Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Bericht: Baerbock wird Professorin in New York
London und Kiew schließen Abkommen zur militärischen Nutzung von KI
Kolumbiens neuer Präsident kündigt Ausweisung illegaler Migranten an
Ukraine und Iran: Wadephul telefoniert mit Rubio
Sport
Elfer-Drama: Wolfsburg wendet Blamage ab
Mit Maximilian Arnold kam die Wende: Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg hat im DFB-Pokal nur mit viel Mühe eine Blamage verhindert. Das Team von Cheftrainer Tobias Strobl gewann beim Regionalligisten VSG Altglienicke nach dreimaligem Rückstand 6:5 im Elfmeterschießen und zog zum fünften Mal in Folge in die zweite Runde ein. Nach 120 Minuten hatte es 3:3 (2:2, 0:1) gestanden.
Politik
"Wirtschaftskrieg": USA wollen Sanktionen gegen Irans Handelspartner verschärfen
Die USA wollen die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran und seine Handelspartner verschärfen. US-Finanzminister Scott Bessent sagte am Montag in Washington, die Regierung von Präsident Donald Trump werde neue Strafmaßnahmen gegen alle Länder verhängen, die weiterhin mit Teheran Geschäfte machten. Zu den größten Handelspartnern des Iran gehören China, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei. Namentlich nannte Bessent diese Länder jedoch nicht.
Letzte Nachrichten
Fast drei Jahre Haft in Straflager für Kreml-Kritiker Nawalny
Der russische Oppositionelle Alexej Nawalny ist in Russland zu fast drei Jahren Haft in einem Straflager verurteilt worden. Das zuständige Gericht in Moskau entschied am Dienstag, dass der 44-Jährige eine bereits verhängte dreieinhalbjährige Bewährungsstrafe nun in einer Strafkolonie ableisten müsse. Allerdings werde ein früherer Hausarrest von der Zeit abgezogen. Das Urteil rief international Empörung hervor. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kritisierte den Gerichtsbeschluss. Russland wies die Kritik als "Einmischung" zurück.
Kreml-Kritiker Nawalny zu fast drei Jahren Haft in Strafkolonie verurteilt
Der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny ist in Russland zu fast drei Jahren Haft in einem Straflager verurteilt worden. Das zuständige Gericht in Moskau entschied am Dienstag, dass der 44-Jährige eine bereits verhängte dreieinhalbjährige Bewährungsstrafe nun in einer Strafkolonie ableisten müsse. Allerdings werde ein früherer Hausarrest von der Zeit abgezogen. Das Urteil rief international Empörung hervor. Mehrere westliche Regierungen, darunter die von Deutschland, forderten Nawalnys sofortige Freilassung.
Nawalny weist in Anhörung um drohende Gefängnisstrafe Vorwürfe zurück
Der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny hat die Vorwürfe der russischen Strafvollzugsbehörde (FSIN) zurückgewiesen, er habe während seines Patienten-Aufenthaltes in Deutschland gegen Bewährungsauflagen verstoßen. Er habe der FSIN seine Adresse in Deutschland mitgeteilt, sagte der 44-Jährige am Dienstag vor einem Moskauer Gericht, in dem über eine Gefängnisstrafe gegen ihn verhandelt wurde. "Was hätte ich denn sonst noch tun sollen? Hätte ich Ihnen ein Video von meiner Physiotherapie schicken sollen?"
Kramp-Karrenbauer bezeichnet Treffen mit türkischem Kollegen als "gutes Signal"
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat das Treffen mit ihrem türkischen Kollegen Hulusi Akar als "besonderes und gutes Signal unter Verbündeten" gewertet. "Die Türkei ist und bleibt ein wichtiger Nato-Partner", erklärte Kramp-Karrenbauer im Anschluss an das Treffen am Dienstag in Berlin. Bei den Gesprächen habe sie "auch schwierige Themen angesprochen". Schwerpunkt des Gesprächs war der Konflikt zwischen der Türkei und Griechenland um Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer.
