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Nächtliche Ausgangssperre in Australiens zweitgrößter Stadt wegen Corona
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie gilt in Australiens zweitgrößter Stadt Melbourne ab Montagabend eine nächtliche Ausgangssperre. Die Maßnahme sei die Reaktion auf eine Reihe von Straßenpartys, ausgelassene Kneipen-Touren und anderen Feiern am vergangenen Wochenende, sagte der Premierminister des Staates Victoria, Dan Andrews. "Viele Leute haben die Regeln gebrochen und sich nicht verhalten wie sie sollten, wirklich schlechte Entscheidungen getroffen", beklagte Andrews.
Frau stürzt bei Garmisch-Partenkirchen hundert Meter ab und stirbt
In Farchant bei Garmisch-Partenkirchen ist eine Frau bei einer Bergwanderung am Sonntag tödlich verunglückt. Die 59-Jährige war mit ihrem Mann unterwegs und stürzte aus zunächst unklarer Ursache an einem Aussichtspunkt hundert Meter in die Tiefe, wie die Polizei in Rosenheim am Montag mitteilte. Rettungskräfte, Polizei und Bergwacht seien im Einsatz gewesen, doch die aus Bad Kreuznach stammende Frau sei gestorben.
Vulkan Merapi in Indonesien ausgebrochen
Der Vulkan Merapi in Indonesien ist erneut ausgebrochen. Der aktivste Vulkan des Landes spie am Montagmorgen Aschewolken in den Himmel, rote Lava floss den Krater hinab. Dörfer im Umkreis von mehr als drei Kilometern wurden mit grauer Asche bedeckt. Berichte über mögliche Opfer lagen zunächst nicht vor, auch eine Evakuierungsanordnung gab es nicht.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 36,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 36,2 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 2126 Neuinfektionen sowie vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert.
Zahl der Erdbebenopfer auf Haiti steigt auf fast 1300
Nach dem schweren Erdbeben in Haiti hat sich die Zahl der Todesopfer nach offiziellen Angaben fast verdoppelt. Inzwischen seien 1297 Leichen geborgen worden, teilte der Zivilschutz am Sonntag mit. Zuvor war von mehr als 700 Toten die Rede gewesen. Die Zahl der Menschen, die bei dem Erdstoß der Stärke 7,2 am Samstag verletzt wurden, liegt den Angaben zufolge nun bei mehr als 5700.
Zahl der Erdbebenopfer in Haiti steigt auf mehr als 700
Nach dem schweren Erdbeben in Haiti ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 700 gestiegen. Bislang seien 724 Leichen geborgen worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Sonntag mit. Hunderte weitere Menschen werden noch vermisst, mehr als 2800 Menschen wurden bei dem Erdstoß der Stärke 7,2 am Samstag verletzt.
Absoluter Hitze-Rekord für Spanien gemessen
In Spanien ist ein neuer absoluter Hitze-Rekord für das Land gemessen worden: In der Kleinstadt Montoro in der andalusischen Provinz Córdoba wurde am Samstag ein Wert von 47,4 Grad verzeichnet, wie die nationale Wetterbehörde Aemet mitteilte. Es handele sich um "die höchste jemals in Spanien registrierte Temperatur".
Fußball-Legende Gerd Müller gestorben
Der legendäre Fußballstar Gerd Müller ist tot. Er starb am frühen Sonntagmorgen im Alter von 75 Jahren, wie sein Verein Bayern München mitteilte. Müller hatte mit dem deutschen Rekordmeister und der deutschen Nationalmannschaft Geschichte geschrieben: Er erzielte in 607 Pflichtspielen 566 Treffer für den FC Bayern und stellte die bis heute unerreichte Rekordmarke von 365 Toren in der Bundesliga auf. Müller trug den Spitznamen "Bomber der Nation".
