Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Test bestanden: Schröder und Co. holen Supercup
Bayerns Titeljäger gewinnen den Supercup
Hinweise auf Markteinführung von selbsfahrendem Taxi von Tesla verdichten sich
Ermittlungen auf Hochtouren nach Schwert-Angriff an schwedischer Schule mit einer Toten
Sport
Demichelis feiert erfolgreiches RB-Debüt
Lockerer Aufgalopp zum Auftakt: Martin Demichelis hat ein erfolgreiches Pflichtspieldebüt als Trainer von RB Leipzig gefeiert. Der Fußball-Bundesligist gewann in der ersten Runde des DFB-Pokals 6:0 (3:0) beim Regionalligisten Eintracht Trier. Zum Ligastart in einer Woche treffen die Sachsen auf Borussia Mönchengladbach.
Wirtschaft
"Krieg": Neue US-Zölle gegen Kanada nach Scheitern von Verhandlungen in Kraft getreten
Kanadas Premierminister Mark Carney spricht von "Krieg": Nach dem Scheitern tagelanger fieberhafter Verhandlungen im Zollstreit zwischen den USA und Kanada sind am Samstag neue US-Zölle auf kanadische Produkte in Kraft getreten. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer gab das Scheitern der Verhandlungen in der Nacht unmittelbar vor dem Ablauf einer von Präsident Donald Trump gesetzten Frist bekannt. Carney kündigte Gegenzölle an.
Letzte Nachrichten
Hungerstreikender nach Zusammenbruch bei Berliner Klimaprotest im Krankenhaus
Ein hungerstreikender Klimaaktivist ist am Dienstag nach einem Kollaps in ein Berliner Krankenhaus gebracht worden. Die Aktivisten teilten mit, dass der 27-Jährige nach 16 Tagen im Hungerstreik zusammengebrochen sei. Die Protestierenden fordern ein öffentliches Gespräch mit den Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen über die Klimakrise. Eine Einigung auf ein solches Gespräch sei bisher nicht erfolgt.
Katar pocht auf Einigung mit Taliban über Betrieb von Kabuler Flughafen
Katars Regierung lehnt jegliche Verantwortung für den Betrieb des Kabuler Flughafens ohne "klare" Vereinbarungen vor allem mit den Taliban ab. "Wir müssen sicherstellen, dass alles ganz klar geregelt ist, sonst können wir keine Verantwortung für den Flughafen übernehmen", sagte Außenminister Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani am Dienstag in Doha. Im Moment liefen die Verhandlungen noch.
Verirrter Ballon löste vermutlich Stromausfall in Dresden aus
Der großflächige Stromausfall in Dresden und im Umland der sächsischen Landeshauptstadt am Montagnachmittag ist von einem aluminiumummantelten Ballon ausgelöst worden, der an einer neuralgischen Stelle eines Umspannwerks im Süden der Stadt einen Kurzschluss auslöste. Die Polizei gehe aktuell davon aus, dass es sich um Fahrlässigkeit oder Zufall handle, sagte ein Sprecher am Dienstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Energieversorger Sachsen Energie. Der Ballon sei nicht präpariert gewesen.
Rock-Ikone Johnny Hallyday bekommt Platz und Statue in Paris
Als er vor vier Jahren starb, berichteten die französischen Sender einen Tag lang nur über ihn - nun hat Rock-Legende Johnny Hallyday in Paris einen nach ihm benannten Platz und eine Statue bekommen. Zur Einweihung am Dienstag kamen etwa 150 Motorradfahrer. "Johnny wäre so stolz", sagte seine Witwe Laeticia.
Große Autounternehmen und Zulieferer melden Großteil der Patente im Elektrobereich an
Es sind insbesondere die großen Autounternehmen und Zulieferer, die in Deutschland an elektrischen Antrieben für Autos forschen: BMW, Daimler und Volkswagen und die fünf größten Zulieferer waren zwischen 2010 und 2018 für 88 Prozent der Patentanmeldungen zum elektrifizierten Antriebsstrang verantwortlich, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Dienstag erklärte. Abgesehen von diesen Großunternehmen sei in Deutschland "kaum eine adäquate Patentaktivität" in der Kfz-Industrie zu verzeichnen.
