Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Nach Wahl in Berlin: SPD stimmt für Sondierungen mit Linkspartei und Grünen
Drama in Berlin: Assefa verpasst Weltrekord
Schweizer stimmen über strengere Auslegung von Neutralität ab
Papst Leo XIV. feiert Messe unter freiem Himmel in Lourdes
Boulevard
Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und acht Schwerverletzte in Bayern
Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind am Sonntag zwei Passagiere getötet und acht weitere schwer verletzt worden. Der mit rund 50 Menschen besetzte Bus kam bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Er war demnach auf der Fahrt vom schweizerischen Zürich ins italienische Mailand. An Bord waren philippinische Staatsbürger.
Politik
Nach Zwangsräumung von Wohnung einer 87-Jährigen: Protestcamp in Madrid errichtet
Die Zwangsräumung der Wohnung einer 87-jährigen Frau in Madrid hat in der spanischen Hauptstadt scharfe Proteste ausgelöst. Nachdem zehntausende Demonstranten am Samstagabend durch die Stadt gezogen waren, errichteten hunderte Aktivisten in der Nacht zum Sonntag ein Protestcamp auf dem zentralen Platz Puerta del Sol und verbrachten dort die Nacht. Bilder davon, wie Maricarmen Abascal am Mittwoch auf einer Trage aus ihrer Wohnung geholt wurde, hatten die Debatte um bezahlbaren Wohnraum in Spanien neu entfacht.
Letzte Nachrichten
US-Präsident Biden in Rom eingetroffen
US-Präsident Joe Biden hat seine mehrtägige Gipfel-Reise in Europa begonnen. In der Nacht zum Freitag landete er in Rom, wo er am G20-Gipfel teilnehmen wird, der erstmals seit der Corona-Pandemie wieder als physisches Treffen der Staats- und Regierungschefs stattfindet. Anfang der Woche wird Biden dann bei der Weltklimakonferenz COP26 in Glasgow erwartet.
FDP-Chef Lindner glaubt an Regierungsbildung bis Anfang Dezember
Nach rund einer Woche der Ampel-Koalitionsgespräche ist FDP-Chef Christian Lindner zuversichtlich, dass es mit einer Regierungsbildung bis Anfang Dezember klappt. "Die Nikolauswoche ist erreichbar", sagte Lindner der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). Einer weiteren Vergemeinschaftung von Schulden in Europa und einer Lockerung des EU-Stabilitätspakts erteilte der FDP-Chef derweil eine Absage.
Rufe nach Mitgliederbefragung vor Weichenstellung zu Laschet-Nachfolge lauter
Jetzt werden die Weichen für die Nachfolge von CDU-Chef Armin Laschet gestellt: Vor dem Treffen der über 300 Kreisvorsitzenden der Partei am Samstag mehrten sich die Rufe nach einer Mitgliederbefragung. Offiziell hat noch kein Bewerber seinen Hut in den Ring geworfen; eine Umfrage sah aber den Wirtschaftsexperten Friedrich Merz und den Außenpolitiker Norbert Röttgen in- und außerhalb der Partei als favorisierte Kandidaten.
Oklahoma richtet trotz früherer Probleme mit Giftspritzen verurteilten Mörder hin
Der US-Bundesstaat Oklahoma hat trotz einer Reihe von Problemen bei Hinrichtungen in der Vergangenheit die Todesstrafe eines verurteilten Mörders vollstreckt. Der 60-jährige John Grant starb am Donnerstagabend (Ortszeit) durch eine Giftspritze. Er erbrach sich und erlitt Krämpfe, wie Zeugen berichteten. Der Oberste Gerichtshof hatte zuvor die Entscheidung eines anderen Gerichts kommentarlos aufgehoben, das die Hinrichtung vorübergehend gestoppt hatte.
