Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Juristischer Etappensieg für Trump bei geplanten Briefwahl-Einschränkungen
Deutliches Auftragsplus für Baugewerbe im Juni
Pokal-Krawalle: DFB-Spitze nimmt Klubs ins Visier
Staatsdefizit steigt im ersten Halbjahr 2026 auf mehr als 71 Milliarden Euro
Wirtschaft
Trotz Irankriegs: Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal um 0,3 Prozent gewachsen
Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 0,3 Prozent gewachsen. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden korrigierte eine erste Schätzung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von Ende Juli am Dienstag um 0,1 Prozentpunkte nach oben. "Die Wachstumsdynamik der deutschen Wirtschaft vom Jahresbeginn setzt sich fort", erklärte Statistikamt-Präsidentin Ruth Brand.
Boulevard
"Washington Post" muss geschasste Kolumnistin Karen Attiah wieder einstellen
Die US-Zeitung "Washington Post" muss die Kolumnistin Karen Attiah wieder einstellen, die nach kritischen Beiträgen in Onlinemedien über den im vergangenen September erschossenen ultrarechten US-Influencer Charlie Kirk entlassen worden war. Ein Schlichter ordnete am Dienstag zudem an, dass die Zeitung Attiah alle ausstehenden Gehälter nachzahlen muss. Für deren Entlassung habe es "keine triftigen Gründe" gegeben.
Letzte Nachrichten
Olympia: Fackellauf kurz vor Eröffnungsfeier in Tokio beendet
Wenige Stunden vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in Tokio ist am Freitagmorgen der Fackellauf in der japanischen Hauptstadt zu Ende gegangen. Das olympische Feuer traf in den Händen des japanischen Schauspielers Nakamura Kankuro im Rahmen einer kleinen nicht öffentlichen Zeremonie in der Nähe des Olympiastadions ein, wo am Abend japanischer Zeit (13.00 Uhr MESZ) die 32. Olympischen Sommerspiele eröffnet werden.
Eröffnungsfeier ohne "Super Mario" Abe
Der frühere japanische Premierminister Shinzo Abe wird nicht bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in Tokio am Freitag (13.00 Uhr MESZ) anwesend sein. Dies berichtet die Japan Times unter Berufung auf den übertragenden TV-Sender NHK.
Ecuador erklärt Notstand in Gefängnissystem nach tödlichen Ausschreitungen
Nach Ausschreitungen mit mindestens 22 Toten in zwei Haftanstalten hat Ecuador den Notstand in seinem Gefängnissystem ausgerufen. Präsident Guillermo Lasso erklärte am Donnerstag (Ortszeit) "den Ausnahmezustand im Gefängnissystem, um alle menschlichen und wirtschaftlichen Ressourcen zu mobilisieren, die notwendig sind, um die Ordnung" wiederherzustellen. Bei den Gewaltausbrüchen seien zudem rund 60 Menschen verletzt und eine Polizistin sexuell missbraucht worden, teilten die Behörden mit.
Macron in Tokio eingetroffen - Minusbesuch der Staatsoberhäupter
Der französische Präsident Emmanuel Macron ist am Freitag in Tokio eingetroffen, um am Abend die Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele zu besuchen. Macron gehört zu den nur wenigen Staatsoberhäuptern, die in der Coronakrise den Weg nach Japan antreten. Die Zeremonie (13.00 Uhr MESZ) findet wegen der Pandemie weitestgehend ohne Zuschauer mit weniger als 1000 geladenen Gästen statt.
US-Bundesstaat Mississippi setzt sich bei Supreme Court für Abtreibungsverbot ein
Der US-Bundesstaat Mississippi hat sich in einem beim Supreme Court anhängigen Fall für ein Verbot von Abtreibungen eingesetzt. "Abtreibung als verfassungsmäßiges Recht hat keine Grundlage in Text, (...) Geschichte oder Tradition" hieß es in dem am Donnerstag eingereichten Schreiben der Generalstaatsanwältin von Mississippi, Lynn Fitch. Der Supreme Court wird sich voraussichtlich in seiner nächsten Amtszeit ab Oktober mit dem fraglichen Gesetz aus Mississippi befassen, das Abtreibungen nach der 15. Schwangerschaftswoche verbietet.
