Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Experten hinterfragen Forderungen von KI-Konzernen nach langsamerer Entwicklung
Nato-Kampfjets schießen Drohne über Litauen ab - Polen aktiviert "präventiv" Luftverteidigung
KI-Sicherheitswarnungen führen zu Fragen nach Regulierung und Unternehmensinteressen
Bundeskanzler Merz empfängt irakischen Ministerpräsidenten al-Saidi
Boulevard
Dobrindt stellt Lagebilder zu Organisierter Kriminalität und Drogen vor
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) stellt am Dienstag in Berlin die sogenannten Lagebilder zu Organisierter Kriminalität und Rauschgift vor. An einer gemeinsamen Pressekonferenz (ab 10.00 Uhr) am Sitz des Bundeskriminalamtes (BKA) nehmen auch BKA-Chef Holger Münch und der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), teil. Zudem werden Expertinnen und Experten des BKA aus der Abteilung Schwere und Organisierte Kriminalität zu verschiedenen Themen aus den Bereichen Rauschgiftkriminalität und Organisierte Kriminalität informieren.
Politik
Pistorius bricht zu mehrtägiger Reise in die USA auf - Treffen mit Hegseth geplant
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bricht am Dienstag zu einer mehrtägigen Reise in die USA auf. Zum Auftakt ist nach Angaben seines Ministeriums am Dienstag ein Treffen mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth geplant. Im weiteren Verlauf der Reise wird Pistorius den ersten von insgesamt 35 neuen Kampfjets vom Typ F-35 für die Bundeswehr in Empfang nehmen.
Letzte Nachrichten
Vier Tote und 20 Verletzte bei koordinierten Angriffen in Kabul
Bei offenbar koordinierten Angriffen sind in Kabul nach Angaben von Sicherheitskräften vier Menschen getötet worden. Es habe "vier Märtyrer" gegeben, zudem seien 20 Menschen verletzt worden, sagte ein Vertreter der afghanischen Sicherheitskräfte am Dienstagabend der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor hatten mehrere Explosionen und Schüsse die Hauptstadt erschüttert. Das Innenministerium verkündete, dass alle Angreifer getötet worden seien.
USA: "Anschläge" von Kabul tragen Handschrift der Taliban
Nach den heftigen Explosionen in Kabul sprechen die USA von "Anschlägen", welche die "Handschrift" der Taliban tragen. Zwar könne den radikalislamischen Kämpfern derzeit noch nicht offiziell die Verantwortung zugewiesen werden, sagte Außenamtssprecher Ned Price am Dienstag in Washington vor Journalisten. "Aber es ist die Handschrift der Welle von Taliban-Anschlägen, die wir in den vergangenen Wochen gesehen haben."
Litauen beginnt mit Zurückdrängen von Flüchtlingen an Grenze zu Belarus
Litauen hat damit begonnen, über Belarus ins Land kommende Flüchtlinge zurückzuweisen und notfalls auch zurückzudrängen. "Jeder, der versucht, illegal nach Litauen zu kommen, wird zum nächsten offiziellen Grenzübergangspunkt zurückgeschafft", sagte am Dienstag Grenzschutzchef Rustamas Liubajevas. Dabei könnten auch "abschreckende" Maßnahmen gegen jene ergriffen werden, die den Anordnungen nicht folgten. Am Dienstag seien bereits 180 Flüchtlinge nach Belarus zurückgeschickt worden.
Aggressiver Eisbär in Grönland wird möglicherweise erschossen
Ein Eisbär in Grönland soll möglicherweise erschossen werden, wenn er noch einmal Menschen gefährlich nah kommt. Das teilte das dänische Militär am Dienstag mit, nachdem der Bär einem Dokumentarfilmer auf einer Forschungsstation im Nordosten Grönlands in die Hand gebissen hatte. Die Armee erklärte das Tier zum "Problembär" und erlaubte dessen Tötung bei einem erneuten Vorfall.
Vergewaltiger nach 40 Jahren anhand von DNA der gezeugten Tochter gefasst
In Großbritannien ist ein Rentner 40 Jahre nach der Vergewaltigung einer Minderjährigen aufgrund einer DNA-Analyse zu elf Jahren Haft verurteilt worden - das Genmaterial stammte von seiner bei dem Verbrechen gezeugten Tochter. Der heute 74-jährige Täter konnte gefasst werden, weil die Tochter "die Hartnäckigkeit und Entschlossenheit" gehabt habe, Gerechtigkeit "für sich selbst und ihre Mutter" zu erreichen, sagte am Dienstag der Richter in Birmingham.
