widow" beigelegt. Beide Seiten erklärten am Donnerstag (Ortszeit), sie hätten sich geeinigt. Die Bedingungen der Einigung wurden nicht offengelegt. Das Branchenportal Deadline berichtete, die Übereinkunft habe ein Volumen von mehr als 40 Millionen Dollar.
"Die Qual der Wahl": Unions Zweit-Sturm mischt Europa auf
Union Berlins zweite Sturmgarde bekam nach der erfolgreichen Europapokal-Nacht ein Extralob vom Trainer. "Vorne habe ich wirklich ein bisschen die Qual der Wahl", sagte Urs Fischer am Donnerstag nach dem 3:0 (1:0)-Heimsieg in der Conference-League-Gruppenphase gegen Israels Meister Maccabi Haifa: "Die Jungs machen das im Moment wirklich sehr gut."
Hradecky und Wirtz feiern volle Ränge im Celtic Park
Torhüter Lukas Hradecky und Torschütze Florian Wirtz vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen hatten großen Spaß daran, beim 4:0 (2:0) in der Europa League beim schottischen Spitzenklub Celtic Glasgow endlich wieder vor vollen Rängen zu spielen. "Erstmal war es eine unfassbare Stimmung hier im Stadion. Da muss man sich erstmal dran gewöhnen, aber es hat Spaß gemacht, hier zu spielen", sagte der 18-jährige Wirtz bei RTL: "Wie wir dann auch ins Spiel reingekommen sind, hat dann umso mehr Spaß gemacht."
Sexuelle Nötigung, "inakzeptables" Verhalten: US-Fußballtrainer Riley entlassen
Nach massiven Vorwürfen der sexuellen Nötigung hat der US-Klub North Carolina Courage Trainer Paul Riley entlassen. Riley sei wegen "sehr schwerwiegenden Vorwürfen wegen Fehlverhaltens" ab sofort nicht mehr für die Mannschaft aus der höchsten Liga der Weltmeisterinnen verantwortlich, hieß es in einer Mitteilung. Der US-Verband entzog Riley zudem die Lizenz und zeigte sich "zutiefst beunruhigt", das beschriebene Verhalten sei "abstoßend, inakzeptabel und hat keinen Platz im Fußball oder in der Gesellschaft."
Frühere US-Fußballerinnen werfen Trainer sexuelle Nötigung vor
Vorwürfe der sexuellen Nötigung gegen einen Trainer erschüttern die Liga der Fußball-Weltmeisterinnen in den USA. In einem Artikel des Portals The Athletic berichten zwei ehemalige Spielerinnen von entsprechenden Erlebnissen mit Paul Riley, seit 2017 Headcoach von North Carolina Courage, im Zeitraum zwischen 2010 und 2015 bei verschiedenen NWSL-Klubs.
SID-Umfrage: Bayern hinterlässt Eindruck in der Champions League
Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München hat mit seinem starken Auftritt am 2. Spieltag der Champions League gegen Dynamo Kiew (5:0) Eindruck bei den deutschen Fans hinterlassen. In einer Umfrage der Voting-Plattform FanQ im Auftrag des Sport-Informations-Dienstes (SID) gaben 87,2 Prozent der Befragten an, dass der FCB in dieser Woche am stärksten in der Königsklasse überzeugt habe. Enttäuschend bewerteten 75,4 Prozent die Leistung von RB Leipzig bei der 1:2-Niederlage gegen den FC Brügge.
Amtsärzte fordern 3G-Regel für alle Berufe mit Kundenkontakt
Die deutschen Amtsärzte fordern angesichts des beginnenden Herbstes eine Ausweitung der 3G-Regel sowie von Corona-Informationspflichten auf alle Berufe mit Kundenkontakt. Notwendig sei, die 3G-Regel - geimpft, getestet oder genesen - flächendeckend für alle Bereiche mit Kundenkontakt einzuführen, sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).
US-Kongress wendet drohenden Shutdown in letzter Minute ab
Dank einer seltenen parteiübergreifenden Zusammenarbeit hat der US-Kongress in letzter Minute eine drohende Haushaltssperre abgewendet. Nach dem US-Senat stimmte am Donnerstag auch das Repräsentantenhaus mit breiter Mehrheit für einen Übergangshaushalt. Ungelöst ist aber weiterhin das Problem der Schuldenaufnahme. Sollte hier keine Einigung erzielt werden, könnte Mitte Oktober die Zahlungsunfähigkeit der USA drohen. Wegen interner Streitigkeiten bei den Demokraten wurde außerdem eine Abstimmung über das von US-Präsident Joe Biden geplante milliardenschwere Infrastrukturprogramm verschoben.
