Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Chrupalla: AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt ist klares Signal gegen "Brandmauer"
Feierlichkeiten zur Beisetzung von Kriegsverbrecher Mladic in Belgrad haben begonnen
Berlin: Mann in Neuköllner Sonnenallee erschossen
BSW-Spitzenkandidat Schulze signalisiert Unterstützung für AfD in Sachsen-Anhalt
Boulevard
Nordrhein-Westfalen: 16-Jähriger auf Mofa stirbt nach Frontalzusammenstoß mit Auto
Ein 16-jähriger Mofafahrer ist bei einem schweren Frontalzusammenstoß mit einem Auto in Nordrhein-Westfalen tödlich verletzt worden. Aus zunächst ungeklärter Ursache kollidierten die beiden Fahrzeuge am Sonntagabend frontal auf einer Landesstraße in Ahaus, wie die Polizei in Borken am Montag mitteilte. Der Jugendliche erlitt schwere Verletzungen und starb später in einem Krankenhaus. Der 28-jährige Autofahrer wurde leicht verletzt.
Politik
Trump schlägt Umbenennung von US-Bundesstaat New Mexico in "New America" vor
US-Präsident Donald Trump hat ein neues Ziel für eine Umbenennung nach seinem Gusto ausgemacht: Seiner Ansicht nach sollte der US-Bundesstaat New Mexico künftig "New America" heißen. Viele Menschen hätten das vorgeschlagen, schrieb Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. Das sei "so viel renommierter und schöner für die Menschen in diesem potenziell unglaublichen Staat. Wow, ich liebe das", schrieb er weiter und fügte gleich drei Ausrufezeichen hinzu. Die Gouverneurin von New Mexico lehnte das Ansinnen indes vehement ab.
Letzte Nachrichten
Borrell schlägt EU-Gipfel dreiteilige Strategie zu Russland vor
Vor dem EU-Gipfel kommende Woche hat der europäische Außenbeauftragte Josep Borrell eine dreiteilige Strategie zum künftigen Umgang mit Russland vorgeschlagen. Die EU müsse Moskau "zurückdrängen, einschränken und einbinden", sagte Borrell am Mittwoch. Gleichzeitig müsse die EU aktiver und vorausschauender in ihrer Russland-Politik werden, und die Mitgliedstaaten müssten auf Einzeldeals mit Moskau verzichten.
Paketsendungen legen im Corona-Jahr 2020 sprunghaft zu
Die Corona-Pandemie hat der Paketbranche im vergangenen Jahr einen sprunghaften Anstieg beim Sendungsvolumen beschert. Wie der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) am Mittwoch mitteilte, wurden 2020 gut vier Milliarden Sendungen transportiert - ein Plus von 400 Millionen gegenüber dem Vorjahr.
Nach Entgleisungen von Bundeswehr-Soldaten in Litauen gesamter Zug abgelöst
Nach den Vorfällen um Bundeswehr-Soldaten in Litauen wird der aus 30 Soldaten bestehende Zug abgelöst und zurück nach Deutschland gebracht. "Die Entgleisungen beschädigen das Ansehen der Bundeswehr und Deutschlands", schrieb Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) am Mittwoch auf Twitter. "Das wird mit aller Härte bestraft werden." Eine Ministeriumssprecherin sagte, im Raum stünden Straftaten wie sexuelle Nötigung, Beleidigung mit rassistischem oder antisemitischem Inhalt sowie extremistische Verhaltensweisen.
Deutsche Bahn will beim Klimaschutz mehr Tempo machen
Die Deutsche Bahn will früher als bislang geplant klimaneutral werden. Wie der Konzern am Mittwoch ankündigte, soll das bisherige Ziel von 2050 um zehn Jahre auf 2040 vorgezogen werden. Umfasst würden dabei "sämtliche Bereiche der Eisenbahn in Deutschland sowie die globale Logistiktochter DB Schenker".
SPD-Fraktion weist Klöckners Blockade-Vorwurf im Streit um Tierwohllabel zurück
Die SPD-Fraktion im Bundestag hat den Vorwurf von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) zurückgewiesen, dass das geplante Tierwohlkennzeichen für Lebensmittel an den Sozialdemokraten gescheitert sei. "Wir haben immer klar gemacht, dass wir ein verpflichtendes Label wollen, das dann auch für alle Nutztierarten gilt", sagte die Agrarpolitikerin und Tierschutzbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Susanne Mittag, am Mittwoch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
Nach Eriksen-Drama: "Alle Jungs bereit" bei Dänemark
Keiner der dänischen Fußball-Nationalspieler wird wohl vom Angebot ihres Trainers Kasper Hjulmand Gebrauch machen und freiwillig auf einen Einsatz gegen Belgien verzichten. "Wir hatten großartige Trainings", sagte Hjulmand: "Ich glaube, dass alle Jungs am Donnerstag bereit sind." Der 49-Jährige hatte zuvor angekündigt, den Spielern selbst die Entscheidung zu überlassen, ob sie nach dem Drama um Christian Eriksen mental für die kommende Partie bereit sind.