Untersuchung bestätigt Belästigungsvorwürfe gegen New Yorks Gouverneur
Der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, hat einer offiziellen Untersuchung zufolge mehrere Frauen sexuell belästigt. Zwei unabhängige Juristen seien entsprechenden Vorwürfen von elf Frauen nachgegangen und hätten deren Aussagen als glaubhaft eingestuft, sagte die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James am Dienstag. Cuomo habe die Frauen "unerwünscht und nicht einvernehmlich berührt und zahlreiche Bemerkungen anzüglicher sexueller Natur gemacht".
Staatsanwaltschaft beschuldigt New Yorks Gouverneur der sexuellen Belästigung
Die US-Staatsanwaltschaft wirft dem Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, sexuelle Belästigung vor. Eine unabhängige Untersuchung habe ergeben, dass Cuomo "derzeitige und frühere Angestellte des Staates New York sexuell belästigt hat", sagte die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James am Dienstag. Er habe die Frauen "unerwünscht und nicht einvernehmlich berührt und zahlreiche Bemerkungen anzüglicher sexueller Natur gemacht".
Scholz in weiterer Umfrage auf Platz eins bei der Kanzlerpräferenz
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat sich in einer weiteren Umfrage an seinen Konkurrenten ums Kanzleramt vorbei geschoben. Im neuen RTL-"Trendbarometer" gaben 21 Prozent der Deutschen an, sie würden bei einer Direktwahl Scholz zum Kanzler küren, wie die Sendergruppe am Dienstag mitteilte. Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock kam demnach auf 18 Prozent, Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) auf 15 Prozent.
New York führt Corona-Impfpass für Restaurants und Fitnessstudios ein
New York führt als erste US-Stadt einen Corona-Impfpass für bestimmte Aktivitäten ein. Die New Yorker müssen für Restaurants, Fitnessstudios und Aufführungen in Innenräumen eine Impfung nachweisen, wie Bürgermeister Bill de Blasio am Dienstag ankündigte. "Wenn Sie geimpft sind, haben Sie den Schlüssel, dann können Sie die Tür öffnen. Aber wenn Sie nicht geimpft sind, werden Sie leider an vielen Dingen nicht teilnehmen können."
Auch Lancia und Alfa Romeo sollen in wenigen Jahren komplett elektrisch fahren
Die beiden Sportwagenmarken Lancia und Alfa Romeo sollen in wenigen Jahren nur noch als E-Autos erhältlich sein. Lancia werde 2026 komplett elektrisch, Alfa Romeo auf den wichtigsten Absatzmärkten 2027, kündigte der Mutterkonzern Stellantis am Dienstag an. Anfang Juli hatte der Autobauer bereits mitgeteilt, dass die Marke Opel in Europa 2028 komplett auf Elektromobilität umgestellt wird.
Unbemannter Testflug zur ISS von Boeing verschoben
Wenige Stunden vor dem geplanten Start hat der US-Luftfahrtriese Boeing den unbemannten Testflug seiner "Starliner"-Kapsel zur Internationalen Raumstation (ISS) verschoben. "Wir bestätigen, dass der heutige Test abgesagt wurde", erklärte Boeing Space am Dienstag im Onlinenetzwerk Twitter. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa begründete die Verzögerung mit einem Problem beim Antriebssystem.
Boeing verschiebt unbemannten Testflug zur ISS
Der US-Luftfahrtriese Boeing hat den unbemannten Testflug seiner "Starliner"-Kapsel zur Internationalen Raumstation (ISS) wenige Stunden vor dem geplanten Start verschoben. "Wir bestätigen, dass der heutige Test abgesagt wurde", erklärte Boeing Space am Dienstag im Onlinenetzwerk Twitter. Weitere Details würden folgen.
Rentnerin verwechselt Bremse mit Gas und verursacht teuren Unfall
Eine Rentnerin hat am Dienstag in Schleswig-Holstein das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt und einen teuren Autounfall mit drei Fahrzeugen verursacht. Ein 83-Jähriger wurde leicht verletzt und kam in ein Krankenhaus, wie die Polizei in Flensburg mitteilte. Demnach wollte der Mann am Mittag auf einem Supermarktparkplatz in Bredstedt im Kreis Nordfriesland einparken.
EU-Gelder aus Corona-Wiederaufbaufonds fließen
Die Europäische Kommission hat erste Gelder aus dem EU-Hilfsfonds gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise ausgezahlt. Belgien, Luxemburg und Portugal erhielten als erste Mitgliedstaaten eine Vorfinanzierung, wie die Brüsseler Behörde am Dienstag mitteilte. Demnach bekamen die drei Länder einen Betrag von 13 Prozent der ihnen jeweils zugesprochenen Gesamtsumme im Rahmen des Corona-Hilfsfonds.
