Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Clan-Kontakte und Antisemitismus-Vorwürfe: Berliner Linke massiv in der Kritik
Wirbel um Merz-Äußerung zu Krankenkassen - SPD zufrieden, Union bremst
Landkreis: Ein Verletzter bei Flugzeugabsturz auf US-Stützpunkt Spangdahlem
Großer römischer Münzschatz auf Acker in Nordrhein-Westfalen entdeckt
Politik
Islamistisch motivierte Messerangriffe: Neun Jahre Jugendstrafe in Düsseldorf
Rund ein Jahr nach islamistisch motivierten Messerangriffen auf eine Lehrerin und einen Obdachlosen im nordrhein-westfälischen Essen hat das Oberlandesgericht Düsseldorf den Tatverdächtigen zu neun Jahren Jugendstrafe verurteilt. Der Angeklagte wurde unter anderem wegen zweifachen versuchten Mordes schuldig gesprochen, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte. Das Gericht behielt zudem die Sicherungsverwahrung vor und ordnete die Unterbringung in einer sozialtherapeutischen Einrichtung an.
Sport
Neue Zeitrechnung: Klopp leitet erstes Teamtraining
Die neue Zeitrechnung im deutschen Fußball hat begonnen. Jürgen Klopp betrat um 15.57 Uhr den Rasenplatz in Herzogenaurach und leitete sein erstes Mannschaftstraining als neuer Bundestrainer. Klopp begrüßte unter großem Medieninteresse 24 Spieler zu der Einheit, darunter Torhüter-Rückkehrer Marc-André ter Stegen sowie die Neulinge Hennes Behrens, Bambasé Conté, Younes Ebnoutalib, Yannik Engelhardt, Max Rosenfelder und Philipp Treu.
Letzte Nachrichten
Dutzende Kinder in Lagern für Angehörige von IS-Kämpfern in Syrien gestorben
In Lagern für die Familien von gefangenen Kämpfern des Islamischen Staats (IS) im Nordosten Syriens sind im laufenden Jahr laut einer Menschenrechtsorganisation bereits dutzende Kinder gestorben. Wie die Organisation Save the Children am Donnerstag mitteilte, sind in den Flüchtlingslagern von Roj und Al-Hol in diesem Jahr bisher 62 Kinder an Gewalt, Krankheiten und Unfällen gestorben.
RKI: Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt leicht auf 63,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht zurückgegangen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, lag der Wert bei 63,1. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 65,0 gelegen. Vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 76,3. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche an.
Erhöhung der Pendlerpauschale um einen Cent kostet Staat 230 Millionen Euro
Die Erhöhung der Pendlerpauschale für Arbeitnehmer um einen Cent würde dem Fiskus Mindereinnahmen von jährlich rund 230 Millionen Euro bescheren. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine schriftliche Frage des FDP-Abgeordneten Frank Schäffler hervor, über die die "Rheinischen Post" am Donnerstag berichtete. Demnach würde eine Abschaffung der Pauschale dem Staat 5,5 Milliarden Euro Mehreinnahmen bescheren.
Behindertenbeauftragter fordert mehr Barrierefreiheit in Wahllokalen
Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, hat vor der Bundestagswahl mehr Barrierefreiheit in den Wahllokalen gefordert. "Zwar sind viele Wahllokale beispielsweise für Rollstuhlfahrer zugänglich, damit sind sie aber noch lange nicht für alle Menschen mit Behinderungen barrierefrei", sagte Dusel den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Donnerstagsausgaben). "Alle Sehbehinderten müssen Wahlschablonen und alle tauben Menschen sollten durch Gebärdensprachdolmetscher Unterstützung erhalten", forderte er.
Französischer U-Boot-Bauer will Australien bald Rechnung für geplatzten Deal schicken
Die französische Naval Group will Australien bald einen "detaillierten und kalkulierten Vorschlag" zu den Kosten für die Absage der vereinbarten Lieferung von U-Booten unterbreiten. Der Chef des Unternehmens, Pierre Eric Pommellet, sagte der französischen Zeitung Le Figaro am Mittwoch, dass Australien "in einigen Wochen" eine Rechnung erhalten werde. "Australien hat den Vertrag aus Bequemlichkeit gekündigt, was bedeutet, dass uns keine Schuld trifft", sagte er.
