Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Französische Astronautin Adenot tauscht bei zweitem ISS-Außeneinsatz Antenne aus
US Open: Alcaraz feiert Comeback mit Williams
Kurdenführer Abdi verkündet Auflösung der Demokratischen Kräfte Syriens
Israel beginnt mit Räumung von UNRWA-Ausbildungszentrum in Ost-Jerusalem
Wirtschaft
Handelsstreit zwischen USA und Kanada geht mit Gegenzöllen aus Ottawa in neue Runde
Weitere Runde im Handelsstreit zwischen den USA und Kanada: Ottawa hat am Dienstag auf die jüngst von Washington verhängten Zölle mit Gegenzöllen in Höhe von 15 bis 50 Prozent reagiert. Die ab dem 8. September geltenden Zölle entsprächen dem Niveau der US-Aufschläge, erklärten kanadische Regierungsvertreter. Die deutsche Automobilindustrie äußerte sich besorgt wegen möglicher Auswirkungen des Zollstreits auf deutsche Unternehmen.
Sport
FC Bayern: Eberl und Dreesen verlängern bis 2029
Der FC Bayern baut auch in Zukunft auf seine Führung mit Max Eberl und Jan-Christian Dreesen: Der mächtige Münchner Aufsichtsrat gab am Dienstag grünes Licht für eine Vertragsverlängerung bis 2029. Die bisherigen Verträge von Sportvorstand Eberl und Vorstandschef Dreesen wären 2027 ausgelaufen. "Das Vertrauen des Aufsichtsrats ist ein wertvolles Zeichen, über das ich mich sehr freue", ließ Eberl mitteilen, Dreesen sagte: "Wir haben noch viel vor."
Letzte Nachrichten
Zaghafter Optimismus bei Air France-KLM und British-Airways-Mutter IAG
Bei den von der Corona-Krise schwer getroffenen Fluggesellschaften geht es wieder ein bisschen aufwärts: Der Luftfahrtkonzern Air France-KLM verringerte seine Verluste nach Angaben vom Freitag im zweiten Quartal auf 1,5 Milliarden Euro, nachdem das Minus im zweiten Quartal 2020 noch 2,6 Milliarden Euro betragen hatte. Es gebe "erste Anzeichen der lang erwarteten Erholung", erklärte Air France-KLM.
Israels Präsident Herzog startet Kampagne für Auffrischungsimpfung
Israels Präsident Isaac Herzog hat die offizielle Kampagne für eine Corona-Auffrischungsimpfung für über 60-Jährige gestartet. Herzog erhielt am Freitagmorgen im Sheba-Krankenhaus am Stadtrand von Tel Aviv seine dritte Dosis des Vakzins von Biontech/Pfizer. "Wir beginnen jetzt mit der Auffrischungsimpfung", damit das Leben in Israel so schnell wie möglich zur "Normalität" zurückkehren könne, sagte der 60-jährige Staatschef im Anschluss.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 16,5
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist innerhalb eines Tages deutlich gestiegen und liegt nun bei 16,5. Wie das Robert-Koch-Institut am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 2454 Neuinfektionen sowie 30 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert.
RKI beobachtet vermehrt Corona-Ansteckungen auf Auslandsreisen
Ansteckungen auf Auslandsreisen spielen für das Corona-Infektionsgeschehen in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts eine zunehmende Rolle. Zwischen der 26. und 29. Kalenderwoche, also vom 28. Juni bis 25. Juli, wurden 3662 Fälle gemeldet, bei denen sich Menschen wahrscheinlich im Ausland angesteckt haben, wie das RKI in seinem aktuellen Wochenbericht von Donnerstagabend berichtet. Das waren zwölf Prozent aller übermittelten Corona-Fälle.
Testpflicht für Reiserückkehrer gilt ab Sonntag für Ungeimpfte ab zwölf Jahren
Wer nach Deutschland einreisen will und mindestens zwölf Jahre alt ist, muss ab Sonntag nachweisen, dass er gegen Corona geimpft, von der Krankheit genesenen oder getestet ist. Eine entsprechende Verordnung wird das Bundeskabinett noch am Freitag im Umlaufverfahren beschließen, wie das Bundesgesundheitsministerium in Berlin mitteilte. Mit der allgemeinen Testpflicht ist auch die Hoffnung verknüpft, dass sich künftig mehr Menschen impfen lassen.
Allgemeine Testpflicht für Rückkehrer gilt ab Sonntag für alle Menschen ab Zwölf
Wer nach Deutschland einreisen will und mindestens zwölf Jahre alt ist, muss ab Sonntag nachweisen, dass er gegen Corona geimpft, von der Krankheit genesenen oder getestet ist. Eine entsprechende Verordnung wird das Bundeskabinett noch am Freitag im Umlaufverfahren beschließen, wie das Bundesgesundheitsministerium in Berlin mitteilte. "Alle nicht geimpften Einreisenden nach Deutschland müssen sich künftig testen lassen – egal ob sie mit dem Flugzeug, Auto oder der Bahn kommen", sagte Minister Jens Spahn (CDU).
