Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Amiri bleibt in Mainz: "Auf jeden Fall"
Messi kehrt zurück, Lewandowski trifft doppelt
Trump: USA und Israel setzen neue Angriffe auf den Iran aus
Tebas fordert Infantinos Rücktritt: "Spitze des Eisbergs"
Sport
Brandt nach Ajax-Wechsel: "Für mich der richtige Schritt"
Der ehemalige deutsche Nationalspieler Julian Brandt hat seinen Wechsel zu Ajax Amsterdam als "richtigen Schritt" in ein "großartiges Projekt" bezeichnet. In seinem ersten Interview für den niederländischen Rekordmeister betonte der 28-Jährige am Samstag, dass ihn insbesondere die Vision von Ajax' technischem Direktor Jordi Cruyff überzeugt habe.
Politik
Streit um Migrationskrise in Ceuta: Sondersitzung der EU-Innenminister am Dienstag
Die Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika hat zu schwerem Streit in der EU geführt. Die EU-Innenminister werden sich am Dienstag in einer Dringlichkeitssitzung mit den "Entwicklungen in Ceuta" befassen, wie die irische EU-Ratspräsidentschaft im Onlinedienst X ankündigte. Während mehrere EU-Mitgliedstaaten die spanische Regierung kritisierten, warf Spaniens sozialistischer Regierungschef Pedro Sánchez einigen EU-Ländern eine "egoistische" und "rechtswidrige" Reaktion vor.
Letzte Nachrichten
TUI setzt auf Osterurlaub auf Mallorca und in Deutschland
Der Reisekonzern TUI sieht Potenzial für Osterurlaub am Mittelmeer: TUI sei in enger Abstimmung mit den wichtigsten europäischen Urlaubsländern, die sich in den vergangenen Wochen und Monaten mit guten Konzepten auf den Neustart vorbereitet hätten - "allen voran Mallorca", erklärte das Unternehmen am Montag. Weiterhin angesagt ist nach Angaben des Reiseanbieters auch Urlaub im eigenen Land.
Von der Leyen, Harris und Ardern warnen vor Folgen der Pandemie für Frauenrechte
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, US-Vizepräsidentin Kamala Harris und Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern haben vor den Folgen der Corona-Pandemie für Frauenrechte weltweit gewarnt. Von der Leyen unterstrich bei einer Rede zum Weltfrauentag am Montag im Brüsseler EU-Parlament die Leistung von Frauen in der Pandemie. Zugleich würden diese jedoch stärker unter den Folgen leiden, unterstrichen Harris und Ardern jeweils in einer Videobotschaft an die Abgeordneten.
USA lockern Corona-Empfehlungen für Geimpfte
Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat die Corona-Empfehlungen für Geimpfte gelockert. Vollständig geimpfte Menschen könnten fortan bei sich zu Hause wieder ohne Schutzmaske und Abstandsregeln Gäste empfangen, wenn diese ebenfalls geimpft seien, sagte CDC-Chefin Rochelle Walensky am Montag.
Italien zählt mehr als 100.000 Corona-Tote
Italien hat am Montag die Marke von 100.000 Corona-Toten überschritten. Mit weiteren 318 Todesopfern binnen 24 Stunden erhöhte sich die Zahl der Todesfälle auf 100.103, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.
EU-Bankenaufsicht wird Opfer von Sicherheitslücke bei Microsofts Exchange
Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) in Paris ist Opfer der Sicherheitslücke in Microsofts E-Mail-Dienst Exchange geworden. Als "Vorsichtsmaßnahme" seien die Systeme abgeschaltet worden, erklärte die EBA. Ob womöglich Daten abflossen, ist demnach noch unklar. Bislang gebe es keine Hinweise darauf, erklärte die Behörde am Montag. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Studie: Frauen schätzen ihr Finanzwissen häufig zu schlecht ein
Frauen engagieren sich weniger am Aktienmarkt als Männer - dabei fehlt ihnen einer Studie zufolge teilweise gar nicht das nötige Wissen in Finanzfragen, sondern Selbstvertrauen. Eine geringere Finanzkompetenz bei Frauen sei in zwei Dritteln der Fälle auf tatsächliche Wissenslücken zurückzuführen, "ein Drittel dagegen hängt mit den eigenen Selbstzweifeln in Bezug auf Finanzwissen und Entscheidungsfindung zusammen", erklärte das ZEW Mannheim am Montag.
