Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Merz verteidigt Kurs vor Kabinettsklausur: "Wir lassen uns nicht beirren"
Ukraine nimmt nach Wildberries auch russischen Onlinehändler Ozon ins Visier
DFB-Kontrollausschuss untersucht Ausschreitungen in Mannheim
AfD-Chefin Weidel will aus Euro aussteigen und Deutschlands Grenzen "zumachen"
Technik
Humanoide Roboter brechen bei Weltmeisterschaften in China menschliche Rekorde
Bei den Weltmeisterschaften im humanoiden Robotersport in Chinas Hauptstadt Peking haben am Wochenende menschenähnliche Roboter eine Reihe menschlicher Weltrekorde gebrochen und damit Chinas Dominanz in der Branche demonstriert. Dutzende Roboter und ihre menschlichen Operatoren traten am Sonntag in Peking in Disziplinen von Leichtathletik und Boxen bis hin zu Fußball und Kampfkunst an. Am Samstag brach ein chinesischer Roboter den Weltrekord des jamaikanischen Sprinters Usain Bolt im 100-Meter-Sprint.
Sport
Heftiger Unfall: Verstappen fliegt in Zandvoort ab
Für Formel-1-Superstar Max Verstappen hat sein letztes Heimrennen in Zandvoort ein jähes Ende genommen. Der Niederländer schied nach einem heftigen Unfall bereits in der ersten Runde aus, der viermalige Weltmeister hatte sich einen seiner ganz seltenen Fahrfehler geleistet. Sein Red Bull schlug in die Streckenbegrenzung ein, Verstappen gab via Boxenfunk rasch Entwarnung. Um die Strecke zu säubern und das Auto zu bergen, wurde das Rennen mit Roter Flagge unterbrochen.
Letzte Nachrichten
"Sicherheitscheck": Nationalmannschaft macht ungeplante Zwischenlandung in Edinburgh
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat bei ihrer Rückreise aus Island eine Zwischenlandung im schottischen Edinburgh einlegen müssen. Dies gab der DFB via Twitter bekannt. "Uns geht’s gut. Sicherheitscheck an der Maschine läuft", teilte der Verband mit, ohne näher auf die Umstände einzugehen.
"Vorsichtsmaßnahme": Nationalmannschaft macht ungeplante Zwischenlandung in Edinburgh
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat bei ihrer Rückreise aus Island eine Zwischenlandung im schottischen Edinburgh einlegen müssen. Dies gab der DFB via Twitter bekannt. Die Gründe für die Planänderung teilte der Verband zunächst nicht näher mit.
Lockdown-Monate führten zu physischen und psychischen Belastungen bei Kindern
In fast jeder zweiten Familie haben die Einschränkungen der Lockdown-Monate einer Umfrage zufolge zu physischen und psychischen Belastungen bei den Kindern geführt. In der Erhebung für die pronova BKK mit Sitz in Ludwigshafen, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag, gaben jeweils 46 Prozent der befragten Eltern an, dass die körperliche beziehungsweise psychische Gesundheit ihrer Kinder gelitten habe.
Gemäßigte Islamisten in Marokko abgewählt
Bei den Parlamentswahlen in Marokko sind die seit 2011 regierenden gemäßigten Islamisten der Partei PJD abgewählt worden. Die Regierungspartei kommt nach vorläufigem Ergebnis auf nur zwölf Abgeordnete, wie Innenminister Abdelouafi Laftit am frühen Donnerstagmorgen mitteilte. Zuvor war sie mit 125 Mandaten stärkste Kraft. Als Gewinner gehen demnach die Liberalen aus der Wahl hervor.
Nordkorea hält ungewöhnliche Parade mit Traktoren und Feuerwehrfahrzeugen ab
Nordkoreas Staatsführung hat bei einer Parade zum Jahrestag der Nation in Pjöngjang statt der üblichen Panzer und Raketen Traktoren und Feuerwehrfahrzeuge gezeigt. An der Veranstaltung der "paramilitärischen und öffentlichen Sicherheitskräfte" in der Nacht zum Donnerstag waren unter anderem Vertreter des Eisenbahnministeriums, der Fluggesellschaft Air Koryo und der Hungnam-Düngemittelfabrik beteiligt, wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA meldete.
