Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Pistorius nimmt in Texas ersten F-35-Kampfjet für die Bundeswehr in Empfang
IAEA: Kühlturm von russischem Atomkraftwerk von Drohne getroffen - kein Feuer
Pistorius nimmt in Texas ersten F-35-Kampfjet in Empfang
Böhmermann-Sendung "ZDF Magazin Royale" wird eingestellt
Politik
Russland erklärt Regisseur Swjaginzew zum "ausländischen Agenten"
Der im Exil lebende russische Regisseur Andrei Swjaginzew ist von den Behörden seines Landes zum "ausländischen Agenten" erklärt worden. Das russische Justizministerium teilte am Freitag auf seiner Website mit, der 62-Jährige habe "Falschinformationen über Entscheidungen der Behörden der Russischen Föderation und die von ihnen verfolgte Politik" verbreitet und werde von "ausländischen Agenten" beeinflusst.
Wirtschaft
Kalifornien prüft "Notschalter" für Künstliche Intelligenz
In der Sicherheitsdebatte über Künstliche Intelligenz (KI) will der US-Bundesstaat Kalifornien eine Art Notschalter prüfen. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom unterzeichnete am Freitag ein Dekret, das als eine Möglichkeit zur Kontrolle von KI einen solchen "kill switch" vorsieht - also einen Mechanismus, der ein KI-System bei Gefahr stoppt oder isoliert. Eine Reihe von KI-Unternehmen sind im Silicon Valley in Kalifornien angesiedelt.
Letzte Nachrichten
Urteil im Korruptionsprozess gegen Österreichs Ex-Vize-Kanzler Strache erwartet
Im Korruptionsprozess gegen Österreichs früheren Vizekanzler Heinz-Christian Strache wird am Freitag (ab 09.00 Uhr) das Urteil erwartet. Es ist das erste Strafverfahren gegen Strache infolge der sogenannten Ibiza-Affäre. Der frühere Parteichef der rechtspopulistischen FPÖ soll gegen Parteispenden und private Vergünstigungen zugunsten einer Privatklinik Einfluss auf ein Gesetz genommen haben. Der Prozess war im Juli vertagt worden, weil Hinweise auf eine zweite Parteispende auftauchten.
Champions League: Bayern gegen Barca, Leipzig gegen ManCity und PSG
Der deutsche Meister Bayern München hat bei der Auslösung zur Champions League prominente, aber schlagbare Gegner erwischt. In der am 14. September beginnenden Gruppenphase treffen die Bayern in Gruppe E auf den FC Barcelona, Benfica Lissabon und Dynamo Kiew.
US-Polizisten verklagen Trump wegen Kapitol-Erstürmung
Wegen der Erstürmung des US-Kapitols am 6. Januar haben sieben Polizisten den früheren Präsidenten Donald Trump sowie Mitglieder rechtsextremer Milizen verklagt. Die Klage der Angehörigen der Kapitol-Polizei wurde am Donnerstag bei einem Gericht der Hauptstadt Washington eingereicht. Den Beklagten wird ein "rechtswidriger Versuch" vorgeworfen, "den Kongress durch Gewalt, Einschüchterung und Drohungen daran zu hindern, die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl 2020 zu zertifizieren".
Merkel: Gehen von einem oder mehreren Selbstmordanschlägen in Kabul aus
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geht davon aus, dass es am Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul "einen Selbstmordanschlag oder mehrere Selbstmordanschläge gegeben" hat. Einzelheiten seien noch nicht bekannt, aber "Terroristen haben auf Menschen gezielt, die vor den Flughafentoren gewartet haben", sagte Merkel am Donnerstag in Berlin.
US Open: Zverev gegen Querrey, Kerber trifft auf Jastremska
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev (Hamburg) trifft bei den US Open (30. August bis 12. September) zum Auftakt auf den US-Amerikaner Sam Querrey, Angelique Kerber (Kiel) bekommt es in ihrem Erstrundenmatch mit Dajana Jastremska aus der Ukraine zu tun. Das ergab die Auslosung für das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres am Freitag in New York. Die beiden deutschen Aushängeschilder gehen favorisiert in ihre Duelle.
