Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Zverev müht sich zu Auftaktsieg in Cincinnati
"Glamourdale-Airlines": Überfliegerin Fry hebt wieder ab
Messi vergibt Elfer: Miami verliert MLS-Topspiel
Weltrekordler Liebmann: "Weiß noch nicht, was in mir vorgeht"
Sport
DBB-Kapitänin Gülich nach Comeback: "War ziemlich aufgeregt"
Marie Gülich formte mit ihren Händen ein Herz in Richtung Publikum, dann atmete die Kapitänin der deutschen Basketball-Nationalmannschaft einmal tief durch. "Mein Körper fühlt sich echt gut an. Manchmal hört man zu doll rein. Es hat gut funktioniert heute", sagte die 32-Jährige bei MagentaTV. Ein Jahr nach ihrem Kreuzbandriss hatte Gülich beim 60:65 (27:29) gegen Spanien endlich ihr Comeback gegeben - und war erleichtert.
Sport
Kieferschmerzen vom Schreien: Goldjunge Weber mit Kampfansage
Julian Weber rieb sich das Kinn. "Mein Kiefer tut echt weh, ich habe so viel rumgeschrien", sagte Europas Speerwurf-König nach seinem Wahnsinns-Wurf zu Gold. Erst im letzten Versuch machte der Mainzer seinen zweiten großen Titel der Karriere klar und konterte den aufmüpfigen Youngster Nick Thumm aus. "Das war schon mit das geilste Feeling, das ich bisher so hatte", sagte Weber über seinen Meisterschaftsrekord von 90,40 Metern: "Da war so viel Adrenalin in diesem Moment."
Letzte Nachrichten
Zahl der Menschen in Kurzarbeit geht im September langsamer zurück
Die Zahl der Menschen in Kurzarbeit ist nach einer Schätzung des Ifo-Instituts im September weiter gesunken. Allerdings verlangsamte sich das Tempo des Rückgangs, wie das Wirtschaftsforschungsinstitut am Dienstag in München mitteilte. Demnach waren im vergangenen Monat noch 610.000 Menschen in Kurzarbeit, nach 694.000 im August. Im Juli hatte es mit 1,07 Millionen noch deutlich mehr Menschen in Kurzarbeit gegeben.
Debüt für Boston: NBA-Profi Schröder enttäuscht
NBA-Profi Dennis Schröder hat bei seinem Debüt für die Boston Celtics nicht überzeugen können. Beim 98:97-Sieg im ersten Test der Saisonvorbereitung gegen Orlando Magic kam der deutsche Nationalspieler am Montag (Ortszeit) auf sechs Punkte. Schröder traf nur einen von sieben Würfen aus dem Feld, an der Freiwurflinie blieb der 28-Jährige aber makellos.
Konservative im EU-Parlament fordern europäisches FBI für Steuerermittlungen
Nach den Enthüllungen zu weltweiten Briefkastenfirmen in den "Pandora Papers" wird nun vielerorts über Konsequenzen debattiert. Die konservative EVP-Fraktion im EU-Parlament forderte am Dienstag ein "europäisches FBI", um gegen Steuervergehen zu ermitteln. Das französische Finanzministerium kündigte Untersuchungen an, ob in Frankreich steuerpflichtige Bürger in den Enthüllungen vorkommen. Derweil dünnten die EU-Finanzminister die EU-Liste von Steueroasen weiter aus.
EVP-Vorsitzender fordert europäisches FBI im Kampf gegen Steuervermeidung
Der EVP-Vorsitzende Manfred Weber hat angesichts der jüngsten Enthüllungen über heimliche Briefkastenfirmen hunderter Politiker eine Weiterentwicklung der EU-Polizeibehörde Europol gefordert. "Wir brauchen eine Art europäische FBI, ein europäisches Kompetenzfeld für unsere Ermittlungsbehörden, Europol weiterzuentwickeln zu einer Art Steuerbehörde", sagte Weber am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Nur dann "bekommen unsere Gesetze auch wirklich Zähne", fügte er hinzu.
