Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Neue Waldbrände in Griechenland ausgebrochen - neues Feuer im Westen der Türkei
Brandt wechselt vom BVB zu Ajax Amsterdam
Regisseur Wenders einigt sich mit Nastassja Kinski in Streit um Nacktszene
Hamas stimmt Entwaffnung zu - Trump: Israel "sehr glücklich" über Vereinbarung
Sport
EM: Bleyer und Denisov Sechste in der Technischen Kür
Die Synchronschwimmerinnen Klara Bleyer und Maria Denisov haben bei der EM das Podest verpasst. Im Finale der Technischen Kür kam das DSV-Duett am Freitagabend in Paris mit einer persönlichen Bestleistung von 284,9774 Punkten auf Platz sechs.
Politik
Debatte um Migration und Grenzsicherung nach Ankunft zehntausender Menschen in Ceuta
Die Ankunft von zehntausenden Migranten in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika hat in der EU eine Debatte über Migration und Grenzkontrollen ausgelöst. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) etwa forderte Spanien am Freitag auf, dafür zu sorgen, "dass der europäische Außengrenzschutz gewährleistet ist". Italien setzte das Schengen-Abkommen mit Spanien vorerst aus. US-Präsident Donald Trump sagte, die "schrecklichen" Bilder seien eine Warnung für die Vereinigten Staaten vor den Kongresswahlen.
Letzte Nachrichten
Benzinpreis klettert weiter
Der Benzinpreis steigt weiter - der Dieselpreis dagegen ist leicht gefallen. Wie der ADAC am Mittwoch mitteilte, wurden an der Zapfsäule für einen Liter E10 im Bundesdurchschnitt 1,692 Euro fällig. Im Vergleich zur Vorwoche entspricht dies einem Preiszuwachs von 0,3 Cent. Diesel wurde dagegen im Vergleich zur Vorwoche um 1,2 Cent günstiger und lag im Schnitt bei 1,557 Euro pro Liter.
Auch japanischer Tennisstar Naomi Osaka besorgt um verschwundene Kollegin Peng
Nach dem Verschwinden der chinesischen Tennisspielerin Peng Shuai aus der Öffentlichkeit hat sich auch die japanische Top-Spielerin Naomi Osaka besorgt über das Schicksal ihrer Kollegin geäußert. Im Onlinedienst Twitter veröffentlichte Osaka am Mittwoch einen kurzen Kommentar unter dem Schlagwort "#Wo ist Peng Shuai".
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und THW stehen für Hilfe in Pandemie bereit
Das Technische Hilfswerk (THW) und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) stehen bereit, um die Bundesländer in der Pandemie zu unterstützen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Bonn sprach BBK-Präsident Armin Schuster am Mittwoch von einem "Zeichen, dass der Bund alle Reserven mobilisiert, um in einer Pandemie auf Anforderung zu helfen, wenn es wirklich zu einer Spitzenbelastung kommt". Diese Spitzenbelastung erwarte er für die kommenden vier bis fünf Wochen.
Schleswig-Holstein führt 2G-Pflicht in Tourismus- und Freizeitbereich ein
Als Reaktion auf die zunehmend angespannte Coronalage führt auch Schleswig-Holstein ab der kommenden Woche eine 2G-Pflicht im Freizeitbereich ein. Die Regelung greift bei Freizeitveranstaltungen aller Art, in den Innenräumen von Gaststätten und bei Sport in Innenräumen, wie die Landesregierung am Mittwoch in Kiel nach Beratungen in der Koalition aus SPD, Grünen und FDP mitteilte. Auch touristische Übernachtungen werden erfasst.
Kuntz nach Play-off-Einzug der Türkei: Erfolg "sehr hoch einzuschätzen"
Chefcoach Stefan Kuntz sieht die türkische Fußball-Nationalmannschaft nach dem Einzug in die Play-offs der WM-Qualifikation auf einem guten Weg. "Ich kann in spielerischer Hinsicht und auch beim Teamgeist schon Fortschritte erkennen", sagte Kuntz dem SID am Mittwoch. Es sei aber auch noch in vielen Bereichen Luft nach oben: "Das ist aber auch normal, wenn man noch nicht so lange zusammengearbeitet hat."
