Ölpreis stabil, Banken wanken
Chinas gigantischer Vorsprung
Krise für Japans Autobranche?
Der schlaue Eritrea‑Pakt?
"Teilweise faschistische Regierung": Göttlich prangert USA an
Zeitung: Steigende Gefangenenzahlen führen zu Engpass im Strafvollzug
Bildungsministerin Prien: Kinder im Vorschulalter stärker in den Fokus nehmen
Hoffnung wegen US-Iran-Abkommens: Ölpreis sinkt - Börsen im Aufwind
Boulevard
Vier Jahre Haft für Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wegen Vergewaltigungen
Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Hoiby, ist wegen Vergewaltigung zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht in Oslo befand den 29-Jährigen am Montag wegen zwei der vier ihm zur Last gelegten Vergewaltigungen schuldig. In das Hafturteil flossen außerdem Gewalt gegen eine seiner früheren Freundinnen, Drohungen sowie Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung ein.
Umwelt
Baden-Württemberg: Radrennfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Katze
In Baden-Württemberg ist ein Radrennfahrer nach dem Zusammenstoß mit einer Katze gestorben. Der 59-Jährige war am vorletzten Wochenende in Zeutern, einem Ortsteil der Gemeinde Ubstadt-Weiher, auf einer abschüssigen Straße unterwegs, wie die Polizei in Karlsruhe mitteilte. An der Einmündung eines Feldwegs kreuzte die Katze die Straße.
Letzte Nachrichten
Politik
Saudi-Arabien und andere Golfstaaten legen Konflikt mit Katar bei
Nach mehr als drei Jahren haben Saudi-Arabien und andere Golfstaaten ihren Konflikt mit Katar beigelegt. Saudi-Arabien gab am Dienstag die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zu dem Golfemirat bekannt. Bei einem Gipfeltreffen des Golf-Kooperationsrates im saudiarabischen Al-Ula wurde die Wiederannäherung mit einem Abkommen besiegelt. Der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani, und der mächtige saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman umarmten sich.
Boulevard
Gefängnisstrafe für Küchenhelfer nach Diebstählen im Buckingham-Palast
Weil er Medaillen und Fotos aus dem Londoner Buckingham-Palast mitgehen ließ, ist ein Palastangestellter zu acht Monaten Gefängnis verurteilt worden. Nach Polizeiangaben vom Dienstag wurde der 37-jährige Küchenhelfer von einem Gericht verurteilt, nachdem er mehrere Diebstähle in der Residenz von Königin Elizabeth II. gestanden hatte.
Boulevard
US-Apotheker zerstörte Corona-Vakzin wegen Verschwörungstheorie
Ein Apotheker im US-Bundesstaat Wisconsin, der absichtlich hunderte Dosen Corona-Impfstoff zerstört hat, war offenbar ein Verschwörungstheoretiker. "Seine Absicht war, sie unbrauchbar zu machen, weil er der Überzeugung war, dass sie unsicher waren", sagte Bezirksstaatsanwalt Adam Gerol bei einer Anhörung am Montag. Demnach glaubte der Mann, dass das Vakzin der Firma Moderna die menschliche DNA verändern könne.
Politik
Bericht: Länderchefs zu schärferen Kontaktbeschränkungen bereit
Die Regierungschefs der Länder sind einem Bericht zufolge zu einer Verschärfung der bisherigen Kontaktbeschränkungen bereit. Die Länderchefs hätten am Dienstagvormittag auf einer Vorbesprechung für den Gipfel mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) grünes Licht dafür gegeben, berichtete das Wirtschaftsmagazin "Business Insider". Demnach könnten bis Ende Januar ähnliche Kontaktbeschränkungen wie im Frühjahr gelten. Das hieße im Kern: Treffen nur noch mit einer Person eines anderen Haushalts wären dann erlaubt.
Sport
Svensson erhält Vertrag bis 2024 in Mainz
Ex-Profi Bo Svensson soll den abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 langfristig in eine neue Ära führen. "Wir wollen mit Bo ein neues Projekt bei Mainz 05 starten", sagte Sportvorstand Christian Heidel bei der Vorstellung des neuen Trainers. Deshalb habe der Verein Svensson auch mit einem Vertrag über dreieinhalb Jahre bis zum Sommer 2024 ausgestattet.
