Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Formel 1: Verstappen holt Sprint-Pole, muss aber zittern
Mecklenburg-Vorpommern: Rot-Rot-Grün vereinbart Koalitionsverhandlungen
Schuster: DFB-Debütanten haben "Schwung mitgebracht"
Scharfe Kritik an geplanter Liveübertragung von Hinrichtung in den USA
Wirtschaft
Deutlich weniger Korridorsanierungen bis 2031: Bahn streckt Baustellenplanung
In den kommenden Jahren soll es deutlich weniger lange Streckensperrungen wegen umfassender Sanierungen durch die Deutsche Bahn geben. Statt 21 bislang geplanter sogenannter Korridorsanierungen sollen bis 2031 nun nur 13 umgesetzt werden, wie die Infrastruktursparte der Bahn DB Infrago und das Bundesverkehrsministerium am Freitag mitteilten. Sie verweisen auf eine bessere Machbarkeit der Vorhaben bei einem reduziertem Pensum. Finanzielle Gründe dürften allerdings auch ein Rolle spielen.
Wissenswertes
Ex-Prinz Andrew erhielt 302.000 Pfund Entschädigung für Auszug aus Royal Lodge
Der in Ungnade gefallene frühere britische Prinz Andrew hat für den Auszug aus der Royal Lodge auf dem Gelände von Schloss Windsor eine Entschädigung von 302.000 Pfund (mehr als 356.000 Euro) erhalten. Wie der Crown Estate, der die königlichen Immobilien verwaltet, am Freitag mitteilte, sah Andrews Pachtvertrag für den Fall einer vorzeitigen Beendigung eine Entschädigung vor. Weil er nach seinem Auszug 1,8 Millionen Pfund für Reparaturen zahlte, aber nur 1,5 Millionen Pfund benötigt wurden, wurden ihm 302.000 Pfund zugesprochen.
Letzte Nachrichten
BP will wieder stärker auf Öl und Gas setzen - und weniger auf Klimaschutz
Der britische Energiekonzern BP will wieder stärker auf Öl und Gas setzen und zugleich sein Engagement für eine klimafreundliche Energieerzeugung zurückfahren. Unternehmenschef Murray Auchincloss kündigte am Mittwoch in London eine Verlagerung von Investitionen in "unsere profitabelsten Geschäftszweige" an, um das Wachstum und "den langfristigen Börsenwert" des Konzerns zu steigern. Er präzisierte damit vorherige Ankündigungen.
Langlauf-Team mit WM-Sorgen: Gimmler krank, Gepäck weg
Keine Koffer, dafür diverse Kranke: Das deutsche Skilanglauf-Team hat kurz vor dem Start der Nordischen Ski-WM in Trondheim mit reichlich Problemen zu kämpfen. Die zumindest zum erweiterten Favoritenkreis zählende Laura Gimmler fällt für ihre Spezialdisziplin Klassiksprint am Donnerstag aus, die ebenfalls stark eingeschätzte Coletta Rydzek ist deutlich geschwächt. Hinzu mussten die deutschen Sportler wegen 40 fehlender Gepäckstücke improvisieren.
Bundesverwaltungsgericht befasst sich 2025 mit Schröders Büro und Rundfunkbeitrag
Der Rundfunkbeitrag, das Gewicht von Wurstpackungen und ein Büro für Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD): All das sind Themen, mit denen sich das Bundesverwaltungsgericht in diesem Jahr befassen will. Bei der Vorstellung seines Jahresberichts am Mittwoch kündigte das Leipziger Gericht außerdem Verhandlungen über das "Compact"-Verbot und über Abschiebungen nach Griechenland an. 2024 gingen 987 Verfahren ein. Das sind etwa so viele wie in den Jahren davor, wie Gerichtspräsident Andreas Korbmacher sagte.
FDP tagt erstmals nach Wahlschlappe - Kubicki sieht Partei vor harten Jahren
Die scheidende FDP-Bundestagsfraktion ist am Mittwoch zu ihrer ersten Sitzung nach der Wahlniederlage zusammengekommen. Eines der Themen dürfte die anstehende Abwicklung der Fraktion sein, die dem neu gewählten Bundestag nicht mehr angehören wird. Dafür muss die Fraktion Liquidatoren benennen, die die Vermögenswerte der Fraktion abwickeln.