Ex-UN-Menschenrechtskommissarin Pillay leitet Untersuchung zu Gewalt in Nahost
Die ehemalige UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay soll die UN-Untersuchung der jüngsten Gewalteskalation in Nahost leiten. Pillay werde ein dreiköpfiges Team führen, das Menschenrechtsverletzungen in Israel und den Palästinensergebieten sowie deren "zugrunde liegende Ursachen" untersuchen soll, teilte der UN-Menschenrechtsrat am Donnerstag mit. Die israelische Vertretung in Genf kritisierte die Einsetzung der Untersuchungskommission, deren "einziges Ziel" es sei, Israel anzugreifen.
Trotz offenem Abstellungs-Deal: NHL-Spielplan mit Olympia-Pause
Die nordamerikanische Eishockey-Profiliga NHL hat eine Olympia-Pause in den Spielplan der kommenden Saison aufgenommen - obwohl die Abstellung der NHL-Profis für die Winterspiele 2022 in Peking noch offen ist. Wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Kalender hervorgeht, sind zwischen dem 7. und 22. Februar 2022 keine NHL-Partien vorgesehen.
Einer-Dominator Zeidler gewinnt Vorlauf souverän
Ruder-Weltmeister Oliver Zeidler hat die erste Hürde auf dem Weg zur erhofften Medaille bei den Olympischen Spielen in Tokio problemlos genommen. Der Einer-Dominator gewann seinen Vorlauf am Freitagmorgen souverän und zog ins Viertelfinale am Montag ein. Im ersten Rennen bei seiner Olympia-Premiere musste er noch nicht sein volles Potenzial abrufen.
Mann offenbar eine Woche lang in Wildnis von Alaska von Bär verfolgt
In der Wildnis von Alaska ist ein Mann offenbar eine Woche lang von einem Bären verfolgt worden, der ihn zuvor attackiert hatte. Mit viel Glück entdeckten die Retter der Küstenwache den Verletzten von einem Hubschrauber aus, wie die Behörden mitteilten. Während des Fluges zwischen den Städten Kotzebue und Nome im abgelegenen Nordwesten Alaskas sei der Mann vergangenen Freitag in einem Bergbau-Camp gesichtet worden - dank "eines SOS-Zeichens über einer Hütte".
Italien führt Gesundheitspass für Innenräume von Lokalen und Kulturstätten ein
Wer in Italien künftig die Innenräume von Restaurants, Bars oder Sportstätten betreten will, benötigt dafür einen Gesundheitspass: Der sogenannte grüne Pass soll ab 6. August eingeführt werden, wie die Regierung in Rom am Donnerstagabend mitteilte. Das landesweit gültige Dokument gibt Aufschluss über Corona-Impfungen, vergangene Infektionen sowie Corona-Tests. Es soll bereits nach der ersten - und damit noch unvollständigen - Immunisierung gegen das Coronavirus ausgestellt werden.
Begrenzung von Kraftstoffverkäufen soll Migranten an Ärmelkanal-Überfahrt hindern
Wegen des starken Anstiegs illegaler Migranten, die sich auf die gefährliche Fahrt über den Ärmelkanal begeben, haben Städte entlang der Nordküste Frankreichs den Kanisterverkauf von Kraftstoff begrenzt. Kunden dürfen nur noch maximal zehn Liter in tragbaren Kanistern mitnehmen, berichtete eine Lokalzeitung am Donnerstag. Die örtliche Präfektur erklärte, die Maßnahme sei notwendig angesichts einer "wachsenden Präsenz" von Migranten.
