Empfohlen
Letzte Nachrichten
Neuseeland verhängt nach Corona-Fall landesweiten Lockdown
Nach einem im Inland übertragenen Corona-Fall hat die neuseeländische Regierung einen dreitägigen landesweiten Corona-Lockdown verhängt. Regierungschefin Jacinda Ardern verkündete die Maßnahme am Dienstag als Reaktion auf die erste einheimische Übertragung des Coronavirus seit sechs Monaten. "Wir haben anderswo gesehen, was passieren kann, wenn wir die Lage nicht in den Griff bekommen", sagte sie in einer Fernsehansprache. "Wir haben nur eine Chance." Sie nannte die hochansteckende Delta-Variante einen möglichen Wendepunkt in der Pandemie.
Großes Fassadenstück von Stuttgarter Hauptbahnhof abgefallen
Am Stuttgarter Hauptbahnhof ist in der Nacht zum Dienstag ein Stück der Fassade abgefallen. Es habe ein Loch von etwa drei Metern Durchmesser an der Außenseite des Bonatzbaus hinterlassen, teilte die Polizei mit. Verletzt worden sei niemand.
Unwetter hinterlässt schwere Schäden in ostfriesischer Gemeinde
Ein Sturm hat in der Gemeinde Großheide in Ostfriesland am Montagabend mehrere Häuser schwer beschädigt. Einige der Gebäude seien unbewohnbar, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstagmorgen in Aurich. Die Bewohner seien von der Gemeinde in Notunterkünfte gebracht worden. Einen genauen Überblick über die Schäden gab es zunächst noch nicht.
"Vater des Sudoku" im Alter von 69 Jahren gestorben
Der "Vater" des Zahlenrätsels Sudoku ist im Alter von 69 Jahren gestorben. Wie der von ihm gegründete Verlag Nikoli mitteilte, starb der Japaner Maki Kaji am 10. August nach langem Kampf gegen den Krebs. "Herr Kaji war als Vater des Sudoku bekannt und wurde von Rätselfans auf der ganzen Welt geliebt", erklärte der Verlag auf seiner Website.
Suche nach zwei Vermissten nach Flutwelle in Höllentalklamm wird fortgesetzt
Nach der Flutwelle in der Höllentalklamm nahe Garmisch-Partenkirchen ist die Suche nach zwei weiterhin vermissten Menschen am Dienstagmorgen fortgesetzt worden. "Die Suchmaßnahmen laufen weiter", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim nach einer Unterbrechung des Einsatzes in der Nacht. Zeugen hatten nach der Flutwelle infolge von Starkregen am Montag berichtet, die beiden Vermissten seien weggespült worden.
Zwei Tote bei schwerem Waldbrand nahe Saint-Tropez
Mindestens zwei Tote und mehr als 20 Verletzte: Das ist die vorläufige Bilanz des bisher schwersten Waldbrandes in Frankreich in diesem Jahr, wie die Präfektur des südfranzösischen Verwaltungsbezirks Var am Mittwoch erklärte. Im Hinterland des Badeorts Saint-Tropez kämpfte die Feuerwehr weiter gegen die Flammen, tausende Menschen mussten auf Notunterkünfte ausweichen. Aus anderen Gebieten in Südfrankreich wurden derweil neue Brände gemeldet.
Ein Toter bei schwerem Waldbrand nahe Saint-Tropez
Bei einem schweren Waldbrand in Südfrankreich ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Die Präfektur sprach am Mittwoch von einem Todesopfer. Der Radiosender France Bleu Provence berichtete, es handele sich um einen rund 50 Jahre alten Mann, der in der Gemeinde Grimaud westlich des Badeorts Saint-Tropez tot in seinem Haus aufgefunden worden sei.
Tausende Menschen vor Waldbrand in Südfrankreich gerettet
Tausende Anwohner und Touristen sind in Südfrankreich vor einem schweren Waldbrand in Sicherheit gebracht worden. Nahe dem Badeort Saint-Tropez wurden nach Behördenangaben vom Dienstag mehrere Campingplätze und Wohnhäuser evakuiert. Auch in der portugiesischen Urlaubsregion Algarve kämpfte die Feuerwehr gegen einen großen Waldbrand. Dort mussten rund 60 Menschen ihre Häuser verlassen.