Israel entsendet mehr Soldaten ins Westjordanland
Israel hat für die Suche nach sechs aus einem israelischen Hochsicherheitsgefängnis geflohenen Palästinensern zusätzliche Truppen ins Westjordanland verlegt. Die vor Ort stationierten Soldaten würden "durch Kampfbataillone, Überwachungstruppen und einige Militärflugzeuge verstärkt", erklärte Armeechef Aviv Kohavi am Mittwoch. In der Nacht hatten israelische Sicherheitskräfte mindestens sechs Angehörige der geflohenen Häftlinge festgenommen. Am Abend kam es zu Protesten in mehreren Orten im Westjordanland. Den sechs Palästinensern war am Montag die spektakuläre Flucht aus dem Hochsicherheitsgefängnis Gilboa gelungen. Die Häftlinge waren durch einen selbst gegrabenen Tunnel entkommen. Israel setzte Drohnen, Straßenkontrollen und Soldaten bei der Suche nach den Gefangenen ein. Das Westjordanland ist bis auf weiteres abgeriegelt. Unter den nun Festgenommenen befinden sich laut der Vereinigung der palästinensischen Gefangenen zwei Brüder von Mahmud Ardah, der den Ausbruch örtlichen Medien zufolge geplant hatte. Außerdem nahm die israelische Armee vier weitere Menschen in Gewahrsam, darunter zwei Brüder eines weiteren Geflohenen und den Vater eines dritten. Die drei entkommenen Häftlinge, deren Angehörige festgenommen wurden, sollen Mitglieder der Gruppe Islamischer Dschihad sein. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch verurteilte das israelische Vorgehen. "Jemanden festzuhalten, um einen Angehörigen zu zwingen, etwas zu tun ist eine Mafia-Taktik", schrieb der für Israel und Palästina zuständige Direktor Omar Schakir beim Onlinedienst Twitter. Am Mittwoch kam es laut der Vereinigung der palästinensischen Gefangenen in mehreren israelischen Gefängnissen zu "Spannungen". Eine Sprecherin der israelischen Gefängnisbehörde bestätigte AFP, dass in den Haftanstalten Ktziot und Ramon Brände gelegt worden seien. "Die Situation ist jetzt unter Kontrolle, die Feuer wurden gelöscht", erklärte die Sprecherin. In Ramallah, Nablus und Ost-Jerusalem kam es nach Aufrufen palästinensischer Gruppen zu Protesten gegen Israel. Bei Nablus zündeten Demonstranten bei Auseinandersetzungen mit israelischen Sicherheitskräften Reifen an. Nach Angaben des Palästinensischen Roten Halbmonds wurden in der Nähe von Nablus 60 Demonstranten durch Tränengas verletzt. Bereits am Montag hatten Palästinenser im Gazastreifen und im Westjordanland den Ausbruch gefeiert. Unter den Ausbrechern ist der frühere Anführer der militanten Al-Aksa-Brigaden in Dschenin, Sakaria Subeidi. Er war im Jahr 2019 wegen Terrorvorwürfen festgenommen worden. Die anderen fünf Ausbrecher saßen wegen geplanter oder verübter Angriffe auf Israelis in Haft. Israels Ministerpräsident Naftali Bennett nannte den Ausbruch "einen ernsten Zwischenfall, der eine umfassende Anstrengung aller Sicherheitsbehörden erfordert". Sein palästinensischer Amtskollege Mohammed Schtajjeh sagte am Dienstag, er sei "glücklich" über den Ausbruch. (A.Nikiforov--DTZ)
Trump kommentiert Kampf von Ex-Weltmeister Holyfield