USA verhängen Sanktionen gegen kubanische Regierungsvertreter
Weger der Unterdrückung der regierungskritischen Proteste in Kuba haben die USA Sanktionen gegen hochrangige Regierungsvertreter des Karibikstaats verhängt. Washington fror am Donnerstag das Vermögen des kubanischen Verteidigungsministers Álvaro López Miera sowie finanzielle Mittel einer Sondereinheit des Innenministeriums ein. "Das ist erst der Anfang. Die Vereinigten Staaten werden weiterhin diejenigen bestrafen, die für die Unterdrückung des kubanischen Volkes verantwortlich sind", warnte US-Präsident Joe Biden.
USA verhängen Sanktionen gegen kubanische Regierungsverterter
Weger der Unterdrückung der regierungskritischen Proteste in Kuba haben die USA Sanktionen gegen hochrangige Regierungsvertreter des Karibikstaats verhängt. Washington fror am Donnerstag das Vermögen des kubanischen Verteidigungsminister Álvaro López Miera sowie finanzielle Mittel einer Sondereinheit des Innenministeriums ein. "Das ist erst der Anfang. Die Vereinigten Staaten werden weiterhin diejenigen bestrafen, die für die Unterdrückung des kubanischen Volkes verantwortlich sind", warnte US-Präsident Joe Biden.
Aktivisten: Sieben Zivilisten in Syrien bei Beschuss durch Armee getötet
Bei einem Angriff syrischer Regierungstruppen im Norden des Bürgerkriegslandes sind Aktivisten zufolge sieben Zivilisten getötet worden. Unter den Toten befanden sich vier Kinder, wie die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag mitteilte. Bei dem Beschuss des Ortes Iblin in der nordwestlichen Provinz Idlib seien außerdem mehrere Menschen verletzt worden. Idlib ist die letzte zu großen Teilen von Aufständischen kontrollierte Region Syriens.
Zahl der Todesopfer nach Hochwasser in Ostbelgien auf 37 gestiegen
Nach der Unwetterkatastrophe im Osten Belgiens ist die zahl der Todesopfer auf 37 gestiegen. Sechs weitere Menschen wurden noch immer vermisst, wie aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des Krisenzentrums der Regierung hervorging. In einer vorherigen Zwischenbilanz waren 32 Tote und 18 Vermisste verzeichnet worden.
EU-Kommission legt im Steuerstreit mit Amazon Berufung ein
Der Rechtsstreit zwischen der EU und Amazon um die Besteuerung des Online-Riesen in Luxemburg geht in eine neue Runde: Die Europäische Kommission legte am Donnerstag Berufung gegen die Entscheidung des erstinstanzlichen Gerichts der Europäischen Union (EuG) ein. Das Gericht hatte im Mai die Forderung der Kommission nach Steuernachzahlungen von Amazon in Höhe von 250 Millionen Euro abgewiesen.
Rechtsradikaler muss 100.000 Pfund Schadenersatz an syrischen Jungen zahlen
Der rechtsradikale britische Aktivist Tommy Robinson muss Schadenersatz in Höhe von 100.000 Pfund (umgerechnet rund 117.000 Euro) an einen syrischen Schuljungen zahlen. Ein britisches Gericht urteilte am Donnerstag, dass Robinson das Kind durch Äußerungen in den Onlinenetzwerken verleumdet habe.
Barack Obama und Bruce Springsteen veröffentlichen gemeinsames Buch
Der ehemalige US-Präsident Barack Obama und Rocklegende Bruce Springsteen werden im Oktober ein gemeinsames Buch rausbringen. "Renegades: Born in the USA" (Abtrünnige: Geboren in den USA) soll am 26. Oktober weltweit erscheinen, wie der Verlag Random House am Donnerstag mitteilte. Das Buch basiert auf den Gesprächen der beiden aus dem gleichnamigen Podcast. Es gehe um den Zustand Amerikas und die "anhaltende Liebe" der beiden zu ihrem Land, erklärte der Verlag.
