Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
DFB-Elf wohl mit Urbig im Tor
Künstliche Intelligenz: Tech-Chefs zu Gespräch mit Trump eingetroffen
OpenAI veröffentlicht neues KI-Modell - Nach Aus für ein anderes
Kasachstans Präsident preist bei Besuch in Berlin "exzellente" Beziehungen zu Putin
Politik
Erste Regierungschefin Marokkos: König ernennt Fatima Ezzahra El Mansouri
In Marokko wird zum ersten Mal eine Frau Regierungschefin: König Mohammed VI. hat die Bürgermeisterin von Marrakesch, Fatima Ezzahra El Mansouri, am Dienstag zur Ministerpräsidentin des nordafrikanischen Landes ernannt. Wie sein Büro mitteilte, empfing er die 50-jährige Juristin, die zuletzt auch Bauministerin war, am Dienstag im Königspalast und beauftragte sie offiziell mit der Bildung der neuen Regierung.
Boulevard
Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich
Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.
Letzte Nachrichten
Maskenpflicht für Schüler gilt in Frankreich wieder landesweit
Die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler ab der ersten Klasse gilt seit Montag wieder in ganz Frankreich. Präsident Emmanuel Macron hatte dies in seiner Ansprache zur Corona-Lage vergangene Woche angekündigt. "Das Ziel ist es, so wenige Klassen wie möglich zu schließen und zu verhindern, dass die Pandemie sich wieder ausbreitet", sagte Catherine Nave-Bekhti, Vorsitzende einer Lehrergewerkschaft.
Handel an neuer Börse in Peking gestartet
Nach Shanghai und Shenzhen ist nun auch die chinesische Hauptstadt Peking Börsenplatz. Am Montag begann an der Beijing Stock Exchange der Handel mit Aktien von rund 80 Unternehmen. Einen Schub bekommen sollen damit vor allem kleinere und mittlere Firmen in der Volksrepublik.
Polnische Behörden melden große Gruppe von Flüchtlingen aus Belarus an Grenzposten
An einem geschlossenen Grenzübergang zwischen Polen und Belarus hat sich Videoaufnahmen der polnischen Behörden zufolge eine große Gruppe von Flüchtlingen versammelt. "Immer mehr Gruppen von Migranten werden von belarussischen Truppen zum Grenzübergang Kuznica gebracht", teilte das polnische Verteidigungsministerium am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Polen bereitet sich nach eigenen Angaben auf Grenzdurchbrüche vor.
Verbände: Scholz muss EU-Einstufung von Atom und Gas als "nachhaltig" verhindern
Ein breites Bündnis von Umweltverbänden in ganz Europa hat sich an den voraussichtlich nächsten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gewandt, um eine Einstufung von Atomkraft und fossilem Gas als "nachhaltig" durch die EU-Kommission zu verhindern. "Die Verleihung eines Nachhaltigkeits-Siegels an Atomkraft und fossiles Gas würde die Klimaziele der EU untergraben", heißt es in dem offenen Brief von rund 130 Verbänden, der am Montag veröffentlicht wurde.
Studie: Lebensgefühl während Coronakrise ist ambivalent
Das Lebensgefühl der Menschen während der Coronakrise ist höchst ambivalent - einfache Antworten reichen nicht mehr aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Montag veröffentlichte gemeinsamen Studie der Diakonie und anderer Organisationen wie der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Für die Langzeitstudie wurden über ein Jahr hinweg 50 Menschen aus einem Querschnitt der Bevölkerung unter anderem dazu befragt, wie sie den Alltag in der Corona-Pandemie erlebten und was ihnen in der Krise Halt und Orientierung verlieh.
US-Journalist Fenster in Myanmar freigelassen
Der in Myanmar inhaftierte US-Journalist Danny Fenster ist aus dem berüchtigten Insein-Gefängnis freigelassen worden und hat das Land kurz darauf verlassen. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Montag aus Regierungskreisen erfuhr, sollte Fenster von Yangon nach Naypyidaw gebracht werden, um ihn von dort abzuschieben. Ein Sprecher der Militärjunta bestätigte die Freilassung und die Abschiebung. Aus Flughafenkreisen hieß es, Fenster sei bereits abgeflogen, das Ziel seines Fluges wurde aber nicht genannt.