Missbrauchsskandal im US-Fußball: Thorns-Besitzer bereut Vorgehensweise
Nach den massiven Vorwürfen der sexuellen Nötigung in der amerikanischen Frauenfußball-Profiliga NWSL hat der Besitzer der Portland Thorns um Verzeihung gebeten. "Ich bereue unsere Rolle in diesem deutlichen Systemversagen zutiefst", schrieb Merritt Paulson in einem Offenen Brief auf der Website des Klubs, für den der beschuldigte Trainer Paul Riley bis 2015 gearbeitet hatte.
Bondscoach lobt Flekken: "Ein echter van-Gaal-Keeper"
Der niederländische Bondscoach Louis van Gaal schwärmt vom Freiburger Mark Flekken. "Er ist ein echter van-Gaal-Keeper", sagte der Trainer vor den anstehenden WM-Qualifikationsspielen der Elftal gegen Lettland in Riga und Gibraltar in Rotterdam. Mit 28 Jahren steht Flekken, Torwart von Fußball-Bundesligist SC Freiburg, vor seinem Oranje-Debüt.
NASCAR Cup: Wallace zweiter schwarzer Rennsieger
Bubba Wallace hat als erst zweiter schwarzer Rennfahrer einen Lauf der amerikanischen NASCAR Cup Series gewonnen. Der 27-Jährige siegte am Montag (Ortszeit) beim YellaWood 500 auf dem Talladega Superspeedway im US-Bundesstaat Alabama und schrieb Geschichte. Vor Wallace hatte als bislang einziger Schwarzer Wendell Scott 1963 in Jacksonville/Florida triumphiert.
Philippinischer Präsident Duterte bereitet Verteidigung vor IStGH vor
Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte bereitet eigenen Angaben zufolge seine Verteidigung vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) vor. Das kündigte Duterte in einer am Montag veröffentlichten, vorab aufgezeichneten Rede an. Zuvor hatte er eine Zusammenarbeit bei den Ermittlungen des IStGH zum Anti-Drogenkrieg in seinem Land abgelehnt. Der Präsident hatte am Samstag überraschend seinen Rückzug aus der Politik angekündigt.
Philippinischer Präsident Duterte will Verteidigung vor IStGH vorbereiten
Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte bereitet seine Verteidigung vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) vor. Das kündigte Duterte in einer am Montag veröffentlichten, vorab aufgezeichneten Rede an. Zuvor hatte er eine Zusammenarbeit bei den Ermittlungen des IStGH zum Anti-Drogenkrieg in seinem Land abgelehnt.
Facebook: Fehler bei Neukonfiguration von Rechnern verursachte globalen Ausfall
Für den weltweiten Ausfall der verschiedenen Facebook-Dienste ist der Konzern selbst verantwortlich: Facebook habe eine "fehlerhafte Neukonfiguration" an seinen Rechnern vorgenommen, die für den Datenverkehr zwischen den Rechenzentren verantwortlich seien, teilte der Vize-Präsident für Infrastruktur, Santosh Janardhan, am Montagabend mit. Die Unterbrechung des Datenverkehrs habe "kaskadenartige Auswirkungen auf die Kommunikation zwischen unseren Rechenzentren gehabt und unsere Dienste zum Stillstand gebracht".
Neureuther: Olympia entwickelt sich in die falsche Richtung
Felix Neureuther sieht die Zukunft der Olympischen Spiele gefährdet. "Ich verdanke dieser Bewegung sehr viel, aber die Entwicklung, die sie in den vergangenen 25 Jahren genommen hat, geht in die falsche Richtung", sagte der ehemalige Weltklasse-Skirennläufer im Interview mit dem SID. Peking 2022 hält er für die "Fortsetzung" der umstrittenen Winterspiele in Sotschi 2014 und Pyeongchang 2018 - in vielerlei Hinsicht. Seine Erkenntnis: "Die Vergaberichtlinien sind nicht mehr zeitgemäß."