Boulevard
Statistik: Bayern leben am liebsten im eigenen Bundesland
Bayern bleiben ihrer Heimat treu: 85 Prozent aller in dem Freistaat Geborenen leben auch als Erwachsene noch dort, wie eine am Dienstag vorgestellte Statistik des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BIB) zeigt. Den zweiten und dritten Platz des Rankings belegen die Flächenländer Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen mit 83 beziehungsweise 82 Prozent.
Wirtschaft
Britische Regierung unterstützt Firmen mit weiteren 4,6 Milliarden Pfund
Die britische Regierung hat ein weiteres Milliardenpaket für angeschlagene Firmen im Corona-Lockdown auf den Weg gebracht. Finanzminister Rishi Sunak kündigte am Dienstag Finanzhilfen in Höhe von 4,6 Milliarden Pfund (rund 5,1 Milliarden Euro) an. Wegen der Ausbreitung der Virus-Mutation hatte die Regierung in London am Montag einen harten Lockdown bis voraussichtlich Mitte Februar angekündigt. Schulen werden geschlossen, es gilt eine Ausgangssperre.
Politik
Diakonie fordert digitale Beteiligung auch für ärmere Menschen
Der Sozialverband Diakonie Deutschland hat eine digitale Mindestausstattung auch für ärmere Menschen gefordert. Über ein Bundesprogramm "Digitale Beteiligung" sollten binnen vier Jahren digitale Zugänge für alle Bevölkerungsgruppen geschaffen werden, erklärte der Verband am Dienstag. "Pandemie und Lockdown haben deutlich gemacht, wie groß der digitale Handlungsbedarf in Deutschland ist", betonte Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik. "Vor allem Menschen, die in Armut leben, sind ohne Computer und WLAN ausgeschlossen."
Politik
Kommunen fordern in Coronakrise mehr Hilfen von Bund und Ländern
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) rechnet für dieses Jahr mit hohen Steuerausfällen in den Kommunen. Eine Steuerschätzung aus dem Herbst komme auf Ausfälle von neun Milliarden Euro, sagte DStGB-Präsident Ralph Spiegler (SPD) am Dienstag in Berlin. In dieser Berechnung fehlten die Daten des zweiten Lockdowns aber noch, so dass mit einer weiteren Verschlechterung zu rechnen sei.
Boulevard
Frankreich kündigt nach Kritik beschleunigte Impfkampagne an
Nach heftiger Kritik am schleppenden Start der Corona-Impfkampagne in Frankreich hat die Regierung rasche Verbesserungen versprochen. Beim Tempo der Impfkampagne werde das Land "in den kommenden Tagen unsere Nachbarn einholen", versicherte Gesundheitsminister Olivier Véran am Dienstag im Sender RTL. Die Strategie werde "verstärkt, beschleunigt und vereinfacht".
Politik
Emir von Katar reist im Bemühen um Aussöhnung nach Saudi-Arabien
Im Bemühen um eine Entspannung der Beziehungen zu anderen arabischen Staaten ist der Emir von Katar zu einem Gipfel nach Saudi-Arabien gereist. Emir Scheich Tamim bin Hamad al-Thani wurde am Dienstag nach seiner Landung in Al-Ula im Nordwesten Saudi-Arabiens vom mächtigen saudiarabischen Kronprinz Mohammed bin Salman begrüßt, wie das Staatsfernsehen zeigte. Es ist das erste Mal seit Jahren, dass der Emir an einem Gipfeltreffen des Golf-Kooperationsrats (GCC) teilnimmt.
Boulevard
London: Lockdown in England könnte bis März andauern
Der erneute harte Lockdown in England wegen der rasant steigenden Corona-Neuinfektionen könnte möglicherweise noch bis März andauern. Der erneute harte Lockdown in England wegen der rasant steigenden Corona-Neuinfektionen könnte möglicherweise noch bis März andauern. Vor dem Land lägen "sehr, sehr schwierige Wochen", sagte der britische Staatssekretär Michael Gove am Dienstag dem Sender Sky News. Es sei nicht "mit Sicherheit" vorherzusagen, ob die Einschränkungen, die bisher für sechs Wochen angeordnet sind, dann auch aufgehoben werden könnten. Im März sollte es möglich sein, einige der Beschränkungen aufzuheben - "aber nicht zwangsläufig alle", fügte er hinzu.