US-Repräsentantenhaus verschiebt Abstimmung über Bidens Infrastrukturpaket
Das US-Repräsentantenhaus hat die Abstimmung über das geplante milliardenschwere Infrastrukturpaket von Präsident Joe Biden verschoben. Die Abstimmung über das 1,2 Billionen Dollar teure Vorhaben werde nicht mehr wie geplant am Donnerstag stattfinden, erklärte der Chef der Demokraten im Repräsentantenhaus, Steny Hoyer, am späten Donnerstagabend (Ortszeit) in Washington. Hintergrund ist ein Streit innerhalb von Bidens Demokratischer Partei über das Paket.
Handelsgespräche zwischen EU und Australien nach U-Boot-Streit verschoben
Nach dem U-Boot-Streit zwischen Frankreich und Australien ist eine weitere Runde von Handelsgesprächen zwischen Australien und der EU verschoben worden. Die Verhandlungsrunde über das geplante Freihandelsabkommen FTA solle nun im November stattfinden, sagte ein EU-Vertreter am Freitag der Nachrichtenagentur AFP in Canberra.
Polizei in Ecuador bringt Gefängnis nach blutigen Kämpfen unter Kontrolle
Nach blutigen Kämpfen zwischen rivalisierenden Gangs in einem ecuadorianischen Gefängnis hat die Polizei die Haftanstalt wieder unter Kontrolle gebracht. Die Kämpfe seien beendet, die Häftlinge seien wieder in ihren Zellen, erklärte Polizeichefin Tannya Varela am Donnerstagabend (Ortszeit). Die Polizei hatte rund 900 Beamte eingesetzt, um die Lage in dem Gefängnis in Guayaquil wieder in den Griff zu bekommen, nachdem dort seit Dienstag bei Kämpfen zwischen rivalisierenden Banden 118 Gefangene getötet und dutzende weitere verletzt worden waren.
Bundesweite Corona-Inzidenz steigt auf 64,3
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 64,3 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen eines Tages 10.118 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 73 weitere Todesfälle registriert.
Kanada hält erstmals Gedenktag für misshandelte Ureinwohner ab
Erstmals hat Kanada mit einem nationalen Gedenktag an das Unrecht erinnert, das den Ureinwohnern des Landes über Jahrhunderte hinweg angetan wurde. "Es ist ein Tag zum Nachdenken. Es ist ein Tag zum Ehren. Es ist ein Tag zum Trauern. Es ist ein Tag zum Tränenvergießen", sagte die Stammesälteste Claudette Commanda von der Gemeinschaft der Algonquin am Donnerstag bei einer Ansprache vor dem Parlamentsgebäude in Ottawa.
Schwimm-Drohne macht spektakuläre Aufnahmen von Hurrikan über dem Ozean
US-Wissenschaftler haben mit Hilfe einer schwimmenden Drohne Aufnahmen aus dem Inneren eines Hurrikans über dem Atlantik eingefangen. Am Donnerstag von der Forschungseinrichtung NOAA veröffentlichte Bilder zeigen, wie die surfbrettartige Schwimm-Drohne im auf die zweithöchste Hurrikan-Stufe vier eingestuften Wirbelsturm "Sam" mit bis zu 15 Meter hohen Wellen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 190 Stundenkilometern zu kämpfen hat.
Lehrerverband und GEW fordern Beibehaltung der Maskenpflicht an Schulen
Der Lehrerverband und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordern eine Beibehaltung der Maskenpflicht an den Schulen im Herbst und Winter. Ein Verzicht auf Corona-Tests oder eine zu frühe Abschaffung der Maskenpflicht sowie die zu starke Reduzierung von Quarantänemaßnahmen erhöhten die Gefahr, "dass die Schule zur Black Box wird, was eine Kontrolle von Infektionen nicht mehr zulässt", sagte der Vorsitzende des Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Freitagausgaben)
Polen verlängert Notstand an Grenze zu Belarus trotz Todes von Migranten
Trotz mehrerer Todesfälle von Migranten an seiner Grenze zu Belarus hat Polen den über die Grenzregion verhängten Notstand verlängert. Mit der Mehrheit der konservativen und nationalistischen Abgeordneten stimmte das Parlament am Donnerstagabend für die Verlängerung des Notstands um 60 Tage. Das Innenministerium hatte die geplante Verlängerung der Maßnahme damit begründet, viele der Migranten hätten Verbindungen zu "radikalen oder kriminellen Gruppen".