Rechtsextremer Publizist Zemmour wegen Beihilfe zur Volksverhetzung vor Gericht
Der französische Publizist und potenzielle Präsidentschaftskandidat Éric Zemmour muss sich einmal mehr wegen fremdenfeindlicher Äußerungen vor Gericht verantworten. Zum Prozessauftakt am Mittwoch in Paris erschien Zemmour nicht. "Wir wollen verhindern, dass sich die Umgebung des Gerichtes in ein Fernsehstudio verwandelt", hatte sein Anwalt Olivier Pardon am Vorabend gesagt.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident greift Scholz scharf an
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat dem designierten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in der Corona-Pandemie einen schlechten Umgang mit den Bundesländern vorgeworfen. In den vorherigen Pandemiewellen habe Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Maßnahmen stets eng mit den Ländern abgestimmt, Scholz mache dies nicht, sagte Wüst am Mittwoch im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf. "Olaf Scholz hat die Länder abtropfen lassen und versucht, sie mit dem Infektionsschutzgesetz vor vollendete Tatsachen zu stellen", sagte Wüst. Dies habe verheerende Folgen.
Johnson muss sich wegen Lobbyismus-Debatte kritischen Fragen stellen
Angesichts der Debatte über unlautere Lobbyismus-Tätigkeiten britischer Konservativer muss sich Premierminister Boris Johnson am Mittwoch kritischen Fragen stellen. Hitzig dürfte zunächst die traditionelle Fragestunde im Parlament werden; am Nachmittag muss der Regierungschef dann den Vorsitzenden der wichtigsten Parlamentsausschüsse Rede und Antwort stehen.
Merkel: Corona-Notlage besteht fort - unabhängig von parlamentarischen Mehrheiten
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Abkehr der Ampel-Parteien von der epidemischen Notlage mit Blick auf die aktuelle Corona-Lage scharf kritisiert. "Auch wenn es rechtlich keine Mehrheit mehr für die Verlängerung der epidemischen Notlage von nationaler Tragweite mehr gibt, kann es für mich keinen Zweifel geben, dass wir uns mitten in einer solchen Notlage befinden", sagte Merkel am Mittwoch auf der Hauptversammlung des Deutschen Städtetages.
Schäuble fordert "humanitäre" Lösung für Flüchtlinge an EU-Außengrenze
Der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, den an der polnisch-belarussischen Grenze festsitzenden Migranten eine "vorläufige Einreise" in die EU zu ermöglichen. "Für die verzweifelten und von Schleppern missbrauchten Menschen, die unter unwürdigen Bedingungen an der Grenze ausharren, brauchen wir eine schnelle, humanitäre Lösung", sagte Schäuble dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Russische Regierung reagiert gelassen auf Verzögerung bei Nord Stream 2
Russlands Regierung hat gelassen auf die Verzögerung bei der Inbetriebnahme der umstrittenen Ostseepipeline Nord Stream 2 reagiert. Die Zertifizierung der Gasleitung sei "ziemlich kompliziert", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch. "Es war von Anfang an klar, dass wir Geduld brauchen." Die Bundesnetzagentur hatte am Dienstag das Zertifizierungsverfahren vorläufig ausgesetzt, weil der Betreiber bislang nicht nach deutschem Recht organisiert ist.
Deutsches WM-Aufgebot: Matthäus würde auf Hummels verzichten
Deutschlands Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sieht für Rio-Weltmeister Mats Hummels aktuell keinen Platz im deutschen WM-Aufgebot. Auch die Teenager Florian Wirtz und Karim Adeyemi würde der Weltmeisterkapitän von 1990 derzeit nicht mit nach Katar nehmen. Das schrieb Matthäus in seiner Sky-Kolumne.