Der frühere US-Präsident Donald Trump hat eine neue Beschäftigung: Der 75-Jährige wird am Samstag einen Boxkampf des früheren Schwergewichts-Weltmeisters Evander Holyfield gegen den brasilianischen Kampfsportler Vitor Belfort kommentieren. "Ich liebe großartige Kämpfer und großartige Kämpfe", erklärte Trump in einer Mitteilung des Streamingdienstes Fite TV. "Ich freue mich darauf, am Samstagabend beides zu sehen und meine Gedanken am Boxring zu teilen. Ihr wollt dieses besondere Ereignis nicht verpassen." Der Kampf wird am Samstag im Hard Rock Hotel and Casino in Hollywood im Bundesstaat Florida ausgetragen. Trump wird dann gemeinsam mit seinem Sohn Donald Junior als Gastkommentator auftreten. Wer bei der Übertragung auf Fite zuschalten will, muss dafür 49,99 Dollar - umgerechnet rund 42 Euro - zahlen. Dann wird sich zeigen, über wieviel Fachwissen der im vergangenen November abgewählte Rechtspopulist verfügt. Erfahrung mit dem Boxsport hat er aber: Als er noch Casinos in der Glücksspiel-Stadt Atlantic City besaß, wurden dort zahlreiche Boxkämpfe ausgetragen. Der Kampf am Samstag bedeutet das Comeback des 58-jährigen Holyfield, dessen letzter Kampf zehn Jahre zurückliegt. Eigentlich hatte Boxlegende Oscar De La Hoya gegen Vitor Belfort ein Comeback geben wollen. Wegen einer Covid-19-Erkrankung fiel der 48-Jährige aber aus - und Holyfield sprang ein. Der Boxkampf findet am 20. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 statt, an dem der fast 3000 Anschlagsopfer gedacht wird. (W.Budayev--DTZ)
Mindestens 14 Tote bei Brand auf Corona-Station in Nordmazedonien
Bei einem Brand in einem behelfsmäßigen Corona-Krankenhaus in Nordmazedonien sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Die Ermittlungsbehörden hätten Autopsien zur Identifizierung aller Leichen angeordnet, teilte die Staatsanwaltschaft in Skopje am Donnerstag mit. Untersucht werde, "ob es weitere Tote gibt". Der Brand war am Mittwoch nach einer Explosion in der Behelfsklinik in der Stadt Tetovo im Nordwesten des Landes ausgebrochen.
Papst spendiert Eis für Gefängnisinsassen
Papst Franziskus hat während einer Hitzewelle im Sommer 15.000 Portionen Eis für Insassen zweier italienischer Gefängnisse spendiert. Das teilten die päpstlichen Hilfswerke unter Leitung des polnischen Kardinals Konrad Krajewski am Mittwoch mit. Demnach kamen die Gefangenen in den riesigen Haftanstalten Regina Coeli und Rebibia in Rom in den Genuss der Gelati.
Maaßen geht nach Kritik von CDU-Parteikollegin zum Gegenangriff über
Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen (CDU) hat nach Kritik von Schleswig-Holsteins Kultusministerin und Parteikollegin Karin Prien an seiner Kandidatur für den Bundestag deren Rauswurf aus Kanzlerkandidat Armin Laschets sogenanntem Zukunftsteam gefordert. Es sei zu befürchten, dass Prien "für alle Kandidaten zu einer fortlaufenden Belastung wird", sagte Maaßen der "Bild" (Donnerstag). Er fordere Laschet auf, sie "unverzüglich aus dem Kompetenzteam abzuberufen".
Drei Siege, neue Begeisterung: Flicks Traumstart macht Lust auf mehr
Neun Punkte, tolle Tore und endlich wieder Begeisterung: Mit einem makellosen Start hat Bundestrainer Hansi Flick alle Zweifel an der WM-Qualifikation zerstreut und neue Lust auf die deutsche Nationalmannschaft gemacht. Der viermalige Fußball-Weltmeister feierte am Mittwoch gegen Island im kühlen Reykjavik ein ungefährdetes 4:0 (2:0) und damit den dritten Sieg im dritten Spiel unter Flick - allesamt ohne Gegentor.
