Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Bund der Steuerzahler fordert neuen Straftatbestand "Haushaltsuntreue"
Neuer Oberbürgermeister Krause eröffnet Münchner Oktoberfest mit Fassanstich
Trump: Sohn hat russischem Geschäftsmann Geld für Hochzeitsfeier zurückgezahlt
Trump gibt Abkommen mit Dänemark über Grönland bekannt
Politik
Dänische Regierungschefin Frederiksen: Grönland-Deal ist "gut für die Nato und Europa"
Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen und der grönlandische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen haben das von US-Präsident Donald Trump bekanntgegebene Abkommen über die Arktisinsel Grönland begrüßt. Die Vereinbarung sei "gut für die Nato und für Europa", erklärte Frederiksen am Freitag. Nielsen fügte in einer Stellungnahme hinzu, das Abkommen "stärkt" die Sicherheit der autonomen dänischen Region.
Politik
Trump: Abkommen mit Dänemark gibt USA Kontrolle über Sicherheit Grönlands
US-Präsident Donald Trump hat eine Einigung mit Dänemark über die Zukunft der autonomen dänischen Insel Grönland bekannt gegeben. Die Vereinbarung übertrage die "dauerhafte Kontrolle" über die Sicherheit der Insel an Washington, teilte US-Präsident Donald Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social mit. Zudem werde es "Gegnern" der USA verboten, eine militärische Präsenz auf der Arktisinsel zu errichten.
Letzte Nachrichten
Laschet will Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen
Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) will beim Thema Klimaschutz in die Offensive kommen. Die CDU-Gremien verabschiedeten am Montag einen 15-Punkte-Plan, der einen massiv beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energie zum Ziel hat. Kernpunkt des Papiers sind neue Anreize etwa zur Installation von Solaranlagen auf Dächern sowie die Beseitigung bürokratischer Hürden für den Bau und Ausbau von Ökostromanlagen.
Diesjährige IAA mit Schwerpunkt auf klimaneutraler Mobilität
Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) beschäftigt sich in diesem Jahr vorrangig mit der Transformation der Mobilitätsbranche hin zur Klimaneutralität. "Das Bekenntnis zur klimafreundlichen Mobilität steht", erklärte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, am Montag. Ziel sei es, die Transformation zu einer "Erfolgsgeschichte für die deutsche Automobilindustrie" zu machen. An der Messe nehmen über 1000 Unternehmen und Redner teil, eröffnet wird die IAA am Dienstag kommender Woche von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).
Merkel empfängt österreichischen Kanzler Kurz in Berlin
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) empfängt am Dienstag den österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz in Berlin. Bei dem Gespräch im Kanzleramt werde es um bilaterale und europapolitische Themen sowie die aktuelle Lage in Afghanistan gehen, teilte Merkels Sprecher Steffen Seibert mit. Pressestatements sind zum Beginn des Gesprächs um 12.00 Uhr angekündigt.
Schwaneneltern in Sachsen von Zug überrollt
In Machern bei Leipzig sind Schwaneneltern und ein Jungtier von einem Zug überrollt und getötet worden. Um drei überlebende junge Schwäne aus den Gleisen zu bergen, musste die Bahnstrecke zeitweise gesperrt werden, wie die Bundespolizei in Leipzig am Montag mitteilte. Zwei Beamten gelang es, die aufgeregten Tiere einzufangen.
Frau vertreibt in Erfurt spielende Kinder mit Schreckschusswaffe
Eine Frau hat in Erfurt spielende Kinder mit einer Schreckschusswaffe vertrieben. Die 65-Jährige fühlte sich am Sonntag von drei Jungen im Alter von zehn bis zwölf Jahren, die vor ihrem Haus spielten, gestört, wie die Polizei in der thüringischen Landeshauptstadt am Montag mitteilte. Weil die Kinder mehrfach in eine Tiefgarage rannten, forderte die Frau diese vom Balkon aus zum Gehen auf.