Prozess um Doppelmord aus Eifersucht ab Ende November in Nürnberg
Im Fall eines mutmaßlichen Doppelmords aus krankhafter Eifersucht vor einem Jahr in Nürnberg hat das Landgericht Nürnberg-Fürth die Anklage zugelassen. Ab dem 29. November muss sich ein 67 Jahre alter Mann vor der Schwurgerichtskammer des Gerichts verantworten, wie die Justizpressestelle am Montag mitteilte. Das Gericht setzte zunächst elf Verhandlungstage bis zum 11. Januar an.
Groener nominiert 16-köpfigen WM-Kader um Bölk und Grijseels
Die deutschen Handballerinnen reisen ohne große personelle Überraschungen zur WM nach Spanien (1. bis 19. Dezember). Bundestrainer Henk Groener nominierte am Montag einen 16-köpfigen Kader um die beiden Kapitäninnen Emily Bölk und Alina Grijseels für den Saisonhöhepunkt auf der iberischen Halbinsel, wo nur gegen das Coronavirus geimpfte und genesene Spielerinnen zum Einsatz kommen dürfen.
"Ampel" plant weitreichende 3G-Regel im öffentlichen Nahverkehr
Die von den Ampel-Parteien geplante 3G-Regel in Bussen und Bahnen soll sehr weitreichend ausfallen. Sie soll ebenso wie die Maskenpflicht bundesweit für den "öffentlichen Personennah- oder Fernverkehr einschließlich Schülerbeförderung und Taxen" gelten wie es in einer Vereinbarung der Ampel-Parteien heißt, die der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag.
Bovenschulte fordert Hotspot-Strategie für hart betroffene Bundesländer
Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hat eine Hotspotstrategie für besonders hart von Corona betroffene Bundesländer gefordert. "Es muss die bundesrechtliche Ermächtigung dafür geben, dass in Sachsen, in Thüringen und in Bayern die notwendigen Maßnahmen getroffen werden können", sagte Bovenschulte am Montag im Mitteldeutschen Rundfunk. Eine weitgehende Ausgangssperre für Ungeimpfte wie in Österreich lehnte er ab. Es sei nicht die richtige Strategie, "die Menschen in ihren Wohnungen einzusperren".
Studie: Autobauer können CO2-Grenzwerte nur mithilfe von Schlupflöchern einhalten
Die deutschen Autobauer nutzen zahlreiche Schlupflöcher, um die CO2-Flottengrenzwerte der EU für Neuwagen einzuhalten: Zu diesem Ergebnis kommt eine am Montag veröffentliche Studie der Organisation Transport & Environment (T&E), in der mehrere europäische Umweltverbände zusammengeschlossen sind. Daimler und BMW etwa ließen "keine Möglichkeit aus, um durch den Verkauf von scheinbar elektrischen Plug-in-Hybriden ihre Emissionsziele zu erreichen".
Belavia stoppt Flüge von Dubai nach Belarus für Bürger aus vier Ländern
Die belarussische Fluggesellschaft Belavia hat ein Flugverbot auf der Route von Dubai nach Belarus für Menschen aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und dem Jemen verhängt. Der Schritt sei auf Ersuchen der Vereinigten Arabischen Emirate erfolgt, teilte Belavia am Sonntag mit. Derweil kündigte der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko an, es werde "aktiv" an einer Rückführung der im Grenzgebiet zu Polen festsitzenden Flüchtlinge in ihre Heimatländer gearbeitet - zugleich erklärte er, die Menschen "falls nötig" nach München fliegen zu lassen.
Frau aus Libyen in Dresden gestoßen und rassistisch beschimpft
Eine Frau aus Libyen ist in Dresden angegriffen und rassistisch beschimpft worden. Die 35-Jährige wurde am Freitag zunächst beim Verlassen eines Geschäfts von einer Unbekannten gestoßen, wie die Dresdner Polizei am Montag mitteilte. Die Libyerin stürzte daraufhin.