Untersuchungen gegen Frankreichs Innenminister nach Vergewaltigungsvorwurf beendet
Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin muss sich voraussichtlich nicht wegen Vergewaltigung vor Gericht verantworten. "Ich bedaure die Ankündigung, dass die Untersuchungen abgeschlossen sind", sagte die Klägerin Sophie Patterson-Spatz am Montagabend und bestätigte damit einen Bericht des Nachrichtenportals Mediapart. Eine Erklärung der Untersuchungsrichterin dazu steht noch aus. Darmanin hatte bislang den Status eines Zeugen mit Rechtsbeistand. Im Fall eines formellen Ermittlungsverfahrens wäre er in der Regierung womöglich nur schwer zu halten gewesen.
Trend zu Sommerurlaub mit Auto führt zu deutlich mehr Staus in Deutschland
Laut einer Untersuchung des ADAC sind in diesem Sommer wieder erheblich mehr Menschen in Deutschland in den Urlaub gefahren - was auch zu deutlich mehr Staus auf den Straßen führte. Das Verkehrsaufkommen in Deutschland sei im Juli und August sogar höher gewesen als vor Ausbruch der Corona-Pandemie, teilte der Automobilklub am Dienstag in München mit. Demnach gab es in den zwei Monaten 169.000 Staus.
Lieferengpässe verzögern wirtschaftliche Erholung nach Corona-Pandemie
Nach der Erholungsphase im Sommer machen Lieferschwierigkeiten und daraus resultierende Produktionsausfälle der deutschen Wirtschaft zu schaffen. Engpässe beim Seetransport, der Herstellung von Vorleistungsgütern, steigende Rohstoffpreise und die Zunahme von Neuinfektionen trübten die Konjunkturaussichten ein, erklärte das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Dienstag. Es rechnet in diesem Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 2,2 Prozent, im Jahr 2022 mit einem Plus von 3,6 Prozent.
Fuchs versteckt sich unter Eckbank und will Haus nicht verlassen
In Waldshut-Tiengen in Baden-Württemberg hat ein Anwohner die Polizei gerufen, weil er einen Fuchs in seinem Haus unter der Eckbank fand. Der Mann habe schon am Montagmittag einen merkwürdigen Geruch bemerkt, teilte die Polizei in Freiburg am Dienstag mit. Abends fand er dann den Fuchs - war sich aber nicht sicher, ob dieser noch lebte.
Proteste vor Haus von Supreme-Court-Richter wegen Abtreibungsgesetz in Texas
Wegen des umstrittenen Abtreibungsgesetzes im US-Bundesstaat Texas haben zahlreiche Menschen vor dem Haus des konservativen Supreme-Court-Richters Brett Kavanaugh protestiert. Rund 60 Menschen skandierten bei einem Marsch durch das wohlhabende Wohnviertel Kavanaughs in der Hauptstadt Washington: "My body, my voice" (Mein Körper, meine Stimme).
AOK-Report: Weniger Krankmeldungen in Pandemie - aber längere Fehlzeiten
In der Corona-Pandemie gibt es bei Beschäftigten weniger Krankmeldungen - allerdings fehlen sie krankheitsbedingt länger. Das ist ein Ergebnis des Fehlzeiten-Reports des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde.
Putin begibt sich nach Corona-Kontakt in Selbstisolation und "hofft" auf Sputnik V
Kurz vor der Parlamentswahl in Russland hat sich Präsident Wladimir Putin nach einem Corona-Fall in seinem engsten Umfeld in Selbstisolation begeben. Er hoffe, der russische Sputnik-V-Impfstoff werde ihn schützen, sagte Putin am Dienstag bei einer Videokonferenz mit Vertretern seiner Partei Geeintes Russland. Zuvor hatte sein Sprecher Dmitri Peskow erklärt, Putin sei "absolut gesund". Laut Kreml gilt der 68-Jährige als "Kontaktperson", ist aber selbst "bei bester Gesundheit".
Niedersachsen führt freiwillige 2G-Option für weitere Branchen ein
Niedersachsen führt eine freiwillige 2G-Option für viele weitere Branchen ein. Wie Regierungschef Stephan Weil (SPD) am Dienstag im Landtag in Hannover ankündigte, dürfen künftig etwa Gastronomen sowie Betriebe in Bereichen wie Kultur und Sport auf eigenen Wunsch hin nur Geimpfte und Genesene einlassen. Besucher, die lediglich einen Coronatest vorlegen, müssten draußen bleiben. Im Gegenzug werden dann die Masken- und Abstandspflicht ausgesetzt.