Rezession: Handelsverband warnt vor 2G und 3G
Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, Stefan Genth, hat mit Blick auf die Bund-Länder-Beratungen am Donnerstag vor schärferen Corona-Maßnahmen für den Einzelhandel gewarnt. "Neue Zugangsbeschränkungen wie etwa 2G oder 3G wären für den Einzelhandel vollkommen unangemessen", sagte Genth dem "Handelsblatt". Eine solche Maßnahme sei aus Infektionsschutzgründen nicht notwendig und würde im Einzelhandel "schweren Schaden anrichten". Zudem würde die Kontrolle einen hohen Aufwand bedeuten, insbesondere in Branchen mit hoher Kundenfrequenz wie bei Lebensmittel oder Bekleidung. "Da käme es in der Folge auf jeden Fall zu langen Schlangen vor den Türen der Geschäfte, das sollte auch aus Infektionsschutzgründen dringend vermieden werden", sagte Genth der Zeitung. Es müsse nun darum gehen, passgenaue Maßnahmen zu ergreifen und nicht einfach die alten Lockdown-Ideen aus vergangenen Monaten wieder hervorzuholen. In den Fokus rücken müsse die Steigerung der Impfquote, forderte Genth. Kritisch sieht er auch die Absage von Großveranstaltungen wie Weihnachtsmärkten, die für die Innenstädte von großer Bedeutung seien. "Je mehr dieser Veranstaltungen nun nicht stattfinden können, desto schwieriger wird es auch für die Händler rundherum." Sachsen hatte vergangene Woche angekündigt, die 2G-Regel auch im Einzelhandel einzuführen - dann dürften nur noch Genesene oder Geimpfte dort einkaufen. Die Regel tritt in Kraft, wenn die sogenannte Überlastungsstufe erreicht wird. Auch auf Weihnachtsmärkten soll dann 2G gelten. (A.Stefanowych--DTZ)
Österreich: Höchstwert bei Corona-Neuinfektionen
In Österreich erreichen die täglichen Corona-Neuinfektionen wie in Deutschland immer neue Höchststände. Die Alpen-Republik meldete am Mittwoch 14.416 Neuansteckungen binnen 24 Stunden und damit so viele wie noch nie seit Pandemie-Beginn, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Behörden meldete. Der Tageswert liege damit weit über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage in Höhe von 12.164 Fällen täglich. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Österreich stieg laut APA ebenfalls kräftig an und erreichte einen Wert von 953,2 Fällen pro 100.000 Einwohner. Am Dienstag hatte der Inzidenzwert demnach noch bei 919,4 gelegen. Außerdem wurden am Mittwoch weitere 41 Corona-Tote gemeldet. Auch die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen und anderen Stationen der Krankenhäuser stieg weiter an. Am Montag war in Österreich ein landesweiter Lockdown für Ungeimpfte in Kraft getreten. Er dient nach Regierungsangaben der "Verhinderung eines Zusammenbruchs der medizinischen Versorgung" und gilt zunächst für zehn Tage für alle Menschen ab zwölf Jahren, die weder über einen Impfnachweis noch über den Nachweis einer in den vergangenen 180 Tagen überstandenen Corona-Infektion verfügen. Sie dürfen ihre Wohnung nur noch für Lebensmittel-Einkäufe, Arbeit oder Ausbildung, Arztbesuche sowie zur körperlichen Erholung verlassen. Bereits zuvor waren Ungeimpfte in Österreich von Besuchen der Gastronomie, von Sportanlagen und Friseurbesuchen ausgeschlossen. Neu ist nun, dass sie beim Einkaufen auf die Grundversorgung beschränkt werden. Österreichs Bundeskanzler Alexander Schallenberg hatte am Montag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP gesagt, der Lockdown für Ungeimpfte zeige "jetzt schon Wirkung". So habe es vergangene Woche "fast eine halbe Million zusätzlicher Impfungen" gegeben. (N.Loginovsky--DTZ)
Staples Center in Los Angeles wird umbenannt in Crypto.com Arena
Das Staples Center im Zentrum von Los Angeles wird künftig Crypto.com Arena heißen - und das die kommenden 20 Jahre lang. Der Besitzer der Veranstaltungshalle, die Anschutz Entertainment Group, und die Plattform Crypto.com teilten am Dienstag mit, sie hätten einen entsprechenden Vertrag geschlossen. Medienberichten zufolge zahlt Crypto.com 700 Millionen Dollar (620 Millionen Euro) - und zwar mit traditionellem Geld, nicht in Kryptowährung.
Zwei Ultrarechte nach Hinweisen auf Anschlagspläne in Frankreich festgenommen
Sicherheitskräfte haben in Frankreich zwei Anhänger einer ultrarechten Bewegung festgenommen. Die beiden Männer hätten "gewalttätige Aktionen" geplant, hieß es am Mittwoch von Seiten der Polizei und Justiz.
In Russland verurteilter Ex-US-Soldat beendet Hungerstreik
Der in Russland zu neun Jahren Haft verurteilte ehemalige US-Soldat Trevor Reed hat seinen Hungerstreik beendet. Der 29-Jährige habe den Streik nach rund zwei Wochen eingestellt, weil er aus der Isolationshaft entlassen worden sei, erklärte sein Anwalt Sergej Nikitenkow am Mittwoch. Reed hatte die Verweigerung der Nahrungsaufnahme am 4. November begonnen, um gegen "wiederholte" Verletzungen seiner Grundrechte zu protestieren.
