Chinas Batterie-Offensive
Europas KI unter Druck
Australiens eiserne Grenze
Chinas Schatten über Mexiko
Jemen: 38 Soldaten bei Huthi-Angriffen getötet - Regierung kündigt Vergeltung an
Mindestens zwei Tote bei Bombenexplosion in Kleinbus nahe Damaskus
Real Madrid verlängert mit Vinicius Jr. bis 2032
Schwimm-EM: Eikermann und Rösler gewinnen Silber und Bronze
Boulevard
Syrische Staatsmedien: Bombe in Kleinbus nahe Damaskus explodiert
In Syrien ist am Donnerstagabend eine Bombe in einem öffentlichen Kleinbus explodiert. Wie das Staatsfernsehen unter Berufung auf Behördenkreise berichtete, ereignete sich die Explosion in Dscharamana, einem Vorort der Hauptstadt Damaskus. Mehrere Krankenwagen fuhren zum Ort der Explosion, berichtete ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP. Eine Hauptverkehrsstraße wurde für den Verkehr gesperrt.
Wirtschaft
Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen zu Sprengstoff-Drohne in Leipzig
Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat die Ermittlungen zum Fund einer Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen übernommen. Es bestehe der Verdacht des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr, erklärte die Bundesanwaltschaft am Donnerstagabend. Die Behörde habe die Ermittlungen "wegen der besonderen Bedeutung des Falles" von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden übernommen.
Letzte Nachrichten
Bochum dank Zoller weiter auf Aufstiegskurs - Fürth klettert auf Platz zwei
Dank des Doppelpackers Simon Zoller kommt der VfL Bochum der Rückkehr in die Fußball-Bundesliga nach elf Jahren immer näher. Mit seinen Saisontoren Nummer 12 und 13 führte der Stürmer der Tabellenführer im Spitzenspiel der 27. Runde zum 2:1 (1:0)-Sieg gegen Holstein Kiel. Die Westfalen bauten ihren Vorsprung vor dem neuen Zweiten SpVgg Greuther Fürth auf vier Punkte aus.
Frankfurt nach Sieg gegen Freiburg im Pokalfinale der Frauen
Die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt haben in ihrer Premierensaison unter dem neuen Namen den Einzug ins DFB-Pokalfinale gefeiert. Der Rekordsieger bezwang im Halbfinale den SC Freiburg nach Rückstand 2:1 (0:1) und steht nach 13 Teilnahmen als 1. FFC Frankfurt erstmals seit dem Triumph 2014 wieder im Endspiel.
Demokratiefördergesetz: Seehofer attackiert Union
Im Streit um das geplante Demokratiefördergesetz greift Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) seine Unionskollegen im Bundestag scharf an. Er sei "maßlos enttäuscht" von denjenigen, die "mit ihrem destruktiven Handeln die gute Arbeit der Bundesregierung in dieser Legislaturperiode beschädigen", sagte er nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. Die SPD-Fraktion verlangt in der Angelegenheit ein Machtwort von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Eckpunkte für das Demokratiefördergesetz hätten eigentlich am vergangenen Mittwoch im Kabinett beschlossen werden sollen. Die Unionsfraktion entzog der Vorlage jedoch die Unterstützung, weshalb die Kabinettsbefassung ausfiel. Die Eckpunkte stammen von Seehofer und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD). Kernpunkt des Gesetzesvorhabens ist es, eine dauerhafte Förderung von Initiativen gegen Extremismus durch den Bund zu ermöglichen. Bisher ist dies nur projektbezogen möglich. Die Blockade der CDU/CSU-Abgeordneten "gefährdet dieses wichtige Projekt", sagt Seehofer nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. "Der Kampf gegen Rechtsextremismus ist ein zentrales Anliegen der großen Koalition." "Seehofers Ärger über seine eigene Fraktion teile ich voll und ganz", sagte SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese am Samstag nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. "Ich erwarte, dass die Bundeskanzlerin für Klarheit sorgt und die Befassung des Gesetzesvorhabens im Kabinett sicherstellt." Die Unionsfraktion blockiere "eine Stärkung unserer Demokratie gegen ihre Feinde von rechts." SPD-Chefin Saskia Esken nannte das Verhalten der Unionsfraktion im "Spiegel" ein "Armutszeugnis". Der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Konstantin Kuhle, sagte nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview, durch den Streit in der Koalition verkomme