Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
SPD-Präsidium verteidigt vor Kabinettsklausur Sondervermögen gegen Kritik
Neuer britischer Premier Burnham unternimmt erste Auslandsreise am Montag nach Kiew
Regierungspartei siegt wie erwartet bei Parlamentswahl in Kasachstan
EU-Abgeordneter Glucksmann kandidiert bei Präsidentschaftswahl in Frankreich
Politik
Selenskyj: Ukraine war nicht an Anschlägen auf Nord-Stream-Pipelines beteiligt
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erneut bekräftigt, dass die Ukraine nicht an den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee im Jahr 2022 beteiligt gewesen sei. Kiew habe sich "niemals offiziell an irgendeiner Operation beteiligt, die mit der Sprengung von Nord Stream zu tun hatte", antwortete Selenskyj am Sonntag auf eine Journalistenfrage nach den Ermittlungen zu den Anschlägen.
Wissenswertes
Abschluss der 250-Jahr-Feierlichkeiten: Trump veranstaltet Autorennen in Washington
Mit einer Ehrenrunde in seiner gepanzerten Limousine und dem Schwenken der grünen Flagge hat US-Präsident Donald Trump ein von ihm selbst ins Leben gerufenes Autorrennen quer durch Washington eröffnet. Der "Freedom 250 Grand Prix" am Sonntag bildete den Abschluss der wochenlangen Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten.
Letzte Nachrichten
Taliban machen Verhüllung mit Niqab an Hochschulen zur Pflicht für Frauen
Die Taliban haben nach ihrer Machtübernahme in Afghanistan strenge Regeln für Frauen an privaten Hochschulen erlassen. In einem langen Regelwerk der für höhere Bildung zuständigen Behörde der Islamisten wird Frauen ein Besuch privater Universitäten nur mit Gesichtsverhüllung, dem Niqab, sowie getrennt von Männern gestattet. Ist eine räumliche Trennung nicht möglich, müssen Männer und Frauen demnach durch einen Vorhang getrennt werden.
Putschisten in Guinea kündigen nationale Einheitsregierung an
Der Anführer der Putschisten im westafrikanischen Guinea hat die Einsetzung einer Regierung der nationalen Einheit angekündigt. Jegliche politische "Hexenjagd" solle vermieden werden, die neue Regierung solle einen politischen "Übergang" einleiten, sagte Oberstleutnant Mamady Doumbouya bei seinem ersten öffentlichen Auftritt am Montag. Wirtschaftsverträge sollen demnach ihre Gültigkeit behalten.
Militär in Guinea putscht gegen Regierung und nimmt Präsidenten gefangen
Im westafrikanischen Guinea haben Teile des Militärs gegen die Regierung geputscht und nach eigenen Angaben Präsident Alpha Condé gefangen genommen. Spezialkräfte der Armee hätten die Regierung "aufgelöst", hieß es in einem Video der Putschisten, das der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag zuging. Das Verteidigungsministerium erklärte dagegen, ein Angriff auf den Präsidentensitz durch Spezialkräfte sei zurückgeschlagen worden.
Putschversuch im westafrikanischen Guinea im Gange
Im westafrikanischen Guinea ist ein Putschversuch von Militärs im Gange. Spezialkräfte der Armee hätten Präsident Alpha Condé am Sonntag gefangen genommen und die Regierung "aufgelöst", hieß es in einem Video der Putschisten, das der Nachrichtenagentur AFP zuging. Die Lage war aber unklar: Das Verteidigungsministerium erklärte seinerseits, ein Angriff auf den Präsidentensitz durch die Spezialeinheit sei zurückgeschlagen worden.
Merkel und Laschet treffen nach Flutkatastrophe Feuerwehrleute
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Sonntag mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (beide CDU) zu einem erneuten Besuch der besonders schwer von der Unwetterkatastrophe betroffenen Gebiete in Nordrhein-Westfalen eingetroffen. In Schalksmühle traf sie dabei zunächst auf Vertreter der Feuerwehren von Altena und Werdohl, von denen zwei Feuerwehrleute beim Rettungseinsatz während der Flut im Juli starben.