Wahlkampf: Baerbock fabuliert haltlos über die Einigung zu Nord Stream 2
E sist Wahlkampf und da kann man schon mal als ehemalige Doktorin sowie Kanzler-Anwärter Annalena Baerbock (Grüne) die Übereinkunft zwischen Deutschland und der US-Regierung zur Gaspipeline Nord Stream 2 bewerten um was von sich hören zu lassen: Baerbock kritisierte die Vereinbarung am Donnerstag, Laschet begrüßte sie. "Diese Gemeinsame Erklärung ist keine Lösung - insbesondere nicht für die Sicherheit der Ukraine", sagte Baerbock der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Laschet hingegen sagte der "Welt": "Die Einigung entspricht meiner Haltung." "Baerbock fabuliert vollkommen geistlos" nach Meinung von Journalisten, "der Betrieb der Pipeline sei auch nach der Verständigung zwischen Berlin und Washington keineswegs gesichert!" Washington habe die Sanktionen gegen die Unternehmen, die an der Pipeline beteiligt sind, zwar aufgehoben, betone aber, dass die Pipeline mit Blick auf die EU-Vorgaben zur Entflechtung und zum Zugang von Drittparteien noch nicht voll genehmigt sei. "Ich halte diese Pipeline nach wie vor für falsch, aus klimapolitischen Gründen, aber vor allem auch geostrategisch", sagte die Grünen-Politikerin. Sie sei gegen die Sicherheit der Ukraine gerichtet und ziele auf eine Spaltung der Europäischen Union. Die Osteuropäer seien "zurecht sauer" auf die Bundesregierung, "dass sie unilateral an dieser Pipeline festhält", sagte die Kanzlerkandidatin "Die Sicherheit der Ukraine kann uns nicht egal sein." Unions-Kanzlerkandidat Laschet begründete derweil in der "Welt", warum er die Einigung zwischen Deutschland und den USA gutheiße: "Sie zementiert drei entscheidende Punkte. Erstens: Nord Stream 2 ist ein wirtschaftliches Projekt mehrerer europäischer Unternehmen, um unsere Energieversorgung zu unterstützen. Zweitens: Sanktionen gegen Russland, wenn die Pipeline politisch missbraucht wird. Drittens: Deutschland steht zu seiner Verantwortung für die Ukraine." Die USA hatten Nord Stream 2 immer wieder kritisiert und versucht, das Projekt mit Sanktionsdrohungen zu stoppen. Auch die Ukraine und zahlreiche vor allem osteuropäische EU-Staaten lehnen die Pipeline vehement ab. Die Pipeline soll russisches Erdgas durch die Ostsee nach Deutschland befördern. Um den außenpolitischen Bedenken Rechnung zu tragen, sieht die am Mittwoch verkündete Einigung zwischen Deutschland und den USA vor, parallel zu Nord Stream 2 den Gastransit durch die Ukraine um bis zu zehn Jahre zu verlängern. Auch wird Russland mit Sanktionen gedroht, sollte das Land versuchen, Energie als Waffe zu benutzen. (V.Sørensen--DTZ)
Hamburg: Witwe von deutschem IS-Terroristen wurde verurteilt
Die frühere Ehefrau des mutmaßlich in Syrien getöteten deutschen Terroriszen und Islamisten Dennis Cuspert ist in einem weiteren Prozess in Hamburg wegen Beihilfe zur Versklavung verurteilt worden. Das Oberlandesgericht in der Hansestadt erhöhte die Strafe der rechtskräftig bereits wegen Mitgliedschaft in der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verurteilten 37-jährigen Omaima A. nach Angaben einer Gerichtssprecherin deshalb auf vier Jahre. Sie hatte demnach zwei vom IS gefangene junge Jesidinnen für sich arbeiten lassen. Konkret ging es um den Vorwurf, dass die gefangenen Mädchen bei zwei Gelegenheiten die Wohnung der Angeklagten in Syrien putzen mussten. Gefangengehalten wurden sie allerdings nicht von A., sondern von einer anderen IS-Anhängerin. A. war daher nur wegen Beihilfe zu