Flug von Frankfurt nach Mexiko wegen Terror-Fehlalarms abgebrochen
Am Flughafen Frankfurt ist am Samstag der Start einer Lufthansa-Maschine nach Cancun in Mexiko abgebrochen worden, weil Passagiere einen geplanten Selbstmordanschlag vermuteten. Vier indische Fluggäste hätten trotz Verbots kurz vor dem Start noch Nachrichten auf dem Handy geschrieben, teilte die Bundespolizei am Sonntag mit. Andere Passagiere hätten die Nachrichten abfotografiert und mit einem Internet-Übersetzer ins Französische übertragen, wobei ein "fatales Missverständnis" entstanden sei.
Mindestens sechs Tote nach extremen Regenfällen in Japan
Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in Japan sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Weitere Menschen wurden am Sonntag noch vermisst. Einsatzkräfte durchkämmten suchten in den Unglücksorten im Zentrum und Westen Japans nach möglichen weiteren Opfern.
Hunderte Menschen behindern Rettungseinsatz in Düsseldorfer Altstadt
In der Düsseldorfer Altstadt hat am Samstagabend eine Gruppe Jugendlicher einen Rettungseinsatz behindert. Rettungskräfte seien auf der Bolkerstraße wegen eines medizinischen Notfalls nach einem Sturz im Einsatz gewesen, als sie plötzlich von vielen jungen Menschen umringt und bedrängt worden seien, teilte die Polizei am Sonntag mit. Polizeibeamte seien dann angerückt und hätten eine Absperrung gebildet.
Auto fährt bei Ludwigshafen rückwärts in Supermarkt
In Waldsee bei Ludwigshafen ist eine Frau am Samstag mit ihrem Auto rückwärts in einen Penny-Markt gefahren. Sie habe das Auto nach dem Ausparken vermutlich unkontrolliert beschleunigt, teilte die Polizei in Ludwigshafen am Sonntag mit. Durch die Wucht des Aufpralls habe der Pkw die Gebäudewand zum Teil durchbrochen und die Kassierstation beschädigt, wobei eine Mitarbeiterin am Rücken verletzt worden sei.
Kampf gegen Waldbrände in Algerien hält an - rund 90 Tote gemeldet
In Algerien ist der Kampf gegen die verheerenden Waldbrände auch am Wochenende weitergegangen. Nach Angaben des Katastrophenschutzes waren Einsatzkräfte gegen insgesamt 42 Brände in 15 Präfekturen im Einsatz. Bis Samstag wurden den örtlichen Behörden zufolge etwa 90 Todesopfer durch die Brände verzeichnet, darunter 33 Soldaten.
Messerangriff im Krefelder Stadtwald
In Krefeld ist ein junger Mann mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Der 20-Jährige sei in der Nacht zu Samstag mit seinen Freunden auf einer Wiese im Stadtwald unterwegs gewesen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstagabend mit. Plötzlich sei ihm ein Unbekannter entgegen gekommen und habe ihm in den Bauch gestochen.
Erstmals Panda-Nachwuchs in Singapur
In Singapur ist erstmals ein Panda zur Welt gekommen. Das Pandaweibchen Jia Jia brachte nach einer erfolgreichen künstlichen Befruchtung ein Jungtier zur Welt, wie der Zoo des Stadtstaats am Sonntag mitteilte. Zuvor waren in den vergangenen Jahren mehrere Paarungsversuche mit dem Pandamännchen Kai Kai fehlgeschlagen.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 35,0
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 35,0 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 4728 Neuinfektionen sowie drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert.
Zahlreiche Todesopfer bei Explosion von Treibstofftank im Libanon
Bei der Explosion eines Treibstofftanks im Libanon sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende weitere Menschen wurden nach Behördenangaben bei dem Unglück in al-Talil in der nördlichen Region Akkar verletzt, unter ihnen Soldaten. Die Armee hatte nur Stunden zuvor Soldaten an die Tankstellen des Landes entsandt, um gehortetes Benzin und Diesel zu beschlagnahmen.