Linken-Schiedskommission lehnt Parteiausschluss von Wagenknecht einstimmig ab
Die Landesschiedskommission der Linken in Nordrhein-Westfalen hat einen Parteiausschluss von Sahra Wagenknecht einstimmig abgelehnt. Beide Anträge auf den Parteiausschluss Wagenknechts, die Spitzenkandidatin der NRW-Linken zur Bundestagswahl ist, seien zurückgewiesen worden, teilte die Partei am Sonntag mit. Die von Mitgliedern der Linken beantragten Verfahren liefen seit Juni.
Paralympics-Feuer erloschen - Parsons: "Stärker als je zuvor"
Die 16. Paralympischen Sommerspiele sind am Sonntag im Olympiastadion von Tokio mit einer bunten Feier zu Ende gegangen. Um 22.02 Uhr Ortszeit erlosch unter den Augen von Japans Kronprinz Akishino das Paralympische Feuer, das in 180 Tagen bei den umstrittenen Winterspielen in Peking (4. bis 13. März 2022) wieder entzündet wird. Die nächsten Sommer-Paralympics finden 2024 in Paris statt. Die deutsche Fahne trug Sportschützin Natascha Hiltrop in die Arena.
Taliban rücken im Pandschir-Tal vor
Die radikalislamischen Taliban sind am Wochenende weiter in die letzte Bastion des Widerstands in Afghanistan vorgerückt. Die neuen Machthaber am Hindukusch meldeten schwere Kämpfe im Pandschir-Tal und nahmen Berichten zufolge das Dorf Anabah sowie weitere Gebiete der Provinz nördlich von Kabul ein. US-Generalstabschef Mark Milley hält angesichts der unübersichtlichen Lage im Land den Ausbruch eines Bürgerkriegs für "wahrscheinlich". Die Taliban, deren Regierungsbildung immer noch ausstand, forderten unterdessen von Deutschland diplomatische Anerkennung und finanzielle Hilfen.
Schüsse und Militär in den Straßen von Guineas Hauptstadt
Im Zentrum von Conakry, der Hauptstadt Guineas, sind am Sonntag Soldaten aufmarschiert und es ist zu anhaltenden Schusswechseln gekommen. Das Militär war vor allem auf den Straßen der Halbinsel Kaloum zu sehen, wo sich das Präsidialamt und zahlreiche Regierungsinstitutionen des westafrikanischen Landes befinden, wie ein AFP-Reporter berichtete. Erklärungen von offizieller Stelle zu den Ereignissen lagen zunächst nicht vor.
Landschaftsgärtnerin in Berlin bei Messerangriff lebensgefährlich verletzt
In Berlin hat ein Mann in einer Grünanlage eine Landschaftsgärtnerin mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt. Nach Polizeiangaben vom Sonntag hatte der Täter die 58-Jährige am Samstag zunächst angesprochen und dann niedergestochen. Auch einen 66-jährigen Mann, der der Frau helfen wollte, habe der Angreifer mit Stichen in den Hals schwer verletzt. Beide Angriffsopfer kamen ins Krankenhaus und mussten operiert werden.
Perez und Latifi starten aus der Boxengasse - Vettel und Schumacher profitieren
Das Red-Bull-Team hat vor dem Großen Preis der Niederlande bei seinem Fahrer Sergio Perez erwartungsgemäß sämtliche Komponenten der Antriebseinheit ausgetauscht. Der mexikanische Formel-1-Pilot, der in einem verkorksten Qualifying nur Startplatz 16 erreicht hatte, wird aus der Boxengasse dem Feld hinterherfahren.
Klimakrise bedroht immer mehr Tierarten - Rote Liste wird länger
Angesichts der Klimakrise und des Eingriffs der Menschen in die Natur wird die Rote Liste bedrohter Tier- und Pflanzenarten immer länger - stark gefährdet ist nun auch der berühmte Komodowaran. Etwa 28 Prozent der mehr als 138.000 erfassten Arten gelten nunmehr als bedroht, wie die Weltnaturschutzunion (IUCN) auf ihrem Kongress am Wochenende in Marseille bekanntgab.