einem Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Form der Versklavung angeklagt. Sie war bereits im vergangenen Jahr wegen Mitgliedschaft im IS zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, die Strafe ist inzwischen rechtskräftig. Die Vorwürfe der Versklavung spielten bereits in diesem Verfahren eine Rolle, konnten jedoch nicht belegt werden. In Deutschland bilden Gerichte in derartigen Konstellationen auch nachträglich sogenannte Gesamtstrafen. Die aus Hamburg stammende A. hatte sich zwischen 2015 und 2016 mit ihren kleinen Kindern in das damalige Herrschaftsgebiet des IS aufgehalten. Nach dem Tod ihres Ehemanns heiratete sie dort den Islamisten Dennis Cuspert, der durch IS-Propagandavideos bekannt wurde. Cuspert blieb auch nach ihrer Abreise in Syrien, wo er mutmaßlich bei bei einem Luftangriff 2018 ums Leben kam. (U.Beriyev--DTZ)
Urteil im Terrorprozess um Anschlagserie von Waldkraiburg erwartet
Im Terrorprozess um die Anschläge eines mutmaßlichen IS-Anhängers im bayerischen Waldkraiburg soll am Freitag vor dem Oberlandesgericht München ein Urteil verkündet werden (09.15 Uhr). Dem angeklagten Muharrem D. droht unter anderem eine Verurteilung wegen versuchten Mordes in 31 Fällen, schwerer Brandstiftung und Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Wegen einer Schizophrenie könnte D. allerdings in einer Psychiatrie untergebracht werden.
Thüringer Landtag entscheidet über AfD-Misstrauensantrag gegen Ramelow
Der Landtag in Thüringen entscheidet am Freitag über einen von der AfD-Fraktion angekündigten Misstrauensantrag gegen Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke). Die Abstimmung darüber soll nach Angaben des Parlamentspräsidiums nach der Mittagspause stattfinden. Der Antrag gilt als aussichtslos. Die CDU-Fraktion wird die Abstimmung nach eigenen Angaben vollständig boykottieren. Die FDP-Fraktion kündigte an, geschlossen dagegen zu stimmen.
Haitis ermordeter Präsident Moïse wird bei Staatsbegräbnis beigesetzt
Der ermordete haitianische Präsident Jovenel Moïse wird am Freitag bei einem Staatsbegräbnis in der nördlichen Stadt Cap-Haïtien beigesetzt. Moïses Witwe Martine, die bei dem Attentat auf ihren Mann verletzt und zur Behandlung nach Miami im US-Bundesstaat Florida ausgeflogen worden war, kehrte am Wochenende unter verschärften Sicherheitsbedingungen nach Haiti zurück. Sie beteiligte sich an den Vorbereitungen für das Staatsbegräbnis.
Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio im Zeichen der Corona-Krise
Mit einem Jahr Verspätung werden am Freitag die Olympischen Spiele in Tokio offiziell eröffnet. Die Eröffnungsfeier beginnt um 20.00 Uhr (Ortszeit, 13.00 Uhr MESZ) vor weitgehend leeren Rängen. Zu der Zeremonie werden nur rund 950 ausgewählte Gäste erwartet, unter ihnen Kaiser Naruhito. Wegen der Corona-Pandemie waren die Sommerspiele um ein Jahr verschoben worden. Zwischenzeitlich war sogar über eine Absage spekuliert worden. Wegen der angespannten Corona-Lage finden die Wettbewerbe nun ohne Zuschauer statt.
Taliban kontrollieren nach eigener Aussage 90 Prozent der Grenzen Afghanistans
Die radikalislamischen Taliban kontrollieren laut eigener Aussage infolge mehrerer Offensiven inzwischen 90 Prozent der Grenzen Afghanistans. Die Grenzen zu Tadschikistan, Usbekistan, Turkmenistan und dem Iran "sind unter unserer Kontrolle", sagte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid am Donnerstag der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Von unabhängiger Seite können diese Angaben nicht überprüft werden.