Investmentfirma von Bill Gates übernimmt Mehrheit an Hotelkette Four Seasons
Der Investmentfonds von Microsoft-Gründer Bill Gates übernimmt die Mehrheit an der Luxushotelkette Four Seasons. Cascade Investment kauft für 2,21 Milliarden Dollar (knapp 1,9 Milliarden Euro) die Hälfte der Anteile der saudiarabischen Kingdom Holding Company an Four Seasons Hotels and Resorts, wie die Hotelkette am Mittwoch mitteilte. Damit erhöht sich der Anteil von Cascade Investment von bislang 47,5 Prozent auf 71,25 Prozent.
Zverev steht im Halbfinale und wartet auf Djokovic
Alexander Zverev steht im Halbfinale der US Open. Der 24 Jahre alte Tennis-Topspieler aus Hamburg setzte sich am Mittwoch überzeugend in seinem Viertelfinalduell gegen den Südafrikaner Lloyd Harris mit 7:6 (8:6), 6:3, 6:4 durch und darf rund einen Monat nach seinem Olympiatriumph weiter auf seinen ersten Grand-Slam-Titel hoffen.
Betrugsprozess gegen US-Bluttest-Unternehmerin Holmes hat begonnen
Sie wurde einst als Biotech-Pionierin gefeiert und steht jetzt als Angeklagte vor Gericht: Im kalifornischen San José hat der mit Spannung erwartete Betrugsprozess gegen die frühere Bluttest-Unternehmerin Elizabeth Holmes begonnen. Die Anklage warf der heute 37-Jährigen im Eröffnungsplädoyer am Mittwoch vor, es per Betrug zur Milliardärin gebracht zu haben. Holmes’ Verteidiger hingegen führten an, sie habe lediglich unternehmerische Fehler gemacht.
Anklage wirft Elizabeth Holmes "Lügen und Schummeln" für Geld vor
Sie wurde einst als Biotech-Pionierin gefeiert und steht jetzt als Angeklagte vor Gericht: Im kalifornischen San José hat der mit Spannung erwartete Betrugsprozess gegen die frühere Bluttest-Unternehmerin Elizabeth Holmes begonnen. "In diesem Fall geht es darum, zu lügen und zu schummeln, um an Geld zu kommen", sagte Staatsanwalt Robert Leach am Mittwoch in seinem Eröffnungsplädoyer. "Als sie kein Geld und keine Zeit mehr hatte, hat Elizabeth Holmes sich entschieden zu lügen."
HBL: Kiel feiert Auftaktsieg vor 9000 Fans - Flensburg setzt Ausrufezeichen
Titelverteidiger THW Kiel ist erfolgreich in die neue Spielzeit der Handball-Bundesliga (HBL) gestartet. Die Mannschaft von Cheftrainer Filip Jicha setzte sich am Mittwochabend vor 9000 feiernden Zuschauern trotz eines kurzen Durchhängers souverän mit 33:24 (13:11) gegen HBW Balingen-Weilstetten durch. Dank eines Modellprojekts durfte der Rekordmeister seine 10.000 Fans fassende Halle fast komplett füllen.
Laschet verspricht eine halbe Million Euro für die Restaurierung von Notre-Dame
Eine halbe Million Euro private Spenden sollen aus Deutschland in den Wiederaufbau der brandgeschädigten Pariser Kathedrale Notre-Dame fließen. "Es ist ein Symbol, es zeigt, dass an dem Wiederaufbau dieser großen Kathedrale auch Deutsche beteiligt sind", sagte Armin Laschet, der deutsch-französische Kulturbeauftragte, am Mittwoch in Paris. Mit dem Geld soll die Restaurierung von Fenstern finanziert werden.
Studie: Solarenergie könnte bis 2035 in den USA 40 Prozent des Stroms liefern
Die USA könnten laut einer Regierungsstudie bis zum Jahr 2035 rund 40 Prozent ihres Strombedarfs durch Solarenergie abdecken. Bis 2050 könnte der Anteil am Strommix, der zuletzt bei nur drei Prozent lag, auf 45 Prozent anwachsen, wie es in dem am Mittwoch vom Energieministerium veröffentlichten Bericht heißt. Notwendig wären aber massive Investitionen in den Ausbau der Solarenergie.