Jens Spahn wäre manchmal gern Erzieher - und künftig aber eher Kanzler
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) könnte sich auch einen Job in der Kita vorstellen, träumt aber wohl doch eher vom Kanzleramt. "Ich wäre manchmal gerne Erzieher", sagte Spahn Samstagabend in einer Talkrunde der Wochenzeitung "Die Zeit". "Ich finde total toll, mit Kindern auf die Welt zu schauen, mit ihnen zu diskutieren und Dinge einfach wieder anders zu sehen". Gleichzeitig möge er es, "etwas mitgeben zu können".
Dutzende Verletzte bei Protest gegen Serbisch-Orthodoxe Kirche in Montenegro
Bei heftigen Protesten gegen die Amtseinführung des neuen Oberhaupts der Serbisch-Orthodoxen Kirche in Montenegro sind dutzende Menschen verletzt worden. Wütende Demonstranten lieferten sich am Sonntag in Cetinje im Süden des Landes Zusammenstöße mit der Polizei. Hintergrund der Proteste sind ethnische Spannungen zwischen ethnischen Serben und Nicht-Serben in dem kleinen Balkanstaat.
Protest gegen Einführung von serbisch-orthodoxem Kirchenoberhaupt in Montenegro
Heftige Proteste haben die Amtseinführung des neuen Oberhaupts der serbisch-orthodoxen Kirche in Montenegro begleitet. Bei Demonstrationen gegen die Zeremonie in einem Kloster in der Stadt Cetinje im Süden des Landes kam es zu Zusammenstöße mit der Polizei. Die Sicherheitskräfte trieben die Demonstranten am Sonntagmorgen mit Tränengas auseinander, es gab mehr als 20 Verletzte. Der designierte Metropolit Joanikije und der Patriarch Porfirije wurden unter Polizeischutz per Hubschrauber eingeflogen. Hintergrund der Proteste sind ethnische Spannungen mit Serben in dem kleinen Balkanstaat.
Widerstand in Montenegro gegen neues Serbisch-Orthodoxes Kirchenoberhaupt
In Montenegro sorgt die Amtseinführung eines neuen Oberhaupts der Serbisch-Orthodoxen Kirche für ehebliche Spannungen. Bei Protesten gegen die Zeremonie in einem Kloster in der Stadt Cetinje gab es Zusammenstöße mit der Polizei. Die Sicherheitskräfte trieben die Demonstranten am Sonntagmorgen mit Tränengas auseinander. Der designierte Metropolit Joanikije und der Patriarch Porfirije wurden unter Polizeischutz per Hubschrauber eingeflogen.
Leere Seite für Baerbock in der "Bild am Sonntag"
Die "Bild am Sonntag" hat eine fast leere Zeitungsseite für Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock veröffentlicht. "Das ist Ihre Seite, Frau Baerbock!", überschrieb das Blatt die achte Seite ihrer aktuellen Ausgabe. Nach wochenlangem Zögern habe Baerbock ein Interview mit der "BamS" abgelehnt, weil sich kein Termin habe finden lassen, begründete die Zeitung die ungewöhnliche Veröffentlichung.
US-Generalstabschef hält Bürgerkrieg in Afghanistan für "wahrscheinlich"
US-Generalstabschef Mark Milley hält angesichts der unübersichtlichen Lage in Afghanistan den Ausbruch eines Bürgerkriegs für "wahrscheinlich". Er bezweifle, dass die radikalislamischen Taliban in der Lage seien, ihre Macht zu festigen und eine funktionierende Regierung zu bilden, sagte Milley am Samstag (Ortszeit) dem TV-Sender Fox News. "Ich denke, dass zumindest die Wahrscheinlichkeit für einen größeren Bürgerkrieg sehr hoch ist".