New Yorks Ex-Gouverneur Cuomo wegen sexuellen Vergehens beschuldigt
Nach seinem Rücktritt wegen Belästigungsvorwürfen ist der frühere New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo nun wegen eines sexuellen Vergehens beschuldigt worden. Beim Stadtgericht von Albany sei eine Klage wegen eines "Sexualverbrechens" eingereicht worden, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag. Cuomo wird darin beschuldigt, im Dezember 2020 seine Hand in die Bluse des Opfers gesteckt und ihr an die linke Brust gefasst zu haben.
Amazon vermeldet sinkende Gewinne wegen steigender Kosten
Der US-Versandhändler Amazon hat im dritten Quartal trotz steigender Umsätze weniger Gewinn gemacht. Der Umsatz stieg auf 110,8 Milliarden Dollar, während der Gewinn mit 3,2 Milliarden nur halb so hoch ausfiel, wie im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Als maßgebliche Gründe für diese Entwicklung gelten steigende Kosten für Personal und wegen fehlender Waren und Materialmangels.
US-Schulen verbieten "Squid Game"-Kostüme an Halloween
Einige Schulen im US-Bundesstaat New York haben für Halloween Kostüme aus der beliebten Netflix-Serie "Squid Game" verboten. Wie der Chef der Schulaufsicht des Schulbezirks Fayetteville-Manlius am Donnerstag mitteilte, dürften die Kinder die Kostüme nicht tragen, "weil sie gewaltverherrlichende Botschaften vermitteln könnten". Am letzten Schultag vor Halloween kommen Schüler in US-Schulen häufig kostümiert zum Unterricht.
Zverev nach 300. ATP-Tour-Sieg in Wien im Viertelfinale
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev (Hamburg) hat das Achtelfinale des ATP-Turniers in Wien mit einiger Mühe überstanden. Der 24-Jährige zog bei der mit 1,8 Millionen Euro dotierten Konkurrenz in der Stadthalle durch ein 6:2, 3:6, 6:2 gegen den Australier Alex De Minaur in die Runde der letzten Acht ein. Dort wartet der Kanadier Felix Auger-Aliassime, die Nummer sechs der Setzliste.
Facebook benennt sich in Meta um
Der in der Kritik stehende US-Internetkonzern Facebook gibt sich einen neuen Namen: Der Onlineriese wird künftig Meta heißen, wie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg am Donnerstag mitteilte. Damit soll die Schöpfung eines sogenannten Metaversums in den Vordergrund gestellt werden, eine kollektiv nutzbare virtuelle Welt. "Wir stehen am Beginn des nächsten Kapitels für das Internet, und es ist auch das nächste Kapitel für unser Unternehmen", erklärte Zuckerberg.
Britische Regierung bestellt im Fischereistreit französische Botschafterin ein
Die britische Regierung hat im Fischereistreit die französische Botschafterin einbestellt. Wie das Büro von Premierminister Boris Johnson am Donnerstagabend mitteilte, habe Außenministerin Liz Truss die Botschafterin Catherine Colonna vorgeladen. "Wir bedauern die konfrontative Sprache, die von der französischen Regierung in dieser Angelegenheit immer wieder verwendet wurde", erklärte die britische Regierung weiter.
Palästinenser weihen riesiges Bodenmosaik in Palast bei Jericho ein
Die palästinensischen Behörden im von Israel besetzten Westjordanland haben am Donnerstag eines der größten antiken Bodenmosaike der Welt der Öffetlichkeit vorgestellt. Das in jahrelanger Arbeit restaurierte Werk bedeckt 836 Quadratmeter des Hischam-Palasts, einer im achten Jahrhundert bei Jericho erbauten Palastanlage der Umayyaden-Dynastie. Forscher hatten das Mosaik bereits in den 30er Jahren entdeckt, doch erst in den vergangenen fünf Jahren wurde es mit Hilfe japanischer Gelder restauriert.