Baerbock kritisiert Russland wegen steigender Gaspreise
In der Debatte über stark steigende Gaspreise hat Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock Russland kritisiert und die Bundesregierung zu einer Intervention in Moskau aufgefordert. "Russland ist sehr zurückhaltend bei der Lieferung von Erdgas nach Europa", sagte Baerbock den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Donnerstagsausgaben). Ein "naheliegender" Grund dafür sei: "Das Putin-Regime will politischen Druck aufbauen, um die ausstehenden Genehmigungen für Nord Stream 2 schneller zu bekommen".
USA lassen ersten Corona-Impfstoff für Auffrischungen bei Älteren zu
Die USA haben einen ersten Corona-Impfstoff für Auffrischungen bei Älteren zugelassen. Die US-Arzneimittelbehörde FDA genehmigte den Impfstoff von Biontech/Pfizer am Mittwoch für Personen über 65 Jahre, Erwachsene mit hohem Risiko für eine schwere Erkrankung sowie für Personen in Berufen mit hohem Ansteckungsrisiko. Diese können sich sechs Monate nach der zweiten Impfung nun eine dritte Dosis spritzen lassen.
USA lassen ersten Corona-Impfstoff für Auffrischungen zu
Die USA haben einen ersten Corona-Impfstoff für Auffrischungen zugelassen. Die US-Arzneimittelbehörde FDA genehmigte den Impfstoff von Biontech/Pfizer am Mittwoch für Personen über 65 Jahre, Erwachsene mit hohem Risiko für eine schwere Erkrankung sowie für Personen in Berufen mit hohem Ansteckungsrisiko. Diese können sich sechs Monate nach der zweiten Impfung nun eine dritte Dosis spritzen lassen.
London und Washington fordern mehr Klimaschutzbemühungen von China
Nach der Ankündigung Chinas, künftig keine Kohlekraftwerke im Ausland mehr zu bauen, haben die Regierungen der USA und Großbritanniens von der chinesischen Führung weitere Anstrengungen beim Kampf gegen den Klimawandel im eigenen Land gefordert. "Ich hoffe, dass China jetzt noch weiter geht und auch die heimische Nutzung von Kohle auslaufen lässt", sagte der britische Premierminister Boris Johnson bei der UN-Generalversammlung am Mittwoch.
USA fordern mehr Klimaschutz-Engagement von China
Nach der Ankündigung Chinas, künftig keine Kohlekraftwerke im Ausland mehr zu bauen, haben die USA von der chinesischen Führung weitere Anstrengungen beim Kampf gegen den Klimawandel im eigenen Land gefordert. "Wir begrüßen diese Ankündigung, sind aber auch der Meinung, dass noch mehr getan werden muss", sagte ein Vertreter der US-Regierung am Mittwoch am Rande der UN-Vollversammlung in New York.
EU und USA sagen weitere Hilfen für Bürgerkriegsland Jemen zu
Mehrere Länder haben hunderte Millionen Euro weitere Hilfszahlungen für das Bürgerkriegsland Jemen zugesagt. Die USA sagten am Mittwoch 290 Millionen Dollar (250 Millionen Euro) Hilfe zu. Die Europäische Union versprach 119 Millionen Euro. Der Menschenrechtsorganisation Oxfam zufolge wurden bei der Geberkonferenz am Rande der UN-Vollversammlung insgesamt rund 600 Millionen Dollar neue Hilfen zugesagt. Damit fehlte jedoch immer noch eine Milliarde Dollar, um das UN-Ziel von 3,9 Milliarden Dollar zu erreichen.
Schlussplädoyer der Anklage im Missbrauchsprozess gegen R. Kelly
Im Schlussplädoyer im Prozess gegen R. Kelly hat die Anklage dem R’n’B-Star vorgeworfen, ein ganzes Netzwerk für seine sexuellen Vergehen aufgebaut zu haben. Staatsanwältin Elizabeth Geddes sagte am Mittwoch (Ortszeit) vor den Geschworenen in New York, der Sänger habe "Lügen, Manipulation, Drohungen und körperlichen Missbrauch" eingesetzt, um jahrzehntelang ungestraft Frauen und Mädchen sexuell zu missbrauchen. Zuvor hatte der Sänger auf eine eigene Aussage verzichtet.