ISS-Astronauten führen riskanten Außeneinsatz trotz technischer Probleme fort
Der französische Astronaut Thomas Pesquet und sein US-Kollege Shane Kimbrough haben ihren Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation (ISS) nach einem technischen Problem und mehrstündiger Pause fortgesetzt. Kimbrough kehrte am Mittwoch an die Seite seines französischen Kollegen zurück, nachdem er wegen einer Fehlfunktion seines Astronautenanzugs vorübergehend in die Raumstation hatte zurückkehren müssen.
Franzose Pesquet und US-Astronaut Kimbrough beginnen Außeneinsatz an der ISS
Der französche Astronaut e Thomas Pesquet und sein US-Kollge Shane Kimbrough haben am Mittwoch für einen gut mehrstündigen Außeneinsatz die Internationale Raumstation (ISS) verlassen. Das Duo soll an der Station ein neues Solarpanel anbringen. Der auf sechs Stunden angesetzte Einsatz ist in mancher Hinsicht riskant.
Wegen Beleidigung: UEFA sperrt Arnautovic für ein Spiel
Der österreichische Nationalspieler Marko Arnautovic ist von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) wegen "Beleidigung eines anderen Spielers" für ein Spiel gesperrt worden. Das teilte der Verband einen Tag vor dem zweiten Gruppenspiel in den Niederlanden am Donnerstag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) mit. Damit muss der frühere Bremer im Topspiel bei "Oranje" zuschauen.
Scharfe Kritik an Greenpeace nach missglückter EM-Protestaktion
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace steht nach der missglückten Protestaktion am Rande des deutschen Europameisterschaftsspiels gegen Frankreich massiv in der Kritik. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte am Mittwoch in Berlin, es habe sich um "eine unverantwortliche Aktion" gehandelt, die Menschen in Gefahr gebracht habe. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sagte im Bayerischen Rundfunk: "Das ist kein Kavaliersdelikt". Politiker von CDU und FDP stellten die Gemeinnützigkeit der Organisation infrage, die Grünen nannten die Aktion "dämlich".
Frankreich lockert Maskenpflicht ab Donnerstag
Wegen deutlich gesunkener Infektionszahlen hebt Frankreich zentrale Corona-Beschränkungen auf: Ab Donnerstag fällt zunächst die Maskenpflicht im Freien, wie Regierungschef Jean Castex am Mittwoch nach Beratungen mit dem Corona-Kabinett in Paris mitteilte. Die nächtliche Ausgangssperre endet dann diesen Sonntag, zehn Tage früher als geplant. Die Sieben-Tage-Inzidenz war zuvor landesweit auf rund 40 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner gefallen.
Jahrhundertealte Schiffswracks vor der Küste Singapurs gefunden
Zwei mit chinesischem Porzellan und anderen Artefakten beladene jahrhundertealte Schiffswracks sind vor der Küste Singapurs gefunden worden. Die Entdeckung werfe ein Licht auf das maritime Erbe des heutigen Stadtstaates, erklärten Archäologen des National Heritage Boards und des ISEAS-Yusof Ishak Institute am Mittwoch. An Bord eines der Schiffe wurde mehr blau-weißes Porzellan aus der Yuan-Dynastie gefunden als in jedem anderen dokumentierten Schiffswrack auf der Welt, wie Gastforscher Michael Flecker von der archäologischen Abteilung des ISEAS-Yusof Ishak Instituts berichtete.
Biontech liefert im Juli weniger Impfstoff als derzeit
Der Hersteller Biontech/Pfizer wird im Juli für Deutschland deutlich weniger Impfstoff liefern als noch im Juni. Die wöchentlichen Lieferungen reduzieren sich von wöchentlich knapp 5,7 Millionen Dosen Ende Juni auf 3,2 Millionen in der ersten Juli-Woche, wie aus Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums hervorgeht, die am Mittwoch bekannt wurden. Für die zweite Juli-Woche werden sogar nur drei Millionen Dosen vorhergesagt.
Wimbledon-Wildcards für Ex-Champions Murray und Williams
Die früheren Champions Andy Murray und Venus Williams bekommen Wildcards für das Rasen-Highlight in Wimbledon (ab 28. Juni). Das gab der ausrichtende All England Club am Mittwoch bekannt. Der zweimalige Sieger Murray (34) und die fünfmalige Siegerin Williams (40) gehören nicht der mehr den Top 100 der Weltranglisten an.