Deutsche Wirtschaft legt im zweiten Quartal um 1,5 Prozent zu
Die deutsche Wirtschaft hat sich in den vergangenen drei Monaten trotz anhaltender Pandemie etwas erholt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel im zweiten Quartal um 1,5 Prozent höher aus als im Zeitraum Januar bis März, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Das Plus im Vergleich zum zweiten Quartal 2020 betrug demnach 9,6 Prozent. Wirtschaftsvertreter warnen jedoch, dass der Aufwärtstrend schnell wieder vorbei sein könnte.
Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal um 1,5 Prozent gewachsen
Die deutsche Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal erholt: Im Vergleich zum ersten Quartal fiel das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,5 Prozent höher aus, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Das Plus im Vergleich zum zweiten Quartal 2020 betrug demnach 9,6 Prozent.
DGB ruft Beschäftigte zum freiwilligen Impfen gegen Sars-CoV-2 auf
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland dazu aufgerufen, sich freiwillig impfen zu lassen. Der DGB ermuntere alle Beschäftigten, "die Impfangebote anzunehmen und so ihren Teil zu einer hohen Durchimpfungsrate und einem höheren Schutz beizutragen", sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Freitag.
AOK warnt vor Milliarden-Loch bei Krankenkassen und Pflegeversicherung
Der AOK-Bundesverband hat vor einem Milliarden-Loch bei den gesetzlichen Krankenkassen und in der Pflegeversicherung gewarnt. Es müsse mit einem Defizit von fünf Milliarden Euro gerechnet werden, sagte AOK-Chef Martin Litsch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Freitagsausgaben). Er forderte die Bundesregierung dazu auf, den Bundeszuschuss für die Pflegeversicherung noch vor der Bundestagswahl deutlich zu erhöhen.
70 Prozent der Deutschen nutzen Sprachassistenten ihrer Mobiltelefone
70 Prozent der Menschen in Deutschland nutzen laut einer aktuellen Umfrage die Sprachassistenten ihrer Mobiltelefone. Die Programme würden insbesondere zur Unterstützung bei Telefonaten genutzt, teilte der Digitalwirtschaftsverband Bitkom am Freitag in Berlin unter Berufung auf eine von ihm selbst vorgenommene repräsentative Befragung mit. Sprachassistenten wie Siri, Google Assistant und Bixby können etwa Kontakte aus Adressbüchern suchen.
Weitere Medaille im Kanuslalom: Aigner holt Olympia-Bronze
Hannes Aigner (Augsburg) hat mit Bronze die nächste deutsche Medaille im Kanuslalom bei den Olympischen Spielen in Tokio gewonnen. Der 32 Jahre alte Ex-Weltmeister landete im Finale des Kajak-Einer hinter dem überlegenen Sieger Jiri Prskavec (Tschechien) sowie Jakub Grigar (Slowakei) und bescherte dem Deutschen Kanu-Verband (DKV) im Kasai Canoe Slalom Centre den vierten Podestplatz im vierten Rennen.
Erste Haftstrafe für Aktivisten in Hongkong aufgrund von Sicherheitsgesetz
In Hongkong ist erstmals eine Haftstrafe auf Grundlage des sogenannten Sicherheitsgesetzes verhängt worden. Drei Tage nach dem Schuldspruch gegen den Demokratie-Aktivisten Tong Ying Kit belegte ein Gericht in der chinesischen Sonderverwaltungszone den 24-Jährigen am Freitag mit einer neunjährigen Gefängnisstrafe. Die Hongkonger Polizei teilte unterdessen mit, Ermittlungen gegen Sportfans eingeleitet zu haben, die bei einer öffentlichen TV-Übertragung der Olympischen Spiele China-kritische Gesänge angestimmt haben sollen.
Unzufriedenheit in CSU mit Wahlkampf von Laschet
In der CSU gibt es Unzufriedenheit mit dem Wahlkampf von CDU-Chef und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet. "Der Wahlkampf braucht zusätzliche Dynamik", sagte der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Dobrindt, der "Augsburger Allgemeinen" vom Freitag. "Die Umfragen zeigen, dass wir noch erheblich Luft nach oben haben."
Bierabsatz im ersten Halbjahr noch niedriger als 2020
Die Deutschen haben im ersten Halbjahr noch weniger Bier getrunken als im Vorjahreszeitraum: Der Absatz im Inland sank um 4,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. "Die Bilanz ist enttäuschend", erklärte der Deutsche Brauer-Bund (DBB). Der "Stotterstart" im Gastgewerbe schlage voll auf die Brauereien und das Fassbiergeschäft durch.