Nordirland stoppt Warenkontrollen an Häfen nach Drohungen vorübergehend
Aus Sorge um die Sicherheit ihrer Mitarbeiter haben die Behörden in Nordirland die im Brexit-Abkommen vorgesehenen Warenkontrollen an den Häfen Belfast und Larne vorübergehend ausgesetzt. Das nordirische Landwirtschaftsministerium teilte am Montagabend mit, es werde "im Interesse des Wohlergehens" seiner Mitarbeiter die "physischen Inspektionen von Produkten tierischen Ursprungs" an den Häfen von Larne und Belfast vorübergehend einstellen. Die Polizei verstärkte ihre Präsenz.
Unbekannter zertrümmert mit Hammer Schaufenster von Goldschmied und plündert Auslage
Mit einem einfachen Hammer hat ein Unbekannter in der Nacht zum Dienstag in Passau die Schaufensterscheibe einer Goldschmiede eingeschlagen und sich an der Auslage bedient. Der Täter entwendete Goldschmuck im Wert eines vierstelligen Eurobetrags, wie die Polizei in Straubing mitteilte. Die Polizei fand den Hammer und mehrere auf dem Boden verstreute Schmuckstücke. Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach dem Täter blieb erfolglos.
Japan verlängert Ausnahmezustand bis Anfang März
Japans Regierung hat den Corona-Ausnahmezustand um einen Monat verlängert. Der bis zum 7. Februar verhängte Ausnahmezustand im Großraum Tokio und mehreren weiteren Regionen werde nun bis zum 7. März dauern, sagte Regierungschef Yoshihide Suga am Dienstag. Nur in der Region Tochigi nördlich der Hauptstadt wird der Ausnahmezustand wie geplant am Sonntag aufgehoben.
Elon Musk nimmt eine Twitter-Auszeit
Der Unternehmer und Milliardär Elon Musk nimmt eine Auszeit vom Internetdienst Twitter: "Eine Weile weg von Twitter" schrieb der Gründer und Chef der Firmen Tesla und SpaceX am Dienstag gewohnt knapp auf seinem Profil. Zuletzt hatte Musk mit schlichten Erwähnungen von Firmen auf Twitter immer wieder deren Kurse nach oben getrieben. Auch in die Börsenschlacht um den Computerspielhändler Gamestop schaltete er sich ein.
New York wappnet sich für heftigste Schneefälle seit Jahren
New York wappnet sich für die heftigsten Schneefälle seit Jahren: Im Central Park in Manhattan lagen am Montagabend (Ortszeit) schon mehr als 40 Zentimeter Schnee, wie der Nationale Wetterdienst (NHS) der USA mitteilte. Bis Mittwoch könnte die Schneedecke in der Ostküstenmetropole laut den Wettervorhersagen mehr als 50 Zentimeter hoch werden.
Vertrag bis 2023: Bochum verlängert mit Erfolgstrainer Reis
Fußball-Zweitligist VfL Bochum setzt nach einem rasanten Aufwärtstrend im vergangenen Jahr auch in Zukunft auf Trainer Thomas Reis. Der 47-Jährige hat seinen auslaufenden Vertrag beim Aufstiegskandidaten bis 2023 verlängert, das teilte der Klub am Dienstag mit.
Wachsender Unmut in Hongkong über Corona-Lockdowns ohne Vorwarnung
In Hongkong wächst der Unmut über die neue Corona-Strategie der Regierung, ohne Vorwarnung ganze Wohnviertel abzuriegeln und alle Bewohner zwangsweise auf das Coronavirus zu testen. Regierungschefin Carrie Lam verteidigte die drastische Vorgehensweise am Dienstag. Die meist mitten in der Nacht verhängten Lockdowns seien "keine Verschwendung von Arbeitskraft und Geld", sondern ein "lohnenswertes" Mittel im Kampf gegen die Pandemie.