Polizei geht gegen mutmaßlich betrügerische Hundehändler in Bayern vor
In den bayerischen Landkreisen Pfaffenhofen an der Ilm und Eichstätt sind bei einer Razzia bei mutmaßlich betrügerischen Hundehändlern zahlreiche Vermögensgegenstände beschlagnahmt worden. Die Polizei Ingolstadt sei bereits im Mai 2020 erstmals auf die fünf Verdächtigen aufmerksam geworden, als ein Welpe kurz nach dem Kauf an einer schweren Krankheit gestorben sei, teilte sie am Mittwoch mit. Die Besitzer hätten den Vorfall damals dem Veterinäramt gemeldet, woraufhin die Polizei weitere ähnliche Fälle ermittelt habe.
Biden und Putin zu erstem Gipfeltreffen zusammengekommen
US-Präsident Joe Biden und der russische Staatschef Wladimir Putin sind in Genf zu ihrem ersten Gipfeltreffen seit Bidens Amtsantritt zusammengekommen. Die beiden Staatschefs trafen sich am Mittwochmittag in einer Villa am Genfer See und schüttelten sich am Eingang die Hand. Die Beziehungen zwischen beiden Staaten sind derzeit äußerst gespannt, Vertreter beider Regierungen hatten zuvor die Erwartungen an die Gespräche gedämpft.
Kohlschreiber zieht ins Viertelfinale von Halle ein
Routinier Philipp Kohlschreiber kommt auf dem Weg nach Wimbledon immer besser in Form. Der 37 Jahre Augsburger erreichte in Halle erstmals seit über zwei Jahren wieder ein Viertelfinale auf der ATP-Tour, am Mittwoch bezwang er den unbequemen Franzosen Corentin Moutet mit starkem Rasentennis 6:4, 7:6 (7:4). Im Kampf um sein siebtes Halbfinale in Ostwestfalen trifft der Turniersieger von 2011 auf den Weltranglistensiebten Andrej Rublew (Russland) oder Jordan Thompson (Australien).
Rund 60 Berliner Polizisten bei Eskalation vor besetztem Haus verletzt
Einen Tag vor der geplanten Brandschutzbegehung eines teilweise besetzten Hauses in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain ist die Lage eskaliert. Nach Angaben der Berliner Polizei wurden die Beamten am Mittwoch von rund 200 Menschen von der Straße und vom Dach des Gebäudes aus "mit Steinen attackiert". Rund 60 Polizisten seien verletzt worden.
Unterstützer von besetztem Berliner Haus errichten brennende Barrikaden
Einen Tag vor der geplanten Brandschutzbegehung eines teilweise besetzten Hauses in der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain ist die Lage eskaliert. Unterstützer der Bewohner errichteten am Mittwoch Barrikaden und zündeten diese an. Die Straße werde "verbarrikadiert und eine autonome Zone eingerichtet, um die Rote Zone des Senats zu verhindern", schrieben sie auf Twitter.
Wirbel bei DFB-Ethikern nach Kummert-Wahl zur Vorsitzenden
Ausgerechnet die Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes ist zum nächsten Unruheherd des DFB geraten. Unmittelbar nach der Wahl von Irina Kummert zur neuen Vorsitzenden des Gremiums erklärten die drei weiteren Mitglieder am Mittwoch nach DFB-Angaben der Kommission ihren Rücktritt. Zu den Gründen der Demissionen lagen zunächst keine weiteren Informationen vor.
Kummert neue Vorsitzende der DFB-Ethikkommission
Die zuletzt viel beschäftigte Ethikkommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat eine neue Vorsitzende. Das DFB-Präsidium hat am Mittwoch bei seiner Sitzung in München Irina Kummert gewählt. Die Präsidentin des Ethikverbands der Deutschen Wirtschaft tritt damit die Nachfolge des im vergangenen Oktober gestorbenen Thomas Oppermann an.
EU-Staaten beschließen Belarus-Sanktionen wegen erzwungener Ryanair-Landung
Die EU-Staaten haben weitere Sanktionen gegen Belarus wegen der erzwungenen Landung eines Ryanair-Flugzeugs beschlossen. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch erfuhr, belegt die EU wegen des Vorfalls sieben Verantwortliche mit Einreise- und Vermögenssperren. Darüber hinaus beschlossen die EU-Botschafter, wegen der Unterdrückung der Opposition gegen 71 weitere Vertreter aus Belarus und sieben Unternehmen oder Organisationen Sanktionen zu verhängen.
EU-Länder beschließen Belarus-Sanktionen wegen erzwungener Ryanair-Landung
Die EU-Staaten haben weitere Sanktionen gegen Belarus wegen der erzwungenen Landung eines Ryanair-Flugzeugs beschlossen. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus EU-Kreisen erfuhr, belegt die EU wegen des Vorfalls sieben Verantwortliche mit Einreise- und Vermögenssperren. Darüber hinaus beschlossen die EU-Botschafter, wegen der Unterdrückung der Opposition gegen 71 weitere Vertreter aus Belarus Sanktionen zu verhängen.