Frankreich will noch "mehrere hundert" Afghanen aus Kabul retten
Ungeachtet der Anschläge in Kabul will Frankreich seine Evakuierungsflüge nach Möglichkeit fortsetzen. Präsident Emmanuel Macron sagte am Donnerstag bei einem Besuch in Dublin, sein Land werde alles versuchen, um noch "mehrere hundert Menschen" aus Afghanistan zu retten.
Traditionsreicher Medienkonzern Forbes geht an die Börse
Der US-Medienkonzern Forbes, bekannt für sein traditionsreiches gleichnamiges Magazin, geht an die Börse. Dies teilte der Konzern am Donnerstag mit, nachdem das Unternehmen 400 Millionen Dollar (gut 340 Millionen Euro) Kapital bei Investoren eingesammelt hatte. Bewertet wird das Unternehmen mit 630 Millionen Dollar; der Börsengang soll voraussichtlich im späten vierten Quartal 2021 oder dann Anfang 2022 abgeschlossen werden.
Van Bommels Wechselfehler: Wolfsburgs Pokal-Aus vom DFB-Bundesgericht bestätigt
Die Wechselpanne von Trainer Mark van Bommel hat den VfL Wolfsburg endgültig den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals gekostet. Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bestätigte am Donnerstag in seiner Berufungsverhandlung den Ausschluss des Bundesliga-Tabellenführers. Das gaben die Niedersachsen nach der Sitzung unter dem Vorsitz von Achim Späth bekannt.
Modellversuch in Kiel: Bis zu 9000 Zuschauer bei THW-Heimspielen möglich
Der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel darf zu seinen Heimspielen zu Saisonbeginn bis zu 9000 Zuschauer begrüßen. Die Stadt Kiel werde dem THW eine entsprechende Genehmigung erteilen, teilte der Klub am Donnerstag mit. Zuvor hatte das Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein dem von der Stadt Kiel beantragten Modellversuch des THW zugestimmt.
Deutschland Tour: Ackermann feiert Auftaktsieg vor Bauhaus
Radprofi Pascal Ackermann (Kandel) hat den Auftakt der dritten Auflage der neuen Deutschland Tour gewonnen. Zwei Jahre nach seinem Auftakterfolg bei der letzten Ausgabe siegte der 27 Jahre alte Sprinter vom deutschen Team Bora-hansgrohe nach 191 km von Stralsund nach Schwerin und ist der erste Träger des Roten Trikots des Gesamtführenden. Ackermann setzte sich im Massensprint vor Phil Bauhaus (Bocholt/Bahrain Victorious) und dessen Teamkollegen Marco Haller (Österreich) durch.
Junger Mann stirbt in Bayern nach Sturz von Motorhaube
In Unterfranken ist ein 19-Jähriger nach dem Sturz von der Motorhaube eines fahrenden Autos gestorben. Gegen einen 24-Jährigen wurde Haftbefehl wegen Verdachts des Totschlags und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erlassen, wie das Polizeipräsidium Unterfranken und die Staatsanwaltschaft Schweinfurt am Donnerstag mitteilten.
Oberverwaltungsgericht Münster kippt Bebauungsplan für Kohlekraftwerk Datteln 4
Das Oberverwaltungsgericht Münster hat den Bebauungsplan für das Steinkohlekraftwerk Datteln 4 in Nordrhein-Westfalen für ungültig erklärt. Die Standortwahl für das Kraftwerk genüge nicht den gesetzlichen Anforderungen, erklärte das Gericht am Donnerstag. Dies bedeute jedoch nicht, dass das Kraftwerk nicht weiter betrieben werden dürfe. Gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung, die Grundlage für den Kraftwerksbetrieb ist, sind jedoch weitere Klagen vor dem Oberverwaltungsgericht Münster anhängig.