Lockdown in australischer Hauptstadt Canberra um einen Monat verlängert
Der Lockdown in der australischen Hauptstadt Canberra wird um einen Monat verlängert. Er gilt nun bis Mitte Oktober, wie die Behörden am Dienstag mitteilten. Die Ausgangsbeschränkungen für die rund 400.000 Einwohner waren Mitte August verhängt worden, nachdem in Canberra ein einziger Corona-Infektionsfall festgestellt worden war. Obwohl der Ausbruch der hochansteckenden Delta-Variante mit gut 250 aktiven Fällen immer noch vergleichsweise klein ist, wollen die Behörden vorsichtig bleiben.
VW-Manager: Betrugssoftware systematisch verschleiert
Vor dem Start des VW-Betrugsprozesses vor dem Landgericht Braunschweig hat einer der damals an dem Skandal Beteiligten über den Umgang des Autobauers mit der Betrugssoftware gesprochen. "Ich habe den US-Behörden nicht alles gesagt, was ich wusste", sagte der frühere VW-Manager Oliver Schmidt, nach Information von Detsche Tageszeitung. "Das wurde mir zum Verhängnis." Schmidt wurde laut Bericht im Sommer 2015 zur Schadensbegrenzung in die USA geschickt, nachdem dort aufgefallen war, dass der Stickoxidausstoß der Fahrzeuge auf der Straße weitaus höher war als erlaubt. Vermutet wurde, dass die Behörden weitere Untersuchungen anstellen werden, ob in VW-Dieselautos eine illegale Testerkennung war, ein sogenannter "defeat device". "Es gab Gespräche, wo mir gesagt wurde, was ich zu sagen habe", sagte Schmidt dem NDR. "Es gab ein Skript, was ich sagen sollte und was ich nicht sagen sollte. Unter anderem sollte ich dieses Wort ’defeat device’ nicht sagen." Die Anweisungen seien in einer Runde mit leitenden Managern und auch der Rechtsabteilung besprochen worden, zitierte der Sender den früheren VW-Manager. Der Dieselskandal bei VW war Mitte September 2015 öffentlich geworden; die US-Umweltbehörde EPA teilte mit, dass VW Abgaswerte manipuliert habe. Der Autobauer räumte ein, bei bestimmten Dieselmotoren eine Software verbaut zu haben, die den Ausstoß von Stickoxid nur auf dem Prüfstand senkt, nicht aber im Straßenverkehr. Schmidt wurde im Dezember 2017 wegen Verschwörung zum Betrug und Verstoßes gegen Umweltgesetze zu einer siebenjährigen Haftstrafe und zu einer Geldstrafe in Höhe von 400.000 Dollar verurteilt. Volkswagen entließ ihn noch im selben Monat. Nach mehreren Jahren in US-Haft wurde Schmidt schließlich nach Deutschland überstellt und ist auf Bewährung frei. In Braunschweig beginnt am Donnerstag der Prozess wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs gegen vier weitere VW-Führungskräfte - der Prozess gegen Ex-Chef Martin Winterkorn wurde von dem Verfahren abgetrennt. Den Männern wird vorgeworfen, im Zusammenhang mit den illegal in Volkswagen-Fahrzeuge eingebauten Abschalteinrichtungen von 2006 bis 2015 in unterschiedlichem Ausmaß Käufer bewusst getäuscht zu haben. (P.Vasilyevsky--DTZ)
Milliarden für Afghanistan: Ein Geschenk für Terroristen?