Steigende Coronazahlen: Olympia-Gastgeber Japan verlängert Notstand in Tokio
Olympia-Gastgeber Japan hat angesichts der steigenden Coronazahlen den Notstand in der Hauptstadt Tokio bis Ende August verlängert. Zudem werden die Maßnahmen ausgeweitet auf mehrere Präfekturen außerhalb der Metropolregion Tokio. Dies gab die japanische Regierung am Freitag bekannt.
Steigende Coronazahlen: Olympia-Gastgeber Japan weitet Notstand aus
Olympia-Gastgeber Japan weitet angesichts der steigenden Coronazahlen seinen Notstand auf weitere Präfekturen außerhalb der Metropolregion Tokio aus. "Wir müssen eine starke Botschaft senden", sagte Gesundheitsminister Norihisa Tamura: "Wir sind sehr besorgt." Am Donnerstag waren die Infektionen erstmals in der Pandemie in Japan auf über 10.000 geklettert.
Union in "Politbarometer" mit Verlusten
Die CDU/CSU hat im aktuellen ZDF-"Politbarometer" zwei Prozentpunkte verloren und erreicht nun 28 Prozent. Die Grünen gewinnen einen Prozentpunkt hinzu und liegen in der am Freitag veröffentlichten Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen bei 21 Prozent. Auf dem dritten Platz folgt die SPD mit 16 Prozent (ebenfalls plus eins).
Scholz begrüßt Testpflicht für Reiserückkehrer
Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Entscheidung zur Einführung einer allgemeinen Testpflicht für Reiserückkehrer ab Sonntag begrüßt. "Die aktuellen Entwicklungen legen nahe, dass sich Reisende, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, bei ihrer Rückkehr nach Deutschland testen lassen sollten – unabhängig von der Frage, aus welchem Gebiet sie kommen und welches Verkehrsmittel sie nutzen", sagte Scholz den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben).
Philippinische Regierung zieht Kündigung von Militärabkommen mit den USA zurück
Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat die Aufkündigung eines wichtigen Militärabkommens mit den USA endgültig zurückgezogen. Das sogenannte Visiting Forces Agreement (VFA) sei wieder "in vollem Umfang in Kraft", sagte Verteidigungsminister Delfin Lorenzana am Freitag bei einer Pressekonferenz mit seinem US-Kollegen Lloyd Austin. Duterte hatte den geplanten Ausstieg bereits dreimal verschoben, zuletzt wurde das Abkommen im Juni verlängert.
Porsche baut wegen Halbleitermangels vorübergehend Dummy-Chips ein
Der Stuttgarter Autobauer Porsche behilft sich aufgrund des weltweiten Mangels an Halbleitern mit Dummy-Chips. "Wir steuern täglich mit hohem Aufwand und Kreativität unsere Produktionsprogramme und können darüber etwas abfedern - zum Beispiel produzieren wir Fahrzeuge mit sogenannten Dummy-Chips", sagte Porsche-Chef Oliver Blume der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" vom Freitag. "Sobald die realen Chips verfügbar sind, rüsten wir diese Fahrzeuge nach."
Slalom-Kanute Aigner erreicht olympisches Finale
Die deutschen Slalom-Kanuten greifen bei den Olympischen Spielen in Tokio nach der vierten Medaille im vierten Rennen. Der Vorlaufschnellste Hannes Aigner (Augsburg) fuhr im Halbfinale auf Rang sieben und steht damit am Morgen deutscher Zeit (9 Uhr) im Finale der besten zehn. Auf die Bestzeit des Tschechen Jiri Prskavec fehlten dem Weltmeister von 2018 im Kasai Canoe Slalom Centre 3,68 Sekunden.
Polizei in Hongkong geht wegen China-kritischer Gesänge gegen Olympia-Fans vor
Weil sie bei einer öffentlichen Fernsehübertragung der Olympischen Spiele China-kritische Gesänge angestimmt haben, geht die Polizei in Hongkong gegen mehrere Sportfans vor. Der Vorfall werde untersucht, sagte ein Behördensprecher am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Nach Angaben aus Polizeikreisen ging es um "beleidigende Handlungen" gegenüber der chinesischen Nationalhymne. Ein 40-Jähriger wurde demnach in Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommen.
USA kritisieren "Einschüchterung" ausländischer Journalisten in China
Die US-Regierung hat die Behandlung ausländischer Journalisten in China bei der Berichterstattung über die jüngsten verheerenden Überschwemmungen scharf kritisiert. "Die Vereinigten Staaten sind zutiefst besorgt über die zunehmend scharfe Überwachung, Belästigung und Einschüchterung US-amerikanischer und anderer ausländischer Journalisten", erklärte ein Sprecher des Außenministeriums am Donnerstag (Ortszeit) in Washington.