Mindestens 20 Tote bei Explosion von Treibstofftank im Libanon
Bei der Explosion eines Treibstofftanks sind im Libanon mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen und etwa 80 weitere verletzt worden. Der Tank explodierte in der Nacht zum Sonntag in al-Talil in der nördlichen Region Akkar, wie das libanesische Rote Kreuz mitteilte. Das Unglück ereignete sich nur Stunden, nachdem die Armee Soldaten an Tankstellen entsendet hatte, um gehortetes Benzin und Diesel zu beschlagnahmen.
Kinderärzte: Bei Corona-Impfempfehlung auch psycho-soziale Risiken berücksichtigen
In der Debatte um eine Corona-Impfempfehlung für Kinder ruft der Verband der Kinderärzte dazu auf, auch die psycho-sozialen Gesundheitsschäden für Heranwachsende durch die Pandemie und die begleitenden Schutzmaßnahmen zu berücksichtigen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) orientiere sich bei ihren Empfehlungen "allein am individuellen Nutzen einer Impfung im Verhältnis zur Gefährlichkeit einer Erkrankung", sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Thomas Fischbach, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben).
USA und Israel werden nun als Corona-Hochrisikogebiete geführt
Die USA und Israel gelten in Deutschland seit Sonntag als Corona-Hochrisikogebiete. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte die Einstufung wegen stark steigender Infektionszahlen in den beiden Ländern am Freitag angekündigt. Auch Montenegro, Kenia und Vietnam sowie Französisch-Guayana und Französisch-Polynesien werden nun als Corona-Hochrisikogebiete geführt, was besondere Quarantäne-Vorschriften nach sich zieht. Die Türkei gilt ab Dienstag als Hochrisikogebiet.
Elfenbeinküste meldet ersten Ebola-Fall seit 1994 - Nachweis bei Frau aus Guinea
Im westafrikanischen Land Elfenbeinküste ist erstmals seit 1994 wieder eine Ebola-Infektion festgestellt worden. Der Fall wurde aus der ivorischen Wirtschaftsmetropole Abidjan gemeldet, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Samstag mitteilte. Das Auftreten der Infektion in der Vier-Millionen-Einwohner-Metropole sei "extrem besorgniserregend", erklärte die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti. Allerdings verfüge der Kontinent über Kenntnisse und Mittel gegen Ebola und die Elfenbeinküste könne davon profitieren.
Erbeben in Haiti bringt mehr als 700 Menschen den Tod
Das schwere Erdbeben in Haiti hat mehr als 700 Menschen den Tod gebracht. 724 Leichen seien mittlerweile geborgen worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Sonntag mit, nachdem das Beben der Stärke 7,2 am Samstagmorgen den Karibikstaat heimgesucht hatte. Mehr als 2800 Menschen wurden verletzt, die verzweifelte Suche nach Vermissten dauerte an.
Fieberhafte Suche nach hunderten Vermissten nach verheerendem Erdbeben in Haiti
Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti mit mehr als 300 Todesopfern suchen Rettungskräfte in den Trümmern eingestürzter Gebäude fieberhaft nach Überlebenden und möglichen weiteren Opfern. Hunderte Menschen galten am Sonntag als vermisst, mehr als 1800 weitere wurden verletzt. Der bitterarme und politisch instabile Karibikstaat ist mit der Katastrophe überfordert. Weiteres Ungemach droht durch den herannahenden Tropensturm "Grace".
Mehr als 300 Tote bei Erdbeben in Haiti
Bei dem schweren Erdbeben im Südwesten Haitis sind nach neuen Behördenangaben mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen. Es gebe mindestens 304 Todesopfer, teilte die haitianische Zivilschutzbehörde am Samstag mit. Zuvor war von 227 Toten die Rede gewesen. Hunderte weitere Menschen wurden demnach vermisst oder erlitten Verletzungen.