Polizei in Haiti hat Lebenszeichen von entführten Missionaren
Die Polizei in Haiti hat Lebenszeichen von den entführten Missionaren und ihren Familienangehörigen erhalten. Es könne davon ausgegeangen werden, dass "alle Entführten" noch am Leben seien, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag von der Kriminalpolizei. Genauere Details wurden nicht genannt. Die Verhandlungen über die Freilassung der Ausländer seien "im Gange", die Federführung liege bei der haitianischen Kriminalpolizei, die mit "mehreren FBI-Agenten" zusammen arbeite.
Koka-Bauern in Kolumbien lassen 180 Soldaten nach Geiselnahme wieder frei
In Kolumbien haben Koka-Bauern die von ihnen über zwei Tage festgehaltenen 180 Soldaten wieder freigelassen. Die Bauern hätten sich zurückgezogen und beschlossen, "die Arbeit der Regierungstruppen nicht zu behindern", erklärte das Büro des kolumbianischen Ombudsmannes für Menschenrechte am Donnerstag (Ortszeit). Nach Angaben eines Generals hatten die Bauern die Soldaten am Dienstag "entführt", als diese illegale Koka-Plantagen im Nordosten des Landes nahe der Grenze zu Venezuela zerstören wollten.
Koka-Bauern in Kolumbien nehmen 180 Soldaten als Geiseln
Kolumbianische Koka-Bauern haben etwa 180 Soldaten als Geiseln genommen. Wie der General Ómar Sepúlveda am Donnerstag sagte, hatten die Bauern bereits am Dienstag die Soldaten unter seinem Kommando "entführt", als diese illegale Koka-Plantagen im Nordosten des Landes nahe der Grenze zu Venezuela zerstören wollten. Die Soldaten seien von mit Stöcken und Macheten bewaffneten Bauern umzingelt worden, sagte Sepúlveda.
Cristiano Ronaldo und Lebensgefährtin erwarten Zwillinge
Fußball-Star Cristiano Ronaldo wird wieder Vater: Wie der 36-jährige Torjäger von Manchester United am Donnerstag auf Instagram bekanntgab, erwarten er und seine Lebensgefährtin Georgina Rodriguez Zwillinge. Begleitet wurde die Nachricht von einem Foto des Paares mit zwei Ultraschallbildern ihres Familienzuwachses. "Unsere Herzen sind voller Liebe - wir können es kaum erwarten, Euch kennenzulernen", schrieb der portugiesische Fußballstar.
Biden und Macron treffen sich in Rom zu Gespräch über U-Boot-Streit
Im Streit über ein U-Boot-Geschäft mit Australien treffen sich US-Präsident Joe Biden und der französische Staatschef Emmanuel Macron am Freitag in Rom. Die beiden Präsidenten wollen einen Tag vor Beginn des G20-Gipfels in der italienischen Hauptstadt über eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern beraten. Der U-Boot-Streit hatte zu einer diplomatischen Krise zwischen Washington und Paris geführt und die Beziehungen der historischen Verbündeten schwer belastet.
G20-Finanzminister beraten vor Gipfel in Rom
Vor dem offiziellen Start des G20-Gipfels am Samstag in Rom kommen am Freitagmittag bereits die Finanz- und Gesundheitsminister der Gruppe zu einem Treffen zusammen (12.00 Uhr). Deutschland wird in Rom von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) vertreten. Schwerpunkt der Beratungen sollen die Folgen der Corona-Pandemie und die Erholung der Weltwirtschaft sein. Im Anschluss an das Treffen wollen die Minister eine gemeinsame Erklärung veröffentlichen.