EU-Kommission will Lieferkettengesetz um ein Jahr verschieben
Die Europäische Kommission will die Anwendung des EU-Lieferkettengesetzes um ein Jahr verschieben und die Auflagen für Unternehmen deutlich abschwächen. Eine Verschiebung des Stichtags für die Regeln auf Juni 2028 werde "Unternehmen mehr Zeit geben, sich auf die neuen Auflagen vorzubereiten", teilte die Kommission am Mittwoch mit. Brüssel reagiert damit auf massiven Druck aus der Wirtschaft, die über bürokratische Auflagen klagt.
Jordanischer König und syrischer Übergangspräsident treffen sich in Amman
Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa hat den jordanischen König Abdullah II. in Jordaniens Hauptstadt Amman getroffen. Die beiden Staatschefs hätten im königlichen Palast ihre ersten Gespräche seit al-Scharaas Machtübernahme geführt, erklärte der jordanische Königshof am Mittwoch. Das Treffen mit Abdullah II. war al-Scharaas dritte Auslandsreise nach Besuchen in Saudi-Arabien und der Türkei.
Sprengsätze gegen russisches Konsulat in Marseille: Zwei Forscher gestehen Tat
Zwei französische Forscher haben einen Angriff mit selbstgebauten Sprengsätzen auf das russische Generalkonsulat in Marseille gestanden. Sie sollen sich am Donnerstag in einem Schnellverfahren vor Gericht verantworten, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch in der südfranzösischen Hafenstadt mit. Die beiden Franzosen hatten erklärt, drei Plastikflaschen mit Stickstoff und anderen Chemikalien in den Garten des Konsulats geworfen zu haben. Zwei davon waren explodiert, ohne Schäden anzurichten.
Brauereikonzern AB InBev schwächelt in China und erzielt dennoch Jahresgewinn
Trotz nachlassender Bier-Nachfrage insbesondere in China und Argentinien hat der weltweit größte Brauer AB InBev seinen Gewinn im vergangenen Jahr gesteigert. Die Verkaufsmengen weltweit gingen um 1,4 Prozent zurück, wie der belgisch-brasilianische Konzern mit Marken wie Budweiser, Stella Artois und Corona am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich blieb dennoch ein Gewinn von etwa 5,9 Milliarden Euro.
Formel 1 testet in Bahrain: Antonelli vor Hamilton
Kimi Antonelli hat seine erste Ausfahrt als Mercedes-Stammpilot in der Formel 1 mit einer Bestzeit beendet - und dabei auch seinen Vorgänger Lewis Hamilton distanziert. Zum Auftakt der dreitägigen Tests in Bahrain drehte der erst 18-Jährige in 1:31,428 Minuten die schnellste Runde des Vormittags, Hamilton (1:31,834) lag in seinem neuen Ferrari auf Rang fünf.
Gislason setzt auf WM-Stamm - Freihöfer erstmals dabei
Bundestrainer Alfred Gislason setzt bei den ersten Spielen nach der Handball-Weltmeisterschaft auf das Gerüst seines WM-Kaders - und einen Debütanten. 15 Spieler des 18-köpfigen Aufgebots für den Länderspiel-Doppelpack gegen Österreich waren Teil des Teams, das bei der WM im Januar im Viertelfinale ausschied. Erstmals dabei ist Linksaußen Tim Freihöfer von den Füchsen Berlin. Zudem stoßen für die Partien im Rahmen der EM-Qualifikation am 13. März in Wien und am 15. März in Hannover der zuletzt verletzte Kreisläufer Jannik Kohlbacher und Linkshänder Max Beneke zum DHB-Team.
