Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Russland ordnet Schließung von deutschem Generalkonsulat in St. Petersburg an
Vorwurf der Volksverhetzung: Xavier Naidoo kommt in Mannheim vor Gericht
Nach AfD-Sieg: Innenmnister fordern Schutz von Sicherheitsbehörden
Wahlbeben in Sachsen-Anhalt: Merz will Kurs halten - mit neuem Regierungsstil
Politik
Noosha Aubel und Potsdams Krise: Wie lange ist dieses Führungsversagen noch hinnehmbar?
Potsdam braucht keine Meisterschaft im beschämenden Wegmoderieren. Die Landeshauptstadt Potsdam braucht eine Verwaltung, die schützt, entscheidet und Hilfe tatsächlich organisiert. Im Fall der zweijährigen Heidrun steht nach Prüfung vorliegender Unterlagen genau das aus: Ein mehrfach schwerstbehindertes Kind mit GdB 100 und Pflegegrad 4 kann einen bereitstehenden Kita-Platz nicht nutzen, weil die notwendige Assistenz fehlt und die Verantwortlichen der Stadt Potsdam nicht in der Lage sind, Nachweise über angeblich zugestellte Schriftstücke zu bringen, was einmal mehr den katastrophalen Umgang mit wichtigen Dokumenten unter der aktuell fragwürdigen Fach- und Führungsaufsicht von Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (50, parteilos) im Rathaus Potsdam belegt.
Politik
Sachsen-Anhalt: Schulze sieht CDU auf Weg in Opposition - AfD sucht "stabile Mehrheit"
Nach dem Absturz der CDU bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sieht Ministerpräsident Sven Schulze für seine Partei keinen Anspruch mehr auf eine Regierungsverantwortung. "Wir sind Opposition - der Regierungsauftrag liegt jetzt bei der AfD", sagte Schulze am Montag in Berlin. Die AfD bereitet sich nach ihrem Wahlsieg auf eine Regierungsübernahme vor und sucht bereits Unterstützung für eine "stabile Mehrheit".
Letzte Nachrichten
Ultrakonservativer Geistlicher Raisi wird neuer Präsident im Iran
Der ultrakonservative Geistliche Ebrahim Raisi ist zum neuen iranischen Präsidenten gewählt worden. Der 60-jährige Justizchef des Landes setzte sich bei der Wahl wie erwartet gegen seine drei Mitbewerber durch. Nach Angaben des Innenministeriums vom Samstag erhielt Raisi knapp 62 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei historisch niedrigen 48,8 Prozent. Die USA kritisierten den Ablauf der Wahl, während Israel vor einem Ausbau des iranischen Atomprogramm warnte.
Bundesregierung will FFP2-Masken für Kinder einführen
Die Bundesregierung will jetzt auch FFP2-Masken für Kinder einführen. Die Bundesregierung sehe "angesichts des fortgesetzten Pandemiegeschehens einen Bedarf für geeignete Kindermasken zum Zweck des Infektionsschutzes", heißt es in einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion, die AFP am Sonntag vorlag.
Rad-DM: Brennauer auch im Straßenrennen deutsche Meisterin
Lisa Brennauer ist deutschen Frauen-Radsport das Maß der Dinge. Die 33-Jährige aus Kempten gewann bei den deutschen Meisterschaften in Stuttgart das Straßenrennen und krönte ein perfektes Wochenende. Brennauer hatte erst am Samstag zum vierten Mal den Titel im Einzelzeitfahren geholt.
Chirurgen in Südafrika bereiten Gesichtsrekonstruktion nach Hyänenangriff vor
Plastische Chirurgen in Südafrika bereiten die Gesichtsrekonstruktion eines Jungen vor, der im Mai von einer Hyäne angegriffen worden war. Der neunjährige Rodwell Khomazana aus Simbabwe wurde am Samstag nach Johannesburg geflogen, wo er vom Personal einer Privatklinik singend in Empfang genommen wurde. Ein erster Eingriff ist für Montag geplant.