Österreich fordert mehr Tempo in Beitrittsgesprächen mit Westbalkanländern
Vor dem Balkan-Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs hat Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg eine deutliche Beschleunigung der Beitrittsgespräche mit den sechs Westbalkanländern gefordert. "Wenn die Europäer beim Beitritt von Ländern wie Spanien, Portugal und Griechenland, aber auch bei der Osterweiterung vor 15 Jahren so streng auf die Einhaltung der Beitrittskriterien geachtet hätten wie jetzt im Fall der Westbalkanstaaten, dann wären einige dieser Länder womöglich heute noch nicht Teil der EU", gab Schallenberg im Interview mit der "Welt" (Dienstagsaugabe) zu bedenken.
Technikpanne schneidet Milliarden Nutzer stundenlang von Facebook und Co. ab
Facebook hat eine Technikpanne für den Ausfall seines Netzwerks und der Tochterdienste Instagram, Whatsapp und Messenger verantwortlich gemacht. Die Dienste funktionierten am Dienstag allmählich wieder, nachdem zuvor sieben Stunden lang Milliarden Konten nicht aufrufbar waren. Die Störung offenbart nicht nur die Verwundbarkeit des US-Konzerns, sondern erwischt Facebook auch zu einem ungünstigen Zeitpunkt - eine Ex-Mitarbeiterin belastet das Unternehmen schwer und wirft Facebook vor, Profit systematisch über Sicherheit zu stellen.
Pipeline Nord Stream 2 nun erstmals mit Gas befüllt
Die Inbetriebnahme der umstrittenen Pipeline Nord Stream 2 ist einen Schritt näher gekommen: Der Betreiber begann am Montag damit, die Leitung mit Gas zu befüllen. Damit werde der notwendige Druck für spätere technische Tests aufgebaut, erklärte die Nord Stream 2 AG am Montag. Zuvor sei die Pipeline mit Messgeräten umfassend untersucht worden. Die USA äußerten sich erneut kritisch über das Projekt. "Das Einspeisverfahren für den ersten Strang der Pipeline Nord Stream 2 hat begonnen", erklärte der Konzern. Informationen über die weiteren technischen Schritte würden gegebener Zeit bekannt gegeben. Die Ostseepipeline verbindet Russland mit Deutschland und wird von Gegnern des Projekts als geopolitisches Instrument in den Händen Russlands kritisiert. Mit der Leitung sollen die russischen Gaslieferungen nach Deutschland verdoppelt werden. Das Pipeline-Projekt war am 10. September fertiggestellt worden. Für die Inbetriebnahme fehlt aber noch die Zertifizierung deutscher Behörden. Die USA, die ihren Widerstand gegen das Projekt nur unter Vorbehalt aufgegeben hatten, äußerten sich am Montag erneut kritisch. "Wir sind weiterhin gegen diese Pipeline", sagte der Sprecher des Außenministeriums, Ned Price. Washington sei der Ansicht, dass es sich bei der Pipeline um ein geopolitisches Projekt Moskaus handle und werde seine Untersuchungen dazu fortsetzen. Ziel ist es laut der Betreiberfirma, die Pipeline noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen zu können. Die Internationale Energieagentur (IEA) hatte Russland kürzlich aufgefordert, mehr Erdgas nach Europa zu liefern, um dort die aktuelle Knappheit und die damit einhergehende Preissteigerung abzufedern. Der Großhandelspreis für Erdgas hat sich seit Beginn des Jahres mehr als verdreifacht. (Y.Ignatiev--DTZ)
Ruhiger leben ohne Facebook, Instagram und Whatsapp!
