Ölpreis stabil, Banken wanken
Chinas gigantischer Vorsprung
Krise für Japans Autobranche?
Der schlaue Eritrea‑Pakt?
Totschlag an Bruder in Afghanistan: Acht Jahre Haft für Mann in Hanau
EU setzt als "Putins Beichtvater" bekannten Bischof auf Sanktionsliste
Eintracht-Chefetage dementiert Krösche-Abgang
Panzerprojekt MGCS: Berlin und Paris konzentrieren sich auf "Kern des Programms"
Wirtschaft
Kommission auf Zielgerade: Linke und Grüne warnen vor Schwächung gesetzlicher Rente
Anlässlich der voraussichtlich abschließenden Beratungen der Rentenkommission der Bundesregierung an diesem Montag haben Linkspartei und Grüne vor Abstrichen bei der gesetzlichen Rente gewarnt. "Wir wissen, dass das, was sich dort abzeichnet, hochgefährlich ist", warnte Linken-Parteichefin Ines Schwerdtner in Berlin. "Den Versuchen, die gesetzliche Rente zu schwächen, erteilen wir eine Absage", sagte Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch der Nachrichtenagentur AFP.
Wirtschaft
Erleichterung und Skepsis nach Einigung auf Rahmenabkommen für Ende von Iran-Krieg
Die Einigung auf ein Rahmenabkommen für ein Ende des Iran-Kriegs ist international auf Erleichterung, aber auch Skepsis gestoßen. UN-Generalsekretär António Guterres begrüßte am Sonntag einen "entscheidenden Schritt hin zu einer friedlichen Beilegung des Konflikts", forderte aber zugleich "verstärkte Bemühungen" für ein endgültiges Konfliktende. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mahnte an, "das Vereinbarte zielstrebig umzusetzen". Viele wichtige Punkte - etwa die Zukunft des iranischen Atomprogramms - blieben offen.
Letzte Nachrichten
Politik
Leichter Rückgang bei Tötungsdelikten in Mexiko im Jahr 2020
In Mexiko sind im vergangenen Jahr 34.523 Morde begangen worden. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2019, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Statistik der Sicherheitsbehörden hervorgeht. Sicherheitsstaatssekretär Ricardo Mejia bezeichnete die Werte als Mexikos ersten Rückgang bei den Tötungsdelikten seit 2014.
Sport
Ein Ritter ohne Vertrag: Hamilton und Mercedes lassen sich Zeit
"Gerne noch vor Weihnachten" hätte der Rennfahrer Lewis Hamilton seinen auslaufenden Vertrag bei Mercedes verlängert - nun nimmt Sir Lewis Hamilton diesen Wunsch als Vorsatz mit ins neue Jahr. Der Rekordweltmeister der Formel 1, den Königin Elizabeth II in Kürze zum Ritter schlagen wird, ist seit Mitternacht offiziell vertragslos. In diesem Fall ist das allerdings eher eine Formalie. Dass der Engländer mit den Silberpfeilen auch noch um seinen achten WM-Titel kämpfen wird, bezweifelt eigentlich niemand.
Politik
Merz fordert schnelle Öffnung von Schulen
Vor der Corona-Beratung der Regierungschefs von Bund und Ländern am 5. Januar hat der Kandidat für den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, vor erneuten, längeren Schulschließungen gewarnt. Die Schulen müssten "so schnell wie möglich wieder geöffnet werden", sagte Merz den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben). Von der Runde der Regierungschefs wünsche er sich ein möglichst einheitliches Vorgehen.
Politik
Portugal hat EU-Ratsvorsitz von Deutschland übernommen
Portugal hat zum Jahreswechsel die EU-Ratspräsidentschaft von Deutschland übernommen. Zum Ende des sechsmonatigen deutschen Vorsitzes, der von der Corona-Pandemie und dem EU-Haushaltsstreit geprägt war, erstrahlte am Donnerstagabend eine Projektion auf dem Brandenburger Tor.
Politik
Republikanischer Kandidat vor Senats-Stichwahl in Georgia in Quarantäne
Wenige Tage vor den Stichwahlen um zwei entscheidende Senatsmandate im US-Bundesstaat Georgia hat sich einer der Kandidaten in Quarantäne begeben. Der republikanische Senator David Perdue hatte Kontakt zu einem Corona-Infizierten, wie sein Wahlkampfteam am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Zwar seien Perdue und seine Frau negativ auf das neuartige Coronavirus getestet worden, dennoch seien die beiden nun in Quarantäne.
Boulevard
Berliner Polizei verzeichnet zu Silvester nur wenige Verstöße gegen Auflagen
Die Berliner Polizei hat in der Silvesternacht nur wenige Verstöße gegen die geltenden Auflagen festgestellt. Insgesamt sei die Lage "sehr ruhig", sagte ein Polizeisprecher kurz nach Mitternacht. Vereinzelt sei in den Böller-Verbotszonen unerlaubterweise Pyrotechnik gezündet worden. Die Beamten mussten auch mehrere Menschenansammlungen auflösen. Früher am Abend hatten die Einsatzkräfte nach eigenen Angaben mehrere Anzeigen unter anderem wegen Schüssen mit Schreckschusswaffen und Alkoholkonsums erstattet.