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Prinz Andrew: Queen empfindet nach Philips Tod "eine große Leere"
Nach dem Tod ihres Mannes Prinz Philip empfindet die britische Königin Elizabeth II. nach Schilderung ihres Sohnes Andrew "eine große Leere". Sie sei zwar "unglaublich tapfer", doch habe sie Philips Tod schwer getroffen, berichtete der Prinz am Sonntag nach einem Gottesdienst auf Schloss Windsor. Einziger Hoffnungsschimmer inmitten der Trauer: Zur Beisetzung am Samstag kommt auch Prinz Harry.
Trauerfeier für Prinz Philip mit Enkel Harry - aber ohne Premierminister
Corona verpflichtet: Aufgrund der Pandemie werden nur 30 statt 800 Gäste an der Trauerfeier für Prinz Philip am kommenden Samstag auf Schloss Windsor teilnehmen. Zu den Gästen gehört Prinz Harry, nicht aber seine hochschwangere Frau Meghan, wie der Buckingham-Palast am Samstagabend mitteilte. Auch Premierminister Boris Johnson verzichtete auf eine Teilnahme. Andere öffentliche Programmpunkte der Trauerphase mussten wegen der Corona-Beschränkungen ebenfalls gestrichen werden.
Zwei Tote bei Unfall auf Autobahn 4 in Hessen
Bei einem Unfall auf der Autobahn 4 in Hessen sind am frühen Samstagabend zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, verlor laut Zeugenaussagen ein Autofahrer in einer leichten Linkskurve die Kontrolle über seinen Wagen und geriet unter den Anhänger eines vorausfahrenden Lkw-Gespanns. Dabei wurden der 56-jährige Autofahrer und sein 17-jähriger Sohn getötet.
China erwägt Vermischung von Impfstoffen zur Erhöhung der Schutzwirkung
Um die Wirksamkeit seiner Corona-Impfstoffe zu erhöhen, erwägt China eine Vermischung verschiedener Präparate. Die Behörden müssten "über Wege nachdenken, wie das Problem gelöst werden kann, dass die Wirksamkeit der existierenden Impfstoffe nicht hoch ist", sagte der Leiter des chinesischen Zentrums für Krankheitskontrolle- und prävention, Gao Fu, laut Staatsmedienberichten am Samstag bei einer Konferenz in Chengdu.
Rund 18.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 17.855 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 104 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 129,2.
"Nomadland" mit Top-Preis des Verbands der US-Regisseure ausgezeichnet
Der Film "Nomadland" von Regisseurin Chloe Zhao ist vom Verband der US-Regisseure (Directors Guild of America, DGA) als beste Spielfilmregie des Jahres auszeichnet worden. Zhao widmete bei der Zeremonie am Samstagabend ihre gesamte Dankesrede ihren Mit-Nominierten.
Nasa verschiebt geplanten Hubschrauberflug über dem Mars
Wegen möglicher technischer Probleme hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa den für Sonntag geplanten ersten Hubschrauberflug über dem Mars verschoben. Ein Rotorentest des Mars-Hubschraubers "Ingenuity" bei hoher Geschwindigkeit sei wegen Hinweisen auf mögliche Probleme vorzeitig abgebrochen worden, erklärte die Nasa am Samstag (Ortszeit). Die Wissenschaftler seien dabei, die Daten auszuwerten, anschließend solle der Test wiederholt werden. Der geplante Flug könne daher frühestens am kommenden Mittwoch stattfinden.
Zwei Königstiger ziehen von Argentinien in die USA um
Nach Jahren in einem zu kleinen Gehege in einem Zoo in Argentinien ziehen zwei Königstiger in eine große Auffangstation in den USA um. Der 14-jährige Rhiano und die 12-jährige Cleo traten am Samstag in speziellen Transportkäfigen ihre Reise ins Wild Animal Sanctuary in Keenesburg im US-Bundesstaat Colorado an, das auf die Rettung und Haltung großer Raubtiere spezialisiert ist.