Spahn fordert "Weckruf" und einheitliche Vorgaben bei Bund-Länder-Runde
Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fordert ein einheitliches Signal für entschlossene Eindämmungsmaßnahmen bei den bevorstehenden Corona-Beratungen von Bund und Ländern. "Wir brauchen auch einen Weckruf, um ein auch pandemiemüdes Deutschland wieder ein Stück wachzurütteln", sagte Spahn am Mittwoch beim Wirtschaftsgipfel der "Süddeutschen Zeitung" mit Blick auf die Ministerpräsidentenkonferenz. Der Winter drohe "sehr, sehr hart zu werden". Deswegen brauche es "entschlossene Entscheidungen, einheitliches Reden und eine klare Kommunikation".
Lockdown verdoppelte Zahl depressiver junger Menschen in Frankreich
Die Pandemie hat in Frankreich die psychische Gesundheit von jungen Menschen massiv beeinträchtigt. Nach der ersten Ausgangssperre im Frühjahr 2020 habe sich die Zahl der jungen Menschen mit depressiven Leiden verdoppelt, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichen Bericht über die Rechte der Kinder. Mehr als 20 Prozent der 15- bis 24-Jährigen seien davon betroffen gewesen.
Blinken warnt zu Beginn von Afrika-Reise vor Gefahren für Demokratie
US-Außenminister Antony Blinken hat bei einem Besuch in Kenia vor den zunehmenden Bedrohungen für die Demokratie gewarnt. "Selbst lebendige Demokratien wie Kenia erleben Druck, vor allem im Umfeld von Wahlen", sagte Blinken am Mittwoch in Nairobi bei einem Treffen mit Vertretern der Zivilgesellschaft. Anschließend war ein Treffen mit Kenias Präsident Uhuru Kenyatta geplant.
Experten: 2G-Regelung in Österreich schwächt Infektionsgeschehen nicht ausreichend ab
Trotz der Einführung der 2G-Regelung in Österreich vor zehn Tagen zeigt sich Experten zufolge keine ausreichende Abschwächung des Infektionsgeschehens. "Das Bremspotenzial dieser Maßnahmen ist aktuell unzureichend, um kurzfristig eine nachhaltige Senkung der Inzidenzen herbeizuführen", hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Aktualisierung der Covid-Prognose für den Alpenstaat, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete. Die täglichen Corona-Neuinfektionen erreichten derweil mit mehr als 14.000 Neuansteckungen einen neuen Höchststand in Österreich, die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf über 950.
Umwelthilfe: Vorsitzender von Bischofskonferenz fährt größte Spritschleuder
Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, fährt einer Studie der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zufolge die größte Spritschleuder unter den deutschen Bischöfen. Der Limburger Bischof erzeuge mit seinem Audi A8 einen realen CO2-Ausstoß von 258 Gramm pro Kilometer und sei damit das Schlusslicht im Dienstwagencheck der DUH, teilte die Organisation am Mittwoch in Berlin mit. Bätzing erhalte dafür die rote Karte.
Peking verschärft weniger als 100 Tage vor Olympischen Spielen Einreiseregeln
Weniger als 100 Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Peking sind die Corona-Restriktionen für Besucher von Chinas Hauptstadt verschärft worden. Laut der am Mittwoch in Kraft getretenen Regelung müssen nun alle Peking-Besucher einen negativen Corona-Test nachweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Inlandsflüge aus Corona-Risikogebieten nach Peking werden gestrichen oder zumindest deutlich eingeschränkt. In der Volksrepublik werden derzeit mehr als hundert Städte als Risikogebiete eingestuft.
Anklage fordert viereinhalb Jahre Haft in Heidelberger Paketbomberprozess
Im sogenannten Paketbomberprozess vor dem Landgericht Heidelberg hat die Staatsanwaltschaft am Mittwoch eine Haftstrafe von viereinhalb Jahren gefordert. Die Anklage halte den 66-jährigen Beschuldigten nach einer Gesamtschau aller Indizien weiter für den Täter, erklärte sie in ihrem Plädoyer. Dem Rentner wird vorgeworfen, im Februar dieses Jahres drei selbstgebaute Sprengsätze an Lebensmittelfirmen verschickt zu haben. Während der Beweisaufnahme ergaben sich aber Zweifel.
Polen erwartet keine schnelle Beilegung von Flüchtlingskrise an Grenze zu Belarus
Die polnische Regierung rechnet nicht mit einer schnellen Beilegung des Flüchtlingsandrangs an der Grenze zu Belarus. "Wir müssen uns darauf einstellen, dass die Situation an der polnisch-belarussischen Grenze nicht schnell gelöst wird", sagte der polnische Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak am Mittwoch dem Radiosender Jedynka. "Wir müssen uns auf Monate einstellen. Ich hoffe, nicht auf Jahre", sagte Blaszczak weiter.