Mindestens sechs Tote bei Anschlagsserie am Flughafen von Kabul
Bei einer Anschlagsserie am Flughafen von Kabul sind am Donnerstag mindestens sechs Menschen getötet worden. Mehr als ein Dutzend Verletzte wurden in ein Krankenhaus in der afghanischen Hauptstadt gebracht, wie die Notfall-Klinik in Kabul mitteilte. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums waren auch US-Bürger unter den Opfern. Der Sprecher des Pentagons sprach von einem "komplexen" Angriff mit mindestens zwei Explosionen. Deutsche Soldaten waren nach Angaben der Bundeswehr nicht betroffen.
Neun Tote bei Einsturz eines Krans auf Baustelle in Nairobi
Bei dem Einsturz eines Krans auf einer Baustelle in Kenias Hauptstadt Nairobi sind neun Menschen ums Leben gekommen. Der Kran sei am Donnerstag umgestürzt, als Arbeiter ihn abbauen wollten, teilte das chinesische Bauunternehmen ZJCC mit. Sieben Kenianer sowie zwei Chinesen seien bei dem Unglück auf der Baustelle für ein 14-stöckiges Gebäude gestorben, erklärte der Polizeichef des Stadtteils Kilimani, Andrew Mbogo.
Acht Tote bei Einsturz eines Krans auf Baustelle in Nairobi
Bei dem Einsturz eines Krans auf einer Baustelle in Kenias Hauptstadt Nairobi sind acht Menschen ums Leben gekommen. Der Kran sei am Donnerstag während Arbeiten an einem 14-stöckigen Gebäude umgestürzt, teilte der Polizeichef des Stadtteils Kilimani, Andrew Mbogo, mit. Sechs Kenianer sowie zwei Chinesen seien gestorben.
Taiwan plant Gesetzesverschärfung gegen Industrie-Spionage aus China
Taiwan will seine Gesetze gegen Industrie-Spionage verschärfen, um gegen die Aktivitäten der Volksrepublik China in diesem Sektor besser gewappnet zu sein. Wie Taiwans Justizministerium am Donnerstag mitteilte, können künftig für Diebstahl von geistigem Eigentum Haftstrafen zwischen fünf und zwölf Jahren verhängt werden. Das Ministerium in Taipeh sprach von Schutzmaßnahmen für "Schlüsselindustrien", die durch China und andere "äußere Mächte" ausgeraubt würden.
Verheerende Waldbrände in Sibirien weitgehend gelöscht
Die verheerenden Waldbrände in Sibirien sind nach Behördenangaben weitgehend gelöscht. Wie die russische Forstbehörde mitteilte, brannten am Donnerstag noch 520.000 Hektar Wald in der besonders betroffenen Region Jakutien. Die Brände in diesem Sommer waren besonders heftig und zerstörten mehr als 17,3 Millionen Hektar Wald. Allein in Jakutien gingen 9,9 Millionen Hektar in Rauch auf - eine Fläche, größer als Portugal.
Explosion vor dem Flughafen von Kabul - Zunächst keine Angaben zu Opfern
Vor dem Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul hat sich eine Explosion ereignet. "Wir können eine Explosion außerhalb des Kabuler Flughafens bestätigen", erklärte Pentagon-Sprecher John Kirby am Donnerstag. Angaben zu möglichen Opfern könne er noch nicht machen.
Länderangestellte wollen fünf Prozent mehr Geld
Für die mehr als 800.000 Angestellten der Bundesländer ohne Hessen fordern die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Beamtenbund in der bevorstehenden Tarifrunde fünf Prozent mehr Gehalt. Verdi-Bundeschef Frank Werneke begründete die Forderung am Donnerstag nach einer gemeinsamen Sitzung der Tarifkommissionen von Verdi und Beamtenbund in Berlin einerseits mit der anziehenden Inflationsrate. Zudem müsse der öffentliche Dienst mit besseren Löhnen am Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig bleiben.