das Demokratiefördergesetz zur Farce. "Wir brauchen aber endlich eine langfristige Sicherung von Projekten gegen Rechtsextremismus." Union und SPD seien nun der Pflicht, "zeitnah" eine Einigung zu erzielen", sagte Kuhle. Wenn die Bundesregierung "bei diesen wichtigen Fragen die Arbeit einstellen will", sollten die Länder über den Bundesrat ein Demokratiefördergesetz einbringen "und damit den Druck auf die Koalitionsfraktionen zusätzlich erhöhen". Der parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion, Jan Korte, attestierte Seehofer, dieser habe "ausnahmsweise recht". "Was die Unionsfraktion aufführt, zeigt, dass sie die unerträgliche Gefahr des Rechtsextremismus immer noch nicht kapiert hat", sagte Korte nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. "Wieviele Menschen sollen eigentlich noch ermordet werden?" Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Matthias Middelberg (CDU), sagte der "Welt" vom Samstag, die derzeitige Fassung der Eckpunkte sei "nicht zustimmungsfähig". "Insbesondere ist das von uns geforderte schriftliche Bekenntnis der Zuwendungsempfänger zu den Grundsätzen der freiheitlichen demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland nicht enthalten. Ein solches Bekenntnis sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein", sagte Middelberg. Middelberg bekräftigte zudem grundsätzliche Zweifel am Sinn des Gesetzesvorhabens. Aus Sicht der Unionsfraktion bestehe keine zwingende Notwendigkeit für das Demokratiefördergesetz, sagte er nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview.Medien zitierten aus einem Brief zweier Vizevorsitzender der Unionsfraktion, Thorsten Frei und Nadine Schön (beide CDU), an Giffey. Darin wird demnach ebenfalls eine fehlende Vorschrift für ein Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bemängelt. Außerdem wolle die Unionsfraktion sicherstellen, dass über das neue Gesetz auch Geld an den Bundesfreiwilligendienst fließe. (M.Dylatov--DTZ)
Großbritannien: Todesfälle nach Astrazeneca-Impfungen
In Großbritannien sind nach Angaben der Gesundheitsbehörden nach landesweit mehr als 18 Millionen Astrazeneca-Impfungen bisher sieben Menschen an Blutgerinnseln gestorben. Von bisher 30 registrierten Thrombose-Fällen nach Verabreichung des Vakzins "sind sieben Betroffene leider verstorben", teilte die britische Arzneimittelbehörde (MHRA) am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Untersuchungen der Thrombose-Fälle dauerten an. Die Vorteile der Impfung überstiegen die Risiken "deutlich", erklärte die MHRA. Sie rief alle Briten auf, weiter zum Impfen zu gehen. Am Freitag hatten die Niederlande - ebenso wie zuvor bereits Deutschland - entschieden, Menschen im Alter von unter 60 Jahren vorerst nicht mehr mit dem Vakzin von Astrazeneca zu impfen. Die Bundesregierung hatte ihrerseits am Dienstag beschlossen, das Vakzin nur noch an Menschen über 60 Jahren zu verimpfen. Hintergrund sind Thrombose-Fälle vor allem bei jüngeren Frauen. (Y.Leyard--DTZ)
Olympia-Quali der Wasserspringer abgesagt: "Wirft auch Fragen Richtung Olympia auf"
Die kurzfristig abgesagte Olympia-Qualifikation hat bei den deutschen Wasserspringern um Rekord-Europameister Patrick Hausding für Frust und Verunsicherung gesorgt. "Im ersten Moment waren alle ein bisschen schockiert und auch sprachlos. Unsere Motivation war sehr hoch, der Aufwand für die Organisation im Vorfeld enorm – und dann das", sagte Bundestrainer Lutz Buschkow dem SID: "Die Athleten sind natürlich enttäuscht, aber sie nehmen es auch sehr professionell auf." Bislang haben Hausding und Tina Punzel jeweils vom 3-m-Brett dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) zwei Olympia-Quotenplätze beschert.
In Hongkong soll gesamte Vergangenheit von Wahl-Kandidaten durchleuchtet werden
Bei der Kandidatenauswahl für Wahlen in Hongkong wollen die Behörden der chinesischen Sonderverwaltungszone künftig die gesamte Vergangenheit der Bewerber durchleuchten. Hongkongs Justizministerin Teresa Cheng sagte am Samstag im Sender RTHK, das zuständige Komitee werde alle verfügbaren Informationen über die Kandidaten auswerten - etwa im Hinblick auf ihre "Loyalität und Treue". Dabei werde es auch keine zeitliche Beschränkung geben.
