Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
US-Erdbebenwarte: Verheerende Sturzflut in Nepal durch Gletscherabbruch ausgelöst
Erste Debatte französischer Präsidentschaftskandidaten
Koalitionsfraktionen stecken bei Klausur weiteren Reformkurs ab
Chef des Dachverbandes der DDR-Opfer kritisiert Linken-Forderung nach Enteignung
Wirtschaft
Chiphersteller Nvidia legt im Quartalsumsatz um mehr als das Doppelte zu
Der Chiphersteller Nvidia hat mit seinem Quartalsergebnis die Erwartungen an den Märkten übertroffen. Das vom Boom der Künstlichen Intelligenz (KI) profitierende US-Unternehmen erzielte zwischen Mai und Juli einen Umsatz von 96,2 Milliarden Dollar (82,5 Milliarden Euro), das war mehr als doppelt so viel wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie Nvidia am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten mit einem Umsatz von etwa 92 Milliarden Dollar gerechnet.
Wirtschaft
Nvidia verdoppelt Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal
Aufgrund der anhaltenden Nachfrage nach KI-Rechenkraft hat Nvidia im zweiten Geschäftsjahr seine Finanzzahlen deutlich verbessert. Der Umsatz verdoppelte sich gegenüber dem Vorjahr auf 96,2 Milliarden US-Dollar, während der Nettogewinn um 126 Prozent auf 59,7 Milliarden Dollar stieg. Trotz dieser Ergebnisse sank die Aktie zunächst leicht.
Letzte Nachrichten
Altmaier schlägt Hinweis wie "Corona tötet" bei Impfeinladungen vor
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will der Öffentlichkeit die "grausame Realität" von Corona deutlicher machen und so die Impfkampagne beschleunigen. "Jedem muss klar sein: Wenn ich mich nicht impfen lasse, bin ich in Lebensgefahr", sagte er dem Nachrichtenportal "t-online" am Sonntag in Berlin. Vielen sei die Gefahr nach wie vor nicht ausreichend bekannt.
Taliban nehmen nach Ghanis Flucht Präsidentenpalast in Kabul ein
Zwei Jahrzehnte nach ihrem Sturz sind die Taliban am Sonntag ins Zentrum der Macht in Afghanistan vorgerückt. Nach ihrem blitzartigen Vormarsch feierten bewaffnete Kämpfer der radikalislamischen Miliz im Präsidentenpalast in Kabul ihren "siegreichen" Feldzug gegen die afghanische Regierung. Deutschland und weitere westliche Staaten räumten ihre Botschaften, die ersten deutschen Botschaftsmitarbeiter sollten noch am Sonntag ausgeflogen werden.
Taliban stehen unmittelbar vor der Machtübernahme in Afghanistan
Zwei Jahrzehnte nach ihrem Sturz stehen die Taliban in Afghanistan kurz davor, die Macht am Hindukusch wieder an sich zu reißen. Nach dem blitzartigen Vormarsch der Islamisten spitzte sich die Lage am Sonntag in Kabul dramatisch zu: Die afghanische Regierung gab auf und erklärte sich zur Machtübergabe bereit, Präsident Aschraf Ghani floh ins Ausland. Deutschland und weitere westliche Staaten räumten ihre Botschaften, die ersten deutschen Botschaftsmitarbeiter sollten noch am Sonntag ausgeflogen werden.
Radikalislamische Taliban stehen vor Machtübernahme in Afghanistan
Zwei Jahrzehnte nach der US-geführten Militärinvasion in Afghanistan stehen die Taliban kurz davor, die Macht am Hindukusch wieder an sich zu reißen. Nach dem blitzartigen Vormarsch der Islamisten, die bis auf Kabul inzwischen das gesamte Land erobert haben, spitzte sich die Lage am Sonntag dramatisch zu: Die afghanische Regierung erklärte sich zur "friedlichen Machtübergabe" bereit, Präsident Aschraf Ghani setzte sich nach Angaben seines früheren Stellvertreters ins Ausland ab. Deutschland und weitere westliche Staaten räumten ihre Botschaften in Kabul und brachten ihre Mitarbeiter an den Flughafen, um sie auszufliegen.
Radikalislamische Taliban stehen vor Machtübernahme in Kabul
Die radikalislamischen Taliban stehen vor der vollständigen Machtübernahme in Afghanistan. Innerhalb der "kommenden Tage" wolle die Miliz einen "friedlichen Machttransfer", sagte Taliban-Sprecher Suhail Schaheen am Sonntag der BBC. Zuvor hatte Afghanistans Innenminister Abdul Sattar Mirsakwal eine "friedliche Machtübergabe" an eine "Übergangsregierung" zugesagt. In der Hauptstadt Kabul herrschte Panik. Westliche Staaten arbeiten unter Hochdruck an der Rückführung ihres zivilen Personals aus Afghanistan.