Schweizer Großbank UBS wehrt sich in Paris gegen Milliardenbuße
Die Schweizer Großbank UBS steht in Paris erneut in einer Affäre um Steuerbetrug in Milliardenhöhe vor Gericht. Das Geldhaus wehrt sich in dem am Montag eröffneten Berufungsprozess gegen die Verurteilung zu einer Rekordbuße von 3,7 Milliarden Euro. Pariser Richter hatten die Schweizer Bank vor gut zwei Jahren schuldig gesprochen, wohlhabende französische Kunden jahrelang zur Steuerhinterziehung verleitet zu haben. Die UBS legte Rechtsmittel ein.
Drahtzieher von Ibiza-Video scheitert mit Eilantrag gegen Auslieferung an Österreich
Das Bundesverfassungsgericht hat den Eilantrag des mutmaßlichen Drahtziehers des Ibiza-Videos gegen eine Auslieferung nach Österreich abgelehnt. Er habe nicht dargelegt, dass er in Österreich politisch verfolgt werde und ihn dort kein faires Verfahren erwarte, teilte das Gericht am Montag in Karlsruhe mit. Das Berliner Kammergericht hatte zuvor einer Auslieferung von Julian H. wegen des Verdachts auf Erpressung im Zusammenhang mit dem Video und möglicher Drogenstraftaten zugestimmt. (Az. 2 BvR 337/21)
Amazon-Milliardärin MacKenzie Scott heiratet Lehrer aus Seattle
Die Ex-Frau von Amazon-Gründer Jeff Bezos, MacKenzie Scott, hat zwei Jahre nach ihrer Scheidung wieder geheiratet. Wann die Hochzeit mit dem Lehrer Dan Jewett aus Seattle genau stattfand, war am Montag zunächst unklar. Auf ihrer aktualisierten Amazon-Seite hieß es lediglich, dass sie "gemeinsam mit ihren vier Kindern und ihrem Ehemann Dan" in Seattle lebe.
Drei junge Männer sollen Elfjährige im Landkreis Göppingen vergewaltigt haben
Drei junge Männer sollen in einer Gemeinde im baden-württembergischen Landkreis Göppingen ein elfjähriges Mädchen vergewaltigt haben. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag in Ulm mitteilten, wurde das Kind am späten Donnerstagnachmittag in eine Wohnung gelockt. Dort sollen sich die drei Männer im Alter von 18 und 19 Jahren am dem Mädchen vergangen haben.
Eintracht-Dauerbrenner Hasebe verlängert bis 2022
Dauerbrenner Makoto Hasebe (37) bleibt dem Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt ein weiteres Jahr erhalten. Wie der Bundesliga-Tabellenvierte am Montag mitteilte, wurde der zum Saisonende auslaufende Vertrag des japanischen Defensivallrounders um ein Jahr bis Ende Juni 2022 verlängert.
Knallrote Riesen-Klitoris vor Pariser Eiffelturm aufgestellt
Eine knallrote Klitoris neben dem "bekanntesten Phallus von Paris" - dem Eiffelturm: Damit haben französische Aktivistinnen am Weltfrauentag auf die mangelnde sexuelle Aufklärung vieler Mädchen und Frauen aufmerksam gemacht. Die "Klito-Gang" stellte den aufblasbaren Kitzler am Montag auf dem Trocadero gegenüber vom Eiffelturm auf.
Von der Leyen geht von weiteren Export-Blockaden für Corona-Impfstoff aus
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen geht davon aus, dass es weitere Export-Blockaden für Corona-Impfstoff geben wird. Der vergangene Woche von Italien verhängte Ausfuhrstopp von Astrazeneca-Impfstoff nach Australien "war kein Einzelfall", sagte von der Leyen am Montag der "Wirtschaftswoche". Grund seien die großen Rückstände des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca bei Lieferungen an die EU-Länder.
Pariser Krankenhäuser müssen wegen Corona erneut OPs absagen
Wegen eines starken Anstiegs der Corona-Zahlen im Pariser Großraum müssen die Krankenhäuser erneut nicht dringende Operationen verschieben. Die regionale Gesundheitsbehörde ARS wies die Kliniken am Montag an, 40 Prozent ihrer medizinischen und chirurgischen Eingriffe zu verschieben, um Betten für Covid-19-Patienten freizumachen.