Tausende Menschen in Südfrankreich vor Waldbrand in Sicherheit gebracht
Wegen eines schweren Waldbrandes sind in Südfrankreich tausende Anwohner und Touristen in Sicherheit gebracht worden. Nahe dem Badeort Saint-Tropez wurden nach Behördenangaben vom Dienstag mehrere Campingplätze evakuiert. Rund 750 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen. Starker Wind behindert die Löscharbeiten.
Japan weitet Gesundheitsnotstand auf weitere Präfekturen aus
Eine Woche vor Beginn der Paralympics in Tokio hat die japanische Regierung den Gesundheitsnotstand wegen rapide steigender Corona-Infektionszahlen verlängert und auf weitere Landesteile ausgedehnt. Der Notstand, der bisher in der Hauptstadtregion und fünf weiteren Präfekturen galt, gelte nun auch in sieben weiteren Präfekturen, teilte die Regierung am Dienstag mit. Für alle Regionen wurde der Notstand, der ursprünglich am 31. August auslaufen sollte, bis zum 12. September verlängert.
Bob Dylan wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen verklagt
US-Folk-Star Bob Dylan ist wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen verklagt worden. Das mutmaßliche Opfer gibt in der bereits am Freitag bei einem New Yorker Gericht eingereichten Klage an, vor fast 60 Jahren im Alter von zwölf Jahren von Dylan missbraucht worden zu sein.
Elfenbeinküste beginnt mit Impfungen gegen Ebola
Die Elfenbeinküste hat nach einer Ebola-Infektion in der Wirtschaftsmetropole Abidjan mit Impfungen gegen die lebensbedrohliche Infektionskrankheit begonnen. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurde der Impfstoff aus dem Nachbarland Guinea am Montag zuerst an Gesundheitspersonal sowie an "enge Verwandte und Kontaktpersonen" der Infizierten verabreicht. Insgesamt hat die Elfenbeinküste demnach 5000 Impfdosen von Guinea erhalten.
Blue Origin klagt gegen Milliarden-Auftrag der Nasa an SpaceX
Das Raumfahrtunternehmen Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat die US-Regierung wegen eines Milliarden-Auftrags an den Konkurrenten SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk verklagt. Wie Blue Origin am Montag mitteilte, sollen mit der Klage "Fehler" im Vergabeverfahren für die neue Mondlandefähre der Raumfahrtbehörde Nasa behoben werden. Die Nasa hatte den 2,9 Milliarden Dollar (2,5 Milliarden Euro) teuren Auftrag im April an SpaceX vergeben.
Zahl der Todesopfer durch Überschwemmungen in der Türkei auf 77 gestiegen
In der Türkei hat sich die Zahl der Todesopfer durch die verheerenden Überschwemmungen der vergangenen Woche auf 77 erhöht. 40 weitere Menschen würden noch vermisst, teilten die türkischen Behörden am Montag mit.
Zahl der Todesopfer durch Erdbeben in Haiti steigt auf mehr als 1400
Die Zahl der Todesopfer durch das schwere Erdbeben in Haiti am Wochenende ist auf mehr als 1400 gestiegen. Laut einer aktualisierten Bilanz gebe es 1419 Tote und mehr als 6900 Verletzte durch das Beben, teilte der Zivilschutz am Montag mit. Mehr als 37.000 Häuser seien zerstört worden. Zuvor war von knapp 1300 Toten und 5700 Verletzten die Rede gewesen.
Biontech und Pfizer reichen in USA Unterlagen für dritte Corona-Impfdosis ein
Der Mainzer Impfstoffentwickler Biontech und sein US-Partner Pfizer haben bei den US-Behörden Unterlagen für eine künftige Zulassung einer dritten Corona-Impfdosis eingereicht. Die Unternehmen übermittelten der US-Arzneimittelbehörde FDA Daten ihrer Phase-1-Studie zu einer solchen Auffrischimpfung, wie Biontech und Pfizer am Montag mitteilten. Diese würden "ein vorteilhaftes Sicherheitsprofil sowie robuste Immunantworten" zeigen.
Prozess gegen Essener Oberarzt wegen Totschlagsverdachts beginnt vor Landgericht
Gegen einen Essener Oberarzt beginnt am Dienstag (09.00 Uhr) ein Prozess wegen des Verdachts des Totschlags vor dem Landgericht der nordrhein-westfälischen Stadt. Die Staatsanwaltschaft legt ihm zur Last, im November einem Patienten eine Kombination von Medikamenten verabreicht zu haben, die zum Tod des 47-Jährigen geführt haben soll. Nach Angaben des Gerichts handelt es sich dabei um einen von drei angeklagten Fällen.