Erneut massive Zugausfälle wegen Streiks der Lokführer
Fahrgäste der Bahn und Urlaubsreisende haben am Wochenende erneut massive Einschränkungen beim Zugverkehr hinnehmen müssen. An beiden Tagen fielen wegen des anhaltenden Streiks der Lokführer rund 70 Prozent der Züge im Fernverkehr aus, im Regionalverkehr standen 60 Prozent still, wie der Konzern mitteilte. Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Reiner Hoffmann, warf der streikenden GDL vor, Einzelinteressen zu verfolgen, und forderte sie zu neuen Verhandlungen mit der Bahn auf.
Ersatzfahrplan der Bahn am Streiksonntag weitgehend stabil angelaufen
Bei der Deutschen Bahn ist am Sonntag ein weiterer Streiktag angelaufen: Nach Angaben des Konzerns startete der Verkehr nach Ersatzfahrplan am Morgen "weitgehend stabil", im Fernverkehr sollten 30 Prozent aller Züge rollen, im Nahverkehr sollten es 40 Prozent sein - mit starken regionalen Unterschieden. Die Bahn ruft dazu auf, Reisen wenn möglich zu verschieben.
Mann stirbt nach Haiangriff in Australien
In Australien ist ein Mann bei einer Hai-Attacke ums Leben gekommen. Das Tier habe den Mann am Sonntagvormittag an einem Strand bei Coffs Harbour, rund sechs Autostunden nördlich von Sydney angegriffen, teilten die Gesundheitsbehörden des Bundesstaats New South Wales mit. Die zur Hilfe gerufenen Sanitäter konnten den Verletzten demnach nicht mehr retten.
UNHCR-Sonderbotschafterin Angelina Jolie kritisiert US-Abzug aus Afghanistan
Hollywoodstar und UNHCR-Sonderbotschafterin Angelina Jolie hat die Art und Weise des Rückzugs der USA aus Afghanistan scharf kritisiert. "Amerika hätte sich niemals an Verhandlungen beteiligen dürfen, bei denen die afghanische Zivilgesellschaft und die afghanischen Frauen fast vollständig ausgeschlossen wurden", sagte die Sonderbotschafterin des UN-Flüchtlingshilfswerks der "Welt am Sonntag". "Das ist etwas, das wir niemals tun sollten - die Zukunft eines Landes über die Köpfe seiner Bevölkerung hinweg zu diskutieren."
Japanischer Comedian Takeshi Kitano mit Spitzhacke angegriffen
In Japan hat ein Mann mit einer Spitzhacke das Auto des berühmten Comedian Takeshi Kitano angegriffen. Der 74-jährige Fernsehstar, der im Inneren des Fahrzeugs saß, blieb bei dem Angriff am Samstagabend örtlichen Medienberichten zufolge unverletzt. Der Angreifer, ein etwa 40- und 50-Jähriger aus der Region Chiba östlich von Tokio, zerstörte demnach die Windschutzscheibe und schlug auf andere Teile des Autos ein.
Regierung Venezuelas verkündet erste Erfolge in Verhandlungen mit Opposition
Die Regierung Venezuelas hat erste Verhandlungserfolge bei den in Mexiko stattfindenden Gesprächen mit der Opposition verkündet. "Wir haben vor allem an Teilabkommen gearbeitet, die meist das Schicksal des venezolanischen Volkes betreffen", sagte der Unterhändler der Regierung, Jorge Rordríguez, am Samstag in Mexiko-Stadt. Der Chefunterhändler der Opposition, Gerardo Blyde, hatte zuvor ebenfalls Hoffnung auf "baldige Vereinbarungen" geäußert. "Bislang ist noch nichts beschlossen", hieß es allerdings aus Oppositionskreisen.