Ermittler in NRW beschlagnahmen anderthalb Millionen Schmuggelzigaretten
Fast anderthalb Millionen geschmuggelte Zigaretten haben Ermittler in einem Kleintransporter in Nordrhein-Westfalen beschlagnahmt. In dem Fahrzeug entdeckten die Beamten bei einer Kontrolle insgesamt mehr als 1,4 Millionen Stück, wie das Hauptzollamt Bielefeld am Montag mitteilte. Demnach wurde der in Polen zugelassene Kleintransporter von der Autobahn 2 bei Verl am vorvergangenen Donnerstag auf einen Parkplatz gelotst und kontrolliert.
Shell will seinen Steuersitz von den Niederlanden nach Großbritannien verlegen
Der niederländisch-britische Ölriese Shell will seinen Steuersitz von den Niederlanden nach Großbritannien verlegen. Shell wolle seine Struktur vereinfachen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Das bedeute auch die Verlegung des Steuersitzes in das Land, wo Shell registriert sei. Auch die Führung des Unternehmens soll ins Vereinigte Königreich umziehen. Die Aktionäre sollen über den Plan am 10. Dezember abstimmen.
Verbände fordern deutliche Senkung der Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse
Der Sozialverband VdK, der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und Greenpeace fordern die Ampel-Parteien auf, die Mehrwertsteuer auf frisches Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte und pflanzliche Milchersatzprodukte so weit wie möglich zu senken. Damit würden Anreize gesetzt, mehr pflanzliche statt tierische Lebensmittel zu konsumieren, erklärten die Verbände am Montag. Zudem werde dazu beigetragen, den aktuellen Preisanstieg bei Lebensmitteln auszugleichen.
Bis zum September fünf Prozent mehr Baugenehmigungen als im Vorjahreszeitraum
In Deutschland sind zwischen Januar und September 5,4 Prozent mehr Wohnungen genehmigt worden als in den ersten neun Monaten des Jahres 2020. Dieses Plus gelte für fast alle Gebäudearten, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mit. Die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser stieg demnach besonders stark, um fast 29 Prozent.
Ampel-Parteien suchen auf Spitzenebene Kompromisse in Koalitionsverhandlungen
SPD, Grüne und FDP ringen auf Spitzenebene um die Klärung noch offener Fragen für ihre angestrebte Koalition. Nach den Gesprächen in Arbeitsgruppen kam am Montag wieder die sogenannte Hauptverhandlungsrunde in der Hamburger Landesvertretung in Berlin zusammen. Ihr gehören unter anderem die jeweiligen Parteivorsitzenden sowie SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz an.
Ampel-Parteien setzen Verhandlungen auf Spitzenebene fort
SPD, Grüne und FDP haben ihre Verhandlungen zur Bildung einer Ampel-Koalition am Montag auf Spitzenebene fortgesetzt. In Berlin kam in der Hamburger Landesvertretung die sogenannte Hauptverhandlungsrunde zusammen, der auch die jeweiligen Parteivorsitzenden und sowie SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz angehören. Ziel der nun anstehenden Gespräche ist, es noch strittige Punkte aus den Verhandlungen auf Arbeitsebene auszuräumen.
Lukaschenko: Belarus bemüht sich um Rückführung von Migranten in Heimatländer
Erste Schulen in Philippinen nach anderthalb Jahren wieder geöffnet
Nach mehr als anderthalb Jahren Online-Unterricht wegen der Corona-Pandemie haben in den Philippinen am Montag die ersten Schulen wieder geöffnet. Für den zweimonatigen Pilotversuch wurden 100 der mehr als 61.000 öffentlichen Schulen in dem Inselstaat in Südostasien ausgewählt. Viele der Schulen liegen in abgelegenen Orten in den Bergen oder auf Inseln, wo das Infektionsrisiko gering ist. Sie dürfen nun wieder eingeschränkten Präsenzunterricht anbieten.