Israel bittet wegen Waldbrands nahe Jerusalem Ausland um Hilfe
Die israelische Regierung hat um internationale Hilfe im Kampf gegen einen schweren Waldbrand nahe Jerusalem gebeten. Griechenland und Zypern hätten bereits zugesagt, Löschflugzeuge nach Israel zu schicken, sagte ein Sprecher des israelischen Außenministeriums am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Darüber hinaus seien noch weitere Länder mit der Bitte um Hilfe kontaktiert worden, darunter Italien und Frankreich.
Waldbrand bei Jerusalem noch nicht unter Kontrolle
In den Bergen bei Jerusalem hat am Montag am zweiten Tag in Folge ein Waldbrand gewütet. "Hunderte Familien" in Gemeinden am westlichen Stadtrand von Jerusalem seien in Sicherheit gebracht worden, teilte die israelische Polizei mit. Laut einem Sprecher der Rettungskräfte wurden bislang drei Gemeinden evakuiert. Hunderte Feuerwehrleute, zehn Löschflugzeuge und ein Hubschrauber waren im Einsatz, um die sich ausbreitenden Flammen einzudämmen.
Flutwelle reißt in Höllentalklamm Menschen mit
Nach Starkregen hat eine Flutwelle in der Höllentalklamm nahe Garmisch-Partenkirchen am Montag mehrere Menschen mitgerissen. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim am Abend mitteilte, konnten acht von ihnen aus dem Wasser gerettet werden. Zwei weitere Menschen würden aber "mit hoher Wahrscheinlichkeit" noch vermisst.
Rettungseinsatz nach Flutwelle in Höllentalklamm bei Garmisch-Partenkirchen
Nach Starkregen hat eine Flutwelle in der Höllentalklamm nahe Garmisch-Partenkirchen am Montag mehrere Menschen mitgerissen. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim am frühen Abend mitteilte, konnten vier von ihnen aus dem Wasser gerettet werden. Es war jedoch zunächst unklar, ob es darüber hinaus noch Vermisste gibt.
Weiterer Tatverdächtiger in Missbrauchskomplex Münster vor Gericht
Vor dem Landgericht Münster muss sich ab Dienstag (09.00 Uhr) ein weiterer Tatverdächtiger im Missbrauchskomplex verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt dem 37-Jährigen aus Wuppertal zur Last, einen damals Neunjährigen vermutlich im Auto von dessen Ziehvater schwer sexuell missbraucht zu haben. Bei dem Opfer soll es sich um den Jungen handeln, der unter anderem in einer Gartenlaube in Münster von mehreren Männern schwer sexuell missbraucht wurde.
Bayerische Polizei findet mehr als 170 Kilogramm Ecstasy in Auto
In der Nähe von Münchberg in Oberfranken hat die Verkehrspolizei Hof mehr als 170 Kilogramm Ecstasy-Tabletten in einem Kastenwagen entdeckt. Die Beamten hätten das Fahrzeug auf einem Autohof kontrolliert, teilte das bayerische Landeskriminalamt am Montag in München mit. Auf der Ladefläche hätten sie die Drogen gefunden, die auf dem Schwarzmarkt etwa fünf Millionen Euro wert seien.
Seltene australische Beutelmaus-Art überlebt verheerende Waldbrände
Eine seltene australische Beutelmaus-Art hat zur Freude der Wissenschaftler die verheerenden Waldbrände vor zwei Jahren überlebt. Bei Untersuchungen im Bulburin-Nationalpark in Queensland im Osten des Landes seien 21 Exemplare der Silberfarbenen Breitfußbeutelmaus gefunden worden, berichtete Andrew Baker von der Technischen Universität Queensland am Montag: "Das heißt, dass sie überleben." Da ein Drittel ihres gesamten Habitats bei den Bränden 2019 in Flammen aufgegangen war, hatte Baker zuvor bereits ihr Aussterben in der Region befürchtet.