Neue Christus-Statue in Brasilien soll noch größer werden als Statue in Rio
Eine neue monumentale Christus-Statue, die gerade im Süden Brasiliens erbaut wird, soll noch größer werden als der berühmte "Christus, der Erlöser" in Rio de Janeiro. Die Statue, die seit 2019 in Encantado in Bau ist und "Christus, der Beschützer" heißen soll, soll nach Angaben der Erbauer 43 Meter hoch werden - einschließlich des Sockels. Die Christus-Statue in Rio de Janeiro ist 38 Meter hoch.
Indische Polizei nimmt Taschendiebe nach Diebestour mit Affen fest
In Indien hat die Polizei zwei Taschendiebe festgenommen, die in der Hauptstadt Neu Delhi mit Affen ahnungslose Passanten beklaut haben. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, wurden die beiden Diebe gefasst, nachdem ihre Affen einem Mann in einer Autorikscha 6000 Rupien (67 Euro) gestohlen hatten. Nach einem dritten Dieb wird den Angaben zufolge noch gefahndet. Die Affen wurden ins Tierheim gebracht.
Trauerfeier für Prinz Philip am 17. April auf Schloss Windsor
Die Trauerfeier für Prinz Philip findet am kommenden Samstag auf Schloss Windsor statt. Wie der Buckingham-Palast am Samstag mitteilte, soll vor der Trauerfeier für den verstorbenen Ehemann von Königin Elizabeth II. eine landesweite Schweigeminute stattfinden. Prinz Harry, der mit seiner Familie in den USA lebt, kommt den Angaben zufolge auch zur Beerdigung. Seiner hochschwangeren Frau Meghan sei jedoch von der beschwerlichen Reise abgeraten worden.
Pariser Polizei lässt "Untergrund-Restaurants" auffliegen
Inmitten einer Affäre um "Corona-Diners" in Paris, an denen angeblich auch Regierungsmitglieder teilgenommen haben sollen, hat die Polizei zwei Geheim-Restaurants auffliegen lassen. In Paris nahm sie in der Nacht zum Samstag den Manager eines "Untergrund-Restaurants" fest, der trotz der Schließung wegen der Pandemie heimlich Essen angeboten hatte. Auch der Organisator des Diners wurde festgenommen, die über 110 Gäste mussten Strafe zahlen.
Kanonensalven zur Ehren von Prinz Philip
Mit Salutschüssen im ganzen Land hat Großbritannien am Samstag des verstorbenen Ehemannes von Königin Elizabeth II., Prinz Philip, gedacht. In zahlreichen Städten und an zahlreichen Orten wurden pünktlich ab 12.00 Uhr Ortszeit (13.00 Uhr MESZ) Kanonensalven abgefeuert, darunter in London, Belfast, Edinburgh, Cardiff, der britischen Exklave Gibraltar sowie von den Kriegsschiffen der Royal Navy, auf denen Prinz Philip während des Zweiten Weltkriegs diente.
Archäologe: Von antiker Stadt in Ägypten bisher nur "ein Teil" freigelegt
Die von ägyptischen Archäologen bei Ausgrabungen in der Nähe von Luxor eher zufällig entdeckte antike Stadt ist ihren Angaben zufolge deutlich größer als bisher zu sehen. "Wir haben nur einen Teil gefunden", sagte der Ägyptologe Sahi Hawass am Samstag der Nachrichtenagentur AFP bei einem Rundgang durch die freigelegten Reste. Die Stadt erstrecke sich noch weiter nach Westen und Norden. Die Ausgrabungen dürften deshalb noch einige Jahre andauern.
Zwei tote Wale an Küste Bangladeschs angespült
An einem Strandabschnitt außerhalb der Stadt Cox’s Bazar in Bangladesch sind innerhalb von zwei Tagen zwei tote Wale angespült worden. Der größere Brydewal wurde am Samstagmorgen aufgefunden. Experten gingen davon aus, dass die Meeresverschmutzung die wahrscheinliche Todesursache war, möglicherweise aber auch eine Verletzung durch eine Schiffsschraube. Eine Untersuchung der Kadaver sollte dies aufklären.
Mindestens sechs Tote durch Erdbeben der Stärke 6,0 vor der Küste Indonesiens
Durch die Folgen eines Erdbebens vor der indonesischen Insel Java sind am Samstag mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Der Katastrophenschutz sprach darüber hinaus von einem Schwerverletzten. Aus der Gegend von Malang wurden Verwüstungen gemeldet. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgegeben.