Krankenhausärzte sehen Digitalisierung positiver als niedergelassene Kollegen
Die Digitalisierung in der Medizin wird innerhalb der deutschen Ärzteschaft einer Umfrage zufolge unterschiedlich beurteilt. Laut einer am Dienstag in Berlin veröffentlichten Umfrage sehen Ärzte an Krankenhäusern die Entwicklung zu 86 Prozent primär als Chance. Dagegen bewerten nur 53 Prozent der niedergelassenen Ärzte sie positiv, wie aus der Umfrage des Branchenverbands Bitkom und des Medizinerorganisation Hartmannbund hervorgeht.
Mindestlöhne auf dem Bau steigen rückwirkend ab Januar
Die Mindestlöhne auf dem Bau steigen rückwirkend ab Januar: Der Mindestlohn I für Helfertätigkeiten klettert bundesweit von 12,55 Euro auf 12,85 Euro, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) am Dienstag mitteilte. Der Mindestlohn II, der nur in Westdeutschland und Berlin für fachlich begrenzte Tätigkeiten gilt, wird demnach von 15,40 Euro auf 15,70 Euro im Westen sowie von 15,25 Euro auf 15,55 Euro in Berlin erhöht.
Barmer: Krankschreibungen wegen Grippe in Corona-Pandemie halbiert
In der Corona-Pandemie hat sich die Zahl der Krankschreibungen wegen Grippe mehr als halbiert. Das geht aus einer am Dienstag in Berlin veröffentlichten Auswertung der Krankenkasse Barmer hervor. Danach waren zwischen November und Weihnachten des vergangenen Jahres pro Woche durchschnittlich nur 661 Versicherte wegen Influenza krank geschrieben. In den Jahren 2018 und 2019 lagen die Zahlen im Schnitt bei 923 bis 1721 pro Woche.
Etwa 80-Jähriger attackiert Kinder bei rassistischem Vorfall in Bremen
Ein unbekannter etwa 80-jähriger Mann hat in Bremen drei Kinder rassistisch beschimpft und körperlich attackiert. Nach Angaben der Polizei vom Dienstag ereignete sich der Vorfall auf einem Spielplatz, die Kinder wurden leicht verletzt. Unter anderem soll der Mann dabei eine Zwölfjährige ins Gesicht geschlagen und eine Zehnjährige am Arm mehrere Meter mit sich gezogen haben.
Corona: Olympia-Gastgeber verlängert Ausnahmezustand für Tokio
Olympia-Gastgeber Japan hat trotz sinkender Corona-Infektionszahlen den Ausnahmezustand für den Großraum Tokio um einen Monat verlängert. Das teilte Premierminister Yoshihide Suga am Dienstag auf einer Pressekonferenz mit. Der aktuelle Ausnahmezustand für insgesamt elf Präfekturen läuft bis zum 7. Februar, für zehn von ihnen soll dieser Zustand nun bis zum 7. März beibehalten werden.
Wirtschaftsleistung in Eurozone 2020 deutlich gesunken
Die Wirtschaftsleistung der Eurozone ist im Corona-Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Nach einer ersten Schätzung ging die Statistikbehörde Eurostat am Dienstag von einem Einbruch um 6,8 Prozent aus. Im vierten Quartal sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der 19 Euroländer demnach nur noch leicht, nachdem es vorher wegen der Corona-Pandemie heftige Schwankungen gegeben hatte.
US-Demokratin Ocasio-Cortez nach eigenen Angaben Opfer von sexuellem Übergriff
Die bekannte linke Abgeordnete der US-Demokraten, Alexandria Ocasio-Cortez, ist nach eigenen Angaben Opfer sexueller Gewalt geworden. "Ich bin Überlebende eines sexuellen Übergriffs und ich habe das mein Leben lang nicht vielen Menschen erzählt", sagte Ocasio-Cortez am Montag in einem Live-Video im Onlinedienst Instagram. Als "Überlebende" habe sie mit der Angst zu kämpfen, dass ihr nicht geglaubt werde, sagte die New Yorker Politikerin.