Politik
Kreml: Putin und Merkel haben gemeinsame Corona-Impfstoff-Produktion erörtert
Russlands Staatschef Wladimir Putin hat nach Kreml-Angaben mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über Möglichkeiten einer gemeinsamen Produktion von Corona-Impfstoffen beraten. In einem Telefonat hätten der Präsident und die Kanzlerin über "Fragen der Zusammenarbeit im Kampf gegen die Corona-Pandemie" gesprochen, teilte der Kreml am Dienstag in Moskau mit. Dabei seien "ein Schwerpunkt die möglichen Perspektiven einer gemeinsamen Impfstoff-Produktion" gewesen, hieß es weiter.
Politik
Kreml: Putin und Merkel beraten über Kooperation bei Corona-Impfstoffen
Russlands Staatschef Wladimir Putin hat nach Kreml-Angaben mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über Möglichkeiten einer Kooperation bei der Produktion von Corona-Impfstoffen beraten. In einem Telefonat hätten der Präsident und die Kanzlerin über "Fragen der Zusammenarbeit im Kampf gegen die Corona-Pandemie" gesprochen, teilte der Kreml am Dienstag in Moskau mit. Dabei seien "ein Schwerpunkt die möglichen Perspektiven einer gemeinsamen Impfstoff-Produktion" gewesen, hieß es weiter.
Boulevard
Erneut Wohnungsdurchsuchung in Berlin wegen Juwelendiebstahls aus Grünem Gewölbe
Im Zusammenhang mit dem Juwelendiebstahl aus dem Dresdner Grünen Gewölbe ist erneut eine Wohnung in Berlin durchsucht worden. Bei dem Einsatz im Bezirk Neukölln wurden am Dienstag zwei Handys und mehrere Dokumente beschlagnahmt, die nun ausgewertet werden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Dresden mitteilten. Die Ermittler wurden demnach von Spezialeinsatzkräften unterstützt.
Boulevard
US-Student erhält Corona-Impfung im Supermarkt
Ein US-Student hat beim Lebensmitteleinkauf im Supermarkt mehr als nur seine Einkäufe erledigt - nebenbei erhielt der junge Mann auch noch unverhofft eine Corona-Impfung. David MacMillan war mit einem Freund in der Hauptstadt Washington Einkaufen, als eine Mitarbeiterin in der Medikamenten-Abteilung die beiden ansprach und ihnen eine Impfung anbot.
Wirtschaft
Im vergangenen Jahr im Schnitt knapp 2,7 Millionen Menschen arbeitslos
Die Folgen der Corona-Pandemie sind am Arbeitsmarkt deutlich sichtbar: Im vergangenen Jahr erhöhte sich die durchschnittliche Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zu 2019 um 429.000 auf knapp 2,7 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg am Dienstag mitteilte. Damit stieg die Arbeitslosenquote im Schnitt um 0,9 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent.
Wirtschaft
Corona-Maßnahmen belasten Arbeitsmarkt 2020 stark
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben den Arbeitsmarkt im vergangenen Jahr stark belastet: Im Schnitt waren 2020 rund 2,695 Millionen Menschen ohne Job - ein Plus von 429.000 im Vergleich zu 2019, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg am Dienstag mitteilte. Zugleich waren noch nie zuvor so viele Beschäftigte gleichzeitig in Kurzarbeit. Der Höchststand wurde im April mit knapp sechs Millionen Menschen erreicht.
Politik
Taiwan verzeichnet Rekordzahl chinesischer Jets in seiner Luftraum-Überwachungszone
Chinesische Kampfflugzeuge sind nach Angaben der Regierung in Taipeh im vergangenen Jahr so oft wie nie zuvor in Taiwans Luftraumüberwachungszone eingedrungen. Insgesamt seien 380 Fälle verzeichnet worden, in denen chinesische Jets in die Überwachungszone geflogen seien, sagte der Sprecher des taiwanischen Verteidigungsministeriums, Shih Shun-wen, am Dienstag. Dies stelle eine "Bedrohung für die Sicherheit der Region und unserer Nation" dar.