Karibikinsel St. Vincent nach Vulkanausbruch von Ascheregen bedeckt
Die Karibikinsel St. Vincent ist nach dem Ausbruch des Vulkans La Soufrière von Ascheregen bedeckt worden. Nach Angaben des örtlichen Katastrophenschutzes stiegen bei der heftigen Eruption am Freitag 6000 Meter hohe Aschewolken in den Himmel, die bis in den Süden der Insel reichten. Tausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Am Wochenende erreichten die Aschewolken auch die Nachbarinsel Barbados.
24.000 Neuinfektionen mit Coronavirus in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 24.097 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 246 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 120,6. Am Vortag hatte sie noch 110,4 betragen. Die Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung und Lockerung von Restriktionen. Im Februar war dieser Wert zwischenzeitlich auf unter 60 gefallen, bevor er wieder deutlich auf mehr als 130 stieg. In den vergangenen Tagen war die Inzidenz dann zwar wieder rückläufig - das RKI wies aber zur Interpretation der Zahlen darauf hin, dass rund um die Ostertage weniger getestet wurde. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt nach Angaben des RKI mittlerweile bei 2.980.413. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle stieg auf 78.249. 2.661.500 Menschen sind nach Angaben des RKI inzwischen wieder von einer Corona-Infektion genesen. (W.Uljanov--DTZ)
Salutschüsse und Schweigeminuten für Prinz Philip
Nach dem Tod von Prinz Philip gedenkt Großbritannien am Samstag mit Salutschüssen und Schweigeminuten des am Freitag verstorbenen Ehemannes von Königin Elizabeth II.. Ab 12.00 Uhr mittags (14.00 Uhr MESZ) feuern Kanonen in zahlreichen Städten von London über Edinburgh und Belfast bis Gibraltar sowie von den Kriegsschiffen der Royal Navy über einen Zeitraum von 40 Minuten 41 Schüsse ab.
US-Behörde findet zunächst keinen Zusammenhang von J&J-Vakzin mit Thrombosen
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat nach eigenen Angaben bislang keinen Beweis für einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Impfungen mit dem Corona-Vakzin von Johnson & Johnson und Blutgerinnseln gefunden. Die Untersuchungen zu Fällen von Blutgerinnseln dauerten an, erklärte die FDA am Freitag (Ortszeit).
Mars-Hubschrauber bereit für seinen ersten Flug
Der Mars-Hubschrauber "Ingenuity" ist nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa bereit für seinen ersten Flug über den Roten Planeten. Ein erster Rotoren-Test sei erfolgreich verlaufen, erklärte die Nasa am Freitag. "Dem Helikopter geht es gut, er sieht gesund aus", sagte Einsatzleiter Tim Canham.
Prinz Harry würdigt verstorbenen Großvater inmitten von Spekulationen über Heimreise
Prinz Harry hat gemeinsam mit seiner Ehefrau Meghan seinen verstorbenen Großvater Prinz Philip gewürdigt. "In liebevoller Erinnerung an Seine Königliche Hoheit, den Herzog von Edinburgh, 1921 - 2021", hieß es am Freitag auf der Website der Wohltätigkeitsorganisation des Paares, der Archewell-Stiftung. "Danke für deinen Dienst. Du wirst sehr vermisst werden."
Biontech/Pfizer beantragt in den USA Vakzin-Zulassung für Jugendliche
Biontech/Pfizer hat in den USA die Zulassung seines Corona-Impfstoffs für Jugendliche beantragt und weitere Zulassungsanträge in anderen Ländern angekündigt. Bei der US-Arzneimittelbehörde FDA sei ein Antrag auf Erweiterung der Notfallzulassung gestellt worden, teilten der US-Pharmakonzern Pfizer und sein Mainzer Partner Biontech am Freitag mit. Die klinischen Tests der Phase-3-Studie hätten bei dieser Altersgruppe eine Wirksamkeit von 100 Prozent ergeben.
US-Rapper DMX mit 50 Jahren gestorben
Der US-Rapper DMX ist nach einem Herzinfarkt im Alter von 50 Jahren gestorben. Der Musiker mit dem bürgerlichen Namen Earl Simmons starb am Freitag in einem Krankenhaus im New Yorker Vorort White Plains, wie sein Anwalt Murray Richman der Nachrichtenagentur AFP bestätigte.