Länder-Zuständigkeit hemmt Digitalisierung in Schulen
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) sieht in der alleinigen Zuständigkeit der Länder im Bildungsbereich einen Hemmschuh für den digitalen Fortschritt an Schulen. "Derzeit kann der Bund im Schulbereich nur Geld geben, um die Bildung weiter zu entwickeln", sagte Karliczek nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. "Das passt nicht in die Zeit." Bund und Länder müssten auch inhaltlich kooperieren dürfen, um die Qualität des digitalen Unterrichts zu verbessern. Dafür sei aber in der nächsten Wahlperiode eine Änderung des Grundgesetzes nötig, führte Karliczek aus. Die CDU-Politikerin betonte, es gehe nicht darum, "dass der Bund den Ländern irgendetwas vorschreiben können soll". Derzeit sei es aber nicht einmal möglich, dass der Bund mit den Ländern Kompetenzzentren einrichte, um Lehrkräfte gemeinsam auf den neuesten Stand der Unterrichtsmethoden zu bringen. "Wir müssen schlicht im Sinne der Schülerinnen und Schüler enger kooperieren können", forderte Karliczek. Die Pandemie habe den Einsatz digitaler Techniken im Unterricht enorm beschleunigt, hob die Ministerin hervor. "Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass diese Technik auch mit pädagogischem Mehrwert eingesetzt und dass überall an der Qualität des digitalen Unterrichts gearbeitet wird." Karliczek meldete für den Fall, dass die Union auch an der nächsten Bundesregierung beteiligt ist, in dem Interview ihr Interesse an einer zweiten Amtszeit an. "Ich würde dieses Amt sehr gern weiter ausüben", sagte die 50-Jährige nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. "Nach vier Jahren kenne ich die Stellschrauben, an denen man drehen muss, auch um Armin Laschets Versprechen eines Modernisierungsjahrzehnts umzusetzen." Dass dadurch ein Übergewicht an Politikern aus Nordrhein-Westfalen in Spitzenämtern auf Bundesebene entstehen könnte, sieht Karliczek nicht als Hindernis: "Ich will es mal so sagen: In den vergangenen Jahren war Nordrhein-Westfalen manchmal nicht so gut aufgestellt. Aber jetzt sind wir richtig stark." (P.Tomczyk--DTZ)
Israel: Rivlin reist zum Ende seiner Amtzeit in die USA
Israels scheidender Präsident Reuven Rivlin reist Ende Juni zu einem Treffen mit US-Präsident Joe Biden in die USA. Biden werde Rivlin am 28. Juni im Weißen Haus in Washington empfangen, teilte Bidens Sprecherin am Samstag mit. Rivlin, dessen Amtszeit am 5. Juli endet, wird damit der erste ranghohe Vertreter Israels sein, der seit Bidens Amtsantritt im Januar mit dem neuen US-Präsidenten zusammenkommt. US-Außenminister Antony Blinken hatte Rivlin bei einem Israel-Besuch Ende Mai nach Washington eingeladen. Der Präsident hat in Israel eine vorwiegend repräsentative Rolle. Als Rivlins Nachfolger steht bereits der frühere Chef der linksgerichteten Arbeitspartei, Isaac Herzog, fest. Die Knesset hatte ihn Anfang Juni zum neuen Staatsoberhaupt gewählt. (V.Sørensen--DTZ)
EM-Rekordschütze: Ronaldo erzielt 12. Endrundentor
RPortugals Fußball-Star Cristiano Ronaldo hat mit seinem Treffer gegen Deutschland (2:4) am Samstag in München seinen Rekord als EM-Rekordtorschütze ausgebaut. Der 36 Jahre alte Superstar von Juventus Turin war am Samstag zum zwölften Mal bei einer EM-Endrunde erfolgreich. Den zweiten Platz in der ewigen EM-Endrunden-Torjägerliste nimmt Frankreichs Ikone Michel Platini (9 Treffer) ein.
Was wäre wenn? Die Lage für die deutsche Mannschaft
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat nach dem glanzvollen 4:2 (2:1) gegen Titelverteidiger Portugal das Tor zum Achtelfinales aufgestoßen - muss allerdings noch nachlegen, um sicher die K.o.-Runde zu erreichen. Die Lage für die DFB-Auswahl in der Gruppe F:
EU-Vertreter sieht Atom-Verhandlungen mit dem Iran in Wien "näher" an Einigung
Bei Gesprächen über die Wiederbelebung des internationalen Atomabkommens mit dem Iran in Wien rückt eine Einigung nach EU-Angaben näher. "Wir sind näher an einer Einigung, aber wir sind noch nicht am Ziel", sagte EU-Unterhändler Enrique Mora, der die Gespräche leitet, gegenüber Reportern am Sonntag. Mora fügte hinzu, er erwarte, dass in der nächsten Runde "die Delegationen aus den Hauptstädten mit klareren Anweisungen zurückkommen werden, mit klareren Ideen, wie man das Abkommen endlich abschließen kann."