Wichtige sportliche Höhepunkte am heutigen Sonntag, 4. April 2021
Verkehrte Welt vor dem Berliner Derby: Während Hertha BSC Punkte für den Klassenerhalt braucht, kämpft Union Berlin unerwartet um Europa. Das Duell ist für beide Hauptstadt-Klubs richtungweisend. Anstoß im Stadion An der Alten Försterei ist um 18.00 Uhr. Bereits zuvor um 15.30 Uhr treffen der VfB Stuttgart und Werder Bremen aufeinander.
Mehr als zehn Millionen Deutsche mindestens einmal gegen Corona geimpft
Die Zahl der mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpften Deutschen hat die Marke von zehn Millionen überschritten. Das teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Samstag auf Twitter mit. "Bis heute Morgen wurden über zwölf Prozent der Deutschen mindestens einmal geimpft", fügte er hinzu.
Arbeitsagentur braucht wegen langen Lockdowns mehr Geld
Wegen der anhaltenden Einschränkungen für viele Branchen rechnet die Bundesagentur für Arbeit (BA) in diesem Jahr mit einem höheren Finanzbedarf als zuvor angenommen. "Dieses Jahr sind 3,3 Jahr Milliarden als Zuschuss eingeplant", sagte die BA-Finanzvorständin Christiane Schönefeld der "Rheinischen Post" vom Samstag. "Doch angesichts des anhaltenden Lockdowns ist schon jetzt abzusehen, dass wird damit nicht auskommen."
Neuer landesweiter Lockdown in Frankreich in Kraft getreten
In Frankreich ist am Samstag zum dritten Mal ein landesweiter Lockdown in Kraft getreten. Angesichts der dritten Corona-Welle wurden die bereits in 19 Verwaltungsbezirken geltenden Beschränkungen für vier Wochen auf das ganze Land ausgeweitet. Damit gilt nun in ganz Frankreich unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre ab 19.00 Uhr.
Rebellengruppe: 12.000 Flüchtlinge durch Luftangriffe im Osten Myanmars
In Myanmar hat eine Rebellengruppe dem Militär vorgeworfen, mit tagelangen Bombenangriffen mehr als 12.000 Zivilisten in die Flucht getrieben zu haben. Unter den Geflohenen seien auch viele Kinder, erklärte die Karen National Union (KNU) am Samstag. Die KNU ist die größte Rebellengruppe der ethnischen Minderheit der Karen, die im Osten Myanmars an der Grenze zu Thailand leben.
Mehrere rechtsextreme Verdachtsfälle bei der Hamburger Feuerwehr
Bei der Hamburger Feuerwehr gibt es mehrere Rechtsextremismus-Verdachtsfälle. Von der Polizei in der Hansestadt sei der Hinweis gekommen, dass mehrere Mitarbeiter verfassungswidrige Symbole ausgetauscht haben sollen, teilte die Feuerwehr am Samstag mit. Gegen fünf Angehörige der Feuerwehr seien "entsprechende disziplinarische Ermittlungen" eingeleitet worden mit dem Ziel, "den Sachverhalt konsequent und schnellstmöglich aufzuklären".
Vorschlag aus Berlin: Olympia 2036 in Berlin und Tel Aviv
Für die Olympischen Spiele 2036 wäre eine gemeinsame Ausrichtung durch die Städte Berlin und Tel Aviv wünschenswert. Diese Meinung vertreten Richard Meng, Präsident der Deutschen Olympischen Gesellschaft Berlin, und Frank Kowalski, Geschäftsführer und Organisationschef der Leichtathletik-EM Berlin 2018, in einem Gastbeitrag für die Berliner Morgenpost (Samstag-Ausgabe).
16-Jähriger stirbt in Flensburg nach heftigem Streit - Hintergründe unklar
In Flensburg ist ein 16-Jähriger bei einem heftigen Streit tödlich verletzt worden. Er war am Freitagabend an einer "körperlichen Auseinandersetzung" zwischen mehreren jungen Männern beteiligt, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Dabei wurde der Jugendliche schwer verletzt. Die übrigen Beteiligten der Auseinandersetzung ergriffen die Flucht.
Bundesregierung denkt weiter über stärkeres Eingreifen in Pandemie-Politik nach
Im Streit über das richtige Vorgehen in der Corona-Pandemie hält sich die Bundesregierung die Möglichkeit eines stärkeren Eingreifens offen. Es werde überlegt, "ob und wie der Bund einheitliche Vorgaben machen soll, falls das Vorgehen der Länder nicht ausreicht", sagte ein Regierungssprecher am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich wünschte sich derweil konkrete Vorschläge der Bundeskanzlerin. Aus Thüringen kam der Vorschlag, einen permanenten Bund-Länder-Krisenstab einzurichten.