Der Online-Riese Facebook und seine Tochterdienste Instagram und Whatsapp sind am Montag von einem größeren Ausfall betroffen gewesen. Zahlreiche Nutzer konnten die Plattformen zeitweise nicht erreichen, wie Tracking-Websites zeigten. Es gab zehntausende Hinweise auf Probleme, betroffen waren möglicherweise dutzende Millionen von Nutzern in zahlreichen Ländern. Die Website Downdetector meldete ab 17.45 Uhr (MESZ) Ausfälle in Ballungsräumen in Nordamerika und Teilen Europas. Nutzer versuchten demnach erfolglos, auf ihre Konten bei Facebook zuzugreifen, den Fotodienst Instagram zu nutzen oder über den Messengerdienst Whatsapp Nachrichten zu verschicken. Facebook-Nutzern wurde die Fehlermeldung angezeigt: "Etwas ist schief gelaufen. Wir arbeiten daran und werden es so schnell wie möglich beheben." "Uns ist bekannt, dass einige Nutzer Probleme beim Zugriff auf unsere Apps und Produkte haben", schrieb Facebook-Sprecher Andy Stone im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Wir arbeiten daran, die Dinge so schnell wie möglich wieder zu normalisieren und entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten." Mögliche Gründe für den Ausfall nannte Facebook nicht. Die Probleme bescherten anderen Internetdiensten großen Zulauf. So erklärte der Messengerdienst Signal auf Twitter, die Zahl der Neuanmeldungen sei stark angewachsen. "Willkommen allerseits!" Der Ausfall trifft Facebook inmitten einer Krisenphase. Seit Wochen gibt es Negativ-Schlagzeilen über den Umgang des Internetriesen mit eigenen Untersuchungen zur Frage, wie schädlich die Online-Angebote - insbesondere Instagram - etwa für jugendliche Nutzer sind. Erst am Sonntag gab sich die frühere Facebook-Mitarbeiterin Frances Haugen als Whistleblowerin zu erkennen, die Dokumente des Konzerns an das "Wall Street Journal" weitergereicht hatte. Die 37-Jährige wirft ihrem ehemaligen Arbeitgeber unter anderem vor, Profit systematisch über Sicherheit zu stellen. Sie habe in der Vergangenheit auch für andere Unternehmen der Branche wie Google und Pinterest gearbeitet, aber Facebook sei "bedeutend schlimmer" als alles, was sie zuvor gesehen habe, sagte Haugen dem Sender CBS. Der Algorithmus, der festlegt, welche Inhalte Nutzern angezeigt werden, sei darauf ausgelegt eine Reaktion hervorrufen - und "es ist einfacher, Menschen zu Wut zu inspirieren als zu anderen Emotionen". "Die heutige Version von Facebook reißt unsere Gesellschaften auseinander und führt zu ethnischer Gewalt auf der ganzen Welt", sagte Haugen weiter. Am Dienstag wird sie vor dem US-Kongress aussagen. (Y.Ignatiev--DTZ)
IS reklamiert Anschlag vor Moschee in Kabul für sich
Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat einen tödlichen Anschlag vor einer Moschee in Kabul für sich reklamiert. Das IS-Propaganda-Sprachrohr Amaq erklärte am Montag, ein mit dem IS verbundener Selbstmordattentäter habe den Anschlag mit fünf Toten am Vortag ausgeführt. Zuvor hatten die radikalislamischen Taliban den IS beschuldigt, hinter dem Anschlag zu stecken. Im Norden von Kabul zerstörten Taliban-Kämpfer laut einem Sprecher eine IS-Zelle.
Berlin und Wien drängen EU zu Beitrittsgesprächen mit Westbalkan-Staaten
Vor dem Westbalkan-Gipfel der Europäischen Union haben Deutschland und Österreich die Partner zu Bewegung in dem festgefahrenen Erweiterungsprozess gedrängt. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sagte, der am Dienstagabend beginnende EU-Gipfel im slowenischen Brdo pri Kranju müsse "die eindeutige Botschaft aussenden, dass der Beitritt für die Westbalkanstaaten ein erreichbares Ziel ist". Auch Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg forderte mehr Tempo.