Trotz der Machtübernahme der Taliban haben zahlreiche Länder wegen einer drohenden humanitären Katastrophe in Afghanistan Hilfen in Millionenhöhe für das Land angekündigt. Deutschland gehört mit einer Zusage von 100 Millionen Euro an humanitärer Hilfe zu den Top-Geldgebern im Rahmen einer UN-Geberkonferenz in Genf am Montag. Insgesamt kamen der UNO zufolge 1,2 Milliarden Dollar (1,02 Milliarden Euro) zusammen. UN-Generalsekretär António Guterres rief die internationale Gemeinschaft zur Zusammenarbeit mit den Taliban auf. Es gehe um humanitäre Hilfe für das Krisenland und die Region, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) in Genf. Er stellte zudem "weitere 500 Millionen Euro" in Aussicht. Die Mittel sollen "vor allen Dingen über die Organisationen der Vereinten Nationen (...) zu den Menschen in Afghanistan gebracht werden", sagte der Minister vor der Geberkonferenz nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. Er sei optimistisch, dass dies auch unter den nun in Afghanistan herrschenden Taliban möglich sei, auch wenn dafür "technische Gespräche" mit diesen nötig seien. Zuvor hatte der Minister bereits angekündigt, dass jegliche Unterstützung für das Land nicht über "reine Nothilfe" für die Bevölkerung hinausgehen werde. Die USA sagten umgerechnet 54 Millionen Euro, Frankreich 100 Millionen Euro und die Schweiz 30 Millionen Euro zu. "Die Afghanen brauchen eine Rettungsleine", um ihre vielleicht "schwerste Stunde" zu überstehen, sagte Guterres. Er rief die internationale Gemeinschaft zur Zusammenarbeit mit den radikalislamischen Taliban auf. "Es ist nicht möglich, in Afghanistan humanitäre Hilfe zu leisten, ohne mit den De-facto-Behörden zusammenzuarbeiten", sagt er am Rande der Konferenz. Kooperation mit den Taliban sei "zum jetzigen Zeitpunkt sehr wichtig". Er hatte die Geberkonferenz einberufen und den unmittelbaren Hilfsbedarf auf 606 Millionen Dollar (514 Millionen Euro) beziffert. Fast ein Drittel dieses Bedarfs ist im Zusammenhang mit der Machtübernahme der Taliban entstanden. Die UN selbst sagte 20 Millionen Dollar aus ihrem Nothilfefonds zu. Afghanistan ist seit Jahren auf internationale Hilfen angewiesen. Bereits Ende vergangenen Jahres hatten die Vereinten Nationen zu Hilfen im Umfang von 1,3 Milliarden Dollar aufgerufen. Der entsprechende Topf ist aber nach wie vor stark unterfinanziert. Nach UN-Angaben ist nun die Hälfte der Kinder unter fünf Jahren in Afghanistan von Hunger bedroht. "Jenseits der humanitären Hilfe werden wir unsere künftige Haltung gegenüber einer Regierung der Taliban nicht von deren Worten, sondern vielmehr von deren Taten abhängig machen", sagte Maas bei der Konferenz in Genf. Konkret müssten die neuen Machthaber Menschen mit Schutzstatus in Deutschland ausreisen lassen, "grundlegende Menschenrechte" achten, und das Land dürfe kein Unterschlupf mehr für internationalen "Terrorismus" werden. Bislang seien die Taliban davon aber noch weit entfernt: "Die Bildung einer Übergangsregierung unter Ausschluss anderer Gruppen letzte Woche war hier nicht das richtige Signal für internationale Zusammenarbeit", sagte Maas. In dem von den Islamisten vorgestellten Kabinett finden sich ausschließlich Männer mit langjähriger Zugehörigkeit zu der Miliz. Auch die UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet zeigte sich "enttäuscht", dass keine Frauen und fast nur angehörige der Volksgruppe der Paschtunen vertreten sind. In Kabul lief derweil vier Wochen nach der Machtübernahme der Taliban der internationale kommerzielle Flugverkehr wieder an. Eine Maschine der pakistanischen Fluggesellschaft PIA landete mit etwa zehn Passagieren an Bord, darunter ein AFP-Journalist, in der afghanischen Hauptstadt. Das Flugzeug war in Islamabad gestartet. (U.Stolizkaya--DTZ)
Formel 1: Monza macht 15 Millionen Euro Verlust
Das Formel-1-Rennen in Monza hat sich für die Organisatoren vom finanziellen Standpunkt als Flop erwiesen. Lediglich 46.000 Fans kamen an den drei Tagen beim Großen Preis von Italien an die Strecke, 20.000 Personen waren beim Rennen am Sonntag dabei. Diese Zahlen lagen deutlich unter den Erwartungen. Damit sei ein Verlust von rund 15 Millionen Euro entstanden, beklagte Streckenchef Giuseppe Redaelli.