Mützenich fordert konkrete Vorschläge von Merkel im Bund-Länder-Kompetenzstreit
SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich fordert von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) konkrete Vorschläge für eine Stärkung der Bundeskompetenzen in der Pandemiebekämpfung. Wenn die Bundeskanzlerin hier tätig werden wolle, "dann würde ich mir wünschen, dass sie nicht nur bei ’Anne Will’ auftritt, sondern konkrete, umsetzbare Vorschläge vorlegt", sagte Mützenich der "Passauer Neuen Presse" vom Samstag.
Seehofer "maßlos enttäuscht" von Unionsfraktion wegen Demokratiefördergesetzes
Im Streit um das geplante Demokratiefördergesetz greift Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die Unionsfraktion im Bundestag scharf an. Die Blockade der CDU/CSU-Abgeordneten "gefährdet dieses wichtige Projekt", sagt Seehofer dem "Spiegel". Er sei "maßlos enttäuscht" von denjenigen, die "mit ihrem destruktiven Handeln die gute Arbeit der Bundesregierung in dieser Legislaturperiode beschädigen".
Karriere-Netzwerk Linkedin gibt ganzer Belegschaft eine Woche frei
Das Karriere-Netzwerk Linkedin schickt seine Belegschaft für eine Woche in den Urlaub. Wie das US-Unternehmen am Freitag mitteilte, haben fast alle der 15.900 Vollzeit-Beschäftigten ab kommendem Montag eine Woche frei, um sich nach mehr als einem Jahr im Corona-Homeoffice zu erholen und einen Burnout zu verhindern. Nur eine kleine Mannschaft soll den Betrieb aufrechterhalten und dann später eine Auszeit nehmen.
Draisaitl glänzt als Vorbereiter, Kahun als Torschütze: Oilers besiegen Flames
Angeführt von Leon Draisaitl und Dominik Kahun haben die Edmonton Oilers den nächsten Sieg in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL gefeiert. Der fünfmalige Stanley-Cup-Sieger setzte sich 3:2 gegen die Calgary Flames durch, bei allen drei Oilers-Toren war das deutsche Duo beteiligt.
Mehr als 18.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 18.000 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 18.129 neue Ansteckungsfälle und 120 neue Todesfälle registriert. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 20.472 Neuinfektionen und 157 neue Todesfälle verzeichnet.
WM-Auftaktniederlage für deutsche Curler
Mit einer Niederlage sind die deutschen Curler in die Weltmeisterschaft in Calgary gestartet. Die Mannschaft um den erst 21 Jahre alten Skip Sixten Totzek aus Rastatt verlor gegen Japan 5:8 und steht damit schon früh unter Druck.
Gonschinska: Leichtathleten vor Tokio eine Wundertüte
Seine Athleten sind für Idriss Gonschinska, den Generaldirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), im Hinblick auf die Olympia-Wettbewerbe in Tokio eine Wundertüte. Auch wegen der besonderen Umstände durch die Corona-Pandemie lehnte der 52-Jährige deshalb in einem Interview mit dem Internetportal t-online.de eine Vorhersage für Ergebnisse oder gar Medaillen in Japan ab.
Kanu-Olympiasieger Brendel: Tokio ohne ausländische Fans "ganz, ganz traurig"
Der dreimalige Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel blickt mit gedämpfter Vorfreude auf die Olympischen Spiele in Tokio. Nach dem Ausschluss ausländischer Fans werde es "ganz, ganz traurig", sagte der 33-Jährige dem Nachrichtenportal t-online: "Es wird keine Stimmung aufkommen. Ich gehe auch davon aus, dass es kein Olympisches Dorf gibt. Das ist eine Katastrophe. Das ist das, wovon die Olympischen Spiele leben."
Elber über Corona-Lage in Brasilien: "Es herrscht Chaos"
Der ehemalige Bundesligastar Giovane Elber hat auf die dramatische Coronalage in seiner Heimat Brasilien aufmerksam gemacht und den umstrittenen Präsidenten Jair Bolsonaro scharf kritisiert. "Unser Präsident hat während der Corona-Pandemie nur falsche Entscheidungen getroffen", sagte der 48-jährige Elber dem Nachrichtenportal t-online und forderte: "Die brasilianische Politik muss die Pandemie endlich ernster nehmen."