DFB-Team gegen Island: Nur eine Startelf-Änderung
Zum Abschluss seines ersten Lehrgangs ändert Bundestrainer Hansi Flick seine Startelf vom spektakulären 6:0-Heimsieg gegen Armenien nur auf einer Position. Für den am Knie leicht verletzten Dortmunder Marco Reus läuft im WM-Qualifikationsspiel am Mittwoch (20.45 Uhr/RTL) in Reykjavik gegen Island auf der Zehn Ilkay Gündogan auf. Kai Havertz sitzt nach überstandenem Infekt erst mal nur auf der Bank.
US Open: Raducanu schaltet im Viertelfinale Olympiasiegerin Bencic aus
Durchstarterin Emma Raducanu ist bei den US Open weiter nicht zu bremsen. Die 18 Jahre alte Britin hat Olympiasiegerin Belinda Bencic im Viertelfinale eindrucksvoll besiegt. Raducanu schlug die sechs Jahre ältere Schweizerin am Mittwoch ohne jedes Nervenflattern 6:3, 6:4 und erreichte zum ersten Mal ihrer Karriere die Runde der letzten Vier bei einem Grand-Slam-Turnier.
Diamond-League-Finale: Olympiasiegerin Mihambo in Zürich weit zurück
Weitspringerin Malaika Mihambo ist 36 Tage nach ihrem Olympia-Gold von Tokio weit am nächsten lukrativen Sieg vorbeigeflogen. Beim Finale der Diamond League in Zürich kam die 24 Jahre alte Heidelbergerin in ihrem ersten Wettkampf nach den Sommerspielen nicht über den fünften und damit vorletzten Platz hinaus.
Blinken: Zeit für Rückkehr des Iran zu Atomabkommen läuft aus
US-Außenminister Antony Blinken hat gewarnt, dass die Zeit für eine Rückkehr des Iran zum internationalen Atomabkomen (JCPOA) ausläuft. "Ich werde kein Datum nennen, aber wir nähern uns dem Punkt, an dem eine strikte Rückkehr zur Einhaltung des JCPOA die erreichten Vorteile dieses Abkommens nicht mehr abbilden kann", sagte Blinken nach einem Treffen mit Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) auf dem rheinland-pfälzischen US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein.
Maas: Übergangsregierung der Taliban stimmt "nicht optimistisch"
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat sich skeptisch über die Übergangsregierung der radikalislamischen Taliban in Afghanistan geäußert. Die Nachrichten aus Kabul stimmten "nicht optimistisch", sagte er am Mittwoch nach einem Treffen mit US-Außenminister Antony Blinken auf dem US-Luftwaffenstützpunkt im rheinland-pfälzischen Ramstein. "Die Bildung einer Übergangsregierung ohne Einbeziehung anderer Gruppen ist nicht das Signal für mehr internationale Zusammenarbeit und Stabilität im Land."
IOC suspendiert NOK von Nordkorea bis Ende 2022
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat das Nationale Olympische Komitee Nordkoreas bis Ende 2022 suspendiert. Damit wird das asiatische Land nicht an den Winterspielen in Chinas Hauptstadt Peking (4. bis 20. Februar 2022) teilnehmen. Dies gab IOC-Präsident Thomas Bach am Mittwoch bekannt.
US-Außenminister trifft afghanische Flüchtlinge in Ramstein
US-Außenminister Antony Blinken ist am Mittwoch bei einem Besuch auf der US-Luftwaffenbasis Ramstein in Deutschland mit afghanischen Flüchtlingen zusammengetroffen. Der Minister zeigte dem Sohn eines ehemaligen afghanischen Mitarbeiters der US-Botschaft auf seinem Smartphone Bilder seiner eigenen Kinder. In Ramstein sind derzeit rund 11.000 Afghanen untergebracht, die auf ihren Weiterflug in die USA warten.