Neuer Waldbrand südöstlich von Athen ausgebrochen
Südöstlich von Athen ist ein neuer Waldbrand ausgebrochen. Die Bewohner dreier Dörfer 50 Kilometer südöstlich der griechischen Hauptstadt wurden laut Feuerwehr am Montag zur sofortigen Evakuierung aufgerufen. Der Brand wütete demnach nahe der Hafenstadt Lavrio.
Polizei in Hessen nimmt mutmaßlichen Tierquäler fest
Im hessischen Wetteraukreis hat die Polizei einen Mann vorläufig festgenommen, der in mehreren Fällen Wirbeltiere gequält und getötet haben soll. In Ober-Mörlen seien immer wieder tote Tiere gefunden worden, teilte die Polizei in Friedberg am Montag mit. Bei den Ermittlungen sei sie auf die Spur des polizeibekannten 35-Jährigen gekommen.
Bekannter chinesischer Mediziner wegen Kritik an Corona-Politik unter Druck
Nach seiner Kritik am kompromisslosen Kurs der chinesischen Regierung in der Coronapandemie ist ein bekannter chinesischer Mediziner unter Druck geraten. Wie die Fudan-Universität in Shanghai am Sonntag mitteilte, leitete sie nach Plagiatsvorwürfen im Internet eine Untersuchung gegen ihren Experten für Infektionskrankheiten, Zhang Wenhong, ein. Dieser hatte Ende Juli im Online-Netzwerk Weibo eine allmähliche "Rückkehr zur Normalität" gefordert und erklärt, die Menschheit müsse lernen, mit dem Virus zu leben.
Bundesgerichtshof bestätigt Hafturteil gegen Hilfspfleger wegen dreifachen Mordes
Das Hafturteil des Landgerichts München I gegen den sogenannten Todespfleger Grzegorz W. ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof habe die Revisionen der Nebenkläger zurückgewiesen, teilte eine Sprecherin am Montag auf Anfrage mit. W. war im Oktober in München zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest und ordnete Sicherungsverwahrung an. (Az. 1 StR 150/21)
Sri Lankas Gesundheitsministerin wegen Corona-Irrlehren abgesetzt
Wegen der Verbreitung von Falschinformationen über das Coronavirus ist Sri Lankas Gesundheitsministerin abgesetzt worden. Zuvor hatte Ministerin Pavithra Wanniarachchi für den angeblichen Corona-"Zaubertrank" eines selbsternannten Wunderheilers geworben und das Mittel auch selbst öffentlich eingenommen. Im Januar war sie dann mit Covid-19 auf der Intensivstation gelandet. Wie das Präsidialamt am Montag mitteilte, wurde die Zuständigkeit für das Gesundheitsressort nun einem Kabinettskollegen Wanniarachchis übertragen.
Hessische Polizei durchsucht 39 Wohnungen wegen Kinderpornografie
In Hessen hat das Landeskriminalamt (LKA) in der vergangenen Woche 39 Wohnungen wegen des Verdachts auf Kinderpornografie durchsucht. 45 Beschuldigten würden der Besitz und die Verbreitung von Kinder- oder Jugendpornografie sowie einem Beschuldigten sexueller Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen zur Last gelegt, wie das LKA am Montag in Wiesbaden mitteilte. Die 40 Männer und sechs Frauen im Alter von zwölf bis 62 Jahren stünden nach jetzigem Kenntnisstand untereinander nicht in Kontakt.
ADAC warnt vor langen Staus an kommendem Wochenende
Angesichts des Ferienendes in etlichen Bundesländern warnt der ADAC für das kommende Wochenende vor vollen Straßen. Besondere Staugefahr herrsche wegen des anhaltenden Trends zum Urlaub im Inland dabei auch auf den Zufahrtsstraßen zu Ausflugsregionen etwa in den Bergen und an den Küsten, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. Betroffen seien unter anderem die Autobahnen in Nord- und Süddeutschland.
Feuerwehr kämpft gegen Waldbrände in Marokko
Nach den verheerenden Bränden in Griechenland und der Türkei kämpft die Feuerwehr nun auch in Marokko und Israel gegen Waldbrände. Im Norden Marokkos vernichteten die Flammen nach Behördenangaben bis Sonntagabend bereits rund 200 Hektar Wald, die Löscharbeiten dauerten in der Nacht zum Montag an. In mehreren Teilen des nordafrikanischen Landes herrschen seit Tagen Temperaturen von bis zu 49 Grad Celsius.