Rolfes: Mangelnde taktische Variabilität ein Grund für Aus von Bosz
Neben dem fehlenden hundertprozentigen Leistungswillen der Mannschaft war mangelnde taktische Variabilität ein Grund für die Entlassung von Trainer Peter Bosz beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen. "Du musst bereit sein, auch im Erfolg immer wieder deine Strategie anzupassen", sagte Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes im Interview mit ran.de, "der Gegner verändert sich ja auch, um dir gegenüber bestehen zu können. Also musst du ihm immer wieder neue Aufgaben stellen und neue Schwierigkeiten bereiten."
Schreiner, Koch - oder ab in die Natur? Nagelsmann will nicht lebenslang trainieren
Die Gerüchte halten sich hartnäckig, und irgendwann will Julian Nagelsmann sehr gerne "ins oberste europäische Regal" wechseln. Doch schon heute denkt der Trainer von RB Leipzig über die Zeit nach seiner Karriere im Fußballgeschäft nach. "Mich würde auch reizen, als Schreiner zu arbeiten oder eine Kochlehre zu machen", sagte Nagelsmann der Süddeutschen Zeitung: "Wobei: Das wäre lustig, wenn ich mit 50 als Ex-Bundesligatrainer in die Berufsschule gehen würde."
Emotionale Trauerfeier für die 50 Todesopfer von Zugunglück in Taiwan
Unter Tränen und mit inbrünstigen Gebeten haben Angehörige der mindestens 50 Opfer des schweren Zugunglücks in Taiwan gedacht. Rund hundert Menschen versammelten sich am Samstag nahe der Unglücksstelle, um gemeinsam eine taoistische Gebetszeremonie abzuhalten. Derweil versuchten Einsatzkräfte weiterhin, die in einem Tunnel bei Hualien verunglückten Waggons zu bergen. Dabei schlossen sie nicht aus, dass sich in den schwer beschädigten Eisenbahnwagen noch weitere Opfer befanden.
Bergungsarbeiten nach schwerem Bahnunglück in Taiwan
Nach dem verheerenden Zugunglück in Taiwan haben die Einsatzkräfte am Samstag mit den Aufräumarbeiten begonnen. Sie versuchten, die in einem Tunnel verunglückten und schwer beschädigten Waggons zu bergen, wie ein AFP-Reporter berichtete. Nach Angaben von Rettungskräfte war nicht auszuschließen, dass sich in den Eisenbahnwagen noch weitere Leichen befinden.
USA beraten mit Japan und Südkorea über nordkoreanisches Atomprogramm
Die USA haben vor dem Hintergrund des Konflikts mit Nordkorea den Schulterschluss mit ihren Verbündeten Japan und Südkorea gesucht. Der nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, traf sich am Freitag in Annapolis im Bundesstaat Maryland zu Beratungen mit seinem japanischen Kollegen Shigeru Kitamura und dem südkoreanischen Sicherheitsberater Suh Hoon.
Ägyptische Mumien ziehen in "Goldener Parade der Pharaonen" in neues Museum um
In einer bisher nie dagewesenen Aktion werden am Samstag (ab 18.00 Uhr MESZ) 22 Mumien quer durch Kairo "defilieren". Die Überreste von Königinnen und Königen aus dem antiken Ägypten werden dabei von eigens im Stil der damaligen Zeit dekorierten Wagen transportiert, auf denen jeweils der Name der oder des Verstorbenen zu lesen sein wird. Die "Goldene Parade der Pharaonen" wird live im Fernsehen übertragen.
Neuer landesweiter Lockdown in Frankreich
In Frankreich tritt am Samstag zum dritten Mal ein landesweiter Lockdown in Kraft. Angesichts der dritten Corona-Welle werden die bereits in 19 Verwaltungsbezirken geltenden Beschränkungen für vier Wochen auf das ganze Land ausgeweitet. Damit gilt in ganz Frankreich unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre ab 19.00 Uhr, die meisten Geschäfte müssen geschlossen bleiben.
Papst begeht Kreuzwegprozession auf nahezu menschenleerem Petersplatz
Papst Franziskus hat die traditionelle Kreuzwegprozession am Karfreitag wegen der Corona-Pandemiezum zweiten Mal auf dem weitgehend leeren Petersplatz im Vatikan begangen. Nur rund 200 Gläubige, Kardinäle und Kinder nahmen an der Zeremonie teil. Normalerweise findet die Prozession vor tausenden Gläubigen am Kolosseum in Rom statt.