Schlussplädoyers im Missbrauchsprozess gegen R. Kelly begonnen
Im Prozess gegen den wegen sexuellen Missbrauchs angeklagten R’n’B-Star R. Kelly haben die Schlussplädoyers begonnen. Die Staatsanwältin Elizabeth Geddes sagte am Mittwoch vor den Geschworenen in New York, dass der Sänger "Lügen, Manipulation, Drohungen und körperlichen Missbrauch" einsetzte, um jahrzehntelang ungestraft Frauen und Teenager zu missbrauchen. Zuvor hatte der Künstler auf eine eigene Aussage verzichtet.
Ex-US-Verteidigungsminister sagt im Prozess gegen Bluttest-Unternehmerin aus
Mit dem früheren US-Verteidigungsminister Jim Mattis hat der erste namhafte Zeuge im Betrugsprozess gegen die frühere Bluttest-Unternehmerin Elizabeth Holmes ausgesagt. Mattis, der im Verwaltungsrat des von Holmes gegründeten Unternehmens Theranos saß, gab am Mittwoch vor Gericht an, er sei von den Versprechen und dem Auftreten der Jungunternehmerin fasziniert gewesen. Holmes habe "scharfsinnig, wortgewandt, engagiert" auf ihn gewirkt. "Ich war von ihr beeindruckt."
Tuchel und Chelsea zittern sich ins Achtelfinale des League Cups
Teammanager Thomas Tuchel und der FC Chelsea haben sich ins Achtelfinale des englischen Ligapokals gezittert. Die Londoner siegten in der dritten Runde mit 4:3 (1:1, 0:0) im Elfmeterschießen gegen Premier-League-Konkurrent Aston Villa. Nationalspieler Timo Werner hatte die Blues mit seinem ersten Saisontreffer in Führung gebracht (54.), Cameron Archer aber wenig später (64.) ausgeglichen. Der englische Nationalspieler Reece James versenkte den entscheidenden Elfmeter.
Messi nur Zuschauer: Hakimi rettet PSG in Metz
Ohne Superstar Lionel Messi hat der französische Fußball-Spitzenklub Paris St. Germain auch sein siebtes Spiel in der laufenden Ligue-1-Saison gewonnen. Bei Außenseiter FC Metz kam PSG dank eines Doppelpacks des früheren Dortmunders Achraf Hakimi zu einem 2:1 (1:1)-Sieg. Der Marokkaner sorgte erst kurz vor dem Schlusspfiff für die Entscheidung (90.+5).
DEL: Erste Niederlage für München - Berlin souverän
Red Bull München hat in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die erste Niederlage kassiert. Der bisherige Spitzenreiter unterlag am 5. Spieltag bei den Iserlohn Roosters mit 1:2 (1:0, 0:1, 0:0, 0:1) nach Verlängerung und verlor den ersten Tabellenplatz an die Grizzlys Wolfsburg.
Britney Spears fordert für Ehevertrag Aussetzung der Vormundschaft ihres Vaters
US-Popsängerin Britney Spears will die Vormundschaft ihres Vaters aussetzen lassen, damit sie vor ihrer geplanten Hochzeit mit ihrem Verlobten Sam Asghari einen Ehevertrag aufsetzen kann. Laut einem am Mittwoch bei einem Gericht in Los Angeles eingereichten Antrag ist die 39-Jährige derzeit dabei, einen Familienanwalt zu engagieren, damit dieser einen Ehevertrag ausarbeitet. Dafür wäre aber die Zustimmung ihres Vaters Jamie Spears in seiner Rolle als Vormund nötig.
Handball: Kiel gelingt zweiter Sieg in der Champions League
Handball-Rekordmeister THW Kiel hat in der Champions League mit einem Offensivfeuerwerk den zweiten Sieg im zweiten Spiel eingefahren. Drei Tage nach dem berauschenden Derbysieg über die SG Flensburg-Handewitt setzte sich die Mannschaft von Trainer Filip Jicha in einem hochklassigen Spiel mit 41:36 (20:20) gegen den norwegischen Klub Elverum Handball durch.