Auto fährt bei Ludwigshafen rückwärts in Supermarkt
In Waldsee bei Ludwigshafen ist eine Frau am Samstag mit ihrem Auto rückwärts in einen Penny-Markt gefahren. Sie habe das Auto nach dem Ausparken vermutlich unkontrolliert beschleunigt, teilte die Polizei in Ludwigshafen am Sonntag mit. Durch die Wucht des Aufpralls habe der Pkw die Gebäudewand zum Teil durchbrochen und die Kassierstation beschädigt, wobei eine Mitarbeiterin am Rücken verletzt worden sei.
Seehofer erklärt Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr rückblickend für gescheitert
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat den Einsatz der Bundeswehr im Rückblick für gescheitert erklärt. Der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe) sagte Seehofer: "Das große Ziel war es, die Lebensbedingungen für die Menschen zu verbessern und Stabilität ins Land zu bringen. Heute muss man leider festhalten: Das ist gescheitert." Der Minister fügte hinzu: "Das trifft mich auch menschlich sehr."
Kampf gegen Waldbrände in Algerien hält an - rund 90 Tote gemeldet
In Algerien ist der Kampf gegen die verheerenden Waldbrände auch am Wochenende weitergegangen. Nach Angaben des Katastrophenschutzes waren Einsatzkräfte gegen insgesamt 42 Brände in 15 Präfekturen im Einsatz. Bis Samstag wurden den örtlichen Behörden zufolge etwa 90 Todesopfer durch die Brände verzeichnet, darunter 33 Soldaten.
Reus steht für Nationalmannschaft bereit
Marco Reus steht für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bereit. "Natürlich habe ich Lust. Ich mache mir da keinen Stress, aber es ist und bleibt immer eine Ehre, für Deutschland zu spielen", sagte der Kapitän von DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund nach dem 5:2 (3:1) zum Bundesligastart gegen Eintracht Frankfurt bei Sky.
Messerangriff im Krefelder Stadtwald
In Krefeld ist ein junger Mann mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt worden. Der 20-Jährige sei in der Nacht zu Samstag mit seinen Freunden auf einer Wiese im Stadtwald unterwegs gewesen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstagabend mit. Plötzlich sei ihm ein Unbekannter entgegen gekommen und habe ihm in den Bauch gestochen.
Erstmals Panda-Nachwuchs in Singapur
In Singapur ist erstmals ein Panda zur Welt gekommen. Das Pandaweibchen Jia Jia brachte nach einer erfolgreichen künstlichen Befruchtung ein Jungtier zur Welt, wie der Zoo des Stadtstaats am Sonntag mitteilte. Zuvor waren in den vergangenen Jahren mehrere Paarungsversuche mit dem Pandamännchen Kai Kai fehlgeschlagen.
Bedeutende Hongkonger Protestgruppe kündigt ihre Auflösung an
Die an den massiven Protesten von 2019 in Hongkong beteiligte Organisation Civil Human Rights Front (Front für Menschenrechte, CHRF) hat ihre Auflösung angekündigt. Das harte Vorgehen der chinesischen Regierung gegen die Demokratiebewegung in der Sonderverwaltungszone lasse ihr keine andere Wahl, teilte die CHRF am Sonntag mit.
Trainer-Neuling Wagner will in die Bundesliga
Der frühere Fußball-Nationalspieler Sandro Wagner will in seiner Trainerkarriere hoch hinaus. "Ich möchte ein absoluter Top-Trainer werden und ganz oben ankommen", sagte der 33 Jahre alte Chefcoach des Regionalligisten SpVgg Unterhaching bei Sport1: "Ganz oben ist für mich die Bundesliga. Ich möchte dort irgendwann trainieren."
Corona-Impfpflicht für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in Fidschi in Kraft
"Keine Impfung, keine Arbeit" - nach diesem Motto ist am Sonntag im südpazifischen Inselstaat Fidschi eine Corona-Impfpflicht für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Kraft getreten. Nachdem die Inselgruppe ein Jahr lang ohne Corona-Infektionen überstanden hatte, hatte sich im April die hochansteckende Delta-Variante in Fidschi ausgebreitet. Die mehr als 40.000 Ansteckungsfälle führten zur Überlastung des Gesundheitssystems.
Taliban nehmen mit Dschalalabad vorletzte große Stadt Afghanistans ein
Asadabad, Masar-i-Scharif und nun auch noch Dschalalabad: Die radikalislamischen Taliban haben in Afghanistan mittlerweile alle großen Städte außer der Hauptstadt Kabul eingenommen. Während die Taliban-Kämpfer am Wochenende nur noch rund 50 Kilometer von Kabul entfernt waren, arbeiteten die USA, Deutschland und andere westliche Staaten unter Hochdruck daran, ihre Bürger und Ortskräfte auszufliegen. Am Montag sollen laut einem Zeitungsbericht deutsche Militärtransporter in Kabul eintreffen.