Politik
Iran erreicht Urananreicherung auf mehr als 20 Prozent
Der Iran hat nach eigenen Angaben trotz internationaler Kritik die angekündigte Anreicherung von Uran auf 20 Prozent erreicht. Die Schwelle sei am Montagabend (Ortszeit) und damit wenige Stunden nach Beginn der Anreicherung erreicht worden, sagte der Sprecher der iranischen Atomenergiebehörde, Behrus Kamalwandi, in einem am Dienstag im staatlichen Fernsehen ausgestrahlten Interview. Die Produktion sollte seither "vollständig stabil" bleiben, betonte er. Der Schritt stellt einen klaren Verstoß gegen das internationale Atomabkommen dar. Die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hatte am Montag bereits mitgeteilt, dass der Iran mit der Urananreicherung auf 20 Prozent begonnen habe. Der Anreicherungsprozess war nach iranischen Regierungsangaben am Montag in der unterirdischen Atomanlage Fordo rund 180 Kilometer südlich von Teheran in Gang gesetzt worden. Das iranische Parlament hatte zuvor ein Gesetz verabschiedet, das die Produktion und Lagerung von "mindestens 120 Kilogramm 20-prozentig angereichertem Uran pro Jahr" vorsieht. Ende Dezember hatte Teheran der IAEA seine Absicht mitgeteilt, Uran auf 20 Prozent anzureichern. Laut einem im November veröffentlichten IAEA-Bericht hatte Teheran zuletzt Uran auf einen Wert angereichert, der über dem Grenzwert des internationalen Atomabkommens von 3,67 Prozent liegt, aber nicht die Grenze von 4,5 Prozent überschritt. Außerdem erlaubte das Land die in dem Abkommen vorgesehenen sehr strengen Kontrollen der IAEA. Das internationale Atomabkommen von 2015 soll sicherstellen, dass der Iran nicht die Fähigkeiten zum Bau einer Atombombe erlangt. US-Präsident Donald Trump hatte die von ihm als unzulänglich betrachtete Vereinbarung jedoch im Mai 2018 einseitig aufgekündigt und danach neue Sanktionen gegen Teheran in Kraft setzen lassen. Seitdem hat sich auch der Iran schrittweise aus dem Abkommen zurückgezogen. (V.Sørensen--DTZ)
Boulevard
Deutschland: 11.900 Neuansteckungen mit Coronavirus
In Deutschland sind innerhalb eines Tages fast 11.900 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 11.897 weitere Ansteckungsfälle erfasst. Die Gesamtzahl der registrierten Corona-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 1.787.410. Nach Angaben des RKI wurden zudem 944 Todesfälle durch die Pandemie binnen 24 Stunden gezählt. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland seit Beginn der Pandemie wuchs damit auf 35.518. Die Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das RKI mit rund 1.424.700. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz betrug am Dienstag 134,7. Bei dem Wert handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in diesem Zeitraum. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verhängung und Lockerung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz auf unter 50 zu drücken. An diesem Dienstag (ab 11.00 Uhr) wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Bundesländer über das weitere Vorgehen gegen die Corona-Pandemie beraten. Der derzeitige harte Lockdown mit weitgehender Schließung von Geschäften, Schulen und Kitas gilt seit Mitte Dezember und ist vorerst bis kommenden Sonntag befristet. Im Vorfeld des Bund-Länder-Gipfels zeichnet sich eine Verlängerung des harten Lockdowns voraussichtlich bis 31. Januar ab. (A.Stefanowych--DTZ)
Wirtschaft
Abschlagszahlungen für Dezemberhilfe starten
Vom Lockdown im Dezember betroffene Unternehmen und Selbstständige können ab sofort Abschlagszahlungen für staatlichen Wirtschaftshilfen erhalten. Ab Dienstag fließe das Geld, teilte das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin mit. Firmen können so vorab bis zu 50.000 Euro erhalten, Soloselbständige maximal 5000 Euro.
Politik
Corona-Krisengipfel von Bund und Ländern beginnt später als geplant
Der Corona-Krisengipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Länder fängt zwei Stunden später als geplant an. Das Treffen soll erst um 13.00 Uhr am Dienstag und nicht wie bislang vorgesehen um 11.00 Uhr beginnen, wie ein Regierungssprecher sagte. Grund seien "weitere vorbereitende Gespräche".