Uigurische Frauen protestieren in Istanbul gegen Chinas Haftlager
Hunderte uigurische Frauen haben bei einer Kundgebung zum Internationalen Frauentag in Istanbul die Unterdrückung ihrer Volksgruppe in China angeprangert. Bei einem Protestmarsch in der Nähe des chinesischen Konsulats forderten sie die Schließung aller Umerziehungs- und Haftlager in ihrer chinesischen Heimatprovinz Xinjiang sowie ein Ende des dortigen "Genozids". Viele Demonstrantinnen trugen die hellblaue Flagge der uigurischen Unabhängigkeitsbewegung.
Auswahl der Geschworenen in Prozess um Tod von George Floyd verzögert sich
Im US-Prozess gegen einen weißen Ex-Polizisten wegen des gewaltsamen Todes von George Floyd hat sich die Auswahl der Geschworenen verzögert. Vor dem Gericht in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota sorgte am Montag zunächst die Frage eines möglichen dritten Anklagepunktes gegen den entlassenen Polizisten Derek Chauvin für Verwirrung. Die Auswahl der zwölfköpfigen Jury dürfte deswegen frühestens am Dienstag beginnen.
Prozess gegen weißen Ex-US-Polizisten wegen Todes von George Floyd begonnen
Knapp zehn Monate nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd hat in Minneapolis der Prozess gegen den weißen Ex-Polizisten Derek Chauvin begonnen. In dem stark gesicherten Gerichtssaal in der Stadt im Bundesstaat Minnesota ging es am Montag zunächst um einen möglichen dritten Anklagepunkt gegen Chauvin. Später sollte die Auswahl der zwölf Geschworenen beginnen.
Oprah Winfrey: Weder die Queen noch Prinz Philip sprachen über Archies Hautfarbe
An den Gesprächen im britischen Königshaus über die Hautfarbe des Sohnes von Prinz Harry und seiner Frau Meghan sind nach Angaben von US-Starmoderatorin Oprah Winfrey weder Königin Elizabeth II. noch deren Ehemann Prinz Philip beteiligt gewesen. Harry "wollte sichergehen, dass ich weiß, ... dass es weder seine Großmutter noch sein Großvater waren, die Teil dieser Gespräche waren", sagte Winfrey am Montag nach ihrem aufsehenerregenden Interview mit dem Paar dem Sender CBS.
Chinesischer Trawler mit 130 Tonnen Heizöl vor Mauritius auf Grund gelaufen
Vor der Küste von Mauritius im Indischen Ozean ist ein chinesischer Trawler mit 130 Tonnen Heizöl an Bord auf Grund gelaufen. Nach Angaben von Fischereiminister Sudheer Maudhoo gab der Kapitän der "Lurong Yuan Yu" am Sonntagabend SOS-Signale ab. Die Behörden des Inselparadieses mobilisierten die Küstenwache und Soldaten, um eine Ölpest zu verhindern. Maudhoo kündigte eine Inspektion des Schiffes an, um mögliche Lecks zu finden.
Weltweit jedes dritte Reiseziel für Touristen geschlossen
Die Zunahme von Corona-Infektionen aufgrund von Virusmutationen hat den weltweiten Tourismus wieder stärker zum Erliegen gebracht. Wie die in Madrid ansässige Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (UNWTO) am Montag mitteilte, hatte Anfang Februar fast jedes dritte Reiseland (32 Prozent) seine Grenzen für internationale Touristen vollständig geschlossen. Anfang Februar traf dies demnach auf 69 von 217 Reisezielen zu - davon 30 in Asien und im Pazifik, 15 in Europa und elf in Afrika.