Venedig entgeht knapp Listung als gefährdetes Unesco-Welterbe
Dank einer Änderung der Regeln für Kreuzfahrtschiffe in Venedig ist die italienische Lagunenstadt knapp einer Listung als gefährdetes Unesco-Welterbe entgangen. Das Welterbekomitee, das derzeit in China tagt, nahm das kürzlich verhängte Einfahrtsverbot für Kreuzfahrtschiffe am Donnerstag zur Kenntnis. Es erteilte den italienischen Behörden eine Frist bis zum 1. Dezember 2022, um ihre Bemühungen zum Erhalt des Ökosystems und des historischen Erbes der Stadt zu dokumentieren.
Indien weist Studien zu angeblich Millionen Corona-Toten zurück
Indien hat die Einschätzung von US-Forschern zurückgewiesen, wonach die Zahl der Corona-Toten in dem Land bei mindestens 3,4 Millionen liegen dürfte - und damit um ein Mehrfaches höher als offiziell angegeben. Mehrere Bundesstaaten würden nun ihre Daten zu den Todesfällen abgleichen, erklärte am Donnerstag die Regierung in Neu Delhi. Dass Todesfälle nicht registriert worden seien, sei aber "unwahrscheinlich". In Indien wurden bislang 419.000 Corona-Tote offiziell verzeichnet.
Budapester Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen zu Pegasus-Spähaffäre ein
Die Enthüllungen um die Späh-Software Pegasus sorgen in mehreren Ländern juristisch und politisch für Unruhe: In Ungarn leitete die Staatsanwaltschaft am Donnerstag Ermittlungen ein, in Frankreich lud Präsident Emmanuel Macron seine Minister zur Krisensitzung. Marokko kündigte derweil Klagen gegen Amnesty International und Forbidden Stories wegen "Verleumdung" an.
Frankreichs Parlament besiegelt verschärftes Anti-Terror-Gesetz
Das französische Parlament hat ein verschärftes Gesetz gegen den Terrorismus besiegelt. Die Pariser Nationalversammlung stimmte am Donnerstag abschließend für die Vorlage der Regierung. Unter anderem kann der französische Inlandsgeheimdienst damit Rasterfahndungen über das Internet betreiben.
Niederländische Datenschutzbehörde verhängt 750.000-Euro-Strafe gegen Tiktok
Die niederländische Datenschutzbehörde hat ein Bußgeld von 750.000 Euro gegen das bei Kindern und Jugendlichen beliebte Onlinenetzwerk Tiktok verhängt. Die Vertraulichkeit der persönlichen Daten von Kindern sei verletzt worden, erklärte die Behörde am Donnerstag. Die Informationen zum Datenschutz bei Installation der App stünden nur auf Englisch zur Verfügung und würden daher nicht ohne weiteres von niederländischen Kindern verstanden.
Einen Tag nach Absage: Guinea will nun doch an Olympischen Spielen teilnehmen
Guinea will mit seinen fünf Athleten nun doch an den Olympischen Spiele in Tokio teilnehmen. Nur einen Tag nach dem vermeintlichen Rückzug von den Wettbewerben aufgrund der Corona-Risiken teilte Sportminister Sanoussy Bantama Sow dies am Donnerstag mit.
Mann zündet in Sachsen-Anhalt Frau auf Friedhof an
In Bad Schmiedeberg in Sachsen-Anhalt soll ein 31-Jähriger am Mittwoch eine Frau mit einer Flüssigkeit übergossen und angezündet haben. Der Mann sei offenbar auf einem Friedhof unvermittelt auf zwei Frauen im Alter von 68 und 93 Jahren zugelaufen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Dessau-Roßlau am Donnerstag mit. Zuerst habe er die 93-Jährige umgerannt und zu Fall gebracht, dann die 68-Jährige angezündet.