Moskaus Bürgermeister ordnet Impfpflicht für Dienstleistungssektor an
Angesichts der anhaltenden Corona-Krise in Russland hat Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin eine Impfpflicht für Beschäftigte des Dienstleistungssektors angeordnet. "Wir müssen einfach alles tun, um so schnell wie möglich Massenimpfungen durchzuführen und diese schreckliche Krankheit zu stoppen", teilte Sobjanin am Mittwoch mit. Er verwies auf einen "dramatischen" Anstieg der Neuinfektionen.
Pokémon-Karte in Frankreich für fast 12.000 Euro versteigert
Eine Pokémon-Sammelkarte ist in Frankreich für fast 12.000 Euro versteigert worden. Wie das Auktionshaus Ivoire Troyes am Mittwoch mitteilte, wurden bei der Auktion von Pokémon- und Magic-Karten insgesamt 85.000 Euro erlöst - so viel wie noch nie bei einer derartigen Versteigerung in Frankreich.
Israelische Soldaten erschießen palästinensische Angreiferin
Im Westjordanland haben israelische Soldaten eine Palästinenserin erschossen, die mit ihrem Wagen auf israelische Soldaten zugerast war. Nach Armeeangaben war die Frau am Mittwoch auf die Soldaten zugerast und anschließend mit gezücktem Messer in der Hand aus dem Auto gesprungen. Daraufhin hätten die Soldaten geschossen und die Angreiferin "neutralisiert".
EM-Zuschauer: Auch Münchner Kapazität nicht voll genutzt
Die Zuschauer drängen nicht so zahlreich in die EM-Stadien, wie sich die Europäische Fußball-Union (UEFA) das gewünscht hätte. Wie schon an anderen Spielorten zuvor wurde die Kapazität auch beim Auftakt der deutschen Mannschaft gegen Frankreich (0:1) am Dienstag in München nicht voll ausgelastet.
KfW-Umfrage: Hohe Zustimmung zur Energiewende - aber Finanzsorgen bedrohen Umsetzung
Die allermeisten Haushalte halten nach Angaben der staatlichen Förderbank KfW die Energiewende für wichtig - die Bereitschaft für eigene Investitionen hängt dabei aber auch von der wirtschaftlichen Betroffenheit durch die Corona-Krise ab. Wie die KfW am Mittwoch mitteilte, liegt die Zustimmung der Privathaushalte zur Energiewende "bei hohen 90 Prozent und damit sogar leicht über dem Vorjahresniveau".
Brite Khan als neuer Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs vereidigt
Der Brite Karim Khan ist als neuer Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) vereidigt worden. Der 51-Jährige legte vor dem Gericht in Den Haag am Mittwoch den Amtseid ab. Auf den früheren Menschenrechtsanwalt warten große Herausforderungen, unter anderem stehen Ermittlungen zum israelisch-palästinensischen Konflikt, zu möglichen Kriegsverbrechen von US-Soldaten in Afghanistan und zu den Morden im Zuge des Anti-Drogenkriegs auf den Philippinen an.
Versicherer: Rechtskosten im Dieselskandal durchbrechen Milliardengrenze
Knapp sechs Jahre nach Bekanntwerden des Dieselskandals steigen die Prozesskosten nach Angaben der Versicherungsbranche unvermindert an. Bis Ende Mai gaben die Rechtsschutzversicherer für Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten bereits mehr als eine Milliarde Euro aus, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Mittwoch mitteilte. Der Dieselskandal sei damit "das bislang teuerste Schadenereignis in der Rechtsschutzversicherung überhaupt", erklärte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.
Verheiratete Transfrau ohne Anspruch auf Eintragung neuer Vornamen in frühere Eheurkunde
Eine Transfrau, die rechtlich noch als Mann heiratete, hat keinen Anspruch auf eine neue Eheurkunde, in der ihre neuen Vornamen als Namen vor der Ehe eingetragen werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe wies ihre Beschwerde gegen einen Beschluss des Oberlandesgerichts München zurück, wie er am Dienstag mitteilte. Die Frau hatte 2000 als "Tobias" geheiratet und trägt inzwischen zwei weibliche Vornamen. (Az. XII ZB 189/20)
Verhandlung nach Angriff auf jüdisches Restaurant in Chemnitz beginnt im Juli
In Chemnitz beginnt am 5. Juli vor dem Amtsgericht die Hauptverhandlung im Prozess um den Angriff auf das jüdische Restaurant "Schalom" im August 2018. Ein inzwischen 30-jähriger Deutscher ist wegen gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruchs im besonders schweren Fall und Sachbeschädigung angeklagt, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Er soll aus einer Gruppe von mindestens zehn Menschen heraus Pflastersteine gegen das Haus geworfen haben.