Bundesgerichtshof urteilt im Prozess um Infinus-Skandal
Der fünfte Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) mit Sitz in Leipzig verkündet am Freitag (10.30 Uhr) sein Urteil im sogenannten Infinus-Skandal. Sechs frühere Mitarbeiter des insolventen Finanzdienstleisters wehren sich vor dem BGH gegen ihre Verurteilung zu Haftstrafen. Sie waren 2018 vom Landgericht Dresden des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs in Tateinheit mit Kapitalanlagebetrug oder der Beihilfe dazu schuldig gesprochen worden. (Az. 5 StR 443/19)
Merkel führt politische Gespräche in Athen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis führen am Freitagvormittag in Athen Gespräche über die EU und internationale Themen. Um 11.30 Uhr ist eine Pressekonferenz geplant. Im Fokus stehen könnten dabei das schwierige Verhältnis Griechenlands zum Nachbarland Türkei, insbesondere der Streit um Gasvorkommen und Flüchtlingsboote im Mittelmeer.
Indiens Premier Modi trifft erstmals Papst Franziskus
Indiens Premierminister Narendra Modi wird erstmals Papst Franziskus treffen. Wie das indische Außenministerium und der Vatikan am Donnerstag mitteilten, kommen Modi und das Katholiken-Oberhaupt am Rande des G20-Gipfels am Samstag zu Gesprächen zusammen. Es könnte ein heikles Treffen werden: Modis hindunationalistischer Partei BJP wird eine diskriminierende Politik gegenüber religiösen Minderheiten vorgeworfen.
DFB-Frauen bei der EM gegen Dänemark, Spanien und Finnland
Die deutschen Fußballerinnen haben für die EM in England (6. bis 31. Juli 2022) sehr anspruchsvolle Aufgaben erwischt. Der Rekordsieger trifft in der Gruppe B auf Vize-Europameister Dänemark, Spanien und Finnland. Das ergab die Auslosung am Donnerstag in Manchester.
Dänische Regierungschefin wegen gelöschter SMS zu Nerz-Keulungen unter Druck
Die umstrittene Massentötung von Zuchtnerzen vor rund einem Jahr bringt Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen erneuten Ärger: Eine zur Untersuchung der Vorgänge eingesetzte Kommission versuchte vergeblich, von Frederiksen Textnachrichten im Zusammenhang mit der illegalen Keulung zu erhalten. Auf Rat ihres Büros seien jedoch alle SMS nach 30 Tagen automatisch gelöscht worden, sagte Frederiksen am Donnerstag dem Sender TV2.
Biden wirbt für abgespecktes Sozial- und Klimapaket
US-Präsident Joe Biden hat sein nach parteiinternem Widerstand um die Hälfte gekürztes Sozial- und Klimapaket als "historisch" gerühmt. Bei den geplanten Maßnahmen im Umfang von 1,75 Billionen Dollar (1,5 Billionen Euro) handele es sich um "historische Investitionen" in das Land und seine Bürger, sagte Biden am Donnerstag im Weißen Haus.
EuGH muss über Überstundenzuschläge für Teilzeitkräfte entscheiden
Im Streit um Überstundenzuschläge für Teilzeitbeschäftigte hat am Donnerstag das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt eine Vorabentscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) angefordert. Dabei geht es um die Frage, ob die Zuschläge erst dann gezahlt werden dürfen, wenn die Arbeitszeit auch von Teilzeitkräften über die einer vollen Stelle hinausgeht. Konkret wollen die Erfurter Richter wissen, ob dies EU-rechtlich eine Ungleichbehandlung und damit gegebenenfalls auch eine mittelbare Frauendiskriminierung bedeutet. (Az: 8 AZR 370/20 (A))
Bolsonaro wird Ehrenbürger von italienischer Gemeinde
Der rechtsradikale brasilianische Staatschef Jair Bolsonaro soll Ehrenbürger der italienischen Gemeinde Anguillara Veneta werden. Statt vom G20-Gipfel in Rom zum Start der Weltklimakonferenz COP26 nach Glasgow zu reisen, wird Bolsonaro am kommenden Montag deshalb in der 4000-Einwohner-Gemeinde im Nordosten Italiens erwartet, wie am Donnerstag aus italienischen Regierungskreisen verlautete. Aus dem Ort stammen die Vorfahren Bolsonaros.