WM-Quali: DFB-Frauen im Herbst in Essen und Braunschweig
Die deutschen Fußballerinnen setzen ihre WM-Qualifikation im Herbst in Essen und Braunschweig fort. Das beschloss das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Demnach trifft das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg am 26. Oktober in Essen auf Israel, am 26. November in Braunschweig auf die Türkei. Anstoßzeiten und übertragende TV-Sender sind noch offen.
Frankreich führt 3G-Regel für Mitarbeiter in Zügen oder Cafés ein
In Frankreich müssen 1,8 Millionen Beschäftigte in Fernzügen, der Gastronomie oder Kulturstätten seit Montag ihren 3G-Status nachweisen. Dafür müssen sie ihren Arbeitgebern einen Gesundheitspass vorlegen, der Aufschluss über eine Impfung, eine überstandene Corona-Infektion oder einen negativen Test gibt. Die neue Maßnahme gilt vor allem für Beschäftigte mit Kundenkontakt.
TV-Dreikampf der Kanzlerkandidaten erreicht mehr als elf Millionen Zuschauer
Der erste Fernseh-Dreikampf der Kanzlerkandidaten ist beim Publikum auf reges Interesse gestoßen. Die Sendung habe bei der Liveausstrahlung am Sonntagabend auf RTL und ntv im Gesamtverlauf insgesamt 11,5 Millionen Zuschauer erreicht - die Einschaltquote habe damit bei 18,2 Prozent gelegen, teilte RTL am Montag mit. Im Schnitt verfolgten 5,6 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer den Schlagabtausch.
Experten halten dreimal stärkere Anstrengungen beim Klimaschutz für notwendig
Um die im Juni verschärften deutschen Klimaziele erreichen zu können, müssen nach Einschätzung von Expertinnen und Experten die Anstrengungen dafür etwa verdreifacht werden. Die Thinktanks Agora Energiewende und Agora Verkehrswende sowie die Stiftung Klimaneutralität legten dafür am Montag in Berlin 22 Handlungsempfehlungen vor, mit deren Umsetzung die neue Bundesregierung bereits in den ersten hundert Tagen ihrer Amtszeit beginnen müsse.
Reggae-Ikone Lee "Scratch" Perry mit 85 Jahren gestorben
Der als "Guru" des Reggae geltende jamaikanische Musiker und Produzent Lee "Scratch" Perry ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Der exzentrische Künstler, der unter anderem Musik von Bob Marley produzierte, sei in einem Krankenhaus in Lucea gestorben, teilte Regierungschef Andrew Holness am Sonntag auf Twitter mit. "Heute hat Jamaika den Rhythmus und die Seele eines seiner Musik-Helden verloren, der so viele inspiriert hat."
Dressur: Mispelkamp gewinnt Bronze - Dresing erneut Vierte
Dressurreiterin Regine Mispelkamp hat bei ihrer Paralympics-Premiere in Tokio überraschend die Bronzemedaille gewonnen. Die 50-Jährige aus Geldern belegte in der Kür der Startklasse V auf Highlander Delight’s mit 76,820 Punkten den dritten Platz. Zur Siegerin Michele George aus Belgien fehlten der an MS erkrankten Athletin 3,77 Zähler.
Tiktok bei Jugendlichen immer beliebter
Die Videoplattform Tiktok erfreut sich bei Jugendlichen immer größerer Beliebtheit. Auch Whatsapp, Youtube und Instagram werden von einem Großteil der jungen Menschen verwendet, wie aus der am Montag vorgestellten Jugend-Digitalstudie der Postbank hervorgeht. 83 Prozent der 16- bis 18-Jährigen verwendeten Whatsapp, 77 Prozent nutzten die Fotoapp Instagram. Den größten Zuwachs verzeichnete mit einem Plus von 31 Prozentpunkten demnach Tiktok.
Rehm will weiter springen als der Olympiasieger: "Wäre tolles Zeichen"
Prothesenspringer Markus Rehm hat bei den Paralympics in Tokio eine Siegweite jenseits der Bestmarke des Weitsprung-Olympiasiegers im Visier. "Die Medaillenränge gingen zwischen 8,41 m und 8,21 m weg. Das Ziel sollte es sein, in diese Medaillenbereiche weitenmäßig reinzuspringen", sagte Rehm, "um den Leuten klarzumachen, dass wir mit den olympischen Athleten auf Augenhöhe sind und uns da nicht verstecken brauchen. Das wär ein schönes Statement."