Industrieförderung: Brüssel will Vorzug für EU-Unternehmen bei Ausschreibungen
EU-Unternehmen sollen nach dem Willen der Europäischen Union in Zukunft den Vorzug in öffentlichen Ausschreibungen erhalten. Das geht aus einer Reihe von am Mittwoch in Brüssel vorgestellten Plänen der EU-Kommission hervor, mit denen sie die europäische Industrie fördern will. Die Kommission will eine Milliarde Euro aus dem laufenden EU-Haushalt für "saubere" Technologien bereitstellen. Außerdem sollen die Energiepreise sinken, die für europäische Unternehmen ein Nachteil im Wettbewerb mit den USA und China sind.
Rohstoff-Abkommen zwischen Ukraine und USA steht vor dem Abschluss
Die Ukraine hat den Bedingungen eines Rohstoff-Abkommens mit den USA zugestimmt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj könne das Abkommen bereits am Freitag bei einem Besuch in Washington unterzeichnen, sagte ein ranghoher ukrainischer Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP in Kiew. US-Präsident Donald Trump bestätigte den geplanten Besuch des ukrainischen Präsidenten und sprach von einem möglichen "Billionen"-Abkommen.
Klingbeil kündigt Konsequenzen aus der SPD-Wahlniederlage an
SPD-Chef Lars Klingbeil hat eine parteiinterne Aufarbeitung der Niederlage bei der Bundestagswahl angekündigt und sieht auch sich persönlich in der Verantwortung. "Es wird eine Fehleranalyse geben und daraus werden Konsequenzen abgeleitet", sagte er am Mittwoch nach seiner Wahl auch zum Fraktionschef der SPD im Bundestag. "Natürlich muss es Veränderungen geben", fuhr Klingbeil fort. "Dafür stehe ich auch als Person."
Israel verkündet Einigung mit Hamas über Rückgabe von vier getöteten Geiseln
Israel hat nach eigenen Angaben eine Einigung mit der radikalislamischen Hamas über die Rückgabe vier getöteter israelischer Geiseln erzielt. Auf die Frage, ob eine solche Vereinbarung getroffen worden sei, antwortete ein Sprecher des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu mit "Ja", ohne weitere Details zu nennen. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur AFP aus Hamas-Kreisen erfahren, dass die Leichen am Donnerstag übergeben werden sollen.
"Sehr nützlich": Macron brieft EU-Spitzen über Treffen mit Trump
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union über die Ergebnisse seines Treffens mit US-Präsident Donald Trump in Washington informiert. Die EU-Spitzen hielten dazu am Mittwoch eine rund 30-minütige Videokonferenz ab, wie es aus dem Umfeld von EU-Ratspräsident António Costa hieß. Costa nannte Macrons Bericht im Onlinedienst X "sehr nützlich" zur Vorbereitung des EU-Sondergipfels am 6. März in Brüssel. Die Europäer würden kommende Woche "Beschlüsse zur Unterstützung der Ukraine und zur Stärkung der europäischen Verteidigung fassen", kündigte Costa an.
"Foulspiel": SPD-Chef Klingbeil kritisiert Unions-Anfrage zu NGOs
SPD-Chef Lars Klingbeil hat eine parlamentarische Anfrage der Unionsfraktion zur Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen scharf kritisiert. Der Antrag sei "ein Foulspiel" und stelle Organisationen, die sich für Demokratie einsetzten, "an den Pranger", sagte Klingbeil am Mittwoch in Berlin. "Die Union sollte nochmal sehr schnell in sich gehen, ob sie daran festhält." Klingbeil warnte dabei auch vor einer Belastung möglicher Koalitionsgespräche von CDU/CSU mit den Sozialdemokraten.
Klingbeil fordert Union zu "ernsthaften Gesprächen" über Koalition auf
Vor der anstehenden Bildung einer Bundesregierung hat der neu gewählte SPD-Fraktionsvorsitzende Lars Klingbeil die Union zu "ernsthaften Gesprächen" über eine schwarz-rote Koalition aufgefordert. Dass Deutschland eine "handlungsfähige Regierung" bekomme, sei "Wille der SPD", sagte Klingbeil am Mittwoch kurz nach seiner Wahl. Es liege nun an CDU-Chef Friedrich Merz, ob das gelingen könne. "Wir haben ein Interesse daran, dass diese Gespräche schnell, aber auch gründlich geführt werden."