Mindestens 29 Tote bei schwerem Erdbeben in Haiti
Bei einem schweren Erdbeben im Südwesten Haitis sind nach Angaben der Regierung am Samstag mindestens 29 Menschen ums Leben gekommen. Behörden und Einwohner berichteten zudem von schweren Schäden an Wohnhäusern und Gebäuden. Regierungschef Ariel Henry rief den Notstand aus, die USA boten Soforthilfe an. Der bitterarme und politisch instabile Karibikstaat hat sich noch nicht von der Erdbebenkatastrophe im Jahr 2010 erholt.
Putin beunruhigt über "beispiellose" Naturkatastrophen in Russland
Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich beunruhigt über die Naturkatastrophen in seinem Land geäußert. In einer Videokonferenz mit Beamten zu den Waldbränden in Sibirien sowie den Überschwemmungen im Süden des Landes sagte Putin am Samstag, Ausmaß und Art der derzeitigen Katastrophen seien "absolut beispiellos". Wichtig sei jetzt ein "systematisches" Herangehen an die Klimakatastrophe.
Mindestens 55 Tote bei Flutkatastrophe in der Türkei
Angesichts von Überschwemmungen im Norden und Waldbränden im Süden der Türkei reißen die negativen Nachrichten aus dem Land nicht ab. Die Zahl der Todesopfer durch die Flutkatastrophe in der Scharzmeer-Region stieg am Samstag auf 55. Beim Absturz eines russischen Löschflugzeugs bei einem Einsatz gegen einen der vielen Waldbrände an der türkischen Südküste kamen alle acht Insassen ums Leben.
Zahl der Toten bei Überschwemmungen in der Türkei steigt auf mehr als 40
Die Zahl der Toten durch die verheerenden Überschwemmungen in der Türkei ist auf mindestens 44 gestiegen. Besonders schwer war das Dorf Babacay in der Provinz Sinop von der Flutkatastrophe betroffen, wie die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Samstag berichtete. Dort seien 40 Häuser sowie beide ins Dorf führenden Brücken zerstört worden.
Verdächtiger in Südafrika wegen illegalen Handels mit Löwen-Krallen festgenommen
Die südafrikanischen Behörden haben einen Verdächtigen festgenommen, der in großem Stil mit Löwen-Krallen und -Zähnen gehandelt haben soll. Der Mann stehe unter dem Verdacht des illegalen Handels mit Wildtieren sowie des illegalen Waffenbesitzes, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums in Johannesburg am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Insgesamt beschlagnahmten die Ermittler rund 60 Kilo Löwenprodukte.
Halsbandkamera enthüllt erstmals das geheime Leben der Dingos
Australische Forscher haben mit Hilfe einer Halsband-Kamera erstmals intime Einblicke in das Leben eines Dingos erhalten. Die Aufnahmen zeigten, wo und wie die Wildhunde nach Futter und Wasser suchten, berichtete Rangerin Linda Behrendorff nach dem Experiment auf der Insel Fraser Island vor der Küste des Bundesstaates Queensland. Auch das Zusammenleben des Dingos mit seiner Partnerin sei zu sehen.
Armin Laschet hört gern Amy Macdonald und Peter Maffay
Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) hört am liebsten Musik von Amy Macdonald. "Ich habe sie bei ihrer letzten Deutschland-Tournee live auf der Bühne erlebt. Das vermisse ich", schrieb er in einem Fragebogen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Er freue sich auch immer auf Begegnungen mit Peter Maffay, "wir sind seit Jahren befreundet. Zu meinem 50. Geburtstag hat er mir eine seiner Lederjacken geschenkt, und bei seinen Konzerten bin ich, wenn möglich, dabei."
Viggo Mortensen kann "Tage, wenn nicht Wochen" alleine klarkommen
Der Hollywood-Schauspieler Viggo Mortensen braucht keine Menschen um sich herum. "Ich fühle mich in meiner eigenen Haut wohl. Und zwar so weit, dass ich Tage, wenn nicht sogar Wochen für mich alleine klarkomme", sagte er der "Augsburger Allgemeinen" vom Samstag. "Ich muss mit niemandem sprechen." Er finde Möglichkeiten, sich zu betätigen, ohne deshalb nervös zu werden, fuhr der 62-Jährige fort.