Umfrage: Mehrheit rechnet mit gleichbleibend hoher oder steigender Inflation
Angesichts der zuletzt stark gestiegenen Inflationsrate rechnet eine Mehrheit der Menschen in Deutschland mit einer gleichbleibenden Steigerung der Verbraucherpreise oder sogar mit einer noch stärkeren Zunahme der Inflation. Eine Rückkehr zu einer niedrigeren Inflationsrate erwartet hingegen nur eine Minderheit, wie das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) am Montag erklärte. Insbesondere ältere Menschen rechneten demnach mit einer weiteren Zunahme der Inflation.
Maas: Usbekistan zur Hilfe bei Ausreisen aus Afghanistan bereit
Usbekistan ist nach den Worten von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) bereit, seine Grenzen für Deutsche, afghanische Ortskräfte und andere Schutzbedürftige aus Afghanistan zu öffnen. Es gehe dabei um eine "von uns definierte Personengruppe", darüber hinaus habe Berlin keine Anfrage gestellt, sagte Maas am Montag nach Gesprächen in Taschkent. Die Betroffenen sollen anschließend nach Deutschland ausgeflogen werden.
Mutmaßliche IS-Unterstützerin in Bayern festgenommen
Im bayerischen Geretsried hat die Bundesanwaltschaft am Montag eine mutmaßliche Unterstützerin der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) festnehmen lassen. Denise S. werde vorgeworfen, die Ziele des IS und insbesondere den bewaffneten Kampf fördern zu wollen, teilte die Behörde in Karlsruhe mit. Die Deutsche soll einem Iraker geholfen haben, Geld für IS-Mitglieder in Syrien zu sammeln und zu transferieren.
Siebenmaliger "Emmy"-Gewinner Ed Asner mit 91 Jahren gestorben
Er wurde in seiner Rolle als Lou Grant bekannt und erschloss sich Jahrzehnte später mit "Oben" ganz neue Fans - nun ist US-Schauspieler Ed Asner im Alter von 91 Jahren gestorben. "Wir sind tief betrübt, mitteilen zu müssen, dass unser Familienoberhaupt heute Morgen friedlich gestorben ist", erklärte seine Familie am Sonntag (Ortszeit) auf Twitter. "Worte können nicht beschreiben, wie traurig wir sind."
Wolfsburg leiht Lukebakio bis Saisonende von Hertha BSC aus
Bundesliga-Tabellenführer VfL Wolfsburg hat seinen Kader für die bevorstehenden Spiele in der Fußball-Champions-League weiter aufgerüstet. Stürmer Dodi Lukebakio wechselt auf Leihbasis vorerst bis zum Saisonende vom Ligarivalen Hertha BSC zu den Niedersachsen.