Continental stellt ab 2022 Reifen aus recycelten PET-Flaschen her
Der Reifenhersteller Continental will ab 2022 Reifen aus recycelten PET-Flaschen herstellen. Durch die Herstellung von wiederaufbereitetem Polyester aus Plastikflaschen könne künftig herkömmliches Polyester in der Produktion komplett ersetzt werden, erklärte Continental in Hannover am Dienstag. Das wiedergewonnene Material soll demnach in der Reifenkarkasse zum Einsatz kommen - 60 recycelte PET-Flaschen ergeben demnach genug Polyester für einen kompletten Reifensatz.
Wechsel an der Spitze von US-Spielentwickler Activision Blizzard
An der Spitze des US-Computerspielentwicklers Activision Blizzard kommt es nach einem Sexismus-Skandal zu einem Führungswechsel. J. Allen Brack, Chef der Abteilung Blizzard Entertainment, verlasse das Unternehmen, "um sich neuen Möglichkeiten zu widmen", wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Abgelöst wird er von den langjährigen Mitarbeitern Jen Oneal und Mike Ybarra.
Prozess gegen 84-jährigen Panzerbesitzer endet mit Bewährungsstrafe
Rund sechs Jahre nach dem Fund einer großen privaten Waffensammlung inklusive eines alten Weltkriegspanzers hat das Kieler Landgericht einen 84-Jährigen am Dienstag zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten sowie zahlreichen Auflagen verurteilt. So muss der Sammler nach Angaben eines Gerichtssprechers wegen mehrerer Verstöße gegen die Waffen- sowie Sprengstoffgesetze 250.000 Euro bezahlen. Außerdem muss er den Panzer und eine Flugabwehrkanone an geeignete Stellen verkaufen.
Gewinnrückgang bei Alibaba - Umsatz wächst aber ungebrochen
Der chinesische Onlineriese Alibaba hat im vergangenen Quartal weniger Gewinn gemacht - blickt aber auf ein anhaltend hohes Umsatzwachstum. Der Nettogewinn belief sich zwischen April und Juni auf 45,1 Milliarden Yuan (5,8 Milliarden Euro), wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Das waren fünf Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz wuchs um 34 Prozent auf fast 206 Milliarden Yuan.
Bangladesch will zehn Millionen Menschen in einer Woche gegen Corona impfen
Bangladesch will binnen einer Woche mindestens zehn Millionen Menschen gegen das Coronavirus impfen. Wie der Minister A.K.M Mozammel Haque am Dienstag bekanntgab, sollen die Impfungen ab Samstag in 14.000 Impfzentren im ganzen Land erfolgen. Alte Menschen, Arbeiter und Ladenbesitzer sollen demnach bevorzugt geimpft werden.
Energieverbrauch in Deutschland im ersten Halbjahr deutlich gestiegen
Mit der Lockerung vieler Corona-Einschränkungen ist der Energieverbrauch in Deutschland im ersten Halbjahr wieder gestiegen. Im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2020 lag er um 4,3 Prozent höher, wie die Arbeitsgemeinschaft (AG) Energiebilanzen am Dienstag mitteilte. Dabei stieg der Kohleverbrauch deutlich an - der Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromerzeugungsmix dagegen sank witterungsbedingt. Die CO2-Emissionen nahmen um 6,3 Prozent zu.
Grüne wollen Klimaschutzministerium mit Vetorecht gegenüber anderen Ressorts
Die Grünen wollen im Falle einer Regierungsbeteiligung die Klimaneutralität zum übergeordneten Ziel der nächsten Bundesregierung machen. Ein neues Klimaschutzministerium soll ein Vetorecht gegenüber den anderen Ressorts haben, wenn deren Gesetze nicht mit den Klimazielen des Pariser Abkommens übereinstimmen, wie Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock am Dienstag bei der Vorstellung eines Klimaschutz-Sofortprogramms ihrer Partei sagte. Es gehe darum, die "große Jahrhundertaufgabe" Klimaneutralität endlich anzugehen.
China kündigt Vorlage von Klimazielen für 2030 "in naher "Zukunft" an
China wird seine aktualisierten Klimaziele für 2030 laut dem nationalen Klimabeauftragten bald vorlegen. "In naher Zukunft werden relevante Strategiepapiere und detaillierte Umsetzungspläne veröffentlicht werden", sagte Xie Zhenhua am Dienstag in einem Online-Seminar der Hongkonger Universität.
Kampf gegen Waldbrände in glühender Hitze in Türkei und Griechenland geht weiter
Inmitten glühender Hitze haben tausende Feuerwehrleute in der Türkei und Griechenland am Dienstag weiter gegen die schlimmsten Waldbrände seit Jahren gekämpft. Erneut mussten Einwohner und Touristen vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden. In der Türkei näherte sich das Feuer am Abend immer weiter einem Wärmekraftwerk, Bauern mussten ihr Vieh aus brennenden Ställen an die Strände scheuchen.