Hongkong will Liste der Vergehen unter umstrittenem Sicherheitsgesetz erweitern
In der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong sollen unter dem umstrittenen sogenannten Sicherheitsgesetz künftig weitere Vergehen gelistet werden. Die Behörden arbeiteten an einer örtlichen Gesetzgebung, welche zusätzliche Vergehen im Rahmen des "Sicherheitsgesetzes" beinhalte, sagte der inzwischen zum Sicherheitschef Hongkongs ernannte Ex-Polizeichef, Chris Tang, am Dienstag mehreren pekingtreuen Zeitungen.
Immer mehr Deutsche bestellen ihre Lebensmittel im Internet
Gut ein Viertel der Menschen in Deutschland (26 Prozent) bestellt zumindest hin und wieder Lebensmittel im Internet - und damit deutlich mehr als vor der Corona-Pandemie. Die Corona-Krise habe das Einkaufsverhalten der Verbraucherinnen und Verbraucher offenbar "nachhaltig" verändert, erklärte der Digitalverband Bitkom am Dienstag. Vor der Pandemie kauften demnach lediglich 16 Prozent der Menschen ab und zu online ihre Lebensmittel ein.
Wild kostümierte Stars bei legendärer Met-Gala in New York
Die wild kostümierten Stars sind zurück in New York: Nach zwei Absagen wegen der Corona-Pandemie haben rund 400 Schauspieler, Musiker, Models und Sportler bei der legendären Jahresgala des New Yorker Metropolitan Museum of Art (Met) sich selbst und die Mode gefeiert. Mit besonders extravaganten Kreationen liefen am Montagabend (Ortszeit) Sängerin Billie Eilish, Rapper Lil Nas X und Turnerin Simone Biles über den cremefarbenen Teppich.
Auto von Kandidat für Abgeordnetenhauswahl in Berlin angezündet
Im Berliner Stadtteil Mahlsdorf ist in der Nacht zum Dienstag das Auto eines Politikers angezündet und erheblich beschädigt worden. Ein Anwohner habe die Polizei alarmiert, teilten die Beamten mit. Der auf der Straße parkende Wagen habe in Flammen gestanden, ein davor stehendes Auto sei ebenfalls beschädigt worden.
Lokführergewerkschaft GDL prüft DB-Angebot auch weiterhin
Die Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL) prüft auch weiterhin das von der Deutschen Bahn (DB) vorgelegte neue Angebot. Die Gewerkschaft könne nicht sagen, wie lange dies noch dauere, sagte eine Sprecherin der GDL am Dienstagmorgen. Die Bahn hatte das neue Angebot am Samstag vorgelegt und die GDL abermals zu Verhandlungen aufgefordert.
Verbände fordern von künftiger Regierung Konzept gegen Kinderarmut
Sozialverbände in Deutschland haben von der nächsten Bundesregierung einen entschlosseneren Kampf gegen Kinderarmut verlangt. Nur ein umfassendes Reformkonzept wie die Kindergrundsicherung könne die Kinderarmut, die in Deutschland jedes dritte Kind betreffe, spürbar lindern, erklärte das Bündnis Kindergrundsicherung am Dienstag. "Eine konzeptionell vollständig durchdachte Kindergrundsicherung gehört in den nächsten Koalitionsvertrag und muss ein zentrales sozialpolitisches Projekt der nächsten Bundesregierung werden", erklärte Jens Schubert, Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt und Sprecher des Bündnisses.
Umfrage: Junge Menschen halten Politik Untätigkeit in Klimakrise vor
Ein großer Teil der jungen Menschen in Deutschland hält das Handeln der Politik in der Klimakrise für unzureichend. 72 Prozent der 16- bis 25-Jährigen seien der Meinung, dass die Regierungen "nicht genug tun, um eine Klimakatastrophe zu verhindern", heißt es in einer Umfrage des Instituts Kantar, über das am Dienstag das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete. 82 Prozent gaben demnach an, dass "die Menschheit daran gescheitert ist, auf den Planeten aufzupassen"
Kalifornier entscheiden über mögliche Abberufung von Gouverneur Newsom
Die Wähler des US-Bundesstaates Kalifornien haben am Dienstag über eine mögliche Abberufung des Gouverneurs Gavin Newsom abgestimmt. Der Politiker der Demokratischen Partei hatte Umfragen zufolge gute Chancen, den von konservativen Aktivisten initiierten sogenannten Recall zu überstehen. Demnach unterstützt eine breite Mehrheit der Wählerinnen und Wähler in der Demokraten-Hochburg Kalifornien den 53-Jährigen. Die Demokraten fürchteten aber eine Überraschung - und riefen ihre Anhänger eindringlich zur Stimmabgabe auf.