Presse: Niemand glaubt den Terror-Bestien der Taliban
Rund einhundert Länder haben von den Taliban die Zusicherung erhalten, dass die radikalislamischen Kämpfer alle Ausländer sowie mit den nötigen Dokumenten ausgestattete Afghanen auch nach dem vollständigen US-Truppenabzug ausreisen lassen werden, was hingegen kaum ein Staat und deren Repräsentaten glaubt, wie Pressevertreter in Umfragen feststellen konnten. In einer am Sonntag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung schrieben die Staaten, die Taliban hätten ihnen entsprechende Garantien gegeben. Demnach dürfen weiterhin alle Ausländer sowie alle Afghanen, die von den betroffenen Ländern eine Reisegenehmigung erhalten haben, das Land "auf sichere und geregelte Weise" verlassen. Die Unterzeichner kündigten an, schutzbedürftigen Afghanen auch weiterhin Reisedokumente auszustellen. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem die USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die EU und die Nato. Am Montag beraten die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats - Frankreich, Großbritannien, die USA, Russland und China - in einer Krisensitzung über die Lage in Afghanistan. Frankreich und Großbritannien wollen dabei für die Schaffung einer UN-Schutzzone in Kabul plädieren, um auch künftig humanitäre Hilfe in dem Land zu ermöglichen. (I.Beryonev--DTZ)
Großer Streit um Klimaschutz der Kanzlerkandidaten
Einen Monat vor der Bundestagswahl haben die Kanzlerkandidatinnen und -kandidaten von Union, SPD und Grünen in einem ersten TV-Dreikampf weitgehend auf persönliche Angriffe verzichtet. Inhaltlich stritten Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU), SPD-Kandidat Olaf Scholz und die Grünen-Bewerberin Annalena Baerbock am Sonntag in den Sendern RTL und ntv vor allem über das Tempo beim Klimaschutz. Scholz und Baerbock gingen auf Distanz zur Linkspartei, schlossen ein Bündnis aber nicht kategorisch aus. Alle drei Kandidaten wollen den Ausbau der erneuerbaren Energie und den Klimaschutz vorantreiben - ihre Vorstellungen unterscheiden sich aber in Tempo und Methoden. Laschet und Scholz lehnten es ab, den Klimaschutz über Verbotsmaßnahmen zu verbessern. Baerbock kritisierte ihre Gegner in diesem Punkt: "Sie wollen nichts verbieten, weil das vielleicht im Wahlkampf nicht so gut ankommt." Sie war die einzige in der Runde, die konkrete Verbotsmaßnahmen für den Klimaschutz benannte - etwa das Ende des Verbrennermotors. SPD-Kandidat Scholz hob dagegen hervor, der Weg zum klimaneutralen Wirtschaften benötige Zeit: "Was wir verstehen müssen, ist, dass das nicht von einem Tag auf den anderen geht." Unions-Kandidat Laschet stimmte Scholz bei diesen Punkten im Grundsatz zu. "Wir müssen jetzt mal anfangen, Tempo machen, Bürokratie abbauen, Verfahren beschleunigen", sagte er. Die Regierung müsse dabei weniger auf Verbote setzen als auf die Innovationskraft des Landes. Ein weiteres zentrales Thema der TV-Debatte war die Lage in Afghanistan. Alle Kandidaten forderten dabei politische Konsequenzen. Laschet und Scholz sprachen sich für eine bessere Ausrüstung der Bundeswehr aus, Baerbock forderte vor allem eine aktivere Außenpolitik. Laschet kritisierte im Zusammenhang mit der Afghanistan-Krise die Politik der CDU-geführten Bundesregierung. Die Krise sei "auch ein Desaster der Bundesregierung", sagte er. Mit Blick auf die Versäumnisse bei der Rettung afghanischer Ortskräfte sagte er: "Das hätte besser organisiert werden müssen." Scholz zeigte sich "sehr bedrückt" über die Geschehnisse in Afghanistan. Baerbock kritisierte, dass es der Bundesregierung nicht gelungen sei, vor der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban genügend afghanische Ortskräfte in Sicherheit zu bringen. Es habe "in den letzten Wochen von Seiten Ihrer Bundesregierung ein Wegducken gegeben". Unterschiede offenbarten sich zwischen den Kandidaten auch