Rückversicherer Munich Re will Gewinn trotz der Waldbrände in Los Angeles steigern
Trotz erwarteter Belastungen von rund 1,2 Milliarden Euro durch die verheerenden Waldbrände in Los Angeles will der weltweit größte Rückversicherer Munich Re seinen Gewinn im laufenden Jahr steigern. Für 2025 wird ein Nettogewinn von sechs Milliarden Euro angestrebt, wie das Unternehmen in München am Mittwoch mitteilte. Im abgelaufenen Geschäftsjahr meldete Munich Re bereits einen Rekordgewinn von 5,7 Milliarden Euro, was Aktionäre in erhöhten Dividenden spüren dürften.
Telefonbetrüger ergaunern in Bayern sechsstelligen Betrag von Senior
Telefonbetrüger haben in Bayern von einem Senior Gold und Münzen im sechsstelligen Wert ergaunert. Er wurde mit einem Schockanruf hereingelegt, wie die Polizei in Kempten am Mittwoch mitteilte. Die Betrüger behaupteten, seine seine Ehefrau habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Um eine Haft zu vermeiden, müsse er nun 50.000 Euro zahlen.
IAB-Experten erwarten Anstieg der Arbeitslosigkeit - EU-Prognosen durchwachsen
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit erwartet für das laufende Jahr einen Anstieg der Arbeitslosigkeit in Deutschland. "Die Arbeitslosigkeit wird weiter steigen, die Beschäftigung nur noch stagnieren", erklärte der IAB-Experte Enzo Weber am Mittwoch in Nürnberg mit Blick auf das neue IAB-Arbeitsmarktbarometer. Auch auf europäischer Ebene bleiben die Prognosen durchwachsen.
Unterbringung in Psychiatrie nach Totschlag an Vater in Bayern
Das Landgericht im bayerischen Aschaffenburg hat im Fall eines erstochenen Vaters gegen den Sohn die dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der 41-Jährige galt wegen einer psychischen Erkrankung als schuldunfähig, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch mitteilte. Demnach ist das am Dienstag verkündete Urteil bereits rechtskräftig.
SPD-Parteichef Klingbeil auch zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt
SPD-Parteichef Lars Klingbeil ist auch zum neuen Fraktionsvorsitzenden im Bundestag gewählt worden. Der 47-Jährige erhielt am Mittwoch bei der Sitzung der neuen Fraktion 85,6 Prozent der gültigen Stimmen. 95 SPD-Abgeordnete votierten dabei für Klingbeil, 13 gegen ihn, drei enthielten sich. Klingbeil löst damit den bisherigen Fraktionschef Rolf Mützenich ab, der nicht mehr für den Vorsitz kandidierte, aber weiterhin Teil der Fraktion ist.
ifo-Institut: Deutsche Unternehmen bauen weiter Stellen ab
Deutsche Unternehmen wollen weiter Stellen abbauen. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten neuen Beschäftigungsbarometer des Münchner ifo-Instituts hervor. Besonders stark betroffen ist demnach die Industrie. Den Wegfall weiterer Arbeitsplätze in erheblichem Umfang erwartet auch die Beratungsgesellschaft Ernst&Young (EY).
Vier Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe
Bei Durchsuchungen wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe haben Ermittler vier Menschen festgenommen. In dem Komplex wird gegen insgesamt 18 Beschuldigte ermittelt, wie die Staatsanwaltschaft Kiel am Mittwoch mitteilte. Sie sollen mit einem Autohandel seit 2022 Umsatzsteuer in Höhe von rund acht Millionen Euro hinterzogen haben.
Einsatzkräfte beschlagnahmen in Baden-Württemberg Waffen bei Reichsbürger
Einsatzkräfte sind in Baden-Württemberg mit einer Durchsuchung gegen einen mutmaßlichen Reichsbürger vorgegangen. Dabei wurden eine Schusswaffe und Munition beschlagnahmt, wie die Polizei in Konstanz am Mittwoch mitteilte. Das zuständige Landratsamt Rottweil hatte dem 61-Jährigen alle Waffenscheine entzogen und ein Waffenbesitzverbot erlassen. Der Aufforderung, sie abzugeben, kam er nicht nach.