US Open: Kaymer vor der Schlussrunde weiter verbessert
Golfprofi Martin Kaymer ist vor der Schlussrunde der US Open in kalifornischen La Jolla weiter auf dem Vormarsch. Der 36-Jährige aus Mettmann verbesserte sich mit einer 69 vom 41. auf den geteilten 21. Platz und ist auf einem guten Weg, sein bestes Resultat seit seinem Sieg bei diesem Turnier vor sieben Jahren zu erzielen.
China überschreitet Milliarden-Marke bei Corona-Impfungen
In China sind mittlerweile mehr als eine Milliarde Dosen Corona-Impfstoff verabreicht worden. Das gab das Gesundheitsministerium in Peking am Sonntag bekannt. Die Behörden machten zunächst keine Angaben dazu, wie viel Prozent der Bevölkerung beide für einen vollständigen Impfschutz nötigen Dosen erhalten haben. Die in China verimpften Dosen entsprechen laut AFP-Zählung mehr als einem Drittel des weltweit verabreichten Corona-Impfstoffs.
Brooklyn fehlen Zentimeter - Milwaukee nach Krimi im Halbfinale
Mit etwas Glück und einem gut aufgelegten Giannis Antetokounmpo haben die Milwaukee Bucks nach einem Krimi erneut das Play-off-Halbfinale der Basketball-Profiliga NBA erreicht. Im entscheidenden siebten Duell bei den Brooklyn Nets feierte das Team um den "Greek Freak" ein 115:111 nach Verlängerung und kam durch den ersten Auswärtssieg der Serie mit einem 4:3 weiter.
Rekordenthaltung bei Regionalwahlen in Frankreich
Bei der ersten Runde der Regional- und Départementswahlen in Frankreich hat sich eine historisch niedrige Beteiligung abgezeichnet: Laut Hochrechnungen vom Sonntagnachmittag enthielten sich mehr als zwei Drittel der rund 48 Millionen Wahlberechtigten. Dies könnte bei dem letzten Stimmungstest vor der Präsidentenwahl in knapp einem Jahr vor allem den Rechtspopulisten von Marine Le Pen nutzen.
Bei Regionalwahlen in Frankreich zeichnet sich Rekord-Enthaltung ab
Bei den Regional- und Départementswahlen in Frankreich hat sich eine Rekord-Enthaltung abgezeichnet. Bis Sonntagmittag gaben nur 12,22 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie das Innenministerium mitteilte. Selbst bei den Regionalwahlen mit der in der Geschichte des Landes bisher höchsten Enthaltung im ersten Durchgang - 53 Prozent im Jahr 2010 - hatten bis zum Mittag deutlich mehr Wähler abgestimmt. Die Rechtspopulisten der Partei Rassemblement National (Nationale Sammlungsbewegung) von Marine Le Pen hofften auf einen Sieg und Aufwind für die Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr.
Frankreichs Rechtspopulisten hoffen auf Sieg bei Regionalwahlen
Bei den Regional- und Départementswahlen in Frankreich hoffen die Rechtspopulisten von Marine Le Pen auf einen Sieg und Aufwind für die Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr. Die Wahllokale öffneten am Sonntagmorgen um 08.00 Uhr für den ersten Wahldurchgang. Le Pens Partei Rassemblement National (Nationale Sammlungsbewegung) könnte laut Umfragen stärkste Kraft werden.
Frankreich wählt neue Regionalparlamente
In Frankreich ist am Sonntag die erste Runde der Regional- und Départementswahlen abgehalten worden. Die Wahllokale öffneten am Sonntagmorgen um 08.00 Uhr. Wegen der Corona-Pandemie fand der Urnengang drei Monate später als ursprünglich geplant statt. Die Rechtspopulisten von Marine Le Pen hoffen auf einen Sieg bei dem letzten Stimmungstest vor der Präsidentschaftswahl in knapp einem Jahr.
ARD: 75,7 Prozent Marktanteil bei deutschem 4:2-Sieg gegen Portugal
Den erlösenden 4:2-Erfolg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im zweiten EM-Spiel am Samstag in München gegen Titelverteidiger Portugal haben in der Live-Übertragung der ARD 20,11 Millionen Zuschauer gesehen. Der Marktanteil betrug überragende 75,7 Prozent.
Britischer Ex-Parlamentspräsident Bercow wechselt die Seiten
Der für seine markanten "Order"-Rufe bekannte frühere britische Parlamentspräsident John Bercow hat politisch die Seiten gewechselt: Der ehemalige Abgeordnete der konservativen Tories verkündete am Sonntag, er sei der oppositionellen Labour-Partei beigetreten. Seine ehemaligen Parteikollegen und besonders Premierminister Boris Johnson kritisierte er heftig.
