Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Opposition im Bundestag wirft Koalition ruinöse Schuldenmacherei vor
Pisa-Studie: Kinderhilfswerk fordert stärkeren Fokus auf Bildungsgerechtigkeit
Klingbeil: Haushalt 2027 ist Grundlage für Reformen in Krisenzeiten
FIFA-Machtkampf: Erneute Beschwerde gegen Infantino
Politik
Nach Parlamentsaus in Sachsen-Anhalt: FDP-Landeschefin kündigt Rücktritt an
Nach dem Ausscheiden der FDP aus dem Landtag in Sachsen-Anhalt hat die Landesvorsitzende Lydia Hüskens ihren Rücktritt angekündigt. "Für das Ergebnis trage ich die Verantwortung", erklärte Hüskens am Dienstag in Magdeburg. Sie will demnach aber bis zum nächsten ordentlichen Landesparteitag Anfang März kommenden Jahres zunächst weiter die Geschäfte führen.
Boulevard
Erneuter Diebstahl von 18 Kilogramm schweren Bahnhofsuhren in Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg sind am Montag erneut Bahnhofsuhren gestohlen worden. Nachdem es bereits an den Bahnhöfen Goldberg und Höfingen zu Diebstählen kam, wurden nun an der Station Leutenbach/Nellmersbach zwei weitere Uhren entwendet, wie die Bundespolizei in Stuttgart mitteilte. Unbekannte Täter schraubten demnach die je 18 Kilogramm schweren Uhren in zweieinhalb Metern Höhe ab und nahmen diese mit.
Letzte Nachrichten
Mona-Lisa-Kopie für fast drei Millionen Euro versteigert
Eine Kopie der Mona Lisa ist in Paris für fast drei Millionen Euro versteigert worden. Das Bild erzielte am Freitag bei Christie’s in Paris 2,9 Millionen Euro inklusive Gebühren und damit rund das Zehnfache des Schätzpreises, wie das Auktionshaus mitteilte. Die Kopie des Meisterwerks von Leonardo da Vinci stammt vom Beginn des 17. Jahrhunderts, der Maler ist nicht bekannt. Das Gemälde ging laut Christie’s an einen ausländischen Bieter.
Kritik an König Willem-Alexander wegen Missachtung der Corona-Regeln
Der niederländische König Willem-Alexander steht wegen einer erneuten Missachtung der Corona-Regeln in der Kritik. Nachdem der Monarch bei einem Treffen mit Fußballfans in Den Haag Hände geschüttelt hatte, erinnerten mehrere Minister am Freitag daran, dass die Abstandsregeln für alle Bürger gelten. In den vergangenen Monaten hatte Willem-Alexander sich wiederholt über die Corona-Maßnahmen hinweggesetzt - seine Beliebtheitswerte waren daraufhin gesunken.
UN-Generalsekretär Guterres für zweite fünfjährige Amtszeit wiedergewählt
UN-Generalsekretär António Guterres ist für eine zweite fünfjährige Amtszeit wiedergewählt worden. Die UN-Vollversammlung ernannte den Portugiesen am Freitag per Akklamation für die Jahre 2022 bis 2026. Guterres legte direkt im Anschluss und im Beisein des portugiesischen Präsidenten Marcelo Rebelo de Sousa seinen Amtseid ab.
Forsberg trifft: "Alte Schweden" nehmen Kurs aufs Achtelfinale
Die alten Schweden sind zurück: Das "Rentner-Team" um den überragenden Matchwinner Emil Forsberg hat mit einem späten, aber verdienten Sieg gegen die Slowakei Kurs auf das EM-Achtelfinale genommen. Die Schweden gewannen im russischen St. Petersburg das "zweitälteste" EM-Spiel der Geschichte mit 1:0 (0:0) und haben mit vier Punkten die K.o.-Runde vor Augen.
EU-Kommission und Astrazeneca sehen sich nach Gerichtsurteil beide als Sieger
Nach dem Gerichtsurteil im Streit um Lieferverzögerungen bei Corona-Impfstoff sehen sich sowohl die EU-Kommission als auch der Hersteller Astrazeneca als Gewinner. Das zuständige belgische Gericht bescheinigte dem britisch-schwedischen Unternehmen am Freitag zwar, Vertragsbruch begangen zu haben. Es ordnete aber deutlich weniger Impfstoff-Lieferungen an, als von der Kommission gefordert.