Heidi Klum bekommt wegen diverser "GNTM"-Models Absagen von Designern
Heidi Klum hat durch die erhöhte Diversität ihrer Models bei der nächsten Staffel von "Germany’s Next Topmodel" Absagen von zahlreichen Designern bekommen. "Die Branche verlangt mehr Diversität, insofern habe ich unseren Cast dieses Jahr erweitert und habe die Tür noch weiter aufgemacht", sagte die ProSieben-Moderatorin der Illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Es gebe kleine, sehr große, kurvige, schlanke, junge und ältere Kandidatinnen - die Altersspanne liege zwischen 18 und 68 Jahren.
Shorttrack: Seidel dachte nach Sturz an Karriereende
Deutschlands beste Shorttrackerin Anna Seidel hat nach ihrem schweren Sturz im März vorübergehend an ein vorzeitiges Karriereende gedacht. "Eigentlich dachte ich, ich bin ein superpositiver Mensch, der sich nicht runterziehen lässt. Aber das war echt tough. Ich hätte nie gedacht, dass ich da mal reinrutsche. An einen Punkt komme, wo ich super ’down’ und deprimiert bin. Und kurz davor bin, zu sagen: Ich lasse es", sagte Seidel im FAZ-Interview.
Beschäftigte von Activision Blizzard fordern Rücktritt ihres Chefs
Beschäftigte des US-Computerspieleentwicklers Activision Blizzard haben den Rücktritt ihres Chefs Bobby Kotick gefordert. Vor dem Firmensitz des Unternehmens versammelten sich am Dienstag rund 150 Menschen zu einer Kundgebung; dutzende weitere nahmen online an einer Protestveranstaltung teil. Das "Wall Street Journal" hatte berichtet, Kotick habe schon seit Jahren von den Vorwürfen wegen sexueller Belästigung und im Unternehmen gewusst und nichts getan.
Stiko-Vorsitzender: Bald Booster-Empfehlung für alle ab 18
Die Ständige Impfkommission (Stiko) will schon bald allen Erwachsenen in Deutschland eine Corona-Auffrischungsimpfung empfehlen. Das Gremium werde an diesem Mittwoch über eine Aktualisierung beraten, sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens am Dienstagabend in der ZDF-Sendung "Markus Lanz". "Das wird nicht lange dauern." Es werde dann bald eine Booster-Empfehlung für alle ab 18 geben.
Gemälde von Frida Kahlo und Pierre Soulages für Rekordpreise versteigert
Gemälde der mexikanischen Malerin Frida Kahlo und des Franzosen Pierre Soulages sind in New York für Rekordpreise versteigert worden. Im Auktionshaus Sotheby’s wechselte Kahlos Selbstbildnis "Diego y yo" (Diego und ich) aus dem Jahr 1949 am Dienstagabend für 34,9 Millionen Dollar (30,7 Millionen Euro) den Besitzer. Es handelt sich um eines der Selbstporträts, das auf der Stirn der Künstlerin das Gesicht ihres Ehemannes Diego Rivera zeigt.
Feuer an ICE wegen heiß gelaufener Bremse in Offenburger Bahnhof
Im Bahnhof von Offenburg in Baden-Württemberg ist an einem ICE ein Feuer ausgebrochen. Wie die Feuerwehr in der Nacht zum Mittwoch mitteilte, wurde sie am Vorabend alarmiert. Unter einem Waggon des Zugs stellten die Einsatzkräfte demnach eine starke Rauch- und leichte Flammenentwicklung fest. Auch das Innere des Waggons war verraucht. Die 120 Fahrgäste hatten den ICE bereits verlassen.
Federer: "Wäre überrascht, wenn ich in Wimbledon spielen würde"
Roger Federer hat kaum Hoffnung, bei seinem Lieblingsturnier in Wimbledon im kommenden Sommer antreten zu können. "Die Wahrheit ist, dass ich unglaublich überrascht wäre, wenn ich in Wimbledon schon wieder spielen würde" sagte der 40 Jahre alte Rekordsieger des Turniers in einem Interview mit dem Schweizer Tagesanzeiger: "Australien kommt überhaupt nicht infrage. Das ist aber auch keine Überraschung für mich. Bereits vor der Operation wussten wir, dass danach eine monatelange Pause nötig würde."