Langer zum sechsten Mal Gesamtsieger der US-Champions-Tour
Deutschlands Golf-Idol Bernhard Langer hat sich zum sechsten Mal den Gesamtsieg auf der US-Champions-Tour gesichert. Trotz einer Rückenverletzung verteidigte der 64 Jahre alte Routinier aus Anhausen seine Führung in der Gesamtwertung, dem zweimaligen Masters-Gewinner genügte beim abschließenden Turnier in Phoenix/Arizona mit 272 Schlägen der 17. Platz.
Polen meldet Andrang von hunderten Flüchtlingen an Grenzposten zu Belarus
Für die im Grenzgebiet zwischen Belarus und Polen festsitzenden Flüchtlinge wird die Lage immer aussichtsloser: An einem geschlossenen Grenzübergang versammelten sich den polnischen Behörden zufolge am Montag mehrere hundert Flüchtlinge. Unterdessen beschlossen die EU-Außenminister verschärfte Sanktionsvorgaben gegen Minsk. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) plädierte dafür, alle Geflüchteten in ihre Herkunftsländer zurückzubringen. Eine Aufnahme in Deutschland lehnte er ab.
Polen meldet Andrang von hunderten Flüchtlingen an einem Grenzposten zu Belarus
Im Grenzgebiet zwischen Polen und Belarus wird die Lage der dort festsitzenden Flüchtlinge immer verzweifelter: An einem geschlossenen Grenzübergang versammelten sich den polnischen Behörden zufolge am Montag mehrere hundert Flüchtlinge. Polen bereite sich angesichts erwarteter Versuche von Grenzdurchbrüchen "auf jegliches Szenario" vor. Unterdessen beschloss die EU verschärfte Sanktionsvorgaben gegen Minsk.
EU-Außenminister wollen Sanktionen gegen Belarus verschärfen
Im Flüchtlings-Konflikt mit Belarus wollen die Außenminister der Europäischen Union den Druck auf Minsk erhöhen: "Wir werden die Sanktionen weiter verschärfen", sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Montag vor Beratungen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel. Auch der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell kündigte "ein neues Sanktionspaket" an.
Kiribati will riesiges Meeresschutzgebiet für kommerziellen Fischfang öffnen
Der Pazifikstaat Kiribati steht in der Kritik, weil es eines der größten Meeresschutzgebiete der Welt für den kommerziellen Fischfang freigeben will. Das derzeitige Schutzkonzept werde den Bedürfnissen der Menschen in Kiribati nicht gerecht, rechtfertigte die Regierung des Inselstaats am Montag die Pläne. Vorwürfe, wonach China hinter der geplanten Vergabe von Fischerei-Lizenzen in dem Schutzgebiet stehen könnte, wies die Regierung strikt zurück.
Arbeitgeber und Gewerkschafter für schärfere Corona-Regeln am Arbeitsplatz
Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter befürworten schärfere Corona-Regeln am Arbeitsplatz - ihre Vorstellungen gehen aber deutlich auseinander. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger etwa pocht auf eine Auskunftspflicht der Beschäftigten zum Impfstatus und auf Tests außerhalb der Arbeitszeit. DGB-Chef Reiner Hoffmann sprach sich dafür aus, dass Arbeitgeber "wo immer möglich" Homeoffice anbieten - niemand dürfe aber dazu gezwungen werden.
Arbeitgeberpräsident: Ohne Impfung oder Test kein Lohnanspruch
In der Debatte über eine 3G-Regel am Arbeitsplatz hat Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger die Folgen für die Beschäftigten deutlich gemacht: "Wer aus Gründen, die er selbst zu vertreten hat, nicht zur Arbeit erscheint, kann für die ausgefallene Arbeit keinen Lohn beanspruchen", sagte Dulger der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Montag. Andernfalls drohte eine Schieflage – "wenn Menschen, die sich Tests und Impfung verweigern, mit bezahlter Freistellung belohnt würden."