Audi haftet vorerst nicht für manipulierte VW-Dieselmotoren in seinen Autos
Audi muss im Dieselskandal vorerst nicht für von Volkswagen hergestellte manipulierte Motoren in seinen Autos haften. Das Oberlandesgericht (OLG) Naumburg habe nicht fehlerfrei festgestellt, dass Audi die Entscheidung für die illegale Software getroffen habe oder von einer solchen Entscheidung bei VW wusste, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Montag und verwies den Fall zur erneuten Verhandlung zurück. Ein Gebrauchtwagenkäufer hatte die VW-Tochter auf Schadenersatz verklagt. (Az. VI ZR 505/19)
Brief eines Vergewaltigers zum Frauentag in Frankreich veröffentlicht
Zum Weltfrauentag hat die linksgerichtete französische Zeitung "Libération" den Brief eines Vergewaltigers an sein Opfer veröffentlicht - und damit Empörung hervorgerufen. Frauenrechtlerinnen sprachen am Montag von einer "Schande". Das Opfer äußerte sich dagegen erleichtert über das Geständnis seines Peinigers.
BVB wohl ohne Guerreiro und Reyna - Haaland fit
Borussia Dortmund muss im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen den FC Sevilla am Dienstagabend (21.00 Uhr/Sky) wahrscheinlich auf Raphael Guerreiro und Gio Reyna verzichten. "Bei beiden ist es eine Frage von Tagen. Man muss eben sehen, ob drei, fünf oder sieben Tage", sagte Trainer Edin Terzic am Montag.
Landesweite Razzien in NRW nach Hinweisen aus den USA auf Kinderpornografie
Nach Hinweisen aus den USA hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen wegen Kinderpornografieverdachts landesweit Durchsuchungsbeschlüsse gegen 73 Beschuldigte vollstreckt. Dabei wurde in den vergangenen eineinhalb Wochen 54 Objekte in 40 Städten durchsucht, wie die Staatsanwaltschaft Köln am Montag mitteilte. Die Beschuldigten sollen demnach sich beziehungsweise anderen kinderpornografische Inhalte vor allem über soziale Netzwerke verschafft haben. Haftbefehle wurden nicht vollstreckt.
Mindestens 30 Tote durch Explosionen in Militärlager in Äquatorialguinea
Eine Serie von vier Explosionen hat am Sonntag die Stadt Bata im zentralafrikanischen Äquatorialguinea erschüttert und mindestens 30 Menschen in den Tod gerissen. Etwa 600 weitere Menschen wurden verletzt, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Nach Angaben der Behörden explodierten mehrere Waffen- und Munitionsdepots auf einem Militärstützpunkt. Staatschef Teodoro Obiang Nguema sprach von "einem Unfall aufgrund von Fahrlässigkeit".
Elfjähriger Autodieb stiehlt Wagen vor Imbiss im niedersächsischen Gifhorn
Ein elfjähriger Autodieb hat in Gifhorn in Niedersachsen die Gunst der Stunde genutzt. Nach Polizeiangaben vom Montag fuhr der Junge kurzentschlossen mit dem Wagen eines 31-Jährigen los, der sich in einem Imbiss etwas zu essen holen wollte. Der Besitzer hatte zu diesem Zweck auf einem Parkstreifen gehalten.
Bayern-Bonus? DFB weist Reus-Kritik als "überzogen" zurück
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die scharfen Vorwürfe von Nationalspieler Marco Reus an Schiedsrichter Marco Fritz brüsk zurückgewiesen. "Die in der ersten Enttäuschung sicherlich auch in der Form überzogene Kritik hat diese Spielleitung ganz sicher nicht verdient", teilte die Sportliche Leitung der Elite-Schiedsrichter beim DFB mit Chef Lutz Michael Fröhlich mit.
EU-Kommission "überrascht" über Verlängerung von belgischem Reiseverbot
Die EU-Kommission hat die von Belgien beschlossene Verlängerung des Verbots von Auslandsreisen wegen der Corona-Pandemie kritisiert. "Wir waren überrascht, als wir am Freitag in der Presse von einer erneuten Verlängerung des Reiseverbots gelesen haben", sagte ein Sprecher der Brüsseler Behörde am Montag. Ein pauschales Reiseverbot sei nicht verhältnismäßig.
Deutsche Bahn und Lufthansa weiten Zusammenarbeit aus
Deutsche Bahn (DB) und Lufthansa wollen gemeinsam mehr Reisende innerhalb Deutschlands für den Zug gewinnen und sich dafür enger vernetzen. Beide Konzerne kündigten am Montag insbesondere einen "raschen Ausbau gemeinsamer Angebote für den Zug zum Flug" an: Das bedeutet neue Verbindungen zum größten deutschen Flughafen und Lufthansa-Hauptsitz Frankfurt am Main. Die stärkere Kooperation soll Standards "bei der umweltfreundlichen Vernetzung der Verkehrsträger" setzen.