Amnesty wirft Taliban Kriegsverbrechen vor
Die radikalislamischen Taliban haben einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zufolge durch die Tötung von 13 Mitgliedern der Hasara-Minderheit ein Kriegsverbrechen begangen. In der afghanischen Provinz Daikundi seien neun Sicherheitskräfte der abgesetzten afghanischen Regierung ohne Gerichtsprozess von Taliban-Kämpfern hingerichtet worden, obwohl sie sich ergeben hatten, erklärte Amnesty in einer am Dienstag veröffentlichten Untersuchung. Zwei weitere Sicherheitskräfte wurden demnach bei einem Fluchtversuch getötet. Zwei Zivilisten starben im Kreuzfeuer.
Libysches Parlament verabschiedet Wahlgesetz
Zweieinhalb Monate vor den geplanten Wahlen in Libyen hat das Parlament des nordafrikanischen Landes ein Wahlgesetz verabschiedet. Das teilten der Sprecher des Parlaments sowie der Abgeordnete Abdullah Bliheg am Montag mit. Im Rahmen eines UN-geführten Friedensprozesses sollen in Libyen am 24. Dezember Präsidentschafts- und Parlamentswahlen stattfinden. UN-Vertreter hatten den innerlibyschen Prozess zuletzt jedoch als festgefahren kritisiert.
Polizei löst Greenpeace-Aktion am Hafen von Rotterdam auf
Die niederländische Polizei hat am Montag eine Protestaktion der Umweltschutzorganisation Greenpeace am Hafen von Rotterdam aufgelöst. Die Beamten nahmen 22 Aktivisten fest, welche die Einfahrt zu mehreren Raffinerien mit Schlauchbooten und einem mehr als 30 Meter langen Segelschiff blockiert hatten. Von der Aktion war auch der Ölriese Royal Dutch Shell betroffen.
Bericht über sexuellen Missbrauch in katholischer Kirche Frankreichs wird vorgestellt
In Frankreich wird am Dienstag der Bericht einer unabhängigen Untersuchungskommission zum sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche vorgestellt. Seit den 50er Jahren sollen sich der Untersuchung zufolge in Frankreich rund 3000 Priester und Ordensleute an Kindern vergangenen haben. Die Kommission hatte in den vergangenen zweieinhalb Jahren Opfer und Angehörige befragt. Sie macht auch Vorschläge zur Entschädigung von Opfern.
Träger des diesjährigen Physik-Nobelpreises wird verkündet
Die Schwedische Akademie der Wissenschaften gibt am Dienstag (11.45 Uhr) in Stockholm bekannt, wer in diesem Jahr den Nobelpreis für Physik erhält. Im vergangenen Jahr hatten sich der deutsche Astrophysiker Reinhard Genzel, der Brite Roger Penrose und die US-Wissenschaftlerin Andrea Ghez die mit zehn Millionen Kronen (rund 985.000 Euro) dotierte Auszeichnung für ihre Forschungen zu Schwarzen Löchern geteilt.
Filmteam zum Dreh von erstem Spielfilm im All soll zur ISS starten
Eine russische Sojus-Rakete soll am Dienstag einen Regisseur und eine Schauspielerin zur Internationalen Raumstation ISS bringen, um dort den ersten Spielfilm im All zu drehen. Der Start vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ist für 10.55 Uhr MESZ geplant. Der 38-jährige Regisseur Klim Tschipenko und die 37-jährige Schauspielerin Julia Peressild werden von einem russischen Kosmonauten begleitet.
EU-Spitzen beraten über Verhältnis zu USA und Balkanländern
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union diskutieren ab Dienstag über das Verhältnis zu den USA und die Beitrittsperspektive für die Balkanländer. Zu dem Gipfel in Slowenien wird auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet. Die Beratungen beginnen am Dienstagabend mit einem informellen Arbeitsessen auf einem Renaissanceschloss in Brdo pri Kranju (ab 19.00 Uhr).
Online-Plattformen wie Facebook und Instagram von Ausfall betroffen
Mehrere Online-Plattformen wie Facebook und Instagram sind am Montag von einem größeren Ausfall betroffen gewesen. Auch der Messenger-Dienst WhatsApp war zeitweise nicht zu erreichen, wie Tracking-Websites zeigten. Demnach könnten dutzende Millionen von Nutzern von dem Ausfall betroffen sein.