Arbeitsplatz, Bussen und Bahnen: Ampel will 3G-Regel
Die Ampelparteien SPD, Grünen und FDP wollen angesichts der steigenden Infektionszahlen schärfere Maßnahmen. "Das ist faktisch ein Lockdown für Ungeimpfte, der hier auf den Weg gebracht wird", sagte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk Wiese am Montag nach Information von DEUTSCHE TAGESZEITUNG in einem Interview. Die Regeln sollten den Ländern die Möglichkeit geben, "diesem hohen Infektionsgeschehen auch zu begegnen". Konkret planen die drei möglichen künftigen Koalitionspartner laut Wiese die 3G-Regel am Arbeitsplatz und eine Homeoffice-Pflicht, die Möglichkeit zu Kontaktbeschränkungen "gerade auch für Ungeimpfte" und außerdem die 3G-Regelung für den Fernverkehr und den öffentlichen Nahverkehr. Ungeimpfte müssten dann einen negativen Test vorlegen, um Busse und Bahnen benutzen zu können. Die Pläne beinhalten auch eine Länderöffnungsklausel, wie Wiese sagte, "damit die Länder, gerade auch Bayern und Sachsen, die ein erhebliches Infektionsgeschehen haben, weitere Maßnahmen mit Zustimmung des Landtags auf den Weg bringen können". Über den Entwurf soll am Donnerstag im Bundestag und am Freitag im Bundesrat abgestimmt werden. Am 25. November soll die epidemische Lage von nationaler Tragweite auslaufen. Mit den neuen Regeln gebe es "ein Mehr an Rechtssicherheit", verteidigte Wiese im ZDF diese Pläne. (W.Novokshonov--DTZ)
Preise für Getreide und Kartoffeln stark gestiegen
Eine hohe Nachfrage aus dem In- und Ausland treibt den Getreidepreis. Er stieg im September um 33,3 Prozent im Vorjahresvergleich, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Bereits im August hatte der Getreidepreis um mehr als 34 Prozent zugelegt, das war der höchste Anstieg seit 2013. Auch der Preis für Speisekartoffeln stieg "bemerkenswert" um 35,5 Prozent, wie die Statistiker weiter mitteilten. Das sei die höchste Steigerung seit August 2019. Auch Kartoffeln waren bereits im August deutlich teurer geworden. Grund seien die geringen Erntemengen in diesem Jahr - und die im Vergleich niedrigen Preise aufgrund der guten Ernte im vergangenen Jahr. Für Raps konnten die Bauern im September einen um knapp 50 Prozent höheren Preis verlangen als vor einem Jahr. Das lag vor allem am weltweit sinkenden Angebot bei gleichzeitig hoher Nachfrage, etwa für die Energiegewinnung, wie das Bundesamt erläuterte. Die Erzeugerpreise für landwirtschaftliche Produkte insgesamt stiegen um 13,3 Prozent im September - die für pflanzliche Produkte um 21,9 Prozent im Vorjahresvergleich. Schnittblumen etwa waren 38,3 Prozent teurer, Salat um 20,6 Prozent. Die Preise für tierische Produkte dagegen kletterten nur um 7,9 Prozent - der Milchpreis stieg wegen des knappen Angebots um 13,1 Prozent. Der Preis für Schweinefleisch sank dagegen auch im September, hier betrug der Rückgang im Jahresvergleich 6,5 Prozent. Grund sind die geringe Nachfrage im Handel und aus Ländern wie China, die derzeit wegen der Afrikanischen Schweinepest kein Schweinefleisch aus Deutschland kaufen. (N.Loginovsky--DTZ)
Preise für Getreide und Kartoffeln deutlich gestiegen
Eine hohe Nachfrage aus dem In- und Ausland treibt den Getreidepreis. Er stieg im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um 33,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Auch der Preis für Speisekartoffeln erhöhte sich "bemerkenswert" um 35,5 Prozent.
Ampel will Kontaktbeschränkungen und 3G-Regel in Bussen und Bahnen
Die Ampel-Parteien wollen angesichts der steigenden Infektionszahlen schärfere Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen und die 3G-Regel in Bussen und Bahnen. "Das ist faktisch ein Lockdown für Ungeimpfte, der hier auf den Weg gebracht wird", sagte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dirk Wiese am Montag im ZDF-"Morgenmagazin zu den Plänen, die auch Grüne und FDP mittragen. Die einzelnen Länder sollten bei Bedarf auch wieder die Möglichkeit bekommen, zusätzliche schärfere Maßnahmen zu beschließen.