Bei der Geburt vertauscht - Spanierin fordert Schadenersatz in Millionenhöhe
Weil sie kurz nach der Geburt in einem Krankenhaus mit einem anderen Säugling vertauscht worden war, hat eine Spanierin Schadenersatz in Millionenhöhe gefordert. Die heute 19-Jährige habe von der zuständigen Gesundheitsbehörde in der Region Rioja bereits eine Entschädigung in Höhe von 215.000 Euro angeboten bekommen, sagte ihr Anwalt José Sáez-Morga der Nachrichtenagentur AFP. Die junge Frau fordere jedoch drei Millionen Euro.
Rheinland-pfälzisches Landtagsgebäude nach fast sechs Jahren wiedereröffnet
Nach fast sechsjähriger Sanierung hat der rheinland-pfälzische Landtag sein angestammtes Domizil wieder offiziell in Besitz genommen. Nach einer symbolischen Schlüsselübergabe kamen die Abgeordneten am Mittwoch im sogenannten Deutschhaus in Mainz zu einem Festakt zusammen, bei dem Landtagspräsident Hendrik Hering und Ministerpräsidentin Malu Dreyer (beide SPD) als Redner vorgesehen waren.
CSU droht laut weiterer Umfrage bei Bundestagswahl Absturz unter 30 Prozent
Bei der Bundestagswahl droht der CSU in Bayern einer weiteren Umfrage zufolge ein Absturz unter die Marke von 30 Prozent. Laut der am Mittwoch veröffentlichten Befragung des Instituts Infratest dimap im Auftrag des Bayerischen Rundfunks (BR) käme die Partei von Ministerpräsident Markus Söder auf lediglich 28 Prozent, wenn bereits an diesem Sonntag der Bundestag neu gewählt würde.
Automobilbranche weiter stark von Lieferengpässen betroffen
Der deutschen Autoindustrie machen Lieferschwierigkeiten bei Halbleitern und anderen Vorprodukten weiter schwer zu schaffen. "Ohne Halbleiter, ohne Elektronik, keine Chance", sagte der Geschäftsführer des deutschen Mikrochip-Herstellers Infineon, Reinhard Ploss, bei einer Präsentation auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) am Mittwoch in München. Doch wie viele Vorprodukte sind Mikrochips derzeit Mangelware: Laut einer aktuellen Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts beklagten im August gut 91 Prozent der Autohersteller und Zulieferer Lieferengpässe.
CDU-Kanzlerkandidat Laschet bei Macron
Nach dem SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz ist nun auch Unions-Spitzenkandidat Armin Laschet (CDU) mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zusammengetroffen. Kurz vor der Begegnung in Paris sprach Laschet sich für eine Stärkung der EU in Sicherheitsfragen aus - ein Thema, das seinem Gesprächspartner besonders am Herzen liegt.
Afghanischer Ex-Präsident Ghani entschuldigt sich für Art seines Abtritts
Der ehemalige afghanische Präsident Aschraf Ghani hat für die Art seines Abtretens im Angesicht der vorrückenden Taliban um Verzeihung gebeten. "Ich entschuldige mich beim afghanischen Volk, dass ich nicht für ein anderes Ende sorgen konnte", schrieb Ghani am Mittwoch beim Onlinedienst Twitter. Der ehemalige Staatschef wies jedoch Vorwürfe zurück, er habe bei seiner Flucht Millionen Dollar an staatlichen Geldern mitgenommen.
Größte Südstaaten-Statue in den USA entfernt
Im Streit um den Umgang mit dem Erbe der Sklaverei ist im US-Bundesstaat Virgina die größte Südstaaten-Statue der USA entfernt worden. Die zwölf Tonnen schwere Reiterstatue des Konföderierten-Generals Robert E. Lee in Virginias Hauptstadt Richmond wurde am Mittwoch mit einem Kran von ihrem zwölf Meter hohen Podest gehoben. Hunderte jubelnde Menschen verfolgten den Abbau des Monuments.