in der Steuerpolitik. Scholz kündigte an, er wolle das Steuersystem "besser austarieren". Menschen in seiner Einkommenskategorie sollten etwas mehr zahlen. Baerbock forderte ebenfalls, dass starke Schultern mehr tragen müssten. Sie machte sich zudem für eine Kindergrundsicherung stark. Laschet nannte Steuererhöhungsideen "geradezu töricht". Hitzig wurde es in der Debatte bei der Frage nach einem möglichen Bündnis von SPD und Grünen mit der Linkspartei. Scholz und Baerbock gingen mit Blick auf die mehrheitliche Enthaltung der Linksfraktion bei der Abstimmung über das Bundeswehrmandat zur Evakuierung aus Afghanistan auf Distanz zur Linkspartei. Sie schlossen ein Bündnis aber nicht völlig aus. Die vergangenen Tagen hätten eine Zusammenarbeit "nicht gerade leichter gemacht", sagte Scholz. Baerbock räumte ein, die Linke schließe sich gerade aus. Unions-Kandidat Laschet griff Scholz in der Frage zu einem möglichen Linksbündnis scharf an und forderte ihn auf, eine Zusammenarbeit klar auszuschließen. "Wir werden mit denen nicht koalieren, Sie eiern und reden", sagte er an die Adresse des SPD-Kandidaten. In ihrem Schlusswort nach einer knapp zweistündigen Debatte sagte Baerbock, bei der Wahl gehe es um ein "Weiter-so" und im Zweifel "Wegducken" oder einen "echten Aufbruch". Scholz sagte, er wolle eine Gesellschaft des Respekts und eine Modernisierung des Landes gegen den Klimawandel. Laschet warb damit, dass die Union in schwierigen Zeiten für "Stabilität und Verlässlichkeit" stehe. Laut einer ersten Forsa-Umfrage sah eine Mehrheit der Zuschauerinnen und Zuschauer Scholz in der Debatte vorn. 36 Prozent gaben laut ntv.de an, dass der SPD-Kandidat die TV-Debatte "alles in allem gewonnen" habe. 30 Prozent votierten für Baerbock, 25 Prozent für Laschet. (S.A.Dudajev--DTZ)
Gantz zu Gespräch mit Abbas nach Ramallah gereist
Der israelische Verteidigungsminister Benny Gantz ist am Sonntag zu einem Gespräch mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas nach Ramallah gereist. Laut offiziellen Angaben ging es in dem Gespräch am Montag vor allem um Sicherheitsfragen und die Entwicklung der Wirtschaft in den Palästinensergebieten. Es war die erste Begegnung zwischen Gantz und dem 85-jährigen Abbas seit dem Amtsantritt des israelischen Regierungschefs Naftali Bennett im Juni.
KfW: Keine Erholung am Ausbildungsmarkt in Sicht
Aufgrund der Corona-Pandemie haben im vergangenen Jahr viele Betriebe die Anzahl ihrer Ausbildungsplätze reduziert. Und auch 2021 sei keine Erholung auf dem Ausbildungsmarkt absehbar, wie die staatliche Förderbank KfW am Montag erklärte. Demnach reduzierten 28 Prozent aller mittelständischen Ausbildungsunternehmen im Jahr 2020 die Anzahl ihrer Ausbildungsplätze. Jeder vierte Ausbildungsbetrieb erwartete zum Jahresende 2021 außerdem, noch weniger Azubis unter Vertrag zu haben als zum Jahresende 2020.
IAEA: Nordkorea hat offenbar Atomreaktor wieder in Betrieb gesetzt
Nordkorea hat nach Erkenntnissen der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) offenbar den Atomreaktor Yongbyon wieder in Betrieb gesetzt. Hinweise auf eine Inbetriebnahme des Reaktors und die Nutzung eines nahegelegenen radiochemischen Labors seien "zutiefst beunruhigend", hieß es am Montag im Jahresbericht der IAEA. Die Anlage sei dafür ausgelegt, atomwaffentaugliches Material herzustellen.
Bitkom-Umfrage: Fast drei Viertel fordern Informatik als Schulpflichtfach
Die Mehrheit der Bevölkerung befürwortet Informatik als Pflichtfach in der Schule. In einer am Montag in Berlin veröffentlichten Umfrage des Branchenverbands Bitkom sprachen sich 71 Prozent der Befragten dafür aus, Informatik als Pflichtfach an allen weiterführenden Schulen ab Klasse fünf einzuführen. Zudem wünschen sich 80 Prozent ein gesetzlich garantiertes Recht auf digitale Bildung - und damit auf digitalen Unterricht in allen Schulen und Weiterbildungsformen.