Vom Kreißsaal direkt zur Herztransplantation
Vom Kreißsaal direkt zur Herztransplantation: Ein herzkranker Spanier hat kurz vor der Geburt seines ersten Kindes den erlösenden Anruf erhalten, dass nach jahrelangem Warten ein geeignetes Spenderherz für ihn gefunden wurde. Der 39-jährige Antonio Salvador wurde vom Kreißsaal des Gregorio-Maranon-Krankenhauses in Madrid direkt in den Operationssaal gebracht, wie das Krankenhaus am Freitag mitteilte.
Vulkan auf Karibik-Insel St. Vincent erstmals seit vier Jahrzehnten ausgebrochen
Zum ersten Mal seit vier Jahrzehnten ist auf der Karibik-Insel St. Vincent und die Grenadinen der Vulkan La Soufrière wieder ausgebrochen. Nach Angaben des örtlichen Katastrophenschutzes stiegen bei der heftigen Eruption am Freitagmorgen (14.41 Uhr MESZ) 6000 Meter hohe Aschewolken in den Himmel, die bis in den Süden der Insel reichten.
Merkel lobt Prinz Philips "Freundschaft zu Deutschland"
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Königin Elizabeth II. ihr Beileid zum Tod von Prinz Philip ausgesprochen. "Seine Freundschaft zu Deutschland, seine Geradlinigkeit und sein Pflichtbewusstsein bleiben unvergessen", ließ Merkel über eine Sprecherin am Freitag auf Twitter mitteilen.
EMA geht neuen Hinweisen auf schwere Nebenwirkungen von Corona-Impfstoffen nach
Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) geht neuen Hinweisen auf mögliche schwere Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson nach. Bei Astrazeneca wird ein möglicher Zusammenhang zum Kapillarlecksyndrom, einer seltenen Gefäßerkrankung, untersucht, wie die EMA am Freitag mitteilte. Bei Johnson & Johnson geht es um Thrombosen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kündigte unterdessen an, einen Wechsel der Impfstoffe zwischen der ersten und zweiten Dosis vorerst nicht zu empfehlen.
Junge Mädchen borgen NRW-Polizist bei Verfolgung ihr Fahrrad
Mit ihrem Fahrrad haben zwei junge Mädchen im nordrhein-westfälischen Minden einem Polizisten zur Festnahme eines Flüchtigen verholfen. Der Beamte hatte den Mann auf einer Straße zu Fuß verfolgt und war dabei an den Mädchen vorbeigelaufen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Spontan boten die beiden dem Polizisten ihr Fahrrad an.
Netanjahu: Prinz Philip wird der Welt "sehr fehlen"
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat der britischen Königsfamilie nach dem Tod von Prinz Philip sein "tiefempfundenes Beileid" ausgesprochen. "Prinz Philip wird Israel und der Welt sehr fehlen", schrieb Netanjahu am Freitag auf Twitter. Der Ehemann von Königin Elizabeth II. sei "ein vollendeter Diener des Staates" gewesen.
Bundesaußenminister Maas "zutiefst traurig" über Tod von Prinz Philip
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat sich "zutiefst traurig" über den Tod des britischen Prinzen Philip gezeigt. Der Ehemann der Queen habe "ein langes Leben im Dienst für sein Land" gelebt, erklärte Maas auf Englisch im Onlinedienst Twitter. "Unsere Gedanken und Gebete gelten der königlichen Familie, dem Volk des Commonwealth und allen, die ihn innig geliebt haben."
EMA prüft Zusammenhang zwischen Vakzin von Johnson & Johnson und Blutgerinnseln
Nach Berichten über vier Thrombosefälle nach einer Impfung mit dem Corona-Vakzin des US-Herstellers Johnson & Johnson prüft die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) einen möglichen Zusammenhang. Wie die EMA am Freitag mitteilte, wurden drei Thrombosefälle in den USA gemeldet und ein weiterer im Rahmen einer klinischen Studie an einem nicht näher genannten Ort. Einer der Fälle verlief demnach tödlich.