Gericht gibt EU-Kommission im Streit mit Impfstoffhersteller Astrazeneca Recht
Im Streit mit dem Impfstoff-Hersteller Astrazeneca wegen Lieferverzögerungen hat die EU-Kommission vor Gericht Recht behalten - sie bekommt aber nicht so viele Dosen wie gewünscht. Das zuständige belgische Gericht habe "einen schwerwiegenden Verstoß" Astrazenecas gegen seine vertraglichen Verpflichtungen mit der EU festgestellt, erklärte die Kommission am Freitag. Allerdings verpflichtete das Gericht das britisch-schwedische Unternehmen zu deutlich weniger Impfstoff-Lieferungen, als die Kommission gefordert hatte.
Baerbock strebt Pakt von Politik und Industrie für Klimaschutz an
Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock strebt im Kampf gegen den Klimawandel einen Pakt zwischen Politik und Industrie an. "Er garantiert Unternehmen, die sich der klimaneutralen Produktion verschreiben, die notwendige Planungssicherheit für den Umbau", heißt es in einem der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorliegenden Positionspapier. Gerade Unternehmen mit längeren Investitionszyklen bräuchten diese Gewissheit, um in der Transformationsphase im internationalen Wettbewerb keine Nachteile zu erleiden.
Verdächtiger nach Schießerei in Espelkamp in Nordrhein-Westfalen in U-Haft
Nach den tödlichen Schüssen auf einen Mann und eine Frau im nordrhein-westfälischen Espelkamp ist gegen den mutmaßlichen Täter Untersuchungshaft angeordnet worden. Der 52-Jährige muss sich wegen zweifachen Totschlags verantworten, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag in Bielefeld mitteilten. Zum möglichen Tatmotiv machten die Ermittler weiterhin keine Angaben. Sie gehen jedoch davon aus, dass die Hintergründe im familiären Bereich liegen.
Prozess gegen saarländischen Krankenpfleger wegen versuchten Mordes begonnen
Vor dem Landgericht Saarbrücken hat am Freitag der Prozess gegen einen Krankenpfleger wegen sechsfachen versuchten Mordes begonnen. Daniel B. soll Patienten aus Geltungssucht nicht verordnete Medikamente gegeben haben. In einer Einlassung wies der 29-Jährige nach Gerichtsangaben die Vorwürfe zurück.
"Handelsblatt": Deutsche Bank erwägt Herabsetzen der Schwelle für Negativzinsen
Die Deutsche Bank erwägt, ihre Freigrenze für Einlagen ohne Minuszinsen unter die aktuelle Schwelle von 100.000 Euro senken. "Wir beobachten den Markt sorgfältig und werden niedrigere Freigrenzen auch für Neukunden der Deutschen Bank prüfen", sagte der neue Chef des deutschen Privatkundengeschäfts, Lars Stoy, dem "Handelsblatt". Es sei aber "noch nichts entschieden".
Verband: Chinesische Autohersteller drängen auf deutschen und europäischen Markt
Der Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) geht von einem Markteintritt mehrerer chinesischer Anbieter in Deutschland aus. "Wir stellen fest, dass gerade etliche chinesische Autohersteller auf den deutschen und europäischen Markt drängen", sagte VDIK-Sprecher Peter Mair am Freitag der "Wirtschaftswoche". Es habe schon früher einzelne Versuche chinesischer Hersteller gegeben, "hier Fuß zu fassen, aber das, was wir jetzt erleben, hat andere Dimensionen".
Innenminister von Bund und Ländern für härtere Gangart gegen Antisemitismus
Die Innenminister von Bund und Ländern wollen noch entschlossener gegen Antisemitismus in Deutschland vorgehen. "Wir werden das Strafmaß bei antisemitischen Straftaten empfindlich anziehen", sagte der baden-württembergische Ressortchef Thomas Strobl (CDU) am Freitag zum Abschluss der Innenministerkonferenz in Rust. Auf ihrem Treffen beschlossen die Innenminister außerdem, frauenfeindliche Straftaten genauer zu erfassen und den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz zu verbessern.
Lebenslange Haft für Helden des Films "Hotel Ruanda" beantragt
Die Staatsanwaltschaft in Ruanda hat für den Regierungskritiker und Helden des international beachteten Films "Hotel Ruanda" lebenslange Haft wegen des Vorwurfs des Terrorismus beantragt. "Wir haben dargelegt, dass jede Handlung von Paul Rusesabagina krimineller Natur war und die Absicht verfolgte, Terrorismus zu begehen", sagte Staatsanwalt Jean Pierre Habarurema nach Justizangaben vom Freitag.