Gewerkschaften fordern fünf Prozent mehr Geld für Länderpersonal
Für die mehr als 800.000 Angestellten der Bundesländer ohne Hessen fordern die Gewerkschaften des öffentlichen Diensts fünf Prozent mehr Geld. Gehaltssteigerungen seien nicht nur angesichts der Preissteigerungen dringend notwendig, begründete Verdi-Bundeschef Frank Werneke die von den Tarifkommissionen von Verdi und Beamtenbund am Donnerstag in Berlin beschlossene Forderung. Der öffentliche Dienst der Länder könne am Arbeitsmarkt nur mit guten Löhnen im Wettbewerb um Fachkräfte bestehen.
Medien: Ronaldo ist sich offenbar mit Manchester City einig
Der nächste spektakuläre Transfer bahnt sich an: Superstar Cristiano Ronaldo (36) hat sich offenbar mit Manchester City über einen Wechsel verständigt. Das berichtet unter anderem die spanische Zeitung AS, eine Einigung zwischen City und Ronaldos Klub Juventus Turin steht aber noch aus. Ronaldos Agent Jorge Mendes soll sich in Turin befinden und Gespräche mit Juve aufnehmen.
Merkel sagt Israel-Reise wegen Lage in Afghanistan ab
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihre geplante Reise nach Israel wegen der Krise in Afghanistan abgesagt. Die von Samstag bis Montag geplante Reise sei in Absprache mit dem israelischen Ministerpräsidenten aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Afghanistan abgesagt worden, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Donnerstag mit. Der Besuch soll demnach nachgeholt werden.
Waldbrand nahe Saint-Tropez ist gelöscht
Nach zehntägigem Kampf gegen die Flammen hat die französische Feuerwehr einen Waldbrand bei Saint-Tropez für gelöscht erklärt. Am Donnerstagmittag gelang es den Einsatzkräften, die letzten Flammen im Hinterland der Côte d’Azur zu löschen, wie die Feuerwehr des Verwaltungsbezirks Var mitteilte. Bei dem schwersten Waldbrand in Frankreich in diesem Sommer kamen zwei Menschen ums Leben, mehr als 7000 Hektar Vegetation wurden zerstört.
Polizei verbietet "Querdenken"-Demonstrationen in Berlin
Die Polizei hat mehrere am Wochenende in Berlin geplante "Querdenken"-Demonstrationen verboten. Am Samstag wurden fünf gegen die Corona-Maßnahmen gerichtete Versammlungen und am Sonntag zwei Versammlungen untersagt, wie das Berliner Polizeipräsidium am Donnerstag mitteilte. Die Polizei begründete dies vor allem damit, dass in der Vergangenheit bei derartigen Veranstaltungen die Infektionsschutzregeln wie das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes nicht eingehalten wurden.
Ampelkoalition in Rheinland-Pfalz will Enquetekommission zu Flut einsetzen
Rund sechs Wochen nach der Flutkatastrophe im Ahrtal hat die rheinland-pfälzische Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP die Einsetzung einer Enquetekommission beschlossen. Der Landtag soll in seiner nächsten Plenarsitzung am Dienstag über die Einsetzung entscheiden, wie die Fraktionen am Donnerstag in Mainz mitteilten. Im Oktober soll die Kommission ihre Arbeit aufnehmen und Konsequenzen aus der Katastrophe ziehen.
BVB ohne Hummels - keine DFB-Nominierung
DFB-Pokal-Sieger Borussia Dortmund muss im Bundesligaspiel gegen die TSG Hoffenheim am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) auf Innenverteidiger Mats Hummels verzichten. Der gerade erst zurückgekehrte Nationalspieler habe "nach dem Freiburg-Spiel sofort wieder eine Reaktion gezeigt und diese Woche kein Mannschaftstraining gemacht", sagte Trainer Marco Rose am Donnerstag.