Bolsonaro-Verbündete zu Vorsitzenden von Kongresskammern gewählt
In Brasilien werden die beiden Kammern des Kongresses künftig von Verbündeten des rechtsradikalen Präsidenten Jair Bolsonaro angeführt. Die Parlamentarier in Brasília wählten am Montag (Ortszeit) Arthur Lira von der Progressiven Partei zum Chef des Unterhauses und Rodrigo Pacheco von der Demokratischen Partei zum Vorsitzenden des Senats. Bolsonaro begrüßte das Ergebnis der Wahlen. Im Online-Dienst Twitter veröffentlichte er Fotos von sich und den neuen Parlamentschefs.
Biden setzt mit neuen Dekreten Abkehr von Trumps Einwanderungspolitik fort
US-Präsident Joe Biden hat mit der Unterzeichnung von drei neuen Dekreten seine Abkehr von der harten Einwanderungspolitik seines Vorgängers Donald Trump fortgesetzt. Biden setzte am Dienstag unter anderem eine Arbeitsgruppe zur Zusammenführung von Migrantenfamilien ein, die an der Grenze zu Mexiko getrennt worden waren. Mit weiteren Dekreten will Biden eine Einbürgerung von in den USA lebenden Migranten erleichtern und Fluchtursachen in Zentralamerika eindämmen.
Biden will Einbürgerungsprozess für neun Millionen Migranten vereinfachen
US-Präsident Joe Biden will den Einbürgerungprozess in die USA für Migranten vereinfachen. Im Laufe des Dienstag wird der Präsident nach Angaben von Regierungsmitarbeitern mehrere Dekrete unterzeichnen, welche die Einbürgerung von neun Millionen Menschen erleichtern sollen, die für die US-Staatsbürgerschaft in Frage kommen. Biden kehrt damit der einwanderungsfeindlichen Politik seines Vorgängers Donald Trump weiter den Rücken.
Fitnessstudio-Betreiberin aus Niedersachsen darf Studio stundenweise vermieten
Eine Fitnessstudio-Betreiberin aus Niedersachsen darf ihr Studio laut einer Gerichtsentscheidung stundenweise an einzelne Nutzer vermieten. Ein Verstoß gegen die Corona-Verordnung des Landes liege bei dem entsprechenden Nutzungs- und Hygienekonzept nicht vor, wie das Verwaltungsgericht Hannover am Dienstag in einem Eilverfahren entschied. Dabei sei "Publikumsverkehr" ausgeschlossen.
Abgetrennter Kopf aus dem Fenster geworfen - Mann verhaftet
Grausiger Fund in der südfranzösischen Hafenstadt Toulon: In einem Pappkarton, der aus einer Wohnung in Hafennähe auf die Straße geworfen wurde, befand sich ein abgetrennter Kopf. Die Polizei hielt deshalb am Dienstag einen Verdächtigen wegen mutmaßlicher Tötung fest.
Anwohner kehren nach Wassereinbruch in Berliner Baugrube teils in Wohnungen zurück
Seit Dienstagmorgen dürfen die Bewohner mehrerer nach einem Wassereinbruch in eine Baugrube evakuierten Berliner Häuser teilweise in ihre Wohnungen zurückkehren. In der Nacht sei intensiv an Abstützmaßnahmen für die einsturzgefährdeten Häuser gearbeitet worden, erklärte das zuständige Bezirksamt. Aus Sicherheitsgründen würde aber zunächst nur ein Teil der Straße für die Anwohner freigegeben. Am Dienstagmorgen begann das Technische Hilfswerk (THW) damit, das neben der Baugrube stehende Haus mit Balken abzustützen.
Aung San Suu Kyis Partei fordert nach Putsch Freilassung von De-facto-Regierungschefin
Einen Tag nach dem Militärputsch in Myanmar hat die Partei der festgesetzten De-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi deren sofortige Freilassung gefordert. Der Staatsstreich beschmutze die Geschichte des Landes und der Armee, erklärte die Nationale Liga für Demokratie (NLD) am Dienstag im Online-Netzwerk Facebook. Das Militär müsse das Ergebnis der Wahlen vom vergangenen Jahr anerkennen.