Ex-Parlamentspräsident Bercow wechselt zur Labour-Partei
Der frühere britische Parlamentspräsident John Bercow kehrt den Tories den Rücken und schließt sich der oppositionellen Labour-Partei an. In einem Interview mit dem "Observer" kritisierte er die Konservativen unter der Führung von Premierminister und Parteichef Boris Johnson als "reaktionär, populistisch, nationalistisch und manchmal sogar fremdenfeindlich". Johnsons Regierung müsse abgelöst werden und nur die Labour-Partei sei in der Lage, dieses Ziel zu erreichen, sagte Bercow.
Bale: "Würde wieder zum Elfmeter antreten"
Trotz seines Fehlschusses gegen die Türkei würde der walisische Superstar Gareth Bale auch im Gruppenfinale gegen Italien wieder zum Elfmeter antreten. "Wenn der Trainer das will, hätte ich kein Problem damit. Es gehört doch dazu, dass man auch mal verschießt", sagte der 31-Jährige vor der Partie am Sonntag (18.00 Uhr/ZDF) in Rom entspannt.
Vorgezogene Parlamentswahl in Armenien
In Armenien ist am Sonntag die vorgezogene Parlamentswahl abgehalten worden. Die Wahllokale öffneten am Morgen um 08.00 Uhr (Ortszeit, 06.00 Uhr MESZ) für die rund 2,6 Millionen Stimmberechtigten und sollten zwölf Stunden später schließen.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 8,8
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle ist am Sonntag weiter unter zehn gesunken. Das Robert-Koch-Institut gab den Inzidenzwert am Sonntag unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mit 8,8 an. Am Samstag hatte er 9,3 betragen und war damit erstmals seit gut neun Monaten in den einstelligen Bereich gefallen. Am Sonntag vergangener Woche hatte der Wert bei 17,3 gelegen.
Nach umstrittener Präsidentenwahl in Peru Demonstrationen beider Lager
Zwei Wochen nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl in Peru haben erneut sowohl Anhänger des linksgerichteten Kandidaten Pedro Castillo als auch seiner rechtspopulistischen Widersacherin Keiko Fujimori demonstriert. Im Zentrum der Hauptstadt Lima fand am Samstag (Ortszeit) ein Protestzug unter dem Titel "Großer Nationaler Marsch" statt, mit dem Bürgerrechtsorganisationen und Linksparteien Castillos Wahlsieg unterstreichen wollten.
Russland: Corona-Neuinfektionen in Moskau sind auf dem Höchststand
In Moskau ist am Samstag ein neuer Höchststand bei den Corona-Neuinfektionen verzeichnet worden. 9120 Infektionen binnen 24 Stunden wurden nach Regierungsangaben aus der russischen Hauptstadt gemeldet - drei Mal so viele wie vor zwei Wochen. Hinter dem Anstieg, der die Moskauer Krankenhäuser zu überlasten droht, steckt die hochansteckende Delta-Variante des Virus. Die stellvertretende Bürgermeisterin Anastasia Rakowa kündigte an, die Zahl der Krankenhausbetten in den kommenden zwei Wochen von 17.000 auf 24.000 aufzustocken. Russland ist derzeit eines der am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder. Landesweit wurden am Samstag 17.906 Neuinfektionen und 466 Todesfälle verzeichnet - ein neuer Höchststand seit Mitte März. Besonders in den Metropolen Moskau und St. Petersburg steigen die Ansteckungszahlen stark an. Mehr als die Hälfte der landesweit gemeldeten Neuinfektionen entfielen am Samstag auf die Hauptstadt mit ihren rund zwölf Millionen Einwohnern. Die zweitgrößte Stadt St. Petersburg, die eine der Gastgeberstädte der Fußball-EM ist, verschärfte wegen des Anstiegs am Samstag erneut ihre Corona-Maßnahmen. In der zentralen EM-Fanzone am Konjuschenaja-Platz dürfen sich ab sofort nur noch 3000 statt 5000 Fans aufhalten. Seit Donnerstag wird in den EM-Fanzonen bereits kein Essen mehr verkauft, in den Einkaufszentren der Stadt wurden Restaurants und Spielplätze geschlossen. Insgesamt infizierten sich seit Pandemie-Beginn in ganz Russland 5,3 Millionen Menschen - dies ist einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP zufolge die sechsthöchste Rate weltweit. Große Teile der russischen Bevölkerung stehen einer Corona-Impfung skeptisch gegenüber. Seit Dezember sind der Website Gogow zufolge, die die Impfrate erfasst, nur 19,4 Millionen der rund 146 Millionen Einwohner mindestens einmal geimpft worden. In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage gaben 60 Prozent der Russinnen und Russen an, sich nicht impfen lassen zu wollen. (P.Vasilyevsky--DTZ)
"BamS": Fachkräftemangel in etwa wieder auf Vorkrisenniveau
Rund 15 Monate nach Beginn der Corona-Krise in der deutschen Wirtschaft nähert sich das Ausmaß des Fachkräftemangels offenbar wieder dem Vorkrisenniveau. Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), aus der die "Bild am Sonntag" zitiert, liegt die Zahl der nicht besetzbaren Stellen im Mai dieses Jahres 101,3 Prozent über dem Wert vom Februar 2020. Der Mangel an gelernten Fachkräften betrage 90 Prozent des Vorkrisenwertes.