Wirtschaft
Einzelhandel macht im Coronajahr rund vier Prozent mehr Umsatz
Der Einzelhandel in Deutschland hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Umsatz gemacht: Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes wuchs der Umsatz preisbereinigt zwischen 3,9 Prozent und 4,3 Prozent. Gewinner ist klar der Onlinehandel, Verlierer sind Mode- und Schuhgeschäfte.
Wirtschaft
Ifo-Umfrage: Deutsche Autohersteller und -zulieferer setzen auf Nachholeffekte
Deutschlands Autohersteller und -zulieferer setzen auf die Zeit nach dem Lockdown: Einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts zufolge erwarten die Unternehmen für die nächsten sechs Monate eine Verbesserung der Lage. Aktuell laufen die Geschäfte deutlich schlechter, der vom Ifo ermittelte Index sank von plus 5,0 Punkten im November auf minus 5,4 Punkte im Dezember, wie das Institut am Dienstag mitteilte.
Politik
Spahn weist Kritik an Corona-Impfstrategie entschieden zurück
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Kritik an der Strategie für die Impfungen gegen das neuartige Coronavirus entschieden zurückgewiesen. Die derzeit in Deutschland verfügbaren Impfdosen seien "genau die Größenordnung, die ich seit Wochen ankündige" und die im Kabinett auch besprochen worden sei, sagte Spahn am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin" mit Blick auf Kritik des Koalitionspartners SPD.
Sport
Entscheidung über Australien-Auftakt in den "kommenden Wochen"
Die Entscheidung über eine Absage des Saison-Auftakts der Formel 1 in Australien fällt "in den kommenden Wochen". Das teilten die Organisatoren in Melbourne mit und reagierten damit auf die jüngsten Spekulationen über eine Verschiebung des Rennens aufgrund der Corona-Lage im Land.
Sport
NBA: Weitere Siege für Kleber und Theis
Die deutschen Basketball-Nationalspieler Maximilian Kleber und Daniel Theis haben mit ihren Teams in der nordamerikanischen Profiliga NBA weitere Siege gefeiert. Kleber gewann mit den Dallas Mavericks an der Seite des starken Slowenen Luka Doncic 113:100 bei den Houston Rockets, Theis behielt mit dem Rekordmeister Boston Celtics bei den Toronto Raptors mit 126:114 die Oberhand.
Wirtschaft
New Yorker Börse verbannt chinesische Telekom-Firmen doch nicht
Die New Yorker Börse hat ihre Pläne aufgegeben, drei chinesische Telekommunikationsunternehmen nicht mehr zu listen. Die Entscheidung, China Telecom, China Mobile und China Unicom doch weiter für den Börsenhandel zuzulassen, sei nach Konsultationen mit den Regulierungsbehörden erfolgt, teilte die New York Stock Exchange (NYSE) am Montag mit.
Sport
Deutsche Olympische Gesellschaft feiert 70-jähriges Bestehen
Die Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG) ist seit Dienstag 70 Jahre alt. Am 5. Januar 1951 wurde die DOG im Frankfurter Senckenberg-Museum gegründet. Dr. Georg von Opel wurde von der Versammlung einstimmig zu ihrem ersten Präsidenten gewählt. Die damals gegründete Fördergesellschaft hatte das Ziel, in der wirtschaftlich schwierigen Zeit binnen kürzester Zeit Gelder zu sammeln und Mitglieder zu gewinnen, damit Deutschland nach 16-jähriger Abstinenz an den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki teilnehmen konnte.
Sport
Ständige Aufholjagden: Salihamidzic sorgt sich um Lewandowski
Sportvorstand Hasan Salihamidzic sorgt sich angesichts der aufreibenden Spielweise von Bayern München um Weltfußballer Robert Lewandowski. Wenn der Rekordmeister seine Spiele endlich frühzeitiger entscheiden würde, "kann er auch mal rausgehen", sagte Salihamidzic bei Sky: "Ich brauche ihn nicht in der 90. Minute auf dem Platz. Er muss gesund bleiben, das ist das Wichtigste!"