Bericht: Irreguläre Migration aus Türkei in EU auf Höchststand seit Pandemiebeginn
Die irreguläre Migration aus der Türkei in die EU hat einem Medienbericht zufolge den höchsten Stand seit dem Beginn der Corona-Pandemie Anfang März 2020 erreicht. Jeweils mehr als 4500 Menschen kamen in diesem Jahr bereits auf dem Seeweg aus der Türkei nach Griechenland sowie ins weiter entfernte Italien, wie die "Welt am Sonntag" berichtete. EU-Vize-Kommissionspräsident Margaritis Schinas forderte unterdessen, die EU müsse in der Migrationspolitik vom Modus der "Brandbekämpfung" wegkommen.
Golf: Europäerinnen mit Traumstart beim Solheim Cup
Team Europa mit der deutschen Golferin Sophia Popov ist am Samstag mit einer starken Leistung in den Solheim Cup gestartet. Die Europäerinnen erspielten sich am ersten Tag des Mannschaftsduells in Toledo/Ohio zwischen den USA und Europa 5,5 Punkte, die Gastgeberinnen stehen bei 2,5.
Werner: Youngster Musiala ein Vorbild für die Stars
Timo Werner sieht Youngster Jamal Musiala in Sachen Unbekümmertheit als Vorbild für die etablierten Stars in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. "Er geht aufs Feld, hat seinen Spaß und spielt, worauf er gerade Lust hat", schwärmte Werner vom Münchner: "Vielleicht sollten wir anderen auch wieder dahin zurückkommen. Wir spielen Fußball, weil es Spaß macht. Da kann man sich von seiner jugendlichen Lockerheit was abschneiden."
Werner, Kimmich und ein "witziger Zufall"
Für die Fußball-Nationalspieler Timo Werner und Joshua Kimmich ist der aktuelle Länderspiel-Lehrgang eine vergnügliche Reise in die Vergangenheit. Wie Kimmich am vergangenen Mittwoch berichtete am Samstag auch Werner, dass er im Stuttgarter Pressekonferenzraum seinen Abi-Ball gefeiert habe. "Das ist ein witziger Zufall", sagte der 25-Jährige.
Beucher nach Platz zwölf im Medaillenspiegel gelassen: "Mich stört das nicht"
DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher nimmt das historisch schwache Abschneiden des Team D Paralympics bei den Spielen in Tokio gelassen. "Die paralympische Leistungssportbewegung ist unwahrscheinlich explodiert, die Leistungsbreite ist größer geworden", sagte der Chef des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) im SID-Interview: "Auf einmal steht ein Land wie Aserbaidschan vor Deutschland im Medaillenspiegel. Mich stört das nicht."
Zverev im Achtelfinale von New York
Olympiasieger Alexander Zverev hat zu später Stunde in New York das Achtelfinale der US Open erreicht. Der 24 Jahre alte Hamburger profitierte beim Stand von 3:6, 6:2, 6:3, 2:1 von einer Aufgabe des US-Amerikaners Jack Sock. Zverev verlängerte seine Siegesserie auf 14 Erfolge und hat weiter seinen ersten Grand-Slam-Titel im Blick.
Neuseeland plant nach Messerattacke Änderungen an Anti-Terror-Gesetzgebung
Nach einer Messerattacke durch einen polizeibekannten Islamisten will Neuseeland noch in diesem Monat die Gesetzgebung zur Terrorismusbekämpfung ändern. Im Fall des 32-jährigen Täters, der als Gefährder galt, seien erfolglos "alle Möglichkeiten, seine Haft fortzusetzen, ausgeschöpft" worden, sagte Premierministerin Jacinda Adern am Samstag. Das sei "frustrierend".
Ardern: Messerattentäter von Neuseeland sollte seit Jahren abgeschoben werden
Im Fall der Messerattacke von Auckland haben neuseeländische Behörden offenbar seit Jahren versucht, den aus Sri Lanka stammenden Täter abzuschieben. Wie Premierministerin Jacinda Ardern am Samstag sagte, sei es "frustrierend", dass der bei der Tat erschossene Mann, ein polizeibekannter Gefährder, frei herumlaufen durfte. Laut erst jetzt freigegebener Informationen war dem Islamisten bereits im April 2019 ein Abschiebungsbescheid zugestellt worden.