Früher als Nowitzki: Orlando draftet Franz Wagner an Position acht
Franz Wagner ist im NBA-Draft von Orlando Magic an Position acht ausgewählt worden und damit als deutscher Basketballer so früh wie bislang nur Detlef Schrempf. Der Berliner Wagner (19) könnte in der 75. Saison der nordamerikanischen Profiliga an der Seite seines Bruder Moritz (24) auflaufen, der die vergangene Spielzeit im Trikot der Magic beendet hatte, aber derzeit vertragslos ist.
Judo: Deutsche Schwergewichte scheitern früh
Die deutschen Judo-Schwergewichte sind in den letzten Einzel-Wettbewerben der Olympischen Sommerspiele von Tokio früh gescheitert. Johannes Frey (Düsseldorf) verlor in seinem ersten Kampf in der Klasse über 100 kg gegen den gebürtigen Iraner Jahvad Mahjoub aus dem olympischen Flüchtlingsteam. Für Jasmin Grabowski (Zweibrücken/+78 kg) war ebenfalls in Runde eins gegen Asienmeisterin Xu Shiyan (China) Endstation.
Harvey Weinstein scheitert mit Anträgen auf Einstellung weiterer Klagen
Der wegen Sexualverbrechen bereits verurteilte frühere Hollywood-Mogul Harvey Weinstein ist in zwei weiteren Fällen vor einem Gericht in Los Angeles mit Anträgen auf Klageeinstellung gescheitert. Die zuständige Richterin Lisa Lench wies am Donnerstag (Ortszeit) zurück, dass die Klagen einer Frau wegen erzwungenen Oralverkehrs mit Weinstein in einem Hotelzimmer in 2004 und 2005 verjährt seien.
Vielseitigkeit: Krajewski mit gutem Start in der Dressur
Julia Krajewski hat den deutschen Vielseitigkeitsreitern einen guten Start in die Olympischen Spiele beschert. Die 32-Jährige aus Warendorf zeigte am Freitag als erste deutsche Reiterin auf Amande de B’Neville eine ansprechende Dressur und sammelte 25,20 Strafpunkte. Damit lag sie nach der ersten von drei Gruppen auf dem dritten Platz.
Schwimmen: Schoenmaker siegt mit drittem Weltrekord in Tokio
Bei ihrem Sieg über 200 m Brust hat die Südafrikanerin Tatjana Schoenmaker den dritten Schwimm-Weltrekord bei den Olympischen Spielen in Tokio aufgestellt. In 2:18,95 Minuten blieb die Vize-Weltmeisterin 16 Hundertstelsekunden unter der bisherigen Bestmarke der Dänin Rikke Möller Pedersen von 2013. Über die halbe Distanz hatte die 24-Jährige bereits Silber gewonnen.
Deutschland-Achter verpasst Gold - Paradeboot holt Silber
Der Deutschland-Achter hat das große Ziel bei den Olympischen Spielen verpasst und Silber in Tokio geholt. Das deutsche Paradeboot musste sich im Finale auf dem Sea Forest Waterway Neuseeland geschlagen geben, sicherte dem Deutschen Ruderverband (DRV) damit zum Abschluss der Wettkämpfe aber die zweite Medaille in Japan. Bronze ging an Großbritannien.
Halle geschlossen: Ovtcharov muss vor Bronze-Match auf Training verzichten
Eine geschlossene Halle hat vor dem Bronze-Spiel von Dimitrij Ovtcharov für "Irritationen" beim Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) gesorgt. Ovtcharov konnte wenige Stunden vor seinem Match ebenso wie Gegner Lin Yun-Ju (Taiwan) nicht im Tokyo Metropolitan Gymnasium trainieren. "Das ist nicht nachzuvollziehen und reichlich irritierend", wurde Sportdirektor Richard Prause auf der DTTB-Homepage zitiert.
Tunesiens Präsident beginnt nach Entlassungswelle mit Bildung neuer Regierung
Der wegen Putsch-Vorwürfen unter Druck stehende tunesische Staatschef Kaïs Saïed hat mit der Bildung einer neuen Regierung begonnen. Wie das Präsidialamt in Tunis am Donnerstagabend mitteilte, ernannte Saïed den früheren nationalen Sicherheitsberater Ridha Gharsallaoui zum Innenminister. Der Parlamentschef Rached Ghannouchi forderte Saïed zum "Dialog" auf. Ohne eine Rückkehr zur Demokratie werde es eine "Mobilisierung der Straße in Tunesien" geben, warnte er im AFP-Interview.