Frankreich hat seit Freitag 600.000 Menschen geimpft
Frankreich hat seit Freitag fast 600.000 Menschen geimpft: "585.000 Franzosen sind seit Freitag geimpft worden", schrieb Premierminister Jean Castex auf Twitter. Besonders in Corona-Hotspots wie Paris und Nizza wurde zahlreichen Menschen am Samstag und Sonntag eine Dosis verabreicht. Gesundheitsminister Olivier Véran kündigte an, an den Wochenend-Impfungen festhalten zu wollen. "Jedes Mal, wenn Impfstoff zur Verfügung steht, muss ein Franzose geimpft werden - ob es nun Montag oder Sonntag ist", sagte er am Sonntagabend nach einem Besuch von zwei Impfzentren in Tourcoing in Nordfrankreich. In Frankreich lag zuletzt vor allem das Vakzin von Astrazeneca auf Halde. In Nizza wurden am Wochenende nach Angaben der Stadtverwaltung fast 13.000 Menschen geimpft. Bürgermeister Christian Estrosi sprach von einer "logistischen Heldentat". In Nizza galt bereits das zweite Wochenende in Folge eine Ausgangssperre. Für den Pariser Großraum standen gut 50.000 zusätzliche Dosen des Impfstoffs von Pfizer und Biontech zur Verfügung. Die Neuinfektionszahlen liegen in Frankreich weiter deutlich über dem Höchstwert von 5000, den Präsident Emmanuel Macron im Herbst ausgegeben hatte. Zuletzt wurden rund 21.800 neue Fälle binnen eines Tages gemeldet, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. (A.Nikiforov--DTZ)
Frauentag: Giffey fordert mehr Gleichberechtigung
Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) hat anlässlich des Weltfrauentags gefordert, die Anstrengungen für Gleichberechtigung zu verstärken. Die Corona-Pandemie habe bereits bestehende Ungleichheiten noch einmal verstärkt, gerade im Beruf, sagte Giffey am Montag im Bayerischen Rundfunk. "Wenn einer zuhause bleiben muss, wägt die Familie ab - dann tritt eher der mit dem geringeren Einkommen zurück." Das seien meistens die Frauen, "das ist das Problem". Giffey forderte deshalb unter anderem, soziale Berufe mit einem hohen Anteil an Frauen aufzuwerten. Hoffnungen verbindet sie mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, der ab 2025 kommen soll. Das sei ein "Gamechanger" für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, zeigte sich die SPD-Politikerin überzeugt. Alarmiert zeigte sich die Ministerin von Zahlen über mehr Suchtprobleme bei Frauen und steigende häusliche Gewalt in der Corona-Pandemie. "Jeder einzelne muss aufmerksam sein, wenn in seinem Umfeld eine Frau ist, bei der man denkt, sie hat vielleicht Probleme – dann lieber einmal mehr nachfragen, lieber einmal mehr hinschauen und Hilfe holen", sagte Giffey. Insgesamt sei in den vergangen 100 Jahren schon viel erreicht worden, sagte die Frauenministerin. Es gebe aber auch noch viel zu tun, etwa, was Frauen in Führungspositionen betreffe. Es gehe darum, nicht nur Blumen, sondern auch die Macht zu verteilen. (V.Sørensen--DTZ)
Drei Aktivisten in Thailand wegen Majestätsbeleidigung in Untersuchungshaft
Drei prominente Aktivisten der Demokratiebewegung in Thailand müssen wegen Majestätsbeleidigung in Untersuchungshaft. Ein Gericht in Bangkok lehnte am Montag eine Freilassung gegen Kaution ab. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft teilte mit, Panusaya "Rung" Sithijirawattanakul, Panupong "Mike" Jadnok und Jatupat "Pai" Boonpattararaksa werde wegen der Organisation einer Demonstration im Zentrum von Bangkok im September 2020 die Verletzung mehrerer Gesetze gegen Majestätsbeleidigung vorgeworfen.