Kalifornier entscheiden bei Abberufungswahl über Schicksal von Gouverneur Newsom
Die Wähler des US-Bundesstaates Kalifornien haben am Dienstag mit der Abstimmung über eine mögliche Abberufung des Gouverneurs Gavin Newsom begonnen. Der Politiker der Demokratischen Partei hatte Umfragen zufolge gute Chancen, den von konservativen Aktivisten initiierten sogenannten Recall zu überstehen. Demnach steht eine breite Mehrheit der Wähler in der Demokraten-Hochburg Kalifornien hinter dem 53-Jährigen.
Biden warnt vor Trump-ähnlichem Gouverneur für Kalifornien
Kurz vor der Abberufungswahl von Kaliforniens demokratischem Gouverneur Gavin Newsom hat US-Präsident Joe Biden vor einem Rechtsruck in dem US-Bundesstaat gewarnt. Sollten die Wähler für die Abwahl Newsoms stimmen, riskierten sie einen Gouverneur im Stil von Ex-Präsident Donald Trump, warnte der demokratische Staatschef am Montag (Ortszeit) bei einer Wahlkampfveranstaltung in Long Beach. "Entweder behaltet ihr Gavin Newsom als euren Gouverneur, oder ihr bekommt Donald Trump."
Studie: Ausbildungsabbrecher verdienen weniger
Der Abbruch einer Ausbildung macht sich auch im Verdienst bemerkbar. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag erklärte, lag das Einkommen von Ausbildungsabbrechern fünf Jahre nach dem ersten Ausbildungsbeginn 5,3 Prozent niedriger als bei Menschen, die ihre Ausbildung ohne Unterbrechung abschlossen. Zehn Jahre danach lag sie bereits bei 7,3 Prozent.
Streit um WM-Zyklus: Asiaten auf FIFA-Linie
Die Debatte um den WM-Zyklus wird innerhalb des Fußball-Weltverbands FIFA immer mehr zur Auseinandersetzung zwischen den Kontinentalverbänden. Nach der afrikanischen Konföderation CAF hat sich nun auch die asiatische AFC auf die Seite der FIFA geschlagen.
Junge Frauen interessieren sich laut Umfrage weniger für Politik als junge Männer
Frauen zwischen 18 und 29 Jahren interessieren sich einer Umfrage zufolge weniger für Politik als junge Männer. 21 Prozent der von YouGov befragten jungen Frauen hätten angegeben, sich stark für Politik zu interessieren, berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Dienstag. Unter den jungen Männern seien es dagegen 44 Prozent gewesen.
Putin kritisiert Anwesenheit ausländischer Truppen in Syrien
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Anwesenheit ausländischer Truppen in Syrien kritisiert. Nach einem Treffen Putins mit dem syrischen Machthaber Baschar al-Assad erklärte der Kreml am Dienstag, das "Hauptproblem" Syriens sei die Einmischung durch fremde Truppen. Ausländische Streitkräfte halten sich laut Putin "ohne UN-Beschluss" und ohne die Zustimmung von Damaskus in Teilen des Landes auf. Dies sei ein Verstoß gegen das Völkerrecht, erklärte der russische Präsident.
Chinesischer Immobilienkonzern Evergrande räumt "enormen Druck" ein
Der überschuldete chinesische Immobilienriese Evergrande hat eingeräumt, unter "enormem Druck" zu stehen. In einer Mitteilung an die Börse in Hongkong erklärte der Konzern am Dienstag, er habe Finanzberater eingestellt, die "alle machbaren Lösungen" prüfen sollten, um den Schuldenberg abzutragen. Es gebe aber keine Garantie, dass Evergrande all seinen finanziellen Verpflichtungen werde nachkommen können, warnte der Konzern.