Land Berlin zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Afghanistan bereit
Das Land Berlin hat sich zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Afghanistan bereit erklärt. Gemeinsam mit anderen Bundesländern würde Berlin ein Kontingent von Flüchtlingen aufnehmen, "die sich in Afghanistan für den Aufbau der Demokratie eingesetzt haben", sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) dem "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe). Dafür seien allerdings "dringend Entscheidungen auf Bundesebene" nötig.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 35,0
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 35,0 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 4728 Neuinfektionen sowie drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert.
Durch Corona Versechsfachung von Selbstständigen in staatlicher Grundsicherung
Die Zahl der Selbstständigen, die für ihren Lebensunterhalt finanzielle Unterstützung aus der staatlichen Grundsicherung beziehen, hat sich in der Pandemie versechsfacht. "Wir sehen einen deutlichen Corona-Effekt zwischen April 2020 und Juli 2021", sagte der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). Demnach meldeten rund 134.000 Selbstständige in dieser Zeit Bedarf auf Grundsicherung an.
Zahlreiche Todesopfer bei Explosion von Treibstofftank im Libanon
Bei der Explosion eines Treibstofftanks im Libanon sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende weitere Menschen wurden nach Behördenangaben bei dem Unglück in al-Talil in der nördlichen Region Akkar verletzt, unter ihnen Soldaten. Die Armee hatte nur Stunden zuvor Soldaten an die Tankstellen des Landes entsandt, um gehortetes Benzin und Diesel zu beschlagnahmen.
Mindestens 20 Tote bei Explosion von Treibstofftank im Libanon
Bei der Explosion eines Treibstofftanks sind im Libanon mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen und etwa 80 weitere verletzt worden. Der Tank explodierte in der Nacht zum Sonntag in al-Talil in der nördlichen Region Akkar, wie das libanesische Rote Kreuz mitteilte. Das Unglück ereignete sich nur Stunden, nachdem die Armee Soldaten an Tankstellen entsendet hatte, um gehortetes Benzin und Diesel zu beschlagnahmen.
Kinderärzte: Bei Corona-Impfempfehlung auch psycho-soziale Risiken berücksichtigen
In der Debatte um eine Corona-Impfempfehlung für Kinder ruft der Verband der Kinderärzte dazu auf, auch die psycho-sozialen Gesundheitsschäden für Heranwachsende durch die Pandemie und die begleitenden Schutzmaßnahmen zu berücksichtigen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) orientiere sich bei ihren Empfehlungen "allein am individuellen Nutzen einer Impfung im Verhältnis zur Gefährlichkeit einer Erkrankung", sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Thomas Fischbach, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben).
USA und Israel werden nun als Corona-Hochrisikogebiete geführt
Die USA und Israel gelten in Deutschland seit Sonntag als Corona-Hochrisikogebiete. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte die Einstufung wegen stark steigender Infektionszahlen in den beiden Ländern am Freitag angekündigt. Auch Montenegro, Kenia und Vietnam sowie Französisch-Guayana und Französisch-Polynesien werden nun als Corona-Hochrisikogebiete geführt, was besondere Quarantäne-Vorschriften nach sich zieht. Die Türkei gilt ab Dienstag als Hochrisikogebiet.
"BamS": Scheuer will erneuten Streik bei der Bahn mit Schlichtungsverfahren abwenden
Die Bundesregierung will laut einem Zeitungsbericht einen erneuten Bahnstreik in der nächsten Woche mit einem Schlichtungsverfahren verhindern. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) wolle sich für einen Schlichter bei den schwierigen und festgefahrenen Verhandlungen zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn einsetzen, berichtete die "Bild am Sonntag". Den müssten allerdings beide Seiten akzeptieren.
Elfenbeinküste meldet ersten Ebola-Fall seit 1994 - Nachweis bei Frau aus Guinea
Im westafrikanischen Land Elfenbeinküste ist erstmals seit 1994 wieder eine Ebola-Infektion festgestellt worden. Der Fall wurde aus der ivorischen Wirtschaftsmetropole Abidjan gemeldet, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Samstag mitteilte. Das Auftreten der Infektion in der Vier-Millionen-Einwohner-Metropole sei "extrem besorgniserregend", erklärte die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti. Allerdings verfüge der Kontinent über Kenntnisse und Mittel gegen Ebola und die Elfenbeinküste könne davon profitieren.