Wehrbeauftragte nennt Einführung von Militärrabbiner "großartiges Zeichen"
Die Wehrbeauftragte Eva Högl hat die anstehende Einführung des Militärrabbiners Zsolt Balla als "großartiges Zeichen" begrüßt. "Erstmals seit 100 Jahren wird in Deutschland wieder ein Militärrabbiner ins Amt eingeführt", erklärte Högl am Freitag. "Das ist ein großartiges Zeichen in die Gesellschaft und in die Bundeswehr hinein, das jüdisches Leben wieder sichtbar macht."
Deutsche Bahn will sich besser gegen Folgen des Klimawandels wappnen
Deutlich mehr Hitzetage oder Wetterextreme wie Starkregen und Hagel: Die Deutsche Bahn (DB) will sich mit einer neuen "Resilienz-Strategie" besser gegen die zunehmende Erderwärmung wappnen. "Der Klimawandel ist längst Realität", erklärte Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla am Freitag. Oberstes Ziel sei daher, Klimaneutralität zu erreichen, die der Konzern bis zum Jahr 2040 anstrebt. Gleichzeitig soll nach den Worten Pofallas der Schienenverkehr "wetterfester" gemacht werden.
Acht Festnahmen nach tödlicher Gasexplosion in China
Fünf Tage nach einer Gasexplosion mit 25 Todesopfern und mehr als einhundert Verletzten hat die chinesische Polizei acht Menschen festgenommen. Wie die Behörden am Freitag mitteilten, zählt zu den Festgenommenen auch der Manager der Gasgesellschaft. Das Sicherheitssystem des Gasversorgung sei nach ersten Ermittlungen unzureichend gewesen und es habe "schwere Mängel im Betrieb der zentralen Steuerung" gegeben.
Tour ohne Degenkolb - Greipel, Kluge und Zabel dabei
Radprofi John Degenkolb (Gera) wird die diesjährige Tour de France (26. Juni bis 18. Juli) verpassen. Der Paris-Roubaix-Sieger von 2015 fehlt im Aufgebot seines Teams Lotto Soudal für die Frankreich-Rundfahrt. Teamkollege Roger Kluge (Eisenhüttenstadt) wurde indes nominiert. Israel Start-Up Nation (ISN) nominierte zwei deutsche Profis: Andre Greipel (Rostock) und Rick Zabel (Köln).
Ende des Maskenzwangs im Freien in Spanien ab 26. Juni
Rechtzeitig zum Beginn der Urlaubssaison fällt in Spanien der Maskenzwang im Freien: Ab 26. Juni muss draußen in der Öffentlichkeit keine Maske mehr getragen werden, wie Ministerpräsident Pedro Sánchez am Freitag verkündete. "In den nächsten Tagen werden unsere Straßen und unsere Gesichter wieder ihr normales Aussehen zurückbekommen", sagte der Regierungschef bei einem Besuch in Barcelona.
EU will am Montag Grundsatzbeschluss zu Wirtschaftssanktionen gegen Belarus fassen
Die EU-Außenminister wollen bei ihrem Treffen am Montag umfassende Wirtschaftssanktionen gegen Belarus auf den Weg bringen. Als Reaktion auf die erzwungene Landung eines Ryanair-Flugs und der Festnahme eines Oppositionellen seien Strafmaßnahmen in sechs Bereichen geplant, hieß es am Freitag von EU-Diplomaten in Brüssel. Österreich gab demnach am Nachmittag seinen Widerstand gegen die Verhängung von Sanktionen auch im Finanzbereich auf.
Thailändischer Löwe als tierisches Orakel der Fußball-EM im Einsatz
Kein internationales Fußball-Turnier ohne tierisches Orakel: Nach dem Kraken Paul während der WM 2010 oder der Elefantendame Nelly bei der EM 2016 betätigt sich in diesem Jahr der Löwe Boy als Wahrsager für die Europameisterschaft. Der weiße Löwe aus einem Zoo in Nordthailand trifft dabei seine Vorhersagen, indem er ihm angebotene Fleischstücke wählt, die unter der Flagge des jeweiligen EM-Teilnehmers hängen.
Wissler ruft Linke vor Parteitag zur Geschlossenheit auf
Die Linke muss nach Überzeugung ihrer Vorsitzenden Janine Wissler nach ihren jüngsten Querelen zur Geschlossenheit zurückkehren, um die Bundestagswahl erfolgreich zu bestehen. Es gehe bei dem Urnengang im September um einen Politikwechsel, sagte die Parteichefin im Vorfeld des Linken-Parteitages am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Dafür sei es notwendig, "die innerparteilichen Streitigkeiten hinten anzustellen" und sich wieder auf die inhaltliche Arbeit zu konzentrieren.