Rekordpreis für Selbstporträt von Frida Kahlo bei Auktion in New York erwartet
Ein Selbstporträt der mexikanischen Malerin Frida Kahlo könnte bei einer Auktion in New York alle Rekorde brechen: Das Gemälde "Diego y yo" ("Diego und ich"), das Kahlo mit einem kleinen Porträt ihres Ehemannes Diego Rivera auf der Stirn zeigt, könnte nach einer Schätzung des Auktionshauses Sotheby’s im November für mehr als 30 Millionen Dollar (knapp 26 Millionen Euro) versteigert werden. Das wäre der höchste Auktionserlös für ein Kunstwerk Kahlos und eines lateinamerikanischen Künstlers überhaupt.
Verhandlungen über Polizeireform in den USA vorerst gescheitert
US-Präsident Joe Biden hat einen schweren innenpolitischen Rückschlag erlitten: Im Kongress sind Verhandlungen zwischen seiner Demokratischen Partei und den oppositionellen Republikanern über eine umfassende Polizeireform vorerst gescheitert. Der demokratische Senator Cory Booker sagte am Mittwoch im Kapitol, bei den Gesprächen habe es zuletzt keine "Fortschritte" mehr gegeben. Biden-Sprecherin Jen Psaki sagte, das Scheitern der Gespräche sei "unglaublich enttäuschend".
US-Notenbank senkt Wachstumsprognose und erhöht Inflationsprognose
Die US-Notenbank Fed hat angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus ihre Wachstumsprognose abgesenkt und zugleich die Inflationsprognose erhöht. Die Federal Reserve erklärte am Mittwoch nach einem zweitägigen Treffen ihres Offenmarktausschusses, die Inflation dürfte in diesem Jahr bei 4,2 Prozent liegen. Im Juni war die Fed noch von einer Inflationsrate von 3,4 Prozent ausgegangen. Die Wachstumsprognose wurde von zuletzt sieben Prozent auf 5,9 Prozent gesenkt.
Generalstabschefs der USA und Russlands in Helsinki zusammengetroffen
US-Generalstabschef Mark Milley und sein russischer Kollege Waleri Gerassimow sind zum ersten Mal seit 20 Monaten wieder persönlich zusammengetroffen. Wie das Pentagon mitteilte, trafen sich die beiden am Mittwoch in der finnischen Hauptstadt Helsinki. Bei dem ersten Treffen seit Dezember 2019 seien Gespräche zur Verbesserung der Kommunikation zwischen den Militärführungen beider Länder fortgesetzt worden, erklärte Milleys Sprecher Dave Butler.
Leonardo DiCaprio investiert in Laborfleisch-Unternehmen
Hollywoodstar Leonardo DiCaprio investiert in zwei Unternehmen, die Fleisch im Labor produzieren. Wie die beiden Startups am Mittwoch mitteilten, kaufte der US-Schauspieler Anteile der israelischen Firma Aleph Farms und der niederländischen Firma Mosa Meat, die im Labor Rindfleisch aus Zellen von Kühen herstellen - ohne die Tiere dafür zu schlachten. Der Oscar-Preisträger will demnach auch als Berater für die Unternehmen tätig werden.
Designierter Regierungschef Marokkos verkündet Erfolg bei Koalitionsverhandlungen
Der designierte marokkanische Regierungschef Aziz Akhannouch hat den erfolgreichen Abschluss der Koalitionsverhandlungen nach der Parlamentswahl Anfang September bekanntgegeben. Die Programme der drei beteiligten Parteien seien "weitgehend miteinander verflochten" und würden "dieselben sozialen und wirtschaftlichen Prioritäten verfolgen", erklärte der künftige Ministerpräsident zusammen mit Vertretern der beiden anderen Parteien am Mittwoch in Rabat. Neben Akhannouchs liberaler RNI-Partei werden auch die ebenfalls liberale PAM sowie die Mitte-Rechts-Partei PI Teil der Regierung sein.