SZ: 14 Spitzenverbände wollen Weikert als DOSB-Präsidenten
Im Kampf um das Präsidenten-Amt des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) weiß Thomas Weikert offenbar gewichtige Fürsprecher auf seiner Seite. Wie die Süddeutsche Zeitung am Montag berichtet, wird der Chef des Tischtennis-Weltverbands ITTF von mindestens 14 Spitzensportverbänden unterstützt. Diese haben sich demnach in einem gemeinsamen Brief für Weikert als Nachfolger des zum Jahresende aus dem Amt scheidenden Alfons Hörmann ausgesprochen.
Tausende Demonstranten fordern Freilassung von Georgiens Ex-Präsident Saakaschwili
Rund 3000 Anhänger des früheren georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili haben am Montag seine Freilassung gefordert. Die Demonstranten versammelten sich in Rustawi, rund 40 Kilometer von der Hauptstadt Tiflis entfernt, wo Saakaschwili seit seiner Rückkehr aus dem Exil in der vergangenen Woche einsitzt. Regierungschef Irakli Garibaschwili lehnte eine Freilassung Saakaschwilis ab und kündigte an, dieser werde die sechsjährige Haftstrafe, die 2018 in Abwesenheit gegen ihn ausgesprochen worden war, voll absitzen.
Biden attackiert Republikaner in Schuldenstreit scharf
Im Schuldenstreit in den USA hat Präsident Joe Biden die oppositionellen Republikaner scharf attackiert und ihnen ein "rücksichtsloses und gefährliches" Verhalten vorgeworfen. "Sie müssen aufhören, russisches Roulette mit der US-Wirtschaft zu spielen", sagte Biden am Montag im Weißen Haus über die Konservativen. Angesichts der Blockadehaltung der Oppositionspartei bei einer Aussetzung des Schuldendeckels könne er nicht garantieren, dass das Land Mitte Oktober nicht zahlungsunfähig werde.
Biden wirft Republikaner in Schuldenstreit "gefährliches" Verhalten vor
US-Präsident Joe Biden hat den oppositionellen Republikanern im Streit um eine Aussetzung der Schuldenobergrenze ein "rücksichtsloses und gefährliches" Verhalten vorgeworfen. "Sie müssen aufhören, russisches Roulette mit der US-Wirtschaft zu spielen", sagte Biden am Montag im Weißen Haus über die Konservativen. Die Blockadehaltung der Republikaner könnte die US-Wirtschaft "über eine Klippe" stürzen lassen.
Opec+ hält an für November geplanten Ölfördermengen fest
Ungeachtet der steigenden Rohölpreise halten die großen Ölförderländer an ihrer bereits vor Monaten beschlossenen lediglich moderaten Erhöhung der Fördermengen fest. Wie im Juli festgelegt solle die Fördermenge im November um 400.000 Barrel pro Tag erhöht werden, teilten die in der Gruppe Opec+ zusammengeschlossenen Ölförderländer nach einer Videokonferenz am Montag mit.
Fluggesellschaften wollen ihre CO2-Emissionen bis 2050 auf "netto null" absenken
Fluggesellschaften weltweit haben sich auf ein gemeinsames Ziel zur Reduktion ihres CO2-Ausstoßes geeinigt. Bis 2050 wollen die Airlines ihre CO2-Emissionen auf "netto null" reduzieren, wie der Branchenverband Iata am Montag erklärte. "Für die Luftfahrt ist netto null eine mutige und kühne Zusage", erklärte Iata-Generaldirektor Willie Walsh. "Aber es ist auch eine Notwendigkeit".
Pipeline Nord Stream 2 wird mit Gas befüllt
Der Betreiber der umstrittenen Pipeline Nord Stream 2 hat damit begonnen, die Leitung mit Gas zu befüllen. Damit werde der notwendige Druck für spätere technische Tests aufgebaut, erklärte das Unternehmen am Montag. Zuvor sei die Pipeline mit Messgeräten umfassend untersucht worden.