Bundeswehr bereitet sich auf Evakuierungen aus Kabul vor
Die Bundeswehr will am Montag deutsche Staatsbürger und einheimische Ortskräfte aus der belagerten afghanischen Hauptstadt Kabul ausfliegen. Dafür will die Luftwaffe mehrere Transportmaschinen entsenden, Fallschirmjäger sollen die Rettungsaktion absichern, hieß es am Sonntag aus Verteidigungskreisen in Berlin. Das Personal der deutschen Botschaft verließ am Sonntag auf Anweisung von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) das Botschaftsgelände im Stadtzentrum und begab sich an den Flughafen.
Bundeswehr beginnt am Montag mit Evakuierungen aus Kabul
Die Bundeswehr will am Montag deutsche Staatsbürger und einheimische Ortskräfte aus der belagerten afghanischen Hauptstadt Kabul ausfliegen. Dafür will die Luftwaffe mehrere Transportmaschinen entsenden, Fallschirmjäger sollen die Rettungsaktion absichern, hieß es am Sonntag aus Verteidigungskreisen in Berlin. Die radikalislamische Taliban-Miliz stand am Sonntag bereits Stadtrand von Kabul. "Wir werden nicht riskieren, dass unsere Leute den Taliban in die Hände fallen", sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) der "Bild am Sonntag".
"BamS": Luftwaffenmaschinen fliegen am Montag für Evakuierung nach Kabul
Zur Evakuierung des deutschen Botschaftspersonals in Kabul werden laut einem Zeitungsbericht am Montag Militärtransporter der deutschen Luftwaffe vom Typ A400M in die afghanische Hauptstadt fliegen. Diese Maschinen, die höchsten Schutz böten, sollten die Deutschen sicher außer Landes bringen, berichtet die "Bild am Sonntag". Voraussichtlich werde in der usbekischen Hauptstadt Taschkent eine Drehscheibe für Zwischenlandungen der A400M-Maschinen eingerichtet. Von dort sollten die Passagiere mit Chartermaschinen nach Deutschland gebracht werden.
Erbeben in Haiti bringt mehr als 700 Menschen den Tod
Das schwere Erdbeben in Haiti hat mehr als 700 Menschen den Tod gebracht. 724 Leichen seien mittlerweile geborgen worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Sonntag mit, nachdem das Beben der Stärke 7,2 am Samstagmorgen den Karibikstaat heimgesucht hatte. Mehr als 2800 Menschen wurden verletzt, die verzweifelte Suche nach Vermissten dauerte an.
Fieberhafte Suche nach hunderten Vermissten nach verheerendem Erdbeben in Haiti
Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti mit mehr als 300 Todesopfern suchen Rettungskräfte in den Trümmern eingestürzter Gebäude fieberhaft nach Überlebenden und möglichen weiteren Opfern. Hunderte Menschen galten am Sonntag als vermisst, mehr als 1800 weitere wurden verletzt. Der bitterarme und politisch instabile Karibikstaat ist mit der Katastrophe überfordert. Weiteres Ungemach droht durch den herannahenden Tropensturm "Grace".
Mehr als 300 Tote bei Erdbeben in Haiti
Bei dem schweren Erdbeben im Südwesten Haitis sind nach neuen Behördenangaben mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen. Es gebe mindestens 304 Todesopfer, teilte die haitianische Zivilschutzbehörde am Samstag mit. Zuvor war von 227 Toten die Rede gewesen. Hunderte weitere Menschen wurden demnach vermisst oder erlitten Verletzungen.
Haaland beschert Rose Traumstart
Zwei Tore, drei Vorlagen: Das überragende Sturmjuwel Erling Haaland hat Borussia Dortmund unter dem neuen Trainer Marco Rose zu einem Traumstart geführt. Der Pokalsieger feierte dank eines Offensiv-Feuerwerks beim 5:2 (3:1) gegen Eintracht Frankfurt den siebten Auftaktsieg in der Fußball-Bundesliga in Serie. Die Hessen mussten hingegen nach der Pokal-Blamage beim Drittligisten Waldhof Mannheim schon den zweiten Rückschlag unter dem neuen Coach Oliver Glasner hinnehmen.
Taliban nehmen nordafghanische Stadt Masar-i-Scharif ein
Die Taliban haben auf ihrem Eroberungszug durch Afghanistan den ehemaligen Bundeswehr-Standort Masar-i-Scharif eingenommen. Dies berichteten Einwohner der nordafghanischen Stadt am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. "Sie paradieren mit ihren Fahrzeugen und Motorrädern und schießen in die Luft, um zu feiern", berichtete Atiqullah Ghajor, der in der Nähe der berühmten blauen Moschee der Stadt wohnt. Die afghanische Armee habe sich aus der Stadt zurückgezogen.