WHO will 23,4 Milliarden Dollar für Kampf gegen Corona-Pandemie in armen Ländern
Für den Kampf gegen die Corona-Pandemie in den ärmsten Ländern weltweit benötigt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den nächsten zwölf Monaten 23,4 Milliarden Dollar (über 20 Milliarden Euro). Mit dem Geld solle die globale Initiative ACT Accelerator die am stärksten gefährdeten Länder bis September 2022 bei Beschaffung und Einsatz von Ressourcen gegen Covid-19 unterstützen, erklärte die WHO am Donnerstag.
China legt kurz vor Beginn der Weltklimakonferenz offiziell neue Klimaziele vor
Drei Tage vor Beginn der Weltklimakonferenz COP26 hat China offiziell eine aktualisierte Version seiner nationalen Klimaschutzpläne vorgelegt. Am Donnerstag reichte Peking bei den Vereinten Nationen seine neuen Emissions-Minderungsziele, die sogenannten NDC, ein. Die chinesische Regierung bekräftigt darin ihr Ziel, spätestens 2060 Klimaneutralität zu erreichen. Zudem soll der Höchstwert beim chinesischen CO2-Ausstoß vor 2030 erreicht sein.
Bundesinnenministerium muss Twitter-Direktnachrichten nicht herausgeben
Das Bundesinnenministerium muss zwischen 2016 und 2018 von ihm geschriebene Twitter-Direktnachrichten nicht herausgeben. Es bestehe kein Anspruch auf Einsicht nach dem Informationsfreiheitsgesetz, entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag. Geklagt hatte die Initiative Frag den Staat. (Az. 10 C 3.20)
Spahn bekommt Auffrischungsimpfung
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat am Donnerstag seine Boosterimpfung bekommen: "Nachdem ich als #COVID19-Genesener im Mai eine Impfdosis bekommen habe, erhielt ich heute meine Auffrischungsimpfung", schrieb der amtierende Ressortchef im Kurznachrichtendienst Twitter. "Freue mich, dass wir gestern mit über 100.000 "Booster-Impfungen einen Tagesrekord erzielt haben." Spahns Bitte an alle Menschen in Deutschland: "Jetzt informieren und Impfschutz boostern!".
66 Festnahmen bei Schlag gegen Kokainhandel in Deutschland und Belgien
Bei einem Schlag gegen den grenzüberschreitenden Kokainhandel haben Ermittler in Belgien und Deutschland 66 Tatverdächtige festgenommen. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, einen europaweiten Handel mit Drogen betrieben zu haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Aachen am Donnerstag mitteilten. Sie handelten vor allem mit Kokain, das auf dem Seeweg aus Südamerika nach Europa eingeschmuggelt wurde.
UN-Sicherheitsrat fordert Wiedereinsetzung der Übergangsregierung im Sudan
Der UN-Sicherheitsrat hat das Militär im Sudan aufgefordert, "eine von Zivilisten geführte Übergangsregierung wieder einzusetzen". In einer einstimmigen Erklärung äußerte das Gremium am Donnerstag "große Besorgnis über die Machtübernahme durch das Militär". Zuvor hatten die ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats tagelang um den Ton der Erklärung gerungen. Russland hatte Diplomaten zufolge auf eine stark abgeschwächte Erklärung hingewirkt.
EU: Russland nutzt Gas als "Waffe" gegen Moldau
Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hat Russland vorgeworfen, Gas als "Waffe" gegen die Republik Moldau einzusetzen. Der staatliche russische Erdgaskonzern Gazprom übe "politischen Druck" auf die frühere Sowjetrepublik aus, kritisierte Borrell am Donnerstag nach einem Treffen mit der neuen moldauischen Ministerpräsidentin Natalia Gavrilita in Brüssel. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte Moldau in dem Gasstreit zuvor 60 Millionen Euro Hilfe zugesagt.