Anklage wegen Ausschreitungen auf Opernplatz in Frankfurt am Main erhoben
Mehr als ein halbes Jahr nach den schweren Ausschreitungen auf dem Opernplatz in Frankfurt am Main hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen sieben Männer vor dem Amtsgericht erhoben. Ihnen werden unter anderem Landfriedensbruch in einem besonders schweren Fall und versuchte gefährliche Körperverletzung vor, wie die Behörde am Dienstag mitteilte.
Medienbericht: USA unter Bedingungen zur Aufhebung von Nord-Stream-2-Sanktionen bereit
Die neue US-Regierung von Präsident Joe Biden ist einem Zeitungsbericht zufolge unter bestimmten Bedingungen zu einer Aufhebung der Sanktionen gegen die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 bereit. Washington erwarte jedoch von Deutschland einen Vorschlag, der die US-Bedenken gegenüber dem umstrittenen deutsch-russischen Projekt berücksichtigen müsse, berichtete das Handelsblatt (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf einen an den internen Gesprächen beteiligten US-Beamten.
Waldbrand in australischer Stadt Perth mitten in neuem Corona-Lockdown
Mitten in einem neuen Kurzzeit-Lockdown ist in der australischen Stadt Perth jetzt auch noch ein Waldbrand außer Kontrolle geraten. Mehrere Wohnhäuser am östlichen Stadtrand wurden bereits zerstört, wie die Behörden am Dienstag mitteilten. Etliche Menschen mussten fliehen. Die Feuerwehr rechnete damit, hunderte Evakuierte in Notunterkünften unterbringen zu müssen.
Tokio: Exportkontrollen der EU bringen Impfplan in Japan durcheinander
Die Exportkontrollen der EU für Corona-Impfstoffe verzögern nach Angaben der Regierung in Tokio die Fertigstellung des Impfplans in Japan. Das Vorgehen der EU habe bereits Auswirkungen auf die Impfstoff-Lieferungen und bringe den Zeitplan für die Impfungen durcheinander, sagte der Impfbeauftragte der Regierung, Taro Kono, am Dienstag. Der Minister forderte, auf internationaler Ebene Maßnahmen gegen sogenannten "Impfstoff-Nationalismus" zu ergreifen.
Adidas-Chef hält nichts von gesetzlicher Frauenquote in Vorständen
Adidas-Chef Kasper Rorsted hält nichts von einer gesetzlichen Frauenquote für Unternehmensvorstände. "Die gesetzliche Quote wird uns nicht helfen", sagte er der "Bild"-Zeitung vom Dienstag, dies sei "keine nachhaltige Lösung". Wenn ein Unternehmen ein diverses Führungsteam wolle, funktioniere das auch, "nicht über Nacht, aber es klappt".
Pro Asyl fordert vor Treffen mit Merkel Umkehr in der Flüchtlingspolitik
Die Organisation Pro Asyl hat vor Beratungen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Umkehr in der Flüchtlingspolitik verlangt. "Deutschland muss in der EU wieder der Motor zur Verteidigung der Menschenrechte von Schutzsuchenden werden", erklärte Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt am Dienstag. Die Zurückweisungen an der EU-Grenze müssten gestoppt werden.
Mehr als 143.000 Schüler wiederholten in vergangenem Schuljahr eine Klassenstufe
Im vergangenen Schuljahr haben mehr als 143.000 Schüler in Deutschland eine Klassenstufe wiederholt. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, lag die exakte Zahl bei 143.600. 60 Prozent davon waren demnach männlich, 40 Prozent weiblich. Insgesamt lag die Zahl der Schüler an allgemeinbildenden Schulen im Schuljahr 2019/2020 bei 8,3 Millionen, der Anteil der Wiederholer lag damit bundesweit bei 2,3 Prozent.