Deutsche Aufstellung: Kaum Veränderungen erwartet - Havertz wackelt
Bundestrainer Joachim Löw dürfte für das zweite EM-Gruppenspiel gegen Titelverteidiger Portugal kaum Veränderungen bei der Aufstellung gegenüber dem Fehlstart gegen Frankreich (0:1) vornehmen. Eine mögliche Umstellung könnte es aber in der gegen den Weltmeister so enttäuschenden Offensive geben. Leroy Sane oder Timo Werner könnten den schwachen Kai Havertz ersetzen.
Zahl der Biohöfe seit 2010 deutlich gestiegen
Der ökologische Landbau hat in den vergangenen zehn Jahren an Bedeutung gewonnen - regional gibt es dabei in Deutschland aber teils erhebliche Unterschiede. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, wirtschafteten im Jahr 2020 knapp 26.100 landwirtschaftliche Betriebe nach den Regeln des ökologischen Landbaus. Das sind 58 Prozent mehr als im Jahr 2010.
Steinmeier: Erinnerung an Zweiten Weltkrieg soll frühere Feinde einander annähern
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Menschen in Deutschland und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion dazu aufgerufen, sich in der Erinnerung an die Schrecken des Zweiten Weltkriegs einander anzunähern. "Die Erinnerung soll uns einander näherbringen. Sie darf uns nicht von Neuem entzweien", sagte er am Freitag laut Redemanuskript in Berlin bei einer Veranstaltung zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion.
The Times: London könnte EM-Finale verlieren
Wegen der raschen Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus und der strengen Quarantäneverordnung in England könnte das EM-Finale womöglich nicht im Londoner Wembley-Stadion stattfinden. Dies berichtete die Tageszeitung Times am Freitag.
Japanische Zentralbank kündigt ersten "grünen" Investitionsfonds an
Die Bank von Japan will erstmals einen "grünen" Investitionsfonds schaffen. Der Fonds, der wahrscheinlich noch in diesem Jahr starte, werde Nachfolger eines bereits bestehenden Programms, das auf die Förderung des Wirtschaftswachstums im Allgemeinen abziele, teilte die Zentralbank am Freitag nach einer zweitägigen Sitzung mit.
Österreich will Allianz gegen "Aushöhlung" des EU-Stabilitätspaktes schmieden
Österreich will eine Allianz aus EU-Staaten schmieden, um eine dauerhafte Aufweichung der europäischen Defizit- und Schuldenregeln zu verhindern. Es sei nötig, die hohen Schuldenstände der Mitgliedstaaten durch die Corona-Pandemie "mittel- und langfristig" abzubauen, um "vorzusorgen für die nächste Krise", sagte Finanzminister Gernot Blümel am Freitag beim Treffen mit seinen EU-Kollegen in Luxemburg. In einem Brief zeigte sich Blümel besorgt über Vorschläge zur "Aushöhlung" des Stabilitäts- und Wachstumspakts.
Dutzende Frauen verklagen Pornhub wegen Filmen von sexueller Gewalt
Dutzende Frauen haben in den USA Klage gegen die Porno-Plattform Pornhub wegen Aufnahmen von Vergewaltigungen und anderen Formen sexueller Gewalt eingereicht. Die 34 Klägerinnen werfen dem Mutterhaus MindGeek vor, mit Pornhub einen Marktplatz für Kinderpornos und "jede andere Form" von nicht einvernehmlichem Sex geschaffen zu haben und fordern Schadenersatz.
Umfrage: Corona-Krise belastet vor allem arme Familien finanziell
Vor allem Familien mit niedrigem Einkommen spüren die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie. Insgesamt sei das Geld zum Monatsende für ein Drittel der Befragten häufiger knapp als vor der Pandemie, geht aus einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts unter mehr als 2000 Eltern hervor. Besonders betroffen seien Familien unterhalb der Armutsgrenze, Familien mit nur einem berufstätigen Elternteil und Eltern, die nicht im Homeoffice arbeiten könnten.
Coronavirus und deutlich zu hohe Preise in allen Gaststätten?