Zehntausende Brasilianer demonstrieren gegen Bolsonaros Corona-Krisenmanagement
Aus Protest gegen das Corona-Krisenmanagement von Staatschef Jair Bolsonaro sind am Samstag zehntausende Brasilianer auf die Straße gegangen. Die Demonstrationen fanden in mehr als 20 Hauptstädten brasilianischer Bundesstaaten statt, darunter Rio de Janeiro, Brasília, Recife und São Paulo. Just am Samstag hatte Brasilien die Schwelle von 500.000 Corona-Toten überschritten.
Prozess gegen Ex-UCK-Kommandeuer Mustafa im Kosovo-Krieg beginnt am 15. September
Der Ex-Kommandeur der Befreiungsarmee des Kosovo (UCK), Salih Mustafa, muss sich ab September vor dem Sondertribunal zur Ahndung von Kriegsverbrechen während des Kosovo-Krieges verantworten. Der Prozess beginne am 15. September, die ersten Zeugen würden am 20. September gehört, teilte das in Den Haag ansässige Gericht am Samstag mit. Damit ist Mustafa der erste Beschuldigte, dem vor dem Haager Tribunal der Prozess gemacht wird.
Spitzen von CDU und CSU beraten über gemeinsames Wahlprogramm
Die Spitzen von CDU und CSU ringen um letzte Details in ihrem Wahlprogramm, das am Montag in Berlin vorgestellt werden soll. Uneinigkeit herrschte vor einer gemeinsamen Präsidiumssitzung am Sonntagabend über eine Ausweitung der sogenannten Mütterrente. "Ich bin mir sehr sicher, dass die Mütterrente am Ende in einem Koalitionsvertrag stehen wird", sagte CSU-Chef Markus Söder der "Bild am Sonntag". CDU-Chef Armin Laschet hatte sich zuvor skeptisch geäußert.
CDU und CSU vor Wahlprogramm-Vorstellung weiter uneins über Mütterrente
Kurz vor der Vorstellung des Wahlprogramms der Union herrscht zwischen den Schwesterparteien CDU und CSU weiter Uneinigkeit über eine Ausweitung der sogenannten Mütterrente. "Ich bin mir sehr sicher, dass die Mütterrente am Ende in einem Koalitionsvertrag stehen wird", sagte CSU-Chef Markus Söder der "Bild am Sonntag".
Lewandowski bewahrt Polen vor frühem EM-K.o.
Weltfußballer Robert Lewandowski hat Polen vor dem frühen Aus bei der Fußball-EM bewahrt. Der Torjäger von Bayern München sicherte mit seinem ersten Turniertreffer ein 1:1 (0:1) in Sevilla gegen Spanien und wahrte damit die Chance auf das Achtelfinale.
500.000 Corona-Tote in Brasilien
In Brasilien hat die Zahl der Corona-Toten eine neue symbolische Schwelle überschritten: Seit Beginn der Pandemie sind nach Angaben der Regierung eine halbe Million Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Gesundheitsminister Marcelo Queiroga schrieb am Samstag im Onlinedienst Twitter: "500.000 Menschen sind wegen der Pandemie gestorben, die unser Brasilien und die Welt betrifft."
USA erinnern erstmals mit Nationalfeiertag ans Ende der Sklaverei "Juneteenth"-Nationalfeiertag zum Gedenken an Ende der Sklaverei
In den USA ist "Juneteenth", der Gedenktag zum Ende der Sklaverei vor mehr als 150 Jahren, erstmals als Nationalfeiertag begangen worden. Im ganzen Land fanden am Samstag Kundgebungen, Vorträge, aber auch Grillpartys und Konzerte statt. Auch im texanischen Galveston kamen zahlreiche Menschen zusammen. Dort hatte am 19. Juni 1865 ein Nordstaaten-General die Befreiung aller Sklaven verkündet. Gut ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd kam dem landesweiten Feiertag besondere Bedeutung zu.