Sport
Bayern-Basketballer wollen sich in Europas Spitze festsetzen
Basketball-Bundesligist Bayern München will sich in Zukunft dauerhaft unter den besten Klubs Europas etablieren. Dies machten Präsident Herbert Hainer und sein Vorgänger Uli Hoeneß im vereinseigenen Podcast "Open Court" deutlich. Nächstes sportliches Ziel sei es, "dass wir in der EuroLeague in die Play-offs und dann auf Dauer in eine Spitzenstellung kommen, auch wenn das nicht von heute auf morgen gehen wird", so Hainer.
Sport
Zwei Mitglieder des Barca-Mitarbeiterstabs positiv getestet
Zwei Mitglieder des Mitarbeiterstabs beim spanischen Fußball-Topklub FC Barcelona sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Verein am späten Montagabend mit und verschob in einer ersten Reaktion die Trainingseinheit am Dienstag.
Sport
Ex-Bundestrainer Schuster glaubt nicht an Tournee-Wunder
Ex-Bundestrainer Werner Schuster traut den deutschen Skisprung-Hoffnungen Karl Geiger und Markus Eisenbichler nach dem Rückschlag von Innsbruck kein Tournee-Wunder mehr zu. "Es wäre gut, wenn alle ein bisschen runterkommen. Ob es für ganz vorne reicht, da müssen die anderen schon mitspielen", sagte der Eurosport-Experte vor dem abschließenden Springen in Bischofshofen am Mittwoch (16.45 Uhr/ZDF und Eurosport): "Der Rückstand ist etwas zu groß."
Politik
Chef von rechtsradikalen Proud Boys in Washington festgenommen
Vor in Washington geplanten Protesten von Unterstützern des abgewählten Präsidenten Donald Trump ist in der US-Hauptstadt der Chef einer rechtsradikalen Gruppierung festgenommen worden. Dem 36-jährigen Enrique Tarrio, der Vorsitzender der sogenannten Proud Boys ("Stolze Jungs") ist, wird unter anderem die Verbrennung eines Plakats der Bewegung gegen Polizeigewalt vorgeworfen, wie die Polizei am Montag mitteilte.
Politik
Polizei nimmt vor Protesten in Washington Chef von rechtsradikalen Proud Boys fest
Rechtsradikale Anhänger des abgewählten US-Präsidenten Donald Trump rüsten zu massiven Protesten in Washington, wenn am Mittwoch der Kongress den Wahlsieg des Demokraten Joe Biden endgültig bestätigten soll - nun wurde der Chef der militanten Gruppe Proud Boys ("Stolze Jungs") festgenommen. Der 36-jährige Enrique Tarrio soll unter anderem ein Plakat der "Black-Lives-Matter"-Bewegung zerstört haben, wie die Polizei mitteilte. Dennoch wuchs die Angst vor Ausschreitungen bei den Protesten und einer Eskalation im Konflikt um den Wahlausgang.
Boulevard
US-Schauspielerin Tanya Roberts lebensgefährlich erkrankt
Die US-Schauspielerin Tanya Roberts, die unter anderem durch den James-Bond-Film "Im Angesicht des Todes" weltberühmt wurde, ist lebensgefährlich erkrankt. Die 65-Jährige kämpfe in einem Krankenhaus in Los Angeles um ihr Leben, teilte ihr Publizist Mike Pingel am Montag mit. US-Medien hatten zuvor irrtümlich über Roberts’ vermeintlichen Tod berichtet, wobei sie sich auf Pingel beriefen.
Politik
Biden wirbt bei Auftritt in Georgia für Senatskandidaten seiner Partei
Der gewählte US-Präsident Joe Biden hat bei einem Auftritt im Bundesstaat Georgia für die dortigen Senatskandidaten seiner Demokratischen Partei geworben. Der Wahltag am Dienstag könne einen Aufbruch "für Georgia und für Amerika" bringen, sagte Biden am Montag bei einer Kundgebung in Atlanta, der Hauptstadt des südlichen Bundesstaates.
Politik
Biden und Trump betonen immense Bedeutung der Senatsnachwahlen in Georgia
Bei Nachwahlen zum US-Senat wird an diesem Dienstag in Georgia über die künftige Machtverteilung in Washington entschieden - deshalb traten der gewählte Präsident Joe Biden und sein Vorgänger Donald Trump am Vortag in dem südlichen Bundesstaat auf, um für die Kandidaten ihrer Parteien zu werben. Beide unterstrichen dabei die Bedeutung der Stichwahlen für das gesamte Land.