Nach den Anstiegen im Februar und März ist der Umsatz im Gastgewerbe im April wieder gesunken. Ursächlich dürfte die Bundesnotbremse gewesen sein, berichtete das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden. Demnach lag der Umsatz des Gastgewerbes im April preisbereinigt um 6,3 Prozent unter dem vom März. Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland, lag der Umsatz preisbereinigt um 68,9 Prozent niedriger. Im Bereich der Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen setzte sich demnach die vorherige positive Entwicklung im April nicht fort, dort lag der Umsatz preisbereinigt um 10,8 Prozent niedriger als im März. Gegenüber April 2020, als der Umsatz in der ersten Welle der Corona-Pandemie drastisch eingebrochen war, lag er aber um 32,8 Prozent höher. In der Gastronomie fiel der Umsatz preisbereinigt von März auf April um 5,5 Prozent. Im Vorjahresvergleich lag der Umsatz im April um 22 Prozent höher. (P.Vasilyevsky--DTZ)
Steuerlast: Zahl der Flüchtlinge weltweit weiter auf Rekordhoch
Die Zahl der Flüchtlinge weltweit ist im vergangenen Jahr trotz der Corona-Pandemie auf ein Rekordhoch von 82,4 Millionen gestiegen. Dies seien doppelt so viele wie vor zehn Jahren, heißt es in dem am Freitag vorgestellten Jahresbericht des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR. Insbesondere die Zahl der Binnenvertriebenen nahm zu. Deutschland befand sich unter jenen fünf Ländern, die die meisten Flüchtlinge beherbergen. Während "der Pandemie ist alles stehengeblieben, einschließlich der Wirtschaft", sagte UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi der Nachrichtenagentur AFP. "Aber Kriege und Konflikte und Gewalt und Diskriminierung und Verfolgung - all die Faktoren, die diese Menschen in die Flucht getrieben haben - sind bestehen geblieben." Bereits 2019 war die Zahl der Menschen, die vor Gewalt und Verfolgung flohen, auf einen Höchststand gestiegen. Im Jahr 2020 kamen dem Bericht zufolge noch einmal weitere drei Millionen dazu. Die Zahl der aus ihrer Heimat vertriebenen Menschen ist damit im neunten Jahr in Folge gestiegen. Laut dem UNHCR-Bericht befanden sich zum Ende des vergangenen Jahres weltweit etwa 26,4 Millionen Menschen außerhalb ihres Heimatlandes auf der Flucht. Hinzu kamen 4,1 Millionen Asylbewerber, über deren Status also noch nicht entschieden worden ist. Während diese Zahlen im Vergleich zum Vorjahr relativ unverändert blieben, stieg die Zahl der sogenannten Binnenvertriebenen, also Menschen, die innerhalb ihres eigenen Landes auf der Flucht sind, an. Sie wuchs um mehr als zwei Millionen auf 48 Millionen. "In einer Situation, in der Konflikte und Gewalt zugenommen haben und in der der Grenzübertritt durch Corona erschwert wurde, ist die Zahl der Binnenvertriebenen zwangsläufig gestiegen", sagte Grandi. Mindestens 164 Länder hatten im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie ihre Grenzen geschlossen, mehr als die Hälfte davon ließ auch keine Asylbewerber und Flüchtlinge ins Land. Neben langwierigen Krisen wie in Syrien, Afghanistan, Somalia und dem Jemen zwangen auch eine Reihe neuer Konflikte zahlreiche Menschen in die Flucht: etwa in der äthiopischen Region Tigray und im Norden Mosambiks. Mehr als zwei Drittel der weltweiten Flüchtlinge stammten aus nur fünf Ländern: Syrien, Venezuela, Afghanistan, dem Südsudan und Myanmar. 42 Prozent der Vertriebenen waren dem Bericht zufolge jünger als 18 Jahre. Die überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge suchte in Ländern Zuflucht, die an die Krisengebiete angrenzten. Mit rund 3,7 Millionen Flüchtlingen beherbergte die Türkei dabei nach wie vor die meisten Flüchtlinge weltweit, gefolgt von Kolumbien (1,7 Millionen), Pakistan und Uganda (jeweils 1,4 Millionen) und Deutschland (1,2 Millionen). Die Zahl der Geflüchteten, die in Deutschland ankamen, sank nach Angaben des UNHCR allerdings das vierte Jahr in Folge deutlich. Mit 102.600 neuen Asylanträgen verzeichnete die Bundesrepublik die seit Jahren geringste Zahl. (S.A.Dudajev--DTZ)
Spanien: Kapitän Busquets kehrt zurück - wohl kein Einsatz gegen Polen
Zwölf Tage nach seinem positiven Coronatest kehrt Kapitän Sergio Busquets zu Spaniens Nationalmannschaft zurück. Nach Angaben des Verbandes fiel ein in der Nacht zu Freitag durchgeführter PCR-Test negativ aus. Busquets wird im Laufe des Freitags im Kreise der Seleccion zurückerwartet und am Nachmittag von Madrid aus mit nach Sevilla fliegen.