Libyscher General Haftar will offenbar bei Präsidentschaftwahl kandidieren
Der libysche General Chalifa Haftar will offenbar bei der Präsidentschaftwahl im Dezember kandidieren. Haftar erklärte am Mittwoch, er lasse seine militärische Führungsfunktion vorläufig ruhen und habe einen Interimsbefehlshaber für die selbsternannte Libysche Nationalarmee (LNA) bis zum 24. Dezember ernannt - an diesem Tag sollen in Libyen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen stattfinden. Nach einem umstrittenen neuen Wahlgesetz hätte Haftar damit die Möglichkeit, als Präsidentschaftskandidat anzutreten.
Macron und Biden vereinbaren in U-Boot-Streit "vertiefte Konsultationen"
Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und US-Präsident Joe Biden haben im U-Boot-Streit zwischen beiden Ländern "vertiefte Konsultationen" vereinbart. Dadurch sollten "die Bedingungen geschaffen werden, um Vertrauen sicherzustellen", erklärten das Weiße Haus und der Elysée-Palast am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung nach einem Telefonat der Präsidenten. Ende Oktober wollen sich Biden und Macron demnach persönlich in Europa treffen. Bereits kommende Woche soll der zurückgerufene französische Botschafter in den USA nach Washington zurückkehren.
Mexikos Präsident ruft Biden wegen Flüchtlingskrise zum Handeln auf
Angesichts der massiven Flüchtlingsbewegungen hat Mexikos Präsident seinen US-Kollegen Joe Biden zum Handeln aufgerufen. Mexiko und die zentralamerikanischen Länder warteten immer noch auf mehrere Milliarden Dollar, die Washington zugesagt habe, um gegen Armut als Fluchtgrund anzukämpfen, sagte Andrés Manuel López Obrador am Mittwoch in Mexiko-Stadt. Zehntausende Menschen hoffen derweil in Mexiko und an der Grenze zwischen Kolumbien und Panama auf eine Möglichkeit zur Weiterreise in die USA.
Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe ohne Ergebnis abgebrochen
Die Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe zwischen den Arbeitgebern und der Gewerkschaft IG BAU sind gescheitert. Strittiger Punkt war in der fünften Verhandlungsrunde eine Entschädigung für die Wegezeiten der Beschäftigten, wie beide Seiten am Mittwoch mitteilten. Erwartet wird nun, dass es zu einem Schlichtungsverfahren kommt.
Uma Thurman ließ als Teenager in Köln Abtreibung vornehmen
Hollywood-Star Uma Thurman hat im Streit um das strenge neue Abtreibungsgesetz im US-Bundesstaat Texas öffentlich gemacht, dass sie als Teenager selbst abgetrieben hat. Die aus "Pulp Fiction" und "Kill Bill" bekannte Darstellerin schrieb am Mittwoch in einem Gastbeitrag für die "Washington Post", sie sei als Jugendliche in Europa "ungeplant von einem viel älteren Mann schwanger geworden" und habe in Köln eine Abtreibung vornehmen lassen.
WHO verschärft Grenzwerte für Schadstoffe in der Luft
Im Kampf gegen die Luftverschmutzung hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals seit 2005 ihre Empfehlung für Schadstoff-Grenzwerte deutlich verschärft. Eine hohe Konzentration an Luftschadstoffen sei eine der größten Gesundheitsgefahren für den Menschen und führe jedes Jahr zu sieben Millionen vorzeitigen Todesfällen, besonders in ärmeren Ländern, hieß es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht. Laut Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) ist Deutschland bei der Luftqualität auf einem guten Weg, Umweltpolitiker und Umweltschutzorganisationen sehen hingegen dringenden Handlungsbedarf.
WHO verschärft Grenzwerte gegen Luftverschmutzung massiv
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat deutlich schärfere Grenzwerte gegen die Luftverschmutzung empfohlen. Eine hohe Konzentration an Luftschadstoffen sei eine der größten Gesundheitsgefahren für den Menschen und führe jedes Jahr zu sieben Millionen vorzeitigen Todesfällen, besonders in ärmeren Ländern, hieß es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht. Betroffen sind fast alle Referenzwerte für sogenannte konventionelle Schadstoffe, unter anderem Feinstaub, Stickstoffdioxid, Kohlenmonoxid und Ozon.