Biontech/Pfizer gehen Partnerschaft für Impfstoffproduktion in Lateinamerika ein
Das Mainzer Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer sind eine Partnerschaft zur Herstellung ihres Corona-Impfstoffs in Lateinamerika eingegangen. Sie unterzeichneten dazu eine Absichtserklärung mit dem brasilianischen biopharmazeutischen Unternehmen Eurofarma Laboratórios SA, wie sie am Donnerstag mitteilten. Eurofama werde die Produktions- und Lieferaktivitäten für das Vakzin Comirnaty in der Region übernehmen. Das globale Netzwerk von Biontech/Pfizer umfasse damit nun vier Kontinente sowie mehr als 20 Produktionsstätten.
USA wollen trotz Anschlagsgefahr bis zuletzt Menschen aus Kabul ausfliegen
Trotz des verheerenden Selbstmordanschlags mit mindestens 85 Toten am Flughafen von Kabul wollen die USA weiter "bis zum letzten Moment" Menschen aus Afghanistan ausfliegen. Mehr als 5000 Menschen warteten noch am Flughafen, erklärte das Pentagon am Freitag. US-Sicherheitsexperten fürchten weitere drohende Anschläge in Kabul. Die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr kehrten unterdessen nach dem Ende ihres Evakuierungseinsatzes nach Deutschland zurück.
USA wollen trotz Gefahrenlage "bis zum letzten Moment" Menschen aus Kabul ausfliegen
Trotz des verheerenden Selbstmordanschlags mit mindestens 85 Todesopfern am Flughafen von Kabul wollen die USA weiter "bis zum letzten Moment" Menschen ausfliegen. Mehr als 5000 Menschen warteten noch am Airport, erklärte das Pentagon am Freitag. Der Einsatz sei nach wie vor "konkreten und glaubwürdigen Bedrohungen" ausgesetzt, sagte Pentagon-Sprecher John Kirby. Das Ministerium korrigierte derweil seine Angaben zum Anschlag. Demnach war es die Tat eines einzelnen Selbstmordattentäters.
Biden kündigt nach verheerendem Doppelanschlag am Kabuler Flughafen Vergeltung an
Nach den verheerenden Anschlägen am Kabuler Flughafen mit mehr als 80 Todesopfern hat US-Präsident Joe Biden Vergeltung angekündigt. "Wir werden euch jagen und euch büßen lassen", sagte Biden am Donnerstag (Ortszeit) an die Drahtzieher gerichtet. Die IS-Miliz reklamierte die Selbstmordattentate, bei denen mindestens 13 US-Soldaten sowie mehr als 70 weitere Menschen starben, für sich. Fast zeitgleich mit dem Doppelanschlag beendete die Bundeswehr ihre Evakuierungsflüge.
Biden kündigt nach verheerendem Anschlag in Kabul Vergeltung an
Wenige Tage vor dem endgültigen Abzug ihrer Soldaten aus Afghanistan haben Attentäter den US-Streitkräften die schlimmsten Verluste seit zehn Jahren zugefügt. Bei zwei gewaltigen Explosionen am Flughafen von Kabul wurden 13 US-Soldaten und Dutzende weitere Menschen getötet. Zu dem Angriff bekannte sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). US-Präsident Joe Biden kündigte Vergeltung an.
Bis zu 20 Tote bei Anschlägen in Kabul - Zwölf US-Soldaten unter Todesopfern
Die Warnungen vor einer unmittelbaren Anschlagsgefahr in Afghanistan haben sich bestätigt: Zwei starke Explosionen erschütterten am Donnerstag den Flughafen von Kabul. Bei den Anschlägen seien bis zu 20 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden, sagte ein Taliban-Sprecher. Laut Pentagon wurden durch zwei Selbstmordattentäter auch zwölf US-Soldaten getötet und 15 verletzt. Zu einem der Anschläge bekannte sich die Dschihadistenmiliz IS. Fast zeitgleich mit den Anschlägen beendete die Bundeswehr ihre Evakuierungsflüge und brachte alle deutschen Einsatzkräfte aus dem Land.