GDL informiert über weiteres Vorgehen im Tarifstreit mit der Bahn
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will am Montagnachmittag über ihr weiteres Vorgehen im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn informieren. Um 17.00 Uhr soll es eine Pressekonferenz mit GDL-Chef Claus Weselsky geben, erklärte die GDL am Montag. In den vergangenen Wochen hatte es in dem noch ungelösten Tarifstreit bereits zwei Streikrunden der Gewerkschaft gegeben, die Fronten sind weiter verhärtet.
Sitzvolleyballer bei Paralympics vor dem Aus
Die deutschen Sitzvolleyballer stehen bei den Paralympischen Spielen in Tokio vor dem Aus. Das Team von Bundestrainer Michael Merten verlor vor den Augen von 20 auf den Rängen zugelassenen japanischen Schulkindern auch das zweite Gruppenspiel gegen China unglücklich mit 1:3 (23:25, 25:23, 23:25, 23:25) und ist nun auf Schützenhilfe des Gruppenfavoriten Iran angewiesen.
China verbietet schriftliche Prüfungen für Sechs- und Siebenjährige
Im Zuge einer umfassenden Bildungsreform hat China schriftliche Prüfungen für Sechs- und Siebenjährige verboten. "Zu häufige Prüfungen, die die Schüler überfordern und unter enormen Prüfungsdruck setzen", seien vom Bildungsministerium abgeschafft worden, hieß es in den am Montag veröffentlichten neuen Leitlinien. Der große Druck auf Schulkinder bereits ab einem jungen Alter schade ihrer geistigen und körperlichen Gesundheit.
Tarifverdienste steigen im zweiten Quartal um durchschnittlich 1,9 Prozent
Beschäftigte mit Tarifvertrag haben im zweiten Quartal im Schnitt mehr Geld bekommen - die Entwicklung liegt allerdings hinter der Steigerung bei den Verbraucherpreisen zurück. Die Tarifverdienste legten um durchschnittlich 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Im gleichen Zeitraum stiegen die Verbraucherpreise um 2,4 Prozent.
Deutschland nimmt im ersten Halbjahr 47.400 Flüchtlinge auf
Deutschland hat im ersten Halbjahr dieses Jahres 47.400 Flüchtlinge aufgenommen. Zugleich wurden 7360 Menschen abgeschoben, und 4374 weitere reisten freiwillig aus, weil ihr Asylantrag abgelehnt worden war: Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor, aus der die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Montag zitierten.
WHO und Unicef fordern Priorisierung von Lehrern bei Corona-Impfungen
Mit Blick auf den bevorstehenden Schulbeginn haben die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Kinderhilfswerk Unicef eine Priorisierung von Lehrern und Angestellten an Schulen bei den Corona-Impfungen gefordert. Die Organisationen riefen Staaten in Europa und Zentralasien in einer am Montag veröffentlichten Erklärung dazu auf, eine Impfstrategie zu erarbeiten, um Präsenzunterricht wieder zu ermöglichen.
Umfrage: Materialengpass auf dem Bau geht zurück
Beim Materialengpass auf den deutschen Baustellen gibt es einer Umfrage zufolge etwas Entspannung - örtlich wirken sich aber die Folgen der Flutkatastrophe verschärfend aus. Wie das Münchener Ifo-Institut am Montag mitteilte, gaben im August 42,2 Prozent der Unternehmen im Hochbau an, unter Materialknappheit zu leiden, im Juli waren es noch 48,8 Prozent. Auch im Tiefbau entschärfte sich die Lage etwas. 31,4 Prozent der Betriebe litten unter Lieferengpässen, nach 33,9 Prozent im Vormonat.
62-Jähriger in Australien handelte offenbar mit Drogen im Altersheim
Weil er in seinem Altersheim mit illegalen Drogen gehandelt haben soll, ist ein 62-jähriger Rentner in Australien festgenommen und angeklagt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurden bei einer Fahrzeugkontrolle des Mannes die Rauschmittel Methamphetamin und Cannabis gefunden. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung in einer Wohnanlage für ältere Menschen in Sydney wurden demnach LSD, weiteres Cannabis und ein Schlagstock gefunden.