Über 230.000 Menschen fordern Habeck in Petition zu Verbleib in Politik auf
Mehr als 230.000 Menschen haben Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck aufgefordert, sich nicht aus der Politik zurückzuziehen. "Wir verstehen, dass die letzten Wochen auch von dir viel gefordert haben", heißt es in einer Online-Petition auf der Kampagnen-Plattform Campact. "Trotzdem wenden wir uns an dich, da wir überzeugt sind, dass Deutschland, Europa und die Welt dich brauchen. Gerade in der aktuellen Zeit ist Rückzug und Nachgeben keine Option."
Telekom will weiter wachsen und zahlt Rekord-Dividende aus
Angetrieben von steigenden Kundenzahlen, insbesondere in den USA, hat die Deutsche Telekom im vergangenen Jahr ihren Umsatz und Gewinn weiter gesteigert. "Ein weiteres Rekordjahr für die Deutsche Telekom", erklärte der Chef des Bonner Konzerns Tim Höttges am Mittwoch und stellte die höchste Dividende der Unternehmensgeschichte in Aussicht. Auch für das kommende Jahr wird eine Steigerung des Gewinns erwartet.
Lesser zu Rücktritt von Velepec: "Völlig überraschend"
Der frühere Biathlon-Weltmeister Erik Lesser hat mit großer Verwunderung auf den plötzlichen Rücktritt von Männer-Bundestrainer Uros Velepec reagiert. "Die Meldung kam völlig überraschend", sagte der heutige ARD-Experte dem Nachrichtenportal t-online. Am Dienstag hatte der Deutsche Skiverband (DSV) das Aus von Velepec verkündet, zuvor hatten die Biathleten bei der WM in Lenzerheide enttäuscht und lediglich in der Staffel Bronze gewonnen.
Verdi bestreikt Hamburger Flughafen - Ausstand beginnt in Nacht zu Donnerstag
Im Tarifstreit im öffentlichen Dienst bestreikt die Gewerkschaft Verdi ab der Nacht zu Donnerstag für 48 Stunden den Flughafen Hamburg. Beschäftigte seien mit Beginn der Nachtschicht am Mittwoch zu einem Warnstreik aufgerufen, teilte Verdi am Mittwoch in Hamburg mit. Der Ausstand soll bis zum Ende der Spätschicht am Freitag dauern.
Bundesverfassungsgericht urteilt in einem Monat über den Solidaritätszuschlag
Die nächste Bundesregierung wird den Solidaritätszuschlag womöglich ohnehin abschaffen - in einem Monat entscheidet aber erst einmal das Bundesverfassungsgericht. Karlsruhe kündigte am Mittwoch ein Urteil für den 26. März an. Mehrere Bundestagsabgeordnete der FDP hatten sich an die Richterinnen und Richter gewandt. (Az. 2 BvR 1505/20)
Autofahrer nach tödlichem Raserunfall in Bayern erneut zu Haftstrafe verurteilt
Fast fünfeinhalb Jahre nach einem tödlichen Raserunfall auf der Autobahn 9 in Bayern ist der Verursacher zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und fünf Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Ingolstadt sprach den damals 22-jährigen Angeklagten der Straßenverkehrsgefährdung sowie eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge schuldig, wie ein Sprecher des Gerichts am Mittwoch sagte. Das Urteil fiel am Dienstag.
Stärkster Anstieg der Reallöhne seit 2008
Die Reallöhne in Deutschland sind im vergangenen Jahr so stark gestiegen wie seit mindestens 2008 nicht mehr. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, kletterten die Reallöhne im Vergleich zu 2023 um durchschnittlich 3,1 Prozent. Das war der stärkste Anstieg "seit Beginn der Zeitreihe" vor 16 Jahren. Die Nominallöhne legten um 5,4 Prozent zu, während die Verbraucherpreise im gleichen Zeitraum um 2,2 Prozent stiegen.