Waldbrände in der Türkei wüten weiter
In der Türkei kämpfen tausende Feuerwehrleute weiter gegen die seit einer Woche wütenden Waldbrände. Am Dienstag mussten erneut Einwohner und Touristen vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden. Im Urlaubsort Marmaris an der Ägäis-Küste scheuchten Bauern ihr Vieh aus brennenden Ställen an den Strand. In der Stadt Milas näherte sich das Feuer einem Wärmekraftwerk. Die Situation sei sehr ernst, sagte der Bürgermeister in einem Video im Onlinedienst Twitter.
Nato fordert von Iran nach Attacke auf Tanker Achtung internationalen Seerechts
Nach dem mutmaßlichen Drohnenangriff auf einen Öltanker im Indischen Ozean hat die Nato den Iran zur Achtung internationalen Seerechts aufgefordert. "Die Freiheit der Schifffahrt ist lebenswichtig für alle Nato-Partner", betonte Nato-Sprecher Dylan White am Dienstag. Auch die EU verurteilte den Vorfall. Bei dem Anschlag auf den von der Firma eines israelischen Unternehmers betriebenen Tanker waren ein Brite und ein Rumäne getötet worden.
Hamburgs Schulsenator sieht wegen Impfungen "keinen Grund" für Schulschließungen
Durch die Impfungen von Erwachsenen gegen das Coronavirus entfällt nach Auffassung von Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) das zentrale Argument für etwaige erneute Schulschließungen. Die Begründung für diesen Schritt in früheren Pandemiephasen sei der Schutz von Angehörigen der Schüler "zu Hause" gewesen, sagte Rabe am Dienstag in Hamburg. Weil sich Erwachsene inzwischen durch eine Impfung selbst schützen könnten, dürften Kindern die enormen negativen Folgen von Schulschließungen nun nicht mehr zugemutet werden.
Keine Medaille: Handballer verpassen das Halbfinale
Die deutschen Handballer haben bei den Olympischen Spielen das Halbfinale verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason verlor im Viertelfinale gegen Afrikameister Ägypten mit 26:31 (12:16) und musste den Traum von der fünften deutschen Medaille in der olympischen Geschichte des Männer-Handballs begraben. Bester deutscher Werfer waren Rückraumspieler Julius Kühn und Kreisläufer Johannes Golla mit je sechs Treffern.
Thompson-Herah holt Double-Double - nur Flo-Jo war jemals schneller
Jamaikas Starsprinterin Elaine Thompson-Herah hat Leichtathletik-Geschichte geschrieben. Drei Tage nach ihrem Gold über 100 m stürmte die 29-Jährige in 21,53 Sekunden auch zum Olympiasieg über 200 m, sie ist damit die erste Frau, die das doppelte Double bei Sommerspielen schafft. Thompson-Herah hatte schon 2016 in Rio über 100 und 200 m triumphiert.
Ganz Berlin soll als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt gelten
Der Berliner Senat hat am Dienstag beschlossen, die ganze Stadt zu einem Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt zu bestimmen. Dazu wird die entsprechende Rechtsvorlage nach dem Baulandmobilisierungsgesetz erlassen, wie der Senat nach seiner Sitzung mitteilte. Die Genehmigungspflicht für die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen in bestehenden Wohngebäuden ab fünf Wohnungen gelte dann stadtweit.
Floristinnen und Floristen bekommen fünf Prozent mehr Lohn
Die rund 32.000 Floristinnen und Floristen in Deutschland bekommen mehr Geld: Rückwirkend zum 1. Juli steigt ihr Lohn um drei Prozent, Anfang 2022 dann um weitere zwei Prozent, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) am Dienstag mitteilte. Der Tarifvertrag läuft bis Ende Juni 2022.
Nachfrage nach Lithium für E-Autos könnte den britischen Bergbau wiederbeleben
Weltweit stellen Autohersteller ihre Flotten auf elektrisch angetriebene Fahrzeuge um - und sie alle brauchen Lithium zur Herstellung von Batterien. Ein britisches Unternehmen hofft nun, in das Geschäft mit dem Lithium-Abbau einzusteigen und den Bergbau im Südwesten Englands wiederzubeleben. Vor fünf Jahren gründete der ehemalige Investmentbanker Jeremy Wrathall sein Unternehmen Cornish Lithium, das seitdem in der Region Cornwall tätig ist.
AFP-Zählung: Hälfte der EU-Bevölkerung vollständig gegen Corona geimpft
Die Hälfte der Bevölkerung in der EU ist inzwischen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Knapp 224 Millionen Menschen in den 27 EU-Mitgliedstaaten haben den vollen Impfschutz, wie aus einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage offizieller Daten vom Dienstag hervorgeht. Malta steht dabei mit 74 Prozent an der Spitze, gefolgt von Belgien (59 Prozent) und Spanien (58 Prozent). In Deutschland liegt die Impfquote bei 52 Prozent.